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scheiße

12. Dezember 2012 um 10:47

ich kann keine kinder mehr bekommen
ich bekomm keine tage mehr meine eierstöcke produzieren keine eier mehr.....

wie soll ich damit jetzt leben???? ich hab mich endlich wie eine mutter gefühlt ich will dieses ganze andere leben nicht mehr es hat sich soviel bei mir geändert gehabt und jetzt ist das passiert und oh gott es gibt kein zurück mehr und keine hilfe und nichts

ich kann nicht mehr und ich kann das alles nicht ertragen, alles was passiert ist und noch passiert.. ich kann nicht ertragen das mein baby, das ist erst bekommen habe jetzt begraben ist und verwest ich bekomme das nicht mehr aus meinem kopf dieses bild ist den ganzen tag in mir.. und jede hoffnung das irgendwann alles nochmal mit einem baby gut wird ist jetzt auch kaputt...

ab februar soll ich den entzug machen.. 6 monate lang.. weil durch das vorher sollen sich meine gaba rezeptoren irgendwie wohl verändert haben das die benzodiazepin rezeptoren sich sofort wieder aufs volle aufbauen.. ein horror entzug liegt vor mir und ich denke mir wofür noch.. bei alex hab ich auch so viel verpasst damals.. hab alles falsch gemacht...

die chance das ich mich vom entzug wieder erhole liegt bei 1 jahr nach entgiftung... da wäre ich gerne schwanger geworden... aber da die mir dann lyrica geben wollen wäre das wohl eh nichts geworden.. .bis dahin ist alex wahrscheinlich 5 und ich hab alles von ihm verpasst und gar kein kind mehr...

ich habe keine lust mehr zu leben, ganz ehrlich... ich war noch nie so suizidal.. ich bin nur zu feige wegen meinem glauben... was soll ich nur machen.. ich steh in einem scherbenhaufen und vor mir liegt ein noch viel größerer.. ich hab keinen mut mehr dazu... keine lust und denke nur wofür...

dann hab ich immernoch seit mittlerweile 5 monaten jetzt jeden tag 38.5-8 grad temp.. auch das macht mich fertig.. würde ich halt einfach dran sterben.. die ärzte schließen aus das es an der endo oder sd liegt.. finden aber nix.. war auch wieder ne woche im kh in der onkologie um mal alles zu durchsuchen... es wird einfach nichts gefunden.. die psyche wurde auch ausgeschlossen, es gibt kein psychosomatisches fieber in dem ausmaß.

daher kann ich nichtmal versuchen mich abzulenken oder sonstiges weil ich nur krank rumliege und immer mehr abnehme und kraft abbaue... ich hab zu nichts mehr kraft, psychisch und körperlich...

wie ich mich im moment fühle ist unbeschreiblich, ich hab nur noch angst, angst ICH zu sein und in meinem körper zu sein.. angst zu leben.. jeder tag tut so weh und ist voller probleme jeglicher art, ich weiß gar nicht mehr wie es ist nicht zu weinen... und ich frage mich wieso mir keiner helfen kann.. niemand... egal ob trauerbewältigung, fruchtbarkeit, psychotherapeutisch oder wegen meiner "krankheit".. ich halte das nicht mehr aus ganz ehrlich und wenn es so weiter geht dann mach ich schluss mit allem

oder gibt es wirklich jemanden der in dem chaos noch leben will?

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12. Dezember 2012 um 11:02

Liebe chrissy...
... Bitte bitte gib nicht auf und kämpfe für deinen kleinen Alex! Er liebt dich bedinungslos, du bist seine Mama, seine Welt und er braucht dich.

Du steckst in einer verdammten scheiss verf****** Dreckssituation (bitte entschuldigt die Schimpfwörter) und deine Last kann vmtl niemand anderes tragen oder nur vorstellen wie schwer sie ist. Aber versuch deine Kraft aus deinem Alex zu ziehen, er wird sie dir geben. Da bin ich mir sicher. Für ihn lohnt es sich zu kämpfen und die steinigsten Wege zu gehen.

Bitte gib nicht auf!

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12. Dezember 2012 um 11:06

Es tut
Mir immer so leid,wenn ich deine beiträge hier lese,aber chrissy,bitte,du hast noch ein kind,du bist noch mama,dein sohn ist in einem alter,in dem er alles mitbekommt!
Bitte beschütze ihn,nicht das sein kinderlächeln bald verschwindet!!
Die situation ist schrecklich und grausam,aber du musst nun langsam lernen,dich in dein /euer alltag wieder einzufinden,dein geliebtes baby in erinnerung zu behalten,eventuell rituale mit deinem
Sohn und mann abends durchführen,auch dein sohn hat sein bruder verloren,bitte versuche irgendwie auf die beine zu kommen!
Es ist sicherlich leicht gesagt,aber du hast noch ein kind,welches seine mama so sehr liebt und braucht!
Bist du denn in einer traumatherapie? Ihr alle? Als familie? Hast du jemand an der hand,der dir hilft sen weg zu gehen?
Ich drück dich liebe chrissy!!

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12. Dezember 2012 um 11:09

Du musstest soviel ertragen
Aber bitte denke an Alexander! Er ist 4, wenn ich das richtig sehe. Ein so tolles Alter! Lass es zu, daß er dir zeigt wie schön die Welt ist! Ihr habt noch soviele erste Male zu erleben! Er braucht dich und kann somit dein Anker in diesen unmöglichen Zeiten sein. Du sagst du hast viel verpasst und falsch gemacht bei ihm. Dann setze deine ganze Kraft ein es jetzt und in Zukunft besser zu machen. Vergangene Dinge kann man nicht ändern. Aber deine/eure Zukunft ist ein weißes Blatt Papier und du wählst die Farben aus die drauf kommen!

Ich hoffe sehr, daß du trotz aller Seitenhiebe die du vom Leben eingesteckt hast noch erleben wirst, wie schön es auch sein kann

LG und eine Umarmung
Nici

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12. Dezember 2012 um 11:10

Wieviel kann ein Mensch auf einmal ertragen
Ja, das alles ist zuviel für einen Menschen allein.

Du hast Dein Kind verloren.
Du hast die Entgiftung vor Dir.
Du hast körperliche Beschwerden.
Du hatest kürzlich eine OP hinter Dir die zur Unfruchtbarkeit führte.
Du hast weiterhin körperliche Beschwerden.
Du bist Mutter und sollst bei alldem noch für jemand anderen da sein.


Das ist alles einfach zuviel.

Aber bei all den unglücklichen Vorzeichen und Umständen kommt mir einfach in den Sinn, ob da nicht doch eine Vorbestimmung und eine Struktur dahinter steckt.
Will Gott Dir damit etwas sagen. Ist es ein Plan?

Und wenn ich all das zusammen führe, kommt mir nur in den Sinn zu sagen, dass vielleicht all das dahin führen soll, dass Du Dich auf das Wesentliche besinnen sollst.

Nämlich auf ALEX !

Nein, es ist nicht alles verloren. Es war schlecht und ein Fehler, dass Du die ersten Jahre nicht richtig da warst. Aber Du kannst es jetzt an ihm wieder gut machen.
An IHM !!!!
Nicht an einem anderen Kind. ALEX ist nicht verloren !!!

Vergiss alles andere !!!

