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Schlafverhalten bei fast Zweijähriger, so langsam könne wir nicht mehr

20. Januar um 11:54 Letzte Antwort: 3. Februar um 22:18

Hallo zusammen!
 
Unsere Maus wird in drei Monaten zwei Jahre alt. Seit sie 4 Monate alt ist, ist das Thema Schlafen bei uns eine Katastrophe. Bis dahin schlief sie bis zu 12 Stunden durch, dann ging es stetig bergab. Als sie 13 Monate alt war, waren wir bei acht bis 12 Mal wach-Werden pro Nacht angelangt. Wir haben wirklich alles versucht. Am Ende schlief sie nur noch bei einem von uns im Arm, der sitzen musste, und sie wurde alle zehn Minuten wach und verlangte nach Milch. Nichts half. Erst als wir ihr nachts die Flasche verweigerten, sie nur noch Wasser bekam und sie lernte, alleine in ihrem Bett einzuschlafen mit uns daneben und höchstens das Händchen haltend, wurde es besser. Aber nicht gut. Sie wacht im Schnitt immer noch zweimal die Nacht auf, teilweise schreiend, teilweise jammernd. Aber es gibt immer noch Nächte, in denen es sechs Mal sind. Zum Einschlafen braucht sie meistens 30 bis 45 Minuten. In der Kita haben sie auch ihre liebe Mühe beim Mittagsschlaf. Wir müssen beide Vollzeit arbeiten, unsere Kräfte sind komplett aufgebraucht. Allmählich können wir nicht mehr. Der Arzt sagt, sie ist gesund und munter. Wir wissen nicht mehr weiter. Andere Kinder in ihrem Alter schlafen seit einem Jahr durch. Was läuft bei uns nur falsch?

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20. Januar um 12:15

Bei uns haben sich Rituale sehr bewährt ....
Kindgerechte Bettwäsche , GuteNachtgeschichte , Streicheleinheiten , Nachtlicht   und Kuscheltiere ......die Türe einen Spalt breit offen lassen 

2 jährige verarbeiten ihr Tagesgeschehen im Schlaf , deshalb die Abendstunden ruhig gestalten ,und immer dasselbe Ritual ...so kann sich das Kind darauf verlassen , dass am Morgen alles beim Alten ist ...

Vielleicht am Wochenende die Oma bitten , um Selber den fälligen Schlaf nachzuholen 

lg 
 

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20. Januar um 12:20
In Antwort auf 10diva

Bei uns haben sich Rituale sehr bewährt ....
Kindgerechte Bettwäsche , GuteNachtgeschichte , Streicheleinheiten , Nachtlicht   und Kuscheltiere ......die Türe einen Spalt breit offen lassen 

2 jährige verarbeiten ihr Tagesgeschehen im Schlaf , deshalb die Abendstunden ruhig gestalten ,und immer dasselbe Ritual ...so kann sich das Kind darauf verlassen , dass am Morgen alles beim Alten ist ...

Vielleicht am Wochenende die Oma bitten , um Selber den fälligen Schlaf nachzuholen 

lg 
 

Wir haben ein Ritual, seit sie drei Monate alt ist, das wir altersgerecht immer leicht angepasst haben. Wir gehen in ihr Zimmer, lassen die Rollos zusammen runter, machen das kleine Licht an, gehen ins Bad, sie bekommt die Zähne geputzt, die Kleidung ausgezogen, geht einmal aufs Klo, dann gehen wir wieder in ihr Zimmer, sie bekommt eine frische Windel, Schlafanzug und Schlafsack angezogen, dann lesen wir zusammen etwas, dann sage ich ihr Gute Nacht, umarme sie und lege sie ins Bett und mache das Licht aus. Omas sind leider keine Option, die wohnen 200 Kilometer entfernt, sind berufstätig oder gesundheitlich angeschlagen. Wir sind auf uns allein gestellt.

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20. Januar um 12:21

Und sie hat in ihrem Bettchen einen Teddy. Nachtlicht haben wir auch an.

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20. Januar um 12:31
In Antwort auf whitecookie

Und sie hat in ihrem Bettchen einen Teddy. Nachtlicht haben wir auch an.

Kinder sind Individualisten...sie sehen sich Selber als Mittelpunkt
mit fast 2 kann man schon beginnen , sie ein wenig zur "Teamfähigkeit" hinzuführen 

ZB : Teddy  schläft schon ...jetzt müssen wir ganz leise sein 

es wird besser , ganz sicher 😉
Lg 

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20. Januar um 13:01
In Antwort auf whitecookie

Hallo zusammen!
 
Unsere Maus wird in drei Monaten zwei Jahre alt. Seit sie 4 Monate alt ist, ist das Thema Schlafen bei uns eine Katastrophe. Bis dahin schlief sie bis zu 12 Stunden durch, dann ging es stetig bergab. Als sie 13 Monate alt war, waren wir bei acht bis 12 Mal wach-Werden pro Nacht angelangt. Wir haben wirklich alles versucht. Am Ende schlief sie nur noch bei einem von uns im Arm, der sitzen musste, und sie wurde alle zehn Minuten wach und verlangte nach Milch. Nichts half. Erst als wir ihr nachts die Flasche verweigerten, sie nur noch Wasser bekam und sie lernte, alleine in ihrem Bett einzuschlafen mit uns daneben und höchstens das Händchen haltend, wurde es besser. Aber nicht gut. Sie wacht im Schnitt immer noch zweimal die Nacht auf, teilweise schreiend, teilweise jammernd. Aber es gibt immer noch Nächte, in denen es sechs Mal sind. Zum Einschlafen braucht sie meistens 30 bis 45 Minuten. In der Kita haben sie auch ihre liebe Mühe beim Mittagsschlaf. Wir müssen beide Vollzeit arbeiten, unsere Kräfte sind komplett aufgebraucht. Allmählich können wir nicht mehr. Der Arzt sagt, sie ist gesund und munter. Wir wissen nicht mehr weiter. Andere Kinder in ihrem Alter schlafen seit einem Jahr durch. Was läuft bei uns nur falsch?

