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Schlafmittel für Kinder?! Spinnen manche Eltern???

8. Januar 2017 um 12:10

Ich habe eben durch Zufall diesen Artikel gelesen:

http://mobil.n-tv.de/wissen/Aerzte-warnen-vor-Zaubertropfen-article19497871.html

Ich bin entsetzt!
Wie kann man als Eltern nur auf so eine Idee kommen? Ich verstehe es nicht. Wir alle kennen schlaflose Nächte, aber hat jemand von euch schon mal zu solch einer Maßnahme gegriffen?

Kann es immer noch gar nicht glauben

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8. Januar 2017 um 14:36

Trotzdem ist es genau diese Einstellung, dass Kinder verhungern oder totgeschlagen werden........sind ja nicht deine.......geht an deinem Popo vorbei.
Hast du zu viel von den Tropfen bekommen ?
 

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8. Januar 2017 um 15:10
In Antwort auf khaleesidaenerys

Ich habe eben durch Zufall diesen Artikel gelesen:

http://mobil.n-tv.de/wissen/Aerzte-warnen-vor-Zaubertropfen-article19497871.html

Ich bin entsetzt!
Wie kann man als Eltern nur auf so eine Idee kommen? Ich verstehe es nicht. Wir alle kennen schlaflose Nächte, aber hat jemand von euch schon mal zu solch einer Maßnahme gegriffen?

Kann es immer noch gar nicht glauben

Ich muss gestehen. Ich habe melnem Sohn damals Tropfen gegeben. Vom Arzt verschrieben. Es War nicht der leichte Ausweg. Er hat 3 Jahre lang viel geschrien und kaum geschlafen. Ich bin nur noch auf dem Zahnfleisch gekrochen und konnte nicht mehr. Wenn er tagsüber 1-2 std geschlafen hat konnte ich mich nicht hinlegen da ich noch einen  Sohn habe. Mir War damals allerdings nicht bewusst was dieses Zeug für Nebenwirkungen hat. Ich habe es dann aber auch nach 2 Wochen nicht mehr gegeben weil ich einfach kein gutes Gefühl dabei hatte und habe heute noch ein sehr schlechtes Gewissen meinem Sohn sowas gegeben zu haben. 
 

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8. Januar 2017 um 15:40

Nein.  Hat er nicht. Viel Besser geschlafen hat er davon allerdings auch nicht. Er ist schneller eingeschlafen aber War genauso schnell wieder wach wie ohne Mittel. 

muss auch sagen das ich vom Arzt 0 aufgeklärt wurde. Er meinte nur das es keine Dauerlösung ist und er es uns gibt damit wir alle mal ein bisschen zu Ruhe kommen. 

ich War zu dem Zeitpunkt einfach verzweifelt,  überfordert und naiv. Heute würde ich mich mehr informieren 

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8. Januar 2017 um 16:02

Und heute ? Kommst du ohne Medikamente in den Schlaf? 
Meine Befürchting wäre, dass man so eine Haltung entwickelt, die dazu führt, wenigstens phasenweise auf solche Hilfen zurückgreifen zu müssen. 

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8. Januar 2017 um 16:49

Hm. Also so ein Langschläfer ist er heute immer noch nicht  (ist jetzt 8) 
 

Mit 4 Jahren  hat es sich aber nach und nach gebessert.  Er hat dann nicht mehr geweint in den wachphasen..dann wurden sie nach und nach kürzer. Seitdem er 5 ist schläft er durch. Seit ca 1,5 Jahren erst im eigenen Bett. 

Er schläft von 23 Uhr - 5 Uhr.  Mit Glück mAl auch bis 6. Und er ist putzmunter. Den ganzen Tag. 

