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Schlafen in der Krippe?

18. März 2012 um 14:59

Hallo Mädels,

was sind Eure Erfahrungen mit Mittagsschlaf in der Krippe? Gerade bei Kindern, die sich gegen Einschlafen wehren?

Ich hab einige Krippenbesichtigungen durch. Die Aussagen waren immer "gar kein Problem, die Kinder sind dann vom Spielen so müde, die schlafen dann immer gut ein".

Auf meine Frage, ob die mal ein Kind mit Regulationsstörung hatten, wird immer nein geantwortet. Ich dachte, so selten ist das nicht?

Wenn man konkreter nachfragt, heißt es dann immer, es kann auf kein Kind individuell eingegangen werden. Die ersten Tage schreit es mittags, aber dann lernt es, daß das nichts bringt und schläft ein. Klingt für mich nicht so dolle. Ist das normal?

Kann man ein Kind mit 21 Monaten guten Gewissens mittags in der Krippe lassen, wenn es zu Hause wegen Regulationsstörung Einschlafprobleme hat?

Ach ja, ein Integrationsplatz würde nichts ändern, wurde mir mitgeteilt, es könnte trotzdem nicht auf das Kind eingegangen werden.

Cadi mit kleiner Maus (16 Monate)

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18. März 2012 um 17:44

Hallo
Mein Kleiner schläft zu Hause nur an der Brust, beim Tragen oder im Auto ein. Er kam mit 12,5 Monaten in eine Krippe, wo auch auf die Kinder eingegangen wird. Von schreien lassen war nie die Rede. Regulär hat er da nicht geschlafen, allerdings hat er nicht immer bis Mittags durchgehalten udn ist dann ab und zu mal auf dem Arm einer Erzieherin eingeschlafen und wurde dann problemlos ins Bett gelegt.
Seit März geht er hier in den KiGa, er ist jetzt 19 Monate. Dort schläft er problemlos auch alleine (!!!!) ein, wenn er müde ist. Und wenn es nicht klappt wie am Freitag udn er schreit wird er wieder rausgeholt. Da es kein Ganztags-KiGa ist gibt es keine feste Schlafenszeiten. Wenn eins von den Kleinen Kindern müde wird wird es hingelegt.

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18. März 2012 um 20:23

Hm
wenn ich der Schreiberin unter Dir glauben darf, gibt es 4-Sterne-Küchen.

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18. März 2012 um 21:10


Unsere (21 Mon) kommt im Sommer in die Kita und als wir jetzt wegen dem Vertrag da waren, wurde uns dann nochmal der Tagesablauf erzählt. Sprich auch, das die Kleinen nach dem Essen hingelegt werden.
Ich hab dann gefragt, was sei wenn sie icht wolle, denn zu Hause will sie am Tag halt auch partou nicht schlafen, meinte die Erzieher, dass sei kein Thema, es ist für alle Ruhezeit, den großen wird vorgelsen, aber alles im ruhigen Umfeld und wer schläft schläft und wer wach ist blaibt wach.

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18. März 2012 um 21:44

Schlafen
Heißt Regulationsstörung, dass dein Kind generell nicht ohne Hilfe einschläft? Könntest du denn damit einen Integrationsplatz bekommen? Falls ja haben die ja dann mehr Personal und dann müsste sich jemand mit den Schlafproblemen deine Kindes befassen. Wofür sind die denn sonst da?

Mein 2. Kind war immer schon ein absolut katastrophaler Schläfer (wobei es tagsüber viel besser klappte als nachts). Er kam mit 17 Monaten in die Krippe und da war das überhaupt kein Problem, er war tatsächlich so fertig vom Krippenalltag, dass er sofort weggepennt ist. Aber die haben ihn in der ersten Zeit deutlich früher hingelegt als die anderen Kinder, er hat damals noch 2x am Tag geschlafen. Wenn ein Kind nicht schlafen kann, legt sich auch mal eine Erzieherin dazu und kuschelt mit ihm (war bei meinem Sohn auch schon der Fall). In der Krippe braucht er keinen Schnuller, daheim hätte er ihn am liebsten den ganzen Tag im Mund! Also ich habe nur positive Erfahrungen mit dem Thema schlafen in unserer Krippe gemacht.

Ich finde, gerade in einer Krippe MUSS aber individuell auf die Kinder eingegangen werden. Sei es beim Thema essen, schlafen, sauber werden etc., da haben doch alle ihren eigenen Rhythmus.

Andererseits ist ja das Thema schlafen ja genau wie viele andere Sachen oft eine Art Machtkampf zwischen Kind und Eltern (ab einem gewissen Alter - frühestens 6 Mon.- kann ein Kind THEORETISCH alleine einschlafen, hat es aber vielleicht noch nicht gelernt). Und die Kleinen checken ganz schnell, was sie bei Mami/Papi mit schreien erreichen und was sie bei ihren Erzieherinnen in der Krippe nicht erreichen und trennen das auch. Meine Erfahrung ist soundso, dass sämtliche Bockereien daheim ausgelebt werden und meine Kinder in Krippe / Kindergarten richtig brav / pflegeleicht sind. Dazu kommt, dass die Kleinen sich mit der Zeit der Gruppe anpassen. Also wenn da alle ruhig in einem Raum liegen, wird dein Kind vielleicht bald da auch ruhig liegen, weil es eben alle machen.

