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Schnell hilfe! abstillnotfall

14. August 2014 um 11:40

Hallo,

Ich musste gestern abstillen. Sofort, aus gesundheitlichen Gründen. Dumm nur, dass meine Maus fast nichts an Beikost mag, und Fläschchen sowieso ablehnt.
Seit gestern Mittag wurde sie nicht gestillt. Sie trinkt Wasser etwas. Sobald man ihr Milch gibt, egal aus welchem Gefäß,oder wer auch immer,sie verweigert sich.
Gestern Mittag hatte sie ein halbes Gläschen mittagsmenü, abends 3 Teelöffel milchbrei. Nachts, anscheinend, weil sie es nicht aushielt, ca 50ml pre Milch. Aber war sehr angewidert dabei. Seitdem keine Milch mehr, keinen milchbrei zum Frühstück. Jetzt wieder ein paar Löffel zu Mittag..

Wird sie die Milch nehmen, wenn genug Hunger da ist? Ich hab solche sorgen..

Nein, Ich kann keine stillverträglichen Medikamente nehmen, darum geht es nicht

Es muss so sein... Könnt ihr mir die Angst etwas nehmen? Der Kinderarzt meinte, der Hunger wird sie überzeugen, es kommt halt darauf an, wie sehr sie sich wehrt.. anscheinend sehr.

Ich will für sie da sein, doch sie will natürlich immer sofort an die Brust. Dann schreit sie mich an, richtig wütend.. Ich bin echt am Ende. Ich verstehe sie ja... Ich bin so traurig

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14. August 2014 um 11:49

Wie alt ist sie denn?
...

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14. August 2014 um 11:51

Sie ist
8,5 Monate alt. Eben isst sie mit Papa, der extra von der Arbeit Heim gekommen ist, ein Mittagessen. Klingt ganz gut bisher... Zumindest etwas ..

Wird sie die Flasche auch nehmen? Sie braucht doch noch Milch

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15. August 2014 um 8:32

Ich bin fertig
Tag 3

Sie hat seit 3 Tagen keine Milch getrunken.
Am ersten Tag sagen wir mal 40g mittagsmenü, 40g milchbrei und 150ml Wasser.
Am zweiten Tag 150ml Wasser, 60g mittagsmenü, 40g milchbrei
Heute morgen 20g Milchbrei

Sie weint, schläft nicht richtig ... Sie versucht aber nicht mehr die ganze zeit in mein Shirt zu kommen.

Nachts wollte sie nur Wasser trinken und bei mir sein.

Wie lange kann das gut gehen? Sie sieht fix und fertig aus. Ich versuche ihr so viel nähe zu geben,wie möglich ist.

Ich liebe die kleine so sehr.. wann wird es besser

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15. August 2014 um 9:47

Das ist für die Kleine schon heftig
Das ist für die Kleine schon heftig, so ein abruptes Ende der Stillbeziehung, zumal die Milch ja auch nicht von jetzt auf gleich aus der Brust verschwindet und sie diese evt. noch riecht. Ich habe schon von Leute gehört, die 6 Monate nach dem Abstillen noch einmal stillen konnten (Kind war krank).
Ich zitiere mal aus dem Buch "Wir stillen noch" von Norma Jane Bumgarner:
"Abstillen in einer Ausnahmesituation
In dem äußerst seltenen Fall, in dem das Abstillen so zwingend ist, dass die Eltern keine andere Wahl haben, müssen sie einem unglücklichen Kind helfen, sic an das Abstillen zu gewöhnen, bevor es dazu bereit ist. Es ist am besten, wenn eine Mutter in diesem Fall bei ihrem Kind bleiben und es trösten kann, seinen Ärger akzeptiert nd es auf jeden fall wissen lässt, dass es i Ordnng ist, wütend zu sein, und dass seie Mutter auch über diese Situation verärgert ist. Sinnvollerweise ziehen Sie sich in dieser Zeit so an, dass Ihre Brüste für Ihr Kind nicht erreichbar sind, da Sie es ohnehin nicht stillen können.Die Eltern sollten dann dem Kind einen Ersatz anbieten, es ablenken, mit ihm spazieren gehen oder irgendetwas tun, damit sich das Kind besser fühlt. "

