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Schreiattacken bei "fremden" Personen

13. November 2006 um 13:10

Hallo an alle,

meine kleine Tochter Leah (5,5 Monate alt) ist von Geburt an ein sehr anspruchsvolles Baby (das Wort "schwierig" versuch ich mir gerade abzugewöhnen!). Egal ob es ums Stillen ging, einschlafen, mal alleine spielen, im Kinderwagen fahren, im Supermarkt einkaufen gehen usw - es gibt immer Probleme u sie schreit viel.

Mittlerweile kann ich damit leben, dass sie nun mal ein bissl "anders" ist als vielleicht die Mehrheit der Babys (ich muss dazu sagen, dass sie sich wahnsinnig schnell entwickelt u lt. Aussagen der Kinderärztin u Pekip-Gruppenleitern in vielen Dingen etwa 1 - 2 Monate weiter ist als andere Babys in ihrem Alter u das sei in dieser Zeit wohl sehr ungewöhnlich!). Wie dem auch sei - mein Hauptproblem liegt im Moment darin, dass Leah bei allen Personen beinahe sofort anfängt zu schreien, was nicht ihre Mama u nicht ihr Papa sind. D.h. egal ob Verkäuferin im Laden, meine Mutter, meine Geschwister, meine Schwiegereltern - EGAL WER!

Damit ihr Euch das vorstellen könnt, ein kleines Beispiel: Wir waren letzten Samstag in einem großen Babygeschäft! Leah wollte natürlich wieder mal nicht in ihrem Kinderwagen liegen (obwohl hundemüde, aber das ist ein Problem, was wir schon immer haben) u mein Mann hat sie dann rausgenommen u getragen. Das hat ihr gefallen - sie konnte schaun u war sehr interessiert. Niemand hat sie angesprochen oder auch angesehen - jetzt kommts aber!!!! Als wir bei einem Objekt unserer Begierde (ein Hochstuhl) angehalten haben, um uns diesen näher zu betrachten, kam eine Verkäuferin auf uns zu u meinte, ob sie uns helfen könne?! Leah hat diese Frau NUR aus dem Augenwinkel auf uns zukommen sehen und es dauerte keine 2 Sekunden u es ging los. Mit einem lauten Aufschrei u prompten dicken Tränen fing sie an zu plärren, dass die Verkäuferin erstmal völlig erschrocken zurückwich u meinte, sie hätte doch jetzt gar nichts getan.......

Aber es ist nicht nur bei richtig fremden Personen so, sondern auch bei der Oma geht das so! Meine Mutter kann wirklich gut mit Kindern, aber auch hier ist es genau das gleiche. Ein Blick, ein Wort u Leah flippt völlig aus.

Ich muss dazusagen, dass wir leider sowohl von meinen Eltern als auch von meinen Schwiegereltern weiter weg wohnen u unser Baby somit keinen permanenten Kontakt zu anderen Erwachsenen hat (außer der wöchentliche Besuch in der Pekip-Gruppe). Sie ist es also eigentlich nicht gewöhnt! Aber muss es deshalb soooo extrem sein?!

Ich bin echt verzweifelt, weil ich befürchte, dass das noch lange so gehen wird u vorallem fängt die klassische Fremdeln-Phase ja erst an. Wenn man bedenkt - sie hat das nun schon seit ihrem 3. Lebensmonat und nicht erst seit 1 Woche................

Wer von Euch kennt das auch, konntet ihr evtl. Abhilfe schaffen u wer hat ne Idee, wie ich ihr helfen kann?

Vielen Dank für Euer Feedback.