Ich kann dir leider keinen Tipp geben aber möchte dir nur sagen, dass ich höchsten Respekt vor eurer Leistung habe. Ihr seid beide voll berufstätig habt keine Unterstützung von eurer Familie und nun so eine große Herausforderung. Wahnsinn, was ihr leistet, Hut ab. Ich hoffe es ist für euch bald Land in Sicht. 

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20. Januar um 13:12
In Antwort auf smitee2

Ich kann dir leider keinen Tipp geben aber möchte dir nur sagen, dass ich höchsten Respekt vor eurer Leistung habe. Ihr seid beide voll berufstätig habt keine Unterstützung von eurer Familie und nun so eine große Herausforderung. Wahnsinn, was ihr leistet, Hut ab. Ich hoffe es ist für euch bald Land in Sicht. 

Ich weiß ja nicht, ob das eine Leistung ist. Wir haben ja keine Wahl. Tiere haben wir auch noch. Ich frage mich allmählich, ob die Kleine vielleicht eine Schlafstörung hat...? Das Thema Geschwisterchen haben wir vor allem wegen ihres Schlafverhaltens abgehakt. Sie ist so ein sonniges, aufgeweckstes und soziales Kind, das andere Kinder liebt. Ich würde keine Kraft mehr für ein weiteres finden. Das ist so schade und traurig.

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20. Januar um 13:22

Das war bei unserer Tochter dasselbe. Als sie 20 Monate alt war, bin ich wieder schwanger geworden. Ich hatte große Angst wie ich den Schlafmangel schwanger ertragen würde. Und genau dann ist es auf einmal besser geworden. Jetzt schläft sie innerhalb von 5 min ein und dann durch. Die kleine Schwester ist jetzt knapp ein Jahr und schläft besser.
Schlafmangel ist schlimm! Aber irgendwann geht es vorbei! Auf jeden Fall! Lasst euch davon nicht den Wunsch nach einem zweiten Kind nehmen!

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20. Januar um 13:24
In Antwort auf whitecookie

Ich weiß ja nicht, ob das eine Leistung ist. Wir haben ja keine Wahl. Tiere haben wir auch noch. Ich frage mich allmählich, ob die Kleine vielleicht eine Schlafstörung hat...? Das Thema Geschwisterchen haben wir vor allem wegen ihres Schlafverhaltens abgehakt. Sie ist so ein sonniges, aufgeweckstes und soziales Kind, das andere Kinder liebt. Ich würde keine Kraft mehr für ein weiteres finden. Das ist so schade und traurig.

Ich würde mich da nicht zu viele Sorgen machen. 
Jedes Kind ist da anders was das Schlafverhalten angeht.
Meine Tochter war auch ständig wach.
Einen Grund gab es dafür nie.
Besser wurde es erst mit dem Kita Anfang mit 3 Jahren.

Etwas geholfen hat es sie zu uns ins Zimmer zu holen im eigenen Bett. 
So konnte sie auch bei bedarf bei uns ins Bett. 

Wäre das vielleicht eine Option für Euch? 

Ach ja: ab etwa 2 J gab es keinen Mittagsschlaf mehr. 
Das half ungemein für die erste Hälfte der Nacht 

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20. Januar um 13:27
In Antwort auf whitecookie

Ich weiß ja nicht, ob das eine Leistung ist. Wir haben ja keine Wahl. Tiere haben wir auch noch. Ich frage mich allmählich, ob die Kleine vielleicht eine Schlafstörung hat...? Das Thema Geschwisterchen haben wir vor allem wegen ihres Schlafverhaltens abgehakt. Sie ist so ein sonniges, aufgeweckstes und soziales Kind, das andere Kinder liebt. Ich würde keine Kraft mehr für ein weiteres finden. Das ist so schade und traurig.

Wie war die Ss und Geburt ??

Es könnte noch ein Geburtstrauma bestehen ,
da würde ein Osteopath hilfreich sein ...es gibt eigene Kinderosteophaten ,
die auf Schlafstörungen spezialisiert sind 

lg 

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20. Januar um 13:33
In Antwort auf schmetterling25

Ich würde mich da nicht zu viele Sorgen machen. 
Jedes Kind ist da anders was das Schlafverhalten angeht.
Meine Tochter war auch ständig wach.
Einen Grund gab es dafür nie.
Besser wurde es erst mit dem Kita Anfang mit 3 Jahren.

Etwas geholfen hat es sie zu uns ins Zimmer zu holen im eigenen Bett. 
So konnte sie auch bei bedarf bei uns ins Bett. 

Wäre das vielleicht eine Option für Euch? 

Ach ja: ab etwa 2 J gab es keinen Mittagsschlaf mehr. 
Das half ungemein für die erste Hälfte der Nacht 

Ich mag sie nicht bei uns im Zimmer haben. Wenn sie bei uns schläft, kann ich nicht einschlafen, weil ich ständig horche, ob sie gleich wach wird oder werde bei jedem kleinen Geräusch von ihr wach. Als Kompromiss liegt eine Matratze für uns neben ihrem Bettchen in ihrem Zimmer, wenn sie mal doch etwas Nähe braucht oder krank ist. Auf ihr Schlafverhalten macht es kaum einen Unterschied, ob sie allein im Zimmer ist oder nicht. Nur wenn sie gegen 5 Uhr oder später wach wird, schläft sie nicht mehr ein, wenn wir nicht bei ihr im Zimmer bleiben.

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20. Januar um 13:41
In Antwort auf whitecookie

Ich mag sie nicht bei uns im Zimmer haben. Wenn sie bei uns schläft, kann ich nicht einschlafen, weil ich ständig horche, ob sie gleich wach wird oder werde bei jedem kleinen Geräusch von ihr wach. Als Kompromiss liegt eine Matratze für uns neben ihrem Bettchen in ihrem Zimmer, wenn sie mal doch etwas Nähe braucht oder krank ist. Auf ihr Schlafverhalten macht es kaum einen Unterschied, ob sie allein im Zimmer ist oder nicht. Nur wenn sie gegen 5 Uhr oder später wach wird, schläft sie nicht mehr ein, wenn wir nicht bei ihr im Zimmer bleiben.

würde ich auch nicht ändern!
sie hat ihr eigenes zimmer & das solltest du auch so belassen!

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20. Januar um 14:51
In Antwort auf 10diva

Wie war die Ss und Geburt ??

Es könnte noch ein Geburtstrauma bestehen ,
da würde ein Osteopath hilfreich sein ...es gibt eigene Kinderosteophaten ,
die auf Schlafstörungen spezialisiert sind 

lg 

In der Schwangerschaft hatte ich beruflich viel Stress, die Schwangerschaft an sich war vollkommen komplikationslos. Die Geburt war eingeleitet, aber spontan. Kurz wurde die Saugglocke eingesetzt. Es ging drei Tage bis Wehen kamen, die Geburt an sich von der ersten Wehe bis zur Geburt 14 Stunden.

Bei einem Osteopathen waren wir schon mal, als sie so zwei, drei Monate alt war. Der meinte, dass es eine minimale Blockade gebe und hat das behandelt.

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20. Januar um 14:56
In Antwort auf whitecookie

In der Schwangerschaft hatte ich beruflich viel Stress, die Schwangerschaft an sich war vollkommen komplikationslos. Die Geburt war eingeleitet, aber spontan. Kurz wurde die Saugglocke eingesetzt. Es ging drei Tage bis Wehen kamen, die Geburt an sich von der ersten Wehe bis zur Geburt 14 Stunden.

Bei einem Osteopathen waren wir schon mal, als sie so zwei, drei Monate alt war. Der meinte, dass es eine minimale Blockade gebe und hat das behandelt.

Könnt ihr euch vielleicht einen Babysitter nehmen um selber mal entspannen und schlafen zu können?

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20. Januar um 15:02
In Antwort auf melonchen1

Könnt ihr euch vielleicht einen Babysitter nehmen um selber mal entspannen und schlafen zu können?

So etwas ist hier in der Gegend schwierig zu bekommen. Die Kleine besucht unsere herzensgute Vermieterin, die bei uns im Haus wohnt, sehr gerne und bleibt auch mal eine halbe Stunde bei ihr unten, aber das passiert in eher unregelmäßigen Abständen. Abgesehen davon wird diese bald sehr eingespannt mir ihrem Urenkelchen sein.

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20. Januar um 15:40
In Antwort auf whitecookie

In der Schwangerschaft hatte ich beruflich viel Stress, die Schwangerschaft an sich war vollkommen komplikationslos. Die Geburt war eingeleitet, aber spontan. Kurz wurde die Saugglocke eingesetzt. Es ging drei Tage bis Wehen kamen, die Geburt an sich von der ersten Wehe bis zur Geburt 14 Stunden.

Bei einem Osteopathen waren wir schon mal, als sie so zwei, drei Monate alt war. Der meinte, dass es eine minimale Blockade gebe und hat das behandelt.

Ihr macht alles richtig ...leider müsst ihr  es aussitzen , manche Kinder brauchen eben länger , bis sie durchschlafen 
Wichtig ist, dass keinerlei gesundheitliche Probleme sind ..
.alles Andere wird leichter mit der Zeit 

Ich weiß, dass hilft nicht in der Situation , nütze ihren Mittagsschlaf am WE , um dich Selber auszuruhen 
Alles Gute

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20. Januar um 17:13

Hey, eure Schlafsituation klingt auf jedenfall sehr anstrengend. Ich denke, wenn ihr körperlich alles abgeklärt habt, gehört eure Tochter wohl leider zu den Schlechtschlafern. Irgendwann bessert sich das von allein, da müsst ihr wohl oder übel durch, so hart das ist. Den einzigen Tipp den ich hätte, dass ihr euch abwechselt; eine Nacht übernimmt dein Mann, die nächste du, so bekommt ihr wenigstens jede 2. Nacht, den Schlaf den ihr benötigt. Alles Gute! 

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20. Januar um 17:20
In Antwort auf missesq

Hey, eure Schlafsituation klingt auf jedenfall sehr anstrengend. Ich denke, wenn ihr körperlich alles abgeklärt habt, gehört eure Tochter wohl leider zu den Schlechtschlafern. Irgendwann bessert sich das von allein, da müsst ihr wohl oder übel durch, so hart das ist. Den einzigen Tipp den ich hätte, dass ihr euch abwechselt; eine Nacht übernimmt dein Mann, die nächste du, so bekommt ihr wenigstens jede 2. Nacht, den Schlaf den ihr benötigt. Alles Gute! 

Ja, so machen wir das schon. Und ich bin verdammt dankbar, dass ich so einen Mann habe. Für mich ist es nur schwierig, weil ich es trotzdem höre, wenn die Kleine nachts wach wird. Selbst wenn ich Ohrstöpsel drin habe.

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20. Januar um 17:48

Meiner war ebenso... es wurde dann mit 2,5 besser. Wobei ich aber abends immer neben ihn liege und ihn im Arm habe, bis er einschläft. Vielleicht braucht sie auch den Mittagsschlaf in der Kita eigentlich nicht mehr?!? Unser Junior hat mit ca 2 beschlossen, dass er tagsüber nicht mehr schlafen will, egal wie müde er ist. Seither schläft er viel besser und seit ca. 3 schläft er durch. Es kommt irgendwann! Und ich verstehe dich voll! Wir arbeiten auch beidw wieder voll, seit der Junior 17 Monate ist und haben hier keinerlei Hilfe. Fühl dich gedrückt!!!

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20. Januar um 22:30
In Antwort auf whitecookie

Hallo zusammen!
 
Unsere Maus wird in drei Monaten zwei Jahre alt. Seit sie 4 Monate alt ist, ist das Thema Schlafen bei uns eine Katastrophe. Bis dahin schlief sie bis zu 12 Stunden durch, dann ging es stetig bergab. Als sie 13 Monate alt war, waren wir bei acht bis 12 Mal wach-Werden pro Nacht angelangt. Wir haben wirklich alles versucht. Am Ende schlief sie nur noch bei einem von uns im Arm, der sitzen musste, und sie wurde alle zehn Minuten wach und verlangte nach Milch. Nichts half. Erst als wir ihr nachts die Flasche verweigerten, sie nur noch Wasser bekam und sie lernte, alleine in ihrem Bett einzuschlafen mit uns daneben und höchstens das Händchen haltend, wurde es besser. Aber nicht gut. Sie wacht im Schnitt immer noch zweimal die Nacht auf, teilweise schreiend, teilweise jammernd. Aber es gibt immer noch Nächte, in denen es sechs Mal sind. Zum Einschlafen braucht sie meistens 30 bis 45 Minuten. In der Kita haben sie auch ihre liebe Mühe beim Mittagsschlaf. Wir müssen beide Vollzeit arbeiten, unsere Kräfte sind komplett aufgebraucht. Allmählich können wir nicht mehr. Der Arzt sagt, sie ist gesund und munter. Wir wissen nicht mehr weiter. Andere Kinder in ihrem Alter schlafen seit einem Jahr durch. Was läuft bei uns nur falsch?

Hallo,

wir haben auch so eine Nachteule im gleichen Alter daheim... ich kann dich sehr gut verstehen!
konkrete tips kann ich dir nicht geben. Ihr habt ja schon viel probiert. Und was heute funktioniert, klappt morgen schon nicht mehr, denn die Kinder verändern sich so schnell.
bei unserer Tochter ist es genauso, aktuell gehts (3x nächtlich wach), aber gelegentlich ist’s auch viel schlimmer und wir hatten auch schon ganz schlimme Monate! Aber anders als du denke ich überhaupt nicht, dass mit ihr etwas stimmt, sondern dass das noch normal ist. Ich erwarte nicht, dass sie durchschläft, sondern habe mich inzwischen damit arrangiert.

was ich mir aber gedacht habe: Kann wirklich keiner von euch beruflich kürzer treten? Denn dann wäre die nächtliche Unruhe nur noch halb so schlimm und leichter zu ertragen, und der Druck wäre raus. So ist das ja kein Zustand.
Offensichtlich könnt ihr an eurer Tochter nichts verändern! Was ihr aber verändern könnt, ist euer Umgang damit, euer Umgang mit euren Ressourcen und Kraftreserven, euer Tagesablauf und euer Stresspegel. Das solltet ihr meiner Meinung nach ernsthaft in Betracht ziehen! Was hilft schon das schönste Einkommen, wenn man jahrelang KO ist, gereizt, müde und gesundheitlich angeschlagen!

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20. Januar um 23:05
In Antwort auf hallelujamaus

Hallo,

wir haben auch so eine Nachteule im gleichen Alter daheim... ich kann dich sehr gut verstehen!
konkrete tips kann ich dir nicht geben. Ihr habt ja schon viel probiert. Und was heute funktioniert, klappt morgen schon nicht mehr, denn die Kinder verändern sich so schnell.
bei unserer Tochter ist es genauso, aktuell gehts (3x nächtlich wach), aber gelegentlich ist’s auch viel schlimmer und wir hatten auch schon ganz schlimme Monate! Aber anders als du denke ich überhaupt nicht, dass mit ihr etwas stimmt, sondern dass das noch normal ist. Ich erwarte nicht, dass sie durchschläft, sondern habe mich inzwischen damit arrangiert.

was ich mir aber gedacht habe: Kann wirklich keiner von euch beruflich kürzer treten? Denn dann wäre die nächtliche Unruhe nur noch halb so schlimm und leichter zu ertragen, und der Druck wäre raus. So ist das ja kein Zustand.
Offensichtlich könnt ihr an eurer Tochter nichts verändern! Was ihr aber verändern könnt, ist euer Umgang damit, euer Umgang mit euren Ressourcen und Kraftreserven, euer Tagesablauf und euer Stresspegel. Das solltet ihr meiner Meinung nach ernsthaft in Betracht ziehen! Was hilft schon das schönste Einkommen, wenn man jahrelang KO ist, gereizt, müde und gesundheitlich angeschlagen!

Leider nicht. Teilzeit gibt es in meinem Job nicht. Da gibt's nur ganz ode freier Mitarbeiter. Und das bedeutet (noch) weniger Geld und auch kein geregeltes Einkommen. Mein mann hat erst vor einem dreiviertel Jahr die Stelle gewechselt und sie haben ihn auch nur in Vollzeit genommen. Es würde uns auch finanziell nur schwer reichen, wenn einer von uns weniger verdient. Wir können uns nsch unserer langen Ausbildungs- und Studienphase erst jetzt allmählich ein finanzielles Polster aufbauen. Was bei uns bedeutet, dass wir am Ende des Monats ein Plus und keine Null auf dem Konto haben. 

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20. Januar um 23:39
In Antwort auf whitecookie

Leider nicht. Teilzeit gibt es in meinem Job nicht. Da gibt's nur ganz ode freier Mitarbeiter. Und das bedeutet (noch) weniger Geld und auch kein geregeltes Einkommen. Mein mann hat erst vor einem dreiviertel Jahr die Stelle gewechselt und sie haben ihn auch nur in Vollzeit genommen. Es würde uns auch finanziell nur schwer reichen, wenn einer von uns weniger verdient. Wir können uns nsch unserer langen Ausbildungs- und Studienphase erst jetzt allmählich ein finanzielles Polster aufbauen. Was bei uns bedeutet, dass wir am Ende des Monats ein Plus und keine Null auf dem Konto haben. 

Das ist echt Mist. Und wieder könnte dein Text von mir sein! Es ist so ärgerlich, dass für ein gutes Leben mit Kind beide Elternteile arbeiten müssen. Und alle Familienmitglieder leiden, sobald auch nur ein Teil nicht perfekt mitspielt - in diesem Fall der Schlaf.

Da helfen wohl nur die Standardtipps:
- konsequent schlafen, sobald auch das Kind schläft. Mittagsschlaf mitmachen. Schlaf hat oberste Priorität!
- Urlaub versetzt legen, sodass phasenweise ein Partner Entlastung hat
- Weiter Neues versuchen: Mittagsschlaf kürzen, Kuscheltier rein, Routinen, tagsüber auspowern, Baden am Abend usw...
- was bei uns letztens geklappt hat: konsequent sein, erklären: jetzt wird geschlafen, wie putzen jetzt Zähne und danach geh ich raus! - was war ich überrascht, dass das funktioniere! Mit fast 2 sind die Kinder schon viel weiter, als man manchmal denkt!
- und halt leider leider warten, dass es von alleim besser wird...

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21. Januar um 9:58

Vielleicht wäre als letzte Möglichkeit die Untersuchung in einem Schlaflabor eine Idee? Der Sohn meines Onkels, welcher allerdings schon deutlich älter ist, war letztens in einem Schlaflabor, weil er ebenfalls aktue Schlafstörungen hat.
Allerdings weiß ich nicht, ob das bei einer Zweijährigen schon eine Option ist.

Alles Gute Euch!

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21. Januar um 12:26

Vielleicht versucht ihr trotzdem Unterstützung zu bekommen. Schwer zu finden bedeutet ja nicht unmöglich

Oder vielleicht könnt ihr euch bei anderen Pflichten die ihr abseits vom Baby habt ein bisschen vorübergehend freispielen?

Ihr habt mein ehrliches Mitgefühl und ich hoffe dass es bald leichter wird und bei diesem Leben voller Stress und Druck (so liest es sich für mich im Moment) nicht irgendwann jemand oder etwa auf der Strecke bleibt...

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21. Januar um 12:30
In Antwort auf whitecookie

So etwas ist hier in der Gegend schwierig zu bekommen. Die Kleine besucht unsere herzensgute Vermieterin, die bei uns im Haus wohnt, sehr gerne und bleibt auch mal eine halbe Stunde bei ihr unten, aber das passiert in eher unregelmäßigen Abständen. Abgesehen davon wird diese bald sehr eingespannt mir ihrem Urenkelchen sein.

nicht böse gemeint !!!!

aber wenn man WIRKLICH WILL dann bekommt man einen babysitter!

wenn man was ändern will dann muss man eben MACHEN

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21. Januar um 12:55
In Antwort auf carina2019

nicht böse gemeint !!!!

aber wenn man WIRKLICH WILL dann bekommt man einen babysitter!

wenn man was ändern will dann muss man eben MACHEN

Du musst es ja wissen. Du hast ja Kinder und wohnst hier in der Region, gell?