Du hast Alex. Wenn Du Dich nun wirklich auf ihn einlässt, kannst Du auch alles andere bewältigen und kannst auch aufstehen.
Wir Mütter müssen am Ende, egal was passiert, für unsere Kinder stark sein.
Das was Du nun gelernt hast und das was Du nun bist, kannst Du zu 100% an Alex weiter geben.
Vielleicht ist das der ganze Sinn dahinter, wenn man denn überhaupt einen Sinn in so etwas Sinnlosem erkenne kann.

ALEX, ALEX, ALEX !!!!

Bitte, mache Dir das klar. Er ist Dein Weg, er ist der Weg aus dem Dunkel des Tunnels, er ist das Licht am Ende des Tunnels.

Die Trauer wird wohl nicht wirklich bewältigt werden. So wie wir als kleine Menschen die wir nur sind, nicht mal die wundersame Geburt eines Menschen jemals wirklich erfassen können, können wir auch den Tod eines Menschen nicht wirklich erfassen.
Die Trauer wird mit der Zeit etwas weniger, aber sie wird nicht verschwinden.
Du musst also so oder so als für Deinen Sohn da sein, obwohl Du trauern wirst. Je früher Du damit beginnst umso besser ist es. Sei für ihn da.
Es wird auch Dir gut tun und Dich schneller hoch holen.

Es ist auch einfach so, dass Menschen die noch ein weiteres Kind haben, eher mit dem Verlust eines Kindes umgehen können, als Menschen die nur ein Kind hatten. Da ist es auch wichtig sich an den Strohhalm einer weitere SS zu hängen. Aber ihr habt schon ein Kind und auch noch ein Kind, das es nun endlich verdient hat, dass man sich auf es besinnt.
Es wird Dich gesunden, glaube mir.
Wenn Du das nicht erkennst ist alles verloren. Du wirst verloren sein und Alex wird verloren sein.

Ich habe nur nicht verstanden, warum Du trotz Entgiftung nicht für ihn da sein kannst. Musst Du stationär für ein Jahr aufgenommen werden? Wenn nicht, dann kannst Du dennoch da sein, Du kannst ihm zumindest Liebe geben.

LG

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12. Dezember 2012 um 11:16
In Antwort auf staubkorn

Wieviel kann ein Mensch auf einmal ertragen
Ja, das alles ist zuviel für einen Menschen allein.

Du hast Dein Kind verloren.
Du hast die Entgiftung vor Dir.
Du hast körperliche Beschwerden.
Du hatest kürzlich eine OP hinter Dir die zur Unfruchtbarkeit führte.
Du hast weiterhin körperliche Beschwerden.
Du bist Mutter und sollst bei alldem noch für jemand anderen da sein.


Das ist alles einfach zuviel.

Aber bei all den unglücklichen Vorzeichen und Umständen kommt mir einfach in den Sinn, ob da nicht doch eine Vorbestimmung und eine Struktur dahinter steckt.
Will Gott Dir damit etwas sagen. Ist es ein Plan?

Und wenn ich all das zusammen führe, kommt mir nur in den Sinn zu sagen, dass vielleicht all das dahin führen soll, dass Du Dich auf das Wesentliche besinnen sollst.

Nämlich auf ALEX !

Nein, es ist nicht alles verloren. Es war schlecht und ein Fehler, dass Du die ersten Jahre nicht richtig da warst. Aber Du kannst es jetzt an ihm wieder gut machen.
An IHM !!!!
Nicht an einem anderen Kind. ALEX ist nicht verloren !!!

Vergiss alles andere !!!

Du hast Alex. Wenn Du Dich nun wirklich auf ihn einlässt, kannst Du auch alles andere bewältigen und kannst auch aufstehen.
Wir Mütter müssen am Ende, egal was passiert, für unsere Kinder stark sein.
Das was Du nun gelernt hast und das was Du nun bist, kannst Du zu 100% an Alex weiter geben.
Vielleicht ist das der ganze Sinn dahinter, wenn man denn überhaupt einen Sinn in so etwas Sinnlosem erkenne kann.

ALEX, ALEX, ALEX !!!!

Bitte, mache Dir das klar. Er ist Dein Weg, er ist der Weg aus dem Dunkel des Tunnels, er ist das Licht am Ende des Tunnels.

Die Trauer wird wohl nicht wirklich bewältigt werden. So wie wir als kleine Menschen die wir nur sind, nicht mal die wundersame Geburt eines Menschen jemals wirklich erfassen können, können wir auch den Tod eines Menschen nicht wirklich erfassen.
Die Trauer wird mit der Zeit etwas weniger, aber sie wird nicht verschwinden.
Du musst also so oder so als für Deinen Sohn da sein, obwohl Du trauern wirst. Je früher Du damit beginnst umso besser ist es. Sei für ihn da.
Es wird auch Dir gut tun und Dich schneller hoch holen.

Es ist auch einfach so, dass Menschen die noch ein weiteres Kind haben, eher mit dem Verlust eines Kindes umgehen können, als Menschen die nur ein Kind hatten. Da ist es auch wichtig sich an den Strohhalm einer weitere SS zu hängen. Aber ihr habt schon ein Kind und auch noch ein Kind, das es nun endlich verdient hat, dass man sich auf es besinnt.
Es wird Dich gesunden, glaube mir.
Wenn Du das nicht erkennst ist alles verloren. Du wirst verloren sein und Alex wird verloren sein.

Ich habe nur nicht verstanden, warum Du trotz Entgiftung nicht für ihn da sein kannst. Musst Du stationär für ein Jahr aufgenommen werden? Wenn nicht, dann kannst Du dennoch da sein, Du kannst ihm zumindest Liebe geben.

LG

Mache Dir auch klar
Dir kann auch niemand wirklich helfen.

Nur DU kannst Dir wirklich helfen. Und nur Du kannst auch Alex helfen. Es sind höchstpersönliche Aufgaben, die keine bezahlten fremden Personen für einen erledigen können.

Vor allem musst Du aufstehen und aufstehen und aufstehen und aufstehen !!!

Aber langsam. Gib Dir auch Zeit zur Trauer. Der Verlust ist enorm. Aber emotional solltest Du Dich darauf vorbereiten und darauf hin arbeiten wieder aufzustehen.

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12. Dezember 2012 um 11:20

Ich hab heute was gelesen wo ich dachte das
wärs für dich. Klinik in affoltern. Die nehmen paare auf die ein Kind verloren haben aber sind keine Psychiatrie. Weiss leider auch nicht wie ich dir helfen kann

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12. Dezember 2012 um 11:21
In Antwort auf staubkorn

Mache Dir auch klar
Dir kann auch niemand wirklich helfen.

Nur DU kannst Dir wirklich helfen. Und nur Du kannst auch Alex helfen. Es sind höchstpersönliche Aufgaben, die keine bezahlten fremden Personen für einen erledigen können.

Vor allem musst Du aufstehen und aufstehen und aufstehen und aufstehen !!!

Aber langsam. Gib Dir auch Zeit zur Trauer. Der Verlust ist enorm. Aber emotional solltest Du Dich darauf vorbereiten und darauf hin arbeiten wieder aufzustehen.

Nochwas
Ich finde es auch toll dass Du so ehrlich zu uns bist. Das kannst Du nur sein, weil Du auch ehrlich Dir gegenüber bist. Und das ist die erste und die beste Voraussetzung dafür dass man das alles auch anpacken kann und es einen Weg heraus gibt. Einen Weg um weiter zu gehen.

