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Schwanger, Vertragsverlängerung, SS verheimlichen?

24. April 2015 um 16:18

Hallo Leute,

ich weiß so einen Thread gab es letztes Jahr schon mal, kann den nur leider nicht mehr finden.

Es geht um Folgendes:
Ich habe am Montag positiv getestet und war heute beim Doc, der mir die SS bestätigt hat (5+0 heute <3).
Ich bin natürlich mega Happy, aber eins bereitet mir schon ein wenig Bauchschmerzen...

Und zwar arbeite ich seit genau einem Jahr in der Gastro. IdR wird das Arbeitsverhältnis befristet (immer 6 Mon.) und nach zwei Jahren ist dann eine Festanstellung fällig.

Wie gesagt bin ich seit einem Jahr hier angestellt und Ende März wurde mein Vertrag bis zum 30.09.2015 verlängert.
ET ist der 25.12.2015 und bis dahin würde ich schon gerne weiterhin hier bleiben (auch wegen Elterngeld).
Wenn ich meinem Chef jz sage, dass ich schwanger bin, dann kann ich die Verlängerung knicken.
Mein Plan wäre jz gewesen, die SS zu verheimlichen (wenn mgl! Sprich: Keine bis wenig Übelkeit und/oder Komplikationen + der Bauch lässt sich verstecken etc).

Darf man das? Nicht, dass ich Probleme bekomme wegen arglistiger Täuschung oder so.
Aber soweit ich weiß geht das dem AG nichts an, außer ich arbeite in einem Beruf, den man lt. Mutterschutzgesetz nicht ausüben darf.
Bei einem Vorstellungsgespräch zB darf ich die SS ja auch verheimlichen.

Ich weiß, dass das nicht die feine englische ist und Lügen hasse ich sowieso, aber mir fällt echt nichts besseres ein.
Und ihr habt immer so super Tipps und vllt war jmd schon mal in der selben Situation :/.

Danke & LG

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24. April 2015 um 17:59

Ich bin grad 32. Woche....
....und ich war auch in der 28. Woche schon sichtbar schwanger.... Und ich bin topfit, auch jetzt noch....

aber in der Gastronomie.....so ab Woche 20 spätestens, ohne das da Rücksicht genommen wird? ... Das würde nur unter quälerei gehen.... Weil es einfach zu belastend ist....und der Meinung bin ich obwohl ich eine völlig problemlose Schwangerschaft habe, selber auch noch arbeiten bin, noch ein kind hab etc.

Ich verstehe deine Beweggründe aber das Risiko ist einfach zu groß. Vorzeitige wehen etc. würde ich einfach nicht riskieren....

Ich denke auch nicht das es in Woche 28 noch rechtens ist, da eindeutig ist das die Schwangerschaft verheimlicht wurde um an den Vertrag zu kommen....ich bin mir nicht sicher ob im letzten Thread nicht auch sowas in der Art stand....

LG und das wichtigste: herzlichen Glückwunsch!

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24. April 2015 um 19:07

Und wie ist es im falle der te?
sie würde ja die SS monatelang verheimlichen und nach Vertragsunterzeichnung ist sie schwupp di wupp im 6 Monat. Könnte da der Ag nicht versuchen den Vertrag anzufechten wegen arglistiger Täuschung?

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24. April 2015 um 19:12

Ich finde es ehrlich gesagt unverantwortlich
deinem Kind gegenüber.Was wennn etwas passiert auf der Arbeit, du einen Unfall dort hast oder auf dem weg zur Arbeit? Das Mutterschutzgesetz wird auch nicht greifen wenn du die SS verheimlichst.

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24. April 2015 um 19:27

Stimmt so leider nicht!
Die befristung darf maximal 2 Jahre ohne Sachgrund bestehen. Wir ein Sachgrund für die Befristung angegeben, darf auch darüber hinaus befristet werden und das quasi bis zum ende aller tage.

Es kommt also darauf an was im
Vertrag steht. Ist zeitlich begrenzter personeller mehrbedarf als grund der befristung angegeben, ist der arbeitgeber im recht und ist nicht verpflichtet nach 2 jahren zu entfristen!
Im hotel und gaststättengewerbe ist das übrigens ein sehr häufiger befristungsgrund....

Zur te:
Ich bin jetzt in der 24. woche und verstecken kann ich schwangerschaft schon seit wochen nicht mehr.
Und auch wenn ich es dir wünsche eine komplikationslose schwangerschaft zu haben, gerade in der berufssparte gefährdest du den positiven verlauf der schwangerschaft wenn du ohne mutterschutzregelung weiter arbeitest.
Ich würde das risiko nicht eingehen... Alles geld der welt wiegt die gesundheit deines kindes nicht auf!

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24. April 2015 um 20:21

Schwierig.
Hängt von vielen Faktorn ab.

Etwa davon ob Du an Schwangerschaftsbeschwerden leidest die quasi bedingen dass Du die Schwangerschaft bekannt gibst.

Wann kriegst Du denn i.d.R. den neuen Arbeitsvertrag? Ganz kurzfristig (dann wird es schwierig), oder schon 1 - 2 Monate im Voraus?

Ist in Deiner Branche ein Beschäftigungsverbot üblich? Falls ja, könntest Du Deinem AG die Möglichkeit anbieten, ob er Dich bis zum Mutterschutz beschäftigt aber per Beschäftigungsverbot freistellt. Er kriegt dann Deinen Lohn von der Krankenkase ersetzt. Evtl. hat er ja Weiterbeschäftigungsmöglichkei t nach der Schwangerschaft. Das wäre vielleicht für alle Seiten die beste Lösung.


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24. April 2015 um 22:31

Man
könnte doch genauso argumentieren, dass der AG die Beschäftigten übermäßig lange mit befristeten Verträgen hinhält. das finde ich z.B. auch nicht in Ordnung.

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24. April 2015 um 23:32

Danke für die zahlreichen Antworten
Erst mal zum Verständnis:
Ich bin angestellt als "Buffettkraft" in einem
Selbstbedienungs Restaurant. Meine Aufgaben sind: den Laden in Schuss halten und kassieren. Hinter der Kasse kann ich mich gelegentlich auch hinsetzten. Das "Restaurant" befindet sich in einer großen Wahrenhauskette. Sprich keine Arbeit an Sonn- und Feiertagen und max. bis 19 Uhr.
Dann bin ich noch in Teilzeit 30 h.
Ist zwar auch Gastro, aber nicht so wie man es in gewöhnlichen Restaurants kennt.

Und weil jmd meinte, warum ich nicht gewartet habe, bis ich einen festen Vertrag habe.. Eig wollte ich gar nicht so lange da bleiben und eig will ich nach der Elternzeit auch was ganz anderes machen .

Ich denke mir, dass es natürlich kake ist, wenn ich die Schwangerschaft verheimliche, aber auf der anderen Seite, glaube ich nicht, dass mein Chef mir entgegenkommen würde, wenn ich mit offenen Karten spiele.
Versteht ihr wie ich meine?

Ach ja! Die Vertragsverlängerung bekomme ich immer sehr sehr sehr kurzfristig.

Ich hab vorher gar nicht richtig nachgedacht, aber ist schon ziemlich unrealistisch im 6. Monat den Bauch verstecken zu wollen .

Aber es ist halt i-wie ärgerlich wegen 1,5 Monaten extra ALG1 zu beantragen. Am Ende wird mir leider nichts anders übrig bleiben, weil verscherzen will ich es mir da auch nicht. Wer weiß wann/ob ich mal wieder was von denen brauche.

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25. April 2015 um 7:33

Ich
Habe mir jetzt kaum was durchgelesen, aber mal ganz ehrlich. In einer Situation wie dieser: Arbeitgeber ist eine große Kette, sie hat nur Fristverträge (2 Jahre ist heftig)... Es geht um ihr Elterngeld, ihr finanzielles Auskommen für die nächsten Monate. Da würdest du sofort die Kündigung hinnehmen, weil das der großen Kette gegenüber "fair" ist? Du würdest evtl auf hunderte Euro Elterngeld verzichten, weil das für ein Großunternehmen besser sei?
Ganz ehrlich wage ich das zu bezweifeln.

Zunächst muss überhaupt mal klar sein, ob sie das überhaupt verheimlichen kann, ssverlauf etc. Meine cousine hat es bis zum 8. Monat super verheimlichen können. Wäre nix für mich.

Ich habe übrigens auch meine Ss (damals 6. Woche) geheim gehalten, um einen Arbeitsplatz zu bekommen. Kein schlechtes Gewissen. War ja auch nicht sicher, ob die Ss bleibt. Hatte schon eine ff vorher. Dann auf eine Arbeit verzichten? Nein, wirklich nicht...

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25. April 2015 um 13:54

@Mutterschutz
Ich hätte nicht gewartet bis zum Entbindungstermin, sondern bis ich den neuen Vertrag habe. Also weis der AG ja bescheid. Etwas spät, aber immerhin.

Und du hast ja auch recht, dass das nicht fair ist und so Geheimnis- und Lügengeschichten mag ich eig auch nicht, aber in "Not" Situationen ist man sich selbst immer am nächsten.

Wie schon gesagt ist es sehr unrealistisch den Bauch im 6. Monat zu verstecken

Ich werde auf jeden Fall mit offenen Karten spielen.

Aber trotzdem Danke für eure Antworten

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25. April 2015 um 15:55

Na, 5. Monat
also ca 18. SSW bekanntzugeben finde ich jetzt nicht so außergewöhnlich, ist ja erst ein paar Wochen nach der kritischen Zeit. Eine Schwangerschaft frühzeitig bekanntgeben und dann bei einer Fehlgeburt den AG zu informieren, so dass der weiß, dass bestimmt in Kürze an der nächsten Schwangerschaft gebastelt wird, stelle ich mir unangenehm vor.

Und wie Schnucke schon meinte: Im Bereich der TE wird sicherlich eher kurzfristig eingestellt und eingearbeitet, da keine Projektarbeit.

Wenn im Job etwas passiert und der AG wußte nichts von der Schwangerschaft, ist er rechtlich da raus. Sofern aber keine verbotenen Arbeiten wie schweres Heben gemacht werden und sich die Schwangerschaft problemlos entwickelt, sehe ich da nicht so das Problem. Es gibt ja unabhängig von Schwangerschaften auch das Arbeitsschutzgesetz das einen sicheren Platz gewährleisten sollte. Unfälle können genauso gut im Privathaushalt beim Putzen o.ä. passieren.

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25. April 2015 um 19:55

Würde ich die Vertragsverlängerung bekommen
würde die eh nur bis 30.03.16 gehen. Und wegen Elternzeit hat sich das dann auch erledigt.

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25. April 2015 um 20:08

Ich würde keinen unbefristeten Vertrag bekommen,
sondern wieder befristet für 6 Monate.

Ich will ja auch keinen unbefristeten, sondern die Zeit bis zum Mutterschutz überbrücken wegen
1. Bequemlichkeit (muss ich ehrlich zugeben), weil wegen 1,5 Monate ALG1 beantragen ein bisschen unsinnig ist. Erst recht, weil ich ja ka habe, wann der Antrag durchkommt.
Und 2. wegen dem Elterngeld halt.

Ich weiß selber, dass man sowas nicht macht und ich fühle mich auch nicht ganz Wohl dabei, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass mein Chef mir nicht entgegenkommen wird.
Er ist zwar mit meiner Arbeit zufrieden und wir hatten nie Probleme, aber in diesem Fall -davon gehe ich aus- wird er sich zugunsten des Restaurants entscheiden.

Wie gesagt tendiere ich dazu ihm zu sagen, dass ich schwanger bin.

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25. April 2015 um 20:10
In Antwort auf cannababe7

Ich würde keinen unbefristeten Vertrag bekommen,
sondern wieder befristet für 6 Monate.

Ich will ja auch keinen unbefristeten, sondern die Zeit bis zum Mutterschutz überbrücken wegen
1. Bequemlichkeit (muss ich ehrlich zugeben), weil wegen 1,5 Monate ALG1 beantragen ein bisschen unsinnig ist. Erst recht, weil ich ja ka habe, wann der Antrag durchkommt.
Und 2. wegen dem Elterngeld halt.

Ich weiß selber, dass man sowas nicht macht und ich fühle mich auch nicht ganz Wohl dabei, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass mein Chef mir nicht entgegenkommen wird.
Er ist zwar mit meiner Arbeit zufrieden und wir hatten nie Probleme, aber in diesem Fall -davon gehe ich aus- wird er sich zugunsten des Restaurants entscheiden.

Wie gesagt tendiere ich dazu ihm zu sagen, dass ich schwanger bin.

Sag es ihm
1 1/2 Monate machen beim Elterngeld nicht so viel aus und wegen einem befristeten 6 monatsvertrag würde ich die SS nicht verheimlichen

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25. April 2015 um 20:13
In Antwort auf waldmeisterin1

Na, 5. Monat
also ca 18. SSW bekanntzugeben finde ich jetzt nicht so außergewöhnlich, ist ja erst ein paar Wochen nach der kritischen Zeit. Eine Schwangerschaft frühzeitig bekanntgeben und dann bei einer Fehlgeburt den AG zu informieren, so dass der weiß, dass bestimmt in Kürze an der nächsten Schwangerschaft gebastelt wird, stelle ich mir unangenehm vor.

Und wie Schnucke schon meinte: Im Bereich der TE wird sicherlich eher kurzfristig eingestellt und eingearbeitet, da keine Projektarbeit.

Wenn im Job etwas passiert und der AG wußte nichts von der Schwangerschaft, ist er rechtlich da raus. Sofern aber keine verbotenen Arbeiten wie schweres Heben gemacht werden und sich die Schwangerschaft problemlos entwickelt, sehe ich da nicht so das Problem. Es gibt ja unabhängig von Schwangerschaften auch das Arbeitsschutzgesetz das einen sicheren Platz gewährleisten sollte. Unfälle können genauso gut im Privathaushalt beim Putzen o.ä. passieren.

Naja die te
wäre dann aber ca 25 ssw und normal eine SS so lange zu verheimlichen ist das dann nicht mehr

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