 

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8. Januar 2017 um 17:19

Ich urteile auch nicht darüber ob die Medikamente gegeben werden müssen oder nicht.
Und es ist mir auch nicht wichtig ob der Nachbar eine neue Frau hat.....oder xy eine neue Frisur..... Was mir aber niemals egal sein wird ist das Kindeswohl. 
Bei dem Bericht über die Tropfen ging es  um schlimme Nebenwirkungen und Anwendungen auf eigene Faust oder Dosis. Ich spreche keiner Mutter schlimme Schlafdefizite ab. Wohl aber, dass man in erholsamen Schlaf fällt , wenn man befürchten  muss, seinem Kind dafür ein Medikament  verabreicht zu haben, das gefährdet.
Das kann und darf niemandem am Po vorbeigehen.
Ich werde immer offen meine Verachtung zum Ausdruck bringen, wenn gesunde Menschen sagen, dass es sie nichts angeht, ob Kindeswohl gefährdet ist oder nicht. Damit sage ich nicht, dass schlaf unterstützende Einnahmen nicht notwendig oder hilfreich sein können.......aber dass es nicht egal sein darf....ob irgendwo ein Kind darunter leidet.......wenn es leidet.

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8. Januar 2017 um 17:31

Ich gehe auch davon aus, dass Eltern schlimme Schlafdefizite aufweisen bevor sie zu Tropfen greifen. Ich bezweifel aber dass man in erholsamen Schlaf fällt,  wenn man weiss, dass man dafür etwas verabreicht, was gefährdent wirken kann. Sicher kann es sinnvoll sein, etwas schlafunterstützendes zu geben. Im Artikel ging es aber um den weniger verantwortungsbewussten Einsatz.
Da kann es einem am Hintern vorbeigehen, ob xy eine neue Frisur oder die Nachbarin einen neuen Lover hat.......aber niemals das Kindeswohl. Ich werde immer meine Verachtung zum Ausdruck bringen, wenn  Menschen mit gesundem Verstand behaupten, dass das nicht deren Sache ist. Das hat auch nicht damit zu tun, on man ein eigenes Leben hat. Wir haben alle nur eins......auch Kinder. Sollten Eltern mit ihrer Rolle überfordert sein.....geht das alle an.
Ich betone nochmal, dass ich mir nicht anmasse, zu beurteilen dass solche Medikamente vorrübergehend sinnvoll sein können..... Der Bericht beschreibt aber die Folgen von nicht adäqutem Umgang mit gefährlichrn Wirkstoffen.

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8. Januar 2017 um 21:21
In Antwort auf khaleesidaenerys

Ich habe eben durch Zufall diesen Artikel gelesen:

http://mobil.n-tv.de/wissen/Aerzte-warnen-vor-Zaubertropfen-article19497871.html

Ich bin entsetzt!
Wie kann man als Eltern nur auf so eine Idee kommen? Ich verstehe es nicht. Wir alle kennen schlaflose Nächte, aber hat jemand von euch schon mal zu solch einer Maßnahme gegriffen?

Kann es immer noch gar nicht glauben

Natürlich gehen einem bei extremen Schlafmangel Gedanken durch den Kopf, wie: "Wo ist der Aus-Knopf?"
"Wo ist das Betäubungsgewehr?"
"Eine Runde Valium für alle!"

Genauso wie mir morgens beim lieblichen Klang der Laubbläser, Kreischenden Singvögel oder endlos rückwärts einparkenden LKW, Gewaltfantasien durch den Kopf gehen, ala: "Ein Königreich für eine Handgranate!"
"Laublasen? Im(!) Arsch!"
"Wo ist das Piepding? Ich will es rausreissen, es in Stücke reissen, auf den Boden schmeißen und dann drauf rum springen!"

Aber das sind doch alles nur Gedankenspiele, die auch im Kopf bleiben- ansonsten sollte man doch einen guten Arzt aufsuchen. Oder man landet im Knast.

Aber Kindern Schlafmittel zu verabreichen, das ist wirklich das Letzte. Drogen zum Schlafen? Wie soll das Kind es jemals ohne schaffen? 

Dann kann man auch Schnaps geben- haben manche ja früher gemacht, damals war ja nicht alles schlecht...äh...hust...die ein oder andere Gehirnzelle mehr oder weniger...

