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Schmerzen beim Stillen

18. Juli 2007 um 18:02

Hallo zusammen,

am 08.07 kam meine Tochter zur Welt. Für mich war von Anfang an klar das ich stillen wollte. Nach dem ersten Tag fingen dann schon meine Brustwarzen an wund zu werden. Am zweiten und dritten Tag waren sie sogar schon blutig. Dann hab ich angefangen abzupumpen was nicht ganz so schmerzhaft ist wie das anlegen. Meine Hebamme und mein Mann drängen aber darauf das ich die Kleine wieder anlegen soll. Sobald ich aber das Kind im Arm habe bekomme ich schreckliche Angst wenn ich wieder an diese Schmerzen denke. Stillhütchen hab ich auch schon versucht, haben aber nicht wirklich geholfen. Ich bin im Moment wirklich am Ende weil ich das Gefühl habe als Mutter versagt zu haben. Hat jemand von euch vielleicht noch einen Tipp für mich was ich gegen diese Schmerzen tun kann?

Gruß Jenny

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19. Juli 2007 um 14:31

Hey Jenny...
... mir ging es die ersten 8 Wochen genau wie dir, blutige Brustwarzen, Schmerzen beim Stillen, ich war auch am Ende und dachte mir immer, was soll am Stillen schön sein??
Und jetzt fast 3 Wochen später haben wir es endlich geschafft
Ich weiß es ist schwer durchzuhalten aber es lohnt sich!!
Habe auch ca. 2 Wochen abgepumpt, als ich gemerkt habe, dass die Milch immer weniger wird, habe ich sie doch wieder angelegt (war sehr schmerzhaft).
Geholfen haben der Mundbalsam von Wala (ganz dünn auf die Brustwarze und die offenen Stellen auftragen) und ein Zinnhütchen, frag mal deine Hebi, die hat sowas bestimmt. Was ich noch empfehlen kann sind "Mother Mates", bekommt du in der Apotheke, sind aber sehr teuer (so um die 18) die kommen in den Kühlschrank und zwischen dem Stillen einfach auf die Brust legen, sehr angenehm.

Wünsche dir, dass es bald besser wird!!! Und denk dran du hast nicht versagt, am Anfang geht es sehr vielen jungen Müttern so!!!
Versuche durchzuhalten, wie gesagt es lohnt sich!!!
LG Tina mit Emilia*05.05.07

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20. Juli 2007 um 20:19

...
liebe jenny,

ich hatte das auch, was du beschreibst. bei mir lag es eindeutig am falschen anlegen. meine hebamme hat mir da sehr geholfen, indem sie ein paar mal beim stillen zugesehen hat und mir gesagt hat, was ich falsch mache. zum einen verspannst du dich durch die angst vor schmerzen vermutlich, such dir also eine wirklich bequeme haltung (am besten im liegen) und leg deine tochter erst dann an. achte darauf, dass sie so viel wie möglich vom warzenhof mit in den mund nimmt, ist das nicht der fall, nimm sie runter und versuche es noch mal. du kannst auch die warze etwas vorformen, z.b. weiche brustwarzen mit daumen und zeigefinger fassen und sie ihr so anbieten. gegen das wundsein hilft es auch, etwas muttermilch auf der brustwarze antrocknen zu lassen. hat bei mir besser geholfen als lansinoh.
zuletzt ist dann das eingetreten, womit ich gar nicht mehr gerechnet hätte: es tut irgendwann gar nicht mehr weh! (bei mir seit ca. 3 wochen, da war mein sohn 5 wochen alt)
möchte dir mut machen, dass du dir helfen lässt und nicht aufgibst. irgendwann ist es ganz unkompliziert, glaube mir. du musst nur durchhalten.

lieben gruß
aphro

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20. Juli 2007 um 21:06

Also, Brustwarzensalbe, Hebi oder LLL zum Anlegen befragen und
im schlimmstenfall 20 min vor dem nächsten Stillen eine Paracetamol einwerfen, das hatte mir meine Hebi empfohlen, weil ich auch so fürchterliche Schmerzen hatte, Paracetamol darf man während der Stillzeit nehmen.
Und freue Dich, die Schmerzen gehen irgendwann weg.

