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Schlafprobleme

6. Januar 2016 um 16:56 Letzte Antwort: 7. Januar 2016 um 15:25

Hallo liebe Mamis,

mein kleiner Sohn ist jetzt 4 Monate alt und wir haben Schlafprobleme.
Bevor hier eine Diskussion zum Durchschlafen entfacht, das ist NICHT mein Thema. Ich stille rund um die Uhr (auch nachts) alle 1,5-2h. Und nachts ist das auch kein größeres Problem.

Es geht vielmehr darum, dass er schwer in den Schlaf findet bzw nach paar Minuten immer wieder aufwacht. Meine Hebamme, die jetzt nicht mehr kommt, meinte, dass er sich schwer regulieren kann. Also praktiziere ich meistens Einschlafstillen bzw. Nuckel und streicheln. Er knackt dabei weg, wacht aber immer wieder auf. Pucken ist leider keine Option. Auch wenn er es dann mal geschafft hat, schläft er dann ganz oft auch total unruhig. Wälzt sich dann hin und her.

Abends klappt es besser. 1 von 2 Versuchen kann ich ihn in den Schlaf stillen und dann auch schlafend ins Babybay legen und das Zimmer verlassen. Tagsüber funktioniert das gaaaaanz selten, ich versuche es auch nicht mehr.
Also liege ich mit ihm auf der Couch. Das häufige Aufwachen führt dazu, dass er und damit auch ich unleidlich werden. Ich komme zu gar nichts, da ich ihn den ganzen Tag begleite, wach und im Schlaf. Sobald ich mich bewege, klackern die Augen auf und wenig später weint er. Wiegehaltung oder herum tragen geht auch nicht, das mag er im Moment nicht bzw wird davon eher wieder wacher.

Was kann ich noch probieren? Hat jmd einen Tipp?

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6. Januar 2016 um 17:10

Dein Problem
ist also eher, dass dein Sohn nicht tief genug schläft? Wie ist denn dein Umfeld, wenn du ihn in den Schlaf stillst? Eher ruhig oder eher laut?

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6. Januar 2016 um 17:18

Beides
Aber das Aufwachen ist das größere.
Ich habe es dunkel, hell, ruhig, mit Hintergrundgeräuschen getestet. Es macht keinen Unterschied. Manchmal schläft er, wenn ich mich normal unterhalte und wacht dann auf, wenn ich ganz sachte den Kopf drehe.
Die Bedingungen abends sind am besten: dunkel und kühl. Tagsüber nimmt er das aber nicht an, da weint er wenn wir ins Schlafzimmer gehen, fast als könne er was verpassen.

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6. Januar 2016 um 17:27
In Antwort auf an0N_1214666599z

Beides
Aber das Aufwachen ist das größere.
Ich habe es dunkel, hell, ruhig, mit Hintergrundgeräuschen getestet. Es macht keinen Unterschied. Manchmal schläft er, wenn ich mich normal unterhalte und wacht dann auf, wenn ich ganz sachte den Kopf drehe.
Die Bedingungen abends sind am besten: dunkel und kühl. Tagsüber nimmt er das aber nicht an, da weint er wenn wir ins Schlafzimmer gehen, fast als könne er was verpassen.

Hm...
Ich hab so doof gefragt, weil ich in dem Alter nämlich bei meiner Tochter festgestellt habe, dass sie tagsüber am besten schlief, wenn ich mich normal unterhalte/Radio höre/telefoniere, andere Menschen um uns herum wuseln und es eben prinzipiell nicht leise ist. Allerdings konnte ich sie selten hinlegen, also lag sie meistens auf mir herum, oder ich hatte sie im Tuch/in der Manduca. Schlafzimmer ging auch erst, wenn ich sowieso ins Bett gegangen bin.
Wäre ein Tragetuch denn eine Option? Vielleicht will dein Sohn einfach nur wissen, dass du immer in der Nähe bist? Oder meintest du das mit herum tragen geht auch nicht?