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15. August 2014 um 9:51

Das einzige
Was mir noch einfällt, sie vielleicht mit einem brust Ernährungsset zu veralbern...... Das gibt ihr das Gefühl als ob....
Vielleicht auch doof, ich weiß es nicht, nur eure Situation klingt schon sehr dramatisch.... Oder frag bei stillberatern vielleicht Hagen die da auch Tipps was anderen Kindern schon geholfen hat

Alles Gute euch
Grüßle Monja

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15. August 2014 um 9:53

Ich würd
ihr vielleicht mehr Milchprodukte anbieten, wenn sie die Milch verweigert, aber Brei ist.(Milchbrei , Naturjoghurt), so 200 ml Kuhmilchprodukte kann man pro Tag geben, dann ist zumindest der Kalziumbedarf gedeckt. Hoffe, das regelt sich wieder...Toitoitoi .Darf ich fragen, wieso du gezwungen warst abzustillen, oder ist das zu persönlich?

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15. August 2014 um 10:18
In Antwort auf niamh_12343264

Das ist für die Kleine schon heftig
Das ist für die Kleine schon heftig, so ein abruptes Ende der Stillbeziehung, zumal die Milch ja auch nicht von jetzt auf gleich aus der Brust verschwindet und sie diese evt. noch riecht. Ich habe schon von Leute gehört, die 6 Monate nach dem Abstillen noch einmal stillen konnten (Kind war krank).
Ich zitiere mal aus dem Buch "Wir stillen noch" von Norma Jane Bumgarner:
"Abstillen in einer Ausnahmesituation
In dem äußerst seltenen Fall, in dem das Abstillen so zwingend ist, dass die Eltern keine andere Wahl haben, müssen sie einem unglücklichen Kind helfen, sic an das Abstillen zu gewöhnen, bevor es dazu bereit ist. Es ist am besten, wenn eine Mutter in diesem Fall bei ihrem Kind bleiben und es trösten kann, seinen Ärger akzeptiert nd es auf jeden fall wissen lässt, dass es i Ordnng ist, wütend zu sein, und dass seie Mutter auch über diese Situation verärgert ist. Sinnvollerweise ziehen Sie sich in dieser Zeit so an, dass Ihre Brüste für Ihr Kind nicht erreichbar sind, da Sie es ohnehin nicht stillen können.Die Eltern sollten dann dem Kind einen Ersatz anbieten, es ablenken, mit ihm spazieren gehen oder irgendetwas tun, damit sich das Kind besser fühlt. "

Eigentlich
Wollte ich das nicht so öffentlich schreiben, aber Ich war im Teenageralter magersüchtig. Durch zu viel Stress bin ich gerade wieder auf dem weg dorthin. Da mich das stillen (oft stündlich Tag und Nacht) zusätzlich stresst, sollte ich aufhören. Mit Fläschchen hätte mein Mann die Nächte übernommen. Oder die Oma.

Jetzt bin Ich Aber so besorgt um meine Maus, dass Ich im bett liege und heule. Mein Mann hat sich frei genommen und füttert ihr jetzt Gemüsebrei. Den nimmt sie anscheinend, zumindest von ihm.

Ich halte diese Situation nicht mehr aus, egal, was ich tue, es ist falsch

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15. August 2014 um 12:21
In Antwort auf kartoffelbreikuchen

Eigentlich
Wollte ich das nicht so öffentlich schreiben, aber Ich war im Teenageralter magersüchtig. Durch zu viel Stress bin ich gerade wieder auf dem weg dorthin. Da mich das stillen (oft stündlich Tag und Nacht) zusätzlich stresst, sollte ich aufhören. Mit Fläschchen hätte mein Mann die Nächte übernommen. Oder die Oma.

Jetzt bin Ich Aber so besorgt um meine Maus, dass Ich im bett liege und heule. Mein Mann hat sich frei genommen und füttert ihr jetzt Gemüsebrei. Den nimmt sie anscheinend, zumindest von ihm.

Ich halte diese Situation nicht mehr aus, egal, was ich tue, es ist falsch

Dann
hättest du sie doch langsam an die Flasche gewöhnen können und hättest nicht so plötzlich abstillen müssen Auf paar Tage mehr oder weniger stillen wärs doch gar nicht drauf angekommen. Irgendwie komisch

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15. August 2014 um 12:48
In Antwort auf kartoffelbreikuchen

Eigentlich
Wollte ich das nicht so öffentlich schreiben, aber Ich war im Teenageralter magersüchtig. Durch zu viel Stress bin ich gerade wieder auf dem weg dorthin. Da mich das stillen (oft stündlich Tag und Nacht) zusätzlich stresst, sollte ich aufhören. Mit Fläschchen hätte mein Mann die Nächte übernommen. Oder die Oma.