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8. Januar 2017 um 23:07

Hallo Sarah......solche Einstellungen kenne ich .Mir ist wichtiger dass es Menschen gibt, denen dass Wohl aller Kinder am Herzen liegt. Wie du das nennst geht mir......vorbei. Nur weil du die Inhalte nicht verstehst, heisst es nicht, dass es alle anderen auch nicht verstehen. 
Kindeswohl geht alle an und hat nichts mit dem zu tun was du benennst

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9. Januar 2017 um 7:08

Ich denke, dass man da differenzieren muss.
Hier herrscht schon wieder der O-Ton "Na wenn Mutti zu müde ist, dann gibt sie dem Kind Tropfen. Ich kann ja verstehen, dass Schlafmangel Folter ist, aber da musste jeder durch.". Auch der Artikel ist sehr einseitig geschrieben, denn es wird ausgesagt "Wenn Mutti 8 Stunden Schlaf braucht, dann muss aber nicht das Kind Schlaf benötigen.".

Es ist jedem bewusst, dass sich der Schlaf als Eltern verändert und es ist auch jedem klar, dass das Schlafbedürfnis der Kinder total unterschiedlich ist, aber hat sich vielleicht mal jemand Gedanken gemacht, dass es nicht nur um Muttis Schlafmangel geht?

Mein Sohn hat 2,5 !Jahre unter Schlafmangel gelitten. Das fing schon bei der Geburt an. Er hatte Probleme mit dem Start. Er war so müde, dass er sofort beim stillen eingeschlafen ist...hatte aber so ein Hunger, dass er sofort wieder aufgewacht ist...ein Teufelskreis. Der Tag- und Nachtschlaf war dementsprechend bescheiden bei ihm. Das hatte sich dann nach einem einem Jahr reguliert und seine Schlafprobleme waren noch da, aber zumindest hatte er 2 Stunden am Stück geschlafen. Er lag dann eben nur 4-5 Stunden wach eh er wieder schlafen konnte. Nachts hat er maximal 5 Stunden geschlafen und am Tag eine Stunde. Das Schlafbedürfnis von einem einjährigen sollte man kennen. Ja, das sind Durchschnittswerte, aber mehr Abweichungen als 2-3 Stunden sollte es nicht geben und erst recht nicht, wenn Folgen auftreten. Damit meine ich Folgen beim Kind und nicht bei der Mutter!

Das ging 2 Jahre so bei uns. Mein Sohn war sehr blass, hatte dunkle Augenringe, seine Konzentration war stellenweise minimal, er war immer wieder schlecht drauf und grob. Er kam einfach nicht zur Ruhe, weil es ein Teufelskreis war. 
Ständig war ich mit ihm beim Arzt...bei Spezialisten...im Schlaflabor. Ich habe Schlaftagebücher geführt, Rituale streng befolgt, alles versucht, dass dieses Kind länger als 5 Stunden schläft. Er wurde organisch untersucht, aber es wurde nichts gefunden. Selbst die Fachleute aus dem Labor meinten nach einem halben Jahr "Es ist die Gewohnheit."...die innere Uhr ist gestört. Der Teufelskreis ab der Geburt hat sich zur Gewohnheit entwickelt. 
Da alle Versuche über ein Jahr (wir waren insgesamt 2 Jahre in Behandlung!) nicht gefruchtet haben und Schlafmangel bei Kindern böse Folgen von Entwicklungsstörungen, Konzentrationsschwäche, Stoffwechselstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht etc. führen kann und man ihm den Schlafmangel angesehen und angemerkt hatte, wurde zu anderen Mitteln gegriffen. 
Wir bekamen vom Facharzt Globuli verschrieben. Die hat er nachts in seiner Wachphase bekommen. Da ich meinem Sohn nichts gebe was ich nicht selbst probiert habe, habe ich die Globuli selbst getestet. 
Die Nachtruhe hat sich kontinuierlich gesteigert...seine Schlafphasen haben sich immer mehr ausgedehnt. So wurde er tagsüber entspannter...hat sogar besser am Tag geschlafen. Er sah wieder gesünder aus, war ausgeglichen, hat besser gegessen, hatte mehr Spaß beim Spielen. 3 Monate gab es die Globuli phasenweise als Kur. Danach hat er 9 Stunden durchgeschlafen und seitdem hält sich das so....da war er dann knapp 3 Jahre alt. Heute ist er 6.

