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schwanger und freund tot

24. Oktober um 22:31

hallo zusammen 
ich bin momentan echt komplett am ende.
schlimmer könnte es in meinem leben gar nicht mehr sein.
ich bin 23 jahre alt. vor 2 monaten fand ich heraus dass ich ungewollt schwanger bin.
ich war hin und her gerissen ob ich es behalte oder nicht, entschied mich dann aber dafür.
mein freund war erst wenig begeistert, dann wollte er mich jedoch unterstützen und alles sah besser aus. nun hatte ee vor 4 tagen einen schweren autounfall und überlebte nicht. ich bin am ende, ich habe seit 4 tagen nicht richtig essen können, kaum geschlafen, nur geweint. ich hätte mir wohl etwas angetan wäre da nicht der kleine wurm und somit ein lebender teil von meinem freund quasi in mir. ich habe angst um das baby dass es mit leidet weil es mir so schlecht geht, ich habe angst vor der zukunft und ich bin am boden zwrstört. 
hat iegendjemand auch so etwas erlebt? 
wie geht man mit so einem verlust um?
schadet meine trauer dem baby?
bitte helft mir
karin

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24. Oktober um 22:48
In Antwort auf karin1995

hallo zusammen 
ich bin momentan echt komplett am ende.
schlimmer könnte es in meinem leben gar nicht mehr sein.
ich bin 23 jahre alt. vor 2 monaten fand ich heraus dass ich ungewollt schwanger bin.
ich war hin und her gerissen ob ich es behalte oder nicht, entschied mich dann aber dafür.
mein freund war erst wenig begeistert, dann wollte er mich jedoch unterstützen und alles sah besser aus. nun hatte ee vor 4 tagen einen schweren autounfall und überlebte nicht. ich bin am ende, ich habe seit 4 tagen nicht richtig essen können, kaum geschlafen, nur geweint. ich hätte mir wohl etwas angetan wäre da nicht der kleine wurm und somit ein lebender teil von meinem freund quasi in mir. ich habe angst um das baby dass es mit leidet weil es mir so schlecht geht, ich habe angst vor der zukunft und ich bin am boden zwrstört. 
hat iegendjemand auch so etwas erlebt? 
wie geht man mit so einem verlust um?
schadet meine trauer dem baby?
bitte helft mir
karin

Das weiß niemand so genau. Es spürt aber vorallem auch deine Liebe und dass du da bist. Wer hilft dir denn momentan? Hast du jemanden um dich? Es gibt Hospizdienste, die auch Angehöroge betreuen. Das bist du zwar nicht direkt, aber er war dein Freund und der Papa von deinem Baby. Auch Kirchen bieten Seelsorge an, man kann auch bei der Feuerwehr oder dem THW nachfragen. Man muss dazu auch garnicht besonders gläubig sein. Es sind Menschen die geschult sind, anderen in solch besonderen Situationen zu helfen.
Man muss keine Rücksicht nehmen wie bei Familienmitgliedern.
Lass dir Zeit in deiner Trauer. Sie dauert so lange wie du denkst. Zur Trauerarbeit gehören viele Etappen. Mal ist man nur am weinen, ein andermal kann man sogar lachen, über das was man alles erlebt hat zusammen.
Ich hatte einige Freund durch Suizid verloren, mein Papa starb recht früh und meine Großeltern sind auch tot.
Ein guter Bekannter starb an Darmkrebs.
Man denkt immer an sie. Es wird leichter mit der Zeit,aber aufhören tut es nicht. Das gehört aber zum erinnern.

Liebe Grüße, alles Gute. Tut mir sehr leid.

