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Schwanger - was nun?

24. Februar 2006 um 13:46 Letzte Antwort: 1. November 2011 um 20:24

Ich brauche dringend ein paar Ratschläge und keine Beleidigungen oder Vorwürfe. Habe seit 3 Jahren einen Freund im Ausland und wir versuchen schon länger einen Weg zu finden um zusammen leben zu können. Habe ihn vor 4 Wochen besucht und bin jetzt seit über einer Woche überfällig. Habe jetzt 2 Tests durchgeführt - POSITIV

Ich liebe Kinder, aber ich bin der ganzen Sache einfach nicht gewachsen und habe so Angst vor der Verantwortung. Bin doch selbst erst 25.

Außerdem ist es ja nicht mal sicher, ob wir es schaffen, ein gemeinsamen Weg zu finden. Habe gestern mit ihm geredet... er brauch Bedenkzeit, aber spontan hat er gesagt, ich solle nicht abtreiben.

Ich kann mich aber einfach nicht mit dem Gedanken auseinander setzten. Ich möchte schon Kinder, aber davor eine wirklich feste Bindung und keine Urlaubsbeziehung. Möchte keine alleinerziehende Mutter sein und später vielleicht immer bereuen, dass ich es doch gemacht habe.

Bitte gebt mir ein paar Ratschläge, ohne mir Vorwürfe oder jegliches zu machen (habe hier schon ganz böse Sachen gelesen), ich bin nämlich fertig genug.

Liebe Grüße angelj

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24. Februar 2006 um 15:15

Schwer ratschläge zu geben
hallo angelj

kann verstehen dass die situation in der du dich im moment befindest nicht gerade einfach ist.
finde es deswegen auch schwer da ratschläge zu geben.
der einzige den ich dir geben würde ist, nochmal ein paar nächte darüber zu schlafen.
egal ob du dich für oder gegen das kind entscheidest, es wird entgültig sein und du kannst es dann nicht mehr rückgängig machen.

bin mit 22 jahren mutter geworden und hatte auch große bedenken ob ich das denn schaffe diese verantwortung zu tragen.habe lange überlegt, aber eine abtreibung wäre für mich nicht in frage gekommen, ich denke das hätte ich psychisch nicht verkraftet.
hatte mir mein leben eigentlich auch ganz anders vorgestellt, aber heute bin ich sehr glücklich mich so entschieden zu haben.
habe eine bekannte die abgetrieben hat weil sie die damalige situation auch als nicht passend für ein kind empfunden hat.ich weiss sie leidet heute noch darunter sich nicht anders entschieden zu haben.

will dich weder von dem einen noch von dem anderen überzeugen und dir auch keine vorwürfe machen.ich denke aber, wenn ihr drei jahre schon zusammen geschafft habt und sowieso wege sucht zusammen zu leben, dann ist vielleicht jetzt der zeitpunkt gekommen es zu realisieren.

ich wünsche dir alles gute


LG
Sternchen

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24. Februar 2006 um 17:05

Hallo Angelji
Wenn ihr es drei Jahre geschafft habt, wieso sollte es jetzt scheitern? Das Kind würde euch nur noch mehr aneinander schweisen, denke ich. Ihr liebt das Kind doch beide schon oder etwa nicht? In der Situation wäre eine Abtreibung für Dein Seelenheil fatal und für seines sicher auch.

Ausserdem - eine Garantie hast Du nie das es mit Deinem Partner gutgeht, auch nicht, wenn ihr zusammenlebt

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24. Februar 2006 um 17:14

Es
ist schwer in so einer situation ratschläge zu geben. ich kann dir nur sagen, du musst eine abtreibung 100%ig wollen. weniger geht nicht. 25 ist ja auch nicht mehr 15 und man steht fester im leben. die entscheidung musst du selber treffen, überlege es dir gut. stellt dir deine situation vor. wäre sie mit deinem kind soo viel schlimmer?

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24. Februar 2006 um 20:09

Erstmal
in Ruhe sacken lassen. Du bist doch gerade erst am Anfang Deiner Schwangerschaft - und letztendlich wäre das ein guter Grund, dass Du mit Deinem Freund zusammen leben kannst. Also, erst mal tief durchatmen, Tee aufsetzen und mal feste an was anderes denken. Und ich denke, dann wird sich das mit dem Abtreibungsgedanken auch bald erledigt haben.....Laß die Ohren nicht hängen, das wird schon - und ein Kind ist nun wirklich kein Weltuntergang. Und in der Regel bereut man es nicht - auch nicht, wenn man alleinerziehend ist. LG Jule

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24. Februar 2006 um 22:46

...
ich habe einfach soviel Angst... vor allem!
Dass er mich mit dem Kind sitzen lässt, dass ich der Verantwortung nicht gewachsen bin und auch, wenn wir jetzt "den Weg" dazu gefunden haben, zusammen zu leben... aber doch nicht gleich so krass.
Ich wollte immer erst zusammen leben, und dann weiß man ja besser ob man zusammen passt.
Und wenn ich mich für die Abtreibung entscheide - verkrafte ich das psychisch? Er ist absolut gegen Abtreibung, aber ist er auch immer für mich da, wenn ich mich fürs Kind entscheide?

Ich bin so verzweifelt

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25. Februar 2006 um 0:14
In Antwort auf idith_12313992

...
ich habe einfach soviel Angst... vor allem!
Dass er mich mit dem Kind sitzen lässt, dass ich der Verantwortung nicht gewachsen bin und auch, wenn wir jetzt "den Weg" dazu gefunden haben, zusammen zu leben... aber doch nicht gleich so krass.
Ich wollte immer erst zusammen leben, und dann weiß man ja besser ob man zusammen passt.
Und wenn ich mich für die Abtreibung entscheide - verkrafte ich das psychisch? Er ist absolut gegen Abtreibung, aber ist er auch immer für mich da, wenn ich mich fürs Kind entscheide?