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21. Januar um 14:47
In Antwort auf whitecookie

Du musst es ja wissen. Du hast ja Kinder und wohnst hier in der Region, gell?

Kenne ich. Bei uns hier sehr dörflich sucht man sich auch kaputt nach Babysittern. Die meisten Eltern hier auf dem Dorf wohnen Nähe der Großeltern. Eventuell hat man in der Großstadt mehr Glück. Alles gute 🍀 

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21. Januar um 14:49
In Antwort auf carina2019

nicht böse gemeint !!!!

aber wenn man WIRKLICH WILL dann bekommt man einen babysitter!

wenn man was ändern will dann muss man eben MACHEN

Was hat das mit dem Willen zu tun? Wenn niemand als Babysitter existiert dann geht das halt nicht ! Bei uns aufm Dorf gibt es auch keine ! Nicht umsonst wohnen hier die meisten in der Nähe der Großeltern ! 

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21. Januar um 16:26

Wären vielleicht "Ersatz-Großeltern" eine Option?

In unserer Gegend gibt es die Möglichkeit so älteren Menschen auch wieder Lebensfreude zu geben, eben weil ein "Enkel" dann da wäre.

Sind alles Ehrenamtliche, die das selbst möchten um wieder aktiv zu werden.

Wenn man sich gut versteht und sich lang genug kennt kann eurer Kleines vielleicht auch einmal über Nacht da bleiben.

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21. Januar um 16:51

Das ist eben. Ländliche Gegend mit entsprechenden Strukturen.

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27. Januar um 12:23
In Antwort auf whitecookie

Das ist eben. Ländliche Gegend mit entsprechenden Strukturen.

Die letzten drei Nächte waren ein Traum. Sie ist irgendwnn zwischen 20 und 21 Uhr eingeschlafen (kann es nicht genau sagen, weil ich ebenfalls eingeschlafen bin, als ich neben ihrem Bett lag). Dann hat sie bis 5.30 Uhr und 6 Uhr durchgeschlafen und dann nochmal jeweils bis 7 und 7.30 Uhr. Und letzte Nacht ging es sogar von 20.30 bis kurz vor sieben Uhr. Ohne Unterbrechung!!! Jetzt hoffen wir mal, dass die kleine Serie nicht abreißt.

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27. Januar um 12:44
In Antwort auf whitecookie

Die letzten drei Nächte waren ein Traum. Sie ist irgendwnn zwischen 20 und 21 Uhr eingeschlafen (kann es nicht genau sagen, weil ich ebenfalls eingeschlafen bin, als ich neben ihrem Bett lag). Dann hat sie bis 5.30 Uhr und 6 Uhr durchgeschlafen und dann nochmal jeweils bis 7 und 7.30 Uhr. Und letzte Nacht ging es sogar von 20.30 bis kurz vor sieben Uhr. Ohne Unterbrechung!!! Jetzt hoffen wir mal, dass die kleine Serie nicht abreißt.

Jetzt nur nicht verschreien ......ich freu mich für Euch 
Sie hat offensichtlich einen großen Entwicklungssprung gemacht ....

Alles Liebe 

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27. Januar um 13:06
In Antwort auf 10diva

Jetzt nur nicht verschreien ......ich freu mich für Euch 
Sie hat offensichtlich einen großen Entwicklungssprung gemacht ....

Alles Liebe 

Ach du... Uns ist klar, dass das gar nichts heißt. Das hatten wir schin ein paar Mal, dass es gute Nächte gab und dann ging's weiter wie bisher. Aber immerhin konnten wir mal ruhig schlafen. Und vielleicht, ganz vielleicht, wird es ja doch langsam besser.

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27. Januar um 13:41
In Antwort auf whitecookie

Ach du... Uns ist klar, dass das gar nichts heißt. Das hatten wir schin ein paar Mal, dass es gute Nächte gab und dann ging's weiter wie bisher. Aber immerhin konnten wir mal ruhig schlafen. Und vielleicht, ganz vielleicht, wird es ja doch langsam besser.

Vielleicht hat der Horror nun endlich ein Ende...

Alles Gute Euch

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27. Januar um 23:18
In Antwort auf m`iri_11973943

Kenne ich. Bei uns hier sehr dörflich sucht man sich auch kaputt nach Babysittern. Die meisten Eltern hier auf dem Dorf wohnen Nähe der Großeltern. Eventuell hat man in der Großstadt mehr Glück. Alles gute 🍀 

Bei uns ist das ein begehrter Schülerjob.

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28. Januar um 9:43
In Antwort auf user74306

Bei uns ist das ein begehrter Schülerjob.

Bei uns im Dorf gibt es fast keine Schüler im geeigneten Alter die zudem einen Baby Sitter Kurs vom Kinder schutzbund nachweisen können! Kinder, Jugendliche sind hier explizit im Dorf rar. Mein Kind ist sogar seit 2 Jahren das einzige Grundschul Kind hier 🙈 im Dorf. 

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28. Januar um 12:26
In Antwort auf m`iri_11973943

Bei uns im Dorf gibt es fast keine Schüler im geeigneten Alter die zudem einen Baby Sitter Kurs vom Kinder schutzbund nachweisen können! Kinder, Jugendliche sind hier explizit im Dorf rar. Mein Kind ist sogar seit 2 Jahren das einzige Grundschul Kind hier 🙈 im Dorf. 