lg alge28, die Ihren Sohn seit 7 Monaten stillt

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21. Juli 2007 um 17:04

Also als erstes...
mit Heilwolle. Hat mir eine Apothekerin empfohlen und bei mir hats teilweise auch geholfen. Ich hatte nämlich 2 Wochen nach der Geburt meiner Kleinen (Felice, geb. am 06.06.07) rissige Brustwarzen und immer beim Anlegen (und da war die Stillposition egal, es tat immer weh) wahnsinnige Schmerzen, und hatte so wie Du dann auch immer schreckliche Angst. Zurück zu dieser Heilwolle: einfach ein bissel davon zwischen Brustwarze und Stilleinlage, sie hält die Brustwarze trocken und kann somit besser ausheilen. Zudem ist sie auch um einiges preiswerter als die Lansinosalbe.

Kleiner Tip, sollte die Heilwolle bei Dir nicht helfen, so mußt Du sie nicht gleich vor Wut in den Müll werfen, denn sie hilft auch deinem Mäuschen, wenn sie mal einen wunden Po hat. Und der kann schon bei Zufütterung mit Flaschennahrung sehr schnell eintreten. Einfach ein wenig von der Wolle abzupfen und in die Windel damit. Im übrigen hab ich hier im Forum gelesen, das man dann aber auch nicht die Zähne zusammenbeissen sollte, da dies den Milchfluss angeblich beeinträchtigen soll. Aber das hab ich wie gesagt, nur hier gelesen. Ob es stimmt - wer weiß?!

Ich wünsch Dir für die Zukunft alles Gute und das

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21. Juli 2007 um 17:19
In Antwort auf reenie_12773163

Also als erstes...
mit Heilwolle. Hat mir eine Apothekerin empfohlen und bei mir hats teilweise auch geholfen. Ich hatte nämlich 2 Wochen nach der Geburt meiner Kleinen (Felice, geb. am 06.06.07) rissige Brustwarzen und immer beim Anlegen (und da war die Stillposition egal, es tat immer weh) wahnsinnige Schmerzen, und hatte so wie Du dann auch immer schreckliche Angst. Zurück zu dieser Heilwolle: einfach ein bissel davon zwischen Brustwarze und Stilleinlage, sie hält die Brustwarze trocken und kann somit besser ausheilen. Zudem ist sie auch um einiges preiswerter als die Lansinosalbe.

Kleiner Tip, sollte die Heilwolle bei Dir nicht helfen, so mußt Du sie nicht gleich vor Wut in den Müll werfen, denn sie hilft auch deinem Mäuschen, wenn sie mal einen wunden Po hat. Und der kann schon bei Zufütterung mit Flaschennahrung sehr schnell eintreten. Einfach ein wenig von der Wolle abzupfen und in die Windel damit. Im übrigen hab ich hier im Forum gelesen, das man dann aber auch nicht die Zähne zusammenbeissen sollte, da dies den Milchfluss angeblich beeinträchtigen soll. Aber das hab ich wie gesagt, nur hier gelesen. Ob es stimmt - wer weiß?!

Ich wünsch Dir für die Zukunft alles Gute und das

UUps, falsche Taste!
Wollte Dir eigentlich mit meinem Beitrag nur Mut machen. Auch, da ich weiß wie schwer einem das fallen kann, durchzuhalten. Und den Gedanken, Du könntest als Mutter versagt haben, vergißt Du am besten gleich wieder! Den hatte ich auch, bringt aber nichts außer, das er Dich nur noch mehr runterzieht!
Es ist immer leicht gesagt, das man auf jeden Fall und so lange wie nur möglich stillen möchte. Aber Tatsache ist nun mal, das einige Frauen damit Probleme haben. Und da muß man halt das Beste draus machen. Zur Not eben mit Hilfsmitteln!

Das heißt: Anlegen ist das A und O, auch wenns weh tut! Und zum Schutz der Brustwarzen halt Salbe, Heilwolle oder Ähnliches. Du mußt Dir nur immer vor Augen halten, das Du Deinem Kind die gesundeste Nahrung gibst und es irgendwann auch nicht mehr weh tut. Denn umso länger Du stillst, desto "robuster" wird auch Deine Brustwarze!

Wünsche Dir für die Zukunft Alles Gute
und vor allem, das Du es schaffst durchzuhalten!

LG shedevil76

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