Home / Forum / Mein Baby / Schrilles Schreien meiner autistischen Tochter,mein kleines Baby,Migräne& mein Mann

Schrilles Schreien meiner autistischen Tochter,mein kleines Baby,Migräne& mein Mann

10. September 2017 um 17:14

Es ist einfach nurnoch zum Heulen.

Das geschrei meiner Tochter wird immer mehr und immer lauter (seit das baby da ist)und ich kann sie kaum noch beruhigen. Sie schreit teilweiße 100 dezibel laut...
Nicht nur, dass ich nur noch Kopfschmerzen habe (bin Migräne-Geplagte und Reizempfindlich bzw zu viele Reize triggern Migräne) nein! Meinen kleinen baby sohn 3 m. stresst das auch extrem...

Ich musste meine Tochter leider grade schreiend in ihr Kinderzimmer tun( sie hat mich nicht mehr wahrgenommen und ich hab davor mit baby auf dem Arm /im Tuch 2,5h versucht sie zu beruhigen)& Tür zu, weil sich das Baby nicht mehr beruhigt hat... 
Er ist eigentlich ein sehr liebes und zufriedenes Baby und weint nie, solange er meine Nähe hat. Aber das Schreien der Schwester stresst ihn extrem... er hat jz 45 min richtig bitterlich geweint und war auch kaum zu beruhigen. Hab ihn die ganze Zeit getragen und versucht zu stillen.. naja is völlig k.o. eingeschlafen 

Das ist so nen beschissenes Dilemma. Ich liebe beide Kinder,  aber denke immer mehr darüber nach die große zur Adoption frei zu geben oder in ein Internat für behinderte Kinder, weil die ganze Familie unter ihr/der Situation leidet. 

Mein Mann hat z.b. schlafstörungen und sitzt nur noch vorm pc in seiner freizeit und hat keine lust mehr was zu unternehmen, weil er das mit unserer Tochter nicht genießen könne und keine Lust mehr auf irgendwas hätte...
Samstag wollten wir 13.00 los fahren auf den Bauernhof der und Gemüse liefert. Die hatte  da Hoffest mit Führung, essen, geschichten für die kinder, tiere streicheln usw.. 
aber er war einfach die ganze nacht bis 7 Uhr morgens wach und ist erst 12.30 aufgestanden. Konnte angeblich nicht schlafen. Ich denke allerdings eher er wollte nur nicht mit unserer Tochter wegfahren. (das auto is nur auf ihn versichert, daher kann/konnte ich nicht alleine fahren) 
er setzt sie auch nur noch vor den TV (weil sie dann meist nicht schreit) wenn ich nicht nach ihr schauen kann  ich hab ihm schon gesagt er soll mal zum arzt gehen. Ob er villt depressiv sei. Ist nur sauer geworden & meinte er sei nicht depressiv un der arzt gibt ihm eh nur schlaftabletten.
 
Ab morgen ist wieder Kindergarten für meine Tochter (waren 6 wo. Ferien) ... villt wird es dann besser. 

gibt es villt gehörschutz für babys? Damit das baby das schreien nicht hören muss? Könnt ihr das was empfehlen? Villt auch fûr erwachsene? Mit ohropax hör ich immer noch was x)

Und was mach ich mit meinem Mann der keine Lust mehr hat Papa zu sein / auf Familie?
Familientherapie? Zahlt das die Kasse?

Mehr lesen

10. September 2017 um 17:35

Habt ihr denn Frühförderung oder eine Familienhilfe? Irgendwie braucht ihr da ja professionelle Hilfe.

2 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. September 2017 um 18:22
In Antwort auf pustew

Habt ihr denn Frühförderung oder eine Familienhilfe? Irgendwie braucht ihr da ja professionelle Hilfe.

Wir sind schon seit 2 Jahren in einem SPZ  mit ihr 🙈

Monatgs physio,
dienstag physio,
mittwochs reiten/ hippotherapie,
donnerstag ergotherapie 
freitag logo
(und nein sie schreit nicht weil das zu viel ist. Fahren muss ich sie nur zur physio dienstags und zum reiten, alles andere is im kindergarten  

und wir haben Pflegestufe 4, weil sie nix alleine kann. Is ja wie ein 8 monatiges baby. 

Aber die ganze professionelle Hilfe hilft halt nur bedingt.

ich könnte ne pflegekraft für 1600 euro im monat in anspruch nehmen. Aber dann hab ich jeden tag stundenlang wen fremdes jm Haus und bekomme kein pflegegeld mehr ( das wir für hilfmittel brauchen und teils sparen um behindertengerecht umzubauen)

und mein mann will ja nicht mal ne haushaltshilfe, die mir 1x die woche die wäsche wäscht und bügelt, durchsaugt+wischt und das bad gründlich macht. Da hatten wir schon stundenlange streitgespräche. Es hätte niemand fremdes unseren dreck wegzumachen, das bisschen haushalt wäre ja wohl machbar. Ist es aber nur wenn ich die kinder schreien lasse. Oder morgens um 4 aufstehe.

da ich aber  um 7 aufstehr und danach nur von kind zu kind renne (sohn stillen-tochter-sohn stillen) komm ich nur zu oberflächlichen sachen. 




 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. September 2017 um 19:10

Oh man da hat Du echt viel zu tragen. Ich fühle so sehr mit Dir. Als unser zweiter Sohn geboren wurde, fiel der Vater meiner zwei in eine tiefe Depression. Das ging 3 Monate. Er lächelte nicht mal mehr, redete kaum mit mir. machte kaum was mit den Kindern, nur, wenn ich ihn dazu aufforderte. Wenn ich z.B. drum bar, den Kleinen zu wickeln, lag danach die volle Windel einfach mitten im Wohnzimmer.
Leider haben wir es nicht geschafft. Seine Depressionen haben einen zu großen Graben zwischen uns gemacht.

Ja, ich denke, Ihr braucht Hilfe als Paar oder als ganze Familie. Damit Dein Mann richtig mit einbezogen ist und an sich arbeiten kann.

Bei Migräne stecke ich gerne den Kopf in die Tiefkühltruhe. Ist der Hammer!!

Ich umarme Dich mal aus der Ferne und hoffe, Dein Mann ist einsichtig, dass es so nicht weitergehen kann!

Alles Liebe!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. September 2017 um 21:22
In Antwort auf darklyfairy

Es ist einfach nurnoch zum Heulen.

Das geschrei meiner Tochter wird immer mehr und immer lauter (seit das baby da ist)und ich kann sie kaum noch beruhigen. Sie schreit teilweiße 100 dezibel laut...
Nicht nur, dass ich nur noch Kopfschmerzen habe (bin Migräne-Geplagte und Reizempfindlich bzw zu viele Reize triggern Migräne) nein! Meinen kleinen baby sohn 3 m. stresst das auch extrem...

Ich musste meine Tochter leider grade schreiend in ihr Kinderzimmer tun( sie hat mich nicht mehr wahrgenommen und ich hab davor mit baby auf dem Arm /im Tuch 2,5h versucht sie zu beruhigen)& Tür zu, weil sich das Baby nicht mehr beruhigt hat... 
Er ist eigentlich ein sehr liebes und zufriedenes Baby und weint nie, solange er meine Nähe hat. Aber das Schreien der Schwester stresst ihn extrem... er hat jz 45 min richtig bitterlich geweint und war auch kaum zu beruhigen. Hab ihn die ganze Zeit getragen und versucht zu stillen.. naja is völlig k.o. eingeschlafen 

Das ist so nen beschissenes Dilemma. Ich liebe beide Kinder,  aber denke immer mehr darüber nach die große zur Adoption frei zu geben oder in ein Internat für behinderte Kinder, weil die ganze Familie unter ihr/der Situation leidet. 

Mein Mann hat z.b. schlafstörungen und sitzt nur noch vorm pc in seiner freizeit und hat keine lust mehr was zu unternehmen, weil er das mit unserer Tochter nicht genießen könne und keine Lust mehr auf irgendwas hätte...
Samstag wollten wir 13.00 los fahren auf den Bauernhof der und Gemüse liefert. Die hatte  da Hoffest mit Führung, essen, geschichten für die kinder, tiere streicheln usw.. 
aber er war einfach die ganze nacht bis 7 Uhr morgens wach und ist erst 12.30 aufgestanden. Konnte angeblich nicht schlafen. Ich denke allerdings eher er wollte nur nicht mit unserer Tochter wegfahren. (das auto is nur auf ihn versichert, daher kann/konnte ich nicht alleine fahren) 
er setzt sie auch nur noch vor den TV (weil sie dann meist nicht schreit) wenn ich nicht nach ihr schauen kann  ich hab ihm schon gesagt er soll mal zum arzt gehen. Ob er villt depressiv sei. Ist nur sauer geworden & meinte er sei nicht depressiv un der arzt gibt ihm eh nur schlaftabletten.
 
