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Schlagen, Schreien, Zornen... und das mit 1 1/2

4. Januar 2013 um 13:29 Letzte Antwort: 4. Januar 2013 um 21:11

Mensch, Mensch, Mensch.... war ich lange nicht mehr hier Na egal, ich brauch mal bitte euren Rat.

Sacht mal, sind eure Kleinkinder auch so zornige, agressive Trotzköpfe? Meiner führt sich im Moment oft auf wie die Axt im Walde... da wird geschrien wie am Spieß wenn irgendwas nicht gefällt und es gibt kaum lustigere Spiele als Gegenstände nach anderen Leuten zu schmeißen und Papa zu beißen...
Und ich hab keine Ahnung wie ich mich dabei verhalten soll, ständig erklär ich ihm das das doof ist und wehtut und er sowas lassen soll, dann schaut er mich scheinheilig an und sagt "Okay" (derzeit eins seiner Lieblingswörter) und nach 2 Minuten fängt er wieder an!

Und dann noch das Einschlafen. Hach, war das herrlich als der kleine süße Fratz um 19 Uhr ins Bett gegangen ist und einfach geschlafen hat.... aber über 2 Monate hinweg hats sich immer mehr zu einer schreiorgie entwickelt. Wir haben den Offensichtlichen Fehler gemacht und sind dann immer neben dem Bettchen sitzen geblieben was das ganze nur noch gesteigert hat - Inzwischen ist fast nie vor 22 Uhr ruhe
Nagut, wir haben ihm das beigebracht das er nur meckern braucht und schon kommt jemand, dann müssen wir es jetzt also auch ausbaden. Im Moment versuchen wir es so, dass er wir üblich ins Bett gebracht wird und wir wie früher rausgehen aus dem Zimmer - was natürlich eine fürchterliche Schreierei zur Folge hat. So sehr es mir auch das Herz zerreißt, ich lass ihn schreien Klar geh ich alle 2 Minuten wieder an die Tür und sag ihm das alles Okay ist, das wir da sind und er schlafen muss... aber er schreit trotzdem - zum Glück aber nicht mehr so lange, wenn man ihn allein lässt und nur ab und zu an der Tür mit ihm redet dauerts vll. ne viertel Stunde.

Mach ich denn im Moment echt alles falsch?!

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4. Januar 2013 um 13:51

Unsrer ist auch knapp 16 monate
und testet grad aus. Er tritt gerne, trotzt furchtbar wg jedem Mist und weint/brüllt wenn ihm was nicht passt/nicht schnell genug geht. Da er jetzt aber kein Baby mehr ist, lernt er grad in Dauerschleife das 1. Hauen/treten nicht drin ist und 2. er nicht alles darf (auch wenn er es kann). Ich versuch auch grad zu vermitteln, daß er mal kurz warten muß. Das kostet grad echt nerven und am Ende des Tages bin ich platt

Schlafen kann er grad auch nicht so gut. Er schläft aber im Familienbett. Schreien lassen würd ich aber nicht. Die Zwerge entdecken grad, daß dir Welt doch größer ist als gedacht und soviel mehr Möglichkeiten bietet. Und dann gibts ständig Verbote. Ganz schön viel zu verarbeiten. Sorg dafür dass du mal Auszeiten bekommst, in denen sich dein Partner um den Zwerg kümmert.

Bisher ist das die schwierigste Phase, aber auch die ist leider notwendig und sicher irgendwann vorbei

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4. Januar 2013 um 14:02

Kenn ich
meiner ist auch 1,5 und hat grad seine wut, zorn phase, und wenn ich ihn dann versuche hoch zunehmen und ihm zu erklären dass wir jetzt weg gehen oder das jetzt nicht so doll ist, wird er zum Nassen sack, so ist er schon mal mit dem kopf auf den boden geknallt.

das einschlafen geht, wir haben familienbett und ich leg mich schon immer dazu, somit ist immer recht schnell ruhe.

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4. Januar 2013 um 14:09

Also Ferber kenn ich anderst
Da lässt man doch soweit ich weiß immer länger schreien, bis hin zu ner viertel Stunde oder so. So machen wir das ja nicht, könnt ich garnicht. Bei uns schreit er höchstens 2-3 Minuten, dann springt auch schon jemand und redet ihm gut zu das alles okay ist usw...

Hach, ich weiß auch nicht. Aber ich kann doch nicht die nächsten 5 Jahre jeden Abend bis spät in die Nacht neben seinem Bettchen sitzen und warten bis er eeeendlich einschläft....

