Home / Forum / Mein Baby / Schlafstörung

Schlafstörung

15. Januar 2015 um 6:25 Letzte Antwort: 18. Januar 2015 um 1:55

Guten Morgen
ich melde mich hier als Oma, die dringend Hilfe für ihre Tochter und ihren Enkel sucht. Mein Enkel,17 Monate alt, kam einen Monat zu früh auf die Welt. Seit seiner Geburt hat er noch keine Nacht durchgeschlafen. Bitte weiterlesen, denn er hat nicht nur ein kleines Schlafproblem sondern eine massive Schlafstörung. Der kleine Keks wird bis zu 10 Mal in der Nacht wach, bekommt dann entweder regelrechte Schreianfälle, die minutenlang anhalten, er wirft sich hin und her und ist kaum auf dem Arm zu halten oder In guten Nächten wird er nur wach und weint, beruhigt sich auf Mamas Arm - allerdings kann es Stunden dauern bis er wieder einschläft und dann geht das Spiel nach einer halben Stunde wieder von Vorne los.
Meine Tochter hat alles probiert: Kinderarzt ( sagt, das ist eben nun mal so),
Osteophat/Manualtherapeut (Blockaden wurden gelöst), Heilpraktiker ( 1Jahr jede Menge Globulis) - den Kleinen mit ins Elternbett genommen, früh zum Schlafen gelegt, spät hingelegt - nichts hilft.
Zu meinem Enkel möchte ich sagen, dass er ein aufgewecktes Kind ist, das schon mit 10 Monaten laufen konnte und auch sonst merkt man ihm seine zu frühe Geburt nicht an.
Bitte wer kann uns noch helfen. Meine Tochter steht kurz vor dem Zusammenbruch und wir machen uns riesige Sorgen um den kleinen Mann, denn er braucht doch seinen Schlaf.
Ach so, er macht einen Mittagsschlaf so ca. 1,5 Std., wo er aber auch zwischendurch mal wach wird.
Noch etwas möchte ich sagen, meine Tochter würde den Kleinen niemals schreien lassen und sicher hat er sein Einschlafritual.
Danke fürs Lesen.
Mein Enkel ist trotz allem unser Sonnenschein, der viel lacht und glücklich zu sein scheint
Lieben Gruß
Christel

Mehr lesen

15. Januar 2015 um 9:29

Schwierig...
...das Einzige, was mir einfällt, ist den Kleinen mit ins Elternbett zu nehmen. Und zwar nicht mal nur eine Nacht oder zwei sondern dauerhaft.
Wenn es nur mit seinem Bedürfnis nach Nähe zusammenhängt, braucht es ein paar Nächte bis er sich daran gewöhnt dass Mama da ist wenn er aufwacht. Dann sollte das Aufwachen um "Nachzuschauen" immer weniger werden.

Dies klappt natürlich nur, wenn die Ursache nicht etwas anderes ist. Einen Versuch ist es aber wert.