Ich würde das Thema an deiner Stelle relativ entspannt auf mich zukommen lassen, WENN du das Gefühl hast, dass die Erzieherinnen auf die Eigenarten deines Kindes eingehen werden. Also mir wäre am wichtigsten, dass ich ein gutes Gefühl bei den Erzieherinnen habe. Wenn es dann anfangs Probleme gibt (was ja nicht unüblich ist), kann man ja dann zusammen besprechen, wie man vorgeht. So läuft das jedenfalls bei uns, also ich habe noch nie mitgekriegt, dass die ein Kind irgendwo hintun und dort schreien lassen! Die Bindung zu den Erzieherinnen ist doch das A und O in der Krippe, und das machen sie sich mit solchen Aktionen doch kaputt. Mein Sohn ist so ein totaler Kuschler und war vor seiner Krippenzeit sehr, sehr anhänglich - der fordert das in seiner Gruppe genauso ein wie daheim und dann nimmt ihn eben eine Erzieherin hoch und kuschelt mit ihm. Die kennen das nicht anders udn gehen darauf ein. Inzwischen ist der total selbstbewusst und cool geworden. Und so finde ich soll das auch sein. Krippe heißt doch nicht Vereinheitlichung der Kinder sondern Förderung der Individualität im Rahmen der Gemeinschaft.

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18. März 2012 um 21:58

@mamavroni
Ja, genau, Regulationsstörung heißt, das Kind ist nicht in der Lage, sich selbst zu regulieren und damit ohne Hilfe einzuschlafen. Wir sind deshab im SPZ in Behandlung.

Den I-Platz würden wir auch wegen anderer Probleme bekommen (Frühchen, entwicklungsverzögert). Aber in der Krippe wurde mir gesagt, das würde nichts ändern. Je nach Gutachten vom SPZ würde das Kind evtl. 2 oder 3 Regelplätze belegen, aber bei Einschlafproblemen könnten sie trotzdem nicht helfen.

Aber es ist gut zu wissen, daß es prinzipiell in Kitas möglich ist, auf das Kind einzugehen.

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18. März 2012 um 22:18

Integrationsplatz
Mein Sohn ist in einer (neu geschaffenen) Integrationsgruppe, die haben dort z.Zt. 1 Integrativkind. Eine Heilpädagogin holt sich das dann regelmäßig und "übt" mit ihm. Das müsste doch bei deinem Kind beim einschlafen auch möglich sein, wenn es den Regel-Erzieherinnen schon nicht möglich ist?! Ich versteh das ehrlich gesagt nicht.

Im übrigen ist mein Sohn (auch ein Frühchen) wie gesagt auch so ein katastrophaler Schläfer und ich kann nur sagen, mit der Zeit wird es besser. Zwar nur in kleinen Schritten, aber es wird. Irgendwann wird vermutlich auch er durchschlafen, und sei es, wenn er die 1. Freundin hat

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18. März 2012 um 22:30

@mamavroni:
mir wurde gesagt, es gibt dann eine Heilpädagogin da, aber die würde ja nicht täglich vorbeigucken. 1x pro Woche würde im Haus Therapie stattfinden (Physio, oder was immer benötigt wird).

Und einschlafen üben, puh, keine Ahnung. Wäre das möglich, hätten sie es im SPZ doch schon vorgeschlagen? Wir machen jede Woche Physio und SI-Therapie.

Ich hoffe, daß es besser wird. Es heißt ja, im 2. Lebensjahr verläuft es sich oft. Noch merke ich leider nix davon.

Ich glaub, die Erzieherinnen machen es sich auch gern etwas einfach. So wie ich es verstanden hab, bekommt ein I-Kind 1000 Euro Zuschuß. Was machen die mit dem Geld, wenn sie sowas nicht können? Naja, andere Geschichte.

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19. März 2012 um 6:42

Hallo,
puh, die Aussage find ich schrecklich. Meine Tochter ist, als sie frisch in die Krippe kam mit 19 Monaten auch nur bei mir im Bett in meinem Arm eingeschlafen. Die Aussage bei der Anmeldung und dem Vorgespräch war die, dass ich versuchen soll ihrdas bis zum Start abzugewöhnen, damit es besser funktioniert. Das haben wir nicht geschafft. Die Erzieherin hat es aber total gut geregelt. Am ersten Tag mit Mittagsschlaf sollte ich kommen und zur Not sie einfach dort in den Schlaf begleiten. Als ich kam, war meine Tochter bereits mit der Erzieherin im Schlafraum, da sie so müde war. Ich hab draußen gewartet. Und siehe da: Sie ist bei der Erzieherin auf dem Schoß eingeschlafen. Sie hat sie dann die ersten Wochen immer bei sich im Arm einschlafen lassen. Plötzlich von heute auf morgen hat sich meine Tochter wie die anderen Kinder ins Bett gelegt und ist dort alleine eingeschlafen. Einfach so! Das klappt zu Hause noch immer nicht, da muss wenigstens jmd vor dem Bett sitzen... Ach und schlafen ohne Schnuller wäre daheim undenkbar. In der KiTa schläft sie seit 3 oder 4 Monaten ohne Schnuller alleine in ihrem Bett ein.

Ich denke die Situation in einer KiTa ist einfach anders. Wenn alle Kinder schlafen, das färbt einfach ab und die Kinder sind wirklich müder als zu Hause.

Aber schreien lassen bis sie sich anpassen finde ich schrecklich. Das hatte ich beim Aufnahmegespräch auch angesprochen und ausdrücklich gesagt, sie sollen sie nicht zwingen - zur Not bleibt sie halt wach....

Aber wie gesagt, bei uns hat es super geklappt und dadurch wurde es auch daheim besser.

Ich wünsche euch viel Erfolg!

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