Ich bin so verzweifelt

Kann deine verzweiflung verstehen
aber selbst wenn jetzt alles nach plan gegangen wäre hättest du keine garantie dass er immer für dich da ist.

ich bin nach drei jahren beziehung und zwei jahren zusammen wohnen schwanger geworden.wir haben uns immer gut verstanden und alles lief perfekt.
er hat sich super über die schwangerschaft gefreut, ich war verzweifelt,weil ich es auch für zu früh hielt und dachte ich wäre der verantwortung noch nicht gewachsen.

es lief auch noch eine weile gut, aber nach zwei weiteren jahren haben wir uns trotzdem getrennt.
also dafür gibt es keine garantie.
anfangs war es schwer alleine mit allem, aber es geht alles wenn man nur will.

wie stehen denn deine eltern dazu?
würden sie dir helfen wenn du alleine bist?
hatte das glück dass meine eltern und auch meine freunde mir nach der trennung sehr geholfen haben.
konnte arbeiten gehen und so wenigstens von meinem eigenen geld leben.

zugegeben, die ersten jahre mit einem kleinen kind sind hart, aber ich merke mittlerweile wieviel ich von meiner tochter zurückbekomme.ich denke wenn sie älter ist,wird sie sehr stolz sein auf das was wir zusammen geschafft haben.

ich habe zwischendurch sehr oft gezweifelt ob ich mich nicht besser anders entschieden hätte....es wäre natürlich vieles im leben sehr viel einfacher gewesen dadurch.
wenn ich jedoch abends am bett meiner tochter sitze und zusehe wie sie friedlich schläft, wird mir bewusst wofür ich alles gemacht habe und was ich mir selbst weggenommen hätte wenn ich mich gegen sie entschieden hätte.

ich wünsche euch beiden dass ihr einen gemeinsamen weg finden könnt.

LG Sternchen

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25. Februar 2006 um 12:06
In Antwort auf idith_12313992

...
ich habe einfach soviel Angst... vor allem!
Dass er mich mit dem Kind sitzen lässt, dass ich der Verantwortung nicht gewachsen bin und auch, wenn wir jetzt "den Weg" dazu gefunden haben, zusammen zu leben... aber doch nicht gleich so krass.
Ich wollte immer erst zusammen leben, und dann weiß man ja besser ob man zusammen passt.
Und wenn ich mich für die Abtreibung entscheide - verkrafte ich das psychisch? Er ist absolut gegen Abtreibung, aber ist er auch immer für mich da, wenn ich mich fürs Kind entscheide?

Ich bin so verzweifelt

Nichts überstürzen
Hallo,

ich kann Deine Angst verstehn, aber wenn er absolut gegen Abtreibung ist, kann es gut möglich sein, das er Dich erst Recht verlässt, wenn Du das Kind abtreibst. Die wenigsten Frauen kommen bei einer Abtreibung psychisch absolut unbeschadet davon und Du hörst Dich nicht so an, als seist Du eine dieser Frauen, denen es nichts ausmacht.

Und so wie Du Deinen Freund beschreibst, ist er ein aufrichtiger Mensch und lässt Dich nicht alleine, auch wenn ihr euch vielleicht irgendwann mal trennen solltet. Aber vielleicht ist das Kind ein Ansporn igrendwie zu Dir zu ziehn oder so?

Gib Deinem Baby eine Chance, es hat eine Chance verdient. Und tu vor allem nichts, was Dein Freund nichts weis, das gibt sonst ein Schuss nach hinten.

Ich wünsche Dir alles Gute Lass uns wissen wie Du Dich entschieden hast

Liebe Grüsse, Lisa-;arie

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25. Februar 2006 um 20:31

Hallo liebe AngelJ
Eine Rat in Deiner Situation zu geben, fällt wirklich schwer. Sie ist ja auch wirklich verzwickt.

Der einzige Rat, den ich Dir geben kann ist: warte noch etwas ab. Überstürze bitte nichts. Ich habe am Anfang meiner Schwangerschaft auch mit Panik reagiert. Und daß obwohl die Schwangerschaft geplant war. Wie muß es da jemand gehen, dessen Schwangerschaft nicht geplant ist? Ich konnte mich erst freuen, als ich mein Kind beim ersten Ultraschall gesehen habe.

Ich hoffe Dir wenigstens ein wenig geholfen zu haben,

Liebe Grüße, Pennywise

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25. Februar 2006 um 22:54

Danke
für eure lieben Beiträge.

Ich habe mich bis jetzt noch nicht wirklich entschieden, aber da ich doch eher ein Kopfmensch bin, werde ich es vielleicht eher abtreiben, aber andererseits denke ich, dass es mir das Herz brechen wird. Ich habe mich jetzt erstmal so entschieden, dass ich am Freitag zu ihm fliege und wir von Gesicht zu Gesicht reden, denn übers Telefon so eine wichtige Entscheidung zu treffen finde ich nicht richtig.

Nochmal danke für eure lieben Worte und drückt mir die Daumen die richtige Entscheidung zu treffen.

Viele liebe Grüße angelj

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28. Februar 2006 um 21:50

Hatte ähnliches Problem
Vor 1 Jahr und 5 Monaten postete ich hier im Forum (Schwangerschaft) mit dem Titel "Total im Zwiespalt", weil ich dringend Hilfe brauchte. Ich war grad mal 7 Wochen schwanger (ungeplant) und wusste absolut nicht, was ich tun sollte. Ich war ebenfalls sehr verzweifelt, denn meine Situation sah so aus, dass der Vater des Kindes nichts davon wissen wollte und mich aufgrund der SS verließ. Ich stand also damals schon alleine da und hatte massive Angst, konnte mir nicht vorstellen, ein Kind zu bekommen, aber noch weniger hielt ich den Gedanken aus abzutreiben. Es war furchtbar und die schwierigste Entscheidung meines Lebens.
Ich habe nicht abgetrieben und bekam einen Sohn, der jetzt genau 9 Monate alt ist.
Heute kann ich mit absoluter Überzeugung und Sicherheit sagen, dass mich eine Abtreibung seelisch zerstört hätte. Ich habe mich fürs Leben entschieden und bin wirklich glücklich mit seinem Kleinen. Ich gebe zu, dass es nicht einfach ist als Alleinerziehende, aber es ist zu schaffen und die Liebe zu meinem Kind ist so enorm, dass alles andere zu packen ist, ich meine, ich bekomme viel Kraft durch ihn und die Liebe zu ihm.

Du hast einen Freund, der dich unterstützen will, ist ja wunderbar! Ob ihr in ein paar Jahren immer noch zusammen seid, das weiß niemand und Garantie bekommst du keine.
Könnte ja genauso gut sein, dass du die Abtreibung nicht verkraftest oder er sie nicht verkraftet und es dann zu einer Trennung kommt oder es passieren andere unverhoffte Dinge...who knows...

