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Schlechte kindheit... traurige kindheit...

19. März 2013 um 12:01 Letzte Antwort: 13. Oktober 2014 um 1:19

wie sehr kann das einen prägen?

meine mutter war jahrelang alkoholkrank. sehr schlimm. und ich war noch sehr klein.

aber als ich dann in die schule kam, begann ich das zu realisieren....

das schlimmste war eigentlich für mich... als ch von der schule nach hause kam, und meine mutter hat die türe nicht aufgemacht. ich hatte keinen schlüsse. ich stand ewig vor der türe habe geklingelt.
nichts ist passiert. ich wusste dass sie da ist!
dank der außensanierung vom haus gab es ein gerüst ums gebäude, bin drauf rumgeklettert, hab versucht in die wohnung zu schauen.

da lag sie. total besoffen auf dem sofa. schon fast komatös.
ich habe eine ewigkeit wie verrückt ans fenster geklopft, ich wollte doch nur nach hause

ich glaube das war das schlimmste. dass meine mama micht nicht reinlassen wollte. dass sie nicht konnte habe ich erst später realisiert. das war schlimm.

es gab noch viel mehr situtationen, in denen mir klar wurde, meine mama ist krank.

es war nicht schön.
auch unschön war es, wenn sie versucht hat ihre flaschen zu verstcken. hat sie im garten vergraben, im bach unter steinen versteckt.
ich hab mich geschämt vor meinen freunden (von denen ich nicht viele hatte )

ich weiß nicht warum ich das schreibe.
ich muss das los werden. es belastet mich immer wieder, und ich kann es irgendwie niemanden so recht erzählen ....

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7. Oktober 2014 um 20:49

Wiederkehrende angst
ihre angst vor betrunkenen menschen zeigt, wie sehr ihre eltern sie noch heute im griff haben. eine schwester von ihnen versteht sich sogar angeblich gut mit ihrem vater. sie war doch sicherlich auch zeuge seiner schweren misshandlungen. schauen sie einmal auf meine webseite. vielleicht bringt sie ihnen etwas. -> Warum weint die Welt durch die Augen der Kinder?

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7. Oktober 2014 um 20:56

Verzeihen
wie kann man jemanden verzeihen, der sich keiner schuld bewusst ist.

außerdem kann man nicht etwas vergessen, das für lange dauer lebensbedrohlich war und das auch noch von den menschen (eltern) kam, die man (als kind) am meisten liebte.

Warum weint die Welt durch die Augen der Kinder?

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7. Oktober 2014 um 21:03

Verzeihen
warum soll verzeihen helfen?
ich kann doch meinen eltern nur dann verzeihen, wenn sie sich ihrer schweren schuld bewusst sind und mich aufrichtig um verzeihung bitten, dass sie mir als kind nicht das geben konnten, was für ein schönes leben erforderlch gewesen wäre.

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7. Oktober 2014 um 22:19

Es tut mir sehr leid
was du erleben musstest.
meine Schwiegermutter ist Spiegeltrinkerin und ihr Mann dazu... naja... sehr schwierig.
ich bin mit 17 mit meinem Mann zusammen gekommen und musste viel ertragen. Es war weit weniger schlimm als du es erleben musstest, aber auch ich kann mit Betrunkenen absolut nicht umgehen. selbst eine Alkoholfahne... ich kann das nur bedingt ertragen.
Ich war jung und suchte bei mir selbst die Schuld für ihren Hass und ihre Antipathie gegen mich.
Irgendwann wusste ich, dass sie krank ist, trotzdem haben wir ihr Problem jahrelang zu unserem gemacht. Das war ein großer Fehler, denn wir konnten und können ihr nicht helfen.

Nach allem was du erlebt hast und wie sehr es dich, verständlicherweise, heute noch beschäftigt, würde ich wahrscheinlich professionelle Hilfe hinzu ziehen. vielleicht kannst du irgendwann damit abschließen. man kann es nicht vergessen und nicht verzeihen aber du kannst vielleicht deine Gefühle und Erfahrungen neu sortieren und damit umgehen lernen.
ich wünsche es dir sehr.

alles Gute und weiterhin viel Kraft... du hast sie.... definitiv!

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8. Oktober 2014 um 13:09

Hatte auch eine Kindheit
mit einem Alkoholiker.
Habe als Erwachsene dann eine Therapie gemacht. Dadurch hat es mich die Erlebnisse nicht vergessen lassen, aber ich konnte mit ihnen abschließen und auch wenn ich heute noch dran denke, kann ich mich dennoch angrenzend und viel glücklicher leben.

Vielleicht solltest du das auch alles mal aufarbeiten. Darüber zu reden hilft sehr!

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13. Oktober 2014 um 1:13

Einfühlungsvermögen
den "Schwachsinn" habe ich selbst geschrieben.
es geht um das einfühlungsvermögen in das kind, das man einst war. wenn sie keine Partei für dieses Kind einnehmen können. kommen sie aus der sicht des kinderquälenden erwachsenen nie heraus.
sie sehen nur das letzte kapitel der lebensgeschichte, die zu den von ihnen beklagten menschlichen Abgründen geführt hat. was bedeutet ihr satz: "Und so wird es immer bleiben, solange es etwas gibt, was es genauso nicht geben könnte, was gefährdet werden kann."
wir menschen werden nicht mit bösen Genen geboren, weil es diese unter allen irdischen Lebewesen gar nicht gibt. aber was es gibt, 3 kinder werden wöchentlich in Deutschland von deren Eltern umgebracht!!!

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13. Oktober 2014 um 1:19

Verzeihung
sie haben mich offenbar als ihr anstößigen punkt gefunden.

schon wieder schreiben sie etwas völlig unverständliches: "Man kann schon verzeihen, ohne dass man um Verzeihung gebeten wurde. Um seiner selbst willen."
was soll das für eine art Verzeihung sein, die sie beschreiben. und was hat das mit der schweren schuld der eltern zu tun? und was hat das mit den hier zahlreich beschriebenen spätfolgen der erwachsen gewordenen kindern zu tun?

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