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Schwiegermutter mag ihren Enkel nicht !!!

14. September 2011 um 20:47

Hallo zusammen, ich brauche dringend eure Hilfe und muss mir das einfach mal von der Seele schreiben.

Mein Mann,31 und ich 29 wohnen mit den Schwiegerleuten in unmittelbarer Nachbarschaft. Das Verhältnis zu Schwiegermutter war noch nie das Beste. . Unser Sohn ist neun Monate alt und meine S-Mutter hat ihn bisher noch kein einzigstes Mal auch nur für zehn Minuten genommen !! Anfangs hatte er wohl diese Dreimonatskoliken - er hat viel geweint...mein Mann musste gleich nach der Geburt wieder recht viel arbeiten, meine Mutter wohnt weit weg und konnte nur fünf Tage Urlaub nehmen, Freundinnen sind alle voll berufstätig...Ich war einfach nur extremst übefordert. Das ständig schreiende Kind, schlaflose Nächte, Stillen im Zweistundentakt....Auch da hat sie ihn schon nicht genommen. Nicht mal zehn Minuten, damit ich aufs Klo kann. Mittlerweile ist er ist ein aufgeweckter Sonnenschein. Er lacht viel. Wir hatten meine Elternzeit (zwei Jahre) ursprünglich so geplant, dass ich, wenn es mit dem Kleinen gut läuft, stundenweise meinem Mann bei seiner Arbeit (selbstständig) helfen werde und er mich im Betrieb etwas einführt. Das Problem: Meine S-Mutter nimmt nur ihren anderen Enkel (vier Jahre) und unseren gar nicht !! Wir haben sie schon so oft gefragt, sie redet um den heißen Brei herum, sagt zu und wenn sie mich dann alleine erwischt, sagt sie, sie nimmt ihn nicht, weil sie ja schon den anderen hat. Zu den Bekannten sagt sie, wir hätten ein komisches Kind, das nur schreit. Wenn mein Mann sie fragt, ob sie ihn mal auf den Armt nehmen will, sagt sie: lieber nicht, der brüllt doch eh nur. Wenn Leute die "stolze Oma" ansprechen, redet sie nur von dem ersten Enkel. Es ist ja nicht so, dass ich in der Stunde, in der sie ihn nimmt zur Maniküre will- Ich will ja ihrem Sohn bei der Arbeit helfen. Letzte Woche war der Oberhammer: Da hat sie meinen Mann von Arbeit hier her bestellt, weil unser Kind geschrien hat wie am Spieß (hat sie durchs offene Fenster gehört). Er soll mal schauen, was ich mit dem Kind mache ! Dass sie jetzt auch noch meine mütterliche Kompetenz in Frage stellt, hat mich tief verletzt. Sie hätte ja selbst mal bei mir anklopfen können. Unser Kind war gerade äußerst müde, hungrig und zudem etwas krank, da weinen sie halt manchmal. Davon abgesehen, dass ich meinem Mann wirklich gern helfen würde, auch weil ich irgendwann in naher Zukunft in seinem Geschäft einsteigen werde, hätte ich so langsam auch mal gern wieder nen Tapetenwechsel. Werden uns wohl nen Babysitter suchen müssen.Hätte so gerne wenigsens eine Oma für ihn gehabt. Ich kann nicht verstehen, wie man ein so sonniges, süßes Wesen ablehnen kann. Die Ablehnung soll wohl auch eher mir gelten. Sie ist einfach so verbittert. Sie meint immer, dass wir jungen Dinger heutzutage alle übermütige,zickige, faule Weiber sind, weil wir schon 6 Wochen vor der Geburt das arbeiten aufhören, Elternzeit nehmen usw...ach ja...ich hab mich übrigens auch bei der Geburt so angestellt. 34 Stunden Wehen - ich soll das Kind halt einfach rauspressen. Bei ihr waren es immer nur zwei Stunden, anders wär das zeitlich mit ihrer Arbeit auch gar nicht gegangen (sagt sie wirklich) Ach ja und abstillen soll ich auch schon seit neun Monaten, weil bei meinen Brüsten das Kind doch eh nicht satt wird. Deswegen habe er wohl auch so viel gweint. Und mit zwölf Wochen sollten wir ihm schon Gläschen geben. Stillen wäre bei ihr früher aus Zeitgründen ja auch nicht gegangen. Sie musste ja immer soooo viiiel arbeiten. Dachte, dass es doch in ihrem Interesse sein müsste, wenn ich jetzt auch wieder langsam arbeiten will... Egal was ich mache es ist falsch. Ich komme nur schlecht mit dem Gefühl klar, dass sie mich nicht mag. Ich kann leider auch nicht auf den Tisch hauen. Mein Mann ist in der Hinsicht leider noch mehr Weichei als ich. Er müsste hinter mir stehen und mal meine Position in dieser Familie klar stellen. Ich bin doch auch wer. Und unser Sohn erst recht. Habe schon oft versucht mir ihr vernünftig zu reden. Sie kann sich ja nicht mal an den Tisch setzen. Sie rennt dann mit Geschirr in der Hand irgendwo im Haus rum und meint nur: Ja, ja, ja...ja.... und ändern tut sich gar nichts.

