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Schreien lassen

18. Mai 2016 um 22:20

Hallo zusammen,

unser Junior (21 Monate) hatte schon immer Schwierigkeiten, einzuschlafen. Wenn er dann mal schläft, schläft er aber zum Glück gut. Nichtsdestotrotzkann ich diese einschlafproblematik nicht mehr ertragen. Sie macht mich wirklich fertig.
Ich bringe ihn jeden Mittag mindestens 30 Minuten und jeden Abend mindestens 1 Stunde ins Bett. Die Problematik liegt auch nicht darin begründet, dass er nicht müde ist. Er will partout nicht schlafen. Jedes noch so leise Geräusch wird dankend angenommen und kommentiert oder alternativ hat er Durst und verlangt seinen Becher. Getrunken wird dann aber nur ein Mini-Schluck und danach gurgelt er mit dem Wasser. Ich möchte ihm aber natürlich nicht verbieten zu trinken, wenn er mal wirklich Durst haben sollte.
Neben der Zeit ist auch die Art wie er einschläft ein Problem. Er legt sich auf mich drauf und dabei werde ich gezwickt. Ich habe schon richtige Rückenschmerzen, weil er mit seinen fast 15 Kilo nicht gerade leIch ist und ich auch nicht still liegen darf, sondern parallel hin und her schaukeln muss.
Er lässt sich auch nur von mir ins Bett bringen. Wenn sein Vater es wagt, ihn ins Bett zu bringen, dann schreit er so lange, bis er erbricht.
Wie oben beschrieben, war einschlafen schon immer schwierig. Die ersten 10 Monate musste ich ihn in deine chlafbedüefnis tragen oder schaukeln (auf einem pezi-Ball). Das er die ersten 7 Monate nur auf mir (auch nachts) geschlafen hat, erähne ich nur am Rande. Mittlerweile legt er sich nur ungefähr 3 mal nachts auf mich, um wieder einzuschlafen. Er schläft also ganz ordentlich nachts.

So weit zur grundproblematik, die hier sicherlich nicht alle nachvollziehen können und mich jetzt für eine Rabenmutter halten, weil ich das ganze nach 21 Monaten nicht mehr ertragen kann.
Heute bin ich dann aber nicht nur innerlich extrem genervt gewesen, sondern habe völlig überreagiert.
Zuerst habe ich ihn gepackt und vor mich gehalten und angemotzt.
Danach habe mir meinen Prinzen geschnappt und rüber in sein Zimmer getragen, in sein Bett gelegt und gesagt, dass er jetzt hier schläft (er schläft sonst immer in unserem Bett). Also lag er da (höchstens) 5 Minuten, hat immer wieder geschrien und ich stand im Wohnzimmer und habe nicht reagiert. Er hat mich aber immer gehört, wie ich mit meinem Mann geredet habe und die Tür stand offen. Er war also wenigstens nicht alleine. Es tut mir so leid für ihn. Was habe ich getan? Mein armes Baby...ich habe völlig versagt.

Nun zur eigentlichen Frage: habe ich damit sein ganzes vertanzen in mich zerstört? Es tut mir so wahnsinnig leid. Ich bemühe mich sonst immer eine perfekte Mutter zu sein und heute Abend das...

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18. Mai 2016 um 22:29

Ähm
Nein. Dein Kind ist ja kein Baby mehr. Ich fände es eher verstörend wenn du das weiterhin so praktizieren würdest. Ich meine du verhältst dich ja wie seine servicetante. Hier noch ein bisschen auf dir rum rollen und da noch ein bisschen deine Freiheit beschneiden. Dein Kind hat dich gut im griff. Bei aller Liebe solltest du deine Bedürfnisse nicht vergessen und auch mal stopsagen. In dem alter. Er ist ja fast 2 . Versuch euer einschlafritual zu ändern. Du bist die Mutter und musst den Takt vorgeben.
Natürlich weiß ich nicht in wie weit das funktionieren wird. Ich kenne euch ja nicht.
Aber
das ist meine Meinung.

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18. Mai 2016 um 22:41

Oh Mann, ich kenne dieses ewige "Rumgemache"
mit dem Einschlafen. Das kann schon sehr zermürbend werden und sein,wir hatten hier auch solche Situationen, aber ohne schreien lassen .
Was mir geholfen hat war, innerlich die Haltung einzunehmen, dass es so ist wie es ist.
Komischerweise konnte ich da wieder Kraft sammeln und überlegen wie ich am besten an der Schlafsituation etwas ändern kann.
Gewöhne ihm diese "Spielchen" mit dem auf dir liegen und Schaukeln langsam ab. Lege ihn hin, lege dich dazu. Hat er eine Spieluhr?
Ich habe für meinen Sohn eine angeschafft.
Mit der könnte er kuscheln.
Wenn er wieder auf dich drauf krabbeln will, würde ich ihn sachte wieder hin legen, ihm sagen wo er liegt. Rechne mit Gebrüll. Aber da würde ich konsequent bleiben.
Er wird es begreifen. Allein lassen würde ich ihn aber nicht. Du hast überreagiert, das war jetzt doof, aber nu ist es passiert. Entschuldige dich bei deinem Sohn, nimm ihn in den Arm. Erkläre ihm, dass es nicht ok war von dir und es dir leid tut. Er wird nicht alles verstehen, aber an deiner Tonlage merken, dass es dir leid tut.
Das Urvertrauen wird nicht zerstört sein, aber dennoch sind solche Situationen nicht in Ordnung und sollten nicht vorkommen.
Das negative Gefühl bleibt beim Kind gespeichert, davon bin ich fest überzeugt, auch wenn es sich nicht mehr konkret an die Situation wird erinnern können.

Wo ist er denn jetzt? Ist er schreiend eingeschlafen?

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18. Mai 2016 um 22:47

Also einschlafbegleitung....
.... ist schon ok. Aber die Regeln bestimmst du.

Bei uns beim großen war das so:

Es wird nicht gekaspert oder gequatscht
Getrunken wird vorm Zubettgehen, dann kommt der Becher weg
Es wird dem anderen nicht wehgetan (kneifen gehört da definitiv dazu!)
Es darf gekuschelt werden, aber nicht bedrängt
Ich als Mama möchte auch bequem liegen

Wenn du das ruhig und konsequent rüber bringst dann klappt das.

Wenn das nicht eingehalten wird, dann hab ich gesagt ich geh raus - das mag man als Erpressung sehen, aber ich finde man muss nicht alles mitmachen.

Definitiv würde ich es nicht aushalten wenn mein Kind auf mir liegt und ich dann noch schaukeln muss und gekniffen werde.

Übrigens ist mein kleiner mit 11 Monaten auch schon so "nett" und beißt ab und zu in die Brust beim einschlafstillen, und grinst mich dann an. Ich schwöre er versteht mein "aua" und weiß genau das er damit aufhören soll. Ich packe nämlich sonst die Brust ein und sag ihm das er nicht stillen darf wenn er beißt. Er hôrt dann tatsächlich auf. Ich bin mir also sicher dein Kind versteht es sehr gut wenn du ihm sagst du möchtest nicht gekniffen werden, immerhin mag er das bestimmt auch nicht.

