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Schlafstörungen

16. Januar 2016 um 9:51

Ich leide jetzt schon seit Herbst 2014 an Schlafstörungen. Als mein Sohn im Dezember geboren wurde, konnte ich aufgrund den Komplikationen nie mehr als 2-3 Stunden schlafen. Tagsüber hinlegen ist nicht drin. Als mein Sohn dann endlich wieder nach Hause gekommen ist, war er ein Schreikind, welches mir natürlich auch den Schlaf geraubt hat. Jetzt schlafen alle nachts, nur ich sitze bis meistens halb fünf morgens hier. Ich kann einfach nicht schlafen. Müde bin ich, keine Frage. Aber ich schlaf einfach nicht ein. Mein Hausarzt sagt, er kann nichts machen, da ich Kinder habe. Ich hab alles probiert, Schlafsterne, Baldrian, Probleme vorm Schlafen aufschreiben, Tagsüber auspowern mit Sport, Milch mit Honig, Tee, progressive Muskelentspannung, Meditation, einfach alles. Im Moment hab ich Hogger-night hier liegen, aber das kann ich nicht wirklich nehmen weil ich davon mal knackige 12 Stunden geschlafen habe und ich das nur nehmen kann wenn mein Mann tagsüber da ist. Das ist sehr selten. Langsam drehe ich durch, mein Tagesablauf mit zwei Kindern fällt mir zunehmend schwerer... Habt ihr da Ideen?

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16. Januar 2016 um 11:24

Hm
Denkst du, es könnt was psychisches dahinterstecken?

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16. Januar 2016 um 12:14
In Antwort auf mrsgofem

Hm
Denkst du, es könnt was psychisches dahinterstecken?

Grundsätzlich
Würde ich das nicht verneinen. Ich war allerdings schon bei einem Psychiater, habe ihm von der Problematik erzählt. Auch er meinte wieder - Sie haben Kinder, da kann ich nichts machen. Lustig war auch, das er sich bei mir beschwerte, das er jede Nacht einmal wach würde weil seine kleine Tochter nachts wach würde. Seine Frau würde sich zwar kümmern, damit er schlafen kann, aber alleine diese 2 Minuten nachts würden ihn schon stören.

Dieses nicht-einschlafen fühlt sich ziemlich doof an. Der Körper ist total fertig, mir tut jeder einzelne Knochen weh, ich gähne andauernd und doch bin ich vom Kopf her hellwach.
Mein Mann kann sich leider nicht mal eben so Urlaub nehmen. Er hat erst Ende August/Anfang September wieder Urlaub. Und halt einmal im Monat 2 Tage frei. Meine Schwiegermutter hat Probleme mit meinem Sohn, so dass sie ihn leider auch kein Wochenende "mal eben" nehmen könnte. Ziemlich verzwickt. Dabei würde ich echt gerne mal um 7 so eine Tablette einwerfen und schlafen

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16. Januar 2016 um 16:45
In Antwort auf jumamile

Grundsätzlich
Würde ich das nicht verneinen. Ich war allerdings schon bei einem Psychiater, habe ihm von der Problematik erzählt. Auch er meinte wieder - Sie haben Kinder, da kann ich nichts machen. Lustig war auch, das er sich bei mir beschwerte, das er jede Nacht einmal wach würde weil seine kleine Tochter nachts wach würde. Seine Frau würde sich zwar kümmern, damit er schlafen kann, aber alleine diese 2 Minuten nachts würden ihn schon stören.

Dieses nicht-einschlafen fühlt sich ziemlich doof an. Der Körper ist total fertig, mir tut jeder einzelne Knochen weh, ich gähne andauernd und doch bin ich vom Kopf her hellwach.
Mein Mann kann sich leider nicht mal eben so Urlaub nehmen. Er hat erst Ende August/Anfang September wieder Urlaub. Und halt einmal im Monat 2 Tage frei. Meine Schwiegermutter hat Probleme mit meinem Sohn, so dass sie ihn leider auch kein Wochenende "mal eben" nehmen könnte. Ziemlich verzwickt. Dabei würde ich echt gerne mal um 7 so eine Tablette einwerfen und schlafen

Naja
kreisen deine Gedanken so stark, dass du nicht zur Ruhe kommst?

Dann brauchst du vielleicht etwas zur Ablenkung. Ich mach dann z.B. gern ein Hörspiel an und dreh es grad so laut, dass ich es noch versteh, aber mich drauf konzentrieren muss..irgendwann schlaf ich ein, aber auch nicht immer. Aber bei so einem hartnäckigem Fall wie bei dir, wird das wahrscheinlich auch weniger helfen

Was heißt eigentlich nicht helfen können, weil du Kinder hast? Weil die in der Nacht aufwachen oder weil er dadurch keine Mittel geben kann? Find ich auch "lustig", dass er das sagt mit den 2 Min wegen seiner Tochter...da hätt ich ihm gedanklich eine geballert an deiner Stelle

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16. Januar 2016 um 16:53

Und
dann ist man auch ganz schnell in der abhängigkeit drin...

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16. Januar 2016 um 21:02

Eine halbe Hoggar-Night??
dann ballert es dich vielleicht nicht so doll weg?

LG

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17. Januar 2016 um 13:21
In Antwort auf mrsgofem

Naja
kreisen deine Gedanken so stark, dass du nicht zur Ruhe kommst?