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14. September 2011 um 21:03

Danke
danke für deine schnelle antwort. keinen kontakt suchen: suchen sowie so nicht ist alles schwierig bei uns, weil wir uns hier alle jeden tag fünfmal über den weg laufen. wir haben bisher auch immer zusammen gegessen, bei uns oder bei ihr. mein mann hat einen riesen respekt vor seinen eltern und seiner schwester. er will dass die "idylle" erhalten bleibt.
aber du sicherlich recht: EIFERSUCHT. Ich habe es in vieler Hinsicht schon besser als sie damals, sie musste immer sehr viel arbeiten und hat ihre kinder nur abgeschoben.Oder ist sie einfach eifersüchtig, weil ich nun mal die frau ihres sohnes bin... wie auch immer... für mich trotzdem unfassbar, dass sie scheinbar keinerlei verlangen hat ihren enkel beim großwerden zu begleiten.

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14. September 2011 um 21:37

Oh je
das ist wirklich traurig, grade für deinen kleinen. ich wünsch mir so sehr oma und opa für unser lütte. leider wohnen sie einfach zu weit weg.

als einzige lösung seh ich da entweder wirklich mal auf den tisch hauen, auch wenn es schwer fällt.
oder wenn es machbar ist wegziehen. sich abnabeln. meist merkt man ja erst was einem fehlt wenn es nicht mehr da ist.

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14. September 2011 um 22:17

Der andere Enkel ist von der Tochter
sie ist hier auch jeden Tag bei uns vorort. Wegziehen geht wegen dem Betrieb auf keinen Fall. Habe schon überlegt, ob wir hier im regionalen Blatt inserieren: Suchen Ersatzoma für unsren Sohn Name, Vornanme...
Die würden vielleicht gucken, wenn sie das nächste Woche auf dem Frühstückstisch zu lesen bekommen. Werden uns auf alle Fälle nen externen Babysitter suchen. Das wird meiner S-Mama sehr unangenehm sein...schließlich bekommen ja dann alle Leute mit, dass sie kein Interesse hat. Bin schon mehrmals angesprochen worden, dass sie den ganzen Tag den andern Enkel rumträgt und unsern Sohnemann gar nicht anguckt. Wenn sie ihn doch mal auf Drängen meines Mannes auf den Arm nimmt, droht sie dem Kleinen gleich mit strenger Stimme (der bis dahin noch bester Laune war): Wenn du brüllst, gehst wieder zu deiner Mutter - Natürlich fängt er dann dann zu weinen