Ich glaube auf keinen Fall, dass du jemals bereuen würdest, dein Kind bekommen zu haben, bei ner Abtreibung bin ich mir nicht so sicher...

Gib dir noch Zeit und denke wirklich ganz gut nach, ehe du die Entscheidung triffst.
Und hab keine Angst, ein Kind ist etwas Wunderbares!

Lisa

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28. Februar 2006 um 22:47

Ich habs mit 19 geschafft!
Hey,
Im Prinzip ist es wirklich super schwer dir Tipps zu geben. es ist so oder so eine heftige Entscheidung die du vor dir hast. Ich bin mit 19 (ungewollt) schwanger geworden und wußte damals schon, das es mit dem Vater wohl eher auseinander geht. Ich habe mich nacher für mein Kind entschieden, weil ich der Typ Mensch bin der psycisch nicht mit einer Abtreibung klar kommen würde. Bereuhen tue ich es nicht. Ich studiere und hab kurz nach der Entbindung einen tollen Partner kennen gelert, der die "papa-Rolle" übernommen hat. Zu dem leiblichen Vater haben wir auch regelmäßig Kontakt...
Ich wünsche dir viel Kraft und einen kühlen Kopf für die entscheidung die speziell für dein Leben richtig ist. Wenn du magst kannst du dich gern wieder melden.
LG
Cyntha

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1. März 2006 um 9:59

BITTE treib nicht ab!!!
Es ist schwer, Dir einen Ratschlag zu geben. Ich kann Dir nur sagen, überlege es Dir!!! Denn egal wie Du Dich entscheidest, es wird Dein Leben verändern.

Ich bin 23 und habe vor 2 Monaten abgetrieben und war mir gar nicht 100% sicher, ob ich es will. Eigentlich wollte ich das Kind. Ich habe mich von meinem Freund dazu drängen lassen. Wir Beide bereuen es ohne Ende! Ich hätte nie gedacht, dass es so schlimm ist.

Ich stehe mit beiden Beinen im Leben, habe einen sicheren Job, einen lieben Freund, eine schöne Wohnung und die volle Unterstützung meiner Familie und Freunde. Trotzdem hat mich dieser Vorfall total aus der Bahn geworfen. Ich kann nicht mehr dort hingehen, wo Kinder sind. Es tut verdammt weh! Nie wieder würde ich mich für eine Abtreibung entscheiden, denn dieses schlechte Gewissen wirst Du mit ins Grab nehmen. Ich werde wahrscheinlich demnächst eine Therapie beginnen, obwohl ich psychisch nie angeknaxt war. Habe sogar das Ultraschallbild meines Babys eingerahmt und schaue es jeden Tag an. Tut verdammt weh, dass man es nicht mehr rückgängig machen kann. Noch ein Tipp, hör Dir mal das neue Lied "Happy Birthday" an... Das sagt alles!

Egal, ob Du das Kind alleine groß ziehst, dass ist immer noch besser, als es zu töten! Denk immer daran, egal in der wievielten Woche, da ist ein kleines, süßes Baby in Deinem Bauch. Entscheide Dich nicht dagegen!!!

Halt uns auf dem Laufenden und ich wünsche Euch alles Glück der Welt, egal wir Ihr Euch entscheidet!!!

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2. März 2006 um 20:53

Vielleicht eine ganz ander Lösung
Liebe AngelJ,

manchmal kommt es mir alles so durcheinander und komisch vor. Auf der einen Seite gibt es Frauen oder Paare die sich nichts sehnlicher wünschen als ein Kind - und auf der anderen Seite gibt es Frauen, die nicht wissen wie sie mit der Situation umgehen sollen das sie schwanger sind. Ich habe zu der ersten Sorte gehört, und mir nichts sehnlicher gewünscht als Mutter zu werden. Eine Eileiterschwangerschaft und die darauffolgende Diagnose waren erschütternd. Auf natürlichen Wege ist bei mir eine Schwangerschaft nicht möglich. Wir probierten die künstliche Befruchtung - aber es funktionierte auch da nicht. Der Frust und die Belastung, der ständig begleitende Wunsch eine Familie zu haben, sind mit jedem Tag in eine unendliche Dimension gewachsen. Bis zu dem Tag an dem wir uns dazu entschieden haben ein Kind aus den USA zu adoptieren. Unser kleiner Noel wird diesen Monat ein Jahr alt. Wir haben ihn bekommen als er 2 Wochen alt war. Er ist wohl das schönste Geschenk das wir je erhalten haben. Was ich Dir damit sagen will??? Ich weiß nicht, ob Du Dir schon einmal Gedanken darüber gemacht hast, das Kind zu bekommen und es zur Adoption freizugeben. Ich weiß nicht, wie genau das Prozedere hier in Deutschland für eine werdende Mutter abläuft, aber eines kann ich Dir sicher sagen: Es gibt so viele liebe Menschen hier, die sich nichts sehnlicher wünschen als endlich Eltern zu werden. Unser Gedanke war immer der: Warum verzweifelt versuchen ein Kind mit künstlicher Befruchtung zu bekommen, wenn es die Natur nicht vorgesehen hat und wenn es auf der anderen Seite Kinder gibt, die Eltern suchen. Der Weg der Adoption ist hier in Deutschland leider noch kein alltäglicher und gängiger Weg im Gegensatz zu den USA. Hier wird in solchen Situationen meistens abgetrieben. Denke einfach einmal darüber nach. Vielleicht wird Dir im Laufe Deiner Schwangerschaft ja auch noch bewusst, wie wertvoll dieses kleine Wesen in Dir ist und Du kannst Dich darauf freuen - oder aber wie wertvoll dieses kleine Wesen für eine andere Familie sein kann.

Ich wünsche Dir alles Gute,

Nadine

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4. März 2006 um 21:56

Ich verstehe Dich nicht
Klar, dass die Situation unangenehm ist: logisch!
Aber wenn Du ein vernünftiger Mensch bist,dann gibt es nur 2 Wege, zwischen denen Du wählen kannst:

Trage das Kind aus und behalte es!Versuche damit so gut es geht klarzukommen; was man wirklich will, das geht immer!