Jetzt bin Ich Aber so besorgt um meine Maus, dass Ich im bett liege und heule. Mein Mann hat sich frei genommen und füttert ihr jetzt Gemüsebrei. Den nimmt sie anscheinend, zumindest von ihm.

Ich halte diese Situation nicht mehr aus, egal, was ich tue, es ist falsch

Danke für deine offene Antwort!
Ich sage immer, hör auf dein Bauchgefühl, egal was andere (sogar Ärzte) dir sagen, nur ihr als Familie wisst, was euch guttut, ob es nun Abstillen oder Weiterstillen ist, aber es ist auch für das Kind einfacher, wenn man dann hinter seiner Entscheidung steht, denn Kinder merken Unsicherheit schnell. Aber ich vermute auch, dass der Abstillstress bei Weitem den anderen Stress übersteigt...da bin ich auch carriexxx#s Meinung. Vielleicht hilft es dir zu wissen, dass es anderen genauso geht mit dem nächtlichen Stillen (selbst meine Maus stillt noch nachts) und das schlaucht schon heftig, aber dies sind wirklich meist nur Phasen und die gehen vorüber (Entwicklungssschübe vom Kind etc. ).. Du kannst dich auch an eine Stillberatung wenden, die haben mehr Ahnung wie Ärzte vom Stillen bzw. Abstillen. Wie schon gesagt, es gibt da kein Richtig oder Falsch, IHR als Familie müsst schauen, dass es für EUCH passt.Kopf hoch!

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15. August 2014 um 13:00
In Antwort auf essielove

Dann
hättest du sie doch langsam an die Flasche gewöhnen können und hättest nicht so plötzlich abstillen müssen Auf paar Tage mehr oder weniger stillen wärs doch gar nicht drauf angekommen. Irgendwie komisch

Was glaubst du
Was ich in den letzten Wochen und Monaten versucht habe? Es hat so auch nicht funktioniert

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15. August 2014 um 13:06
In Antwort auf niamh_12343264

Danke für deine offene Antwort!
Ich sage immer, hör auf dein Bauchgefühl, egal was andere (sogar Ärzte) dir sagen, nur ihr als Familie wisst, was euch guttut, ob es nun Abstillen oder Weiterstillen ist, aber es ist auch für das Kind einfacher, wenn man dann hinter seiner Entscheidung steht, denn Kinder merken Unsicherheit schnell. Aber ich vermute auch, dass der Abstillstress bei Weitem den anderen Stress übersteigt...da bin ich auch carriexxx#s Meinung. Vielleicht hilft es dir zu wissen, dass es anderen genauso geht mit dem nächtlichen Stillen (selbst meine Maus stillt noch nachts) und das schlaucht schon heftig, aber dies sind wirklich meist nur Phasen und die gehen vorüber (Entwicklungssschübe vom Kind etc. ).. Du kannst dich auch an eine Stillberatung wenden, die haben mehr Ahnung wie Ärzte vom Stillen bzw. Abstillen. Wie schon gesagt, es gibt da kein Richtig oder Falsch, IHR als Familie müsst schauen, dass es für EUCH passt.Kopf hoch!

Danke
Ich weiß gerade gar nichts mehr.

Sie schläft jetzt schon zum dritten mal. Normal sind zwei schlafphasen am Tag gewesen.

Ich sitze hier und weine. Das ist so schrecklich. Mein Mann ist mit ihr spazieren gegangen.

Eine Hebamme, die auch stillberaterin (nicht lll Aber eine andere Gruppe) hab ich angerufen und warte auf Rückruf...

Ich bin gerade wie betäubt. Was tu ich meinem Kind an? Ja, mir ging es wirklich schlecht, aber das jetzt übersteigt alles. Mein Mann meint, der Arzt würde uns ja nichts raten, was das Kindeswohl gefährdet. Eigentlich vertraue ich ihm, aber gerade?


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15. August 2014 um 13:11
In Antwort auf kartoffelbreikuchen

Eigentlich
Wollte ich das nicht so öffentlich schreiben, aber Ich war im Teenageralter magersüchtig. Durch zu viel Stress bin ich gerade wieder auf dem weg dorthin. Da mich das stillen (oft stündlich Tag und Nacht) zusätzlich stresst, sollte ich aufhören. Mit Fläschchen hätte mein Mann die Nächte übernommen. Oder die Oma.