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6. Januar 2016 um 17:39
In Antwort auf kamala_11901399

Hm...
Ich hab so doof gefragt, weil ich in dem Alter nämlich bei meiner Tochter festgestellt habe, dass sie tagsüber am besten schlief, wenn ich mich normal unterhalte/Radio höre/telefoniere, andere Menschen um uns herum wuseln und es eben prinzipiell nicht leise ist. Allerdings konnte ich sie selten hinlegen, also lag sie meistens auf mir herum, oder ich hatte sie im Tuch/in der Manduca. Schlafzimmer ging auch erst, wenn ich sowieso ins Bett gegangen bin.
Wäre ein Tragetuch denn eine Option? Vielleicht will dein Sohn einfach nur wissen, dass du immer in der Nähe bist? Oder meintest du das mit herum tragen geht auch nicht?

Auf mir schläft er nicht mehr
...am Anfang ausschließlich, seit der 12./13. Woche gar nicht mehr. Tuch bzw Trage gehen zur Zeit nicht. Er will da immer gucken und wird noch wacher und naxh einer Zeit drückt er sich weg und schreit. Wenn er dann liegt, ist es besser.

Es wäre für mich sogar ok, weiter auszuharren und einfaxh tu hoffen, dass es irgendwann besser wird. Grundsätzlich sage ich mir auch, wenn er müde ist, wird er schon schlafen.
Und jetzt kommt das große aber: Muss ich als Mutter nicht dafür Sorge tragen, dass ich ihm den Schlaf immer ermögliche und helfe? Was passiert, wenn er zu wenig Schlaf bekommt? Wieviel ist zu wenig? Wir kommen meistens auf +- 12h (davon 8-10 nachts), manchmal 15, äußerst selten mehr als 15.

Er hat tagsüber auch keinen festen Rhythmus. Grob 1x vormittag, 1x Mittag bzw. früher Nachmittag und 1x späterer Nachmittag. Oft eben nur so 10-20 Min

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6. Januar 2016 um 17:47
In Antwort auf an0N_1214666599z

Auf mir schläft er nicht mehr
...am Anfang ausschließlich, seit der 12./13. Woche gar nicht mehr. Tuch bzw Trage gehen zur Zeit nicht. Er will da immer gucken und wird noch wacher und naxh einer Zeit drückt er sich weg und schreit. Wenn er dann liegt, ist es besser.

Es wäre für mich sogar ok, weiter auszuharren und einfaxh tu hoffen, dass es irgendwann besser wird. Grundsätzlich sage ich mir auch, wenn er müde ist, wird er schon schlafen.
Und jetzt kommt das große aber: Muss ich als Mutter nicht dafür Sorge tragen, dass ich ihm den Schlaf immer ermögliche und helfe? Was passiert, wenn er zu wenig Schlaf bekommt? Wieviel ist zu wenig? Wir kommen meistens auf +- 12h (davon 8-10 nachts), manchmal 15, äußerst selten mehr als 15.

Er hat tagsüber auch keinen festen Rhythmus. Grob 1x vormittag, 1x Mittag bzw. früher Nachmittag und 1x späterer Nachmittag. Oft eben nur so 10-20 Min

Alles gut...
Mach dir darüber mal keine Gedanken! Dein Kind holt sich den Schlaf, den es braucht! Ich bin sicher, dass es Kinder gibt, die einen festen Rhythmus brauchen, aber das merkt man als Mama schon. Meine Tochter gehörte nie und gehört noch immer nicht dazu! Es gibt keine festen Schlafenszeiten, und wir fahren sehr sehr gut damit.
Wir hatten, als sie ganz lütt war die Phase, dass sie ihren Nachtschlaf so gegen 23:00 Uhr gewollt hat. Die Zeiten verschieben sich aber von ganz allein, je älter sie wird und inzwischen pendelt sie sich zwischen 19:00 und 20:30 Uhr ein und will schlafen.
Die Zeiten deines Sohnes sind völlig in Ordnung so, oder hast du das Gefühl, ihm geht es nicht gut?

