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Schlafprobleme

12. Dezember 2005 um 23:55

Seid meine Kleine da ist, habe ich Schlafproblme. Egal wann ich ins Bett gehe, ich liege 2-3 Stunden wach und das ich belastend.

Ich habe jetzt schon an Schlaftabletten gedacht, aber da ich noch stille, will und kann ich diese nicht nehmen.
Will auch noch ne ganze Weile stillen.

Milch mit Honig und Baldrian habe ich schon vor der Schwangerschaft probiert. Hilft nicht.

Kennt vielleicht noch jemand Tricks, wie ich besser einschlafen kann.

Ich bin fast jeden Tag soooo müde aber schlafen kann ich doch nicht.

Hoffe mir kann jemand helfen.

Gibt es vielleicht irgendwelche Homöopatischen Mittel die da helfen

Wenn ich wieder mit arbeiten anfange, kann das ja nicht so weiter gehen.

Manchmal schlafe ich erst um 3/4. Wenn ich mit arbeiten anfange, müsste ich um 5 aufstehen.

Liebe Grüße Madlen

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13. Dezember 2005 um 0:38

Vorschlag?
Hallo Madlen,

vieleicht hilft Dir, dass Du Dich nicht selbst unter Druck setzt das Du schlafen mußt.
Versuch Dir einfach das Gegenteil einzureden: Ich muß jetzt nicht schlafen! Es reicht mir komplett wenn ich nur daliege und mich entspanne!

Wozu Schlafen wirklich notwendig ist, ist noch immer eines der größten Rätsel der Wissenschaft. Dass viele Menschen zwischen sieben und acht Stunden schlaf benötigen um erholt zu sein ist Fakt. Aber ebenso gibt es Kurzschläfer: Napoleon und Goethe brauchten nur vier Stunden Schlaf, der Erfinder Thomas Edison, wird berichtet, brauchte nur zwei Stunden Schlaf und Leonardo Davinci soll gar jede Stunde nur 15 Minuten und auf Nacht gar nicht geschlafen haben!

Das nervenzerreibenste ist jedoch, stundenlang im Bett zu liegen und nicht schlafen zu können!
Also mach Dich nicht verrückt, wenn Du nicht schlafen kannst. Beschäftige Dich mit etwas ganz anderen und las Schlaf Schlaf sein.

Grüße Ludwig

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13. Dezember 2005 um 20:04

Hab ich auch und...
...weiß echt nicht, wie ich das in Griff bekommen soll. Obwohl ich untertags hundemüde bin, kann ich abend vor 0:30 Uhr nicht einschlafen. Mein Kleiner bekommt gerade seine ersten Zähne und wacht ständig auf, ich bin total müde und hab wenig Energien derzeit.
Liebe Grüße
Lisa, auch wenn ich dir nicht helfen konnte

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14. Dezember 2005 um 0:05
In Antwort auf ludwige2

Vorschlag?
Hallo Madlen,

vieleicht hilft Dir, dass Du Dich nicht selbst unter Druck setzt das Du schlafen mußt.
Versuch Dir einfach das Gegenteil einzureden: Ich muß jetzt nicht schlafen! Es reicht mir komplett wenn ich nur daliege und mich entspanne!

Wozu Schlafen wirklich notwendig ist, ist noch immer eines der größten Rätsel der Wissenschaft. Dass viele Menschen zwischen sieben und acht Stunden schlaf benötigen um erholt zu sein ist Fakt. Aber ebenso gibt es Kurzschläfer: Napoleon und Goethe brauchten nur vier Stunden Schlaf, der Erfinder Thomas Edison, wird berichtet, brauchte nur zwei Stunden Schlaf und Leonardo Davinci soll gar jede Stunde nur 15 Minuten und auf Nacht gar nicht geschlafen haben!

Das nervenzerreibenste ist jedoch, stundenlang im Bett zu liegen und nicht schlafen zu können!
Also mach Dich nicht verrückt, wenn Du nicht schlafen kannst. Beschäftige Dich mit etwas ganz anderen und las Schlaf Schlaf sein.

Grüße Ludwig

Danke
Werde heute abend mal ausprobieren an was anderes zu denken.