Jetzt bin Ich Aber so besorgt um meine Maus, dass Ich im bett liege und heule. Mein Mann hat sich frei genommen und füttert ihr jetzt Gemüsebrei. Den nimmt sie anscheinend, zumindest von ihm.

Ich halte diese Situation nicht mehr aus, egal, was ich tue, es ist falsch

Hab ich das jetzt richtig verstanden...
...dass Deine Maus so sehr leiden muss, nur weil Du Angst hast, zu wenig zu wiegen? Meine Güte, iss einfach soviel, wie du brauchst (zur not auch schnell und ungesund) und dann ist doch erstmal alles i.O.. Du willst doch nicht Deine Maus die Milch verwehren, nur weil Du danach keine Tafel Schoki oder nen Burger essen kannst. Darüber hinaus einfach noch normale Mahlzeiten essen und dann passt das schon! Ich weiß, wovon ich rede. eine Woche nach der Geburt hatte ich bereits wieder von 15,6. Den hab ich dann in der Stillzeit bis jetzt halbwegs halten können. Das war mit sehr viel Fresserei verbunden, aber mir ist es das wert. Ich habe nämlich auch so ein Kind, dass bis 1 Jahr keine Flüssigkeitkeit außer Mumi (weder Kunstmilch noch Wasser) zu sich genommen hat. Dann kam auf einmal ohne jeglichen Druck von außen der Durst und seitdem liebt sie das Trinken aus dem Becher. Ich selbst wiege von natur aus auch sehr wenig...aber wenn man dem Fressdrang in der Stillzeit wirklich nachgibt, dann muss man nicht wegen Untergewicht abstillen. Damit wird ja der eigene Körper versorgt und die wertvolle Milch gebildet.

ikkebins

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15. August 2014 um 13:11

Hab ich
Versucht, sobald es nicht aus der Brust kommt und kein Wasser ist,wird es verweigert. Standhaft. Ich weiß nicht, warum

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15. August 2014 um 13:11

Was mir noch einfällt...
...ist die Medela Calma. Das ist eine spezielle Flasche, die extra für Stillkinder entwickelt wurde. Einige Stillkinder schaffen es aus dieser Flasche besser zu trinken, weil die gleiche Saugtechnik wie an der Brust angewandt werden kann.

Ich drücke euch die Daumen, dass es bald besser klappt!

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15. August 2014 um 13:15

Ich kann dich
ja verstehen, Magersucht ist kein schönes Thema, aber die kleine tut mir grad doch sehr leid. Wie du schreibst sie will immer wieder unters t Shirt, echt schlimm! Ich kann dir auch sonst keinen Rat geben, wurde ja schon alles gesagt. Ich hoffe sie gewöhnt sich doch noch um! Wird jawohl wirklich niemand freiwillig hungern. Aber so lange sie die Milch riecht, echt hart für sie! Kannst du denn nicht irgendwelche Medikamente nehmen, sodass die Milch schnell verschwindet und quasi nicht mehr riecht?

Lg alles gute

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15. August 2014 um 13:26
In Antwort auf 3snibekki

Hab ich das jetzt richtig verstanden...
...dass Deine Maus so sehr leiden muss, nur weil Du Angst hast, zu wenig zu wiegen? Meine Güte, iss einfach soviel, wie du brauchst (zur not auch schnell und ungesund) und dann ist doch erstmal alles i.O.. Du willst doch nicht Deine Maus die Milch verwehren, nur weil Du danach keine Tafel Schoki oder nen Burger essen kannst. Darüber hinaus einfach noch normale Mahlzeiten essen und dann passt das schon! Ich weiß, wovon ich rede. eine Woche nach der Geburt hatte ich bereits wieder von 15,6. Den hab ich dann in der Stillzeit bis jetzt halbwegs halten können. Das war mit sehr viel Fresserei verbunden, aber mir ist es das wert. Ich habe nämlich auch so ein Kind, dass bis 1 Jahr keine Flüssigkeitkeit außer Mumi (weder Kunstmilch noch Wasser) zu sich genommen hat. Dann kam auf einmal ohne jeglichen Druck von außen der Durst und seitdem liebt sie das Trinken aus dem Becher. Ich selbst wiege von natur aus auch sehr wenig...aber wenn man dem Fressdrang in der Stillzeit wirklich nachgibt, dann muss man nicht wegen Untergewicht abstillen. Damit wird ja der eigene Körper versorgt und die wertvolle Milch gebildet.