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6. Januar 2016 um 17:50

Still ihn
Doch schon im luegen, wenn du ihn hinlegst,kann es tatsächlich passieren, dass er wieder aufwacht.
LG

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6. Januar 2016 um 17:55
In Antwort auf kamala_11901399

Alles gut...
Mach dir darüber mal keine Gedanken! Dein Kind holt sich den Schlaf, den es braucht! Ich bin sicher, dass es Kinder gibt, die einen festen Rhythmus brauchen, aber das merkt man als Mama schon. Meine Tochter gehörte nie und gehört noch immer nicht dazu! Es gibt keine festen Schlafenszeiten, und wir fahren sehr sehr gut damit.
Wir hatten, als sie ganz lütt war die Phase, dass sie ihren Nachtschlaf so gegen 23:00 Uhr gewollt hat. Die Zeiten verschieben sich aber von ganz allein, je älter sie wird und inzwischen pendelt sie sich zwischen 19:00 und 20:30 Uhr ein und will schlafen.
Die Zeiten deines Sohnes sind völlig in Ordnung so, oder hast du das Gefühl, ihm geht es nicht gut?

Überreizt
Manchmal hab ich schon das Gefühl, dass er mehr Schlaf vertragen könnte. An manchen Tagen wirkt er unausgeglichen und müde. Ausgeschlafen ist er immer gut gelaunt.

Vielleicht ist es aber auch eher mein Problem, weil ich mich so gefangen fühle und teils nicht mal zum essen komme bzw vieles vernachlässige (wichtige Telefonate, Haushalt etc.), weil ich einfach nicht weiß wann. Wenn ich aufstehen könnte oder ihn in Trage minehmen, würde ich mehr Selbständigkeit haben und ein ausgeglichenes Kind.

12h sind also nicht zu wenig?

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6. Januar 2016 um 17:57
In Antwort auf strawberryfieldxxx

Still ihn
Doch schon im luegen, wenn du ihn hinlegst,kann es tatsächlich passieren, dass er wieder aufwacht.
LG

Ich stille
ausschließlich im Liegen

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6. Januar 2016 um 18:00

Ich hab
Leider keine guten Tipps, aber habe mit meinem bald 18 Wochen alten Zwerg dasselbe Problem. Bei uns vorwiegend nachts. Er wacht auf, ich stille ihn, er schläft ein und 15-20 min später jammert er wieder rum.

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6. Januar 2016 um 18:05
In Antwort auf an0N_1214666599z

Überreizt
Manchmal hab ich schon das Gefühl, dass er mehr Schlaf vertragen könnte. An manchen Tagen wirkt er unausgeglichen und müde. Ausgeschlafen ist er immer gut gelaunt.

Vielleicht ist es aber auch eher mein Problem, weil ich mich so gefangen fühle und teils nicht mal zum essen komme bzw vieles vernachlässige (wichtige Telefonate, Haushalt etc.), weil ich einfach nicht weiß wann. Wenn ich aufstehen könnte oder ihn in Trage minehmen, würde ich mehr Selbständigkeit haben und ein ausgeglichenes Kind.

12h sind also nicht zu wenig?

Ja, das mit
dem sich gefangen fühlen verstehe ich sehr gut! Da kann ich dir aber versichern, dass das besser wird!
Es gibt da garantiert schlaue Ratgeber zu dem Thema, aber mal hatte meine Tochter 12 Stunden Schlaf, mal 16 Stunden, mal hat sie gefühlt 22 Stunden und mal gefühlte 3 Stunden geschlafen!
Aber zwischen 12-15 Stunden klingt, für mich, völlig gesund!