Lisa

Dann sitzen wir ja schon mal in einem Boot und ich weiß, das es mir nicht nur so geht. Aber schon komisch. Eine Erklärung woher das kommt??? Ludwige kannst du weiterhelfen??? Durchs Stillen vielleicht???
Die Lust einer Frau lässt ja durch das Stillen auch nach. Vielleicht auch der Schlaf

Liebe Grüße Madlen

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14. Dezember 2005 um 7:34
In Antwort auf wuermchen3

Danke
Werde heute abend mal ausprobieren an was anderes zu denken.

Lisa

Dann sitzen wir ja schon mal in einem Boot und ich weiß, das es mir nicht nur so geht. Aber schon komisch. Eine Erklärung woher das kommt??? Ludwige kannst du weiterhelfen??? Durchs Stillen vielleicht???
Die Lust einer Frau lässt ja durch das Stillen auch nach. Vielleicht auch der Schlaf

Liebe Grüße Madlen

Vielleicht ...
Hallo Madlen,

genau weiß ich es nicht, könnte mir aber gut vorstellen, dass in der Nacht durchzuschlafen nur eine kulturelle Prägung ist. Das bedeutet, wenn die heutigen Mütter von ihren Müttern nicht rund um die Uhr gestillt wurden lernten diese durchzuschlafen.

Da dieses Durchschlafen aber wahrscheinlich biologisch nicht notwendig ist und ihr nun eure Kinder richtig stillt (rund um die Uhr) wird sich im Unterbewußten euer Körper an eure Kinder anpassen!

Somit seid ihr in einer Umstellungsphase von kulterell falsch angelernt auf biologisch richtig. Dieses Umstellen kostet natürlich Zeit und Kraft, da das ganze Systhem durcheinander ist?

Grüße Ludwig

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14. Dezember 2005 um 8:04

Hallo madlen..
gegen unruhe/schlafstörungen:

aconitum D12 (3 mal 5 globuli) ODER coffea D6-D12 (3 mal 5 globuli) ODER neurexan (komplexmittel) mit passionsblume (3 mal 1 globuli)

in der letzten baby&co stand auch zu den schlafstörungen was drin.. ich hab es dir hier mal rausgeschrieben und wünsch dir viel erfolg. frag aber dazu genau in der apoptheke nach.. in dem heft steht, das auch stillende mütter diese homöpathischen mittel einnehmen können.

wie alt ist denn deine kleine?

LG mallory + timo

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14. Dezember 2005 um 12:35
In Antwort auf ludwige2

Vielleicht ...
Hallo Madlen,

genau weiß ich es nicht, könnte mir aber gut vorstellen, dass in der Nacht durchzuschlafen nur eine kulturelle Prägung ist. Das bedeutet, wenn die heutigen Mütter von ihren Müttern nicht rund um die Uhr gestillt wurden lernten diese durchzuschlafen.

Da dieses Durchschlafen aber wahrscheinlich biologisch nicht notwendig ist und ihr nun eure Kinder richtig stillt (rund um die Uhr) wird sich im Unterbewußten euer Körper an eure Kinder anpassen!

Somit seid ihr in einer Umstellungsphase von kulterell falsch angelernt auf biologisch richtig. Dieses Umstellen kostet natürlich Zeit und Kraft, da das ganze Systhem durcheinander ist?

Grüße Ludwig

Ergänzung
Vom historischen Standpunkt aus lebte der Mensch 190.000 Jahre als Jäger und Sammler. Somit ergab sich für den in der Natur lebenden Menschen ein allmorgendliches Sammeln (Früchte, Wurzeln, Nüsse, Beeren) von ca. zwei Stunden. Diese "Beute" wurde dann im Lager auf einem Gemeinschaftsplatz abgelegt und jeder konnte die nächsten 24 h davon essen wann er lust hatte. Einmal die Woche gab es vielleicht eine Jagd nach der es ein Grillfest gab. Rechnet man dann noch ein bis zwei Stunden für das bearbeiten von Tragtaschen, Netzen, Kleidung und Holzgerätschaften dazu kommt man auf eine tägliche "Arbeitssumme" von max. vier Stunden!