ikkebins

Entschuldige,
Aber was ist denn das für eine dumme Antwort. Als wenn sich eine essStörung damit behandeln ließe das man dem jenigen sagt er solle mehr, weniger oder einfach normal essen

Unglaublich so eine aussage, das macht mich, als ebenfalls betroffene so wütend. Eine solche Störung zu haben ist schon schwer genug, toll wenn man sich einmal aus dem Sumpf gezogen hat, aber man bleibt immer gefährdet. Ich kann ein te also verstehen wenn sie das auf keinen Fall möchte, wobei ein langsameres abstillen vielleicht weniger stressig ist, aber ich erlaube mir da kein Urteil, denn es ist nicht mein LeidensDruck

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15. August 2014 um 13:44
In Antwort auf kartoffelbreikuchen

Was glaubst du
Was ich in den letzten Wochen und Monaten versucht habe? Es hat so auch nicht funktioniert

Ok
dann bin ich schon still, das wusste ich nicht.
Leicht gesagt aber du musst es einfach immer wieder mit der Flasche probieren, das dauert einfach aber sie wird die Flasche irgendwann akzeptieren.

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15. August 2014 um 13:45

Dann erklär es mir mal bitte, damit ich es auch verstehen kann...
...ich habe auch einen untergewichtigen Körper (aktuell BMI=15,5), aber ich stille meine kleine seit 19 Monaten bedarfsgerecht und nehme dabei wenigstens nicht noch weiter ab. Man kann auch mit Untergewicht stillen, wie ich offensichtlich an mir sehe. und dabei wird man auch nicht krank.
Zum Essverhalten: es liegt doch in der Mutterrolle, für das eigene Kind zu sorgen und das beste zu wollen. Das sollte doch auch für ne Magersüchtige genügend Motivation sein zu essen, oder? Man kann ich doch nicht seinem eigenem Kind seine Milch vorenthalten, nur weil man selbst grad keinen Bock auf Essen hat!? Hier geht es doch auch um das Kind!!! Provoziert man mit so nem Verhalten gegenüber dem Kind nicht auch schon die Ausbildung von Essstörungen???

ikkebins

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15. August 2014 um 14:05

Da liegste richtig falsch.
Ich trage schulterlange offene Haare blond/braun gesträhnt. Mein Klamottenstil ist eher jung/sportlich - meist Markenklamotten. Schuhe: Nike
Unterwäsche: stylisch
Hautfarbe: natürlich echte Sonnenbräune, da wir grade an der ostsee waren, sieht meine Haut richtig schön braun aus
Man schätzt mich meist jünger. Alles in allem bin ich mit mir zufrieden. Wäre gerne größer, aber das kann ich nicht ändern. Meine Zwerge sind leider viel zu schnell unterwegs, high heels kann ich also vergessen. Achja: bin rasiert, mag es nicht wenn man haare außerhalb vom Kopf noch flechten kann)
Soviel zu mir. Aber darum geht es hier nicht. Es geht eher darum, einem Menschen die Augen zu öffnen und zu sagen, dass er es selbst in der hand hat, für sich und sein Kind zu sorgen!!! Die TE erwartet vom Baby, dass es trinkt, was es nicht mag...aber was macht sie??? Sie sollte darüber mal genauer nachdenken, irgendwann wird das Kind größer und wird es bemerken, wenn Mama zu wenig isst. Wie will sie dann reagieren???

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15. August 2014 um 14:16

Wieso bin
ICH krank? Und ohne beleidigend zu werden...ich kann es wirklich nicht verstehen. In der Regel hat man ja immer ein kleines bißchen geld zur Verfügung, egal ob man arbeitet oder nicht. Damit geht man in den Supermarkt...Baby nimmt man einfach mit...kauft sich, warauf man Hunger hat und isst es. Und selbst wenn man keinen Hunger hat, so weiß man doch, dass man essen muss, weil es der Körper nunmal braucht. (Insbesondere dann, wenn man wenig wiegt...bei Magen-Darm ess ich auch ohne Hunger aus Angst, Abzunehmen)
Egal, es ist doch recht einfach, seinen Körper stabil zu halten. Was die Psyche dabei macht, weiß ich nicht, aber ich hab irgendwo mal gelesen, dass die Gedanken umso schlimmer sind, je schlechter der Körper versorgt ist. Im Umkehrschluss müsste es dann ja heißen: je besser man den Körper mit Nährstoffen versorgt, desto besser gehts dann auch der Psyche.
Die Schokolade ist von mir ein zugegeben schlechtes Beispiel, aber sehr wirksam, wenn man wirklich keine Zeit zum Essen hat, aber dringend Kalorien zu sich nehmen muss. (In der Stillzeit)

ikkebins

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15. August 2014 um 14:26

So wie Du das beschreibst...
...wäre wohl eine Psychotherapie dann sinnvoll.