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6. Januar 2016 um 18:12

Vielleicht hilft
eine elektrische Babywiege am Tag? Damit er mal längere Shlafphasen hat und zur Ruhe kommt?
Bei unserer Tochter half das so ca. In dem Alter. Erst weinte sie paar Sekunden noch doller und dann gefiel es ihr und sie schlief ein.
Wir hatten eine von Fischer price.
Löst zwar nicht das eigentliche Problem, aber hilft vielleicht etwas damit du auch zu was kommst. Und meiner Erfahrung nach schlafen Babys auch nachts besser, wenns am Tag besser klappt. Durch das Schaukeln und die Musik ist er vielleicht abgelenkt.

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7. Januar 2016 um 15:17

Ich habe eine Entscheidung getroffen
Nach euren Antworten und zahlreichen Googlesuchen, habe ich nicht das Gefühl, noch großartig etwas ausprobieren zu können, das noch im Verhältnis steht (eine Federwiege möchte ich mir aus diversen Gründen z.B. nicht anschaffen).

Ich werde also akzeptieren, dass es bei uns eben etwas länger dauert, schlafen zu lernen. Ich traue meinem Kind zu, irgendwann gut schlafen zu können. Früher oder später. Ich werde auf dem Weg weiter unterstützen, mich aber nicht mehr stressen. Mir war wichtig, dass er nicht krankhaft zu wenig schläft. Natürlich versuche ich, ihn abends nicht aufzudrehen und tagsüber immer wieder Möglichkeiten zu geben, dass er schlafen k-ö-n-n-t-e. Ich werde ihn weiterhin abends ins Bett bringen, aber weder ihn noch mich zwingen. Wenn er nicht schläft, kommt er eben mit zurück ins Wohnzimmer und holt seinen Schlaf zur Not nach.

Letztlich lass ich mich glaub ich auch von diesem ganzen Regeln und Rhythmus Gefasel verunsichern. So sind wir (mein Mann und ich) nicht. Das Baby ist ja noch wirklich klein und das wird sich alles mit der Zeit ergeben und einpendeln.

Also rede ich mir die Welt gerade schön, nach dem Motto: Wenn du Dinge nicht ändern kannst, dann ändere deine Einstellung.

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7. Januar 2016 um 15:25
In Antwort auf an0N_1214666599z

Ich habe eine Entscheidung getroffen
Nach euren Antworten und zahlreichen Googlesuchen, habe ich nicht das Gefühl, noch großartig etwas ausprobieren zu können, das noch im Verhältnis steht (eine Federwiege möchte ich mir aus diversen Gründen z.B. nicht anschaffen).

Ich werde also akzeptieren, dass es bei uns eben etwas länger dauert, schlafen zu lernen. Ich traue meinem Kind zu, irgendwann gut schlafen zu können. Früher oder später. Ich werde auf dem Weg weiter unterstützen, mich aber nicht mehr stressen. Mir war wichtig, dass er nicht krankhaft zu wenig schläft. Natürlich versuche ich, ihn abends nicht aufzudrehen und tagsüber immer wieder Möglichkeiten zu geben, dass er schlafen k-ö-n-n-t-e. Ich werde ihn weiterhin abends ins Bett bringen, aber weder ihn noch mich zwingen. Wenn er nicht schläft, kommt er eben mit zurück ins Wohnzimmer und holt seinen Schlaf zur Not nach.

Letztlich lass ich mich glaub ich auch von diesem ganzen Regeln und Rhythmus Gefasel verunsichern. So sind wir (mein Mann und ich) nicht. Das Baby ist ja noch wirklich klein und das wird sich alles mit der Zeit ergeben und einpendeln.

Also rede ich mir die Welt gerade schön, nach dem Motto: Wenn du Dinge nicht ändern kannst, dann ändere deine Einstellung.

Ich
finde dein neues Motto sehr sinnvoll!
Du kannst ja bei Gelegenheit berichten, wie sich das Schlafen bei euch entwickelt!

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