Ab morgen ist wieder Kindergarten für meine Tochter (waren 6 wo. Ferien) ... villt wird es dann besser. 

gibt es villt gehörschutz für babys? Damit das baby das schreien nicht hören muss? Könnt ihr das was empfehlen? Villt auch fûr erwachsene? Mit ohropax hör ich immer noch was x)

Und was mach ich mit meinem Mann der keine Lust mehr hat Papa zu sein / auf Familie?
Familientherapie? Zahlt das die Kasse?

Puh, du tust mir sehr leid. Und deine Tochter auch, für sie ist die Veränderung mit dem Babybruder sicher auch nicht leicht. Ihr braucht dringend adäquate Hilfe!
Mich irritiert aber etwas, dass du auch vor einiger Zeit (bevor du mit Nummer zwei schwanger warst) schon von Eheproblemen geschrieben hast bzw. schon früher gerätselt hast, ob dein Mann depressiv sein könnte. Ich will dir auf keinen Fall zu Nahe treten, aber bei euch scheint doch mehr/dauerhaft etwas im Argen zu liegen. Ist er noch in einer Klinik oder mittlerweile niedergelassen (die beruflichen Gegebenheiten bei Krankenhausärzten können ja auch wesentlichen Einfluss aufs Private nehmen)? Eine Familientherapie trägt die Kasse wohl nicht. 
Du hattest doch in der Vergangenheit auch schon mehrfach eine Trennung in Betracht gezogen, wenn ich mich recht erinnere...

9 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

11. September 2017 um 20:16

Er ist da zu stolz hilfe anzunehmen. Oder zu peinlich. Wohnen in einem kleinen ort und er will nicht dass dann erzählt wird wie es bei uns aussieht.

naja er macht hier und da mal ne wäsche. Aber ich habe ein system entwickelt wo die wäsche in körben gleich beim reinschmeißen in socken,unterwäsche,kinderwäsche, bunt,weiß und schwarz unterteilt ist. Dh er muss nur einen der körbe nehmen, in die waschmaschine und die wäsche aufhängen. Und die hängt dann solange bis ich sie abhänge& es wird gemotzt wieso die wäsche noch da hängt wenn er sie schon wäscht. Und WENN er abhängt sortiert ers nicht in den schrank sondern schmeißt mirs aufs bett. Zwar zusammengelegt aber ich muss seine sachen natuerlich immer in seinen schrank machen

Ihm kommt es so vor als würde er fast den ganzen haushalt alleine machen und ich bin die unordentliche, die faul auf dem sofa sitzt. 
er hatte jz eine woche urlaub und wir wollten Großputz im Haus machen. Ich hab neben therapieterminen, telefonaten wg. Kind 1 und kindern so viel gemacht wie ging. Minimann steckt im 12 wochen schub.
Er hat sich die ganze zeit nur beschwert wie das haus unordentlich wäre usw. Er hat am tag aber villt genau eine sache gemacht die nie mehr als 60 min dauerte und sass den restlichen tag am pc oder handy. 

klar, er hat urlaub und soll auch mal frei haben. Aber 12h pc handy is schon bisschen viel, oder seh ich das falsch xD?

und fmilie wohbt zwar neben an... aber meine mutter pflegt meinen opa und hat auch oft keine lust. 🙈aber ab und an geht sie mit töchterchen spazieren oder nimmt die mal.
 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. September 2017 um 21:05

Diagnose noch nicht. In 3 wochen ist der termin bei autista.
Aber meiner Meinung nach hat sie frühkindlichen autismus;oder zumindest was in die richtung. Verlernte Sprache, Fähigkeiten, "Hand flapping", ticks, ausgeprägte interessen uswusw. Passt einfach alles. Die von autista hat lange mit mir telefoniert und meinte auch es hört sich sehr nach kanner an.
vor einem jahr waren wir in unserem spz bei der kinderpsychologin, die meinte nach 10 minuten sie hat keinen autismus. Schon da hatte ich den verdacht. Aber man vertraut ja auf die fachleute .
hab beim spz auch nochmal dampf gemacht und gedroht woanders hin zu gehen und plötzlich geht alles schnell und sofort. Vorher mussten wir immer ewig warten&jetzt kuschen sie.
Test auf Rett ist im labor.

im moment wird sie um 8.00 vom taxiunternehmen abgeholt und in den kindi für behinderte kinder gebracht  & um 12.30 nach hause gebracht. Sie wird grade auf ganztags bis 15.00 eingewöhnt. 
ich persönlich bin seit montag auch wieder entspannter. 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. September 2017 um 21:29

Das Kind weggeben, weil dein Mann dir die Hilfen verweigert die dir zustehen?
Ich würde mal erst den Mann weggeben und dann mit den dir zustehenden Hilfen mein Leben in geregelte Bahnen lenken.

Da hab ich tatsächlich wenig Verständnis.

19 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. September 2017 um 21:29

Es stört mich nicht dass die wäsche wild zusammengelgt auf dem bett liegt statts im schrank.
Geht da nur ums Prinzip. Man kann doch von anderen nichts erwarten was man selber nicht macht. 

Teils saugt er das Büro...aber dann nur seine Seite des Büros wo sein schreibtisch steht. Er ist in seiner Welt damit der große tolle der den ganzen Haushalt alleine macht... Aber wenn ich das andersrum so machen würde bin ich faul&egoistisch.
Und schuld dass er keine kollegen nach Hause einladen kann. Weil ich momentan ja nur die räume nass wische, wo die kinder auf dem Boden spielen.
wenn besuch für mich kommt (zb hebamme in der ss) sind ihm die flecken seiner schuhe (weil er sie einfach nie auszieht und überall mit durchlatscht) im eingansbereich,flur usw.  aber egal

"Du arbeitest ja nicht und bist zu Hause" 

Is ja nett dass er was macht,aber es wird halt alles nur halb gemacht, so dass ichs dann ja doch machen muss.

reden hilft da halt meist auch nur ne woche und dann is es wieder so. 

 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. September 2017 um 4:46
In Antwort auf darklyfairy

Wir sind schon seit 2 Jahren in einem SPZ  mit ihr 🙈

Monatgs physio,
dienstag physio,
mittwochs reiten/ hippotherapie,
donnerstag ergotherapie 
freitag logo
(und nein sie schreit nicht weil das zu viel ist. Fahren muss ich sie nur zur physio dienstags und zum reiten, alles andere is im kindergarten  

und wir haben Pflegestufe 4, weil sie nix alleine kann. Is ja wie ein 8 monatiges baby. 

Aber die ganze professionelle Hilfe hilft halt nur bedingt.

ich könnte ne pflegekraft für 1600 euro im monat in anspruch nehmen. Aber dann hab ich jeden tag stundenlang wen fremdes jm Haus und bekomme kein pflegegeld mehr ( das wir für hilfmittel brauchen und teils sparen um behindertengerecht umzubauen)

und mein mann will ja nicht mal ne haushaltshilfe, die mir 1x die woche die wäsche wäscht und bügelt, durchsaugt+wischt und das bad gründlich macht. Da hatten wir schon stundenlange streitgespräche. Es hätte niemand fremdes unseren dreck wegzumachen, das bisschen haushalt wäre ja wohl machbar. Ist es aber nur wenn ich die kinder schreien lasse. Oder morgens um 4 aufstehe.

da ich aber  um 7 aufstehr und danach nur von kind zu kind renne (sohn stillen-tochter-sohn stillen) komm ich nur zu oberflächlichen sachen. 




 

Ich glaub, du (dein Mann) überforderst dich total.