So schlimm ist es bei uns nicht. Aber die Jugendlichen, die in dem Alter wären, dass sie das machen könnten, haben meiste selbst Geschwister, auf die sie mal aufpassen müssen. So sind hier halt die Strukturen. Die Omas hier kümmern sich um ihre Enkelkinder, die meistens nebenan wohnen, und die Jugendlichen müssen immer mal wieder auf ihre zwei, drei anderen jüngeren Geschwister aufpassen. Da haben sie dann keinen Bock und Zeit mehr auf andere Kleinkinder. Deswegen ist es hier auch so schwer eine zuverlässige, auf die Arbeitszeiten passende Betreuung für Kinder zu finden. Laut Politik ist eine Ganztagsbetreuung ja gar nicht nötig. Die Familien kümmern und untestützen sich und die meisten Frauen arbeiten entweder gar nicht oder höchstens Teilzeit. Ausnahmen wie wir ohne Familie in der Nähe und beide Vollzeit arbeitend müssen sehen, wo sie bleiben. Wir hatten Glück, dass zu vor einem Jahr eine Kita neu geöffnet hat, die von 8.30 bis 16 Uhr U3-Kinder betreut. Neben unserer Tochter besuchen 5 andere Kinder die Kita. Der Ort hat 7000 Einwohner.

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28. Januar um 13:59
In Antwort auf m`iri_11973943

Bei uns im Dorf gibt es fast keine Schüler im geeigneten Alter die zudem einen Baby Sitter Kurs vom Kinder schutzbund nachweisen können! Kinder, Jugendliche sind hier explizit im Dorf rar. Mein Kind ist sogar seit 2 Jahren das einzige Grundschul Kind hier 🙈 im Dorf. 

Oh wow, das ist ja noch schlimmer als bei uns bei meiner Tochter in der Klasse sind sie 6 Schüler(innen), die Klasse darüber 8.

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29. Januar um 10:42
In Antwort auf whitecookie

Hallo zusammen!
 
Unsere Maus wird in drei Monaten zwei Jahre alt. Seit sie 4 Monate alt ist, ist das Thema Schlafen bei uns eine Katastrophe. Bis dahin schlief sie bis zu 12 Stunden durch, dann ging es stetig bergab. Als sie 13 Monate alt war, waren wir bei acht bis 12 Mal wach-Werden pro Nacht angelangt. Wir haben wirklich alles versucht. Am Ende schlief sie nur noch bei einem von uns im Arm, der sitzen musste, und sie wurde alle zehn Minuten wach und verlangte nach Milch. Nichts half. Erst als wir ihr nachts die Flasche verweigerten, sie nur noch Wasser bekam und sie lernte, alleine in ihrem Bett einzuschlafen mit uns daneben und höchstens das Händchen haltend, wurde es besser. Aber nicht gut. Sie wacht im Schnitt immer noch zweimal die Nacht auf, teilweise schreiend, teilweise jammernd. Aber es gibt immer noch Nächte, in denen es sechs Mal sind. Zum Einschlafen braucht sie meistens 30 bis 45 Minuten. In der Kita haben sie auch ihre liebe Mühe beim Mittagsschlaf. Wir müssen beide Vollzeit arbeiten, unsere Kräfte sind komplett aufgebraucht. Allmählich können wir nicht mehr. Der Arzt sagt, sie ist gesund und munter. Wir wissen nicht mehr weiter. Andere Kinder in ihrem Alter schlafen seit einem Jahr durch. Was läuft bei uns nur falsch?

Noch zwei gute Nächte (jeweils 9  und 10 Stunden durchgeschlafen. Ich habe die Vermutung, dass sie will, dass wir uns schon fast dran gewöhnen bis sie wieder loslegt.

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29. Januar um 13:01
In Antwort auf whitecookie

Noch zwei gute Nächte (jeweils 9  und 10 Stunden durchgeschlafen. Ich habe die Vermutung, dass sie will, dass wir uns schon fast dran gewöhnen bis sie wieder loslegt.

Ich drücke dir die Daumen, dass es so bleibt! 

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29. Januar um 13:31
In Antwort auf whitecookie

So schlimm ist es bei uns nicht. Aber die Jugendlichen, die in dem Alter wären, dass sie das machen könnten, haben meiste selbst Geschwister, auf die sie mal aufpassen müssen. So sind hier halt die Strukturen. Die Omas hier kümmern sich um ihre Enkelkinder, die meistens nebenan wohnen, und die Jugendlichen müssen immer mal wieder auf ihre zwei, drei anderen jüngeren Geschwister aufpassen. Da haben sie dann keinen Bock und Zeit mehr auf andere Kleinkinder. Deswegen ist es hier auch so schwer eine zuverlässige, auf die Arbeitszeiten passende Betreuung für Kinder zu finden. Laut Politik ist eine Ganztagsbetreuung ja gar nicht nötig. Die Familien kümmern und untestützen sich und die meisten Frauen arbeiten entweder gar nicht oder höchstens Teilzeit. Ausnahmen wie wir ohne Familie in der Nähe und beide Vollzeit arbeitend müssen sehen, wo sie bleiben. Wir hatten Glück, dass zu vor einem Jahr eine Kita neu geöffnet hat, die von 8.30 bis 16 Uhr U3-Kinder betreut. Neben unserer Tochter besuchen 5 andere Kinder die Kita. Der Ort hat 7000 Einwohner.

und die mütter die gar nicht arbeiten... dass die "mal" aufs kind aufpassen?