Dann brauchst du vielleicht etwas zur Ablenkung. Ich mach dann z.B. gern ein Hörspiel an und dreh es grad so laut, dass ich es noch versteh, aber mich drauf konzentrieren muss..irgendwann schlaf ich ein, aber auch nicht immer. Aber bei so einem hartnäckigem Fall wie bei dir, wird das wahrscheinlich auch weniger helfen

Was heißt eigentlich nicht helfen können, weil du Kinder hast? Weil die in der Nacht aufwachen oder weil er dadurch keine Mittel geben kann? Find ich auch "lustig", dass er das sagt mit den 2 Min wegen seiner Tochter...da hätt ich ihm gedanklich eine geballert an deiner Stelle

Stimmt
Das habe ich früher oft gemacht, Hörspiele gehört.
Das was glaube ich ganz schwierig ist, sind diese Gedanken die man irgendwann hat. "Schlaf doch endlich ein, du musst morgen so früh raus. Die Kinder stehen früh auf. Mensch wieso schlafe ich denn nicht ein?" Dieser Druck hält mich wahrscheinlich auch nochmal wach.
Ich hab ne zeitlang Meditationsmusik nachts gehört, das hat mir geholfen.
Das Problem mit der Hogger-night Tablette ist folgende. Du schläfst ein, das ist kein Problem. Aber ich fühle mich den ganzen Tag danach so müde und schwerfällig. Der Schlaf ist einfach nicht erholsam, sondern eher als hätte dir jemand den Hammer auf den Kopf gehauen. Natürlich bin ich froh das ich quasi immer ein Ass im Ärmel habe, wo ich sagen kann - okay es funktioniert gar nicht, ich nehme schnell eine Tablette. Aber gut fühle ich mich damit nicht, quasi auch weil es Abhängig machen kann.

Ich werde heute Abend mal ein Hörspiel ausprobieren. Und tagsüber versuche ich halt, trotz Müdigkeit viel Bewegung einzuplanen. Irgendwann muss doch mal wieder ein Schlafrhythmus entstehen.
Gestern telefonierte ich aber noch mit meiner Großmutter und die sagte mir, das ich als Baby sehr schwierig eingeschlafen bin. Sie hat mich ja größtenteils umsorgt. Sie meinte, ich habe nur geschrieen, nie gut geschlafen und das hätte sich auch so durch das Kleinkindalter gezogen. Wer weiß, ob das auch damit zu tun hat?

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17. Januar 2016 um 13:31
In Antwort auf jumamile

Stimmt
Das habe ich früher oft gemacht, Hörspiele gehört.
Das was glaube ich ganz schwierig ist, sind diese Gedanken die man irgendwann hat. "Schlaf doch endlich ein, du musst morgen so früh raus. Die Kinder stehen früh auf. Mensch wieso schlafe ich denn nicht ein?" Dieser Druck hält mich wahrscheinlich auch nochmal wach.
Ich hab ne zeitlang Meditationsmusik nachts gehört, das hat mir geholfen.
Das Problem mit der Hogger-night Tablette ist folgende. Du schläfst ein, das ist kein Problem. Aber ich fühle mich den ganzen Tag danach so müde und schwerfällig. Der Schlaf ist einfach nicht erholsam, sondern eher als hätte dir jemand den Hammer auf den Kopf gehauen. Natürlich bin ich froh das ich quasi immer ein Ass im Ärmel habe, wo ich sagen kann - okay es funktioniert gar nicht, ich nehme schnell eine Tablette. Aber gut fühle ich mich damit nicht, quasi auch weil es Abhängig machen kann.

Ich werde heute Abend mal ein Hörspiel ausprobieren. Und tagsüber versuche ich halt, trotz Müdigkeit viel Bewegung einzuplanen. Irgendwann muss doch mal wieder ein Schlafrhythmus entstehen.
Gestern telefonierte ich aber noch mit meiner Großmutter und die sagte mir, das ich als Baby sehr schwierig eingeschlafen bin. Sie hat mich ja größtenteils umsorgt. Sie meinte, ich habe nur geschrieen, nie gut geschlafen und das hätte sich auch so durch das Kleinkindalter gezogen. Wer weiß, ob das auch damit zu tun hat?

Ja
Kenne das..man schaut auf den wecker und zählt die stunden...und ist dadurch noch angespannter...irgendwie musst du den druck rausbekommen...akzeptanz der momentanen situation..ablenken..aber nimm irgendein hörspiel, dass dich wirklich interessiert, damit du mit den gedanken nicht wieder weggleitest..

Mit der babysache..ja kann sein, es gibt halt sensiblere menschen von klein weg. Wie wars denn vor den kids?

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17. Januar 2016 um 15:24
In Antwort auf mrsgofem

Ja
Kenne das..man schaut auf den wecker und zählt die stunden...und ist dadurch noch angespannter...irgendwie musst du den druck rausbekommen...akzeptanz der momentanen situation..ablenken..aber nimm irgendein hörspiel, dass dich wirklich interessiert, damit du mit den gedanken nicht wieder weggleitest..

Mit der babysache..ja kann sein, es gibt halt sensiblere menschen von klein weg. Wie wars denn vor den kids?

Vor den Kids
War es auch eher durchwachsen. Ich bin zwar schneller eingeschlafen aber so richtig erholt habe ich mich einfach nie gefühlt. Mein ganzes Leben kämpfe ich mich schon aus dem Bett Die Erzieherinnen im Heim sind immer 10x morgens ins Zimmer gekommen, haben mir teilweise die Bettdecke geklaut und die Fenster komplett geöffnet damit ich endlich wach werde. Aber das ist alles erst so problematisch geworden als ich über ein Jahr lang Neuroleptika bekam. Vorher, so als älteres Kind hab ich meine Wecker immer gehört. Ich denke mal, das die letzten 4 Jahre sehr viel in meinem Leben passiert ist was mich immer wieder wach hält. Ich habe ja jetzt vor, eine MuKi-Kur zu machen. Ich hoffe das es sich irgendwann gibt.

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Schreibaby = Schreikind?
Von: jumamile
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14. Dezember 2017 um 20:43
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