Nebenbei um Kunstmilch gehts hier gar nicht, wird ja vom Baby nicht getrunken. Genau das ist ja eigentlich auch das schlimme. Fast jede Mama startet ja irgendwann mal den Versuch, Flasche zu füttern. (Ich auch, hab dafür jeden Tag ne Flasche zusätzlich abgepumpt) Aber manchmal weigern sich die Zwerge und als mama muss man dann irgendwann entscheiden, wann man dann abbricht. Das Baby soll ja weiterhin optimal versorgt werden. Oder sind hier die User tatsächlich der Meinung, dass es besser ist, ein baby hungern zu lassen, um seinen eigenen Willen durchzusetzen?

ikkbins

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15. August 2014 um 14:35

Es wurde hier über mein Äußeres spekuliert....
...daher meine Antwort dazu. Und zum Einkaufen gehen: ich nehme an, dass die TE auch erst einkaufen muss, bevor sie was essen kann, genauso wie ich. Und ich möchte ihr klar machen, dass Essen mit dem Einkaufen anfängt. Man kann keine leckere sahnehaltige Soße kochen, wenn man keine Sahne vorher eingekauft hat, weil man evtl meint, dass man davon dick wird. Hätte erwartet, dass die meisten hier zwischen den Zeilen lesen können...

ikkebins

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15. August 2014 um 14:49

Ich glaube nicht....
....das ein Baby allein von zermanschtem Gemüse und ein bißchen Wasser satt wird und sich vernünftig weiterentwickeln kann. Milch gehört meiner Meinung nach mind. das erste jahr auch dazu. Und bisher hat mir auch kein Kinderarzt oder hebamme was anderes gesagt.
Wie schnell eine Psychotherapie wirkt, weiß ich nicht. Ich persönlich bin der Meinung, dass es im Kopf klick machen muss. Wenn es das hat, kann man von einem Tag auf den anderen seine Sucht besiegen (meine Erfahrung beschränkt sich allerdings auf das Ablegen der nikotinsucht...und das ging eben einfach so von heute auf morgen, ich brauchte nur Willenskraft) Daher denke ich, manche (Mager)süchtigen machen es sich schwerer als es ist.

ikkebins

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15. August 2014 um 15:15
In Antwort auf delwyn_983378

Ich kann dich
ja verstehen, Magersucht ist kein schönes Thema, aber die kleine tut mir grad doch sehr leid. Wie du schreibst sie will immer wieder unters t Shirt, echt schlimm! Ich kann dir auch sonst keinen Rat geben, wurde ja schon alles gesagt. Ich hoffe sie gewöhnt sich doch noch um! Wird jawohl wirklich niemand freiwillig hungern. Aber so lange sie die Milch riecht, echt hart für sie! Kannst du denn nicht irgendwelche Medikamente nehmen, sodass die Milch schnell verschwindet und quasi nicht mehr riecht?

Lg alles gute

Sorry wenn
Ich nicht auf alles eingehe...

Das mit der Tablette hab Ich auch schon gedacht, meine frauenärztin meinte, dass sie mir diese Tabletten nur ungern geben würde. Wegen der Nebenwirkungen... Mein kreislauf ist eh sehr instabil. Ach Mensch ich seh kein Land...

Der Kinderarzt ruft mich bald zurück. Vielleicht nimmt er mir etwas die sorge... Hoffe ich...