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29. Januar um 13:45
In Antwort auf carina2019

und die mütter die gar nicht arbeiten... dass die "mal" aufs kind aufpassen?

Ich gehöre tatsächlich zu den Frauen, die trotz Kind in ihrem Bekannten- und Freundeskreis so gut wie nur Menschen hat, die gar keine Kinder haben. Und die Kinder haben, wohnen weiter weg. Die Frauen, die ich zum Beispiel im Geburtsvorbereitzungskurs kennen gelernt habe und die nach der Geburt nicht (mehr) arbeiten, waren mir alle unsympathisch ("Wie, du gehst dann wieder arbeiten? Ich bekomme doch Kinder, damit ich nicht mehr arbeiten muss"...)

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29. Januar um 13:48
In Antwort auf whitecookie

Ich gehöre tatsächlich zu den Frauen, die trotz Kind in ihrem Bekannten- und Freundeskreis so gut wie nur Menschen hat, die gar keine Kinder haben. Und die Kinder haben, wohnen weiter weg. Die Frauen, die ich zum Beispiel im Geburtsvorbereitzungskurs kennen gelernt habe und die nach der Geburt nicht (mehr) arbeiten, waren mir alle unsympathisch ("Wie, du gehst dann wieder arbeiten? Ich bekomme doch Kinder, damit ich nicht mehr arbeiten muss"...)

gott ganz schlimm solche mütter

da versteh ich dich!

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31. Januar um 19:44
In Antwort auf whitecookie

So schlimm ist es bei uns nicht. Aber die Jugendlichen, die in dem Alter wären, dass sie das machen könnten, haben meiste selbst Geschwister, auf die sie mal aufpassen müssen. So sind hier halt die Strukturen. Die Omas hier kümmern sich um ihre Enkelkinder, die meistens nebenan wohnen, und die Jugendlichen müssen immer mal wieder auf ihre zwei, drei anderen jüngeren Geschwister aufpassen. Da haben sie dann keinen Bock und Zeit mehr auf andere Kleinkinder. Deswegen ist es hier auch so schwer eine zuverlässige, auf die Arbeitszeiten passende Betreuung für Kinder zu finden. Laut Politik ist eine Ganztagsbetreuung ja gar nicht nötig. Die Familien kümmern und untestützen sich und die meisten Frauen arbeiten entweder gar nicht oder höchstens Teilzeit. Ausnahmen wie wir ohne Familie in der Nähe und beide Vollzeit arbeitend müssen sehen, wo sie bleiben. Wir hatten Glück, dass zu vor einem Jahr eine Kita neu geöffnet hat, die von 8.30 bis 16 Uhr U3-Kinder betreut. Neben unserer Tochter besuchen 5 andere Kinder die Kita. Der Ort hat 7000 Einwohner.

Da macht sich die Politik es aber echt zu einfach! Hier haben die Kindergärten nur von 7:30-12:30h geöffnet! Vor 4/5 Jahren sogar nur von 8-12.
Hätte ich keine Tagesmutter, hätte ich definitiv NICHT wieder arbeiten KÖNNEN nach der Elternzeit!! WIE auch?!! Zum kotzen ist das! 
MeibeMeine Tagesmutter und ich fingen gleichzeitig wieder an zu arbeiten, als sie am Anfang des Aufbaus ihrer Selbständigkeit war, bekam sie tatsächlich vom Jugendamt zu hören, hier gäbe es keinen Bedarf an Tagesmüttern! Sie machte trotzdem weiter mit ihrem Aufbau und war prompt ausgebucht und es stehen zig Kinder auf ihrer Warteliste!! Aber hier wäre ja kein Bedarf, nein...  ätzend ist das! Ein Teufelskreis. Ich denke, es würden viiiiiel mehr Mütter wieder arbeiten, wenn es besserer Betreuungen gäbe! Soviel auch zu "jeder hat das Recht auf Betreuung seiner Kinder" , *höhnisch lache*
 

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31. Januar um 20:43

wir haben auch eine routine eingeführt, immer der gleiche ablauf, das hat sich wirklich bewährt: schlafanzug an, zähne putzen, toilette, waschen, danach gehts ins zimmer, da darf er sein wolkenlicht aufdrehen und wir lesen noch 2 gutenachtgeschichten. danach streichel ich ihn in den schlaf und kuschel mich noch ein wenig dazu. als er noch klein war, hats im bett noch ein fläschchen und den schnulli gegeben. ach ja und mir ist aufgefallen, dass er besser in den schlaf findet, wenn er mindestens 2 Stunden vor dem Schlafengehen nicht mehr fern sieht.

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3. Februar um 10:59

Weiter Daumen drücken! Abgesehen von einem Ausreißer (da hatte sie aber auch erhöhte Temperatur) hat sich der beschriebene Trend bis heute fortgesetzt. Ich fühle mich wie ein anderer Mensch!

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3. Februar um 22:18
In Antwort auf whitecookie

Weiter Daumen drücken! Abgesehen von einem Ausreißer (da hatte sie aber auch erhöhte Temperatur) hat sich der beschriebene Trend bis heute fortgesetzt. Ich fühle mich wie ein anderer Mensch!

Ich wünsch es euch

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