Viele Grüße und viel Erfolg

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
15. Januar 2015 um 12:26

Hallo christel
Ich habe 2 Töchter , die beide von anfang an keine Durchschläfer sind. Beide sind gesund und kamen termingerecht zur Welt. Die Große wurde und die Kleine wird gestillt.
Bei der Großen war es bis ca 21 oder 22 Monate so, dass sie alle2 Stunden aufgewacht ist, kurz gestillt hat und dann weitergeschlafen hat, morgends hat sie oft dauergenuckelt. Ander habe ich sie nie beruhigen könne und wollte es auch nicht unbedingt, da es für mich so okay war, wir haben in einem Bett geschlafen und das stillen lief so im Halbschlaf ab. Mit 21 Monaten konnte sie plötzlich 6 bis 9 Stunden am Stück schlafen und seitdem wurde ihr Schlaf immer ruhigr und besser. Sie brauchte aber noch lange die Sicherheit im Familienbett. Es reichte ihr jedoch mit der Zeit und nach dem Abstillen ein tasten nach mir zum Weiterschlafen. Inzwischen ist sie 8 Jahre alt und schläft wie ein Murmeltier.
Meine Kleine ist 9 Monate alt und schläft teilweise noch schlechter als meine Große. Sie wird phasenweise stündlich wach und ist dann unruhig und zappelig, findet schlecht wieder in den Schlaf und ist manchmal 1-2Stunden wach in der Nacht. Globolis und Osteopathie haben da keine Besserung gebracht. Viburcol hilft manchmal ein wenig.
Es ist eben wie es ist, und ich weiß das es besser wird. Sie ist aufgeweckt und motorisch sehr fit. Ein sehr fröhliches und freundliches Baby. Die Nächte sind anstrengend und manchmal fluche ich sehr, aber ich würde die Maus um nichts in der Welt eintauschen wollen. Sie ist bedürfnisstark. Aber dafür auch schlau, neugierig und aufgeweckt.
Es ist für ein Kind nicht schlimm, wenn es oft nachts aufwacht, es ist normal und liegt in ihrer Natur. Evolutionsbedingt haben sich die Babys durchgesetzt, die oft wach wurden und sich rückversichert haben, dass die Mutter noch da ist. Sonst wären sie vom Säbelzahntiger gefressen worden. Durchschlafende Babys sind selten und die meisten schlafen nur durch, wenn sie dazu konditioniert wurden ( schreien lassen) Sie wachen dann zwar nachts immer nkch auf ( das tun ja alle Menschen mehrfach in der Nacht) , aber sie rufen nicht mehr nach Hilfe, weil eh keine kommt. Sie sparen sich die Energie und die Eltern merken nicht, dass ihr Kind wach wird. Das nennen viele dann durchschlafen.

Durchschlafen ist ein Reifungsprozess und jedes Kind lernt es, ohne dass man es üben muss, genauso, wie es krabbeln lernt.

Ich verstehe gut, dass man selbst total gestresst und genervt ist, wenn das Baby schlecht schläft und kann nur raten , es sich so bequem wie möglich zu machen- Mittagsschkaf mitmachen, tagsüber Auszeiten nehmen, nachts gemeinsam schlafen und v.a. nicht dagegen ankämlfen, sondern es annehmen und hinnehmen. Diese Zeit geht vorbei, es wird besser.

Liebe Grüße

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
16. Januar 2015 um 7:31
In Antwort auf elisabennet

Hallo christel
Ich habe 2 Töchter , die beide von anfang an keine Durchschläfer sind. Beide sind gesund und kamen termingerecht zur Welt. Die Große wurde und die Kleine wird gestillt.
Bei der Großen war es bis ca 21 oder 22 Monate so, dass sie alle2 Stunden aufgewacht ist, kurz gestillt hat und dann weitergeschlafen hat, morgends hat sie oft dauergenuckelt. Ander habe ich sie nie beruhigen könne und wollte es auch nicht unbedingt, da es für mich so okay war, wir haben in einem Bett geschlafen und das stillen lief so im Halbschlaf ab. Mit 21 Monaten konnte sie plötzlich 6 bis 9 Stunden am Stück schlafen und seitdem wurde ihr Schlaf immer ruhigr und besser. Sie brauchte aber noch lange die Sicherheit im Familienbett. Es reichte ihr jedoch mit der Zeit und nach dem Abstillen ein tasten nach mir zum Weiterschlafen. Inzwischen ist sie 8 Jahre alt und schläft wie ein Murmeltier.
Meine Kleine ist 9 Monate alt und schläft teilweise noch schlechter als meine Große. Sie wird phasenweise stündlich wach und ist dann unruhig und zappelig, findet schlecht wieder in den Schlaf und ist manchmal 1-2Stunden wach in der Nacht. Globolis und Osteopathie haben da keine Besserung gebracht. Viburcol hilft manchmal ein wenig.
Es ist eben wie es ist, und ich weiß das es besser wird. Sie ist aufgeweckt und motorisch sehr fit. Ein sehr fröhliches und freundliches Baby. Die Nächte sind anstrengend und manchmal fluche ich sehr, aber ich würde die Maus um nichts in der Welt eintauschen wollen. Sie ist bedürfnisstark. Aber dafür auch schlau, neugierig und aufgeweckt.
Es ist für ein Kind nicht schlimm, wenn es oft nachts aufwacht, es ist normal und liegt in ihrer Natur. Evolutionsbedingt haben sich die Babys durchgesetzt, die oft wach wurden und sich rückversichert haben, dass die Mutter noch da ist. Sonst wären sie vom Säbelzahntiger gefressen worden. Durchschlafende Babys sind selten und die meisten schlafen nur durch, wenn sie dazu konditioniert wurden ( schreien lassen) Sie wachen dann zwar nachts immer nkch auf ( das tun ja alle Menschen mehrfach in der Nacht) , aber sie rufen nicht mehr nach Hilfe, weil eh keine kommt. Sie sparen sich die Energie und die Eltern merken nicht, dass ihr Kind wach wird. Das nennen viele dann durchschlafen.