Doch dieses Arbeiten ist nicht mit unerem zu vergleichen, denn diese Arbeiten zählen heute alle zu unseren Hobbies: Pilze oder Beeren suchen im Wald macht praktisch jedermann spaß. Holz zu Schnitzen, zu Nähen oder etwas zu Flechten dient heute als Freizeitgestalltung. Auf die Jagd zu gehen können sich gar nur die besser Betuchten leisten, so begehrt ist dieser "Zeitvertreib".

Also was die damalige Menscheit "arbeitete" machte ihnen Spaß und dauerte nur vier Stunden. Den rest des Tages spielte man mit Kindern, döste vor sich hin, kuschelte oder hatte Sex.

Erst vor 10.000 Jahren, als diese Lebensweise durch Nahrungsmangel nicht mehr leistbar war wurde die Viehzucht und der Ackerbau als Notlösung erfunden! Doch nun änderte sich schlagartig der Tagesablauf: Ab diesem Zeitpunkt wurde untertags nur mehr geschuftet. Die üblichen drei Mahlzeiten pro Tag wurden eingeführt und in der Nacht war jeder so fertig, dass er nur mehr schlafen konnte.

Seit dieser Zeit wurde dann dieses Verhalten kulturell weiter vererbt und niemand hinterfragte mehr die Sinnhaftigkeit dieses Lebensrythmus der eigentlich gegen unsere biologische Verhaltensweise läuft!

Also wie lange früher geschlafen wurde weis heute niemand mehr!

Gruß Ludwig

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15. Dezember 2005 um 22:24
In Antwort auf ludwige2

Ergänzung
Vom historischen Standpunkt aus lebte der Mensch 190.000 Jahre als Jäger und Sammler. Somit ergab sich für den in der Natur lebenden Menschen ein allmorgendliches Sammeln (Früchte, Wurzeln, Nüsse, Beeren) von ca. zwei Stunden. Diese "Beute" wurde dann im Lager auf einem Gemeinschaftsplatz abgelegt und jeder konnte die nächsten 24 h davon essen wann er lust hatte. Einmal die Woche gab es vielleicht eine Jagd nach der es ein Grillfest gab. Rechnet man dann noch ein bis zwei Stunden für das bearbeiten von Tragtaschen, Netzen, Kleidung und Holzgerätschaften dazu kommt man auf eine tägliche "Arbeitssumme" von max. vier Stunden!

Doch dieses Arbeiten ist nicht mit unerem zu vergleichen, denn diese Arbeiten zählen heute alle zu unseren Hobbies: Pilze oder Beeren suchen im Wald macht praktisch jedermann spaß. Holz zu Schnitzen, zu Nähen oder etwas zu Flechten dient heute als Freizeitgestalltung. Auf die Jagd zu gehen können sich gar nur die besser Betuchten leisten, so begehrt ist dieser "Zeitvertreib".

Also was die damalige Menscheit "arbeitete" machte ihnen Spaß und dauerte nur vier Stunden. Den rest des Tages spielte man mit Kindern, döste vor sich hin, kuschelte oder hatte Sex.

Erst vor 10.000 Jahren, als diese Lebensweise durch Nahrungsmangel nicht mehr leistbar war wurde die Viehzucht und der Ackerbau als Notlösung erfunden! Doch nun änderte sich schlagartig der Tagesablauf: Ab diesem Zeitpunkt wurde untertags nur mehr geschuftet. Die üblichen drei Mahlzeiten pro Tag wurden eingeführt und in der Nacht war jeder so fertig, dass er nur mehr schlafen konnte.

Seit dieser Zeit wurde dann dieses Verhalten kulturell weiter vererbt und niemand hinterfragte mehr die Sinnhaftigkeit dieses Lebensrythmus der eigentlich gegen unsere biologische Verhaltensweise läuft!

Also wie lange früher geschlafen wurde weis heute niemand mehr!

Gruß Ludwig

Quatsch!
@ Ludwig: Bin mir sicher, dass du trotz Sperrung noch mitliest.
Dann lies doch mal bei Wikipedia, was da unter "Melatonin" steht! Das ist der Stoff, der uns müde macht. Schon immer.

Wenn warme Milch und ein heißes Bad nicht helfen, würde ich es mal mit Entspannungsübungen probieren, z.B. Yoga.
Ich könnte mir vorstellen, dass die ständige Wachsamkeit, die man als Mutter hat, manche Frauen einfach nicht zur Ruhe kommen lässt.