Empfindest Du aber keine Zuneigung oder fühlst Dich der Aufgabe nicht gewachsen, dann trage es aus und gebe es zur Adoption frei.

Beide Wege werden nicht leicht sein- aber Hallo? Ihr habt einen Fehler gemacht, also müsst ihr auch dafür gerade stehen! Euer Kind umbringen ist einfach keine Lösung, sondern nur eine feige Flucht.

Hier mal eine kleine Anmerkung eines Arztes; vielleicht wäscht Dir das ja Deinen Kopf:

"Wenn man wie ich erlebt hat, daß der intakte, etwa vier bis fünf Zentimeter lange Körper des Ungeborenen mit einem Teil der Gebärmutter-Hautschicht ans Tageslicht befördert wird und plötzlich in der Nierenschale vor einem liegt, so weiß man, daß es sich bei diesem Tun um die Tötung eines Menschen handelt. Der Embryo, dem man auch im zweiten und dritten Schwangerschaftsmonat schon deutlich ansieht, daß er ein Menschlein ist, schlägt für einige Sekunden voller Verzweiflung über das ihm widerfahrene Schicksal mit seinen Gliedern um sich, macht mit der Mundspalte vergebliche Atmungsversuche, ehe sein eben noch rosiger Körper leichenblaß wird, ein Zittern über ihn geht, sein Herz aufhört zu schlagen und er seine Ärmchen und Beinchen zum letzten Male ausstreckt."

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6. März 2006 um 3:07
In Antwort auf aline_12627063

Ich verstehe Dich nicht
Klar, dass die Situation unangenehm ist: logisch!
Aber wenn Du ein vernünftiger Mensch bist,dann gibt es nur 2 Wege, zwischen denen Du wählen kannst:

Trage das Kind aus und behalte es!Versuche damit so gut es geht klarzukommen; was man wirklich will, das geht immer!

Empfindest Du aber keine Zuneigung oder fühlst Dich der Aufgabe nicht gewachsen, dann trage es aus und gebe es zur Adoption frei.

Beide Wege werden nicht leicht sein- aber Hallo? Ihr habt einen Fehler gemacht, also müsst ihr auch dafür gerade stehen! Euer Kind umbringen ist einfach keine Lösung, sondern nur eine feige Flucht.

Hier mal eine kleine Anmerkung eines Arztes; vielleicht wäscht Dir das ja Deinen Kopf:

"Wenn man wie ich erlebt hat, daß der intakte, etwa vier bis fünf Zentimeter lange Körper des Ungeborenen mit einem Teil der Gebärmutter-Hautschicht ans Tageslicht befördert wird und plötzlich in der Nierenschale vor einem liegt, so weiß man, daß es sich bei diesem Tun um die Tötung eines Menschen handelt. Der Embryo, dem man auch im zweiten und dritten Schwangerschaftsmonat schon deutlich ansieht, daß er ein Menschlein ist, schlägt für einige Sekunden voller Verzweiflung über das ihm widerfahrene Schicksal mit seinen Gliedern um sich, macht mit der Mundspalte vergebliche Atmungsversuche, ehe sein eben noch rosiger Körper leichenblaß wird, ein Zittern über ihn geht, sein Herz aufhört zu schlagen und er seine Ärmchen und Beinchen zum letzten Male ausstreckt."

Sie hat um Ratschläge gebeten und nicht um Vorwürfe

du "altkluges" Kind.

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6. März 2006 um 14:27
In Antwort auf aline_12627063

Ich verstehe Dich nicht
Klar, dass die Situation unangenehm ist: logisch!
Aber wenn Du ein vernünftiger Mensch bist,dann gibt es nur 2 Wege, zwischen denen Du wählen kannst:

Trage das Kind aus und behalte es!Versuche damit so gut es geht klarzukommen; was man wirklich will, das geht immer!

Empfindest Du aber keine Zuneigung oder fühlst Dich der Aufgabe nicht gewachsen, dann trage es aus und gebe es zur Adoption frei.

Beide Wege werden nicht leicht sein- aber Hallo? Ihr habt einen Fehler gemacht, also müsst ihr auch dafür gerade stehen! Euer Kind umbringen ist einfach keine Lösung, sondern nur eine feige Flucht.

Hier mal eine kleine Anmerkung eines Arztes; vielleicht wäscht Dir das ja Deinen Kopf:

"Wenn man wie ich erlebt hat, daß der intakte, etwa vier bis fünf Zentimeter lange Körper des Ungeborenen mit einem Teil der Gebärmutter-Hautschicht ans Tageslicht befördert wird und plötzlich in der Nierenschale vor einem liegt, so weiß man, daß es sich bei diesem Tun um die Tötung eines Menschen handelt. Der Embryo, dem man auch im zweiten und dritten Schwangerschaftsmonat schon deutlich ansieht, daß er ein Menschlein ist, schlägt für einige Sekunden voller Verzweiflung über das ihm widerfahrene Schicksal mit seinen Gliedern um sich, macht mit der Mundspalte vergebliche Atmungsversuche, ehe sein eben noch rosiger Körper leichenblaß wird, ein Zittern über ihn geht, sein Herz aufhört zu schlagen und er seine Ärmchen und Beinchen zum letzten Male ausstreckt."

Ach ja...
dann werden sich die beiden toten Neugeborenen, die irgendwann letzte Woche oder so (war in den Nachrichten) im Altpapier gefunden wurden, aber gefreut haben - hauptsache sie wurden nicht abgetrieben!!!
Zwei völlig unabhängige Fälle, beide einfach im Altpapier entsorgt. Bei einem hat man die Mutter gefunden, ne Sechzehnjährige. Sie muss ja super mit der Schwangerschaft klargekommen sein, wenn sie sowas tut. Es sehen eben nicht alle die Alternative von Adoption usw. Und die hier war wohl einfach hoffnungslos überfordert...
Sorry hat jetzt nichts mit dem Ursprungs-Beitrag zu tun, fand nur die "Arztstory" etwas - naja...