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12. Dezember 2012 um 11:27

Aber wie
soll ich für alex da sein wenn ich krank bin.. psychisch, körperlich, was auch immer... ich hasse es langsam das alex mich als mutter hat, denn immer passiert etwas das ich nicht für ihn da sein kann... ich erhole mich nicht mehr von einer krankheit von der keiner weiß was es ist.. ich bin psychisch total am ende weil mein baby tot ist.. ich habe wieder einen entzug vor mir der einfach so lange dauert und in der zeit werde ich auch nicht richtig für ihn da sein können weil man das nicht kann. warum gibt es auch nur benzos als notfallsmedikation ich schäme mich das ich seine mutter bin und hasse mich dafür.. ich denke er hätte es ohne mich vielleicht besser... ich will für ihn da sein und kann es nie

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12. Dezember 2012 um 11:31

Ach chrissy
mach dir bitte mal eines klar, du hast nur dieses eine Leben, es gibt keine zweite neue bessere Runde, nur das was du jetzt hast. schmeiss es nicht weg, und mach - auch wenn das so klischeemässig klingt - das Beste was irgendwie geht draus, auch wenn du vom Leben ordentlich auf die Fresse bekommen hast. und denk an deinen kleinen Alex, den einzigen Menschen für den du verantwortlich bist, neben dir selbst. er braucht dich.
LG Dee
PS: Thema Selbstmord, ich habs versucht, hat nicht geklappt, und als Fazit, fast 20 jahre später, kann ich sagen, wäre blöd gewesen, ich hätte so viel Gutes verpasst. An das ich damals nicht geglaubt habe.

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12. Dezember 2012 um 11:36
In Antwort auf selene_11916836

Aber wie
soll ich für alex da sein wenn ich krank bin.. psychisch, körperlich, was auch immer... ich hasse es langsam das alex mich als mutter hat, denn immer passiert etwas das ich nicht für ihn da sein kann... ich erhole mich nicht mehr von einer krankheit von der keiner weiß was es ist.. ich bin psychisch total am ende weil mein baby tot ist.. ich habe wieder einen entzug vor mir der einfach so lange dauert und in der zeit werde ich auch nicht richtig für ihn da sein können weil man das nicht kann. warum gibt es auch nur benzos als notfallsmedikation ich schäme mich das ich seine mutter bin und hasse mich dafür.. ich denke er hätte es ohne mich vielleicht besser... ich will für ihn da sein und kann es nie

Blicke nicht mehr zurück
Du schreibst davon, dass bei Alex schon so viel verloren war und Du nun die Chance hattest neu zu beginnen usw.
All das sind Blicke zurück. Du solltest jedoch vorwärts blicken.
Und wenn Du das tust ist das schon die halbe Miete.
Denn dann kannst Du schauen, dass Du IHM RAHMEN DEINER MÖGLICHKEITEN für ihn da bist.

Du musst nicht 100% ig da sein und solltest Dich auch nicht mit anderen Müttern vergleichen.
Aber Du kennst selbst Deine Möglichkeiten. Wichtig ist die Gesinnung und das Bemühen.
Wenn man alles einfach sein lässt, weil man um das hinterher trauert was hätte sein können und niemals sein wird, dann kann man auch nicht da sein.

Wer zurück blickt erstarrt zur Salzsäule:

http://www.redensarten.net/Salzsaeule.html

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12. Dezember 2012 um 11:37

Hi
Es ist schlimm es dir passiert ist, vielleicht mehr als man ertragen kann-aber bitte : es führt kein Weg dran vorbei, das du dich aus dem Sog ziehst. Keiner kann für helfen, nein-richtig erkannt-niemand kann für helfen und dein Päckchen tragen-Menschen können dich nur begleiten, die Schritte musst du selbst gehen. Du musst begreifen, das du für dich selbst verantwortlich bist-nuchz die Medikamente, Psychologen etc./die machen keinen neuen Menschen aus Dir. Komme aus Deinem Selbstmitleid heraus und lerne wieder-das du die Kontrolle über dein Leben hast und du die helfen kannst.
Ich weiss nicht was für Medikamente du nimmst und wie deine ganze Vorerkrankung aussieht mit psychischen Problemen, Kämpfe Dich da raus und lasse Duch nicht lähmen von Medikamenten-soll das dein ganzes Leben so weitergehen, das du ständig auf sowas angewiesen bist? Mache den Entzug und freue dich über ihn!
Ich werde jetzt ehrliche Worte finden, meine Gedanken-sie müssen nicht stimmen, aber irgendwann ist die "Schonfrist vor dem Leben" auch vorbei und es muss wurde gerade aus gehen und vielleicht kann ich Denkanstösse geben.

Mir ist bei Deinem Wunsch nach Schwangerschaft nicht ganz wohl gewesen, einmal hast du ein Kind und desweiteren weiss ich nicht, ob es in deiner psychischen Veefassung gut wäre. Als ich an eventuell eintretenden Tot meiner Kleineb dachte, hätte ich mir nie vorstellen können-wieder ein Kind zu haben oder eins was sie "ersetzt", vielleicht später-erstmal nicht. Natürlich geht jeder anders mit solchen Dingen um und für manche mag es Trauervewältugung sein-ich denke es wird aber viel über das neue Baby kompensiert - was nicht so gesund ist. Chrissy, du sagst immer-alles war perfekt und du Mutter-verdammt nochmal du bist Mutter!!! Und du wirst gebraucht, egal-ob du weitere Kinder bekommen kannst-Alex ist da und er hat auch verloren, seinen Bruder und vielleicht jetzt noch seine Mama, die nicht so Dasein kann-wie sie sollte. Wo liegt das Problem, das nur ein Baby dein Leben wieder lebenswert machen kann? Es geht es darum, das du bei Alex schon soviele Fehler gemacht hast-das du das Gefühl hast-die Beziehung ist gestört/er spiegelt Deine Liebe nicht so/du kannst dich nicht öffnen?

Ich denke du hast für dich ein grosses Stück Arbeit zu leisten, nicht nur die Trauer-sondern auch viele Lebensbereiche, wo du dich sortieren musst. Mache das für dich selbst und Alex!!!!

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12. Dezember 2012 um 11:37


Lina, ich bin gerührt

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12. Dezember 2012 um 11:39
In Antwort auf staubkorn

Blicke nicht mehr zurück
Du schreibst davon, dass bei Alex schon so viel verloren war und Du nun die Chance hattest neu zu beginnen usw.
All das sind Blicke zurück. Du solltest jedoch vorwärts blicken.
Und wenn Du das tust ist das schon die halbe Miete.
Denn dann kannst Du schauen, dass Du IHM RAHMEN DEINER MÖGLICHKEITEN für ihn da bist.

Du musst nicht 100% ig da sein und solltest Dich auch nicht mit anderen Müttern vergleichen.
Aber Du kennst selbst Deine Möglichkeiten. Wichtig ist die Gesinnung und das Bemühen.
Wenn man alles einfach sein lässt, weil man um das hinterher trauert was hätte sein können und niemals sein wird, dann kann man auch nicht da sein.

Wer zurück blickt erstarrt zur Salzsäule:

http://www.redensarten.net/Salzsaeule.html

Das sehe ich
auch so
sei da so gut wie du es in dem moment kannst, das wird dir wie allen müttern mal mehr mal weniger gut gelingen
hauptsache du bist überhaupt da und du versuchst das beste was du eben gerade machen kannst

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12. Dezember 2012 um 11:41
In Antwort auf staubkorn

Wieviel kann ein Mensch auf einmal ertragen
Ja, das alles ist zuviel für einen Menschen allein.