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18. Mai 2016 um 22:50
In Antwort auf nuckiie

Oh Mann, ich kenne dieses ewige "Rumgemache"
mit dem Einschlafen. Das kann schon sehr zermürbend werden und sein,wir hatten hier auch solche Situationen, aber ohne schreien lassen .
Was mir geholfen hat war, innerlich die Haltung einzunehmen, dass es so ist wie es ist.
Komischerweise konnte ich da wieder Kraft sammeln und überlegen wie ich am besten an der Schlafsituation etwas ändern kann.
Gewöhne ihm diese "Spielchen" mit dem auf dir liegen und Schaukeln langsam ab. Lege ihn hin, lege dich dazu. Hat er eine Spieluhr?
Ich habe für meinen Sohn eine angeschafft.
Mit der könnte er kuscheln.
Wenn er wieder auf dich drauf krabbeln will, würde ich ihn sachte wieder hin legen, ihm sagen wo er liegt. Rechne mit Gebrüll. Aber da würde ich konsequent bleiben.
Er wird es begreifen. Allein lassen würde ich ihn aber nicht. Du hast überreagiert, das war jetzt doof, aber nu ist es passiert. Entschuldige dich bei deinem Sohn, nimm ihn in den Arm. Erkläre ihm, dass es nicht ok war von dir und es dir leid tut. Er wird nicht alles verstehen, aber an deiner Tonlage merken, dass es dir leid tut.
Das Urvertrauen wird nicht zerstört sein, aber dennoch sind solche Situationen nicht in Ordnung und sollten nicht vorkommen.
Das negative Gefühl bleibt beim Kind gespeichert, davon bin ich fest überzeugt, auch wenn es sich nicht mehr konkret an die Situation wird erinnern können.

Wo ist er denn jetzt? Ist er schreiend eingeschlafen?

Nein,
ich habe ihn natürlich wieder aus seinem Bett in unseres geholt und er ist wie immer, auf mir liegend, eingeschlafen.
Ich habe mich natürlich auch entschuldigt und ihm gesagt, dass ich ihn nicht alleine lasse (habe ich ja auch nicht, weil er mich ständig gehört hat).
Ich habe ihn auch nur so lange schreien lassen, weil er aus bloßer Wut geschrien hat (ich weiß nicht, ob das bei euren Kindern auch so ist, aber mein Junior schreit in einer ganz anderen Tonlage, wenn ihm beispielsweise etwas weh tut oder er verzweifelt ist).
Nichtsdestotrotz hätte das niemals passieren dürfen...

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18. Mai 2016 um 22:56

Du
Bist doch deswegen keine rabenmutter! Und das ist auch kein schreien lassen!

Hör auf mit dem ganzen theater und behandel ihn wie ein kleinkind und nicht wie ein pasr wochen alten säugling!

Bringe ihn ins bett und bleib bis er eingeschlafen ist, macht er extrem dagen geh raus. Erklär ihm das, er versteht das! Und dann binde den papa mit ein, mehr als kotzen kann er nicht, ich habe auch so einen "würger" gehabt, der bei wut und zorn so lange geschrien hat bis er gekotzt hat, aber dann hab ich es machen lassen und einfach direkt den eimer parat gehabt und dann hat er auch aufgehört damit. Lass dir nicht so auf der nase rum tanzen, im kiga könnte er auch keinen mittagsschlaf auf den erziehern machen!

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19. Mai 2016 um 0:07
In Antwort auf entenelly2014

Nein,
ich habe ihn natürlich wieder aus seinem Bett in unseres geholt und er ist wie immer, auf mir liegend, eingeschlafen.
Ich habe mich natürlich auch entschuldigt und ihm gesagt, dass ich ihn nicht alleine lasse (habe ich ja auch nicht, weil er mich ständig gehört hat).
Ich habe ihn auch nur so lange schreien lassen, weil er aus bloßer Wut geschrien hat (ich weiß nicht, ob das bei euren Kindern auch so ist, aber mein Junior schreit in einer ganz anderen Tonlage, wenn ihm beispielsweise etwas weh tut oder er verzweifelt ist).
Nichtsdestotrotz hätte das niemals passieren dürfen...

Ich
Glaube das dein kind dich ziehmlich im griff hat, er weis gabz gebau was er machen muss das du nach seiner pfeife tanzt. Probier das ganz schnell zu ändern und zu zeigen das du die mutter bist und das sagen hast und die regeln macht und nicht er, sonst hast du mit 3 jahren einen rotzfrechen rebell zu hause der dich nicht ernst nimt und keinen meter auf dich hört!

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19. Mai 2016 um 7:14

Ich meinte nicht wegen den Brüllen lassen,
sondern dieses vor sich halten und Anraunzen.
Ich kenne das, bei uns kam das und kommt das leider auch vor. Ich halte ihn zwar nicht vor mir, aber ich meckere ihn dann laut an, dass es mir reicht etc. Ich für MICH finde, dass MEIN Verhalten in dem Moment nicht richtig ist.
Ich bekomme da ein unheimlich schlechtes Gewissen, das lässt mich dann auch den ganzen Tag nicht los.
Aber manchmal wenn ich noch 1000 andere Dinge an der Backe habe, reißt mein Geduldsfaden, wenn er dann beim Mittagsschlaf ewig rum macht.
Da finde ich es schon ok, weil man sich entschuldigt.
Die Te sagte ja es war Wutbrüllen, da würde ich es auch nicht machen. Im Ausgangspost klang es aber nicht so oder ich habe es missverstanden.

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19. Mai 2016 um 7:46

Naja, bei uns läuft das Theater genauso
erst will mein Sohn trinken, dann will er seine Lego Duplo Ente, dann den Hund, dann wieder trinken, dann fragt er nach Papa, dann nach Mama obwohl wir beide abends da liegen, dann fängt er an seine Finger zu zählen (Fingerspiel)
So geht es jeden Abend...
Ich raunze ihn dann schon an und sage, dass ich aus dem Zimmer gehe, wenn er nicht aufhört.
Ja dann fängt er aber an zu weinen "hier bleiben, hier Mama". Ja, toll. Dann bring ich es aber nicht über's Herz wirklich raus zu gehen.
Ich kann die Te verstehen, auch wenn man schon genervt ist (und das bin ich), dass man trotzdem anders handelt.

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19. Mai 2016 um 7:49

Nein, ich sagte
"du hast überreagiert, das war nicht ok" und dafür sollte sie sich entschuldigen
Ich finde, packen, vor sich halten und motzen nun nicht gerade schön für ein Kind, ich spreche da aus Erfahrung. Mir passiert es auch, aber sollte natürlich nicht.

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19. Mai 2016 um 7:52
In Antwort auf nuckiie

Nein, ich sagte
"du hast überreagiert, das war nicht ok" und dafür sollte sie sich entschuldigen
Ich finde, packen, vor sich halten und motzen nun nicht gerade schön für ein Kind, ich spreche da aus Erfahrung. Mir passiert es auch, aber sollte natürlich nicht.

Bzw wortwörtlich
"du hast überreagiert, das war jetzt doof, aber nu ist es passiert "
DAMIT meinte ich nur ihr Anschnauzen, vielleicht hätte ich das betonen müssen.

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19. Mai 2016 um 7:57

Sehe ich auch so. Kinder brauchen Grenzen. Grenzen geben Geborgenheit. Eltern, die alles machen, wie es das Kund will geben Unsicherheit. Deine Kinderzimmeraktion war gar nicht so schlimm. Mit liebevoller Konsequenz wird er auch "normal" einzuschlafen lernen.