LG und schlaft gut!
Flauschi

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15. Dezember 2005 um 23:42
In Antwort auf flauschi

Quatsch!
@ Ludwig: Bin mir sicher, dass du trotz Sperrung noch mitliest.
Dann lies doch mal bei Wikipedia, was da unter "Melatonin" steht! Das ist der Stoff, der uns müde macht. Schon immer.

Wenn warme Milch und ein heißes Bad nicht helfen, würde ich es mal mit Entspannungsübungen probieren, z.B. Yoga.
Ich könnte mir vorstellen, dass die ständige Wachsamkeit, die man als Mutter hat, manche Frauen einfach nicht zur Ruhe kommen lässt.

LG und schlaft gut!
Flauschi

???
Hallo Flauschi,

wer sagt dass ich gesperrt bin?

Hatte Heute nur viel zu erledigen, meinen Neffen bei mir und sitze seit 20:00 am Computer für Antwort und Suche nach dieser Antje86. Mann, ich wollte schon lange ausgehen, mal schauen ob bei Vollmond "die Richtige" für mich dabei ist?

Was genau stört Dich bei meiner vorigen Antwort?

Grüße Ludwig

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16. Dezember 2005 um 10:02
In Antwort auf ludwige2

???
Hallo Flauschi,

wer sagt dass ich gesperrt bin?

Hatte Heute nur viel zu erledigen, meinen Neffen bei mir und sitze seit 20:00 am Computer für Antwort und Suche nach dieser Antje86. Mann, ich wollte schon lange ausgehen, mal schauen ob bei Vollmond "die Richtige" für mich dabei ist?

Was genau stört Dich bei meiner vorigen Antwort?

Grüße Ludwig

Ich dachte,
Antje hätte dich sperren lassen.

Mich stört, dass du die Ursache dafür, dass wir nachts durchschlafen (sollten), in der Lebensweise der Menschen suchst.
Melatonin aber ist ein Hormon, dass uns bei Dunkelheit müde macht. Für Nachtaktivität sind wir nicht geschaffen. Dass man ab und zu wach wird, ist normal. Aber ein Mensch sollte dann sofort wieder einschlafen.

Wie gesagt: ich sehe die Ursache von Schlafstörungen bei Müttern sehr kleiner Kinder in der Wachsamkeit, die man dann hat. Man wird ja auch bei jedem Räuspern des Kindes wach. Und ich kann nach der Nachtmahlzeit auch erst wieder einschlafen, wenn ich weiß, dass mein Kind schläft. Glücklicherweise braucht der Fratz nicht lange.

Gruß Flauschi

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16. Dezember 2005 um 10:19
In Antwort auf flauschi

Ich dachte,
Antje hätte dich sperren lassen.

Mich stört, dass du die Ursache dafür, dass wir nachts durchschlafen (sollten), in der Lebensweise der Menschen suchst.
Melatonin aber ist ein Hormon, dass uns bei Dunkelheit müde macht. Für Nachtaktivität sind wir nicht geschaffen. Dass man ab und zu wach wird, ist normal. Aber ein Mensch sollte dann sofort wieder einschlafen.

Wie gesagt: ich sehe die Ursache von Schlafstörungen bei Müttern sehr kleiner Kinder in der Wachsamkeit, die man dann hat. Man wird ja auch bei jedem Räuspern des Kindes wach. Und ich kann nach der Nachtmahlzeit auch erst wieder einschlafen, wenn ich weiß, dass mein Kind schläft. Glücklicherweise braucht der Fratz nicht lange.

Gruß Flauschi

Sehr interessant,
aber wenn Du recht hättest, müßten die Inuit (=Eskimos, was an und für sich ein Schimpfwort ist und Fischfresser bedeutet) 4 Monate, die Dauer der Arktischen Nacht, durchschlafen.

Also trotzdem, dass es bei den Inuit 4 Monate lang zapfenduster ist, haben sie einen normalen Lebensrythmus.

Wie geht das mit Deiner Theorie einher?

Gruß Ludwig

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16. Dezember 2005 um 10:31
In Antwort auf ludwige2

Sehr interessant,
aber wenn Du recht hättest, müßten die Inuit (=Eskimos, was an und für sich ein Schimpfwort ist und Fischfresser bedeutet) 4 Monate, die Dauer der Arktischen Nacht, durchschlafen.