Du hast Dein Kind verloren.
Du hast die Entgiftung vor Dir.
Du hast körperliche Beschwerden.
Du hatest kürzlich eine OP hinter Dir die zur Unfruchtbarkeit führte.
Du hast weiterhin körperliche Beschwerden.
Du bist Mutter und sollst bei alldem noch für jemand anderen da sein.


Das ist alles einfach zuviel.

Aber bei all den unglücklichen Vorzeichen und Umständen kommt mir einfach in den Sinn, ob da nicht doch eine Vorbestimmung und eine Struktur dahinter steckt.
Will Gott Dir damit etwas sagen. Ist es ein Plan?

Und wenn ich all das zusammen führe, kommt mir nur in den Sinn zu sagen, dass vielleicht all das dahin führen soll, dass Du Dich auf das Wesentliche besinnen sollst.

Nämlich auf ALEX !

Nein, es ist nicht alles verloren. Es war schlecht und ein Fehler, dass Du die ersten Jahre nicht richtig da warst. Aber Du kannst es jetzt an ihm wieder gut machen.
An IHM !!!!
Nicht an einem anderen Kind. ALEX ist nicht verloren !!!

Vergiss alles andere !!!

Du hast Alex. Wenn Du Dich nun wirklich auf ihn einlässt, kannst Du auch alles andere bewältigen und kannst auch aufstehen.
Wir Mütter müssen am Ende, egal was passiert, für unsere Kinder stark sein.
Das was Du nun gelernt hast und das was Du nun bist, kannst Du zu 100% an Alex weiter geben.
Vielleicht ist das der ganze Sinn dahinter, wenn man denn überhaupt einen Sinn in so etwas Sinnlosem erkenne kann.

ALEX, ALEX, ALEX !!!!

Bitte, mache Dir das klar. Er ist Dein Weg, er ist der Weg aus dem Dunkel des Tunnels, er ist das Licht am Ende des Tunnels.

Die Trauer wird wohl nicht wirklich bewältigt werden. So wie wir als kleine Menschen die wir nur sind, nicht mal die wundersame Geburt eines Menschen jemals wirklich erfassen können, können wir auch den Tod eines Menschen nicht wirklich erfassen.
Die Trauer wird mit der Zeit etwas weniger, aber sie wird nicht verschwinden.
Du musst also so oder so als für Deinen Sohn da sein, obwohl Du trauern wirst. Je früher Du damit beginnst umso besser ist es. Sei für ihn da.
Es wird auch Dir gut tun und Dich schneller hoch holen.

Es ist auch einfach so, dass Menschen die noch ein weiteres Kind haben, eher mit dem Verlust eines Kindes umgehen können, als Menschen die nur ein Kind hatten. Da ist es auch wichtig sich an den Strohhalm einer weitere SS zu hängen. Aber ihr habt schon ein Kind und auch noch ein Kind, das es nun endlich verdient hat, dass man sich auf es besinnt.
Es wird Dich gesunden, glaube mir.
Wenn Du das nicht erkennst ist alles verloren. Du wirst verloren sein und Alex wird verloren sein.

Ich habe nur nicht verstanden, warum Du trotz Entgiftung nicht für ihn da sein kannst. Musst Du stationär für ein Jahr aufgenommen werden? Wenn nicht, dann kannst Du dennoch da sein, Du kannst ihm zumindest Liebe geben.

LG


Toll geschrieben!

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12. Dezember 2012 um 11:41

Liebe chrissi
Du befindest dich in einem ganz tiefen tal, das kann mit Sicherheit hier keiner wirklich nachfühlen.
Trotzdem muß ich Orchi ein Stück weit zustimmen.
Es drehte sich in der Vergangenheit immer um dich und deine Probleme, teilweise berechtigt, teilweise selbst geschaffen.
Du hast jedes Recht zu klagen, in deiner Situation, trotzdem hast du Menschen um dich rum, die du nicht vergessen darfst.

Du hast Alex (das allerwichtigste), deinen Mann, deine liebe Oma, deine Eltern/Schwiegerletern.
DAS ist mehr als manch anderer hat. Bitte halte dich an dem Guten, was du hast fest.
Fange neu an.
Ich denke so lange dein Focus nur auf dich gerichtet ist, bleibst du gefangen.
Da darst trauern, wütend sein, alles aber MIT deiner Familie.

Wie geht denn dein Mann damit um? Stützt ihr euch? Du schreibst nie was davon.

Warum denn Entzug? Ich dachte Antidepressiva setzt man stufenweise wieder ab, nicht abrupt.
Vielleicht macht das Zeug dich zusätzlich fertig.

Versuch diesen schlimmen Lebensabschnitt als Chance zu sehen, es anders zu machen. Dich mehr auf deine familie als auf dich zu konzentrieren. Das wird dir Kraft geben.

Du bist ja auch gläubig. ich auch! Gott läßt nichts geschehen, was nicht irgeneinen Sinn hat, auch wenns für uns sehr schlimm ist und wir den Sinn erstmal nicht erkennen können. Wer weiß das schon. Vielleicht wollte er Constantin einfach bewahren vor einer Krankheit und holte ihn deshalb früher. Vielleicht soll durch seinen Tod etwas in dir verändert werden.
Vielleicht wirst du irgendwann einmal Hilfe für andere Betroffene sein.
Du kannst es nicht wissen aber gib deinem Leben eine Chance und wirf es nicht weg.

Lg sannie

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12. Dezember 2012 um 11:42
In Antwort auf krysam

Hi
Es ist schlimm es dir passiert ist, vielleicht mehr als man ertragen kann-aber bitte : es führt kein Weg dran vorbei, das du dich aus dem Sog ziehst. Keiner kann für helfen, nein-richtig erkannt-niemand kann für helfen und dein Päckchen tragen-Menschen können dich nur begleiten, die Schritte musst du selbst gehen. Du musst begreifen, das du für dich selbst verantwortlich bist-nuchz die Medikamente, Psychologen etc./die machen keinen neuen Menschen aus Dir. Komme aus Deinem Selbstmitleid heraus und lerne wieder-das du die Kontrolle über dein Leben hast und du die helfen kannst.
Ich weiss nicht was für Medikamente du nimmst und wie deine ganze Vorerkrankung aussieht mit psychischen Problemen, Kämpfe Dich da raus und lasse Duch nicht lähmen von Medikamenten-soll das dein ganzes Leben so weitergehen, das du ständig auf sowas angewiesen bist? Mache den Entzug und freue dich über ihn!
Ich werde jetzt ehrliche Worte finden, meine Gedanken-sie müssen nicht stimmen, aber irgendwann ist die "Schonfrist vor dem Leben" auch vorbei und es muss wurde gerade aus gehen und vielleicht kann ich Denkanstösse geben.

