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Schwanger und arbeiten in der Krippe

2. Oktober 2012 um 15:38

Hatte neulich schon nen Thread.
Jetzt gibts Neuigkeiten: bin nicht mehr cmv negativ, heisst, in dieser ss darf ich arbeiten und bekomme kein BV.

Nun meine fragen:
Immun bin ich ja jetzt gegen alle Kinderkrankheiten, aber gibt es sonst was zu beachten?
- heben?
-schieben?
-bücken?
-wickeln?

Was darf man wann und wie oft machen?

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2. Oktober 2012 um 20:30

Is nicht dein ernst oder?
Ich würd sagen 3x wickeln und zwar acht, zwölf und fünfzehn uhr , ein kind heben und niemals füttern *kopfschüttel*

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2. Oktober 2012 um 20:52

Ich würde
Das bei der Berufsgenossenschaft erfragen. Man muss ja schon viel heben ..

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3. Oktober 2012 um 7:50

@junimalou
Was soll die pampige Antwort? Das ist eine ernst gemeinte frage. Natürlich geht es nicht um die uhrzeit, sondern darum, was laut mutterschutzgesetz erlaubt ist.

Was im muschu steht, das weiß ich. Mir ging es darum, dass ich nicht genau weiß, wie das in der Praxis zu handeln ist.

Bsp: "man darf gelegentlich bis zu 10 kg heben"
Ja ein Kind über 1 wiegt meistens um oder über 10 kg. Also darf ich theoretisch keines mehr heben. Frag mich nur wie das praktisch gehen soll.

Mit Betriebsarzt

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3. Oktober 2012 um 7:59
In Antwort auf dieeineoderkeine1

@junimalou
Was soll die pampige Antwort? Das ist eine ernst gemeinte frage. Natürlich geht es nicht um die uhrzeit, sondern darum, was laut mutterschutzgesetz erlaubt ist.

Was im muschu steht, das weiß ich. Mir ging es darum, dass ich nicht genau weiß, wie das in der Praxis zu handeln ist.

Bsp: "man darf gelegentlich bis zu 10 kg heben"
Ja ein Kind über 1 wiegt meistens um oder über 10 kg. Also darf ich theoretisch keines mehr heben. Frag mich nur wie das praktisch gehen soll.

Mit Betriebsarzt

Zu früh gesendet....
Mit betriebsarzt habe ich gesprochen.
Die meinte, diese 10 kg Regel bedeutet, maximal 1-2 mal am Tag. Über 10 kg gar nicht.
Diese 10 kg gelten nicht nur zum heben, Sonden auch ziehen und schieben. Also darf der Drillings Kinderwagen nicht mehr von mit Gefahren werden, der 6-er ausflugswagen auch nicht.

Zum Thema von Paragraph 4.3:
"häufig erheblich Strecken, beugen oder dauernd hocken oder sich gebückt halten müssen."
Ich weiß nicht, was das in der Praxis bedeutet. Zu jedem Morgenkreis sitzen wir auf dem Boden, fast jede Arbeit machen wir Kniend oder Hockend auf dem Boden oder an den kleinen Tischen.
Garderobe Situation: auf dem Boden hockend.

Wenn ich im Kopf mal so den ganz normalen krippenalltag durchgehe, dann wird schnell klar, dass das Mutterschutzgestetz kaum umsetzbar sein wird, ohne dass ich eine Belastung für den Gruppenablauf oder die kollegen werde.

Oder geht es doch? Krippenerzieher mit Erfahrung bitte hierher!

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3. Oktober 2012 um 8:21

Hallo...
meine schwester hat in einen kiga mit kindern zw 3 monaten und 6 jahren bis zum mutterschutz gearbeitet....
Sie durfte die kids nicht wickeln, heben halt nur soweit es ging... Meistens hat sie die ganz kleinen auf den schoss genommen, ihr wurde auch ein großer stuhl in die gruppe gestellt, damit sie nicht auf den kinderstühlen sitzen muss... Sonst hat sie alles gemacht....

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3. Oktober 2012 um 8:45

Theoretisch dürftest du wohl keines mehr heben
Aber ich persönlich finde,dass man sich da nicht so im muschu gesetzt festbeissen muss.
Wenn es dir und baby gut dabei geht,spricht auch nichts dagegen mehrmals täglich 12 kg zu heben.
Anders würdest dus ja auch nicht machen,wenn du ein 1-2 jähriges geschwisterkind hättest.
Das kann man aber nur rausfinden wenn mans probiert.

Und auf dem boden sitzen war für mich kein problem...hab quasi immer auf dem boden gesessen,bis 3-4 wochen vor et. Hab mich da wohler gefühlt als auf stühlen.

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3. Oktober 2012 um 8:55
In Antwort auf yve98

Theoretisch dürftest du wohl keines mehr heben
Aber ich persönlich finde,dass man sich da nicht so im muschu gesetzt festbeissen muss.
Wenn es dir und baby gut dabei geht,spricht auch nichts dagegen mehrmals täglich 12 kg zu heben.
Anders würdest dus ja auch nicht machen,wenn du ein 1-2 jähriges geschwisterkind hättest.
Das kann man aber nur rausfinden wenn mans probiert.

Und auf dem boden sitzen war für mich kein problem...hab quasi immer auf dem boden gesessen,bis 3-4 wochen vor et. Hab mich da wohler gefühlt als auf stühlen.

Yve
Ich habe eine 16 Monate alte Tochter

Im momentanen Zustand macht mir das alles auch nicht aus. Bin natürlich kaputt nach einem Arbeitstag, aber das ist man immer, den es ist in der Krippe einfach anstrengend körperlich.
Letzte ss dürfte ich nicht arbeiten und hart wahnsinnige Ischiasbeschwerden die bis zu Lähmungserscheinungen gingen, wenn ich nur Wohnung geputzt habe.

Keine Ahnung wie es jetzt wird, aber sollte es nur annähernd so werden wie das letzte mal, dann werde ich mich definitiv an die Mutterschutzregelungen halten.

Die betriebsarztin meinte zu mir, dass es darauf ankommt, dass man durch die Arbeit nicht mehr benachteiligt wird, als eine Frau die "nur" Mutter ist.
Sprich, als Mama hebt und trägt man sein Kind natürlich. Das gleiche darf man aber nicht von der Erzieherin erwarten, da es für die zum Nachteil werden kann (nicht muss!)

Na ich werde es merken, wie das alles lauft

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3. Oktober 2012 um 9:02

Ich bin erzieherin
Und hab bis zum Mutterschutz in einer Krippe gearbeitet!
Ich habe mich nie soo genau mit dem Mutterschutzgesetz auseinandergesetzt. Klar Grundlegende Dinge, das ich nicht gekündigt werden darf etc schon, aber wie oft ich wieviel Kg heben darf... Keine Ahnung!
Ich hab ganz normal weiter gearbeitet wie vorher auch! Sprich ich hab alles gemacht, was ich vorher auch gemacht habe!
Gut, die schweren Kinder hab ich nicht mehr so häufig gehoben (hatten am Wickeltisch aber auch eine Treppe wo die Kinder allein hoch konnten).
Ganz zum Schluss, mit dicker Kugel, hab ich dann aufgehört zu heben, weil ich immer ein Ziehen im Bauch bekommen hab.
War aber nie ein Problem! Die Kinder die allein raufklettern konnten hab ich weitergewickelt und die anderen haben eben die Kollegen übernommen.
Ich denke man sollte da einfach auf seinen Körper hören und sich nicht so an irgendwelche Vorschriften klammern
Solange es einem gut geht, sehe ich keinen Grund darin sich nicht bücken zu sollen etc (tu ich ja zu Hause auch).
Für mich ist es nur gut zu wissen, wenn was ist, kann ich mich auf das Gesetzt beziehen.
Aber so lange nichts ist seh ich kein Grund anders zu arbeiten als sonst (das gilt jetzt für mich und meine Arbeitsstelle, nicht das sich jemand angegriffen fühlt).

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3. Oktober 2012 um 9:25
In Antwort auf dieeineoderkeine1

Yve
Ich habe eine 16 Monate alte Tochter

Im momentanen Zustand macht mir das alles auch nicht aus. Bin natürlich kaputt nach einem Arbeitstag, aber das ist man immer, den es ist in der Krippe einfach anstrengend körperlich.
Letzte ss dürfte ich nicht arbeiten und hart wahnsinnige Ischiasbeschwerden die bis zu Lähmungserscheinungen gingen, wenn ich nur Wohnung geputzt habe.

Keine Ahnung wie es jetzt wird, aber sollte es nur annähernd so werden wie das letzte mal, dann werde ich mich definitiv an die Mutterschutzregelungen halten.

Die betriebsarztin meinte zu mir, dass es darauf ankommt, dass man durch die Arbeit nicht mehr benachteiligt wird, als eine Frau die "nur" Mutter ist.
Sprich, als Mama hebt und trägt man sein Kind natürlich. Das gleiche darf man aber nicht von der Erzieherin erwarten, da es für die zum Nachteil werden kann (nicht muss!)

Na ich werde es merken, wie das alles lauft

Das soll jetzt nicht böse wirken
Aber "dann werede ich mich definitiv ans mutterschutzgesetz halten", da sehe ich das problem. Du siehst das ganze vom falschen standpunkt! Das muschu gesetz ist keine vorschrift an die du dich in jedem fall halten musst,sondern soll sichern,dass deine gesundheit und die deines kindes während der schwangerschaft ,durch den arbeitgeber nicht gefährdet wird.

Was man zu hause kann,kann man auch auf der arbeit. Oder sitzt du zu hause und lässt die einkäufe vor der tür stehen,weil du schon 2 mal am tag mehr als 10kg getragen hast und das dritte mal laut muschu gesetzt nicht drin ist

Das ganze nicht so verbissen sehen und nach gefühl handeln.

Ps.: ich hab übrigens auch eine nicht so ganz angenehme schwangerschaft hinter mir.ich weiss also wovon ich spreche.

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3. Oktober 2012 um 10:41
In Antwort auf yve98

Das soll jetzt nicht böse wirken
Aber "dann werede ich mich definitiv ans mutterschutzgesetz halten", da sehe ich das problem. Du siehst das ganze vom falschen standpunkt! Das muschu gesetz ist keine vorschrift an die du dich in jedem fall halten musst,sondern soll sichern,dass deine gesundheit und die deines kindes während der schwangerschaft ,durch den arbeitgeber nicht gefährdet wird.

Was man zu hause kann,kann man auch auf der arbeit. Oder sitzt du zu hause und lässt die einkäufe vor der tür stehen,weil du schon 2 mal am tag mehr als 10kg getragen hast und das dritte mal laut muschu gesetzt nicht drin ist

Das ganze nicht so verbissen sehen und nach gefühl handeln.

Ps.: ich hab übrigens auch eine nicht so ganz angenehme schwangerschaft hinter mir.ich weiss also wovon ich spreche.

Yve
"....soll sichern, dass deine Gesundheit oder die deines Kindes durch die Arbeit nicht gefährdet wird."

EBEN! Das sag ich ja! Und dazu muss ich wissen, wann und in welchem fall ich "stop, das wird mir zuviel" sagen kann ud wann nicht.

Und ich finde nicht, dass man Zuhause mit Arbeit gleichsetzen darf und sollte. Steht auch ausdrücklich im Gesetz drin: es greift nicht bei selbstständigen oder im privaten Bereich!

Ich gehe gern auf die Arbeit, aber ich möchte trotzdem, dass mein Arbeitsplatz schwangerengerecht ist. Das ist mein recht und dient einzig alleine dafür, eine gesunde Schwangerschaft zu ermöglichen und letztlich auch ein gesundes Kind zu bekommen. Kann da nichts schlimmes dran finden.

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3. Oktober 2012 um 12:26
In Antwort auf dieeineoderkeine1

Yve
"....soll sichern, dass deine Gesundheit oder die deines Kindes durch die Arbeit nicht gefährdet wird."

EBEN! Das sag ich ja! Und dazu muss ich wissen, wann und in welchem fall ich "stop, das wird mir zuviel" sagen kann ud wann nicht.

Und ich finde nicht, dass man Zuhause mit Arbeit gleichsetzen darf und sollte. Steht auch ausdrücklich im Gesetz drin: es greift nicht bei selbstständigen oder im privaten Bereich!

Ich gehe gern auf die Arbeit, aber ich möchte trotzdem, dass mein Arbeitsplatz schwangerengerecht ist. Das ist mein recht und dient einzig alleine dafür, eine gesunde Schwangerschaft zu ermöglichen und letztlich auch ein gesundes Kind zu bekommen. Kann da nichts schlimmes dran finden.

Nein, das sag ich ja auch gar nicht
aber ich denke die wichtigsten dinge (sprich infektionsschutz) sind bei dir abgedeckt. alles andere kann man getrost auf sich zu kommen lassen.
wenn man dann tatsächlich beschwerden bekommt,oder mit etwas am arbeitsplatz nicht mehr klar kommt, dann sucht man nach einer lösung.

du denkst da meiner meinung nach schon sehr detailreich und das ist in meinen augen etwas zu viel. solche sachen wie , wir sitzen im morgenkreis auf dem boden etc.
setz dich halt auf den boden in den morgenkreis, und wenn es nicht mehr geht, aus welchen gründen auch immer, nimmste dir nen stuhl und erklärst den kindern, dass du nun einen sehr dicken bauch hast und nicht mehr auf dem boden sitzen kannst. verstehst du was ich meine?

wie gesagt, das soll absolut nicht böse sein, aber genieße doch einfach deine schwangerschaft und lass es auf dich zukommen.

so hab ich es auch gemacht. ich habe in der chemischen industrie gearbeitet und das wirklich gern.
leider konnte ich aufgrund der schwangerschaft sowieso schon kaum noch etwas aus meinem tätigkeitsfeld machen (viele unserer arbeitsstoffe sind fruchschädigend, erbgutverändernd etc), ich hab dann halt das gemacht, was noch ging und auch ohne drüber nachzudenken das getragen, was ich als angenehm empfand. auch wenns mal 10,5 kg waren.
und wenns mal nur 5 waren und es mir zu viel war, hab ich halt nett einen kollegen gebeten das zu machen. klappt alles irgendwie

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3. Oktober 2012 um 12:28
In Antwort auf dieeineoderkeine1

@junimalou
Was soll die pampige Antwort? Das ist eine ernst gemeinte frage. Natürlich geht es nicht um die uhrzeit, sondern darum, was laut mutterschutzgesetz erlaubt ist.

Was im muschu steht, das weiß ich. Mir ging es darum, dass ich nicht genau weiß, wie das in der Praxis zu handeln ist.

Bsp: "man darf gelegentlich bis zu 10 kg heben"
Ja ein Kind über 1 wiegt meistens um oder über 10 kg. Also darf ich theoretisch keines mehr heben. Frag mich nur wie das praktisch gehen soll.

Mit Betriebsarzt

Warum formulierst du deine frage dann nicht anders?
Ich habe auch deinen letzten thread gelesen in dem du noch nich schwanger warst und da wolltest du ja wissen wie es mit bv ist wenn man in der ersten ss eins hatte. Da kam es mir so vor das du es sehr gerne für die zweite haben möchtest, von anfamg an da deine erste ss anstrengend war! Ich hatte auch keine leichte ss, starke ischiasbeschwerden, permanentes starkes sodbrennen, Bluthochdruck und bin auch bis zum muschu auf arbeit weil meine ärztin keine notwendigkeit für ein bv sah! Ich arbeite im lebensmittel- einzelhandel... Also auch arbeit mit schwer heben, viel stehen...

Du hast ein 16 monate altes kind um das musst du dich auch kümmern! Du arbeitest wie du das für richtig hälst, deibe kollegen werden dir sichwr helfen wenn dir ein kind zu schwer ist aber ich denke nicht das dass dein problem ist, sondern du lernst das mutterschutzgesetz auswendig um bei der kleinsten abweichung ein bv rauszuholen. Ich will dich damit nicht angreifen aber es ist meine meinung dazu.

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3. Oktober 2012 um 12:32
In Antwort auf yve98

Nein, das sag ich ja auch gar nicht
aber ich denke die wichtigsten dinge (sprich infektionsschutz) sind bei dir abgedeckt. alles andere kann man getrost auf sich zu kommen lassen.
wenn man dann tatsächlich beschwerden bekommt,oder mit etwas am arbeitsplatz nicht mehr klar kommt, dann sucht man nach einer lösung.

du denkst da meiner meinung nach schon sehr detailreich und das ist in meinen augen etwas zu viel. solche sachen wie , wir sitzen im morgenkreis auf dem boden etc.
setz dich halt auf den boden in den morgenkreis, und wenn es nicht mehr geht, aus welchen gründen auch immer, nimmste dir nen stuhl und erklärst den kindern, dass du nun einen sehr dicken bauch hast und nicht mehr auf dem boden sitzen kannst. verstehst du was ich meine?

wie gesagt, das soll absolut nicht böse sein, aber genieße doch einfach deine schwangerschaft und lass es auf dich zukommen.

so hab ich es auch gemacht. ich habe in der chemischen industrie gearbeitet und das wirklich gern.
leider konnte ich aufgrund der schwangerschaft sowieso schon kaum noch etwas aus meinem tätigkeitsfeld machen (viele unserer arbeitsstoffe sind fruchschädigend, erbgutverändernd etc), ich hab dann halt das gemacht, was noch ging und auch ohne drüber nachzudenken das getragen, was ich als angenehm empfand. auch wenns mal 10,5 kg waren.
und wenns mal nur 5 waren und es mir zu viel war, hab ich halt nett einen kollegen gebeten das zu machen. klappt alles irgendwie

P.s:
Stop, das wird mir zu viel, kannst du immer sagen! Denn wenn es dir zu viel wird und es laut Muschu gesetz "erlaubt" ist, ist es für dich und das Baby noch lange nicht gesünder
Da ändert das tollste gesetz nichts dran!

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3. Oktober 2012 um 13:01
In Antwort auf yve98

Nein, das sag ich ja auch gar nicht
aber ich denke die wichtigsten dinge (sprich infektionsschutz) sind bei dir abgedeckt. alles andere kann man getrost auf sich zu kommen lassen.
wenn man dann tatsächlich beschwerden bekommt,oder mit etwas am arbeitsplatz nicht mehr klar kommt, dann sucht man nach einer lösung.

du denkst da meiner meinung nach schon sehr detailreich und das ist in meinen augen etwas zu viel. solche sachen wie , wir sitzen im morgenkreis auf dem boden etc.
setz dich halt auf den boden in den morgenkreis, und wenn es nicht mehr geht, aus welchen gründen auch immer, nimmste dir nen stuhl und erklärst den kindern, dass du nun einen sehr dicken bauch hast und nicht mehr auf dem boden sitzen kannst. verstehst du was ich meine?

wie gesagt, das soll absolut nicht böse sein, aber genieße doch einfach deine schwangerschaft und lass es auf dich zukommen.

so hab ich es auch gemacht. ich habe in der chemischen industrie gearbeitet und das wirklich gern.
leider konnte ich aufgrund der schwangerschaft sowieso schon kaum noch etwas aus meinem tätigkeitsfeld machen (viele unserer arbeitsstoffe sind fruchschädigend, erbgutverändernd etc), ich hab dann halt das gemacht, was noch ging und auch ohne drüber nachzudenken das getragen, was ich als angenehm empfand. auch wenns mal 10,5 kg waren.
und wenns mal nur 5 waren und es mir zu viel war, hab ich halt nett einen kollegen gebeten das zu machen. klappt alles irgendwie

Jein
Zum Teil gebe ich dir recht.

Um dein Beispiel mal aufzugreifen:
Wir sitzen in Morgenkreis, auf dem Boden oder sonst wo und mein Ischias bringt mich um, und der Bauch tut weh, wenn ich die Kugel so einzwicke. Da ist es nicht damit getan, dass ich mich auf einem Stuhl setze.

Der Grund, weshalb wir viel auf dem
Boden arbeiten ist der, dass man dort mit den Kinder Auf Augenhöhe sitzt und ist. Es ist einfach pädagogisch nicht richtig, von oben herab mit den Kindern zu reden.
Wenn ich das Zuhause mache ist das was anderes. Aber auf der Arbeit werde ich fürs arbeiten bezahlt. Und wenn man das muschu ernst nimmt, dann ist es kaum oder schwer möglich anständig zu arbeiten und zur pädagogischen zufriedenheit.Zumindest stell ich mir das schwer vor.


Es geht ja schon früh los. Bis 9 ist man alleine in der Gruppe. In der zeit kommen die Kinder, man begrüßt sie an der gruppentür. Da noch viele in der Eingewöhnung sind und andere das eben auch noch gerne so machen/noch nicht laufen, nimmt man schon allein zur Begrüßung 6 von 8 Kinder auf dem Arm entgegen und schleppt sie ne kurze zeit mit, bis man sich mit ihnen auf den Boden setzt, und eine Arbeit sucht/Buch liest/ sonstwas.und von den 6 sind definitiv alle über 10 kg.
Anderes Beispiel, was aber auch täglich vorkommt: ein Kind stürzt, fällt hin, braucht Trost. Da muss und werde ich ja auch hingehen, es aufheben, auf den Arm
Nehmen und trösten oder mich runterbücken. (je nachdem wie schlimm es ist) da kann ich auch nicht sagen "bitte steh auf, ich kann sich nicht aufheben, du wiegst 14 kg" das interessiert das Kind sicher nicht, wenn es sich wehgetan hat und genug mit sich zu tun hat.

Klar muss ich das auf mich zukommen lassen. Ich bin aber der Typ Mensch, der regeln und Gesetze liebt und sich auch gerne daran hält bzw. Auch drauf bestehe, dass sich an regeln gehalten wird. Denn ohne Grund gibt es die Gesetze nicht, auch wenn die Arbeitswelt ein Stück weit davon profitiert, dass es eben viele Arbeitnehmer (aus welchen gründen auch immer) nicht genau nehmen.


Deshalb meine Frage, wie das Gesetz mit dem Alltag in einer Kinderkrippe vereinbar ist.

Ein paar Erzieher haben ja auch schon geantwortet.
Aus meiner Erfahrung in anderen Einrichtungen gab es nie schwangere erzieher in Krippen, denn sie wurden sofort in kiga versetzt, wenn die Schwangerschaft bekannt wurde. Eben deshalb, weil es dort kaum Probleme mit zuviel körperlicher Belastung gab. Deshalb kenn ich mich da auch nicht aus.

Und bei meiner letzten ss war ich cmv negativ und somit bekam ich sofort vom AG Bv

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3. Oktober 2012 um 13:13
In Antwort auf junimalu

Warum formulierst du deine frage dann nicht anders?
Ich habe auch deinen letzten thread gelesen in dem du noch nich schwanger warst und da wolltest du ja wissen wie es mit bv ist wenn man in der ersten ss eins hatte. Da kam es mir so vor das du es sehr gerne für die zweite haben möchtest, von anfamg an da deine erste ss anstrengend war! Ich hatte auch keine leichte ss, starke ischiasbeschwerden, permanentes starkes sodbrennen, Bluthochdruck und bin auch bis zum muschu auf arbeit weil meine ärztin keine notwendigkeit für ein bv sah! Ich arbeite im lebensmittel- einzelhandel... Also auch arbeit mit schwer heben, viel stehen...

Du hast ein 16 monate altes kind um das musst du dich auch kümmern! Du arbeitest wie du das für richtig hälst, deibe kollegen werden dir sichwr helfen wenn dir ein kind zu schwer ist aber ich denke nicht das dass dein problem ist, sondern du lernst das mutterschutzgesetz auswendig um bei der kleinsten abweichung ein bv rauszuholen. Ich will dich damit nicht angreifen aber es ist meine meinung dazu.

In meinem letzten Beitrag
Wat ich bereits schwanger ( grad 5 ssw) und habe gefragt, wie ich damit umzugehen habe, von der Vorgehensweise. Also wann der AG informiert wird, wann der betriebsarzt

Und ja, in dieser Woche als ich das fragte ging es mir auch nicht gut, was aber vermutlich auch mit meiner unsicherheit zusammenhing Kollegen hängenlassen vs. Baby schützen!

Ich bin nach diesem Beitrag zum
Betriebsarzt, der gab mit gestern das Ergebnis und nun stehe ich vor einer neuen Situation "schwanger arbeiten".

Und da habe ich das Recht, und mein AG die Pflicht, den Arbeitsplatz so zu gestalten, dass es für ALLE passt. Ich will auch nicht diejenige sein, die den Alltag durcheinander bringt, den Kollegen eine zusätzliche Belastung bringt und letztlich auch für die Kinder nicht zufriedenstellend da sein.

Und wenn ich mir da Antworten von krippenerzieher erhoffe, die eben aus der Praxis berichten können, wie sie das gelöst haben, dann freue ich mich.

Btw: um persönliche Meinungen hatte ich hier nicht gebeten, sondern um Erfahrungen, wie das Gesetz im krippenalltag umzusetzen und zu verstehen ist.

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3. Oktober 2012 um 13:29
In Antwort auf yve98

P.s:
Stop, das wird mir zu viel, kannst du immer sagen! Denn wenn es dir zu viel wird und es laut Muschu gesetz "erlaubt" ist, ist es für dich und das Baby noch lange nicht gesünder
Da ändert das tollste gesetz nichts dran!

Yve
Hab übrigens grade meine threads durchgeschaut.
In dem "muss hcg steigen und Linie dicker werden"- Thread, hattest du mir auch geantwortet

Habe es nicht lassen können und noch mehr Test gemacht, und der Strich wurde tatsächlich fast täglich deutlich stärker und war auch immer schneller zu sehen!

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3. Oktober 2012 um 14:16
In Antwort auf dieeineoderkeine1

In meinem letzten Beitrag
Wat ich bereits schwanger ( grad 5 ssw) und habe gefragt, wie ich damit umzugehen habe, von der Vorgehensweise. Also wann der AG informiert wird, wann der betriebsarzt

Und ja, in dieser Woche als ich das fragte ging es mir auch nicht gut, was aber vermutlich auch mit meiner unsicherheit zusammenhing Kollegen hängenlassen vs. Baby schützen!

Ich bin nach diesem Beitrag zum
Betriebsarzt, der gab mit gestern das Ergebnis und nun stehe ich vor einer neuen Situation "schwanger arbeiten".

Und da habe ich das Recht, und mein AG die Pflicht, den Arbeitsplatz so zu gestalten, dass es für ALLE passt. Ich will auch nicht diejenige sein, die den Alltag durcheinander bringt, den Kollegen eine zusätzliche Belastung bringt und letztlich auch für die Kinder nicht zufriedenstellend da sein.

Und wenn ich mir da Antworten von krippenerzieher erhoffe, die eben aus der Praxis berichten können, wie sie das gelöst haben, dann freue ich mich.

Btw: um persönliche Meinungen hatte ich hier nicht gebeten, sondern um Erfahrungen, wie das Gesetz im krippenalltag umzusetzen und zu verstehen ist.

Du kannst aber nicht andere mit dir vergleichen!
Die krippenerzieher die geantwortet haben, haben geschrieben das es möglich ist, das sie bis zum muschu oder nur bis zur 12 woche gearbeitet haben, warum auch immer. Sie schreiben das sie das gemacht haben was ging, bzw womit es ihnen gut ging. Warum machst du es nicht auch so? Es auf dich zukommen lassen und wenn es nicht mehr geht dann geht es eben nicht mehr ubd das hat dann auch nix mit kollegen hängen lassen zu tun! Aber so auf das muschu gesetz pochen und was ist wenn ein kind 10,5 kg wiegt ist albern! Vielleicht kannst du dich ja auch in eine kita versetzten lassen wenn die körperliche Belastung geringer ist. Aber jeder beruf ist schwanger anstrengend und lässt sich schwer mit dem Gesetz vereinbaren

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3. Oktober 2012 um 14:27
In Antwort auf dieeineoderkeine1

Jein
Zum Teil gebe ich dir recht.

Um dein Beispiel mal aufzugreifen:
Wir sitzen in Morgenkreis, auf dem Boden oder sonst wo und mein Ischias bringt mich um, und der Bauch tut weh, wenn ich die Kugel so einzwicke. Da ist es nicht damit getan, dass ich mich auf einem Stuhl setze.

Der Grund, weshalb wir viel auf dem
Boden arbeiten ist der, dass man dort mit den Kinder Auf Augenhöhe sitzt und ist. Es ist einfach pädagogisch nicht richtig, von oben herab mit den Kindern zu reden.
Wenn ich das Zuhause mache ist das was anderes. Aber auf der Arbeit werde ich fürs arbeiten bezahlt. Und wenn man das muschu ernst nimmt, dann ist es kaum oder schwer möglich anständig zu arbeiten und zur pädagogischen zufriedenheit.Zumindest stell ich mir das schwer vor.


Es geht ja schon früh los. Bis 9 ist man alleine in der Gruppe. In der zeit kommen die Kinder, man begrüßt sie an der gruppentür. Da noch viele in der Eingewöhnung sind und andere das eben auch noch gerne so machen/noch nicht laufen, nimmt man schon allein zur Begrüßung 6 von 8 Kinder auf dem Arm entgegen und schleppt sie ne kurze zeit mit, bis man sich mit ihnen auf den Boden setzt, und eine Arbeit sucht/Buch liest/ sonstwas.und von den 6 sind definitiv alle über 10 kg.
Anderes Beispiel, was aber auch täglich vorkommt: ein Kind stürzt, fällt hin, braucht Trost. Da muss und werde ich ja auch hingehen, es aufheben, auf den Arm
Nehmen und trösten oder mich runterbücken. (je nachdem wie schlimm es ist) da kann ich auch nicht sagen "bitte steh auf, ich kann sich nicht aufheben, du wiegst 14 kg" das interessiert das Kind sicher nicht, wenn es sich wehgetan hat und genug mit sich zu tun hat.

Klar muss ich das auf mich zukommen lassen. Ich bin aber der Typ Mensch, der regeln und Gesetze liebt und sich auch gerne daran hält bzw. Auch drauf bestehe, dass sich an regeln gehalten wird. Denn ohne Grund gibt es die Gesetze nicht, auch wenn die Arbeitswelt ein Stück weit davon profitiert, dass es eben viele Arbeitnehmer (aus welchen gründen auch immer) nicht genau nehmen.


Deshalb meine Frage, wie das Gesetz mit dem Alltag in einer Kinderkrippe vereinbar ist.

Ein paar Erzieher haben ja auch schon geantwortet.
Aus meiner Erfahrung in anderen Einrichtungen gab es nie schwangere erzieher in Krippen, denn sie wurden sofort in kiga versetzt, wenn die Schwangerschaft bekannt wurde. Eben deshalb, weil es dort kaum Probleme mit zuviel körperlicher Belastung gab. Deshalb kenn ich mich da auch nicht aus.

Und bei meiner letzten ss war ich cmv negativ und somit bekam ich sofort vom AG Bv

Klar ist es in der krippe sicher nicht so einfach
Aber wenn du solche grossen bedenken hast, die ja zum teil sicher begründet sind, sprich doch mit deiner einrichtungsleitung darüber und lass dir erklären,wie sie/er sich deine arbeit während der schwangerschaft vorstellt. Du hast doch gute argumente.

Mit nem einkelemmten ischias nerv bist du überall quasi arbeitsunfähig dann wirst du sicher auch krank geschrieben wenns so schlimm wird.

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3. Oktober 2012 um 14:48
In Antwort auf junimalu

Du kannst aber nicht andere mit dir vergleichen!
Die krippenerzieher die geantwortet haben, haben geschrieben das es möglich ist, das sie bis zum muschu oder nur bis zur 12 woche gearbeitet haben, warum auch immer. Sie schreiben das sie das gemacht haben was ging, bzw womit es ihnen gut ging. Warum machst du es nicht auch so? Es auf dich zukommen lassen und wenn es nicht mehr geht dann geht es eben nicht mehr ubd das hat dann auch nix mit kollegen hängen lassen zu tun! Aber so auf das muschu gesetz pochen und was ist wenn ein kind 10,5 kg wiegt ist albern! Vielleicht kannst du dich ja auch in eine kita versetzten lassen wenn die körperliche Belastung geringer ist. Aber jeder beruf ist schwanger anstrengend und lässt sich schwer mit dem Gesetz vereinbaren

Entschuldige,
Aber wenn ich mir in meiner Funktion als pädagogin Gedanken mache, ob man im Alltag seinen Beruf noch zufriedenstellend ausüben kann, wenn man sich an die geltenden gesetzte hält, dann weiß ich nicht, was daran schlimm sein soll.

Um was ich mir wie Gedanken mache, ist doch meine Sache!

Ich freu mich schon drauf, wenn das nächste mal jemand einen Thread eröffnet, indem über faule, Kranke oder schwangere Erzieher hergezogen wird, die sich nicht richtig um die Kinder kümmern, pädagogisch zweifelhafte Sachen machen oder sonst was.

Da macht man sich Gedanken wie das funktionieren soll um Eltern, Kinder, Kollegen, Baby und letztlich auch sich selbst gerecht zu werden und dann wird man dafür verurteilt.
Ich kann's nicht verstehen.

Und weißt du, ob ich auf meine Rechte als werdende Mutter bestehe oder nicht, ist mein Bier.
Wie schon mal gesagt, ich mag Regel. Und Gesetze, weil es einfach klare Linien schafft.

Meine Pflicht als Arbeitgeber ist es ja auch z.B: pünktlich zu kommen, gewissenhaft zu arbeiten, Schweigepflicht einzuhalten, Mehrarbeit bis zu xxx Stund zu leisten uvm.
Da halte ich mich anders herum ja auch dran.
Und ich denke eben diese Gewissenhaftigkeit ist das, was meine Kollegen und meine Chefs schätzen. Ich führe keine Privatgespräche während der Arbeit, sondern bin immer für die Kinder da.

Ich kann aber ja vom AG nicht völlig ahnungslos stehen. Es ist immer gut, wenn man Lösungsvorschläge einbringen kann, wie welche Situation zu regeln sein konnte.
Auch das war ein Grund, weshalb ich um Erfahrung bat.das Gespräch mit dem AG steht nämlich noch aus.


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3. Oktober 2012 um 14:51
In Antwort auf yve98

Klar ist es in der krippe sicher nicht so einfach
Aber wenn du solche grossen bedenken hast, die ja zum teil sicher begründet sind, sprich doch mit deiner einrichtungsleitung darüber und lass dir erklären,wie sie/er sich deine arbeit während der schwangerschaft vorstellt. Du hast doch gute argumente.

Mit nem einkelemmten ischias nerv bist du überall quasi arbeitsunfähig dann wirst du sicher auch krank geschrieben wenns so schlimm wird.

Ja das hab ich doch vor
Deshalb frag ich hier ja. Um selbst eben aufgeklärt in das Gespräch gehen zu können. Unsere Vorstandsvorsitzrnde ist nämlich nicht im Alltag mit dabei und kann sich da auch kein konkretes Bild von den einzelnen Tätigkeiten unterm Tag machen.

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