Also trotzdem, dass es bei den Inuit 4 Monate lang zapfenduster ist, haben sie einen normalen Lebensrythmus.

Wie geht das mit Deiner Theorie einher?

Gruß Ludwig

Mühsam
Ich finde es einfach mühsam, dass du aus jedem Beitrag wo eine junge Mutter sich ein paar Ratschläge holen möchte, eine Endlosdiskussion über irgendwelche Naturvölker machst und wie schlecht wir heutzutage nicht alle leben, wie böse wir nicht alle zu unseren Kindern sind,..... Schön langsam wird es fad!
Mütter, die hier eine Frage stellen, erhoffen sich halt ein paar Ratschläge und fangen sicherlich nicht allzuviel mit deinen "Naturvölkertheorien" an, denn das läßt sich einfach nicht mehr auf unsere heutige Lebensweise ummünzen. Wir leben nun mal im 21. Jahrhundert und haben uns halt weiterentwickelt. Ob zum Guten oder Schlechten ist letztendlich egal, denn man kann es sowieso nicht mehr ändern.
Vielleicht könntest du dein enormes Wissen (welches du zweifelsohne besitzt) so einbringen, dass die Mütter auch in der heutigen Zeit etwas davon haben!

lg baer23

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17. Dezember 2005 um 0:12
In Antwort auf baer23

Mühsam
Ich finde es einfach mühsam, dass du aus jedem Beitrag wo eine junge Mutter sich ein paar Ratschläge holen möchte, eine Endlosdiskussion über irgendwelche Naturvölker machst und wie schlecht wir heutzutage nicht alle leben, wie böse wir nicht alle zu unseren Kindern sind,..... Schön langsam wird es fad!
Mütter, die hier eine Frage stellen, erhoffen sich halt ein paar Ratschläge und fangen sicherlich nicht allzuviel mit deinen "Naturvölkertheorien" an, denn das läßt sich einfach nicht mehr auf unsere heutige Lebensweise ummünzen. Wir leben nun mal im 21. Jahrhundert und haben uns halt weiterentwickelt. Ob zum Guten oder Schlechten ist letztendlich egal, denn man kann es sowieso nicht mehr ändern.
Vielleicht könntest du dein enormes Wissen (welches du zweifelsohne besitzt) so einbringen, dass die Mütter auch in der heutigen Zeit etwas davon haben!

lg baer23

Weiterentwicklung?
Hallo Baer23,

was ich die ganze Zeit mit "meinen Naturvölkern" darlegen möchte ist, dass alle Menschen auf dieser Welt "ein Naturvolk" sind.

Also Deine "Weiterentwicklung" gab es "nur" im kulturellen Sinne (Zivilisation), biologisch stehen wir praktisch seit 200.000 Jahren am selben Fleck!

Wenn wir eine "Zeitmaschine" besäßen und ein Baby vor 150.000 Jahren zu uns stehlen würde, würde dies alle Eigenschaften entwickeln die auch wir besitzen.
Wenn wir ein Baby aus dem heutigen Busch stehlen und bei uns aufziehen, kann dieses genauso Quantenmechanik studieren.

Resultat: Wir sind seit 200.000 Jahren und alle auf der ganzen Welt BIOLOGISCH GLEICH!

Der UNTERSCHIED besteht nur in der Kulturevolution oder -Entwicklung die unser VERHALTEN bestimmt! Und hier gibt es schnellere Entwicklungen (die westliche Kultur seit 3.500 Jahren) mit sagen wir mal 5 Änderungsschüben alle hundert Jahre und langsamere Entwicklungen (die älterste Kultur der Welt, mit ca. 50.000 Jahren,ist die der Aborigines) mit vielleicht 5 Änderungsschüben in 50.000 Jahren.

Nun, jeder Änderungsschub überlagert unser ursprüngliches Verhalten, welches ich finden will. Also, wir westler haben 175 Butteraufstriche auf unserem Brot und die Aborigines nur 5 Aufstriche. Doch das Brot, auf das es mir ankommt, ist bei beiden "gleich"!

