Home / Forum / Mein Baby / "Schwangerschaftsabbruch"

"Schwangerschaftsabbruch"

9. Januar 2006 um 13:09

Hallo zusammen,

ich schreibe eine Facharbeit über das Thema "Schwangerschaftsabbruch" und ob dieser Abbruch moralisch vertretbar ist. Jetzt würde ich gerne Meinungen von euch hören, wie ihr darüber denkt. Wann es z.B. nachvollziehbar ist einen solchen Eingriff machen zu lassen oder was dagegen spricht. Es wäre nett, wenn ihr mich unterstützen könntet.

Viele Grüße
Andrea

Mehr lesen

11. Januar 2006 um 10:44

Naja
"...ob dieser Abbruch moralisch vertretbar ist."

Wer von uns armen Menschlein kann das entscheiden?Sammelst Du Meinungen und bildest dann aus der Anzahl der Ansichten die arithmetische Mitte? Frag doch Gott direkt.

-Meine persönliche Meinung: Solange das Kind nicht geboren ist,hat die Frau alleine zu entscheiden was daraus wird.

-Andere Meinungen: Es ist bereits ein Mensch,die tragende Frau hat nix zu melden (nur auszutragen und zu werfen)

-Seltsame Meinungen:Mal ist Abbruch erlaubt (Vergewaltigung,Behinderung), sonst nicht (als ob das sonst so hochgeschätzte Leben was dafür könnte)

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. Mai 2006 um 17:25

Ich möchte von mir erzählen
ich habe vor kurzem abgetrieben. ich bin wohl schwanger geworden, weil ich mir in meinem tiefsten innern ein zweites kind gewünscht habe. zweifel quälten mich und angst ließ mir kaum raum, liebe, freude und glück zu empfinden. angst, mein rücken packt das nicht (ich hatte schon mehrmals einen bandscheibenvorfall), angst, das antibiotikum könnte dem fetus schaden (es wurden chlamydien festgestellt), angst, beruflich auf der strecke zu bleiben, angst, in finanzielle schwierigkeiten zu kommen...
angst ist wohl der schlimmste feind, denn er vernebelt die sicht. und nun muss ich trauern und auch mein mann und mein sohn müssen die last mittragen, denn wenn auch das leben tatsächlich nicht mehr da ist, es hatte für kurze zeit seinen platz bei uns!
die entscheidung gegen das kind ist mir sehr schwer gefallen, ich fühle mich schuldig, leben getötet zu haben, und ich schäme mich für die gründe, die mich zu dieser entscheidung bewegten. aber ich finde es gut und richtig, nach einer schwangerenkonfliktberatung eigenständig eine verantwortungsvolle entscheidung treffen zu können. das war ja vor der wiedervereinigung in der alten bundesrepublik nicht der fall, man musste auf eine indikationsbescheinigung des arztes hoffen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Teste die neusten Trends!
experts-club

Das könnte dir auch gefallen