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Sehr unruhige Nächte und Schnullerprobleme

17. August 2005 um 3:16

Hallo allerseits,
ich bin neu hier. Lese zwar schon eine Weile mit, schreibe heute aber das erste Mal.
Meine Tochter (1. Kind)ist am 1. Juli geboren, also nun 6 Wochen alt. Wir hatten eine sehr schwere Geburt, denn sie wurde nach 18 Stunden Wehen mit der Saugglocke geholt. Ich holte mir dabei einen Scheidenriß, einen Dammschnitt und trotzdem auch noch einen Dammriß. Meiner Tochter wurde beim Rausziehen das Schlüsselbein gebrochen. War also alles in allem keine leichte Sache.

Nun zu meinen Fragen: Wir haben, seit sie ungefähr 3 Wochen alt ist, täglich das Problem mit dem Einschlafen am Abend. Am Tag schläft sie meistens recht gut. Da kann man mit ihr machen was man will, sie wacht nicht auf. Aber am Abend nach dem letzten Fläschen (so gegen 22 oder 23 Uhr, oft auch später) ist sie fit und munter und keine Spur von Schlafen. Oft ist sie aber auch quengelig und schreit. Mit Bauchweh hat sie auch Probleme, gegen die wir mit Simplex Tropfen und Kümmelzäpfchen vorgehen. Tja; und wenn sie dann irgendwann müde wird, dann schläft sie vielleicht mal mit dem Schnuller ein, den sie dann allerdings nach ein paar Minuten wieder verliert, dann wacht sie wieder auf, schreit und will ihn wieder haben. Und das Schnuller Rein-Raus-Spiel haben wir mindestens bis 2 oder 3 Uhr früh, manchmal auch bis 6 Uhr früh... Erst irgendwann verliert sie den Schnuller ohne es zu merken, und dann ist endlich Ruhe...
Was meint Ihr, soll man ihr den Schnuller abgewöhnen, wenn ja, auf welche Weise, oder wie stellt man es an dass sie ihn nicht mehr verliert? Auch allgemein gesehen ist sie in der Nacht wesentlich unruhiger als am Tag, wo sie meistens ohne Schnuller einschläft...
Die Nerven von mir und meinem Mann beginnen allmählich blank zu liegen... Sie schläft auch überall noch eher ein als im Stubenwagen... Dort gibt es fast immer Protestgeheul...
Meint Ihr, geht diese Unruhe auch nach etwa den berüchtigten 3 Monaten vorbei, oder hat das damit in ihrem Fall gar nichts zu tun? Ich hab schon sehr oft das Gefühl dass sie am Abend einfach nicht abschalten kann... Und außerdem glaube ich immer, sie verwechselt irgendwie Tag und Nacht, denn wie gesagt ist sie am Tag wesentlich ruhiger...
Habt Ihr ein paar Tipps für uns? Ich würd mich sehr darüber freuen!

Ratlose Grüße aus Wien,
Karin

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17. August 2005 um 10:41

Hmmmmmmmmm
Hallo Karin

Ich heiße Sandra bin 27 und habe drei Kinder 8,3,2 Jahre alt.
Nun ja das mit der Saugglocke ist sonne Sache für sich.
Es tut mir leid,das IHR so sehr gelitten habt,aber könnte es sein,das sie sich einen Wirbel ausgerengt hat???
Das hatte z.B. mein jüngster.Die anderen beiden haben von Anfang an super geschlafen auch Nachts.
Was Du noch bedenken musst ist,das sie 10 Monate in deinem kuscheligen Bauch war,sie bekam da alles,jetzt aber ist alles ungewohnt,sie muss sich auch erst mal an die neue Umgebung gewöhnen!
Das mit dem Schnuller ist bei jedem Kind so,meine haben zwar keinen genommen,aber mein Patenkind.
Gehe erst mal zum Kinderarzt,und erkundige dich wegen dem Wirbel!!!
Vielleicht ist es ja das???

Alles Gute weiterhin


lg Sandra

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17. August 2005 um 12:24

Alles braucht seine zeit...
hört sich zwar abgeschmackt an, aber da ist schon was wahres dra. wir sind am anfang auch echt teilweise verzweifelt, ich habe mir alles akribisch genau aufgeschrieben, wann sie geschlafen hat, wann wir sie ins bett gebracht haben, wieviel sie wann wie getrunken hat etc etc. um irgendwie einen rhytmus draus zu erkennen. damit wir sie "lernen" können. cih habe auch versucht, ihr einen rhytmus anzutrainieren (immer zur gleichen zeit füttern etc, hinhalten etc) aber damit hat man es sich teilweise schwieriger gemacht als wenn man es ganz locker gesehn hätte). emma ist am anfang auch immer erst um 23.00 in die heia, und wir hatten kaum mal ne stunde zeit am abend für uns. mit der zeit wurde sie aber immer früher müde und hat immer länger geschlafen (jetzt kommt sie um 19.00 ins bett und schläft bis um 6) (sie ist aber jetzt auch schon 17 wochen alt). soetwas wie routine hat sich erst eingestellt, als sie so 10 wochen alt war. davor war alles chaotisch und man hat sich super unsicher gefühlt. ich hab dauernd in büchern nachgelesen und die hebamme gelöchert. bis man sich mal auf sein gefühl verlassen kann, die diversen schreie vom baby deuten kann und generell etwas gelassener wird, vergehen schon mal 2-3 monate. aber ab da wird wirklich alles einfacher!!! und das baby merkt dann auch, dass man selbst ruhiger wird und das überträgt sich auch auf dein kleines. ist wirklich so! also habt geduld. und dieses tag/nacht-gespür kommt auch noch! ganz sicher. die kleinen müssen das nur erst lernen. was uns gut geholfen hat, war eben abends alles runterzufahren (kein lauter fernseher, keine laute musik, licht dimmen, leise reden, so ein paar kleine rituale einführen. dadurch kapieren die kleinen, dass nachts einfach kein zirkus gemahct wird, und dass das etwas andres ist als tags)
durchhalten! alles wird fein! sicher!
liebe grüsse-steffi

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18. August 2005 um 13:38

Jedes kind kann schlafen lernen
hallo karin,
die erste zeit ist immer schwierig, die geburt war sicher nicht leicht für euch und ich denke das du noch lange brauchst um es zu verarbeiten- genauso wie dein kind.ich würde die empfehlen zu einem kinderartzt zu gehen der viel mit homeoparthie und z. b. bachblüten arbeitet oder nochbesser wäre du suchst einen heilpraktiker auf damit ihr die schlimme geburt besser verarbeiten könnt. wegen des schlafens und des schnullerproblems kann ich dir das buch- jedes kind kann schlafen lernen- empfehlen, da steht auch drin, was man macht wenn sie tag / nacht verwechseln.
ich hatte einen grauenvollen kaiserschnitt, habe sehr viel blut verloren, meine kleine hat sehr viel blut erwischt und verschluckt..... ich und meine kleine haben die bachblüte"star of betlehem - schockblüte" eingenommen- versuch es mal.
ansonsten wünsche ich dir gute nerven u. geduld.
liebe grüße steffi

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