Wenn wir uns also fragen wieso wir so verrückt auf Zucker sind, finde ich es hilfreich zu wissen, dass ursprünglich in der Wildnis, dies eine rare Energiequelle war und wir deshalb noch immer programmiert sind so viel wie möglich davon in uns hineinzustopfen!

Vernünftig wäre nun in unserer Gesellschaft, dies allen Menschen zu erklären, wieso sie sich wie verrückt die Schokoriegel reinziehen und entweder das Angebot reduzieren oder hoffen, dass sich die Menschen dann sagen: Ne "Körper" ich brauch den Schokoriegel nicht zu essen, weil ich Dir schon genug Zucker zugeführt habe.

Wenn man also heute ein Problem hat ist es sehr hilfreich sich dieses aufschlüsseln zu können und dass geht eben nur wenn wir endlich wieder erkennen wie wir alle "programmiert" sind!

Grüße Ludwig

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17. Dezember 2005 um 0:34
In Antwort auf ludwige2

Weiterentwicklung?
Hallo Baer23,

was ich die ganze Zeit mit "meinen Naturvölkern" darlegen möchte ist, dass alle Menschen auf dieser Welt "ein Naturvolk" sind.

Also Deine "Weiterentwicklung" gab es "nur" im kulturellen Sinne (Zivilisation), biologisch stehen wir praktisch seit 200.000 Jahren am selben Fleck!

Wenn wir eine "Zeitmaschine" besäßen und ein Baby vor 150.000 Jahren zu uns stehlen würde, würde dies alle Eigenschaften entwickeln die auch wir besitzen.
Wenn wir ein Baby aus dem heutigen Busch stehlen und bei uns aufziehen, kann dieses genauso Quantenmechanik studieren.

Resultat: Wir sind seit 200.000 Jahren und alle auf der ganzen Welt BIOLOGISCH GLEICH!

Der UNTERSCHIED besteht nur in der Kulturevolution oder -Entwicklung die unser VERHALTEN bestimmt! Und hier gibt es schnellere Entwicklungen (die westliche Kultur seit 3.500 Jahren) mit sagen wir mal 5 Änderungsschüben alle hundert Jahre und langsamere Entwicklungen (die älterste Kultur der Welt, mit ca. 50.000 Jahren,ist die der Aborigines) mit vielleicht 5 Änderungsschüben in 50.000 Jahren.

Nun, jeder Änderungsschub überlagert unser ursprüngliches Verhalten, welches ich finden will. Also, wir westler haben 175 Butteraufstriche auf unserem Brot und die Aborigines nur 5 Aufstriche. Doch das Brot, auf das es mir ankommt, ist bei beiden "gleich"!

Wenn wir uns also fragen wieso wir so verrückt auf Zucker sind, finde ich es hilfreich zu wissen, dass ursprünglich in der Wildnis, dies eine rare Energiequelle war und wir deshalb noch immer programmiert sind so viel wie möglich davon in uns hineinzustopfen!

Vernünftig wäre nun in unserer Gesellschaft, dies allen Menschen zu erklären, wieso sie sich wie verrückt die Schokoriegel reinziehen und entweder das Angebot reduzieren oder hoffen, dass sich die Menschen dann sagen: Ne "Körper" ich brauch den Schokoriegel nicht zu essen, weil ich Dir schon genug Zucker zugeführt habe.

Wenn man also heute ein Problem hat ist es sehr hilfreich sich dieses aufschlüsseln zu können und dass geht eben nur wenn wir endlich wieder erkennen wie wir alle "programmiert" sind!

Grüße Ludwig

Nachtrag...
Wieso ich hier schreibe:

Weil ihr alle, wenn ich mal bei der Formulierung bleiben darf, das rohe Brot (eure Kinder), hoffentlich, an euren Körpern tragt!

Den Butteraufstrich führt ihr ihnen durch eure Erziehung und die Sozialisation hinzu!

Grüße Ludwig

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17. Dezember 2005 um 13:33
In Antwort auf ludwige2

Nachtrag...
Wieso ich hier schreibe:

Weil ihr alle, wenn ich mal bei der Formulierung bleiben darf, das rohe Brot (eure Kinder), hoffentlich, an euren Körpern tragt!

Den Butteraufstrich führt ihr ihnen durch eure Erziehung und die Sozialisation hinzu!