Es geht nicht immer nur um Muttis Schlafmangel und man kann auch nicht alles nur mit "Jedes Kind hat einen anderen Bedarf." abtun. Damit macht man es sich zu einfach. Genauso wie man es sich zu einfach macht, wenn man plötzlich "Zaubertropfen" verabreicht. Den Weg zum Facharzt inklusive Schlafprotokoll und die Versuche den Teufelskreis auf natürlichem Weg zu brechen, sollten schon da sein. Sonst macht man es sich zu einfach.

Hätte ich diesen Thread hier vor 4 Jahren gelesen, dann hätte ich wahrscheinlich jedem User, der hier schreibt "Och...ist Mutti müde? Hier geht es nicht um dich! Da mussten wir alle durch. Sollte jedem bewusst sein, wenn man ein Kind bekommt." (so fast man in diesem Zustand die neutralsten Beiträge auf, die Aussagen, dass man nur Geduld haben muss) ins Gesicht spucken können. Sowas durfte ich damals hier häufiger lesen, wenn es mal hieß "Ich (Mutti) bin müde.". Es hat sich aber nie einer gefragt (und das scheint in dem Thread hier ähnlich zu sein) wie es den Kindern damit geht. Dass aber jedes 3. Kind an Schlafstörungen leidet und es nicht das normale abweichende Schlafbedürfnis ist, das scheint kaum einer zu hinterfragen.
Es ist alles wieder nur schwarz oder weiß. Entweder akzeptiert man das "abweichende" Schlafbedürfnis des Kindes und ist der Held, weil Mutti das so toll macht oder man pumpt das Kind aus Egoismus mit Tropfen voll, weil Mutti schlafen möchte.
Nein, da bin ich gerne grau und sage, dass ich den gesamten Weg nicht bereue und kein schlechtes Gewissen habe, denn mein Sohn ist gesund. Er sieht gesund aus und kann sein Leben uneingeschränkt leben...was mit Schlafmangel nicht möglich war.

Liebste Grüße 

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9. Januar 2017 um 7:53
In Antwort auf carpe3punkt0

Ich denke, dass man da differenzieren muss.
Hier herrscht schon wieder der O-Ton "Na wenn Mutti zu müde ist, dann gibt sie dem Kind Tropfen. Ich kann ja verstehen, dass Schlafmangel Folter ist, aber da musste jeder durch.". Auch der Artikel ist sehr einseitig geschrieben, denn es wird ausgesagt "Wenn Mutti 8 Stunden Schlaf braucht, dann muss aber nicht das Kind Schlaf benötigen.".

Es ist jedem bewusst, dass sich der Schlaf als Eltern verändert und es ist auch jedem klar, dass das Schlafbedürfnis der Kinder total unterschiedlich ist, aber hat sich vielleicht mal jemand Gedanken gemacht, dass es nicht nur um Muttis Schlafmangel geht?

Mein Sohn hat 2,5 !Jahre unter Schlafmangel gelitten. Das fing schon bei der Geburt an. Er hatte Probleme mit dem Start. Er war so müde, dass er sofort beim stillen eingeschlafen ist...hatte aber so ein Hunger, dass er sofort wieder aufgewacht ist...ein Teufelskreis. Der Tag- und Nachtschlaf war dementsprechend bescheiden bei ihm. Das hatte sich dann nach einem einem Jahr reguliert und seine Schlafprobleme waren noch da, aber zumindest hatte er 2 Stunden am Stück geschlafen. Er lag dann eben nur 4-5 Stunden wach eh er wieder schlafen konnte. Nachts hat er maximal 5 Stunden geschlafen und am Tag eine Stunde. Das Schlafbedürfnis von einem einjährigen sollte man kennen. Ja, das sind Durchschnittswerte, aber mehr Abweichungen als 2-3 Stunden sollte es nicht geben und erst recht nicht, wenn Folgen auftreten. Damit meine ich Folgen beim Kind und nicht bei der Mutter!