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6. März 2006 um 14:35
In Antwort auf monat_12243645

Ach ja...
dann werden sich die beiden toten Neugeborenen, die irgendwann letzte Woche oder so (war in den Nachrichten) im Altpapier gefunden wurden, aber gefreut haben - hauptsache sie wurden nicht abgetrieben!!!
Zwei völlig unabhängige Fälle, beide einfach im Altpapier entsorgt. Bei einem hat man die Mutter gefunden, ne Sechzehnjährige. Sie muss ja super mit der Schwangerschaft klargekommen sein, wenn sie sowas tut. Es sehen eben nicht alle die Alternative von Adoption usw. Und die hier war wohl einfach hoffnungslos überfordert...
Sorry hat jetzt nichts mit dem Ursprungs-Beitrag zu tun, fand nur die "Arztstory" etwas - naja...

Wieso ...
... werden eigentlich immer Präzedenzfälle zur Meinungsbegründung herangezogen?

Völlig unrealistisch.

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6. März 2006 um 15:13
In Antwort auf an0N_1269135699z

Wieso ...
... werden eigentlich immer Präzedenzfälle zur Meinungsbegründung herangezogen?

Völlig unrealistisch.

Weiss nicht
wer noch so argumentiert, hab erst zweimal gepostet mit eben dieser Begründung, aber ob mans als Präzendenzfall bezweichnen kann weiss ich nicht. Passiert ja oft genug, hört man immer wieder, daß tote Babies gefunden werden, im Müll, in Plastiktüten, oder nur ein paar Jahre oder Monate alt und in der Wohnung verhungert usw..
Ich meine im allgemeinen nicht ausschließlich DIESE beiden Babies von letzter Woche - aber anscheinend sind ja immer wieder Mütter überfordert, lieben die Kinder nicht usw. Also, da find ich ne Abtreibung in den ersten SSW doch besser als das Neugeborene umzubringen...
Aber irgendwie dreht sich diese Diskussion sowieso immer im Kreis... an sich kanns mir wurscht sein, bin auch so jemand der keinen Bock auf Kinder hat, aber ich verhalte mich demensprechend, verhüte und bin doppelt vorsichtig. Und selbst wenn mal mit der Pille was schiefgeht - würd ich mir eben die Pille danach besorgen, somit stellt sich die Entscheidungsfrage Abtreibung oder nicht garnicht...

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6. März 2006 um 15:22
In Antwort auf monat_12243645

Weiss nicht
wer noch so argumentiert, hab erst zweimal gepostet mit eben dieser Begründung, aber ob mans als Präzendenzfall bezweichnen kann weiss ich nicht. Passiert ja oft genug, hört man immer wieder, daß tote Babies gefunden werden, im Müll, in Plastiktüten, oder nur ein paar Jahre oder Monate alt und in der Wohnung verhungert usw..
Ich meine im allgemeinen nicht ausschließlich DIESE beiden Babies von letzter Woche - aber anscheinend sind ja immer wieder Mütter überfordert, lieben die Kinder nicht usw. Also, da find ich ne Abtreibung in den ersten SSW doch besser als das Neugeborene umzubringen...
Aber irgendwie dreht sich diese Diskussion sowieso immer im Kreis... an sich kanns mir wurscht sein, bin auch so jemand der keinen Bock auf Kinder hat, aber ich verhalte mich demensprechend, verhüte und bin doppelt vorsichtig. Und selbst wenn mal mit der Pille was schiefgeht - würd ich mir eben die Pille danach besorgen, somit stellt sich die Entscheidungsfrage Abtreibung oder nicht garnicht...

Tolle Einstellung
"aber ich verhalte mich demensprechend, verhüte und bin doppelt vorsichtig. Und selbst wenn mal mit der Pille was schiefgeht - würd ich mir eben die Pille danach besorgen, somit stellt sich die Entscheidungsfrage Abtreibung oder nicht garnicht..."

Ich hab nicht gedacht, das ich hier jemals so eine vernünftige Antwort zu lesen bekomme. Boah, ich bin fast vom Stuhl gefallen

Nur wenn man die Zahl der Babys die überlebt haben gegenüber den toten Kindern betrachtet, dann ist diese Zahl toter Kinder immer noch verschwindend gering.

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6. März 2006 um 21:04
In Antwort auf inez_12562985

Sie hat um Ratschläge gebeten und nicht um Vorwürfe

du "altkluges" Kind.

...
Und ich hab ihr sogar zwei Ratschläge gegeben!
Aber lassen mer des!

Hm, ich find's grad unsinnig,dass man ein Scheinargument für Abtreibung findet, indem man meint, dass manche Mütter heillos überfordert sind und ihr Kind im Nachhinein sowieso umbringen!
Klar passiert das- so wie auch Wunschkinder misshandelt werden oder keine genügende Aufmerksamkeit erhalten.
Diese Dinge darf man nicht befürworten- und dem muss man entgegenwirken.
Aber ob es sinnvoll ist das in Form eines Mordes zu tun, bevor das Kind das Licht der Welt erblickt, weiß ich nicht!
Das Kind wird genauso umgebracht und erleidet wahrscheinlich die gleichen Schmerzen. Einziger Unterschied: es passiert legal und die jüngen Mütter meinen nicht die Täterinnen gewesen zu sein!

Man kann es drehen, wie man will. Es ist, wie es ist!

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7. März 2006 um 11:38
In Antwort auf aline_12627063

Ich verstehe Dich nicht
Klar, dass die Situation unangenehm ist: logisch!
Aber wenn Du ein vernünftiger Mensch bist,dann gibt es nur 2 Wege, zwischen denen Du wählen kannst:

Trage das Kind aus und behalte es!Versuche damit so gut es geht klarzukommen; was man wirklich will, das geht immer!

Empfindest Du aber keine Zuneigung oder fühlst Dich der Aufgabe nicht gewachsen, dann trage es aus und gebe es zur Adoption frei.

Beide Wege werden nicht leicht sein- aber Hallo? Ihr habt einen Fehler gemacht, also müsst ihr auch dafür gerade stehen! Euer Kind umbringen ist einfach keine Lösung, sondern nur eine feige Flucht.

Hier mal eine kleine Anmerkung eines Arztes; vielleicht wäscht Dir das ja Deinen Kopf:

"Wenn man wie ich erlebt hat, daß der intakte, etwa vier bis fünf Zentimeter lange Körper des Ungeborenen mit einem Teil der Gebärmutter-Hautschicht ans Tageslicht befördert wird und plötzlich in der Nierenschale vor einem liegt, so weiß man, daß es sich bei diesem Tun um die Tötung eines Menschen handelt. Der Embryo, dem man auch im zweiten und dritten Schwangerschaftsmonat schon deutlich ansieht, daß er ein Menschlein ist, schlägt für einige Sekunden voller Verzweiflung über das ihm widerfahrene Schicksal mit seinen Gliedern um sich, macht mit der Mundspalte vergebliche Atmungsversuche, ehe sein eben noch rosiger Körper leichenblaß wird, ein Zittern über ihn geht, sein Herz aufhört zu schlagen und er seine Ärmchen und Beinchen zum letzten Male ausstreckt."

Öhm, nur mal nebenbei
der Embryo überlebt den Weg durch den Geburtskanal gar nicht. Zumindest nicht in diesem Stadium.

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13. März 2006 um 22:08

Hallo
nochmal danke für eure vielen Beiträge.
Ich war jetzt 9 Tage bei ihm, wir haben viel diskutiert und er möchte das Kind immer noch, obwohl er auch weiß, dass es besser wäre, wenn wir abtreiben würden.

Meine Freunde und Familie wären auf jeden Fall für mich da, aber das reicht mir nun mal nicht. Ich brauche ihn dazu und es ist nicht so leicht für ihn, dass er hier Fuss fassen kann und ein Kind und ihn durchfüttern schaffe ich leider nicht. Und wenn ich mich für ein Kind entscheide möchte ich auch die ersten 3 Jahre zuhause bleiben und mich vollkommen darum kümmern.

Zwar bin ich mir immer noch nicht ganz sicher, aber ich habe am Donnerstag die Besprechung und wenn ich mich dazu entscheide am Freitag die OP.

Versteht mich nicht falsch, aber ich möchte meinem Kind eine harmonische Familie bieten und nicht eine, bei der der Anfang schon problematisch ist. Und ich spreche da aus eigener Erfahrung... (keine sex.Misshandlung!)

Zur Adoption freigeben kommt für mich gar nicht in Frage, denn wenn ich das Baby so lange in mir trage und austrage, werde ich es niemals hergeben können. Es fällt mir ja so schon schwer eine Entscheidung zu treffen.

Angelj

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14. März 2006 um 12:21
In Antwort auf idith_12313992

Hallo
nochmal danke für eure vielen Beiträge.
Ich war jetzt 9 Tage bei ihm, wir haben viel diskutiert und er möchte das Kind immer noch, obwohl er auch weiß, dass es besser wäre, wenn wir abtreiben würden.

Meine Freunde und Familie wären auf jeden Fall für mich da, aber das reicht mir nun mal nicht. Ich brauche ihn dazu und es ist nicht so leicht für ihn, dass er hier Fuss fassen kann und ein Kind und ihn durchfüttern schaffe ich leider nicht. Und wenn ich mich für ein Kind entscheide möchte ich auch die ersten 3 Jahre zuhause bleiben und mich vollkommen darum kümmern.

Zwar bin ich mir immer noch nicht ganz sicher, aber ich habe am Donnerstag die Besprechung und wenn ich mich dazu entscheide am Freitag die OP.

Versteht mich nicht falsch, aber ich möchte meinem Kind eine harmonische Familie bieten und nicht eine, bei der der Anfang schon problematisch ist. Und ich spreche da aus eigener Erfahrung... (keine sex.Misshandlung!)

Zur Adoption freigeben kommt für mich gar nicht in Frage, denn wenn ich das Baby so lange in mir trage und austrage, werde ich es niemals hergeben können. Es fällt mir ja so schon schwer eine Entscheidung zu treffen.

Angelj


Finde ich sehr sehr schade, dass du so denkst.
Es stehen alle hinter dir, wollen das Kind, würden dich unterstützen, eine ziemlich positive Grundvoraussetzung!!
Davon hätte ich nur träumen können damals...

Lisa

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14. März 2006 um 14:17
In Antwort auf idith_12313992

Hallo
nochmal danke für eure vielen Beiträge.
Ich war jetzt 9 Tage bei ihm, wir haben viel diskutiert und er möchte das Kind immer noch, obwohl er auch weiß, dass es besser wäre, wenn wir abtreiben würden.

Meine Freunde und Familie wären auf jeden Fall für mich da, aber das reicht mir nun mal nicht. Ich brauche ihn dazu und es ist nicht so leicht für ihn, dass er hier Fuss fassen kann und ein Kind und ihn durchfüttern schaffe ich leider nicht. Und wenn ich mich für ein Kind entscheide möchte ich auch die ersten 3 Jahre zuhause bleiben und mich vollkommen darum kümmern.

Zwar bin ich mir immer noch nicht ganz sicher, aber ich habe am Donnerstag die Besprechung und wenn ich mich dazu entscheide am Freitag die OP.

Versteht mich nicht falsch, aber ich möchte meinem Kind eine harmonische Familie bieten und nicht eine, bei der der Anfang schon problematisch ist. Und ich spreche da aus eigener Erfahrung... (keine sex.Misshandlung!)

Zur Adoption freigeben kommt für mich gar nicht in Frage, denn wenn ich das Baby so lange in mir trage und austrage, werde ich es niemals hergeben können. Es fällt mir ja so schon schwer eine Entscheidung zu treffen.

Angelj

Hallo
bin keine Abtreibungsgegnerin, aber bei dir scheinen doch alle Voraussetzungen für ein Kind gegeben.

Was würdest du denn machen, wenn dein Freund hier wohnen würde, ihr bekämt ein Kind und dann müßte er beruflich für längere Zeit weg? Dann wärst du doch auch vorübergehend alleine und von was anderem kann man ja jetzt auch nicht sprechen, wenn dein Freund doch vor hat, sich bei dir nieder zu lassen. UND deine Familie ist auch für dich da.

Schade, ich kann zu 90% keine Kinder bekommen.

Aber ich glaube, daß deine Entscheidung schon längst gefallen ist.

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14. März 2006 um 14:54
In Antwort auf ulli29

Hallo
bin keine Abtreibungsgegnerin, aber bei dir scheinen doch alle Voraussetzungen für ein Kind gegeben.

Was würdest du denn machen, wenn dein Freund hier wohnen würde, ihr bekämt ein Kind und dann müßte er beruflich für längere Zeit weg? Dann wärst du doch auch vorübergehend alleine und von was anderem kann man ja jetzt auch nicht sprechen, wenn dein Freund doch vor hat, sich bei dir nieder zu lassen. UND deine Familie ist auch für dich da.

Schade, ich kann zu 90% keine Kinder bekommen.

Aber ich glaube, daß deine Entscheidung schon längst gefallen ist.

Schwer
Es ist wirklich schwer, euch zu erklären, was ich fühle. Ich habe auch eine Bekannte, die keine Kinder bekommen kann und ich fühle mich wie ein ... ihr gegenüber. Aber mir ist es einfach sehr wichtig eine richtige Familie zu haben.

Mein Freund und ich hatten bis jetzt einfach noch nicht die Möglichkeit zusammen zu leben und zu schauen, ob das mit uns klappt. Er lebt zwar in einem europäischen Land, ist aber in Afrika geboren und aufgewachsen und erst seit 7 Jahren auf den Kanaren. Zu der verschiedenen Mentalität kommt noch die Religion dazu, er ist moslem. Bis jetzt konnte ich zwar noch nichts feststellen, was mich wirklich stört, aber wie gesagt, wir waren bis jetzt auch immer nur im Urlaub zusammen. Ich liebe ihn wirklich, aber ich bin ein sehr vorsichtiger Mensch.
Was mache ich, wenn er nach Deutschland kommt und es gefällt ihm hier nicht? Schließlich ist es hier viele Monate kalt und die Menschen sind auch kälter als im Süden. Ich möchte auch ihn nicht unglücklich machen. Klar, für die ersten 3 Jahre im Mutterschutz wäre ich bereit, zu ihm zu gehen, aber ich möchte das mein Kind in einen guten Kindergarten und auf eine deutsche Schule geht. Und wenn er dann nicht mitkommen möchte... Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als eine richtige Familie.

So, ich wollte hier keine Rechenschaft ablegen, aber vielleicht könnt ihr mich somit besser verstehen.

Liebe Grüße

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14. März 2006 um 15:16
In Antwort auf idith_12313992

Schwer
Es ist wirklich schwer, euch zu erklären, was ich fühle. Ich habe auch eine Bekannte, die keine Kinder bekommen kann und ich fühle mich wie ein ... ihr gegenüber. Aber mir ist es einfach sehr wichtig eine richtige Familie zu haben.

Mein Freund und ich hatten bis jetzt einfach noch nicht die Möglichkeit zusammen zu leben und zu schauen, ob das mit uns klappt. Er lebt zwar in einem europäischen Land, ist aber in Afrika geboren und aufgewachsen und erst seit 7 Jahren auf den Kanaren. Zu der verschiedenen Mentalität kommt noch die Religion dazu, er ist moslem. Bis jetzt konnte ich zwar noch nichts feststellen, was mich wirklich stört, aber wie gesagt, wir waren bis jetzt auch immer nur im Urlaub zusammen. Ich liebe ihn wirklich, aber ich bin ein sehr vorsichtiger Mensch.
Was mache ich, wenn er nach Deutschland kommt und es gefällt ihm hier nicht? Schließlich ist es hier viele Monate kalt und die Menschen sind auch kälter als im Süden. Ich möchte auch ihn nicht unglücklich machen. Klar, für die ersten 3 Jahre im Mutterschutz wäre ich bereit, zu ihm zu gehen, aber ich möchte das mein Kind in einen guten Kindergarten und auf eine deutsche Schule geht. Und wenn er dann nicht mitkommen möchte... Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als eine richtige Familie.

So, ich wollte hier keine Rechenschaft ablegen, aber vielleicht könnt ihr mich somit besser verstehen.

Liebe Grüße

Du sollst ja auch keinem Rechenschaft ablegen
Hallo,

ist natürlich ein Problem, wenn ihr euch nur aus der lockeren Urlaubsstimmung her kennt.

Du sprichst für mich sehr wichtige Dinge an. Wie religiös ist denn dein "Freund"? Kannst du mit tiefgläubigen Menschen umgehen? Er kennt D nicht. Kann er sich denn unser Land überhaupt vorstellen?

Wenn dein Freund nach D kommt und es ihm hier nicht gefällt ist das nicht dein Problem.

Lange Rede kurzer Sinn - mit deinem jetzigen Freund wirst du wohl über kurz oder lang keine heile Familie aufbauen. Diese Dinge werden doch immer über euch schweben.

Wünsche dir alles Gute und triff letzten Endes für dich die richtige Entscheidung. Aber m. E. solltest du deine Beziehung von Grund mal auf überdenken.

Gruß

Ulli

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14. März 2006 um 15:44
In Antwort auf ulli29

Du sollst ja auch keinem Rechenschaft ablegen
Hallo,

ist natürlich ein Problem, wenn ihr euch nur aus der lockeren Urlaubsstimmung her kennt.

Du sprichst für mich sehr wichtige Dinge an. Wie religiös ist denn dein "Freund"? Kannst du mit tiefgläubigen Menschen umgehen? Er kennt D nicht. Kann er sich denn unser Land überhaupt vorstellen?

Wenn dein Freund nach D kommt und es ihm hier nicht gefällt ist das nicht dein Problem.

Lange Rede kurzer Sinn - mit deinem jetzigen Freund wirst du wohl über kurz oder lang keine heile Familie aufbauen. Diese Dinge werden doch immer über euch schweben.

Wünsche dir alles Gute und triff letzten Endes für dich die richtige Entscheidung. Aber m. E. solltest du deine Beziehung von Grund mal auf überdenken.

Gruß

Ulli

...
Hallo Ulli

Er redet gern von seiner Religion, versucht mir auch immer nahe zu bringen, warum er den Islam besser findet als das Christentum, aber er hat bis jetzt nie versucht mich umzustimmen.

Er war schon ein halbes Jahr in Schottland und auch einige Monate in England. Ich glaube, dass kommt Deutschland relativ nahe. Gegangen ist er damals, weil die jeweilige Beziehung nicht geklappt hat (Schottland).

Ich danke dir jedenfalls für dein Posting - es hört sich sehr verständnisvoll an.

Liebe Grüße, angelj

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14. März 2006 um 16:46
In Antwort auf idith_12313992

...
Hallo Ulli

Er redet gern von seiner Religion, versucht mir auch immer nahe zu bringen, warum er den Islam besser findet als das Christentum, aber er hat bis jetzt nie versucht mich umzustimmen.

Er war schon ein halbes Jahr in Schottland und auch einige Monate in England. Ich glaube, dass kommt Deutschland relativ nahe. Gegangen ist er damals, weil die jeweilige Beziehung nicht geklappt hat (Schottland).

Ich danke dir jedenfalls für dein Posting - es hört sich sehr verständnisvoll an.

Liebe Grüße, angelj

Test
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14. März 2006 um 16:52
In Antwort auf idith_12313992

...
Hallo Ulli

Er redet gern von seiner Religion, versucht mir auch immer nahe zu bringen, warum er den Islam besser findet als das Christentum, aber er hat bis jetzt nie versucht mich umzustimmen.

Er war schon ein halbes Jahr in Schottland und auch einige Monate in England. Ich glaube, dass kommt Deutschland relativ nahe. Gegangen ist er damals, weil die jeweilige Beziehung nicht geklappt hat (Schottland).

Ich danke dir jedenfalls für dein Posting - es hört sich sehr verständnisvoll an.

Liebe Grüße, angelj

Hallo
nix zu danken. Obwohl ich dich am liebsten vom Gegenteil überzeugen würde.

Das er seine Religion gut findet, ist doch in Ordnung.

Nur die Landesflucht, die er betreibt, find ich ein wenig unreid.

Hast du evtl. davor Angst? Angst, daß er das Weite sucht, wenn es ihm zuviel wird?

Dir auch liebe Grüße

Ulli

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14. März 2006 um 16:56
In Antwort auf ulli29

Hallo
nix zu danken. Obwohl ich dich am liebsten vom Gegenteil überzeugen würde.

Das er seine Religion gut findet, ist doch in Ordnung.

Nur die Landesflucht, die er betreibt, find ich ein wenig unreid.

Hast du evtl. davor Angst? Angst, daß er das Weite sucht, wenn es ihm zuviel wird?

Dir auch liebe Grüße

Ulli

Öhm
unreid = unreif

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14. März 2006 um 19:09
In Antwort auf ulli29

Hallo
nix zu danken. Obwohl ich dich am liebsten vom Gegenteil überzeugen würde.

Das er seine Religion gut findet, ist doch in Ordnung.

Nur die Landesflucht, die er betreibt, find ich ein wenig unreid.

Hast du evtl. davor Angst? Angst, daß er das Weite sucht, wenn es ihm zuviel wird?

Dir auch liebe Grüße

Ulli

Ja
Natürlich habe ich auch Angst davor und ich weiß auch, dass es keine Garantie dafür gibt, dass eine Beziehung hält und dass es auch andere Frauen als alleinerziehend geschafft haben. Ich bin in der Beziehung vielleicht ein bisschen altmodisch oder auch nur ein Feigling, aber ich möchte heiraten, wenn ich mir sicher bin, dass er mich und ich ihn liebe und dann auch eine Familie gründen. Aber nicht umgekehrt und eine Schwangerschaft dazu nutzen, die Beziehung aufzubauen. Wenn ich das Kind behalten sollte, dann muss ich sowieso mit dem Gedanken rangehen, dass ich es alleine aufziehe. Und das möchte ich eben nicht.

LG angelj

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15. März 2006 um 9:06
In Antwort auf idith_12313992

Ja
Natürlich habe ich auch Angst davor und ich weiß auch, dass es keine Garantie dafür gibt, dass eine Beziehung hält und dass es auch andere Frauen als alleinerziehend geschafft haben. Ich bin in der Beziehung vielleicht ein bisschen altmodisch oder auch nur ein Feigling, aber ich möchte heiraten, wenn ich mir sicher bin, dass er mich und ich ihn liebe und dann auch eine Familie gründen. Aber nicht umgekehrt und eine Schwangerschaft dazu nutzen, die Beziehung aufzubauen. Wenn ich das Kind behalten sollte, dann muss ich sowieso mit dem Gedanken rangehen, dass ich es alleine aufziehe. Und das möchte ich eben nicht.

LG angelj

Hallo Angelj
Also deinen letzten Satz kann ich leider nicht nachvollziehen. In deiner Situation gibt es ein "Ich möchte nicht" nicht. Du bist für ein Leben verantwortlich, dementsprechend solltest du auch reagieren.

Deine Beziehung könntest du selbst mit der Schwangerschaft nicht aufbauen. Das ist doch alles nur ein sehr langer Urbaubsflirt, wenn ich das mal so überspitzt sagen darf.

Gehe in dich und denke über alles noch mal nach. Geht es mit dem Kind auf keinen Fall?

Mit 25 hab ich auch noch so wie du gedacht. Alles muß passen. So läuft es aber leider seltenst. Das Leben ist nunmal kein Wunschkonzert.

Aber wie schon geschrieben, tu das richtige für dich.

Alles Gute & Gruß

Ulli

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21. März 2006 um 12:32

Hallo Angelj
Wollte mal hören, wie es dir geht.

PN konnte ich leider nicht senden.

Meld dich doch mal wenn du magst.

Liebe Grüße

Ulli

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29. Juli 2008 um 18:32

Ich kann dich echt verstehen!
Hi ich bin Nena auch 25 Jahre alt und selbst Schwanger! Weiss es seit Sontag und war heute gleich beim Gyn,5 Woche! Mein Mann afrikaner,reagierte genauso beschissen wie Dein Freund! Bin verzweifelt,hab soweit alle unterlagen heute vom Gyn zum Schwangerschaftsabbruch mitbekommen,Morgen Beratungsgespräch und Freitag eigentlich schon die Abtreibung aber ich weiss gar nicht mehr was ich machen soll! Einerseits weiss ich ,dass ich es schaffen würde andererseits bin ich sehr einsam gerade und steh mit meinen Problemen alleine da und meinen Entscheidungen! Was nun?
Wenn Du magst dann schreib an meine Email zurück nena281182@yahoo.de

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1. November 2011 um 20:24

Schwanger mit 14 ...
Ich bin schwanger und das mit 14 jahren .. mein freund ist 19 jahre alt .. und eig. wollen wir das kind .. meine mam weiß es auch schon das ich schwanger bin .. und ich bin in der 9.SSW .. was können wir tun .. und was kann alles passieren .. von wegen jugendamt usw.. bitte helft mir ..

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