Grüße Ludwig

Hallo Madlen,
ich kann Dich gut verstehen, denn ich habe zur Zeit auch dieses Problem. Ich bin mir allerdings nicht so sicher, dass das mit meinem Kind zusammenhängt, da ich das schon einmal vor einigen Jahren sehr schlimm hatte und dann sogar ins Schlaflabor mußte... bei mir ist das jetzt erst seit 3 Tagen wieder extrem geworden und ich weiß, wie verzweifelt man ist. Man geht dann abends schon mit der Angst ins Bett, wieder nicht schlafen zu können.
Ich kann Dir nur empfehlen, Dich nicht zu verkrampfen... Ich kann es momentan auch nicht, aber versuch einfach an nichts zu denken. Ich glaube, dass das bei mir das Problem ist... irgendetwas beschäftigt mich (momentan sind es die Weihnachtsvorbereitungen...). Es muß manchmal gar nichts weltbewegendes sein, an das man denkt, doch wenn es einem keine Ruhe gibt, dann liegt man schlaflos im Bett. Versuch Dich einfach mal auf Deinen Atem zu konzentrieren und an nichts anderes zu denken. Konzentrier Dich nur auf das Atmen und wenn Du Glück hast, ann hilft Dir das schon, um einzuschlafen. Bei mir ist es leider so, dass ich mich dann wieder dabei erwische, wieder an etwas gedacht zu haben und schon geht es von vorne los...

ich drücke Dir die Daumen !!! Ganz wichtig: geh nur ins Bett, wenn Du auch wirklich müde bist, nicht weil Dir Dein Verstand sagt, dass Du jetzt schlafen mußt, damit Du für morgen fit bist...

Gruß Tina...

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17. Dezember 2005 um 15:45
In Antwort auf ludwige2

Sehr interessant,
aber wenn Du recht hättest, müßten die Inuit (=Eskimos, was an und für sich ein Schimpfwort ist und Fischfresser bedeutet) 4 Monate, die Dauer der Arktischen Nacht, durchschlafen.

Also trotzdem, dass es bei den Inuit 4 Monate lang zapfenduster ist, haben sie einen normalen Lebensrythmus.

Wie geht das mit Deiner Theorie einher?

Gruß Ludwig

Ganz einfach:
Als jemand, der lange und oft Nachtdienst gemacht hat, weiß ich, dass man, wenn`s sein muss, auch im Dunkeln leben kann. Man neigt nach einiger Zeit aber zu Depressionen. War auf Dauer nichts für mich.
Die Inuit werden vermutlich auch nicht glücklich über die langen Nächte sein, aber was sollten sie schon dagegen tun? Der nächste (sehr helle) Sommer kommt bestimmt...
Ein Freund von mir lebt übrigens seit einiger Zeit in Norwegen. Er berichtete mir, dass dort Lichttherapie angeboten wird.

LG Flauschi (die abends fast im Stehen einschlafen kann )

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17. Dezember 2005 um 20:19
In Antwort auf flauschi

Ganz einfach:
Als jemand, der lange und oft Nachtdienst gemacht hat, weiß ich, dass man, wenn`s sein muss, auch im Dunkeln leben kann. Man neigt nach einiger Zeit aber zu Depressionen. War auf Dauer nichts für mich.
Die Inuit werden vermutlich auch nicht glücklich über die langen Nächte sein, aber was sollten sie schon dagegen tun? Der nächste (sehr helle) Sommer kommt bestimmt...
Ein Freund von mir lebt übrigens seit einiger Zeit in Norwegen. Er berichtete mir, dass dort Lichttherapie angeboten wird.

LG Flauschi (die abends fast im Stehen einschlafen kann )

Ich bleib trotzdem dabei,
dass es unsere westliche Lebensweise ist die uns Probleme macht!

Wie Du richtig schreibst haben die skandinavischen Länder eine hohe Selbstmordrate, doch die Samen oder Lappen, im nördlichsten Gebiet Skandinaviens, haben "null Probleme", gerade im Gegenteil sind die ein recht lustiges Völkchen!

Es ist "unsere Lebensweise" die `nen Wurm hat und das sollten wir doch gemeinsam lösen können?

Grüße Ludwig

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