Das ging 2 Jahre so bei uns. Mein Sohn war sehr blass, hatte dunkle Augenringe, seine Konzentration war stellenweise minimal, er war immer wieder schlecht drauf und grob. Er kam einfach nicht zur Ruhe, weil es ein Teufelskreis war. 
Ständig war ich mit ihm beim Arzt...bei Spezialisten...im Schlaflabor. Ich habe Schlaftagebücher geführt, Rituale streng befolgt, alles versucht, dass dieses Kind länger als 5 Stunden schläft. Er wurde organisch untersucht, aber es wurde nichts gefunden. Selbst die Fachleute aus dem Labor meinten nach einem halben Jahr "Es ist die Gewohnheit."...die innere Uhr ist gestört. Der Teufelskreis ab der Geburt hat sich zur Gewohnheit entwickelt. 
Da alle Versuche über ein Jahr (wir waren insgesamt 2 Jahre in Behandlung!) nicht gefruchtet haben und Schlafmangel bei Kindern böse Folgen von Entwicklungsstörungen, Konzentrationsschwäche, Stoffwechselstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht etc. führen kann und man ihm den Schlafmangel angesehen und angemerkt hatte, wurde zu anderen Mitteln gegriffen. 
Wir bekamen vom Facharzt Globuli verschrieben. Die hat er nachts in seiner Wachphase bekommen. Da ich meinem Sohn nichts gebe was ich nicht selbst probiert habe, habe ich die Globuli selbst getestet. 
Die Nachtruhe hat sich kontinuierlich gesteigert...seine Schlafphasen haben sich immer mehr ausgedehnt. So wurde er tagsüber entspannter...hat sogar besser am Tag geschlafen. Er sah wieder gesünder aus, war ausgeglichen, hat besser gegessen, hatte mehr Spaß beim Spielen. 3 Monate gab es die Globuli phasenweise als Kur. Danach hat er 9 Stunden durchgeschlafen und seitdem hält sich das so....da war er dann knapp 3 Jahre alt. Heute ist er 6.

Es geht nicht immer nur um Muttis Schlafmangel und man kann auch nicht alles nur mit "Jedes Kind hat einen anderen Bedarf." abtun. Damit macht man es sich zu einfach. Genauso wie man es sich zu einfach macht, wenn man plötzlich "Zaubertropfen" verabreicht. Den Weg zum Facharzt inklusive Schlafprotokoll und die Versuche den Teufelskreis auf natürlichem Weg zu brechen, sollten schon da sein. Sonst macht man es sich zu einfach.

Hätte ich diesen Thread hier vor 4 Jahren gelesen, dann hätte ich wahrscheinlich jedem User, der hier schreibt "Och...ist Mutti müde? Hier geht es nicht um dich! Da mussten wir alle durch. Sollte jedem bewusst sein, wenn man ein Kind bekommt." (so fast man in diesem Zustand die neutralsten Beiträge auf, die Aussagen, dass man nur Geduld haben muss) ins Gesicht spucken können. Sowas durfte ich damals hier häufiger lesen, wenn es mal hieß "Ich (Mutti) bin müde.". Es hat sich aber nie einer gefragt (und das scheint in dem Thread hier ähnlich zu sein) wie es den Kindern damit geht. Dass aber jedes 3. Kind an Schlafstörungen leidet und es nicht das normale abweichende Schlafbedürfnis ist, das scheint kaum einer zu hinterfragen.
Es ist alles wieder nur schwarz oder weiß. Entweder akzeptiert man das "abweichende" Schlafbedürfnis des Kindes und ist der Held, weil Mutti das so toll macht oder man pumpt das Kind aus Egoismus mit Tropfen voll, weil Mutti schlafen möchte.
Nein, da bin ich gerne grau und sage, dass ich den gesamten Weg nicht bereue und kein schlechtes Gewissen habe, denn mein Sohn ist gesund. Er sieht gesund aus und kann sein Leben uneingeschränkt leben...was mit Schlafmangel nicht möglich war.