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19. Mai 2016 um 8:03

Sein Vertrauen ist mit Sicherheit nicht dahin...
Dazu gehört mehr als ein einmaliges ausflippen deinerseits. Du hast genauso ein Anrecht auf deine Gefühle wie jeder andere Mensch auch. Mütter sind keine Maschinen!

Ich versteh dich absolut. Unsere große war genauso... Nur hat sie auch Probleme mit dem "durchschlafen" gehabt. Ich hab abends teilweise 2-3 Stunden neben ihr im Bett verbracht, wenn sie dann irgendwann eingeschlafen ist, bin ich schnell essen gegangen, denn nach 20 Minuten wachte sie wieder auf. Die komplette Nacht über. Irgendwann bin ich auf den Boden vor ihrem Bett umgezogen, weil mein Mann schlafen musste. Ich war so fertig, dass ich auf dem Teppich einfach weggenickt bin.

Was mir geholfen hat:
Das Buch "schlafen statt schreien". Es versorgt dich nicht DER Lösung, sondern mit einem passenden Plan und Umgang mit der Situation.

Akzeptanz
Versuch die Situation für dich und deinen Sohn annehmbar zu gestalten. Mit was kannst du leben ohne Gefahr zu laufen zu gestresst zu sein? Mit was kommt dein Sohn klar?
Versuch das einschlafverhalten deines Sohnes zu akzeptieren. Erst wenn dir das gelingt, hast du die Ruhe auch etwas zu verändern.

Und ganz wichtig: lass dir und deinem Sohn Zeit. Arbeitet Stück für Stück am einschlafen. Setz euch kleine Ziele ( erst schuckeln weglassen, neben dir liegen im Arm, nur neben dir mit Händchen halten, etc) das kann Wochen, sogar Monate dauern.

Nimm deine Gefühle genauso ernst wie seine. Und nein, dein Sohn versrscht dich nicht. Ihr habt ihm nur ein kompliziertes zubettgehritual angewöhnt. Da wieder rauszukommen dauert etwas.

Lg

Ps: es wird auch besser. Unsere Maus ist nun fünf. Seit Ca. 2 Jahren schläft sie allein ein und seit gut einem Jahr sogar verlässlich durch. Das sind zwei Sachen, die wir uns nie vorstellen konnten. Irgendwann kam es von selbst.

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19. Mai 2016 um 8:08

Ich finde, du übertreibst, das Kind verarscht sie doch
nicht, es besteht nur auf ein gewohntesRitual, was ja, wohlgemerkt die Eltern anerzogen haben und Gewohntes gibt nun mal Sicherheit.
Da finde ich es an den Haaren herbei gezogen von "Verarschen" zu sprechen. Das wäre so, wenn sie bisher ein anderes Ritual gehabt hätten und er sich immer neues ausdenken würde um das Einschlafen hinauszuzögern.
Sehe ich hier aber nicht.

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19. Mai 2016 um 8:39

Das mag sein, aber wenn er weint und nicht
aus Wut, dann finde ich es nicht ok, trotzdem einfach zu gehen. Er kuschelt sich ja da auch an mich.

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19. Mai 2016 um 8:45

Welche mutter lässt ihr kind so heftig
schreien das EA erbricht und ignoriert es auch noch?? sorry geht gar nicht....das Kind jetzt für die Rituale die die Mutter eingeführt hat leiden zu lassen grenzt für mich an Misshandlung.....

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19. Mai 2016 um 8:52

Also ich sehe das etwas anders als einige hier.
Erstmal bist du an der Situation Schuld und nicht dein 21 Monate altes!! Kleinkind. Er verarscht dich nicht und er will dir nichts Böses. Du musst deine Grenzen abstecken. Woher soll er wissen, dass das Zwicken dir weh tut, wenn du es ihm nicht von Anfang an klar gemacht hast? Ich würde ihn auch nicht allein lassen mit seinen Emotionen, ihn also nicht Schreien lassen oder Erbrechen lassen. Sei dabei und spende ihm Trost, aber halte seine Wut und Trauer aus. Da zu sein reicht schon. Mehr musst du nicht machen.
Lass dich nicht zwicken, erkläre ihm, wie ihr das Abendritual in Zukunft gestalten könnt. Ich finde, ein Kleinkind muss noch nicht allein einschlafen können. Biete ihm stattdessen an, seine Hand zu halten. Er möchte vllt einfach nur deine Nähe.
Du findest schon einen Weg, der für euch beide passt, da bin ich mir sicher.

Liebe Grüße Blaablaaaa

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19. Mai 2016 um 8:55

Wow
hab mal alles durchgelesen und hier wird ziemlich auf das KLEINkind rumgehackt und fast dafür verantwortlich gemacht...Nase rumtanzen , verzogen , berechnend, und das alles weil die Eltern bzw die Mutter es nicht hin bekommt. Sorry steh auf bekomme deinen Hintern hoch und übernehme Verantwortung, nicht dein Kind. Und was man Jahre angewöhnt hat kann man nicht einfach so abgewöhnen....mir tut das Kind echt leid, wa es Jahre geliebt hat und sein Ritual war soll ihm jetzt laut einigen Userinnen mit Gewalt und Konsequenz angewöhnt werden und direkt gezeigt werden" du kleiner Terrorzwerg, jetzt herrscht ein anderer Wind, scheiß drauf ob du vor Wut/Verzweiflung kotzt"......traurige Welt

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19. Mai 2016 um 8:56
In Antwort auf blaaablaaaaa2

Also ich sehe das etwas anders als einige hier.
Erstmal bist du an der Situation Schuld und nicht dein 21 Monate altes!! Kleinkind. Er verarscht dich nicht und er will dir nichts Böses. Du musst deine Grenzen abstecken. Woher soll er wissen, dass das Zwicken dir weh tut, wenn du es ihm nicht von Anfang an klar gemacht hast? Ich würde ihn auch nicht allein lassen mit seinen Emotionen, ihn also nicht Schreien lassen oder Erbrechen lassen. Sei dabei und spende ihm Trost, aber halte seine Wut und Trauer aus. Da zu sein reicht schon. Mehr musst du nicht machen.
Lass dich nicht zwicken, erkläre ihm, wie ihr das Abendritual in Zukunft gestalten könnt. Ich finde, ein Kleinkind muss noch nicht allein einschlafen können. Biete ihm stattdessen an, seine Hand zu halten. Er möchte vllt einfach nur deine Nähe.
Du findest schon einen Weg, der für euch beide passt, da bin ich mir sicher.