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25. Oktober um 7:02
In Antwort auf obrombeerstrauch0

Das weiß niemand so genau. Es spürt aber vorallem auch deine Liebe und dass du da bist. Wer hilft dir denn momentan? Hast du jemanden um dich? Es gibt Hospizdienste, die auch Angehöroge betreuen. Das bist du zwar nicht direkt, aber er war dein Freund und der Papa von deinem Baby. Auch Kirchen bieten Seelsorge an, man kann auch bei der Feuerwehr oder dem THW nachfragen. Man muss dazu auch garnicht besonders gläubig sein. Es sind Menschen die geschult sind, anderen in solch besonderen Situationen zu helfen.
Man muss keine Rücksicht nehmen wie bei Familienmitgliedern.
Lass dir Zeit in deiner Trauer. Sie dauert so lange wie du denkst. Zur Trauerarbeit gehören viele Etappen. Mal ist man nur am weinen, ein andermal kann man sogar lachen, über das was man alles erlebt hat zusammen.
Ich hatte einige Freund durch Suizid verloren, mein Papa starb recht früh und meine Großeltern sind auch tot.
Ein guter Bekannter starb an Darmkrebs.
Man denkt immer an sie. Es wird leichter mit der Zeit,aber aufhören tut es nicht. Das gehört aber zum erinnern.

Liebe Grüße, alles Gute. Tut mir sehr leid.

Such dir Hilfe. Geh zu deinem Hausarzt und sag du kannst so nicht mehr. Er hat bestimmt Adressen an die du dich wenden kannst.Auch wo du vielleicht Hilfe nach der Geburt bekommen kannst. Können deine Eltern dir helfen? Freunde,Geschwister? 
Dein Text macht einen echt sprachlos. Es passieren so ungerechte Dinge im Leben. Aber dein Kleines gibt dir jetzt schon Kraft nicht alles hinzuschmeißen und wird dir auch in Zukunft Kraft geben. Als Mutter wächst man enorm und schafft einiges, von dem man vorher geglaubt hat es nie zu schaffen.

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25. Oktober um 10:49
In Antwort auf obrombeerstrauch0

Das weiß niemand so genau. Es spürt aber vorallem auch deine Liebe und dass du da bist. Wer hilft dir denn momentan? Hast du jemanden um dich? Es gibt Hospizdienste, die auch Angehöroge betreuen. Das bist du zwar nicht direkt, aber er war dein Freund und der Papa von deinem Baby. Auch Kirchen bieten Seelsorge an, man kann auch bei der Feuerwehr oder dem THW nachfragen. Man muss dazu auch garnicht besonders gläubig sein. Es sind Menschen die geschult sind, anderen in solch besonderen Situationen zu helfen.
Man muss keine Rücksicht nehmen wie bei Familienmitgliedern.
Lass dir Zeit in deiner Trauer. Sie dauert so lange wie du denkst. Zur Trauerarbeit gehören viele Etappen. Mal ist man nur am weinen, ein andermal kann man sogar lachen, über das was man alles erlebt hat zusammen.
Ich hatte einige Freund durch Suizid verloren, mein Papa starb recht früh und meine Großeltern sind auch tot.
Ein guter Bekannter starb an Darmkrebs.
Man denkt immer an sie. Es wird leichter mit der Zeit,aber aufhören tut es nicht. Das gehört aber zum erinnern.

Liebe Grüße, alles Gute. Tut mir sehr leid.

vielen herzlichen dank für deine ausführliche antwort. 
ich werde mich mal umsehen, danke für die guten tipps! 
ja, ich habe den rest der familie der mir einigermassen hilft und seine mutter, wobei es der fast schlechter geht als mir. 
es hilft mir spazieren zu gehen und mit dem baby zu reden, gehe an den fluss ect.
ich hoffe sehr dass es meine liebe spürt und es weiss dass wir dass schaffen.
danke und alles liebe!

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25. Oktober um 10:57
In Antwort auf pustew

Such dir Hilfe. Geh zu deinem Hausarzt und sag du kannst so nicht mehr. Er hat bestimmt Adressen an die du dich wenden kannst.Auch wo du vielleicht Hilfe nach der Geburt bekommen kannst. Können deine Eltern dir helfen? Freunde,Geschwister? 
Dein Text macht einen echt sprachlos. Es passieren so ungerechte Dinge im Leben. Aber dein Kleines gibt dir jetzt schon Kraft nicht alles hinzuschmeißen und wird dir auch in Zukunft Kraft geben. Als Mutter wächst man enorm und schafft einiges, von dem man vorher geglaubt hat es nie zu schaffen.

danke für deine nachricht! 
immoment gibt mir jeder gute zuspruch kraft. 
ja, die familie hilft so gut sie kann.
sie sind da, das hilft.
beim hausarzt habe ich heute nachmittag einen termin. 
ich werde ihn über das geschehene in kenntnis setzen und auch darfüber wie schlecht es mir geht.
ja genau, ein kind gibt einem viel.
noch vor paar monanten waf ich total schockiert über die schwangerschaft und siehe da, ist es nun das was mir am allermeisten kraft gibt. 
das leben ist seltsam..
alles gute!

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26. Oktober um 0:12

ich möchte schreiben: Wie entsetzlich...wie...wie...
aber hier gibt es kein passendes Wort.

Kann Dir nur sagen, was mir selber - etwas- helfen würde.
Das ist für Deinen Charakter, Deine Weltsicht vielleicht unpassend, und hört sich vielleicht in Deinen Ohren auch plump oder strange  an - aber das wäre:

Ich würde relativieren, mich vergleichen.
Zum Beispiel mit all den Millionen Frauen in der Weltgeschichte, die in der Schwangerschaft, oder mit kleinen Kindern -  ihren Mann in den Krieg ziehen lassen mußten und unter grausamsten Umständen verloren haben.
Oder ich würde an die großen Seuchenzüge denken - ganze Landstriche wurden ausgelöscht, die Hälfte der Stadtbevölkerungen - einer schwangeren Frau blieb in diesen Zeiten nichts, als sich sofort quasi irgendeinen wohlmeinenden  Mann zu suchen zum Schutz. Das war der Ausnahmefall - ansonsten wurde der Säugling ausgesetzt, umgebracht oder - wenns gut lief, in ein Kloster gebracht.
Weitere Geschichten kannst Du recherchieren, und/oder Deine Phantasie sprechen lassen.

Weiterhin würde ich (zu Recht!) romantisieren. - Dieses Kind ist ein Teil Deines Freundes - und dieser Teil wird immer bei Dir bleiben. - Insofern ist Dein Freund unsterblich.

"ein lebender teil von meinem freund quasi in mir."

Sicher wird das Baby in Deinem Bauch unbewußt Deine Trauer aufnehmen. Das kann man nicht vermeiden, das ist Schicksal, das ist einfach so.
Meine Mutter hatte   (Mitte der 60er) ihren kleinen Jungen (meinen Bruder) bei einem Autounfall verloren, sie mußte zusehen, wie er überfahren wurde. - Zu schnell hatten meine Eltern (auf tausenderlei Anraten hin) ein neues Kind bekommen, das hat dem "Ersatzkind" - meinem neuen Bruder - überhaupt nicht gut getan für seine Psyche und seinen Lebensweg.

Meine Mutter hatte zuviel geweint während der Schwangerschaft - sagte sie selber - soviel ahnte sie ...

Aber DU hast den Vorteil, dass Du Dir über diese Prozesse bewußt bist und dass Du in einer psychologisch aufgeklärteren Zeit lebst.

Nutze unbedingt diese Vernunft (meine Vorredner empfahlen bereits Trauergruppen, Hausarzt, usw.)
und erlaube Dir gleichzeitig ein totales  Abdriften in Liebe und Trauer.

Vielleicht nimmt Dein Kind im Bauch das unbewußt so -  dass ein ganz besonderer Charakter - ein Schriftsteller, ein Maler, ein Wissenschaftler - daraus entsteht. 

Ich jedenfalls würde so fühlen und denken. Und das würde mir helfen.

Allerdings solltest Du auch Dein Augenmerk darauf legen, dass irgendwann ein neuer Mann, eine neue Liebe Platz hat - aber das ist jetzt zur Zeit kein Thema, ich wollte es nur sagen.








 

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27. Oktober um 9:51

Guten Morgen. Mein Beitrag und der eines anderen Users wurden gelöscht, bevor dieser Thread verschoben wurde.
Ich schrieb, dass Dein Gynäkologe Ansprechpartner sein sollte.
Mein Freund starb auch bei einem Autounfall, bzw. im Krankenhaus, einige Tage danach.
Es war sehr schlimm. Ich trauerte ungefähr 1,5 Jahre. Dann fand ich zurück ins normale Leben. Das wird für Dich auch mal so sein, auch wenn Du Dir das jetzt kaum wirst vorstellen können. Du kannst Deinem Baby später von seinem Vater erzählen. 
Und hole Dir psychologische Hilfe. Das kann hilfreich sein !
Bei Deiner Krankenkasse erfährst Du da Näheres. 

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29. Oktober um 13:03
In Antwort auf colette

ich möchte schreiben: Wie entsetzlich...wie...wie...
aber hier gibt es kein passendes Wort.

Kann Dir nur sagen, was mir selber - etwas- helfen würde.
Das ist für Deinen Charakter, Deine Weltsicht vielleicht unpassend, und hört sich vielleicht in Deinen Ohren auch plump oder strange  an - aber das wäre:

Ich würde relativieren, mich vergleichen.
Zum Beispiel mit all den Millionen Frauen in der Weltgeschichte, die in der Schwangerschaft, oder mit kleinen Kindern -  ihren Mann in den Krieg ziehen lassen mußten und unter grausamsten Umständen verloren haben.
Oder ich würde an die großen Seuchenzüge denken - ganze Landstriche wurden ausgelöscht, die Hälfte der Stadtbevölkerungen - einer schwangeren Frau blieb in diesen Zeiten nichts, als sich sofort quasi irgendeinen wohlmeinenden  Mann zu suchen zum Schutz. Das war der Ausnahmefall - ansonsten wurde der Säugling ausgesetzt, umgebracht oder - wenns gut lief, in ein Kloster gebracht.
Weitere Geschichten kannst Du recherchieren, und/oder Deine Phantasie sprechen lassen.

Weiterhin würde ich (zu Recht!) romantisieren. - Dieses Kind ist ein Teil Deines Freundes - und dieser Teil wird immer bei Dir bleiben. - Insofern ist Dein Freund unsterblich.

"ein lebender teil von meinem freund quasi in mir."

Sicher wird das Baby in Deinem Bauch unbewußt Deine Trauer aufnehmen. Das kann man nicht vermeiden, das ist Schicksal, das ist einfach so.
Meine Mutter hatte   (Mitte der 60er) ihren kleinen Jungen (meinen Bruder) bei einem Autounfall verloren, sie mußte zusehen, wie er überfahren wurde. - Zu schnell hatten meine Eltern (auf tausenderlei Anraten hin) ein neues Kind bekommen, das hat dem "Ersatzkind" - meinem neuen Bruder - überhaupt nicht gut getan für seine Psyche und seinen Lebensweg.

Meine Mutter hatte zuviel geweint während der Schwangerschaft - sagte sie selber - soviel ahnte sie ...

Aber DU hast den Vorteil, dass Du Dir über diese Prozesse bewußt bist und dass Du in einer psychologisch aufgeklärteren Zeit lebst.

Nutze unbedingt diese Vernunft (meine Vorredner empfahlen bereits Trauergruppen, Hausarzt, usw.)
und erlaube Dir gleichzeitig ein totales  Abdriften in Liebe und Trauer.

Vielleicht nimmt Dein Kind im Bauch das unbewußt so -  dass ein ganz besonderer Charakter - ein Schriftsteller, ein Maler, ein Wissenschaftler - daraus entsteht. 

Ich jedenfalls würde so fühlen und denken. Und das würde mir helfen.

Allerdings solltest Du auch Dein Augenmerk darauf legen, dass irgendwann ein neuer Mann, eine neue Liebe Platz hat - aber das ist jetzt zur Zeit kein Thema, ich wollte es nur sagen.








 

aller herzlichsten dank für deine antwort.
sie hat mir wahnsinnig geholfen.
ich konnte in meinem kopf schritte vornehmen die letzte woche unmöglich waren. 
ich begann, filme über früher und über kriege zu schauen, liess meine tränen nur so fliessen und versuchte somit eine art „ verbindung“ oder „ identifizierung“ mit den im film vorkommenden frauen herzustellen. das gab mir kraft.

es ist wahr, so viele frauen haben ihre kinder alleine grossziehen müssen, ihre partner verloren.

das baby ist ein teil von mir und ihm, und ich habe auch erfahren dass es ein junge ist und mich besonders gefreut.

ich gehe oft spazieren und versuche meine trauer nicht zu unterdrücken.
virgestern war ich im wald und hatte einen weinanfall. 
eine nette frau mit ihrem hund hat dann mit mir geredet und so kann ich spüren dass ich nicht „ allein“ bin auf der welt.

und dass baby kickt mich.

alles liebe und danke!

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30. Oktober um 17:31
In Antwort auf karin1995

hallo zusammen 
ich bin momentan echt komplett am ende.
schlimmer könnte es in meinem leben gar nicht mehr sein.
ich bin 23 jahre alt. vor 2 monaten fand ich heraus dass ich ungewollt schwanger bin.
ich war hin und her gerissen ob ich es behalte oder nicht, entschied mich dann aber dafür.
mein freund war erst wenig begeistert, dann wollte er mich jedoch unterstützen und alles sah besser aus. nun hatte ee vor 4 tagen einen schweren autounfall und überlebte nicht. ich bin am ende, ich habe seit 4 tagen nicht richtig essen können, kaum geschlafen, nur geweint. ich hätte mir wohl etwas angetan wäre da nicht der kleine wurm und somit ein lebender teil von meinem freund quasi in mir. ich habe angst um das baby dass es mit leidet weil es mir so schlecht geht, ich habe angst vor der zukunft und ich bin am boden zwrstört. 
hat iegendjemand auch so etwas erlebt? 
wie geht man mit so einem verlust um?
schadet meine trauer dem baby?
bitte helft mir
karin

Ich würde mich in psychologische Betreuung begeben. 

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31. Oktober um 18:50
In Antwort auf karin1995

aller herzlichsten dank für deine antwort.
sie hat mir wahnsinnig geholfen.
ich konnte in meinem kopf schritte vornehmen die letzte woche unmöglich waren. 
ich begann, filme über früher und über kriege zu schauen, liess meine tränen nur so fliessen und versuchte somit eine art „ verbindung“ oder „ identifizierung“ mit den im film vorkommenden frauen herzustellen. das gab mir kraft.

es ist wahr, so viele frauen haben ihre kinder alleine grossziehen müssen, ihre partner verloren.

das baby ist ein teil von mir und ihm, und ich habe auch erfahren dass es ein junge ist und mich besonders gefreut.

ich gehe oft spazieren und versuche meine trauer nicht zu unterdrücken.
virgestern war ich im wald und hatte einen weinanfall. 
eine nette frau mit ihrem hund hat dann mit mir geredet und so kann ich spüren dass ich nicht „ allein“ bin auf der welt.

und dass baby kickt mich.

alles liebe und danke!

Wie weit bist Du denn jetzt ?

Mir haben Spaziergänge in der Natur auch immer gut getan, wenn ich nicht gut drauf war. Man kann seinen Gedanken nachhängen und auch den Gefühlen freien Lauf lassen, durchaus auch laut weinen und heulen. Das ist menschlich.
Ja, sehr viele mussten ihre Kinder alleine aufziehen. Aus verschiedenen Gründen.
Mein Vater hat seinen Vater nie kennen gelernt. Er fiel im Zweiten Weltkrieg, er war erst 34 Jahre alt. Das ist schon alles überflüssig und traurig. Noch schlimmer finde ich es eigentlich, wenn der Vater da ist, aber kein Interesse am Kind hat...
Aber irgendwie geht es doch immer weiter. Man hat ja ein Ziel im Leben.

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2. November um 18:52
In Antwort auf karin1995

hallo zusammen 
ich bin momentan echt komplett am ende.
schlimmer könnte es in meinem leben gar nicht mehr sein.
ich bin 23 jahre alt. vor 2 monaten fand ich heraus dass ich ungewollt schwanger bin.
ich war hin und her gerissen ob ich es behalte oder nicht, entschied mich dann aber dafür.
mein freund war erst wenig begeistert, dann wollte er mich jedoch unterstützen und alles sah besser aus. nun hatte ee vor 4 tagen einen schweren autounfall und überlebte nicht. ich bin am ende, ich habe seit 4 tagen nicht richtig essen können, kaum geschlafen, nur geweint. ich hätte mir wohl etwas angetan wäre da nicht der kleine wurm und somit ein lebender teil von meinem freund quasi in mir. ich habe angst um das baby dass es mit leidet weil es mir so schlecht geht, ich habe angst vor der zukunft und ich bin am boden zwrstört. 
hat iegendjemand auch so etwas erlebt? 
wie geht man mit so einem verlust um?
schadet meine trauer dem baby?
bitte helft mir
karin

Deine Trauer wird dem Kind nicht schades. Es spürt nur das da was bist also keine Sorge.
es tut mir sehr leid was du jetzt durchmachst aber deine Entscheidung weiter zu machen wegen dem kleinen Wurm ist definitiv richtig. 
Doofer Spruch jetzt vielleicht aber glaube mir....DIE ZEIT HEILT ALLE WUNDEN...Diese ZEIT nimmst du dir jetzt einfach. Patentrezept für deine Trauer hat keiner. Alles erlaubt wonach du dich fühlst.... LACHEN,WEINEN,FEIERN,TRAUERN,SCHREIEN, STILL SEIN. Nur musst du weitermachen.

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15. November um 21:50

Liebe Karin,
viele Worte jagen mir durch den Kopf. Um am Ende eines auszudrücken. Du bist nicht einsam. Du bist ALL-ein. Verbunden eben mit allem. Vorallem vist du eins mit deinem Baby. In schweren Zeiten, bleibt meistens das übrig was einen ausmacht. Ich finde deine Stärke bewundernswert. Das Leben ist leidvoll sagte Buddha. Kali ist die Zerstörerin, aus deren Aktion Neues erwächst. Ich bin sehr naturverbunden. Ich finde stets Antwort und Frieden in der Beobachtung und im Kontakt mit unserer Umwelt und meiner Tochter. Das Leben ist ein Fluss. Es nimmt so wie es gibt. Ich wünsche dir all die Kraft die du brauchst, um für deine Tochter zum gegebenen Zeitpunkt zu leuchten. 

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26. November um 22:44

An dieser Stelle möchte ich erstmal mein Beileid aussprechen, das ist ja wirklich schrecklich we n ich mich in die Situation denke dann bricht es mein Herz das zeigt das man echt jeden Moment schätzen muss und dankbar sein muss ich denke an dich und wünsche dir viel Kraft, wie du aber schon geschrieben hast das Kind ist ein Teil deines Partners dein Kind.

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7. Dezember um 0:43

Habe mir die Beiträge durchgelesen und finde es schön wie ihr zu helfen versucht... schön zu wissen, dass es noch solche Menschen gibt. Dir Karin wünsche ich alles Beste auf der Welt!

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