Liebste Grüße 

Aber Carpe, es ist doch ein Unterschied, ob man Globulis verabreicht, oder starke Medikamente.
Wenn man diese Auszüge liest:

"Mediziner und Behörden sehen eine bedrohliche Entwicklung..."Diesen gefährlichen Trend, den Kinderärzte und Wissenschaftler derzeit beobachten, müssen wir stoppen", erklärt Ministerin Melanie Huml (CSU) und warnt vor "schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen für die Kinder". Die Mittel können psychisch abhängig machen und innere Organe wie Leber und Niere schädigen, wie Huml betont."

..."Damit hat sie aus Sicht des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) auch völlig recht. "Es kann - auch in niedrigen Dosen - zum Atemstillstand kommen", sagt BVKJ-Sprecher Hermann Josef Kahl. Auch die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) warnte schon vor Jahren vor Schlafmitteln für Kinder."

Hier handelt es sich wohl um stärkere Medikamente.
Schlafmittel sind gefährlich, Erwachsene können davon abhänig werden, dieses Risiko wird auch bei Kindern in Kauf genommen, und das finde ich besorgniserregend. 

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9. Januar 2017 um 11:02

Ich setze die Unterhaltung mit dir fort wenn du gross bist. Bis dahin kannst du mit deinen Puppen spielen und ihnen Medikamente geben, damit sie so sind wie du es willst. Vielleicht merkst du bis dahin dass es zwischen schwarz und weiss noch etwas gibt.

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9. Januar 2017 um 11:25

Leute - aus dem Artikel geht es klar hervor, dass es nicht um Kinder mit diagnostizierten Schlafstörungen geht.... Hier werden schon wieder Äpfel mit Birnen verglichen

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9. Januar 2017 um 11:32
In Antwort auf khaleesidaenerys

Ich habe eben durch Zufall diesen Artikel gelesen:

http://mobil.n-tv.de/wissen/Aerzte-warnen-vor-Zaubertropfen-article19497871.html

Ich bin entsetzt!
Wie kann man als Eltern nur auf so eine Idee kommen? Ich verstehe es nicht. Wir alle kennen schlaflose Nächte, aber hat jemand von euch schon mal zu solch einer Maßnahme gegriffen?

Kann es immer noch gar nicht glauben

Ich habe sowas noch nie im Haus gehabt. Weder für mich noch für die Kinder. Ich würde immer versuchen Alternativen zu finden (neues Einschlafritual, Tee oder warme Milch mit Honig). Ich habe im Mom. ziemlich viel Stress und bin deswegen heute um 2.30 schon wach gewesen, konnte nicht mehr einschlafen. Da muss ich eben durch, der Körper wird sich ein anderes Mal holen, was es braucht (solange man nix chronisches hat, in so einem Fall ist es wichtig die Ursache zu finden statt zu betäuben - auch und vor allem bei Kindern). Dass das Zeug auf Leber und Nieren geht braucht man, glaube ich, nicht extra erwähnen.

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9. Januar 2017 um 13:18

Naja gut, aber kann man bei einem Kind (2 Jahe alt) von einem Placeboeffekt sprechen, wenn dem Kind nicht eingetrichterte wird, dass die Kügelchen beim schlafen helfen? Ich hatte es gar nicht begründet. Für den Placeboeffekt muss beim Patienten schon ein gewisser Glaube mit einfließen und das ist bei einem kleinen Kind eher nicht gegeben. Die Kügelchen wurden generell gegeben und nicht erst, wenn der Notstand ausbrach. Es dauerte seine Zeit bis es sich eingependelt hatte. Es ist ja nicht so, dass er die Kügelchen bekam und schlafen konnte. 
Ich bin auch kein Globulifanatiker, aber uns hat es die Nächte gerettet.