Mir ist bei Deinem Wunsch nach Schwangerschaft nicht ganz wohl gewesen, einmal hast du ein Kind und desweiteren weiss ich nicht, ob es in deiner psychischen Veefassung gut wäre. Als ich an eventuell eintretenden Tot meiner Kleineb dachte, hätte ich mir nie vorstellen können-wieder ein Kind zu haben oder eins was sie "ersetzt", vielleicht später-erstmal nicht. Natürlich geht jeder anders mit solchen Dingen um und für manche mag es Trauervewältugung sein-ich denke es wird aber viel über das neue Baby kompensiert - was nicht so gesund ist. Chrissy, du sagst immer-alles war perfekt und du Mutter-verdammt nochmal du bist Mutter!!! Und du wirst gebraucht, egal-ob du weitere Kinder bekommen kannst-Alex ist da und er hat auch verloren, seinen Bruder und vielleicht jetzt noch seine Mama, die nicht so Dasein kann-wie sie sollte. Wo liegt das Problem, das nur ein Baby dein Leben wieder lebenswert machen kann? Es geht es darum, das du bei Alex schon soviele Fehler gemacht hast-das du das Gefühl hast-die Beziehung ist gestört/er spiegelt Deine Liebe nicht so/du kannst dich nicht öffnen?

Ich denke du hast für dich ein grosses Stück Arbeit zu leisten, nicht nur die Trauer-sondern auch viele Lebensbereiche, wo du dich sortieren musst. Mache das für dich selbst und Alex!!!!


Es sind schmerzende Wort, aber gleichzeitig wahre Worte

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12. Dezember 2012 um 11:52

Chrissy
Du nimmst anti depressiva?
Diese sollst du in deinem
Zustand absetzten und einrn entzug machen?
Das kann nicht angehen!!
Bist du in guter behandlung?
Gerade jetzt,eenn du anfällig bist,benötigst du medikamente!
Meine mama arbeitet in einer klinik,isr psychologin,bei ihr sind solche frauen wie du mit dieser schweren last in stationärer behandlung und dein grosser eigentlich auch!
Wird er psychologisch betreut? Er bekommt doch alles mit oder?
Was ist mit deinem mann?
Kommt er besser mit der situation zurecht?
Du musst unbedingt in eine klinik! Besser heute als morgen,du gast suizid gedanken
Etc siehst kein sinn mehr in deinem
Leben...
Bitte suche dringend hilfe bei deinem psychologen und rufe dort an!

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12. Dezember 2012 um 11:53

Ja ihr habt recht.
ich werde einfach machen was ich kann.

war eh der größte schwachsinn das ich gedacht habe das bei mir mal etwas gut läuft. ich dachte nur das man irgendwann doch etwas schönes für sich haben darf.
und ja ich bin schon oft im selbstmitleid versunken. ich hab halt nie verstanden wieso immer mir etwas passieren muss.. aber ich muss halt langsam lernen mich damit abzufinden.

ich würde mir nur wünschen das es für alex anders läuft... ich hoffe er hat mein pech nicht geerbt. ich werde alles tun was ich kann...

und stefan.. dem gehts zumindest von außen her besser als mir.. wie es innen drin aussieht kann ich nicht sagen. aber er kann besser leben als ich, er ist wahrscheinlich stärker.. aber er wollte auch noch ein 2. kind. er weiß aber nichts.. das es nicht geht.. noch nicht..

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12. Dezember 2012 um 11:59

Dankbarkeit
Du hast von Gott geschrieben und ich denke dass hier auch vieles mit dem Glauben zu tun hat.

Ich bin weiterhin ehrlich und möchte Dir mitteilen, dass es bei Dir eine Baustelle gibt auf dem Gebiet der DANKBARKEIT.

Sannie hat mich darauf gebracht. Als sie fragte was mit Deinem Mann ist. Ja, da ist noch Dein Mann. Der an dem Du gezweifelt hast, als ihr heiraten wolltet.
Gewisse Zweifel sind normal. Aber ich denke dass es sich bei Dir wie ein roter Faden zieht.
Du hast lange Zeit denke ich vieles gehabt, das für Dich selbstverständlich war. Aber für viele Menschen sind diese Dinge nicht selbstverständlich. Daher fehlte da vielleicht der Blick dafür und die Dankbarkeit all das auch schätzen zu können.

Da war das Vorhaben, dass sich Dein Mann nach der zweiten SS sterilisieren lassen sollte. Ich will keine alten Geschichten auskramen. Aber ich denke, dieser Aspekt ist wichtig und erklären zu können, dass es in Deinem Leben so vieles gibt, für das Du dankbar sein kannst.
In diesem Fall die Fruchtbarkeit, die vielen Menschen so viel Trauer bereitet wenn sie denn fehlt, während ihr sie zu dem Zeitpunkt in jungen Jahren schon als lästig empfunden hattet.
Gott hat uns aber diese Gabe und Fähigkeit gegeben und auch alles andere.

Daher ist es gut und wichtig, bei all dem Leid und den Gefahren und Risiken dieser Welt, auch auf das zu blicken und das zu sehen, was und Gott GEGEBEN hat und DANKBAR dafür zu sein.

Und ebenso wichtig ist es nun trotz der Trauer um das Baby dankbar dafür zu sein, dass Gott Euch Alex gegeben hat. Du stehst nicht mit leeren Händen da. Wenn das mit der Fruchtbarkeit verloren ist, hat euch Gott dennoch mit einem Kind bedacht.
Was sind denn schon 4 Jahre. Geht es darum, dass man selbst die Mutterschaft nicht mehr mit Manduca und Babyschwimmen miterleben kann. Mit Alex kannst Du als Mutter noch sooooo viele schöne und wichtige Momente erleben. Er ist doch erst 4 Jahre alt. Andere wären froh die Möglichkeit zu haben ein 4jähriges Kind adoptieren zu können.

Daher ist es wichtig nicht so sehr auf das zu schauen was Du nicht hast, sondern sich auf das zu besinnen was Du hast und dafür vor allem dankbar zu sein.

Beim Glauben gibt es ein paar elementare Stützpfeiler. Wenn man diese beachtet und daran arbeitet, wird auch alles wieder irgendwann gut. Nicht heute nicht morgen, aber übermorgen.
Wenn man sie nicht beachtet wird weiterhin noch schlimmeres passieren. Denn Gott wird so lange keine Ruhe geben, bis man es begriffen hat.
Und ich spreche da nicht als jemand der von außen aburteilt. Ich kann bei Deinen Erfahrungen nicht mitreden. Aber habe diese Lektionen auch irgendwann mal erhalten.

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12. Dezember 2012 um 12:05


ehj sag mal gehts dir noch gut???!! so ein beknackter kommentar hättest du dir echt sparen können!!

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12. Dezember 2012 um 12:06

Das leben ist mühevoll...
....teils erscheints dir sinnlos, teils beschwerlich. aber denke auch an die guten seiten: dein mann, dein sohn, dein glaube und noch vieles mehr wofür es sich zu leben lohnt. auch wenn es dir im moment nicht so vorkommen mag, aber es kann alles wieder gut werden. gib nicht auf bitte!!!!