Mutter von zwei kleinen Kindern sein ist schon nicht leicht. Aber mit einem schwer autistischen Mädchen, einem Baby und dabei noch den Haushalt schmeissen...das geht so nicht.
Zudem es grade bei Autisten unheimlich hilft, wenn man sich mal abwechseln kann, weil es emotional sehr schlaucht und wenn einer mal keine Nerven mehr hat, übernimmt der andere...das scheint aber bei dir überhauptnicht der Fall zu sein.

Insofern finde ich die Beitraege weiter oben shr zutreffend. Du musst mit deinem Mann reden.

Hast du keine Familie, Freunde, die dich unterstützen könnten?

Ich verstehe, dass du über ein Internat nachdenkst. Man kommt manchmal an seine Grenzen. obwohl ich den Eindruck habe, dass du eher momentan mal aus dem Dauerstress rauskommen müsstest und dann würdest du das vielleicht ganz anders sehen.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. September 2017 um 6:09

Meine Herrn ey....du lebst echt in deiner eigenen Welt Sowieso.  

3 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. September 2017 um 9:15

Genau das meine ich....keine Kinder haben und noch behaupten,dass sie ja fast alles machen muss,da sie zu Hause ist....Maaan klingelt es bei Dir mal oder bist du echt so eingeschränkt in deiner Denkweise? Sie hat ein behindertes Kind und nen Säugling.
Da ist man manchmal froh wenn man Zähneputzen in Ruhe kann oder Duschen.
Aber leb weiter in deiner schrägen Welt.
Scheinbar bist du ja glücklich so.

4 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. September 2017 um 11:06

Wenn ich ehrlich bin, dann sehe ich das Problem weniger bei deiner Tochter, als bei deinem Mann...
klar ist die Situation mit eurer Tochter nicht leicht, aber ihr könntet es euch ein wenig leichter machen. Für den Anfang ist es doch gut, dass sie demnächst bis 15 Uhr betreut wird. Das gibt dir ein bisschen Luft mit dem Baby.

Dennoch solltest du dir weitere Unterstützung suchen, eine Putzhilfe sollte das mindeste sein, da würde ich den Mann gar nicht vor die Wahl stellen. Es kann doch nicht sein, dass er sich mehr Gedanken macht, was die Nachbarn sagen, als wie es seiner Familie geht.
Dinge wie Adoption oder Pflegefamilie würde ich an deiner Stelle sofort wieder vergessen, das würdest du auf Dauer nur bereuen. Was ihr braucht ist schlicht mehr Unterstützung, du vorallem auch von deinem Mann. Nicht nur Hilfe im Haushalt, sondern auch seelische Unterstützung. Ihr solltet an einem Strang ziehen, sonst wird es sehr schwer auf Dauer mit dieser extremen Belastung klarzukommen.
 

3 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. September 2017 um 14:58

Nein ist absolut nichts schlechtes - finde ich auch. Es kann ja für das Kind sogar viel entspannender sein, wenn es auch mit Menschen zusammen ist, die nicht überfordert sind.
Gerade Autisten reagieren ja sehr sensibel auf Stimmungen - wenn die Mutti oder Vati keine Ruhe ausstrahlen, wird das Kind auch unruhig. 
Und der Punkt mit der Therapiebereitschaft stimmt absolut - das ist ein Vorteil, wenn man da flexibel sein kann.
Viele Eltern kriegen halt nur ein schlechtes Gewissen (oft auch eingeredet), weil sie ihr Kind in eine Einrichtung geben. 

Wir hatten in einem thread vor einiger Zeit das Thema schonmal, da kam ein Buch zur Sprache, wo das Thema behandelt wird "Die Last die du nicht trägst" - würde ich jedem empfehlen, der sich mal in so eine Mutter reinversetzen will. Die Situation mit ihrem Mann, war auch sehr ähnlich wie bei der TE.

3 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. September 2017 um 15:01

Hast du eine Ahnung, was es bedeutet, ein autitisches Kind und ein Baby zu betreuen?

Ich glaube, du hast nicht den blassesten Schimmer. Langsam krieg ich echt nen Hals mit dir.

6 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. September 2017 um 15:02

Hatte sie nicht geschrieben, dass die Tochter Pflegestufe 4 hat?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. September 2017 um 23:03

Mir ist schleierhaft warum solch ein Troll hier nicht gesperrt wird. 90% ihrer Beiträge sind stichelnder, pöbelnder, sinnfreier Mist! 

7 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. September 2017 um 14:12

Du gibst nicht deine persönliche Meinung ab, du trampelst bewusst auf Mütter herum, die überfordert sind oder Rat suchen. Immer sind sie schlecht, selber schuld usw.
Was ich nur nicht verstehe ist, was Du davon hast. 
Wenn Du dann mal was zu hören bekommst, da deine Kommentare als herablassend oder besserwisserisch empfunden werden, setzt du nochmal einen drauf und nochmal.  Wenn dann wer hier ausrastet, bist du das arme Würstchen.
Mich erinnert dein Verhalten an ein kleines Kind.

10 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. September 2017 um 21:46

Mit der Aussage wäre ich vorsichtig. Du implizierst mit der Aussage, dass sie Schuld an seiner Erkrankung sein könnte. Wir wissen überhaupt nichts über die Beziehung der beiden, vielleicht ist sie sein rettender Anker, sowie mein Partner es bei meiner Krebserkrankung ist. Davon gehe ich sogar aus, sonst wären sie kein Paar.

Du sagst es selbst, dass Krebs unterschiedliche Ursachen hat, dann braucht man so eine Unterstellung nicht in den Raum zu stellen, egal wie man über Lana denkt.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. September 2017 um 21:47

Daphne, ich stimme Dir zu. Ich denke, eines der schlimmsten Dinge für unseren Körper ist Stress. 

​Ich mag ganz gerne das Bild vom menschlichen Körper als "Kriegsschiff". Jede einzelne Person (Zelle) auf diesem Schiff (im Körper) hat ihre Aufgabe. Da gibt es die "Putzcrew", die "Kochcrew", die "Verteidigungscrew", etc. Und wirklich jeder einzelne hat seinen Part. Und wie ist das nun im "Angriffsfall"? Da wird abgezogen, zur Verteidigung, wo es nur geht. Und dabei bleiben dann andere Dinge mangels Priorität erstmal liegen. Den Angriffsfall setz ich jetzt mal einfach als "Stress". Und wenn da jetzt das Signal "Stress" kommt, dann denke ich oft, ist eben das das Signal, dass die gesamte Crew im Körper dorthin abgezogen wird, woher das Alarmsignal kommt. Auch da bleiben dann andere Dinge auf der Strecke, und so wird eben das System an anderer Stelle angreifbar. Und wenn dann der Alarm vorüber ist... Dann stelle ich mir das halt so vor, dass da an mancher Stelle dann vielleicht auch mal falscher Eifer entsteht.

​Ich finde Lana bringt sehr oft sehr unpassende Kommentare. Das Thema Krebs ihres Freundes da reinzubringen war von krautundruebe ja überhaupt nicht so gemeint, wie  es hier wiedergegeben wird. Und auch bei laluu hab ich das nie so verstanden. Ich hab es lediglich so verstanden (auch nach x mal lesen nach all den empörten Kommentaren hier), dass man manchmal eben das gleiche unsoziale Verhalten vor den Bug geschossen bekommt wie man eben selbst austeilt. Und nicht so, dass irgendwer "Schuld" am Krebs oder anderen Krankheiten von Familienmitgliedern ist.

​Ich kann allerdings auch ihre Aussage, dass es manchmal diejenigen trifft, die einem am nächsten sind, insofern verstehen, dass die Menschen, die umgeben sind von bösartigen Menschen, auch mehr unter Stress stehen und daher vllt. auch anfälliger sind für Krankheiten jeglicher Art. Wobei ich auch denke, dass "bösartige" Menschen später eben ihr eigenes Kreuz zu tragen haben. 

​Ich mag allerdings auch das Wort "Schuld" gar nicht. Eher Verantwortung. Und die trägt jeder. Für sich selbst, für sein Umfeld. Es gibt nicht für alles einen Schuldigen. Manches passiert, für uns Menschen und unseren Verstand eben nicht immer greifbar, manchmal fies wirkend. 

​Ich bin fest davon überzeugt, dass Kinder, die in schwierigem Umfeld aufwachsen, es eben auch schwieriger haben. Dass Kinder, die in der Schwangerschaft viel mütterlichem Stress ausgesetzt sind eben auch im wirklichen Leben viel "empfänglicher" und weniger resilient sind. Aber auch das ist niemandes Schuld. 