Mein Sohn ist auch kein Extremfall. Im Artikel steht was von 90-95% der Kinder haben einen anderen Schlafrythmus. Das mag alles sein, aber es ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass jedes 3. Kind an Schlafstörungen leidet (Aussage vom Schlaflabor). Fallen die auch in die 90%? Davon spricht niemand, weil es kaum diagnostiziert wird, weil es meistens heißt "Ist eben ein Kind und jedes Kind hat einen anderen Schlafrythmus." Da werden die Symptome irgendwas anderem zugeordnet, aber da eine Schlafstörung zu vermuten, das macht kaum einer.
Als wir damals das Problem hatten und ich hier darüber geschrieben hatte, da ging es vielen so...nur hatten diese Kinder nicht die körperliche Symptome, aber ausgeglichen von denen war keins.  Die Durchschnittwerte sagen ja etwas aus...Kinder in dem und dem Alter sollen so und so viel schlafen. Das denkt sich ja keiner aus und es denk sich auch keiner aus, dass es da keine riesigen Abweichungen geben darf. 
Es gibt Erwachsene, die kommen mit 5 Stunden Schlaf aus, aber das sind die wenigsten. Bei den meisten streikt der Körper nach kürzester Zeit, weil selbst schon eine Stunde Schlafmangel dem Körper schadet. Bei Kinder deutet man die Anzeichen nur anders, denn da könnte ein Pups quer stecken, Kind ist in der Trotzphase oder macht irgendeinen Wachstumsschub durch. Für alles hat man eine Erklärung, aber an Schlafmangel denkt kaum einer, denn es sind ja Kinder und die sind ja generell unterschiedlich.
Ich musste auch lange kämpfen bis meine Bedenken ernst genommen wurden und mein Kind diesbezüglich richtig untersucht wurde. Das kann es ja auch nicht sein...wie es auch nicht sein kann, dass man Schlafmittel für Kinder frei kaufen kann. Was sollen das für Mittel sein? Habe ich persönlich noch nicht gesehen. Bei den frei verkäuflichen Schlafmittel aus der Apotheke z.B. bei Doxylamin steht generell nur eine Dosierung für Erwachsene drin. Welche Angestellte aus der Apotheke verkauft das dann für Kinder?
Wenn das eine Mutter für sich selbst kauft und an der Dosierung rumspielt für ihr Kind, dann ist das etwas ganz anderes und das ist für mich Kinderwohlgefährdung.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ein Arzt einfach ein Schlafmittel verschreibt, wenn eine Mutter kommt und sagt "Ich möchte gern mal wieder eine Nacht durchschlafen.". Selbst bei Globuli sagen unsere Kinderärzte, dass es eine Notlösung ist und kein Dauerzustand, wenn Rituale und ein umgestellter Tagesablauf nicht wirken. 
Daran sind dann nicht nur die Eltern Schuld...diese Ärzte sollten nicht mehr praktizieren dürfen. Die haben den Beruf verfehlt.
Sowas muss untersucht werden und wenn dann ein Profi zu mir sagt, dass ich dich bitte das und das mal ausprobieren soll, dann werde ich das auch probieren.

Und Äpfel und Birnen vergleicht hier keiner. Das Hustensaft-Argument ist gar nicht sooo falsch. Hustenstiller hat bei uns auch schon Atembeschwerden verursacht. Hier wurde für Capval auch schon genug Werbung gemacht, obwohl bekannt ist, dass viele Kinder Probleme mit der Atmung bekommen. Nebenwirkungen, die gefährlich sind. Ich gebe es nicht mehr.
Aber was ist, wenn Kinder Schlafstörungen haben und die Alternativen funktionieren nicht?  Von einem "Es ist eben ein Kind." wird es auch nicht besser und die gesundheitlichen Schäden durch Schlafmangel sind extrem. 
Wenn ich daran denke, dass ein übermüdetes Kind auf dem Schulweg verunfallt, weil die Konzentration nicht reicht, dann wird mir genau so schlecht wie, wenn eine Mutter ihrem Kind Schlafmittel für Erwachsene auf eigene Faust verabreicht. 