LG
Jessica (+ Leah 5,5 Monate)

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13. November 2006 um 13:22

Hallo
ich kenne das.mein sohn hatte diese phase seit seiner 4 lebenswoche.er hat immer bei oma und tante etc sofort losgeweint.ich habe irgendwann einfach aufgehört ihn wieder auf meinen arm zu nehmen und ihn bei der jeweiligen person weinen lassen.wir haben uns dan auf die couch gesetzt und er hat gesehen das ich oder papa ja trotzdem da sind obwohl er bei einen anderen auf dem arm ist.nach ca 6 wochen war er wie verwandelt.ich habe ihn halt langsam daran gewöhnt.immerwieder zu oma auf den arm wenn wir dort waren und mich daneben gesetzt damit er mich sieht und mich anfassen kann.aber er spielt bis heute noch nicht alleine und ich darf den raum nicht verlassen er will nicht alleine sein und auch nicht alleine schlafen.(habe da ein klasse buch gekauft:schlafenlernen,sanfte wege für ihr kind von petra kunze)du bist also nicht alleine.lol
ich hoffe ich habe dir ein wenig mut gemacht

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13. November 2006 um 13:35

Natürliches fremden...
Hallo,


meine Tochter ist jetzt 6 Monate und seit ca, 2 Wochen weint sie bei jedem auser bei mama und Papa. Egal ob sie nur jemand von weitem sieht oder auf dem Arm ist. Das macht sie auch bei der Oma. Das ist aber ganz normal, Kinder kommen eben jetzt in diesem Alter in die Zeit indem sie niemand anders akzepieren. Denke da kann man einfach nichts machen und das gehört zum normalen Entwicklungsprozess.


LG

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13. November 2006 um 13:44
In Antwort auf engelsherz2

Hallo
ich kenne das.mein sohn hatte diese phase seit seiner 4 lebenswoche.er hat immer bei oma und tante etc sofort losgeweint.ich habe irgendwann einfach aufgehört ihn wieder auf meinen arm zu nehmen und ihn bei der jeweiligen person weinen lassen.wir haben uns dan auf die couch gesetzt und er hat gesehen das ich oder papa ja trotzdem da sind obwohl er bei einen anderen auf dem arm ist.nach ca 6 wochen war er wie verwandelt.ich habe ihn halt langsam daran gewöhnt.immerwieder zu oma auf den arm wenn wir dort waren und mich daneben gesetzt damit er mich sieht und mich anfassen kann.aber er spielt bis heute noch nicht alleine und ich darf den raum nicht verlassen er will nicht alleine sein und auch nicht alleine schlafen.(habe da ein klasse buch gekauft:schlafenlernen,sanfte wege für ihr kind von petra kunze)du bist also nicht alleine.lol
ich hoffe ich habe dir ein wenig mut gemacht

Hallo Jessica,
das kenne ich auch. Mein Kleiner ist auch so ein "Anspruchsvoller"! Ähnlich wie bei Dir, will er nicht alleine spielen, immer bei Mama oder Papa sein, alles sehen und ja immer auf dem Arm sein. Und wehe ich lege ihn auch nur für 5 Min auf den Boden zum spielen...
Ich kann davon ein Lied singen
Außerdem hat Paul auch recht früh angefangen zu fremdeln. Wenn er Personen länger nicht gesehen hat oder gar fremde Menschen, da ging gar nichts! Das hat so mit ca. 4 Monaten angefangen. Jetzt mit 6 Monaten wird es langsam besser. Das ist einfach eine Phase, die aber auch wichtig für die Kinder ist. Da müssen sie alle durch.
Auch das Schlafproblem kenne ich zu gut! Paul schläft immer noch nicht durch und vor allem: er schläft sehr unruhig, wacht oft auf und will nur auf dem Arm einschlafen etc. Also auch das volle Programm
Am Freitag haben wir dann sein Bett in sein Zimmer gestellt (mir hat es fast das Herz gebrochen und es ist für mich immer noch heftig), aber es hat geholfen! Er schläft zwar nicht durch und hat noch seine Wach Phasen, aber er schläft wesentlich ruhiger! Hätte ich nie gedacht!
Ich hoffe es hilft Dir, dass Du nicht alleine bist

LG Kathrin

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