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4. Januar 2013 um 14:12


Huhu,

das mit dem später hinlegen haben wir als erstes versucht, aber leider bringt es nix, es ist egal ob ich ihn um 7 oder um 10 ins Bett bringe, geschrien wird trotzdem immer heftig

Mittagsschlaf ist auch so ne Sache, beginnt normal um 11-12 und von selber schläft er dann immer genau 2 Stunden. Das wollten wir ihm jetzt kürzen auf 1 Stunde, aber heute ist wieder so ein Tag an dem der kleine Trotzkopf garnicht schlafen wollte am Mittag.

Aufstehen tut er um 8.

In die Knie gehen wenn ich ihm was erkläre tu ich immer... man, das wird bestimmt noch lange dauern bis er es endlich wirklich versteht das es doof ist und dann auch gewillt ist es zu lassen...

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4. Januar 2013 um 14:13
In Antwort auf nufnuf6

Kenn ich
meiner ist auch 1,5 und hat grad seine wut, zorn phase, und wenn ich ihn dann versuche hoch zunehmen und ihm zu erklären dass wir jetzt weg gehen oder das jetzt nicht so doll ist, wird er zum Nassen sack, so ist er schon mal mit dem kopf auf den boden geknallt.

das einschlafen geht, wir haben familienbett und ich leg mich schon immer dazu, somit ist immer recht schnell ruhe.


Dann gehst du also auch jeden Tag mit deinem Kind zusammen ins Bett, so um 18 oder 20 Uhr oder so? Mensch, das könnt ich nicht, dann hätten mein Mann und ich ja garkeine Zeit mehr für uns allein

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4. Januar 2013 um 14:15


Ohhhh ja!
da kann ich dir nur zustimmen, als er noch so klein war war das schlimmste was es gab Bauchschmerzen die es wegzumassieren galt... Mensch, wenns heut nur auch noch so einfach wär!

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4. Januar 2013 um 14:17
In Antwort auf nici5577

Unsrer ist auch knapp 16 monate
und testet grad aus. Er tritt gerne, trotzt furchtbar wg jedem Mist und weint/brüllt wenn ihm was nicht passt/nicht schnell genug geht. Da er jetzt aber kein Baby mehr ist, lernt er grad in Dauerschleife das 1. Hauen/treten nicht drin ist und 2. er nicht alles darf (auch wenn er es kann). Ich versuch auch grad zu vermitteln, daß er mal kurz warten muß. Das kostet grad echt nerven und am Ende des Tages bin ich platt

Schlafen kann er grad auch nicht so gut. Er schläft aber im Familienbett. Schreien lassen würd ich aber nicht. Die Zwerge entdecken grad, daß dir Welt doch größer ist als gedacht und soviel mehr Möglichkeiten bietet. Und dann gibts ständig Verbote. Ganz schön viel zu verarbeiten. Sorg dafür dass du mal Auszeiten bekommst, in denen sich dein Partner um den Zwerg kümmert.

Bisher ist das die schwierigste Phase, aber auch die ist leider notwendig und sicher irgendwann vorbei


Die Phase hätt aber gerne noch ein bisschen auf sich warten lassen können

Meine Mum meinte ich sei in dem alter noch ein Engelchen gewesen und hätt erst mit 4 angefangen...
Aber hmpf... is nich

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4. Januar 2013 um 14:23

Machen lassen
Wenn unsere Maus tagsüber aus manchmal unerklärlichen Gründen plötzlich bockig ist, ignorieren wir sie seit kurzem und erklären ihr hinterher, warum das jetzt doof war. Zu anfang haben wir uns bemüht während dessen mit ihr zu reden, das Ergebnis war immer eine Steigerung des Bockens.
Zu Anfang war es komisch - wenn sie sich dann arg hin und her geworfen hat, habe ich mich manchmal gesorgt, ob sie sich verletzt, aber nun wirds immer besser.
Wichtig ist und aber hinterher nicht drüber hinweg zu gehen, sondern dann zu erklären oder zu fragen warum das jetzt so war.

Zum Schlafen leg ich mich auch zu ihr, dass dauert max ne halbe std. Probiers doch mal aus?

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4. Januar 2013 um 14:25


mir wäre es ehrlich gesagt zu doof, alle 1-3 min zum kind zu rennen (wenn er schlafen soll) und ihm zu sagen das alles gut ist.
leg dich doch einfach mit hin, lest gemütlich ne geschichte, guckt ein bilderbuch, dann licht aus und kuscheln bis der kleine eingeschlafen ist. dauert warscheinlich nicht länger als euer prozedere und ist nervenschonender für beide seiten.

meine kleine geht selbst jetzt mit 3 noch nicht alleine ins bett.
es muss immer einer dabei sein, sich noch zu ihr kuscheln. in der regel ist sie aber auch nach 5-10 min dann eingeschlafen.

aber warscheinlich hab ich auch leicht reden. hatte ja schon immer ein anfängerkind. oder ich war einfach locker. hab es so genommen wie es halt war.
kind geht erst 22 uhr schlafen.. ok... 2 monate später um 19 uhr.. auch ok. steht um 5 auf.. was solls trink ich ein kaffee mehr.

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4. Januar 2013 um 14:43

Finde ich ziemlich bescheiden euer verhalten
um ehrlich zu sein

wenn ich mich jeden abend in den schlaf weinen müsste, dann würde ich wohl auch hauen und beißen und schreien
wie lange macht ihr dass denn schon so??klingt so also würde das nicht erst seit getsren so laufen.

2-3 minuten ist soooo lange und das ganze 5-7 mal..streß pur fürs kind.
ja da mag das kind vllt mal ne schlechte phase haben, aber dann gelich zu sagen, die nächsten 5 jahre sitzt du nicht daneben und wartest bis er einschläft...vermutlich geht es hier um einen zeitraum von wenigen wochen bis monaten, sollte wohl machbar sein.
wenns gut läuft, kannst du nachdem einschlafen wieder aufstehen und noch tun was du willst, und sonst ist es eben mal eine zeitlang so, dass man die ganze nacht daneben liegen bleiben muss...gibt schlimmeres, und dein kind wird es dir danken.



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4. Januar 2013 um 15:50


Du legst dich 2 bis 3 Stunden neben dein Kind?!
Bis es einschläft oder weil du auch müde bist und neben ihr schlafen möchtest?

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4. Januar 2013 um 16:27

Schlimm würde ich jetzt nicht sagen,
aber ab einem gewissen Alter würde ich das bestimmt nicht mehr machen.
Und mit "brauchen" hat das meiner Meinung nach auch nichts mehr zu tun.
Aber jede wie sie will.

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4. Januar 2013 um 16:45
In Antwort auf lela_12725663


Dann gehst du also auch jeden Tag mit deinem Kind zusammen ins Bett, so um 18 oder 20 Uhr oder so? Mensch, das könnt ich nicht, dann hätten mein Mann und ich ja garkeine Zeit mehr für uns allein

Nö ich
leg ihn um 19 Uhr ins bett etc.

manchmal schalf ich ein, aber eher weniger,

steh danach wieder auf.

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4. Januar 2013 um 16:47

Du schreist ja förmlich nach Streit .
Musst du aber weitersuchen.

Ich habe nie geschrieben, dass ich es in Ordnung finde, wenn sich ein 1,5 Jahre altes Kind bis zur Erschöpfung in den Schlaf schreien muss.

Und ich möchte nicht mehr mit dir diskutieren wenn es dir gar nicht um die Sache geht, sondern nur um Gezicke.

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4. Januar 2013 um 17:08

Ich finde es ab einem gewissen Alter weder
sinnvoll noch nötig, dass man stundenlang neben dem Kind liegt.
Richtig.
Weil ich ich glaube, dass es a) für das Kind ein falsches Signal ist
und b) aus purem Egoismus.

Mein Kind soll lernen sich selbst regulieren zu können und es soll lernen mit Frustrationssituationen umgehen zu können. Das halte ich für super wichtig.
Das heißt nicht, dass ich mein Kind weinen lasse, wenn es sich alleine fühlt, oder Schmerzen hat- eben in Not ist.
Aber ich versuche mich nicht manipulieren zu lassen, z.B. durch Trotzgeweine weil es ins Bett geht oder weil ein Buch aufzuräumen ist.
Da muss ich als Elternteil FÜR mein Kind stark sein und das Getrotze aushalten. So lernen Kinder, dass die Welt nicht untergeht wenn es nicht nach dem eigenen Willen geht.
Natürlich bleibe ich sitzen und biete meine Hilfe an und streichel etc., aber es geht eben nicht raus aus dem Bett.
Wenn ich das machen würde, dann hätte ich jeden Abend Theater.
So hatte ich eine Woche Trotzgeheule und nun haben wir meist (nicht immer) ein entspanntes Ins- Bett- geh- Ritual.


Und ich traue jeder Mutter zu, dass sie unterscheiden kann, was Trotzen und was Weinen aus Not ist.
Und ich reagiere nicht auf Trotzweinen mit dem Gewünschten, denn ich möchte keine Egomanen großziehen.

Ab welchem Alter ich es für unnötig betrachte sich stundenlang neben ein Kind zu setzten kann ich gar nicht sagen, das kommt sicher auf das Kind an.

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4. Januar 2013 um 21:11
In Antwort auf lela_12725663


Die Phase hätt aber gerne noch ein bisschen auf sich warten lassen können

Meine Mum meinte ich sei in dem alter noch ein Engelchen gewesen und hätt erst mit 4 angefangen...
Aber hmpf... is nich

Dachte auch
das kommt erst später. Habs dann ner Freundin erzählt, deren Sohn ist 3 - und sie meinte das wär normal und gibt immer mal auf und abs

Also Augen zu und durch

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