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14. September 2011 um 22:29


Du wirst sie nicht ändern können, dass kann sie nur alleine.
Sie hat ein Problem nicht DU oder DEIN KIND.
Auch wenn ihr euch x-Mal am Tag begenet, kann man sich aus dem Weg gehen.
Nett "Hallo!" sagen und weiter gehen.
Ich würde einer Oma, Opa etc nicht mit dem Kind hinterher rennen. Wenn sie kKontakt haben will, soll sie sich bewegen und ihn suchen.
Plant die Betreuung ohne sie, alles andere bringt euch nicht weiter.
Auch wenn dein Mann Respekt vor seinen Eltern hat, muss man sich nicht alles gefallen lassen

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15. September 2011 um 9:28
In Antwort auf leslie_12452640

Der andere Enkel ist von der Tochter
sie ist hier auch jeden Tag bei uns vorort. Wegziehen geht wegen dem Betrieb auf keinen Fall. Habe schon überlegt, ob wir hier im regionalen Blatt inserieren: Suchen Ersatzoma für unsren Sohn Name, Vornanme...
Die würden vielleicht gucken, wenn sie das nächste Woche auf dem Frühstückstisch zu lesen bekommen. Werden uns auf alle Fälle nen externen Babysitter suchen. Das wird meiner S-Mama sehr unangenehm sein...schließlich bekommen ja dann alle Leute mit, dass sie kein Interesse hat. Bin schon mehrmals angesprochen worden, dass sie den ganzen Tag den andern Enkel rumträgt und unsern Sohnemann gar nicht anguckt. Wenn sie ihn doch mal auf Drängen meines Mannes auf den Arm nimmt, droht sie dem Kleinen gleich mit strenger Stimme (der bis dahin noch bester Laune war): Wenn du brüllst, gehst wieder zu deiner Mutter - Natürlich fängt er dann dann zu weinen

Ganz ehrlich?
Wenn sie so mit Deinem Sohn umgeht, sei froh dass sie ihn nicht nimmt! Was würde sie wohl machen, wenn sie sich jetzt dazu breitschlagen ließe, mal eine Stunde auf ihn aufzupassen. Wahrscheinlich wäre er vor lauter schimpfen hinterher ziemlich verstört.

Klar, für Dich ist es unbequem. Aber das Problem liegt nicht darin, dass sie ihn nicht nimmt oder spontan absagt. Das Problem liegt offensichtlich tiefer.

Dein Mann will die Idylle erhalten. Welche Idylle? Die nach außen heile Welt? Was ist denn an einer solchen Beziehung Idylle? Es zerrt doch so nur an euren Nerven. An Deinen besonders. Aber auch bei ihm wird die Ablehnung seiner Mutter gegenüber seinem Sohn doch schmerzen.

Es geht doch nicht darum, dass Du unbedingt Deine Schwiegermutter als Babysitter brauchst. Das bekommt ihr auch ohne sie hin. Da gibt es bestimmt auch andere Leute, die das machen würden. Außer natürlich es wäre dann finanziell für euch ein Problem.

Es ist so traurig, dass Dein Sohn durch das Verhalten Deiner Schwiegermutter keine Oma hat. Wie soll das weiter gehen? Hat sie irgendwann vielleicht doch plötzlich Interesse an ihm? Vielleicht wenn er im Kindergartenalter ist? Oder soll er immer und immer wieder sehen, dass das andere Enkelkind geliebt wird und er nicht? Ein Kind spürt doch eine solche Ablehnung.

Ich würde an Deiner Stelle mal ganz in Ruhe mit Deinem Mann reden. Sicher ist ihm diese "Idylle" nicht so viel Wert, dass er seinen Sohn darunter leiden lassen will. Und dann solltest ihr gemeinsam Deiner Schwiegermutter gegenübertreten. Entweder sie nimmt sich mal fünf Minuten für er ernstes Gespräch - ohne Gewusel im Haus - Zeit oder ich würde die Variante mit dem Brief aufgreifen. Ihr solltet ihr einfach sagen, dass ihr die Situation so nicht weiter aufrecht halten wollt. Da sie ja offensichtlich ihren Enkel ablehnt, werdet ihr eurem Kind ihre Gegenwart nicht weiter zumuten. Entweder sie merkt dann, dass etwas gehörig schief läuft oder es ist halt mal eine gewisse Zeit Funkstille. Über den Weg laufen... ja... aber gegessen wird nicht mehr zusammen. Und wenn man sich sieht gibt es ein freundliches "Hallo" und mehr aber auch nicht. Zumindest nicht von euch aus. Vielleicht wacht Deine Schwiegermutter ja dann mal auf. Ansonsten würde ich sie abhaken - eurem Kind zuliebe. Das mit ansehen zu müssen, dass ein anderer Enkel verhätschelt wird und man selbst nicht beachtet - das würde ich meinem Kind nicht antun wollen. Und langsam kommt er in ein Alter wo er anfängt sowas zu verstehen.

So... das war ja mal wieder ein Roman. Ich hoffe aber, ich konnte Dir mit meiner Sicht ein wenig helfen.

Lieben Gruß und viel Kraft
Neutrino

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15. September 2011 um 14:18
In Antwort auf fadila_12511496

Ganz ehrlich?
Wenn sie so mit Deinem Sohn umgeht, sei froh dass sie ihn nicht nimmt! Was würde sie wohl machen, wenn sie sich jetzt dazu breitschlagen ließe, mal eine Stunde auf ihn aufzupassen. Wahrscheinlich wäre er vor lauter schimpfen hinterher ziemlich verstört.

Klar, für Dich ist es unbequem. Aber das Problem liegt nicht darin, dass sie ihn nicht nimmt oder spontan absagt. Das Problem liegt offensichtlich tiefer.

Dein Mann will die Idylle erhalten. Welche Idylle? Die nach außen heile Welt? Was ist denn an einer solchen Beziehung Idylle? Es zerrt doch so nur an euren Nerven. An Deinen besonders. Aber auch bei ihm wird die Ablehnung seiner Mutter gegenüber seinem Sohn doch schmerzen.

Es geht doch nicht darum, dass Du unbedingt Deine Schwiegermutter als Babysitter brauchst. Das bekommt ihr auch ohne sie hin. Da gibt es bestimmt auch andere Leute, die das machen würden. Außer natürlich es wäre dann finanziell für euch ein Problem.

Es ist so traurig, dass Dein Sohn durch das Verhalten Deiner Schwiegermutter keine Oma hat. Wie soll das weiter gehen? Hat sie irgendwann vielleicht doch plötzlich Interesse an ihm? Vielleicht wenn er im Kindergartenalter ist? Oder soll er immer und immer wieder sehen, dass das andere Enkelkind geliebt wird und er nicht? Ein Kind spürt doch eine solche Ablehnung.

Ich würde an Deiner Stelle mal ganz in Ruhe mit Deinem Mann reden. Sicher ist ihm diese "Idylle" nicht so viel Wert, dass er seinen Sohn darunter leiden lassen will. Und dann solltest ihr gemeinsam Deiner Schwiegermutter gegenübertreten. Entweder sie nimmt sich mal fünf Minuten für er ernstes Gespräch - ohne Gewusel im Haus - Zeit oder ich würde die Variante mit dem Brief aufgreifen. Ihr solltet ihr einfach sagen, dass ihr die Situation so nicht weiter aufrecht halten wollt. Da sie ja offensichtlich ihren Enkel ablehnt, werdet ihr eurem Kind ihre Gegenwart nicht weiter zumuten. Entweder sie merkt dann, dass etwas gehörig schief läuft oder es ist halt mal eine gewisse Zeit Funkstille. Über den Weg laufen... ja... aber gegessen wird nicht mehr zusammen. Und wenn man sich sieht gibt es ein freundliches "Hallo" und mehr aber auch nicht. Zumindest nicht von euch aus. Vielleicht wacht Deine Schwiegermutter ja dann mal auf. Ansonsten würde ich sie abhaken - eurem Kind zuliebe. Das mit ansehen zu müssen, dass ein anderer Enkel verhätschelt wird und man selbst nicht beachtet - das würde ich meinem Kind nicht antun wollen. Und langsam kommt er in ein Alter wo er anfängt sowas zu verstehen.

So... das war ja mal wieder ein Roman. Ich hoffe aber, ich konnte Dir mit meiner Sicht ein wenig helfen.

Lieben Gruß und viel Kraft
Neutrino

Auf Abstand gegangen
Habe gestern nochmal mit meinem Mann gesprochen. Wir ziehen uns soweit möglich zurück. Vorallem kein gemeinsames Essen mehr. Und diese zig tausend kleinen Gefallen, die ich ihr jeden Tag tu: Mal das einkaufen, mal das zur Post bringen, mal da und da erkundigen ob denn und überhaupt...sind nun gestrichen. Hab die Schnauze voll. Mein Mann sieht es ein. Ich hoffe nur, dass er so viel Mut hat und bei der nächsten Gelegenheit meine Position in dieser Familie mal klar stellt. Ich bin niemand der belächelt, hintergangen oder belogen wird. Ich bin seine Frau, die Mutter seines Kindes...Ich bin doch auch wer.

Auch vor der Geburt unseres Kindes ist ja immer mal wieder was vorgefallen, z.B. das meine Mutter auf einmal an Weihachten wieder ausgeladen wurde, weil es zu viel Stress für den großen Enkel wäre, wenn meine Mutter hl. Abend (wie die letzten 5 Jahre auch) mitisst.

Es ist hier alles Mega-kompliziert. Das größte Problem: meine Schwiegermutter redet einfach keinen Klartext. Du kannst sie fünfmal was fragen (egal in welchem Bereich) sie weicht immer aus ! Sie hat niemals mit ihren Kindern über Gefühle und Probleme gesprochen. Niemals. Hab mich auch schon mit ihrer Tochter, also meiner Schwägerin früher mal drüber unterhalten. Es wurde die verlorene Zeit und Gespräche einfach mit Geld und Geschenken wet gemacht. Geld war und ist schon immer genug da. Sie schenkt z.B. auch nie was zu Geburtstagen oder Weihnachten, geschweige denn zur Geburt vom Enkel. Sie sagt, dafür hätte sie keine Zeit. Als sie letzt von ner Bekannten gefragt wurde, wie alt unser Sohn ist, hat sie sich doch glatt um drei Monate vertan !!! (Mich hat dann die Bekannte angsprochen, dass unser Kind ja sehr groß sei für ein halbes Jahr :- ))

Reden ist mit ihr superschwierig... Als wir das Problem hatten, dass sie und ihr Mann mit dem Stillen nicht einverstanden waren, hab ich ihr nen sehr guten Artikel: Stillkinder brauchen ihre Großeltern, mit nem Zettel: für Oma.... - hingelegt. Da geht es darum, dass Oma/Opa das Stillen unterstützen sollten usw...Wirklich gut geschrieben. Hat sie wohl nie gelesen, weil danach die Kritik am Stillen noch größer wurde. Bin jeden Tag mehrmal aufgefordert werden, dem Schreien des Kindes mit Aptamil und Fencheltee ein Ende zu setzen. Habe sehr darunter gelitten, weil das Schreien ja immer als mein Versagen als Mutter gedeutet wurde. Mein Mann hat versucht mit ihr darüber zu reden. Dass wir hinter dem Stillen stehen usw... Sie antwortete nur...Ja,ja,ja....mach doch wie ihr meint, ich muss wieder was arbeiten...und am nächsten Tag wird wieder kritisiert....

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15. September 2011 um 14:37
In Antwort auf leslie_12452640

Auf Abstand gegangen
Habe gestern nochmal mit meinem Mann gesprochen. Wir ziehen uns soweit möglich zurück. Vorallem kein gemeinsames Essen mehr. Und diese zig tausend kleinen Gefallen, die ich ihr jeden Tag tu: Mal das einkaufen, mal das zur Post bringen, mal da und da erkundigen ob denn und überhaupt...sind nun gestrichen. Hab die Schnauze voll. Mein Mann sieht es ein. Ich hoffe nur, dass er so viel Mut hat und bei der nächsten Gelegenheit meine Position in dieser Familie mal klar stellt. Ich bin niemand der belächelt, hintergangen oder belogen wird. Ich bin seine Frau, die Mutter seines Kindes...Ich bin doch auch wer.

Auch vor der Geburt unseres Kindes ist ja immer mal wieder was vorgefallen, z.B. das meine Mutter auf einmal an Weihachten wieder ausgeladen wurde, weil es zu viel Stress für den großen Enkel wäre, wenn meine Mutter hl. Abend (wie die letzten 5 Jahre auch) mitisst.

Es ist hier alles Mega-kompliziert. Das größte Problem: meine Schwiegermutter redet einfach keinen Klartext. Du kannst sie fünfmal was fragen (egal in welchem Bereich) sie weicht immer aus ! Sie hat niemals mit ihren Kindern über Gefühle und Probleme gesprochen. Niemals. Hab mich auch schon mit ihrer Tochter, also meiner Schwägerin früher mal drüber unterhalten. Es wurde die verlorene Zeit und Gespräche einfach mit Geld und Geschenken wet gemacht. Geld war und ist schon immer genug da. Sie schenkt z.B. auch nie was zu Geburtstagen oder Weihnachten, geschweige denn zur Geburt vom Enkel. Sie sagt, dafür hätte sie keine Zeit. Als sie letzt von ner Bekannten gefragt wurde, wie alt unser Sohn ist, hat sie sich doch glatt um drei Monate vertan !!! (Mich hat dann die Bekannte angsprochen, dass unser Kind ja sehr groß sei für ein halbes Jahr :- ))

Reden ist mit ihr superschwierig... Als wir das Problem hatten, dass sie und ihr Mann mit dem Stillen nicht einverstanden waren, hab ich ihr nen sehr guten Artikel: Stillkinder brauchen ihre Großeltern, mit nem Zettel: für Oma.... - hingelegt. Da geht es darum, dass Oma/Opa das Stillen unterstützen sollten usw...Wirklich gut geschrieben. Hat sie wohl nie gelesen, weil danach die Kritik am Stillen noch größer wurde. Bin jeden Tag mehrmal aufgefordert werden, dem Schreien des Kindes mit Aptamil und Fencheltee ein Ende zu setzen. Habe sehr darunter gelitten, weil das Schreien ja immer als mein Versagen als Mutter gedeutet wurde. Mein Mann hat versucht mit ihr darüber zu reden. Dass wir hinter dem Stillen stehen usw... Sie antwortete nur...Ja,ja,ja....mach doch wie ihr meint, ich muss wieder was arbeiten...und am nächsten Tag wird wieder kritisiert....


Ich hoffe, ihr haltet das duch. Vor allem auch Dein Mann. Denn so ist das ganze kein vernünftiges Leben. Weder für Dich noch für euren Sohn.

Ich wünsche euch, dass Deine Schwiegermutter zur Vernunft kommt. Aber bei dem was Du so über ihre Beziehung zu ihren Kindern schreibst, glaub ich ehrlich gesagt nicht daran. Ein Haus ohne Wärme, das ist kein Ort für ein Baby.

Meine Schwiegereltern nerven mich auch hin und wieder mit ihren guten Ratschlägen und den folgenden Diskussionen. Aber wenigstens zeigen sie jede Minute, dass sie völlig verrückt nach ihrem (vierten) Enkel sind. Manchmal auch nervig, aber besser als bei euch!

Ich wünsche euch ganz viel Kraft und viel Glück!

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15. September 2011 um 17:09


seh ich auch so.

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