ich möchte dir mal erzählen was mir wiederfahren ist. unsere leben (soviel ich vom lesen mitbekommen habe) ähneln sich ....als ich 16 war, wurde ich durch ein gewalttat schwanger. mein damaliger freund und späterer mann hat mir durch die zeit geholfen. für das kind, egal wie es entstanden ist, wollte ich leben und weitermachen. mein mann war schwer drogensüchtig. ich habe ihm durch die therapie geholfen. und als dieses unschuldige kind geboren wurde, war die welt für einen kurzen augenblick einfach nur schön. leider fiel er wieder in die sucht zurück und starb bei einem (laut versicherung angeblich drogenbedingten) motorradunfall. wir waren zu deim zeitpunkt beide grad 21, verheiratet und ich ss mit unserem ersten sohn. die welt schien aus den fugen zu geraten. arbeit, kind, teure wohnung, eltern weit weg, ich allein, ss das war alles zu viel. es kam ne depression, von einer erkältung erholte ich mich nie richtig, bekam nen bandscheibenvorfall und brach mir nen bein. das unser sohn dies bis dahin unbeschadet überstand war reines wunder. leider starb er bei der geburt (24+6) wegen eines unerkannten herzfehlers. dass das nicht grad förderlich war und ich nun endgültig am ende muss man ja keinem erzählen oder? ich war 12 wochen in ein anstalt wegen der depression, habe 2 mal versucht mir das leben zu nehmen. mir ging es immer schlechter, mein kind litt höllenqualen, wie mir meiner mutter später mal sagte. ich wollte bei meinem mann und meinem sohn sein. aber das es noch andere menschen gab die mich brauchten, meine tochter, meine eltern, viele freunde, meine omas, das sah ich erst später. wachgerüttel hat mich ein anruf meiner oma, die mir berichtete das meine mama und mein papa das haus verkaufen müssen weil sie sich es nicht mehr leisten können mein kind auszuhalten und meine schulden abzuzahlen und meine oma auch nichts mehr zuschießen könne. von alle dem hatte ich nie was gewusst. ich bin dort aufgewachsen. das grab meines mannes und meines sohnes befindet sich nur wenige hundert meter vom haus. es ist meine zuflucht in allen lebenslagen gewesen. da bin ich aufgestanden. habe mich selbst aus der klinik entlassen. habe meine medis regelmäßig genommen und bin jobben gegangen. hab die einschulung meines kindes groß gefeiert und meine schulden abgetragen. habe angefangen über ein studium nachzudenken und es auch 8 semester bis zum erfolgreichen abschluss durchgezogen. das leben hatte mich wieder!!!! meine tochter hatte wieder eine mama. unser haus ist noch heute in besitz von uns. und ich lernte viele neue menschen kennen, viele freunde. er lohnte sich nicht aufgegeben zu haben!!!!! irgendwann kam es dann noch besser. ich lernte meinen mann kennen. wir heiraten und ich wurde bald ss. leider erlitt ich eine fg und musste hart kämpfen nicht wieder in den sog aus depression und selbstmord gedanken zu versinken. freunde und familie gaben mir den rückhalt und die frohe botschaft kurz darauf unseren sohn zu erwarten und dann unsere tochter......was ich dir damit sagen will: DAS LEBEN IST WUNDERVOLL! WECHSELHAFT; ANSTRENGEND; MIT GUTEN UND SCHLECHTEN TAGEN ABER ES LOHNT SICH!!!!

bitte chrissy gibt nicht auf!!!!!!!

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12. Dezember 2012 um 12:21
In Antwort auf unice_12771763


ehj sag mal gehts dir noch gut???!! so ein beknackter kommentar hättest du dir echt sparen können!!

Wer gottesgläubig ist ...
... müsste meine Botschaft verstehen. Chrissy ist es und ich habe meine Ausführungen bewusst in den Bereich Religion gepackt. Wenn man das alles aus dem Kontext zur Religion heraus reißt, kann sich das alles unangemessen und "beknackt" anhören.
Was ist falsch daran sich auf das zu besinnen was man hat, statt auf das zu blicken, was man verloren hat.
Es gibt sicher Zeiten in denen man nicht anders kann, als auf das zu blicken, was man verloren hat und Chrissy befindet sich gerade in solch einer Zeit.
Aber es werden auch Zeiten kommen, in denen es wichtig ist zu sehen was man hat. Das hält einen aufrecht.

Wenn hier auch andere der Ansicht sind, vor allem Chrissy, dass das alles unzutreffend ist, zu schmerzhaft, unangemessen Dir so etwas in diesem Moment mitzuteilen, kann ich den Beitrag auch löschen lassen.
Denn ich wollte Dir nicht weh tun Chrissy.

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12. Dezember 2012 um 12:23

Rein sachlich betrachtet....
... habe ich diese Gedanken auch gehabt. Möchte dazu aber gar nichts schreiben.

Chrissy, bitte denk an deinen Sohn! Sei stark für IHN, er braucht seine Mama...

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12. Dezember 2012 um 12:25
In Antwort auf staubkorn

Wer gottesgläubig ist ...
... müsste meine Botschaft verstehen. Chrissy ist es und ich habe meine Ausführungen bewusst in den Bereich Religion gepackt. Wenn man das alles aus dem Kontext zur Religion heraus reißt, kann sich das alles unangemessen und "beknackt" anhören.
Was ist falsch daran sich auf das zu besinnen was man hat, statt auf das zu blicken, was man verloren hat.
Es gibt sicher Zeiten in denen man nicht anders kann, als auf das zu blicken, was man verloren hat und Chrissy befindet sich gerade in solch einer Zeit.
Aber es werden auch Zeiten kommen, in denen es wichtig ist zu sehen was man hat. Das hält einen aufrecht.

Wenn hier auch andere der Ansicht sind, vor allem Chrissy, dass das alles unzutreffend ist, zu schmerzhaft, unangemessen Dir so etwas in diesem Moment mitzuteilen, kann ich den Beitrag auch löschen lassen.
Denn ich wollte Dir nicht weh tun Chrissy.

Ups
jetzt sehe ich erst. Als ich schrieb dass andere froh wären, ein 4jähriges Kind zu adoptieren, meine ich nicht, dass Chrissy theoretisch ihr Kind zur Adoption frei geben könnte Nein, es ist so zu lesen, dass andere vielleicht gar keine Kinder bekommen können und Chrissy hat aber ein Kind. Das ist so viel wert. So meine ich das.

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12. Dezember 2012 um 12:27

Hey Chrissy
Du tust mir echt so leid! Man kann nicht in dich reinfühlen man kann nur erahnen was zurzeit in Dir vorgeht. das mit dem Fieber ist echt komisch. sind deine Entzündungswerte normal? ?Mensch Ich wünsche dir aufjedenfall das du ganz bald wieder ein normales Leben führen kannst! glaub an dich! und schmeiss ja ganz schnell die Selbstmord Gedanken aus dem Kopf!!!!

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12. Dezember 2012 um 12:37


was soll ich daran nicht verstanden haben einer mutter die eine so schwere zeit durchmacht noch zu sagen man solle das jugendamt einschalten und solch zeug ist mehr als unangebracht...

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12. Dezember 2012 um 12:38


findest es wohl witzig in blutenden wunden zu stochern!

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12. Dezember 2012 um 12:49

Ach Chrissy
es ist doch noch nichtmal 2 Monate her.

Sei stolz auf dich, sei stolz darauf, dass du das bislang irgendwie überlebt hast.
Ês ist zu früh, wieder aufzustehen, noch alles viel zu frisch.
Aber ja, sei für deinen Sohn da, tu das beste, was dir momentan möglich ist. Ihr braucht euch jetzt mehr denn je.

Und trauer, trauer wenn dir danach ist. Ich denke, man kann in so einer Situation nicht stark sein, wie auch? Dir wurde das wichtigste genommen, was du hattest, neben deinen zwei Männern. Wer kann da nach so kuzer Zeit wieder aufstehen?

Such dir Hilfe, lass dich am besten stationär aufnehmen. Für deinen Sohn. Momentan hat er nichts von dir, aber sorge dafür, dass das wieder sein wird. Er ist noch so klein. Er hat eine gesunde, und vorallem lebende Mutter verdient.

Ich hoffe so, dass du irgendwann mit dem Schmerz leben kannst, er wird wahrscheinlich nicht heilen, aber er wird Alltag.

Meinen tiefsten Respekt hast du, Lisa



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12. Dezember 2012 um 12:49

"du machst schluss mit allem?"
Du leidest selbst unendlich unter dem Tod deines Sohnes, was jeder hier verstehen kann...
Aber soll dein anderer Sohn ohne Mama aufwachsen? Willst du ihm das antun?

Ich hoffe inständig, dass du das nicht ernst meinst!

du hast einen Sohn der dich braucht! Du bist seine Mama also hol dir bitte Hilfe! Wenn nicht für dich, dann für ihn! Das kann doch nicht dein Ernst sein!

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12. Dezember 2012 um 13:23

Rappel
Dich für Deinen Sohn auf....so schnell wie möglich. ER kann auch die Welt nicht mehr verstehen. Sein kleiner Bruder ist gestorben und seine Mama krank und kraftlos und endlos traurig....ER BRAUCHT DICH!!!!! Mehr denn je.
Tue es für ihn, er wartet darauf.
Bitte Rappel Dich für Dein Kind auf. Du musst einfach.

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12. Dezember 2012 um 13:50


ich hab bisher nur still bei deiner geschichte mitgelesen- es ist schwer all das zu lesen, ohne sich die frage zu stellen, wie ein mensch das alles ertragen soll.wie man weitermachen soll mit seinem leben, seinen alltag wieder neu organisieren muss- wie man begreifen soll, das all dies tatsächlich passiert und man scheinbar nichts dagegen machen kann.
aber schau dir deinen alex an und lerne von und mit ihm, euer leben wieder in den griff zu bekommen...erfreu dich wider an banalen,einfach dingen.
versuch dich freizumachen von dem gedanken, das du machtlos bist gegen all die schlimmen sachen, die da auf dich eingeprasselt sind-du wirst an ihnen nichts mehr ändern können,aber die zukunft liegt doch vor dir und vor euch als familie-das leben hält noch so unzählig viele tolle, aufregende, spannende und wichtige augenblicke für dich bereit. du musst nicht heute oder morgen aus volle kehle lachen- das erwartet keiner von dir.du hast alles recht der welt,am boden zerstört, traurig, wütend, verzweifelt und auch lebensmüde zu sein- aber vergiss nicht, das nichts was es sich zu haben lohnt, einen in den schoß fällt. du hast das glück mehr verdient als viele andere, aber einen kleinen schubs braucht es manchmal schon, um den zu finden der es braucht,...

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12. Dezember 2012 um 13:52

Danke sober
so ist es

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12. Dezember 2012 um 13:54

Chrissy....
bitte versuch es, die suizid-gedanken im unterbewusstsein zu verdrängen!!!!!!

Willst du diesen unendlichen schmerz deinem alex wirklich antun? Er braucht doch seine mama!! Du bist noch jung,und hast noch soviel vor... Lass dich weiterhin therapieren, nach 2 monaten ist das ganze doch noch "frisch" ....

Du musst dir einfach helfen lassen,wenn du das nicht willst,wirds halt umso schwieriger! Aber irgendwann kannst du besser damit umgehen...

U wenn der traum von einem 2. kind dann immer noch vorhanden ist,sucht man nach möglichkeiten.

Glaube nicht,dass eine bereits erneute SS alles besser gemacht hätte...

Bitte chrissy...hör auf damit....

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12. Dezember 2012 um 13:59


Mensch Chrissy,so schlimm das alles auch gerade ist,Versuch aus deinem loch raus zu kommen......wenn nicht für dich,dann für deinen großen Sohn!!!!!!gib ihm jetzt all die Liebe die er so lange gebraucht und vermisst hat....
Er ist genauso dein Sohn wie Constantin,und nicht weniger wert!!!!!!!

Ich will nicht das du es falsch verstehst,aber du hast immer so von Constantin und die Bindung zu ihm geschwärmt,aber was ist mit deinem großen?????er hat er doch verdient so bedingungslos von dir geliebt zu werden,er braucht seine Mama mehr denn je......

Es ist natürlich unbegreiflich was dir all die Jahre und auch jetzt passiert ist,deine Trauer darf und soll auch sein......

Aber bitte,versuch dich aufzupäppeln,tu es für Alex,er braucht dich doch so sehr,nicht nur jetzt auch die nächsten Jahre......versuche es.....

Ich wünsche dir ganz ganz ganz viel Kraft

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12. Dezember 2012 um 13:59

Ich
Kann chrissy absolut verstehen....

Ich war nie in ihrer horrorsituation trotzdem hatte ich depressionen und genauso gedacht.
Man denkt irrational, und leute die sowas nie gehabt haben können da nicht mitsprechen oder drüber urteilen.


Chrissy alles gute dir

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12. Dezember 2012 um 14:01

Bitte
bring dich nicht umn Du hast noch ein Kind und dem würdest du unfassbar fehlen. Ich weiß wovon ich rede, mein Vater hat sich nach dem Tod meiner Mutter ebenfalls das Leben genommen und mir wird immer wieder sehr schmerzlich bewusst, dass einfach jemand fehlt.

Da ist noch ein Kind und das braucht dich... sein Bruder würde das bestimmt auch wollen.

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12. Dezember 2012 um 14:04

Ich kann
Verstehen,dass viele sagen ,man dar nicht so hart sein etc depresaiv usw,
Jedoch wäre es dann für ihren sohn der gerade mal 4jahre alt ist,alles andre als gut,seine mutter so zu sehen!
Dieses kind erlebt alles bewusst mit,den tod des eigenen bruders,die mama,die plötzlich nicht mehr die alte ist etc,sowas zerstört kleine kinderseelen!
Ich habe jetzt schon ein paar mal hier gefragt,ob der kleine mann psychologische betreung bekommt...
Ich bin nach wie vor der meinung,liebe chrissy du gehörst besser heute als morgen in eine klinik und das stationär,mit einer einstellung auf richtife medikamente etc,anders wirsr du nicht auf die bahn finden!
Drück dich!!

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12. Dezember 2012 um 14:37

Der Entzug
ist etwas Gutes - er soll dich ein für alle mal rein waschen von all den Medis. Ich hoffe, dass sie dir auch psychologisch dort jemanden stellen, der von Verlusten, wie du es erlebt hast, Ahnung hat -- dann sind es nämlich 6 Monate, in denen du physisch und psychisch eine Chance hast wieder auf die Beine zu kommen.
So, wie es im Moment ist, kannst du Alex nicht die Mutter sein, die du für ihn sein willst - aber dafür hast du die Möglichkeit "voll" für ihn da zu sein, wenn du all das durchgestanden hast. Du hast ein gutes Herz und das wird Alex auch spüren und dich, wenn es dir besser geht, auch wieder voll in sein Leben lassen!

Schwanger werden oder nicht - das wird sich dann zeigen, vielleicht fügt sich alles wieder, wenn du gesund bist. Da es im MOment eh nicht in Frage kommt solltest du diese Gedanken erst mal zur Seite schieben -- auch wenn ich verstehe und es selber auch so sehe, als dass es DIE Lösung wäre um wieder auf die Beine zu kommen...

Deine Leben wird klar nie wieder so wie vor 2 Monaten - - es wird immer eine Schwere mit sich bringen und eine Traurigkeit.

Also sieh es als Chance und kneif die Arschbacken zusammen - - das kannst du doch so gut!