 

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9. Januar 2017 um 20:42

Naja, da jetzt als die Standardsituation für "was andere mit ihren Kindern machen" Mord- und Totschlag reinzuinterpretieren ist aber wirklich sehr spitzfindig und um die Ecke gedacht.

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9. Januar 2017 um 22:00

Nö, es geht mir nur darum, dass ihr quasi die Worte im Mund verdreht werden.

(Achtung, jetzt folgt eine hohle Phrase)

typisch Gofem halt 

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10. Januar 2017 um 21:59

ich hatte ein schreikind aber bin nie auf die idee gekommen ihm sowas zu geben, und ich war oft verzweifelt,
habe auch erst jetzt gelesen das es sowas gibt, und trotzdem finde ich es unter aller ...... wenn man zu sowas greift,
mein schlafmittel war jeden tag draußen und gegen abend runterfahren mit allem und so kamen sie zur ruhe, lg

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10. Januar 2017 um 23:06

da habe ich mich falsch ausgedrückt, tschuldigung, dem schreibaby war auch nicht mit draußensein geholfen, aber mir hat es geholfen etwas runter zu kommen, meine anderen waren ausgepowert und so hatte ich sie rechtzeitig im bett, das schreibaby war im schlafzimmer und so hatten sie von dem nichts mitbekommen außer am tag,
mit der reizüberflutung stimmt auch, zb wenn mal besuch kam war seine welt wieder ganz aus den fugen, wir hatten selten besuch weil sich die meisten gestört fühlten durch das dauergeschrei,
aber ich hätte meinem kleinen nie schlafmittel gegeben damit ich mal schlafen kann, manches wochenende habe ich meinen mann gebeten mal den kleinen zu übernehmen damit ich mal "schlafen" konnte, leider war die hilfsbereitschaft mal das kind für einige zeit zu nehmen nicht gegeben,
andersrum wenn ich hier eine mutter mit schreienden baby sehe biete ich ihr an mich mal um das kind zu kümmern und wenn es nur spazierengehen ist damit sie mal zeit hat luft zu holen, es wird dankend angenommen, lg

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10. Januar 2017 um 23:09
In Antwort auf viki250588

da habe ich mich falsch ausgedrückt, tschuldigung, dem schreibaby war auch nicht mit draußensein geholfen, aber mir hat es geholfen etwas runter zu kommen, meine anderen waren ausgepowert und so hatte ich sie rechtzeitig im bett, das schreibaby war im schlafzimmer und so hatten sie von dem nichts mitbekommen außer am tag,
mit der reizüberflutung stimmt auch, zb wenn mal besuch kam war seine welt wieder ganz aus den fugen, wir hatten selten besuch weil sich die meisten gestört fühlten durch das dauergeschrei,
aber ich hätte meinem kleinen nie schlafmittel gegeben damit ich mal schlafen kann, manches wochenende habe ich meinen mann gebeten mal den kleinen zu übernehmen damit ich mal "schlafen" konnte, leider war die hilfsbereitschaft mal das kind für einige zeit zu nehmen nicht gegeben,
andersrum wenn ich hier eine mutter mit schreienden baby sehe biete ich ihr an mich mal um das kind zu kümmern und wenn es nur spazierengehen ist damit sie mal zeit hat luft zu holen, es wird dankend angenommen, lg

die hilfsbereitschaft von familie, freunde oder bekannte meinte ich

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22. Februar 2017 um 14:13

Vibrucol setzt du mit Schlafmittel gleich?
Das kann nicht dein Ernst sein.

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