Liebe Grüße Blaablaaaa

Danke hab schon
gedacht ich bin die einzige

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19. Mai 2016 um 9:23
In Antwort auf mimimalwieder11

Wow
hab mal alles durchgelesen und hier wird ziemlich auf das KLEINkind rumgehackt und fast dafür verantwortlich gemacht...Nase rumtanzen , verzogen , berechnend, und das alles weil die Eltern bzw die Mutter es nicht hin bekommt. Sorry steh auf bekomme deinen Hintern hoch und übernehme Verantwortung, nicht dein Kind. Und was man Jahre angewöhnt hat kann man nicht einfach so abgewöhnen....mir tut das Kind echt leid, wa es Jahre geliebt hat und sein Ritual war soll ihm jetzt laut einigen Userinnen mit Gewalt und Konsequenz angewöhnt werden und direkt gezeigt werden" du kleiner Terrorzwerg, jetzt herrscht ein anderer Wind, scheiß drauf ob du vor Wut/Verzweiflung kotzt"......traurige Welt

Ich bin da
ganz bei dir Mimi

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19. Mai 2016 um 9:29

Ich rede hier
davon das vorgeschlagen wird selbst das erbrechen zu ignorieren, nicht nur das es verachtend ist sein Kind im erbrochenem liegen zu lassen, nein hier wird wird von einem noch nicht mal 2 Jährigen geredet der als Diktator hingestellt wird. Na klar muss der Vater da sein Hintern hochbekommen, und auch die TE muss da was tun , aber ganz sicherlich nicht so wie einige Userinnen es vorschlagen und das Kind als berechnend hinstellen.....die Eltern sind dafür verantwortlich, sie haben das Ritual eingeführt als müssen sie auch die Verantwortung dafür über nehmen, und nicht dem Kleinkind böse sein wenn er wütend ist das e plötzlich ganz böse ist was er einfordern durfte

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19. Mai 2016 um 9:45

So ein Quatsch.
Dein Kind liebt dich.
Dass du ihn in sein Bett gelegt und ihn weinen ließt ist deiner Überforderungssituation geschuldet. Dadurch wird kein Vertrauen gestört.
Mach dir deswegen keine Gedanken.
Keine Mutter der Welt reagiert immer richtig.
Jeder ist mal mit den Nerven runter und überfordert.
Sei nicht so streng mit dir selbst.

Du konntest nicht mehr und warst voll negativer Gefühle und die hast dein Kind in sein Bett gebracht und weinen lassen. Das ist nicht toll, aber kein Drama.
Dein Kind ist bald 2 Jahre, also kein Baby mehr und ich finde es tausend mal besser aus der Situation zu gehen, quasi die Reißleine zu ziehen, als die Kontrolle zu verlieren und seine Wut, oder was auch immer für negative Gefühle, am Kind auszumachen.

Wie ging es denn weiter?

Ist er in seinem Bett eingeschlafen?
Oder hast du ihn geholt?

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19. Mai 2016 um 9:47

Kein
Kind kommt auf die Welt und ist mit der Logik versehen, dass es nur schukkelnd auf einem Pezziball einschlafen kann! Es kennt doch garkeinen Pezziball.
Das hast du dir schön selber eingebrockt, indem du immer kompliziertere Rituale ausprobiert hast.
Er hat eine große innere Unruhe, die ihm an Einschlafen hindert, du hilfst ihm "falsch" dabei!

Hast du mal probiert, ihn nicht ins Bett zu bringen? Lass den Abend einfach weiterlaufen, lass ihn bei euch auf dem Sofa, irgendwann wird er erschöpft einschlafen, so wie fast alle Kinder immer irgendwann im Auto wegpennen... Wenn ihm dann die Augen zufallen, setz dich zu ihm, und streichle sein Köpfchen, ruhige, sanfte und liebevolle Berührungen! Summe vielleicht etwas.

Auch wenn man ein Kleinkind erstmal eigentlich net abends so lang wach lassen soll, ist das jetzt erstmal akzeptabel.
Finde einen anderen Weg, der auch völlig anders ansetzt. Wenn du sein gewohntes Ritual wie gewohnt beginnt, wird er sich wundern, wenn der Rest dann anders ist. Deswegen würde ich komplett etwas Neues erschaffen. Zieh ihn woanders um, vielleicht badet ihr abends gemeinsam kurz?

Für ihn ist das Einschlafen auch ein harter Kampf, er wird, wenn das Problem gelöst ist und er anders, für euch beide angenehm, einschlafen kann, auch sicherlich die neue Art bevorzugen!

Denk in Ruhe nach, wie du es machen willst, und lass dich darauf ein.

Viel Glück!

Bzw: ich bin 34 und kann mich heute noch daran erinnern, wie mich meine Mama abends ins Bett gebracht hat, Kindergarten Zeit circa... Alles sehr liebevoll und sie hat es auch sicher genossen. Ich zehre heute noch an diesen liebevollen Momenten ( meine Mama ist leider verstorben). Ich mache das heute auch mit meiner Tochter so. Ich freue mich regelrecht, sie ins Bett zu bringen. Ich lege mich ne Weile zu ihr, streichel ihr durchs Haar, kuschel sie, während sie langsam abdriftet ins Traumland sie ist 5 Jahre alt!! (Kann aber auch alleine einschlafen)

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19. Mai 2016 um 9:47

Ich sag ja niht
das die Situation toll ist, eine Veränderung muss her....aber ist die Reaktion des kleinen nicht verständlich? was ich mein Leben lang gekannt habe soll jetzt schlecht sein? ja Kinder vor allem kleine haben nun mal eine andere Art zu zeigen das es ihnen damit gar nicht gut geht, zum kotzen sozusagen....das ist eine völlig normale Reaktion, das ist keine Berechnung sondern" mama mir geht es damit gar nicht gut"...finde es schlimm das Kinder Gefühle äussern und dann wird ihnen das als " berechnend" angesehen und gilt ignoriert. Ich sehe es wie Gabelung.....mit Vorsicht , Liebe und Verständnis ran gehen, genau wissen was man will, das Kind erst anmocken und dann doch wieder nachgeben verunsichert extrem, da wundert es mich nibt das e selbst Kleinkinder zum kotzen finden. Und hier muss der Vater vieeelll mehr eingebunden werden, wenn nicht sogar zu 100%....sie ist emotional im Moment hat nicht in der Lage. Am Anfang Stück für Stück.....er sitzt dabei....und immer weniger macht sie....

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19. Mai 2016 um 9:52

Gannzzz
ruhig.....tiefffff ein- und ausssatmen....

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19. Mai 2016 um 9:57

Auch hier
tiiieffffff in den Bauch atmen....doppelt so lang ausatmen...das beruhigt den Puls.....

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19. Mai 2016 um 10:05

Denk
doch was du willst.....mir doch egal was keifende Frauen in einem Forum von meiner Antwort halten