Stille liebe Grüße
Julia

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12. Dezember 2012 um 14:44

Ohman.
ich hab niemals gesagt ich bringe mich jetzt um, dafür würde ich mich nicht im forum anmelden, ich habe gesagt wenn es so weiter geht dann weiß ich nicht mehr...

für alex tut es mir leid das es den eindruck erweckt das ich ihn nicht liebe, das ist auf keinen fall so aber es ist nicht so wie ihr denkt.. es geht ihm gut.. ich habe ihn von allem ferngehalten und mach das immernoch... ich liebe ihn sehr.. aber ich verstehe nicht was das damit zutun haben soll das ich mich einfach richtig scheiße fühle und das leben mir keinen spaß mehr macht.. das weiß jeder, das sag ich auch ehrlich meinen psychiatern usw...

genauso wie ich alles getan habe das es meinem mann besser geht.. weil ihr immer sagt, weil ich die beiden nicht erwähne, würde ich nur an mich denken.. so ist das aber nicht.. ich erwähne sie nur dann wenn sie ein großes problem haben.. aber ich hab alles getan das es meinem mann besser geht, im gegensatz zu ihm, ich war bis jetzt immer alleine mit meinem kummer, von jeder seite aus.. als argument kommt immer nur, keiner weiß wie er mit mir umgehen soll.. also stellt mich nicht immer gleich als herzlos hin nur weil ich HIER eben nur von mir schreibe... zuhause bin ich zurzeit eher das genaue gegenteil... aber ich muss mir einfach manchmal von der seele schreiben sonst geht gar nichts mehr...

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12. Dezember 2012 um 14:44

Und
er ist 3 einhalb nicht 4

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12. Dezember 2012 um 14:49

Und
das mit meiner regel.. das hat andere ursachen... angegriffene eierstöcke.. nicht das ich schon am planen wäre... niemals... aber das habe ich eben erfahren das ach... alles egal

trotzdem danke an die die mich verstanden haben

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12. Dezember 2012 um 14:57

Tu ich doch
ich verstehe vieles, viele beiträge haben mich ermutigt und ich hab auch geschrieben das ihr recht habt, aber manche hören sich einfach nur wie wiederholen an oder eben dinge die echt nicht passen weil sie nicht so sind... ich gebe zu wenn jemand recht hat aber wenn jemand dinge über mich schreibt und mich so einschätzen will wie es überhaupt nicht ist dann muss ich das doch sagen... wie gesagt, in allem anderem habt ihr recht und ich weiß ja selbst wie viel ich falsch gemacht habe und WILL es ändern, aber nicht jeder der will KANN auch, erstrecht nicht wenn man keine kraft mehr hat weil gar nichts mehr funktioniert... alle schreiben ich soll mich zusammenreißen, ich hab mein kind verloren und bin tottraurig, zudem hab ich jeden tag den ganzen tag fieber, wie soll ich das denn alles schaffen, mir hilft doch einfach kein arzt...

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12. Dezember 2012 um 14:58

Also
natürlich liebst du Alex!
Aber keiner kann es ja wohl verübeln, dass die Sehnsucht nach Constantin momentan mit an 1ter Stelle steht. Das ist doch klar.
Und dass sie hier nicht über ihren Mann schreibt eigentlich auch.. hier gehts um ihre Probleme.

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12. Dezember 2012 um 14:59

Ja das stimmt
und das tue ich nicht ich habe hier viele antworten als hilfreich und wahr gesehen...

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12. Dezember 2012 um 15:39

Danke
ach wie gerne würde ich zumindest VERSUCHEN (auch wenn es echt so ist sinnbildchen, das ich mich schäme normal weiterzuleben, auch wenn das eh nicht richtig geht) langsam wieder alles besser zu machen... aber was habe ich denn nur für eine verdammte krankheit bei der die ärzte nicht mehr wissen was sie tun sollen... seit 5 monaten habe ich fieber und es wird immer höher.. wann hört das denn auf`???? wie soll ich mich denn richtig auf meinen alex konzentrieren, wie soll ich die kraft haben das mit constantin zu verarbeiten, wie soll ich aus dem haus gehen wenn ich jeden tag fieber habe

kein arzt kann mir sagen was ich habe... es hört sich an wie eine lapalie, aber selbst die ärzte sind ratlos.. ich weiß einfach nicht wie soll ich das neue leben anpacken wenn ich nichtmal weiß was mit mir los ist.. ich bin ja schon länger krank und es wird einfach nicht mehr... wenn ich wenigstens da eine hilfe hätte.. wie soll ich den entzug und die ganzen therapien denn schaffen wenn ich nur krank im bett liege ich habe halt auch einen starken körperlichen verfall.. dazu die psyche... bald muss ich gar nichts mehr selbst unternehmen und alex hat keine mama mehr

es passt einfach alles (NICHT) zusammen...

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12. Dezember 2012 um 15:40

Ja gerne
nur wie denn nach paar metern kippe ich ja schon um weil ich fast 39 grad fieber habe

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12. Dezember 2012 um 15:52

Beim
lesen des Textes steht "ich war noch nie so suizidal" und "Schluss machen"-verstand das auch wie eine Selbstmorddrohung, währen diese ja oft meist eine Art Hilfeschrei sind, so habe ich es hier auch aufgefasst.

Das Leben ist immer wieder voller depressiver Phasen, das ist ganz normal-ubd darf auch so sein, gerade nach Tod und Trauer. Irgendwann muss man aber wieder kleine Schritte zurück in das Leben gehen, sonst geht man unter und mit einem, die Liebe und die Menschen die wir lieben. Diesen Schritt muss man alleine gehen, kleine Dinge die Dich wieder erfreuen.

Der Beitrag unter mir beschreibt es ganz gut und schön.

Da hier auch einige von depressive /alkoholkranken Eltern geschrieben hatten-mein Vater hat Suizid begangen aus Depressionen heraus. Das verzeiht man als Kind nie, alleine die Frage-warum die Liebe nicht ausgereicht hat, um ihn hierzuhalten. Kinder spüren Depressionen und Leiden mit, nur das sie eben noch nicht verstehe können, was da genau passiert-sie sind einfach traurig. Da du ja selbst den Lauf von psychischen Erkrankungen kennst, sei es von dem Elternhaus/Erfahrungen/Traumata etc ist die sicher bewusst-welche grosse Verantwortung du Alex gegenüber hast, das ihm das nicht passiert und er geerdet ist. Das ist verdammt wichtig, wichtiger als alles andere. Deswegen würde mich auch interessieren, ob er psychologische Unterstützung bekommt und er braucht sie sicher.

Es geht nicht nur um lieben alleine beim Kind, sondern um wirkliches Dasein und mitgehen. Wirklich Verantwortung zu tragen, das ist nicht immer leicht und geht über die eigenen Bedürfnisse weit hinaus.

Alles Gute!

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12. Dezember 2012 um 16:02

Aber
die ärzte sagen es gibt kein fieber das psychisch ist und über 5 monate dauert sonst würde ich die theorie ja gerne gerne glauben.... candy weißt du was für eine ursache herausgekommen ist?

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12. Dezember 2012 um 16:46

Les dir das mal durch
http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/fieber.html

Es gibt sehr wohl psychogenes Fieber.
ich hatte das als Kind sehr oft, z.b. bei Aufregung, Angst vor dem Schwimmunterricht

Der Verlust eines Kindes ist ja nun eine extrem belastende Situation

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Von: elodia_12859875
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