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15. August 2014 um 16:45

Lass sie von jemanden
Anderen Füttern...
LG

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15. August 2014 um 17:50

Vorschlag
Kannst du sie nicht wenigstens 1-2 x am Tag stillen? Du setzt ja beim Stillen selber hormone frei und ich weiß nicht, ob es so ratsam ist, die direkt auf 0 zu fahren. Soweit ich das damals von meiner Hebamme gehört habe, ist es eest recht Stress schnell abzustillen. Das könnte sogar zu Depressionen führen, meinte sie. Nicht, dass du dann erst recht Probleme bekommst. Und dein armes Baby auch noch mit. Vielleicht lässt sie sich eher von der Flasche überzeugen, wenn sie ihr jemand anders gibt und sie trotzdem noch einmal am Tag an die Brust darf. Das ist ja nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern auch Schmusen und Nähe.

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16. August 2014 um 9:37

Noch ein paar Vorschläge
Ich an deiner Stelle würde
1) weiterstillen damit es dir und dem Kind erstmal psychisch besser geht (so ein abruptes Abstillen tut keinem gut, nicht das du noch eine Depression deswegen kriegst) Ich stimme auch lionoralilly zu, deine Kleine möchte die Mamabrust/Mamamilch und nix anderes,sie lässt sich nicht mit der Flasche veräppelt (die kennen in dem Alter sehr wohl den Unterschied)
dann würde ich
2) versuchen die Stillmahlzeiten nachts und tagsüber zu verringern damit es dir auch körperlich mit deiner Krankheit besser geht, dazu gibts verschiedene Tipps
3) herausfinden wieso die Kleine so häufig stillt und ob sie wirklich so oft trinkt oder nur nuckelt?
Zahnt sie vielleicht?
Ist sie im Entwicklungsschub? Hat sie evt. etwas Neues gelernt?
4) evt. noch eine Stillberaterin dazu befragen
5) mich vom Partner unterstützen lassen, aber dein Partner macht das ja schon toll!

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16. August 2014 um 9:39

Mir kannst du auch eine
PN schreiben, wenn du willst. Dachte nicht, dass das hier so vom Thema abschweift...

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16. August 2014 um 9:49

Zu 2)
Stillmahlzeiten nachts verringern:
- wie ist eure Schlafsituation?
- Brust nicht so schnell erreichbar machen, etwas drüberziehen
- evt. Kind neben dem Partner schlafen lassen, und nicht selber neben dranliegen oder selber in anderem Zimmer schlafen, damit es die Milch nicht riecht
- ohne Stillen, zBsp. durch schaukeln, tragen etc. in den Schlaf bringen
- Schnuller, Schmusetuch,Kuscheltier, Musik, Wasserfläschen etc. anbieten als nächtliche Ersatzberuhigug an Stelle von Stillen
- wenn Kind nachts wach wird, durch den Mann wieder in den Schlaf bringen lassen durch tragen, schaukeln , Bauchtrage etc.
- übliche Stillpositionen meiden (zum Bsp. wenn du bisher im Liegen gestillt hast, nicht hinlegen, stattdessen im Schaukelstuhl oder auf der Coach sStillen)
- tagsüber ganz viel kuscheln und Nahrung anbieten, damit es nachts weniger stillt

Stillmahlzeiten tagsüber:
- herauszögern durch Ablenkung, Unternehmungen, Papa , Oma nimmt das Kind, Kinderwagen fahren
- falls es durch die Müdigkeit stillt, Kind anders in den Schlaf bringen ohne Stillen
- ersetzen durch Wasser/Brei falls es Hunger ist
- falls es Zahnschmerzen sind, beheben zBsp. mit Osanit Globuli

Das waren nur ein paar Vorschläge.. wie gesagt, nehmt für euch das mit, was für eure Familie am besten passt...

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16. August 2014 um 10:04

Ärtze...
"Mein Mann meint, der Arzt würde uns ja nichts raten, was das Kindeswohl gefährdet"
... habe ich leider schon öfters erlebt, leider, leider... weil Ärzte in ihrer Ausbildung das Thema Stillen nur am Rande behandeln, und selbst keine Ernährungsexperten sind und dein Kind nicht so gut kennen, wie du es tust! Ärzte haben auch nicht die Zeit sich mit so schwierigen Problemen zu befassen, da sie auch nur weitergeben können, was sie selber erlebt oder gelesen haben...
Das gilt jetzt nicht für alle Ärzte aber leider kommt das vor...
Ich kann nur betonen: Hör auf deinen Mutterinstinkt und dein Bauchgefühl!
Niemand schreibt dir vor, was du zu tun oder zu lassen hast, denn du allein bist die Mutter deines Kindes!

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17. August 2014 um 9:27

Ist alles ok bei euch?
Wie gehts euch?

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