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19. Mai 2016 um 10:16

Ich kenne das nur zu gut
Unsere kleine ist auch ein kleiner Spezialfall.
Die ersten Monate schlief sie nur auf mir. Irgendwann dann nur auf dem Arm und dann nur im Kinderwagen. Irgendwann sind wir dann zum Familienbett gekommen damit wir wenigstens eine entspannnte Nacht hatten. Das Einschlafen war schon immer etwas kompliziert. Sie ist 14Monate und braucht mal Körperkontakt und mal nicht. Es gibt Tage da schläft sie auf mir ein und Tage da robbt sie durchs ganze Bett und schläft irgendwann ein. Ich lasse sie machen.
Sie ist generell eine gute Schläferin sobald sie eingeschlafen ist. Reagiert nichtmal wenn man ausversehen was runter wirft.Aber beim Einschlafen ist sie wie deiner. Jedes Geräusch wird genutzt um nicht schlafen zu müssen.
Langsam stellen wir ihren Rhythmus um. Eine ganze Zeit lang hat sie Mittags 2-3Std Mittagsschlaf gemacht und ist dafür erst um 1-3Uhr Morgens eingeschlafen. Das ging gar nicht. Nun macht sie Mittags 30-60min Mittagsschlaf und dann wecke ich sie. Spätestens um 23Uhr liegt sie dann wenigstens im Bett. Und ich wecke sie auch schon um 8/9Uhr Morgens damit sie am besten um 13Uhr schon Mittagsschlaf gemacht hat. Ohne klappt bei ihr leider gar nicht. Es dauert aber auch meist 1Stunde bis sie einschläft obwohl sie total müde ist und kaum noch laufen kann.
Und ich kenne das wenn man irgendwann nicht mehr weiter weiß. Ich habe die kleine auch schonmal in ihr Bett gesetzt und mich dann in die Küche mit Blickkontakt. Natürlich gefiel ihr das gar nicht. Aber lieber so als zu schlagen oder sonst was. Weil das könnte ich mir selbst gar nicht verzeihen. Jede Mutter kommt irgendwann an einen Punkt wo es nicht mehr geht. Und ich finde da ist 5Minuten schreien lassen besser als alles andere.
Habt ihr mal versucht ihn einfach tobben zu lassen bis er von selbst so kaputt ist das er schläft? Unserer kleinen hilft das. Sie klettert dann mal hoch aufs Bett und wieder runter und gräbt sich in die Decken. Solange bis sie weg nickt. Dann warte ich 10Minuten und lege sie richtig ins Bett. Und dann ist auch die ganze Nacht Ruhe.
Manche Kinder brauchen einfach zum Abschalten ihre eigenen Rituale für sich selbst.
Mach dich wegen sowas nicht fertig. Und er war ja nicht alleine. Ihr wart ja in der Nähe.

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19. Mai 2016 um 10:35

Ich kann deinen Unmut verstehen,
aber andererseits ist es leider so, dass du dir das Problem selbst nach und nach erschaffen hast und es nun auch mit Geduld wieder reduzieren musst. Wie soll er verstehen, dass du ihn plötzlich abschiebst, nachdem es vorher immer anders lief? Sowas beginnt man langsam und nicht im Streit...Lege ihn mittags in sein Bett, erlaube ihm ein wenig Spielzeug mitzunehmen und sag ihm, er soll sich einfach ausruhen...Das nimmt den Druck auf beiden Seiten und manchmal schlafen die Kinder darüber ein...Abends das selbe in grün...keinen Druck machen...niemand schläft ein, wenn jemand daneben sitzt und drauf wartet,,,er spürt deine Ungeduld und will nicht einschlafen weil er weiß, dass du dann ja weg bist...Machts langsam und mit viel Geduld, dann wird das auch...Druck rausnehmen, liegen ist Pflicht, aber er kann eben noch ein Auto oder ein Buch mitnehmen...Das hat bei uns immer recht gut geklappt, inzwischen ist sie fast 8 und alles schick...Lg

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19. Mai 2016 um 10:40

Hallo
Also ,das du ihn mal hast schreien lassen ist nicht toll aber es wird jetzt nicht sein ganzes vertrauen zerstört haben . Und ich habe meine tochter auch mal 5 minuten in dem alter schreien lassen ,Einfach weil ich so fertig war . Ich denke im kleinkindalter ist das nicht so tragisch .

Aber das er erbricht ist ja schon heftig das würde mir angst machen .

naja was das schlafen legen angeht da hast du es dir ganz schön schwer gemacht . Ich hätte garnicht die geduld dafür das so lange mitzumachen .

Sucht euch für Abends ein schönes Ritual aus ,Z.b Buch lesen hilft den kleinen ganz gut um Abends runterzukommen ,nochmal was zu trinken gebe. ein bischen kuscheln Spieluhr oder ähnliches an und dann ins bett . Gute nacht sagen und aus dem zimmer . Das wird natürlich noch nicht sofort klappen aber ein bischen meckern lassen kannst du ihn schon denke ich . Dann muss man warscheinlich immer mal wieder rein und gut zureden . Also sozusagen stück für stück daran gewöhnen alleine einzuschlafen.

Und auch den papa mit einbinden , Also zusamen ins bett bringen vielleicht .

Und tagsüber viel unternehmen ,spielen bis er richtig müde ist ,aber dann auch nicht zu lange warten mit dem ins bett bringen . kleine kinder werden dann nämlich auch sehr quenglig wenn sie übermüdet sind .

Ich wünsche dir viel geduld und gute nerven

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19. Mai 2016 um 12:12

Du hast doch gar keine Kinder

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19. Mai 2016 um 12:52

Nachdem ich
eine Nacht darüber geschlafen habe, konnte ich mir nun ein paar Gedanken machen. An dieser Stelle vielen Dank für alle konstruktiven Denkanstöße.

Zunächst zum Erbrechen: wo habe ich bitte geschrieben, dass ich meinen Sohn so lange schreien lasse, dass er erbricht? Bitte lest doch meinen Text und interpretiert nicht irgendeinen blödsinn.
Er befindet sich mit seinem Papa im Schlafzimmer und schreit auf Wut darüber, dass seine Mama nicht bei ihm ist (macht er übrigens von Anfang an und das obwohl sein Papa viel zuhause ist und sich liebevoll kümmert). Er schreit nur ganz kurz, wird knallrot und dann erbricht er. Warum er das macht? Weil er weiß, dass Mama dann kommt (wie könnte ich auch anders, er tut mir dann natürlich wahnsinnig leid).
Er hat das auch schon in anderen Situationen gemacht. Zum Beispiel als wir nach 4 Stunden spielen den Spielplatz verlassen wollten, weil ich für den Papa kochen wollte. Dass ich es vorher angekündigt habe, dass wir gleich gehen, die letzten auf dem Spielplatz waren und ich begründet habe, warum wir gehen, war ihm egal. Er ist ein unglaublich (!) willensstarkes Kind. Das fällt sogar anderen (spielgruppenleiterin, Schwimmlehrerin, Kinderarzt, usw.) auf. Er weiß genau, wie er seinen Willen bekommt. Und das Erbrechen wird als Mittel zum Zweck eingesetzt. Er wird danach natürlich umgezogen, gekuschelt, eingecremt und gewaschen.

An dieser Stelle sei noch gesagt, dass er ein wundervolles Kind ist und Willensstärke eine ganz, ganz tolle Eigenschaft ist, die ihm im späteren Leben sehr hilfreich sind wird. Nichtsdestotrotz ist es für mich oft schwierig. Er schreit so lange bis er seinen Willen bekommt. Für diejenigen unter euch, die glauben, dass er noch so klein ist und nicht versteht, was er tut: mag bei euren Kindern sein, bei meinen ist es eben anders. Ich höre auch genau raus, ob er sauer ist oder verzweifelt. Ich kenne dich mein Kind und entsprechend reagiere ich.
Ich weiß auch, dass wir uns die Problematik selbst eingebrockt haben. Wir haben die Kurve einfach bisher nicht bekommen. Anfangs hat er nur geschlafen, wenn wir uns bewegt haben und da kam dann ab einem gewissen Gewicht eben der pezi-Ball ins Spiel. Ich habe es nicht mehr geschafft, 10 Kilo 2 Stunden lang in den Schlaf zu tragen. Irgendwann wurde mir das dann zu viel und wir haben uns ins Bett gelegt. Er lag eben auf mir. Die erste Zeit hat das sich gut geklappt. Nun ist aber der Leidensdruck für mich zu groß.

Übrigens scheint mein Sohn den gestrigen Abend nicht so negativ in Erinnerung zu haben, wie ich. Er ist heute morgen freudestrahlend aufgewacht und als ich ihn gefragt habe, ob er kurz in sein Bett geht, damit ich duschen kann, hat er sich gefreut, dass er im Bett ein Buch lesen kann. So ist mein wundervoller junge nämlich eigentlich: er hat ein wahnsinnig sonniges Gemüt, ist wunderschön mit seinen blauen Augen und halblangen blonden Haaren und einfach das tollste Kind. Nur um auch nochmal klar zu stellen, dass ich meinen Sohn mehr als alles liebe und ich ihm nie etwas schlechtes möchte.

Abschließend noch zum Aspekt des anmotzens: ich habe ihn vor mich gehalten und in einem verzweifelten und genervten Ton gefragt, warum er denn nicht einfach einschläft und was am schlafen denn so schwierig ist. Mit etwas abstand, am heutigen Mittag, finde ich das gar nicht so dramatisch. Das schreien lassen war trotzdem alles andere als richtig und wir müssen uns eine Strategie überlegen, mit der mein Junior glücklich ist und ich zumindest leben kann.

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19. Mai 2016 um 13:48

Ich verstehe dich...
...und erkenne gerade viele Parallelen zu meiner Tochter. Sie ist jetzt 18 Monate und auch extrem willensstark und viel temperamentvoller, als ihre beiden Brüder.

Ich merke jetzt erst, was ich für ein Glück mit meinen beiden Jungs hatte, die sich so leicht mit dem Nuckel und etwas kuscheln beruhigen ließen. Auch sie hatte ich zwar relativ lange gestillt (16 bzw. 18 Monate) und sie schliefen auch ca. 2 Jahre im Familienbett. Das Abstillen lief aber ohne großes Drama ab und auch der Umzug ins eigene Bett klappte fast problemlos.

Meine Tochter lässt sich bisher auch nur von mir ins Bett bringen. Beim Papa schreit sie so herzzerreißend und ausdauernd, dass wir den Versuch bisher immer irgendwann abgebrochen haben. Immerhin habe ich ihr mittlerweile das Stillen zum Mittagsschlaf abgewöhnt. Dafür lege ich mich zum Einschlafen immer neben sie und sie kuschelt sich an mich und sie dirigiert sogar meine Hand, damit ich sie am Bauch streichel. Allerdings bleibt sie nie lange liegen, sondern wälzt sich rum, setzt sich auf, legt sich teilweise auf mich drauf usw. Bis sie eingeschlafen ist, dauert es mittags auch meistens mindestens 1/2 Stunde und abends ca. eine 3/4 Stunde. Das ist natürlich nervig, aber ich sehe im Moment auch keine Alternative. Vielleicht ist der Leidensdruck aber auch einfach noch nicht groß genug.

Bei dir ist das etwas anderes. Dein kleiner Ausraster gestern hat dir gezeigt, dass ihr dringend etwas ändern solltet.

Ich glaube ich würde erstmal versuchen deinen Sohn beim Einschlafen von dir runter zu nehmen und neben dich zu legen. Sprich mit ihm darüber, was du vor hast und erkläre ihm, dass es dir Schmerzen bereitet, wenn er auf dir drauf liegt. Ich glaube schon, dass er das schon begreifen kann. Und dann mache es dir beim Einschlafen neben ihm so bequem wie möglich. Vielleicht hilft auch etwas leise Musik?

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19. Mai 2016 um 14:19

Ich hoffe,
dass er jetzt erstmal den Kindergarten heil übersteht insbesondere hoffe ich, dass sich seine Frustrationstoleranz etwas erhöht.

Unser Tagesablauf sieht übrigens nicht so aus, dass er jeden Tag vor Wut kotzt und den ganzen Tag schreit. Insgesamt ist es er super fröhliches und ausgeglichenes Kind (mal abgesehen von der schlafproblematik). Ich gehe auch gerne auf seine Bedürfnisse ein, aber ich habe eben (zwar selten) auch welche und die muss er respektieren.


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19. Mai 2016 um 14:56

Aber so
Ein kleiner Zwerg macht das dich nicht mit absicht?
Sie hat halt ihre Emotionen nicht unter Kontrolle, und eventuell hängt es mit dem Nervensystem zusammen?
LG

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19. Mai 2016 um 15:32

Kurzer zwischenruf
Die sache mit dem erbrechen!
Mir geht es heute noch so. Sobald ich mich aufrege ist es vorbei . Ich hyperventiliere fast und muss dann brechen. Das ist schon so als Kind gewesen und ich kann es nicht beherrschen. Heute auch nicht.

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19. Mai 2016 um 15:36

Dass sich
Die inder reinsteigern, streitet ha keiner ab, aber ich glaub nicht, dass es jetzt so denkt, wenn ich das nicht bekomme, erbreche ich...

Ich hatte sekbst den Fall erkebt, meine Mama war dement, konnte nicht mehr schlucken, unser F.amilienmitglied, der die B.etreuung innehatte, hat abgekehnt, sie künstluch ernähren zu lassen...
Damals hab ich dann, als ich aus dem KH war, mich auch erst mal so reingesteigert, dass ich erbrochen habe.

LG

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19. Mai 2016 um 18:31

Konsequent sein
Oha, da hast du deinem Sohn ja ein tolles verhalten anerzogen. Der kleine Mann tanzt dir wahrhaftig auf der Nase herum und zwar so lange, bis du tust, was er will. Und wenn du DEIN Verhalten nicht zügig änderst, dann wird dein Sohn mit 6 Jahren noch kotzen, wenn er seinen Willen nicht bekommt. Und wenn du schon weißt, dass er das alle snur macht, um seinen Willen zu kriegen, ist es ja noch unverständlicher, warum du das mitmachst bzw. dann hinterher ein schlechtes Gewissen hast. Er schreit doch aus Wut, weil er seinen Willen nicht bekommt und nicht, weil er leidet...

Ich frage mich, was ihr tun möchtet, wenn du mal tatsächlich verhindert bist? Nicht zwangsläufig, weil du abends um die Häuser ziehst (aber auch das muss mal drin sein), sondern weil du vielleicht im Krankenhaus liegst? Und dein Sohn mal nicht zu Bett bringen kannst? Was passiert dann? Kotzt sich dein Kind dann ins Koma? Brüllt er die ganze Nacht? Oder schläft er dann Tage lang einfach nicht? Das geht nicht.

Ich finde es absolut nicht falsch, dass ein Kind beim Einschlafen Begleitung braucht. ABER dabei kann sich das Kind die Person, die es begleitet, eben nicht immer aussuchen. Es geht doch darum, dass das Kind nicht allein sein muss, Nähe bekommt und keine Angst spüren muss. Das geht jedoch auch prima ohne Mama, dafür aber mit dem Papa oder der Oma, sofern das Kind beide kennt.

Ich würde diese Farce des Schlafens ändern und zwar sofort. Als erstes würde ich dafür sorgen, dass das Kind auch andere Personen als Schlafbegleitung akzeptiert. Der Papa ist dafür ganz sicher geeignet. Umsetzen ließe sich das, indem du die Wohnung für diese Zeit verlässt. Dein Sohn weiß, dass du nicht da bist und du kannst nicht einknicken. Ja, und wenn dein Sohn dann kotzt, dann kotzt er eben. Dann wird er nicht gekuschelt, sondern gesäubert/umgezogen und wieder ins Bett gelegt. Mit dem Kuscheln zeigst du deinem Sohn doch, dass es okay ist, wenn er sich aus Trotz erbricht. Du signalisierst ihm, dass er dies weiter tun darf und dafür noch belohnt wird. Völlig falsches Signal! Wenn das gelungen ist und dein Sohn dies ohne Theater akzeptiert, dann würde ich diese unsägliche Körper-auf-Körper-Schlaftaktik abschaffen. Es kann nicht gesund sein aufeinander zu schlafen, weder für dich noch für dein Kind. Deine Organe werden gedrückt, deine Bandscheiben/dein Rücken belastet und du wirst gezwungen auf dem Rücken zu schlafen, auch wenn du nachts vielleicht ein anderes Bedürfnis hättest. Und dazu würde ich erklären. Einem fast 2 Jährigen kann man sagen, dass das Schmerzen macht und ab sofort nicht mehr auf-, sondern nebeneinander geschlafen wird. Und das dann auch so durchziehen. Quengelt er, dann quengelt er eben. Einer von euch beiden liegt ja daneben und gibt ihm Nähe. Alles andere ist Gejaule, um seinen Willen zu bekommen und nichts Existenzielles. Erbricht er sich, dann so wie oben beschrieben verfahren und konsequent das Kind neben sich legen. Vielleicht dauert es eine Woche, bis er das verstanden hat. Aber wenn er das getan hat, dann ist auch Ruhe. Und er muss all die Zeit nicht allein sein, er soll nur lernen, dass es eben nicht mehr alles nach seinem Willen geht.

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19. Mai 2016 um 19:28
In Antwort auf fusselbine

Konsequent sein
Oha, da hast du deinem Sohn ja ein tolles verhalten anerzogen. Der kleine Mann tanzt dir wahrhaftig auf der Nase herum und zwar so lange, bis du tust, was er will. Und wenn du DEIN Verhalten nicht zügig änderst, dann wird dein Sohn mit 6 Jahren noch kotzen, wenn er seinen Willen nicht bekommt. Und wenn du schon weißt, dass er das alle snur macht, um seinen Willen zu kriegen, ist es ja noch unverständlicher, warum du das mitmachst bzw. dann hinterher ein schlechtes Gewissen hast. Er schreit doch aus Wut, weil er seinen Willen nicht bekommt und nicht, weil er leidet...

Ich frage mich, was ihr tun möchtet, wenn du mal tatsächlich verhindert bist? Nicht zwangsläufig, weil du abends um die Häuser ziehst (aber auch das muss mal drin sein), sondern weil du vielleicht im Krankenhaus liegst? Und dein Sohn mal nicht zu Bett bringen kannst? Was passiert dann? Kotzt sich dein Kind dann ins Koma? Brüllt er die ganze Nacht? Oder schläft er dann Tage lang einfach nicht? Das geht nicht.

Ich finde es absolut nicht falsch, dass ein Kind beim Einschlafen Begleitung braucht. ABER dabei kann sich das Kind die Person, die es begleitet, eben nicht immer aussuchen. Es geht doch darum, dass das Kind nicht allein sein muss, Nähe bekommt und keine Angst spüren muss. Das geht jedoch auch prima ohne Mama, dafür aber mit dem Papa oder der Oma, sofern das Kind beide kennt.

Ich würde diese Farce des Schlafens ändern und zwar sofort. Als erstes würde ich dafür sorgen, dass das Kind auch andere Personen als Schlafbegleitung akzeptiert. Der Papa ist dafür ganz sicher geeignet. Umsetzen ließe sich das, indem du die Wohnung für diese Zeit verlässt. Dein Sohn weiß, dass du nicht da bist und du kannst nicht einknicken. Ja, und wenn dein Sohn dann kotzt, dann kotzt er eben. Dann wird er nicht gekuschelt, sondern gesäubert/umgezogen und wieder ins Bett gelegt. Mit dem Kuscheln zeigst du deinem Sohn doch, dass es okay ist, wenn er sich aus Trotz erbricht. Du signalisierst ihm, dass er dies weiter tun darf und dafür noch belohnt wird. Völlig falsches Signal! Wenn das gelungen ist und dein Sohn dies ohne Theater akzeptiert, dann würde ich diese unsägliche Körper-auf-Körper-Schlaftaktik abschaffen. Es kann nicht gesund sein aufeinander zu schlafen, weder für dich noch für dein Kind. Deine Organe werden gedrückt, deine Bandscheiben/dein Rücken belastet und du wirst gezwungen auf dem Rücken zu schlafen, auch wenn du nachts vielleicht ein anderes Bedürfnis hättest. Und dazu würde ich erklären. Einem fast 2 Jährigen kann man sagen, dass das Schmerzen macht und ab sofort nicht mehr auf-, sondern nebeneinander geschlafen wird. Und das dann auch so durchziehen. Quengelt er, dann quengelt er eben. Einer von euch beiden liegt ja daneben und gibt ihm Nähe. Alles andere ist Gejaule, um seinen Willen zu bekommen und nichts Existenzielles. Erbricht er sich, dann so wie oben beschrieben verfahren und konsequent das Kind neben sich legen. Vielleicht dauert es eine Woche, bis er das verstanden hat. Aber wenn er das getan hat, dann ist auch Ruhe. Und er muss all die Zeit nicht allein sein, er soll nur lernen, dass es eben nicht mehr alles nach seinem Willen geht.

@ fusselbine
Besser hätte ich es nicht schreiben können!!

Unglaublich!!

Jetzt kann ich den Threat der Mutter mit den Prinzen und Prinzessinnen weiter oben nachvollziehen...

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19. Mai 2016 um 20:14

Bella, das
kann nicht dein Ernst sein, bitte! 1.) er ist noch keine 2 Jahre alt, er "droht" also nicht mit kotzen, er kotzt, weil er sich aufregt. Ist ebenso wie die Nummer mit dem ohnmächtig werden eine körperliche Reaktion, die er erstmal nicht unter Kontrolle hat. Das sich in eine Wut hineinsteigern kann irgendwann Berechnung sein, aber die körperliche Reaktion nicht Und 2.) in den Klamotten den ganzen Tag verbringen? Das ist demütigend und ich kann nicht fassen, dass du das geschrieben hast...

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19. Mai 2016 um 20:43

Das ist doch nicht dein Ernst?
Das Kind in den erbrochenen Sachen zu lassen!
Mein Sohn hatte nach Weihnachten ins Bett gebrochen, wegen Erkältung. Wir haben über Babyphone gehört, dass etwas los ist. Ich bin hin und da lag er knapp neben seinem Erbrochenen.
Er tat mir so unglaublich leid und ich musste mir die Tränen verdrücken. Dieses Bild von einem hilflosen, kleinen Kind was es nicht besser weiß und darin gelegen hätte, hätten wir ihn da nicht raus geholt.
Unserer hat auch schon mal aus Wut abends im Bett erbrochen, nicht nur einmal, wir haben es jedes Mal sofort weg gemacht und ihn getröstet.
Ich hoffe, Du meinst das nicht so. Schlimm ,wenn doch. Das wäre so so so demütigend

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19. Mai 2016 um 20:52

Kennst dich bestimmt richtig gut damit
aus wie es ist Mutter zu sein, das du dir nicht lächerlich vorkommst

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19. Mai 2016 um 20:55

Ich denke
Bella meint absichtlich hochwürgen.

Meine Tochter hat vor einem halben Jahr absichtlich erbrochen. Das hat sie davor nie,nienienie gemacht. Sie hatte ein Stück Brot im Mund, was sie dann doch nicht wollte. Runterschlucken ging nicht und ins Klo wollte sie auch nicht oder auf den Teller. Nein, sie wollte das Stück Brot unbedingt auf meiner HAND ausspucken. Nö hab ich gesagt. Und dann heult sie auf einmal los und würgt ewig und kotzt alles voll.

Ja, da war ich sauer und sie durfte die Schweinerei auch selbst wegwischen (mit meiner Hilfe). Sie wird aber im Juni schon 6.

Absichtlich erbrechen und Erbrechen wegen einem Wutanfall (keine Luft mehr usw.) sind zwei verschiedene Dinge.

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19. Mai 2016 um 20:57

Danke für deinen Tipp,
aber natürlich wird unser Sohn sofort sauber gemacht. Ich tröste ihn dann auch. Ich kann nicht anders, weil er in diesem Moment einfach so hilflos ist. Ich werde dabei übrigens auch selbst immer "schmutzig", was mir aber egal ist, weil ich meinen Sohn dann einfach nur in meine Arme schließen kann.
Im Übrigen geht die "kotz-Diskussion" völlig am Thema vorbei. Das kotzen passiert nur sehr, sehr selten und lässt sich gut vermeiden. Unser Problem ist die schlafsituation.

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19. Mai 2016 um 21:02

Im übrigen
lasse ich mir von meinem tyrannischen Diktatoren-Sohn nicht immer auf der Nase herumtanzen. Er ist sicherlich kein einfaches Kind, aber im großen und Ganzen bin ich konsequent. Ich vermeide ein inflationäres benutzen des Wortes Nein und ermöglichenihm viele Dinge, die andere vllt nicht mitmachen würden. Aber wenn mir etwas wichtig ist, setze ich das durch (auch wenn er es nicht möchte). Dass ich ihn dann trotzdem tröste und ihm im Umgang mit seiner Wut helfe, ist natürlich selbstverständlich.
Unser Problem ist eben, dass ich es nicht schaffe, nachts und abends genauso konsequent wie nachts zu sein. Vermutlich resultiert mein Verhalten aus der schweren Anfangszeit und dass ich gerade das einschlafen aus meiner Kindheit so schön in Erinnerung habe und ich ihm das mit allen Mitteln auch ermöglichen würde.

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19. Mai 2016 um 21:04

Ich finde
in dem Alter kann man ein Schlaftraining durchaus zumuten. Also jetzt nicht "Gute Nacht, Tür zu, alles dunkel", sondern Stück für Stück daran arbeiten.

Du bringst ihn ganz normal ins Bett, erklärst ihm, dass Mama jetzt rausgeht, du ihn aber immer hörst. Wichtig ist auch, dass du gerade am Anfang auch auf sein Rufen reagierst, es darf nicht in Schreien ausarten. Erklär ihm die Situation immer wieder, aber vermeide es, den ganzen Abend um ihn herumzuschlawenzeln. Und wenn du sagst, du gehst raus, dann geh auch.

Zögere die Abstände hinaus.

das klappt schon, nur Mut!

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19. Mai 2016 um 21:06

Man stelle
sich den geruch am nächsten morgen vor... uhhh

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19. Mai 2016 um 21:07
In Antwort auf entenelly2014

Im übrigen
lasse ich mir von meinem tyrannischen Diktatoren-Sohn nicht immer auf der Nase herumtanzen. Er ist sicherlich kein einfaches Kind, aber im großen und Ganzen bin ich konsequent. Ich vermeide ein inflationäres benutzen des Wortes Nein und ermöglichenihm viele Dinge, die andere vllt nicht mitmachen würden. Aber wenn mir etwas wichtig ist, setze ich das durch (auch wenn er es nicht möchte). Dass ich ihn dann trotzdem tröste und ihm im Umgang mit seiner Wut helfe, ist natürlich selbstverständlich.
Unser Problem ist eben, dass ich es nicht schaffe, nachts und abends genauso konsequent wie nachts zu sein. Vermutlich resultiert mein Verhalten aus der schweren Anfangszeit und dass ich gerade das einschlafen aus meiner Kindheit so schön in Erinnerung habe und ich ihm das mit allen Mitteln auch ermöglichen würde.

Das mit
dem tyrannischen Diktatoren-Sohn ist natürlich mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Mein Sohn ist ein ganz wunderbares Kind, das ich mehr als alles liebe und ich würde, auch wenn ich könnte, nichts an ihm verändern. Es ist meine Schuld, dass bei uns manche Dinge nicht so funktionieren wie wir uns das wünschen und es liegt bestimmt nicht an einem angeborenen Diktaturen-gen

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19. Mai 2016 um 21:09
In Antwort auf entenelly2014

Danke für deinen Tipp,
aber natürlich wird unser Sohn sofort sauber gemacht. Ich tröste ihn dann auch. Ich kann nicht anders, weil er in diesem Moment einfach so hilflos ist. Ich werde dabei übrigens auch selbst immer "schmutzig", was mir aber egal ist, weil ich meinen Sohn dann einfach nur in meine Arme schließen kann.
Im Übrigen geht die "kotz-Diskussion" völlig am Thema vorbei. Das kotzen passiert nur sehr, sehr selten und lässt sich gut vermeiden. Unser Problem ist die schlafsituation.

...
Wenn du deinen Sohn aber alles recht machst und ihn jedes Mal für absichtliches Trotzverhalten dann auch noch tröstest, dann wird es nicht besser. Dann möchtest du scheinbar auch gar nichts ändern.

Erziehung hat mit leid tun nichts zu tun. Und wenn dir dein Sohn ständig für Konsequenzen leid tut, dann wirst du bald ein Kind haben, was dir auf der Nase herum tanzt und dir seinen Willen aufdrückt.

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19. Mai 2016 um 21:18
In Antwort auf fusselbine1

...
Wenn du deinen Sohn aber alles recht machst und ihn jedes Mal für absichtliches Trotzverhalten dann auch noch tröstest, dann wird es nicht besser. Dann möchtest du scheinbar auch gar nichts ändern.

Erziehung hat mit leid tun nichts zu tun. Und wenn dir dein Sohn ständig für Konsequenzen leid tut, dann wirst du bald ein Kind haben, was dir auf der Nase herum tanzt und dir seinen Willen aufdrückt.

Ich bitte dich
da zu differenzieren. Er kotzt ja nicht jedes Mal, wenn er wütend wird (nur in sehr seltenen Fällen) und wenn er eben kotzt, dann helfe ich ihm und reagiere entsprechend.
Normalerweise reagiere ich situationsabhängig. In der Regel lasse ich ihn kurz schreien (ich stehe natürlich daneben oder nehme ihn auf den Arm), weil er eh für keine Erklärung empfänglich ist und wenn er sich beruhigt hat, erkläre ich ihm, warum ich das und das mache oder beschreibe ihm seine Gefühle bzw. die Gefühle, die ich vermute. Trotzdem ziehe ich das, was ich von ihm will durch. Er akzeptiert aber eben kein einfaches nein. Bei uns ist fast immer Drama.

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