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Schreistunde: muss mal kurz seufzen ...

7. August 2017 um 21:24

Hallo zusammen,

mein 2ter Sohn, morgen 14 Wochen alt, ist ein sehr unkompliziertes, fröhliches Baby, das viel lacht, auch mal zufrieden alleine spielt und auch sonst keine Probleme macht. Seit Samstag kann er sich auch alleine auf den Bauch drehen!

Er schläft tags immer nur so 20, max 30 min am Stück (das 3 bis 4mal), er hat einfach Probleme, in tiefen Schlaf zu finden, ist aber deswegen keineswegs schlecht gelaunt. Nur abends.

Weil er tags wenig schläft und kaum schreit, verarbeitet er abends anscheinend seine Eindrücke. Zudem ist ja dann am Nachmittag auch das Krippenkind da oder wir sind zusammen draußen und es geht turbulenter zu als vormittags (worüber er sich da allerdings nicht beschwert).

Kurz und gut: Seit der 12ten Lebenswoche scheint es unmöglich, ihn abends schlafen zu legen. Bin alle Varianten durch: Früher/später, mit/ohne Pucken, mit Singen/ohne, im Bett/aufm Arm, es dauert immer gleich lang, 1 bis 2h.

Im Moment pucke ich ihn und schleppe ihn an mich geschmiegt in den Schlaf, es geht aber keineswegs schneller dadurch, ich hab nur das Gefühl, ich tu wenigstens etwas -- trotzdem fühle ich mich machtlos und irgendwie "unfähig".
Mein Großer war viel komplizierter und es gelang mir trotzdem irgendwie, herauszufinden, wie er gerade am besten einschlafen kann (es wechselte ständig und ich dachte daher, ich wär quasi mit allen Wassern gewaschen beim nächsten Kind:cool. Beim Kleinen bin ich rat- und machtlos (Papa erst recht) . Und auch traurig, weil das große Kind so wenig Mama-Zeit abbekommt -- der Kleine ist ja immer wach bzw. braucht Mama.

Es wird sich wohl rauswachsen und helfen könnt ihr mir wohl auch nicht, aber ich wollts mal loswerden.

Viele Grüße und schönen Abend noch!



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8. August 2017 um 10:49
In Antwort auf rosenalbe

Hallo zusammen,

mein 2ter Sohn, morgen 14 Wochen alt, ist ein sehr unkompliziertes, fröhliches Baby, das viel lacht, auch mal zufrieden alleine spielt und auch sonst keine Probleme macht. Seit Samstag kann er sich auch alleine auf den Bauch drehen!

Er schläft tags immer nur so 20, max 30 min am Stück (das 3 bis 4mal), er hat einfach Probleme, in tiefen Schlaf zu finden, ist aber deswegen keineswegs schlecht gelaunt. Nur abends.

Weil er tags wenig schläft und kaum schreit, verarbeitet er abends anscheinend seine Eindrücke. Zudem ist ja dann am Nachmittag auch das Krippenkind da oder wir sind zusammen draußen und es geht turbulenter zu als vormittags (worüber er sich da allerdings nicht beschwert).

Kurz und gut: Seit der 12ten Lebenswoche scheint es unmöglich, ihn abends schlafen zu legen. Bin alle Varianten durch: Früher/später, mit/ohne Pucken, mit Singen/ohne, im Bett/aufm Arm, es dauert immer gleich lang, 1 bis 2h.

Im Moment pucke ich ihn und schleppe ihn an mich geschmiegt in den Schlaf, es geht aber keineswegs schneller dadurch, ich hab nur das Gefühl, ich tu wenigstens etwas -- trotzdem fühle ich mich machtlos und irgendwie "unfähig".
Mein Großer war viel komplizierter und es gelang mir trotzdem irgendwie, herauszufinden, wie er gerade am besten einschlafen kann (es wechselte ständig und ich dachte daher, ich wär quasi mit allen Wassern gewaschen beim nächsten Kind:cool. Beim Kleinen bin ich rat- und machtlos (Papa erst recht) . Und auch traurig, weil das große Kind so wenig Mama-Zeit abbekommt  -- der Kleine ist ja immer wach bzw. braucht Mama.

Es wird sich wohl rauswachsen und helfen könnt ihr mir wohl auch nicht, aber ich wollts mal loswerden.

Viele Grüße und schönen Abend noch!



 

Bei meinem zweiten war es auch so. Egal, was ich gemacht hab, er hat eine Stunde geschrien. Ich hab dann versucht, die Situation möglichst ruhig und entspannend (auch für mich!) zu gestalten. Wenn es eh keinen Unterschied macht, was du tust, dann mach es wenigstens für dich möglichst angenehm.
Ich hab mich damals mit meinem Kleinen im abgedunkelten Schlafzimmer ins Bett gelegt und hab ihn an mich gedrückt, damit er meine Nähe spürt. Bereits nach kurzer Zeit wurden die Schreiphasen immer kürzer, bis er sich dann schließlich stillen ließ.

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8. August 2017 um 12:34
In Antwort auf aureliaborealis

Bei meinem zweiten war es auch so. Egal, was ich gemacht hab, er hat eine Stunde geschrien. Ich hab dann versucht, die Situation möglichst ruhig und entspannend (auch für mich!) zu gestalten. Wenn es eh keinen Unterschied macht, was du tust, dann mach es wenigstens für dich möglichst angenehm.
Ich hab mich damals mit meinem Kleinen im abgedunkelten Schlafzimmer ins Bett gelegt und hab ihn an mich gedrückt, damit er meine Nähe spürt. Bereits nach kurzer Zeit wurden die Schreiphasen immer kürzer, bis er sich dann schließlich stillen ließ.

Tja Einschlafstillen wär vermutlich optimal, aber bei mir läuft leider nix und Sohni ist mein 2tes Flaschenkind. Selbst wenn er über der letzten Mahlzeit wegdröselt, wacht er ne halbe Std. später auf (auch wenn ich ihn in der Zeit auf dem Arm behalte!) und holt das Geschrei nach. Und da kann ich ihn nicht schon wieder füttern bzw. würde er dann auch nicht von einschlafen ...

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