Durchschlafen ist ein Reifungsprozess und jedes Kind lernt es, ohne dass man es üben muss, genauso, wie es krabbeln lernt.

Ich verstehe gut, dass man selbst total gestresst und genervt ist, wenn das Baby schlecht schläft und kann nur raten , es sich so bequem wie möglich zu machen- Mittagsschkaf mitmachen, tagsüber Auszeiten nehmen, nachts gemeinsam schlafen und v.a. nicht dagegen ankämlfen, sondern es annehmen und hinnehmen. Diese Zeit geht vorbei, es wird besser.

Liebe Grüße

Danke
Vielen lieben Dank für deine ausführliche Antwort. Meine Tochter hat sich noch nie beklagt, weil sie so wenig Schlaf bekommt - dafür hat sie meine volle Bewunderung. Was uns allen, aber natürlich ihr am meisten Sorgen bereitet ist, dass der kleine Lio nachts immer so leidet. Er bekommt regelrechte Panikschreianfälle, in denen er um sich haut und die Nähe der Mama gar nicht wahrnimmt. Meine Tochter hält ihn dann auf dem Arm und versucht ihn zu beruhigen. Wenn das dann gelungen ist, sucht er die Nähe seiner Mama, die dann wieder versucht ihn einschlafen zu lassen. Manchmal dauert es ein paar Minuten, dann wieder ein paar Stunden. Schläft der kleine dann endlich, passiert in schlimmen Nächten das gleiche nach einer halben Stunde wieder von Vorne. Da wir in einem Mehrgenerationenhaus wohnen, brauche ich nur eine Minute zu meiner Tochter und versuche ihr und meinem Schwiegersohn so gut es geht beizustehen. Das klappt tagsüber gut, aber nachts möchte Lio nur seine Mama um sich haben. Da hat selbst der Papa keine Chance.
Ich liebe meine Tochter und den kleinen Kerl so sehr und wünsche mit für die beiden in baldiger Zukunft etwas mehr nächtliche Ruhe.
Wenn Lio morgens aufsteht, ist er ein total freundliches, aufgewecktes und vor allem neugieriges Kind. Die Lebensfreude, die der kleine Keks ausstrahlt, lässt die schlimmsten Nächte verblassen.
Danke fürs Zuhören und alles Gute für dich und deiner Familie.
Christel

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
17. Januar 2015 um 18:04
In Antwort auf raja_12733322