​Im Übrigen bin ich Mutter eines Mädchens mit Asperger Syndrom. Ich kann die TE gut verstehen, und finde da so manchen Kommentar unterirdisch ("Hol Dir halt Hilfe!" <- Das ist so einfach nicht, die Wartezeiten sind teilweise ewig; die Leute müssen auch die Richtigen sein; der Diagnose-Katalog hat sich verändert). Es ist ja nach wie vor fraglich, was es mit dem Autismus Spektrum auf sich hat. Woher es kommt, ob es vererbt ist, ob es einfach so passiert. Ich habe damals um eine Vorstellung in der Ambulanz für Autismus im Erwachsenenalter gebeten, für mich selbst, weil ich die erbliche Komponente zumindest meinerseits ansatzweise abgeklärt haben wollte. 

Ich habe das "Glück", dass meine Tochter zwar einen Pflegegrad hat (Pflegegrad 2 und einen SBA mit 50% und Merkzeichen H), bisher aber weitestgehend gut aufgestellt ist. SPZ, Kinderarzt, die stehen alle auf "Abruf", falls es zur Eskalation kommt. Aber derzeit habe ich entschieden, sie so zu akzeptieren, wie sie ist (was bei ihr tatsächlich leichter fällt, denn bei ihr ist lediglich die emotionale Entwicklung und ein bisschen Motorik hintendran, und nicht so wie bei der TE). ABER ohne die richtige Unterstützung (Mann, Ärzte, Therapeuten) hätten wir diesen Punkt gar nicht erreicht.

​Und ich habe eines täglich vor Augen: Ein Kind, dessen Schwangerschaft geprägt war von "Das Kind schafft das nicht", "Das Kind ist entwicklungsverzögert", "Das Kind ist zu klein"... Untersuchungen im Wochentakt, die mir zeitweise dann auf die Nerven gingen und mich unter einen solchen Stress gesetzt haben, dazu eine Geburt, die dieses Kind regelrecht ins Leben gerissen hat. Und genau so fühlt sie sich auch Tag für Tag. Überfordert vom Leben. Und das war schon von der ersten Minute an so.
​Und dann ist da das zweite Kind, bei dem die Schwangerschaft entspannt, mit möglichst wenigen Untersuchungen war, das sich einfach entwickeln durfte, dem man vertraut hat, dass alles so läuft, wie es das Beste ist. Ein Kind, das ein wahrer Sonnenschein ist und in jedem Moment ein Abenteuer sieht. Und keine Herausforderung wie die Große. Und das ist furchtbar, weil die Große mittlerweile furchtbar neidisch und eifersüchtig ist, dass ihre kleine Schwester so durch's Leben tanzt, während sie ständig über Steine klettert. Im Nachhinein gab es abgesehen vom Stress allerdings noch einen weiteren Aspekt: eine erst weit nach der Schwangerschaft ernst genommene Schilddrüsenunterfunktion, die schon vorher da war, aber eben erst danach diagnostiziert wurde. Bei der Zweiten war die Schilddrüse unter strenger Kontrolle und optimal eingestellt. Wer weiß, was es war. Eine Laune der Natur? Eine Folge von irgendetwas? Wer weiß das schon. Und was hilft es im Nachhinein das zu wissen? Eigentlich nichts. Denn es ändert ja nichts. 

​Was ich damit sagen will: Es ist in keinster Weise recht, jemanden etwas Schlechtes zu wünschen. Und doch muss man es nicht übertreiben und Menschen Dinge in den Mund legen, die sie so nie gesagt haben.
​Und ich sehe es auf der anderen Seite tatsächlich auch so, dass jemand, der wie Lana ständig auf Schwächere einprügelt, dann eben mal ganz vorsichtig sein sollte, und dann vielleicht nicht rumheulen (und vor allem nicht Tatsachen verdrehen sollte), wenn er dann mal mit dem Spiegel verdroschen wird anstatt ihn nur mehr vorgehalten zu bekommen. Nein, ich finde es nicht gut. Und doch finde ich es menschlich, dass manche Menschen eben bei einem solchen Verhalten ausflippen. 

​Zumal ja auch andere hier immer wieder in weit weniger schlimmen Situationen ausflippen auf eine Art, bei der ich mich frage, welchen Frust man da gerade abbauen muss... 

​Liebe TE, ich drücke Dir alle Daumen, dass Ihr eine Lösung für Euch findet. Und ich schreibe Dir aber (der Übersicht halber, da ja Dein Thema mittlerweile völlig untergeht auf Grund diverser paralell verlaufender Kleinkriege, teils auch noch auf Grund von völlig verdrehten Aussagen. Schade, dass es wiedermal so ist. Geholfen ist damit niemandem. 

 

5 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. September 2017 um 21:54

Und fühlst du dich jetzt besser, weil du sie getroffen hast? 

3 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. September 2017 um 22:17

Danke. Wir haben lange für diese Entscheidung gebraucht, bzw. haben wir sie nicht mehr mit dem Kopf getroffen, sondern mit dem Herzen. Und das hat uns gesagt, dass in unserer Chaos-Familie noch ein Chaot bzw. eine Chaotin fehlt Und die Große liebt sei so sehr wie sie sie auch manchmal hasst. Es hat eine neue Seite der Großen gezeigt, aber der Abstand ist eben auch sehr groß. Als die Kleine geboren wurde war die Große 6,5 Jahre alt. 

​Ich jedenfalls wünsche der TE, dass sie ihren Weg finden. Für sich, für die Kinder, für ihren Mann. Die Situation ist furchtbar, gerade das in der Luft hängen ohne Unterstützung. 

2 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. September 2017 um 22:18
In Antwort auf neelasssim

Daphne, ich stimme Dir zu. Ich denke, eines der schlimmsten Dinge für unseren Körper ist Stress. 

​Ich mag ganz gerne das Bild vom menschlichen Körper als "Kriegsschiff". Jede einzelne Person (Zelle) auf diesem Schiff (im Körper) hat ihre Aufgabe. Da gibt es die "Putzcrew", die "Kochcrew", die "Verteidigungscrew", etc. Und wirklich jeder einzelne hat seinen Part. Und wie ist das nun im "Angriffsfall"? Da wird abgezogen, zur Verteidigung, wo es nur geht. Und dabei bleiben dann andere Dinge mangels Priorität erstmal liegen. Den Angriffsfall setz ich jetzt mal einfach als "Stress". Und wenn da jetzt das Signal "Stress" kommt, dann denke ich oft, ist eben das das Signal, dass die gesamte Crew im Körper dorthin abgezogen wird, woher das Alarmsignal kommt. Auch da bleiben dann andere Dinge auf der Strecke, und so wird eben das System an anderer Stelle angreifbar. Und wenn dann der Alarm vorüber ist... Dann stelle ich mir das halt so vor, dass da an mancher Stelle dann vielleicht auch mal falscher Eifer entsteht.

​Ich finde Lana bringt sehr oft sehr unpassende Kommentare. Das Thema Krebs ihres Freundes da reinzubringen war von krautundruebe ja überhaupt nicht so gemeint, wie  es hier wiedergegeben wird. Und auch bei laluu hab ich das nie so verstanden. Ich hab es lediglich so verstanden (auch nach x mal lesen nach all den empörten Kommentaren hier), dass man manchmal eben das gleiche unsoziale Verhalten vor den Bug geschossen bekommt wie man eben selbst austeilt. Und nicht so, dass irgendwer "Schuld" am Krebs oder anderen Krankheiten von Familienmitgliedern ist.

​Ich kann allerdings auch ihre Aussage, dass es manchmal diejenigen trifft, die einem am nächsten sind, insofern verstehen, dass die Menschen, die umgeben sind von bösartigen Menschen, auch mehr unter Stress stehen und daher vllt. auch anfälliger sind für Krankheiten jeglicher Art. Wobei ich auch denke, dass "bösartige" Menschen später eben ihr eigenes Kreuz zu tragen haben. 

​Ich mag allerdings auch das Wort "Schuld" gar nicht. Eher Verantwortung. Und die trägt jeder. Für sich selbst, für sein Umfeld. Es gibt nicht für alles einen Schuldigen. Manches passiert, für uns Menschen und unseren Verstand eben nicht immer greifbar, manchmal fies wirkend. 

​Ich bin fest davon überzeugt, dass Kinder, die in schwierigem Umfeld aufwachsen, es eben auch schwieriger haben. Dass Kinder, die in der Schwangerschaft viel mütterlichem Stress ausgesetzt sind eben auch im wirklichen Leben viel "empfänglicher" und weniger resilient sind. Aber auch das ist niemandes Schuld. 

​Im Übrigen bin ich Mutter eines Mädchens mit Asperger Syndrom. Ich kann die TE gut verstehen, und finde da so manchen Kommentar unterirdisch ("Hol Dir halt Hilfe!" <- Das ist so einfach nicht, die Wartezeiten sind teilweise ewig; die Leute müssen auch die Richtigen sein; der Diagnose-Katalog hat sich verändert). Es ist ja nach wie vor fraglich, was es mit dem Autismus Spektrum auf sich hat. Woher es kommt, ob es vererbt ist, ob es einfach so passiert. Ich habe damals um eine Vorstellung in der Ambulanz für Autismus im Erwachsenenalter gebeten, für mich selbst, weil ich die erbliche Komponente zumindest meinerseits ansatzweise abgeklärt haben wollte. 

Ich habe das "Glück", dass meine Tochter zwar einen Pflegegrad hat (Pflegegrad 2 und einen SBA mit 50% und Merkzeichen H), bisher aber weitestgehend gut aufgestellt ist. SPZ, Kinderarzt, die stehen alle auf "Abruf", falls es zur Eskalation kommt. Aber derzeit habe ich entschieden, sie so zu akzeptieren, wie sie ist (was bei ihr tatsächlich leichter fällt, denn bei ihr ist lediglich die emotionale Entwicklung und ein bisschen Motorik hintendran, und nicht so wie bei der TE). ABER ohne die richtige Unterstützung (Mann, Ärzte, Therapeuten) hätten wir diesen Punkt gar nicht erreicht.

​Und ich habe eines täglich vor Augen: Ein Kind, dessen Schwangerschaft geprägt war von "Das Kind schafft das nicht", "Das Kind ist entwicklungsverzögert", "Das Kind ist zu klein"... Untersuchungen im Wochentakt, die mir zeitweise dann auf die Nerven gingen und mich unter einen solchen Stress gesetzt haben, dazu eine Geburt, die dieses Kind regelrecht ins Leben gerissen hat. Und genau so fühlt sie sich auch Tag für Tag. Überfordert vom Leben. Und das war schon von der ersten Minute an so.
​Und dann ist da das zweite Kind, bei dem die Schwangerschaft entspannt, mit möglichst wenigen Untersuchungen war, das sich einfach entwickeln durfte, dem man vertraut hat, dass alles so läuft, wie es das Beste ist. Ein Kind, das ein wahrer Sonnenschein ist und in jedem Moment ein Abenteuer sieht. Und keine Herausforderung wie die Große. Und das ist furchtbar, weil die Große mittlerweile furchtbar neidisch und eifersüchtig ist, dass ihre kleine Schwester so durch's Leben tanzt, während sie ständig über Steine klettert. Im Nachhinein gab es abgesehen vom Stress allerdings noch einen weiteren Aspekt: eine erst weit nach der Schwangerschaft ernst genommene Schilddrüsenunterfunktion, die schon vorher da war, aber eben erst danach diagnostiziert wurde. Bei der Zweiten war die Schilddrüse unter strenger Kontrolle und optimal eingestellt. Wer weiß, was es war. Eine Laune der Natur? Eine Folge von irgendetwas? Wer weiß das schon. Und was hilft es im Nachhinein das zu wissen? Eigentlich nichts. Denn es ändert ja nichts. 

​Was ich damit sagen will: Es ist in keinster Weise recht, jemanden etwas Schlechtes zu wünschen. Und doch muss man es nicht übertreiben und Menschen Dinge in den Mund legen, die sie so nie gesagt haben.
​Und ich sehe es auf der anderen Seite tatsächlich auch so, dass jemand, der wie Lana ständig auf Schwächere einprügelt, dann eben mal ganz vorsichtig sein sollte, und dann vielleicht nicht rumheulen (und vor allem nicht Tatsachen verdrehen sollte), wenn er dann mal mit dem Spiegel verdroschen wird anstatt ihn nur mehr vorgehalten zu bekommen. Nein, ich finde es nicht gut. Und doch finde ich es menschlich, dass manche Menschen eben bei einem solchen Verhalten ausflippen. 

​Zumal ja auch andere hier immer wieder in weit weniger schlimmen Situationen ausflippen auf eine Art, bei der ich mich frage, welchen Frust man da gerade abbauen muss... 

​Liebe TE, ich drücke Dir alle Daumen, dass Ihr eine Lösung für Euch findet. Und ich schreibe Dir aber (der Übersicht halber, da ja Dein Thema mittlerweile völlig untergeht auf Grund diverser paralell verlaufender Kleinkriege, teils auch noch auf Grund von völlig verdrehten Aussagen. Schade, dass es wiedermal so ist. Geholfen ist damit niemandem. 

 

Hallo neelassim,

ichh will mal kurz was loswerden:  

ich bin ja Mama eines Asperger-Jungen, und ich habe das Gefühl du grämst dich bezüglich der Schwangerschaft mit deinem Mädchen. Das musst du nicht. Dazu folgendes: mein großer kam als Wunschkind nach einer völlig problemlosen Bilderbuchschwangerschaft zur Welt. Die Geburt war normal, "schön", und weder zu schnell noch zu langsam. Ich hatte damals noch eine völlig normal arbeitende  Schilddrüse. Trotzdem hat er unverkennbar das Asperger Syndrom, ebenfalls mit Pflegestufe 2, SBA haben wir nicht beantragt.

Mein zweiter Sohn kam ja ganz anders zur Welt, er entstand ja sogar nach der Trennung vom Papa des großen, er ist sozusagen ein kompletter "Unfall" - Schwangerschaft verlief zwar normal aber durch die Umstände hatte ich viel Stress. Die Geburt war schön, aber etwas zu schnell... meine Schilddrüse wurde mir zwischen den Schwangerschaften entfernt,  ich war zum Zeitpunkt der  empfängnis komplett falsch eingestellt durch Gewichtsverlust, unbemerkte Hyperthyreose, und deshalb war vermutlich auch die Pille ausgeknockt da  Stoffwechsel  wahnsinnig schnell....und was ist? Dieses Kind ist "ganz normal" und auffallend tiefenentspannt, ausgeglichen. In allem das Gegenteil seines großen Bruders.

Dass wollte ich nur kurz loswerden... 

3 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. September 2017 um 22:29
In Antwort auf 000ashni000

Hallo neelassim,

ichh will mal kurz was loswerden:  

ich bin ja Mama eines Asperger-Jungen, und ich habe das Gefühl du grämst dich bezüglich der Schwangerschaft mit deinem Mädchen. Das musst du nicht. Dazu folgendes: mein großer kam als Wunschkind nach einer völlig problemlosen Bilderbuchschwangerschaft zur Welt. Die Geburt war normal, "schön", und weder zu schnell noch zu langsam. Ich hatte damals noch eine völlig normal arbeitende  Schilddrüse. Trotzdem hat er unverkennbar das Asperger Syndrom, ebenfalls mit Pflegestufe 2, SBA haben wir nicht beantragt.

Mein zweiter Sohn kam ja ganz anders zur Welt, er entstand ja sogar nach der Trennung vom Papa des großen, er ist sozusagen ein kompletter "Unfall" - Schwangerschaft verlief zwar normal aber durch die Umstände hatte ich viel Stress. Die Geburt war schön, aber etwas zu schnell... meine Schilddrüse wurde mir zwischen den Schwangerschaften entfernt,  ich war zum Zeitpunkt der  empfängnis komplett falsch eingestellt durch Gewichtsverlust, unbemerkte Hyperthyreose, und deshalb war vermutlich auch die Pille ausgeknockt da  Stoffwechsel  wahnsinnig schnell....und was ist? Dieses Kind ist "ganz normal" und auffallend tiefenentspannt, ausgeglichen. In allem das Gegenteil seines großen Bruders.

Dass wollte ich nur kurz loswerden... 

Danke für Deinen Beitrag. Das ist es, was ich auch meinte. Es kann alles und nichts sein. Ich gräme mich mittlerweile nicht mehr, sehe es inzwischen nüchtern, weil es keine Bedeutung mehr hat. Es war alles genau so unser Weg, wie es kam.  

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. September 2017 um 22:52
In Antwort auf neelasssim

Danke für Deinen Beitrag. Das ist es, was ich auch meinte. Es kann alles und nichts sein. Ich gräme mich mittlerweile nicht mehr, sehe es inzwischen nüchtern, weil es keine Bedeutung mehr hat. Es war alles genau so unser Weg, wie es kam.  

Genauso geht es mir auch. Ich wünsche mir für den großen das er glücklich wird und seinen Weg findet. Solange das passiert, ist alles gut. Auch der kleine, für den natürlich dasselbe gilt, das er so unverhofft da ist ist wundervoll, und er ergänzt unsere Familie so toll. Er hat uns komplett gemacht. Der große ist trotz allem so ein toller großer Bruder, er profitiert wider Erwarten so sehr davon. Da lernt der große vom kleinen, dessen intuitives Sozialverhalten färbt sehr auf den großen ab, er lernt durch ihn so viel leichter die sozialen regeln die er intuitiv nicht begreift...das hätte ich so nicht erwartet. Oder auch....mit mir sind Rollenspiele völlig uninteressant, für seinen kleinen Bruder macht er da eine Ausnahme, nur um den kleinen glücklich zu machen. Alles hat seinen Sinn.

Fürr die TE, die ich zutiefst bewundere, wünsche ich mir das die Familie dort auch zusammen wächst, ihre beiden Kinder jedes für sich einen festen Platz finden, und sie und ihr Mann es schaffen ihren so schwierigen weg zusammen zu gehen.

4 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. September 2017 um 7:56

Finde ich echt schade was du von dir gibst. Nach dem Motto, sie hat angefangen, also darf ich auch, echt Kinderkacke! Und der TE hilft so eine niveaulose Aussage auch nicht.

4 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. September 2017 um 12:12

Du bist also hier die Gerechte, die nicht mitläuft und weg sieht. Es ist schon ok draufzuhauen, es ist für die gute Sache und sie hat es verdient. Eben nicht. Du bist mit deiner Aussage bezüglich krebskranker Verwandter kein Deut besser, da nützen auch keine Rechtfertigungen. Es gibt mehr Möglichkeiten zu antworten, als mit Aussagen unter der Gürtellinie, da gab es ungefähr zehn Kommentare vor deinem, die genug Kontra gegeben haben. Ignoranz ist auch eine Form der Antwort.


"Wie wäre es denn, wenn so eine Lana eine Schülerin ist, eine Kollegin, die Schwägerin, Nachbarin, Mutter im Kindergarten, Schule, Chefin oder Angestellte"
​Das ist eine gute Frage, die ich dir auch stellen würde. Ich glaube, wenn du so mit einer Schülerin oder Kollegin reden würdest, dann würdest du ordentlich Ärger und nicht nur Aufreger wie hier bekommen. Und deiner Chefin würdest du sowas schon gar nicht ins Gesicht sagen. Da wären wir wieder bei sachlicher Kritik, die hier im Forum auch zu wünschen wäre, damit die Diskussionen nicht so ausarten bzw beim Thema bleiben

 

3 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. September 2017 um 14:35

dass sie sich ändert. Wird sie nicht. Punkt.

Richtig. Sie teilt schon wieder kräftig aus im Psychologieforum 

6 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. September 2017 um 20:52

Ja, das denke ich auch sehr oft... Ich frage mich, wie mies es jemandem gehen muss, der ein solches Verhalten wirklich "braucht", um mit seinem/ihrem Leben klarzukommen...

3 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. September 2017 um 22:44
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Nein ist absolut nichts schlechtes - finde ich auch. Es kann ja für das Kind sogar viel entspannender sein, wenn es auch mit Menschen zusammen ist, die nicht überfordert sind.
Gerade Autisten reagieren ja sehr sensibel auf Stimmungen - wenn die Mutti oder Vati keine Ruhe ausstrahlen, wird das Kind auch unruhig. 
Und der Punkt mit der Therapiebereitschaft stimmt absolut - das ist ein Vorteil, wenn man da flexibel sein kann.
Viele Eltern kriegen halt nur ein schlechtes Gewissen (oft auch eingeredet), weil sie ihr Kind in eine Einrichtung geben. 

Wir hatten in einem thread vor einiger Zeit das Thema schonmal, da kam ein Buch zur Sprache, wo das Thema behandelt wird "Die Last die du nicht trägst" - würde ich jedem empfehlen, der sich mal in so eine Mutter reinversetzen will. Die Situation mit ihrem Mann, war auch sehr ähnlich wie bei der TE.

" wenn die Mutti oder Vati keine Ruhe ausstrahlen, wird das Kind auch unruhig. "
das ist so wahr. Meinen Mann schreit sie nur noch an. Schon wenn sie ihn nur sieht.
Er redet meist zwar normal mit ihr ist aber total genervt dabei. Merkt sie einfach.. :/

Hab im moment ne blasenentzündung die am aufsteigen zu den nieren ist und muss im bett bleiben. Bin dann 11 uhr aufgestanden... und mein Mädchen sitzt ungewaschen, ohne was gegessen zu haben bisher... seit 3h vor dem Fernseher. Mann zockt Handyspiele und liegt im Bett.
"Warum guckt sie schon wieder Fernsehen?" 
"sie schreit mich nur an, was soll ich den machen. Ich hasse dieses kind einfach". ...
ist leider ein teufelskreis. Je gernfter er ist desto mehr schreit sie ihn an. Desto mehr distanziert er sich von ihr usw.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. September 2017 um 22:47

Wurde 2017 umgestellt. Das geht jetzt bis 5. Bei ihr wurde 85% einschränkung festgestellt. 5 wäre dann noch mit magensonde oder viele begleitungen zum arzt ect.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. September 2017 um 23:17

Bezgl. Brustkrebs: Heute weiß man anhand fundierter Studien , dass man eine genetische disposition hat, die ausgelöst werden kann...aber nicht muss.
Das verzehren von Milchprodukten erhöht das Risiko z.b. enorm.
Die Kühe sind ja dauerschwanger und so sind in der Milch extrem viele Östrogene. Außerdem sind in tierischen Produkten die Wachsstumshormone IGF 1. IGF 1 lässt Zellen wachsen und "füttert" den Krebs.
Eine wirklich gesunde Lebensweiße hat man wenn man keine oder fast keine tierischen Produkte zu sich nimmt und täglich bewegt. Dann geht das Risiko an Krebs , Herzinfarkt, Schlaganfall oder Demenz zu erkranken gegen 0. 
Kann dazu sehr das Buch "How not to die" empfehlen oder NutritionFacts.org
 

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. September 2017 um 23:39
In Antwort auf darklyfairy

" wenn die Mutti oder Vati keine Ruhe ausstrahlen, wird das Kind auch unruhig. "
das ist so wahr. Meinen Mann schreit sie nur noch an. Schon wenn sie ihn nur sieht.
Er redet meist zwar normal mit ihr ist aber total genervt dabei. Merkt sie einfach.. :/

Hab im moment ne blasenentzündung die am aufsteigen zu den nieren ist und muss im bett bleiben. Bin dann 11 uhr aufgestanden... und mein Mädchen sitzt ungewaschen, ohne was gegessen zu haben bisher... seit 3h vor dem Fernseher. Mann zockt Handyspiele und liegt im Bett.
"Warum guckt sie schon wieder Fernsehen?" 
"sie schreit mich nur an, was soll ich den machen. Ich hasse dieses kind einfach". ...
ist leider ein teufelskreis. Je gernfter er ist desto mehr schreit sie ihn an. Desto mehr distanziert er sich von ihr usw.

Ich muss dir ehrlich sagen,  ich bin schockiert. 
Dein Mann braucht dringend Hilfe. Deine Tochter tut mir unendlich leid. Bis 11 Uhr nichts gegessen? 
Das hat doch mit normaler "Genervtheit" nix mehr zu tun.  Er hasst sein Kind?  Dann sollte er nicht mehr in der Nähe dieses Kindes sein. Das ist echt unglaublich hart. 
Was tut er seiner Tochter mit dieser Ablehnung an... 
Was ich mich auch Frage ist,  wo du als Mutter in der Situation warst... Klar im Bett weil krank. Aber ich könnte meinen Mann , wenn er so drauf wäre, niemals mit meinem Kind alleine lassen. Und zulassen dass er sie so vernachlässigt... 

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. September 2017 um 0:00

Wenn es genetisch ist denke ich da eher an mich.

ich habe gelesen, dass frauen und mädchen mitgering ausgeprägtem asperger oft erst im erwachsenenalter diagnostiziert werden nachdem sie viele andere probleme mit der psyche hatten. Eben weil frauen oft kaum die typischen symtome zeigen..
Mädchen und Frauen verfügen über bessere soziale Fähigkeiten. Sie lernen durch Beobachtung anderer und maskieren ihre Nachteile, um weniger aufzufallen. 
genau das hab ich auch immer gemacht...
Ich hab als Kind /Teenager sooo viele sozialen gegebenheiten nicht so wirklich begriffen und was dieser smalltalk soll usw. 
Aber ich hab dann einfach die persönlichkeiten meiner Freundinnen angenommen. 
bevor ich mit jemandem spreche muss ich mir immer bildlich ausmalen wie die situation sei  wird. Egal ob am telefon oder woanders.
ich habe ein fotographisches gedächtnis. Früher in der schule konnte ich mir buchseiten vorstellen aus büchern die ich gelesen habe und dann in meinem kopf wort fuer wort lesen.
oder in der grundschule musste ich ein gedicht 2x durchlesen und konnte es auswendig
schon mit 4 jahren hab ich mich extrem für geschichte (antike/mittelalter) interessiert. Ich wollte nie kinderfernsehen gucken, sondern lieber dokumentationen über das alte rom, agypten usw. Hatte sehr viele bűcher darüber
Meine mum war immer sehr stolz dass sie so ein schlaues mädchen hat. 

Blickkontakt usw usw fand ich schon immer anstrengend- hab aber nie wirklich drüber nachgedacht. 
man hat frûher in der schule oft über mich gesagt ich sei eingebildet, egoistosch/ichbezogen , würde in meiner eigenen welt leben usw.


Vieles passt eben irgendwie bei mir schon auf aspergerspezifische symptome bei frauen. 
auch heute habe ich kein großes interesse an freundschaften zu anderen frauen. Die denken mir einfach zu kompliziert und es interessiert mich nicht ob frau maier 3 kg zugenommen oder neue total hässliche schuhe hat... x) 

das können auch alles nur normale charakterzüge sein. Naja ist ja bald der termin zur diagnostik für die kleine.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. September 2017 um 0:42

Naja ich hab ihm da schon über den Mund gefahren... musste auch erstmal weggehen und weinen. Sprüche wie er hätte kein bock mehr auf diese familie kamen auch schon.
Aber ich muss gestehen dass ich auch schonmal so überfordert war dass ich ähnlich dachte.
es überfordert ihn ja sogar das baby anzuziehen, in den maxicosi zu setzen usw usw. 
Will den kleinen auch nicht so wirklich auf den Arm nehmen-außer wenn er lacht. 

manchmal denke ich auch dass er sich die schuld gibt dass sie so ist.
als sie 4 Monate war ist sie aus dem ehebett gefallen.45 cm auf fliesen. Ich hatte sie gepuckt und mit dem stillkissen als begrenzung,damit sie nicht fallen kann ins bett gelegt in die mitte. Bin ins bad. Er hat dann während ich duschen war den puck aufgemacht und das kissen weg. Dachte das wäre zu warm. Kurz drauf is sie aus dem bett gefalllen. Und er wollte nicht mit ihr zum arzt schauen lassen ob alles gut ist. Er hat selber geschaut ob sie brüche hat usw. 
ich wollte nen fontanellenschall wegen hirnblutung aber er meinte nur beobachten reicht.
im endeffekt wird es das nicht ausgelöst haben. Aber man macht sich wegen allem vorwürfe und gedanken. Hab das selbst durch. Nur er redet über so emotionale sachen nicht. Er ist ja der mann und irgendwer muss ja alles am kaufen halten. Ich soll mich lieber um mich und das baby kümmern. Mehr bekommt man da nie raus wenn man versucht zu reden.
sein problem ist leider dass er trauer durch verbale aggression verarbeitet. Er kann nicht weinen , auch nicht wenn er alleine ist... (verkorkste kindheit) 
musste da schon einiges einstecken. 
seit ich ihm gesagt hab dass er ein choleriker ist reißt er sich aber zusammen.
Das mit der kleinen war der erste ausraster seit 2 wochen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. September 2017 um 1:07
In Antwort auf triceratops177

Ich muss dir ehrlich sagen,  ich bin schockiert. 
Dein Mann braucht dringend Hilfe. Deine Tochter tut mir unendlich leid. Bis 11 Uhr nichts gegessen? 
Das hat doch mit normaler "Genervtheit" nix mehr zu tun.  Er hasst sein Kind?  Dann sollte er nicht mehr in der Nähe dieses Kindes sein. Das ist echt unglaublich hart. 
Was tut er seiner Tochter mit dieser Ablehnung an... 
Was ich mich auch Frage ist,  wo du als Mutter in der Situation warst... Klar im Bett weil krank. Aber ich könnte meinen Mann , wenn er so drauf wäre, niemals mit meinem Kind alleine lassen. Und zulassen dass er sie so vernachlässigt... 

Naja heute abend und nacht war/ist sie erstmal bei meiner mutter bis morgen um 12 

ich bin um um 7 aufgestanden weil sie wach war, hab ihr ne humana milch gemacht (sie isst teils schlecht und bekommt deswegen die humana sl 2-3 mal am tag in selbstgemachte mandel"milch" mit hohem mandelanteil reingerührt). Dann hab ich meinen Mann geweckt, dass er sie anziehen soll usw usw. 
8 uhr war ich noch mal auf toilette, da war alles im grünen bereich. Und dann hab ich bis 11 wierder geschlafen. Wäre gerne um 9 mit ihr spazieren gegangen... aber ne drohende nierenbeckenentzündung ist halt nicht so witzig wenn man stillt& nur niedrigdosierte antibiotika nehmen darf 

die millionenfrage ist hier: wie überzeugt man einen fachmann davon dass er psychische probleme hat und hilfe braucht? Er ist der meinung er wüsste es ja wohl wenn er zum arzt müsste.
 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. September 2017 um 1:30

Ist eher aus dem banalen grund dass er es hasst wegen "kleinigkeiten" zum arzt zu gehen und dann da ewig zu waren ( weil er es hasst irgendwo zu sitzen und zu warten), weil er ja selber weis ob was krankhaft ist oder nicht
irgendwann hat er das ja alles mal gelernt auch wenn er jetzt in der kinderpsychatrie arbeitet. 
Ich würde mich zu sehr in alles reinsteigern.( Mach ich auch manchmal. Bin halt ne mama. Mit dem baby wollte ich letztens wegen nem mückenstich zum kinderarzt. )

sie hatte damals keine blauen flecken und war fitt , ansprechbar usw. 

Er war im wohnzimmer als sie gefallen ist. Also runtergeworfen hat er sie nicht. 
ich glaube es war eher dummheit und gut gemeint dass er die puckdecke und die kissen weg hat..(was es nicht weniger schlimm macht)
er hat am Anfang ne menge sachen falsch gemacht die papas eben falsch machen. 2.5 tog schlafsack bei 30°, windel falsch rum (kleber hinten), body falsch rum usw.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. September 2017 um 1:44

Gute Frage 
Seit der Geburt unserer Tochter hat er sich leider extrem verändert. 
Gibts postnatale depressionen auch bei männern? 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. September 2017 um 8:22

Ich glaube Darklys Mann ist noch Assistenzarzt (?), was aber an der Tatsache nichts ändert. 
Die Begründung mit dem Sturz finde ich auch schräg - mein Mann ist seit einigen Jahren Facharzt, maßt sich aber nicht an in allen Fachbereichen Experte zu sein. Unsere Tochter ist mit 15 Monaten mal vom Klettergerüst am Spielplatz gefallen, wir sind gleich mit ihr ins Krankenhaus. Mein Mann meinte sofort, dass er schließlich kein Pädiater sei und innere Verletzungen kaum beurteilen könnte. Manche überschätzen ihr Können einfach! 

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. September 2017 um 13:49

Ja, es gibt Postnatale Depressionen bei Männern. Wenn er welche haben sollte braucht er dieselbe Hilfe wie eine Frau auch und sollte nicht verurteilt werden. AbER so eine Hilfe muss auch angenommen werden. 
Zum Kind: Eine art Tagespflege finde ich eine gute Idee. Die Leute in den Eineichtungen können ganz andere Sachen machen als jedes Elternteil zuhause. Sie haben routine und Ahnung und deine Tochter wird davon sicher profitieren. An zweiter Stelle würde ich gucken das ich deinen Mann zu einem Psychologen schicke, und das akut, wer weiss was er noch für Gedanken hat. Wenn er ein einigermassen guter Arzt ist wird er einsehen das er selbst Hilfe braucht.
Das er meint seine Kinder im Falle von verletzungen selbst behandeln zu können ... Naja, bis zu einem gewissen Grad kein Problem, aber bei einem sturz auf Fliesen sollte das garnicht erst Thema sein. Alles in allem finde ich ihn als Arzt mehr als Fragwürdig, als Vater und Ehemann sowieso.

2 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. September 2017 um 17:37
In Antwort auf darklyfairy

Es ist einfach nurnoch zum Heulen.

Das geschrei meiner Tochter wird immer mehr und immer lauter (seit das baby da ist)und ich kann sie kaum noch beruhigen. Sie schreit teilweiße 100 dezibel laut...
Nicht nur, dass ich nur noch Kopfschmerzen habe (bin Migräne-Geplagte und Reizempfindlich bzw zu viele Reize triggern Migräne) nein! Meinen kleinen baby sohn 3 m. stresst das auch extrem...

Ich musste meine Tochter leider grade schreiend in ihr Kinderzimmer tun( sie hat mich nicht mehr wahrgenommen und ich hab davor mit baby auf dem Arm /im Tuch 2,5h versucht sie zu beruhigen)& Tür zu, weil sich das Baby nicht mehr beruhigt hat... 
Er ist eigentlich ein sehr liebes und zufriedenes Baby und weint nie, solange er meine Nähe hat. Aber das Schreien der Schwester stresst ihn extrem... er hat jz 45 min richtig bitterlich geweint und war auch kaum zu beruhigen. Hab ihn die ganze Zeit getragen und versucht zu stillen.. naja is völlig k.o. eingeschlafen 

Das ist so nen beschissenes Dilemma. Ich liebe beide Kinder,  aber denke immer mehr darüber nach die große zur Adoption frei zu geben oder in ein Internat für behinderte Kinder, weil die ganze Familie unter ihr/der Situation leidet. 

Mein Mann hat z.b. schlafstörungen und sitzt nur noch vorm pc in seiner freizeit und hat keine lust mehr was zu unternehmen, weil er das mit unserer Tochter nicht genießen könne und keine Lust mehr auf irgendwas hätte...
Samstag wollten wir 13.00 los fahren auf den Bauernhof der und Gemüse liefert. Die hatte  da Hoffest mit Führung, essen, geschichten für die kinder, tiere streicheln usw.. 
aber er war einfach die ganze nacht bis 7 Uhr morgens wach und ist erst 12.30 aufgestanden. Konnte angeblich nicht schlafen. Ich denke allerdings eher er wollte nur nicht mit unserer Tochter wegfahren. (das auto is nur auf ihn versichert, daher kann/konnte ich nicht alleine fahren) 
er setzt sie auch nur noch vor den TV (weil sie dann meist nicht schreit) wenn ich nicht nach ihr schauen kann  ich hab ihm schon gesagt er soll mal zum arzt gehen. Ob er villt depressiv sei. Ist nur sauer geworden & meinte er sei nicht depressiv un der arzt gibt ihm eh nur schlaftabletten.
 
Ab morgen ist wieder Kindergarten für meine Tochter (waren 6 wo. Ferien) ... villt wird es dann besser. 

gibt es villt gehörschutz für babys? Damit das baby das schreien nicht hören muss? Könnt ihr das was empfehlen? Villt auch fûr erwachsene? Mit ohropax hör ich immer noch was x)

Und was mach ich mit meinem Mann der keine Lust mehr hat Papa zu sein / auf Familie?
Familientherapie? Zahlt das die Kasse?

Meiner Meinung nach gibt es für dich nur einen richtigen Weg und der beinhaltet zwei Schritte:
1. Verlass diesen Mann. NIEMAND darf so mit deinen Kindern umgehen. Vermutlich ist er psychisch krank, aber das erklärt nicht, warum er sich keine Hilfe sucht. Deine Tochter tut mir so leid. Jeder ist mal genervt von seinen Kindern und jeder hat bestimmt auch schon mal den TV angemacht/Oma angerufen, dass es nicht mehr geht/etc., aber dabei dürfen keine Gedanken aufkommen, die ein Hassgefühl ggü dem Kind beinhalten. Das spürt die kleine doch Auch, dass er sie nicht richtig versorgt, ist extrem verantwortungslos. 
2. Du brauchst Hilfe mit deiner Tochter. Spontan fällt mir ein:
-Kurzzeitpflege
-Pflegedienst (dann musst du eben auf das Pfegegeld verzichten, da musst du Prioritäten setzen)
-längere Betreuung in der Kita
-wende dich als Jugendamt

Schreib doch mal bei rehakids.de. Das ist ein Forum für Eltern mit behinderten Kindern und die haben sicherlich hilfreiche Ratschläge.
Gerade im Hinblick auf eine Diagnose ist bei euch dringend Handlungsbedarf. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die User dir da wichtigen Input geben können.

Abschließend kann ich dich nur bitten: Schütze dieses kleine Menschlein und versuche sie, trotz und vllt sogar manchmal gerade wegen ihrer Besonderheiten, zu lieben 

5 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. September 2017 um 18:08

liebe fairy,

ich bemitleide und bewundere dich gleichzeitig. Du hast ein hartes Los gezogen in diesem Leben und keiner kann sich hier anmassen, darüber zu urteilen, was du tun "musst" und was nicht. Aus der ferne ist es immer einfach zu sagen, "verlass den Mann" du musst dies" und "du musst das".
Du tust schon sicherlich genug, um jeden Druck von allen Seiten standzuhalten und dein Bestes zu geben.

Zu deinem Mann kann ich nur raten, dass er hilflos ist. So Sachen sagen wie "ich hasse dieses Kind", ist mMn pure Verzweiflung und ratlosigkeit. Er hat aufgegeben, kommt nciht mit ihr klar und sieht sowieso alles sinnlos. Da fehlt dann auch die Verbindung irgendwann zum Kind und es ergibt sich eine Distanz. Die erlaubt dann, so Sachen zu sagen. 
Männer agieren da einfach anders als Frauen. 

Wenn ihr ein generelles "Machtproblem" daheim habt, würde ich auch versuchen, daran was zu ändern. Ihr bekommt Pflegegeld und er bestimmt, wie es zu nutzen ist, obwohl alles an dir hängt? Du bist für den ganzen Haushalt verantworltlich, darfst aber keine HIlfe einstellen?
Klar, das ist nicht richtig, aber du gehst hier den Weg des geringsten Widerstands weil du einfach keine Kraft für mehr Stress und Streit hast. Das kann ich gut verstehen, das musst du selber abwägen. 

Ich w¨urde auch versuchen, ob du eine kleine Hilfskraft einstellen kannst, a la FSJ oder so, die dahingehend etwas Erfahrung hat, die Kleine abholt, zu allen Massnhamen bringt und ihr am Ende des Tages noch QualityTime als Familie habt und ihr nur schöne Zeit zusammen habt, versuche, die ganzen Umsta¨nde, die die Besonderheit deines Kindes mitbringt, einfach jemand anderen machen zu lassen und erlebe die schöne Seite deines Kindes.
Wieder glücklich sein darf ruhig was kosten.

Es geht nicht darum, alles selber zu schaffen und sich durchzuboxen, sondern mit dem t¨aglich erlebten auch am Ende des Tages zufrieden zu sein.

Ich wünsche dir ganz viel kraft!

7 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Endlich eine Diagnose: Rett Syndrom
Von: darklyfairy
neu
8. Dezember 2017 um 11:13
Alleinerziehend mit Behindertem Kind und Baby
Von: darklyfairy
neu
25. Oktober 2017 um 18:09
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook