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Schlechte Erfahrung als Adoptierter

14. Juli 2008 um 12:29

Hallo Erstma ich bin als Baby von meinen sogenanten Adoptiv Eltern geholt worden was sich für mich als die Hölle war da sie angeblich keine Kinder bekommen konnte als es dan doch funzte und mein Adoptiv Bruder geboren wurde war ich die Zweite Wahl und wurde auch so behandelt was nicht nur die Adoptiv Familie anging sondern auch die Verwandschaft ich wurde offen Angefeindet und Gemobt bis hin das ich von einigen Ignoriert wurde eines Tages in einen Streit wurde mir dan auch noch groß und breit Erzählt das mich meine Leibliche Mutter nach einer durchzechten Nacht zeugten und ich nie geplannt war das war der letzte Punkt wo ich es versucht dazu zu gehören seitden ist mir diese Ganze Bande egal und ich lebte nur neben den her nicht mehr mit denen mit 18 Zog ich dan aus und seit den habe ich null Kontackt zu dennen das Ende von Lied ist bei mir ich werde von einen Psychologen betreut mein Leben bisher war nicht sehr schön also mein Rat seid Ehrlich und Offrn zu Adoptivkindern und behandelt sie gleichwertig

Mfg Chris

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11. Februar 2010 um 15:35

Auch für Dich kommen schöne Sachen ins Leben
Hallo lieber Chris

Ich habe Deine Sätze erst jetzt im Februar 2010 gesehen und gelesen. Es tut mir so leid für Dich, dass Du keine so gute Adoptiveltern, noch Verwandten bekommen hast. Das hast Du alles niemals verdient.
Ich kann mich in Dich sehr sehr gut einfühlen, da auch ich adoptiert bin, aus Bangladesch. Meine Schweizereltern haben mir auch keine so gute Kindheit ermöglicht. Ich wurde von meiner Adoptivmutter häufig sehr schlecht behandelt, gemobbt, dann musste ich immer Schweigen, wenn ich nicht geschwiegen hätte, habe ich eine Wasche (Ohrfeige) bekommen. So wurde ich ziemlich herzlos erzogen. Mit 20 wurde ich von zuhause rausgeworfen und seitdem haben sich meine Adoptiveltern auch wenig um mich gekümmert. Mein Adoptivvater war und ist eine Marionette und schwieg zu allem. Er getraute sich nicht für mich einzusetzen.
Ich denke, dass Deine Adoptiveltern viele Probleme haben, besonders in psychologischer Hinsicht. Dann suchen solche Leute ein einfach Opfer und belasten und geben diesem Opfer Probleme. So ist es bei mir passiert und möglicherweise auch mit Dir.
Wer ein Kind adoptiert, sollte sich deren Verantwortung voll und ganz bewusst sein. Das heisst, man muss wissen, dass man nun ein Kind bekommt, das nicht aus demselben Blut ist und es dennoch lieben, wie wenn es das eigene Kind wäre und ist.
Ein Adoptivkind hat rechtlich gesehen, die genau gleichen Rechte wie ein eigenes Kind. Dies sollten Adoptiveltern auch bewusst sein.
Also, alle Adoptiveltern müssen und sollen Adoptivkindern so behandeln, dass das Adoptivkind sich wohl fühlt und zu der Familie gehört und ein vollständiges Mitglied ist. Dies macht man, indem man diesem Adoptivkind die volle Liebe gibt, dies täglich, oder öfters zeigt, mit dem Kind spielt, Sachen unternimmt, es überall integriert. Wenn Adoptivkinder erwachsen sind, dann sind sie immer noch Kinder der Familie. So soll man Adoptivkinder regelmässig besuchen gehen, regelmässig das Kind zum Essen einladen. Mit dem Kind Ausflüge unternehmen und so das erwachsene Adoptivkind überall einbeziehen. So fühlen sich Adoptivkinder geborgen und spüren, dass sie Teil der Familie sind.
Wie in Deinem Fall und meinem Fall, waren Deine und meine Adoptiveltern leider ziemlich egoistisch und haben gefühlslos reagiert. Deshalb hätten Deine und meine Adoptiveltern dringend, dringend psychologische Unterstzung gebraucht um zu lernen, wie gehe ich liebevoll und gefühlsvoll mit meinem Adoptivkind um. Dies hätte die ganze Sache zum Posiviten verändern.
Ich habe mich nun entschlossen, mit meinen Adoptiveltern zusammen zu einer Psychologin (Aerztin) zu gehen und dort gemeinsam, mit psychologischer Betreuung, die unschöne Kindheit und Erwachsenenzeit aufzuarbeiten und meinen Adoptiveltern, wenigstens einmal, die Möglichkeit zu gehen, sich bei mir zu entschuldigen und sich zu ändern, auch wieder freundlicher zu werden, oder zumindest neutral zu mir zu sein. Ich gebe ihnen nun diese Chance. In der Hoffnung, dass diese die Chance auch nützen. Ansonsten muss ich mein eigener Weg gehen.

Lieber Chris, in der Zwiscnenzeit würde ich Dir vorschlagen, eine tolle und liebevolle Freundin zu finden. Die ist dann immer für Dich da. Mit ihr annst Du viele schöne Sachen erleben und so eventuell Deine Adoptiveltern ein wenig Eindruck machen und vielleicht auch eifersüchtig und ihnen zeigen, dass das weibliche Geschlecht auf Dich steht und Dich liebt, so wie Du bist. Das würde eine (grosse) Wende der Sache geben. Deine Adoptiveltern könnten dadurch dich wieder als liebenswert betrachten. Das könnte durchaus sein.

vielleicht wäre so was auch bei Dir möglich. Wenn Du eine liebevolle ausgebildete psychologische Aerztin findest, der Du alles erzählen kannst und die dann

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11. Februar 2010 um 16:03

Schöne Sachen kommen auf für Dich
Fortsetzung:
vielleicht wäre so was auch bei Dir möglich. Wenn Du eine liebevolle, ausgebildete, psychologische Aerztin findest, der Du alles erzählen kannst und die dann als "Mediatorin" funktioniert.

Versuch es doch wenigstens einmal, eine solche Aerztin zu finden, die bereit ist, euch wieder zusammenzubringen. Wenigstens einmal ist es ein Versuch wert. Danach kannst Du immernoch bestimmen, welcher Weg Du gehen willst.

Sie wird zuerst mit dir alleine reden und diskutieren, du kannst dieser Frau alles erzählen und sie wird dir liebevoll glauben. Dann wird sie mit deinen Adoptiveltern alleine reden und diese überzeugen, sich bei dir ernsthaft zu entschuldigen und wirklich tiefst bereuen. Das würde die ganze Sache wieder ändern. Diese Wende kann geschehen. Wenn man der Sache eine Chance geht und es versucht.
Ich denke deine und meine Adoptiveltern haben grosse Schuldgefühle und haben diese verdrängt, damit sie ja nicht darunter leiden müssen.
Wenn man dieser Weg geht, eine Aerztin beizuziehen, dann ist dies ein langer Weg. Doch dieser Weg kann sich lohnen. Wenn alle Beteiligten Menschen bereit sind, sich zu ändern und zu entschuldigen und man bereit ist, einen "Neuanfang" zu starten. Wo man wieder neutral aufeinander zugeht und freundlich und liebevoll zueinander wird.
Doch eine psychologisch ausgebildete Aerztin kann solchen psychisch erkrankten Leuten (in diesem Fall die Adoptiveltern) helfen, wie man mit Schuldgefühle umgeht und wie man sich bei diesem Mensch entschuldigt und die wahre Reue zeigt. Wie man mit "guten Taten" diese Sachen wieder neutralisieren kann. Eine Aerztin sollte den Adoptiveltern klar beibringen, dem Adoptivkind wieder "gute Taten" zu machen, respektvoll mit dem Adoptivkind zu reden und dem Adoptivkind den Respekt und Liebe wieder zu geben. Das würde sowohl den Adoptiveltern als auch dem Adoptivkind helfen, die ganze Sache zu verarbeiten und einen Neuanfang zu starten. Dadurch kann man viele unschöne Sachen ändern, das Adoptivkind kann dann auch verzeihen und es sollte oder kann möglich sein, dass man wieder zueinander findet. Doch all diese Schritte müssen geschehen.
Wenn Du willst, kannst Du mir auch schreiben:

Glycelia@gmx.net

Ich wünsche Dir alles Gute im Leben. Dass Du viele freundliche Mitmenschen hast, sass Du eine liebevolle Freundin findest, gute Freunde, und viel Freude am Leben.

Freundlicher Gruss
Milana (Nickname)

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