Danke
Vielen lieben Dank für deine ausführliche Antwort. Meine Tochter hat sich noch nie beklagt, weil sie so wenig Schlaf bekommt - dafür hat sie meine volle Bewunderung. Was uns allen, aber natürlich ihr am meisten Sorgen bereitet ist, dass der kleine Lio nachts immer so leidet. Er bekommt regelrechte Panikschreianfälle, in denen er um sich haut und die Nähe der Mama gar nicht wahrnimmt. Meine Tochter hält ihn dann auf dem Arm und versucht ihn zu beruhigen. Wenn das dann gelungen ist, sucht er die Nähe seiner Mama, die dann wieder versucht ihn einschlafen zu lassen. Manchmal dauert es ein paar Minuten, dann wieder ein paar Stunden. Schläft der kleine dann endlich, passiert in schlimmen Nächten das gleiche nach einer halben Stunde wieder von Vorne. Da wir in einem Mehrgenerationenhaus wohnen, brauche ich nur eine Minute zu meiner Tochter und versuche ihr und meinem Schwiegersohn so gut es geht beizustehen. Das klappt tagsüber gut, aber nachts möchte Lio nur seine Mama um sich haben. Da hat selbst der Papa keine Chance.
Ich liebe meine Tochter und den kleinen Kerl so sehr und wünsche mit für die beiden in baldiger Zukunft etwas mehr nächtliche Ruhe.
Wenn Lio morgens aufsteht, ist er ein total freundliches, aufgewecktes und vor allem neugieriges Kind. Die Lebensfreude, die der kleine Keks ausstrahlt, lässt die schlimmsten Nächte verblassen.
Danke fürs Zuhören und alles Gute für dich und deiner Familie.
Christel

Hallo nochmal
Vielleicht ist die ganze Sache ja schlimmer für die Erwachsenen, als für den Kleinen. Wenn er tagsüber so gut drauf ist, sich gut entwickelt und ein aufgewecktes Kerlchen ist, dann ist er vielleicht einfach nur sehr sensibel und bedürfnisstark. Manch einer freut sich über ein ruhiges, lange schlafendes Kind und hat dafür vielleicht auch tagsüber eine Schnarchnase
Wer weiß, was der Kleine nachts alles verarbeitet. Meine Kleine wacht auch meist weinend auf und hat oft so einen leichten Schlaf, dass ich nicht aufstehen kann oder oft auch nicht mal wegdrehen. Ich finde das auch sehr anstrengend und mir fehlt oft die Zeit für mich und die gemeinsame Zeit mit meinem Partner. Aber was nützt es, sich darüber zu grämen. Es ändert nichts ( macht es für mich eher schlimmer). Ich weiß, dass ich sie nicht schreien lassen könnte. Also bleibt nur abwarten und ausharren. Und eins ist sicher: Es wird besser!
Liebe Grüße

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
18. Januar 2015 um 1:55

Hallo, der kleine hat ja eine nette Oma....
.... die sich um Kind und Enkel sorgt.

Mein kleiner hat sie ganzen ersten 10 Monate geschrien. Er hat geweintbund geweint. Sein Vater hat versucht ihn auf alle erdenklichen weißen auf dem Arm zu wiegen, rührend aber ohne Erfolg. Wir haben ihn die ersten Monate gepuckt, als das nicht mehr ging hat er drei Nächte hin und wieder weinen müssen. Oh das war hart. Alle 3 Minuten war ich bei ihm und hab ihn kuschelt. Nachts bin ich immer gleich hin. Gott sei dank wurde es rasant besser. Noch heute geht er gerne ins Bett. Er redet und erzählt sich etwas, manchmal ist es zu niedlich das übers Babyphone zu hören. Er schläft nicht mehr neben mir ein, auch auf meinem Arm nicht. Das macht mich traurig, aber er schläft in seinem eigenen viel besser als sonst wo. Wenn deine Tochter einen anderen Weg gegangen ist, finde ich den eben so gut und ich habe großen Respekt vor ihrem Durchhaltevermögen. Was in der Reihe der Ärzte fehlt (was meinem Schatz damals so geholfen hat) waren Physiotherapeut und Kinderorthopädin. Ostgeopathie etc hatte bei uns auch keinerlei Hilfe gebracht. Die Kinderorthopädin hatte die sogenannte Athlastherapie nach Arten gemacht und wir sind überglücklich seither. Vom Einen Tag auf den anderen konnte er sich motorisch anders bewegen, er War endlich zufrieden. Für uns hatte es auch etwa gutes. Wir hatten das richtige Gefühl, dass unserem Sohn etwas fehlte und wir haben nicht aufgegeben. Heute ist er 1 1/2 und er geht's gern ins Bett. Jeder muss den Weg für sich und sein Kind finden. I h hoffe zumindest etwas geholfen zu haben

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram