Home / Forum / Mein Baby / Schwangere und Geburtsgeschichten - muss das sein?

Schwangere und Geburtsgeschichten - muss das sein?

4. Dezember 2014 um 7:50 Letzte Antwort: 5. Dezember 2014 um 0:02

Ich bin gerade mit meinem ersten Kind im 5ten (19+4) schwanger.
Da meinte meine Freundin (ohne Kinder) über Geburten sprechen zu müssen. Lt. ihrer Aussage enstehen die meisten Behinderungen durch Sauerstoffmangel bei natürlichen Geburten und dieses Risiko steht in keinem Verhältnis zum Risiko eines KS. Auch findet sie es egoistisch von Frauen auf einen KS zu verzichten, weil man deshalb ev. Depressionen, Bindungsprobleme, Stillprobleme udgl bekommen könnte. Immerhin vergehen die Probleme der Frau wieder, dein Kind hat aber sein Leben lang dann eine Behinderung. Sie is deshalb auch so froh, dass der Mann einer anderen Freundin diese zum KS überredet hat, auch wenn die Frau deshalb zu kämpfen hat. Sie hat im Kreißsaal halt nur an sich gedacht und nicht an das Kind. Welche Komplikationen es gab, dass man sich wirklich für einen KS aussprach, ist ihr nicht bekannt.
Ich bin der Meinung sollte es bei einer natürlichen Geburt zu einer Behinderung kommen, dann ist das ein tragisches Schicksal, aber doch keine egoistische Fehlentscheidung der Frau!!!???
Aber wenn meinem Kind was passiert gibt sie mit ihrer Ansicht ja direkt mir die Schuld, wenn ich mich nicht für einen geplanten KS entscheide.

Liegt es an meinen Hormonen, oder sagt man sowas eig. nicht unbedingt zu einer schwangeren Frau?

Lg Plici

Mehr lesen

4. Dezember 2014 um 7:59

Also
erstmal ist das ja Quatsch was deine Freundin von sich gibt!
Es ist doch nicht umsonst eine Natürliche Geburt und von Mutternatur so bestimmt.
Und wie du sagst, wenn etwas schief läuft bei der Geburt dann ist es ein tragisches Schicksal!
Außerdem sollte sie sich da nicht einmischen und versuchen dich zu beeinflussen, das ist allein deine Entscheidung wie du dein Kind auf die Welt bringen möchtest. Und zum Glück gibt es gute Geburtsvorbereitungskurse die einen da schon prima aufklären.

Wenn deine Freundin wieder mal damit anfängt dann sag ihr einfach das du das nicht hören möchtest

LG

Gefällt mir
4. Dezember 2014 um 8:02

Dein kind, dein körper, deine entbindung.
Jeder hat deine Meinung über die für SICH beste Form der Entbindung. Jeder hat seine Wünsche und Vorstellungen. Jeder hat seine Geschichte oder kennt die von anderen

Aber einzig und allein wichtig für dich, ist dass was dir Möglich und Wichtig ist. Wenn aus medizinischer Sicht kein Kaiserschnitt notwendig ist und du spontan entbinden möchtest, tu das. Egal, was deine Freundin dir sagt. Wenn du ihre Meinung nicht hören möchtest, sag ihr das.

Ich habe zu Hause entbunden... Du kannst dir nicht vorstellen was mir alles gesagt wurde als ich diesen Wunsch aussprach und weißt du was... Wir haben den Tipp meiner Hebamme befolgt und jeden der fragte erzählt, dass wir ins KH gehen.

Bis mein Sohn geboren war, wusste niemand außer uns und meiner besten Freundin von der geplanten Hausgeburt.

Ich hatte die für uns beste Wahl getroffen.

Es gibt so viele Gründe, weshalb ein Kind eine Behinderung haben kann.

Was willst du? Mir hat es geholfen - nur für mich, mich mit Geburtsgeschichte auseinander zu setzten. Ich hatte tolle Hebammen und habe auf das gehört was mir wichtig war.

Störe dich nicht an den Erzählungen andere sondern denke darüber nach, was du willst.

LG

Gefällt mir
4. Dezember 2014 um 8:06

So viel
ich weiss, ist eine natuerliche geburt immer noch die risiko aermste geburt. ich hatte 4geburten, eine davon ein not-kaiserschnitt. das war fuer mich stress pur. guers kind auch, es hatte sehr schlechte werte.
lass dich nicht stressen! seit 1000enden von jahren gebaeren die meisten frauen natuerlich! deine freundin ist nicht gerade empathisch, grenz dich ab und entscheide dich fuer dich selbst!
alles gute!

Gefällt mir
4. Dezember 2014 um 8:09

...
Das was sie dir da erzählt hat ist ja totaler quatsch. Aber du kannst dich schon mal daran gewöhnen, wenn man schwanger ist hat jeder etwas dazu zu sagen oder ein paar "gute" Ratschläge. Und das svhlimme ist, mit Baby wird es nicht besser, da wissen auch gerne mal fremde Menschen beim Einkaufen warum dein Kind weint. Häufig wirklich die, die keine Kinder haben. Lass das zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus.
Allerdings fand ich einige Berichte von Freundinnen über ihre Geburt und Schwangerschaft sehr hilfreich und war froh über diese Gespräche. Aber das waren keine Horrorgeschichten, sondern ihre Erfahrungen,nicht beschönigt aber auch nicht übertrieben.

Also lass dich nicht ärgern und genieße deine Schwangerschaft

Gefällt mir
4. Dezember 2014 um 8:10

Ich seh es ähnlich
wenn ärzte zu einem ks raten , würde und hab ich damals, auch machen lassen.
eine bekannte von uns hatte schon schwierigkeiten bei der ersten geburt und es kam zum ks. bei der 2ten schwangerschaft bestand sie auf eine normale geburt,obwohl ihr die ärzte abrieten... es kam zu komplikationen, irgendwas mit der alten ks narbe... sie musste nach der geburt , wieder unters messer...die op war nicht ohne.
ich hab hier auch öfter von frauen gelesen, die bis zum schluss auf ne normale geburt bestanden und wirklich warteten bis es lebensgefährlich wurde und dann doch ein not ks gemacht werden musste. diese frauen haben oft danach depressionen und können sich nicht damit abfinden.
für mich ist ein ks einer normalen geburt gleichzusetzen, grade bei risikoschwangerschaften vorzuziehen. alles andere finde ich persönlich leichtsinnig. also wenn man weiss das es gefährlich sein könnte , trotzdem darauf zu bestehen... ja dann find ich es sehr egoistisch.

Gefällt mir
4. Dezember 2014 um 8:31

Danke an alle für die Rückmeldungen
Ich selbst habe mich natürlich noch nicht entschieden wie es passieren soll. Im Moment denk ich mir ich überlass es der Natur und schau wie das Kind dann liegt oder ob etwas gegen eine natürliche Geburt spricht.
Ich bin eben nur etwas über die wenig einfühlsame Art meiner Freundin schockiert, da sie gleichzeitig als Beispiel auch das Kind meiner anderen Freundin ins Spiel brachte, da dieser ein größeres Sprachproblem hat, das es bei einem KS ihrer Meinung nach nicht gegeben hätte.
Klar werd ich ihr künftig das Wort abschneiden wenn wieder sowas kommt. Aber was gesagt ist, ist gesagt und ich hoff dass ich das wieder weit wegschieben kann und es mich nicht durch die Geburt begleitet.
Leider hab ich nicht wirklich jemanden in meinem Umfeld mit positiven Geburtsberichten. Nur Horrorstorries. Aber ich versuch mich davon nicht verunsichern zu lassen. Es kommen tgl. so viele Kinder auf die Welt, wo es Mutter und Kind gut geht - da muss in diesem Kreis doch auch ein Plätzchen für mich dabei sein.

Gefällt mir
4. Dezember 2014 um 21:35

Haha,
das erinnert mich an eine Begegnung im Sportclub mit einer Frau, die mir als Hochschwangeren einbläute, einen Kaiserschnitt machen zu lassen, wenn das Kind ein Sternengucker wird, weil das ja bei ihrer Freundin in einem Drama ablief. Komischerweise hatte eine meiner Freundinnen ebendiese Kindlage und die Geburt war ganz normal. Ich brauche nicht zu erwähen dass diese Sportclubbekanntschaft selbst kinderlos ist, weil sie sich eine Geburt nicht antun wollte

Gefällt mir
5. Dezember 2014 um 0:02

Achja...
in paar Horrorgeschichten über die Geburt...hört man als Schwangere doch immer gerne .

Also. Passieren kann immer etwas. Auch beim Kaiserschnitt! Allein die Narkose ist ja schon nicht ohne. Oh, und auch die PDA (Egal ob bei Kaiserschnitt oder natürlicher Geburt) kann ja auch schreckliche Horrorgeschichten auslösen (siehe Nena...)..Also..ganz ehrlich, ALLES kann schief gehen, und wenn man zu der Frau unter sonstwieviel 1000 gehört, bei der das tatsächlich vorkommt, dann ist das unendlich tragisch, aber sicherlich nicht die Schuld der Frau, weil sie sich für diese Methode/dieses Schmerzmittel oder was auch immer entscheiden hat.
Jeder handelt so, wie er es für sich und das Baby am besten hält, und das ist auch gut so. Klar, wenn jetzt alle Ärzte sagen "Oh, das Kind hat dieses und jenes Problem, natürliche geburt wäre extrem gefährlich" und dann entscheidet man sich trotzdem gegen einen KS, weil man Angst davor hat, oder - noch besser- keine Narbe will, dann würde ich schon sagen, da wurde jetzt vielleicht nicht so sehr ans Kind gedacht und das ist fahrlässig. Aber allein die Tatsache sich für eine natürliche Geburt zu entscheiden, wenn denn möglich hat doch ncihts mits Egoismus zu tun...Naja..aber über den kaiserschnitt gibts ja genauso viele Vorurteile, angebliche Nachteile, die die Kinder ihr Leben lang ausbaden müssen etc. pp...allen recht machen kann man es da wohl eh nie..und zum Glück muss man das ja auch nicht .

LG, Knallhamster

Gefällt mir
Diskussionen dieses Nutzers