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Seit das Kind da ist kann ich mich zu nichts mehr aufraffen

18. August 2006 um 13:42

Seit einem halben Jahr bin ich Mutter und somit alleine mit meinem Kind zu Hause. Da fing auch das Chaos in meinem Leben an. Ich lebe nur so in den Tag hinein, mache nur das Nötigste und habe zu nichts mehr richtig Lust. Ich sorge für mein Kind, aber daneben gibt es für mich momentan kaum noch etwas, was ich als lebenswert ansehe. Ich bin richtig lethargisch geworden, mir macht nichts mehr richtig Spaß, kann mich zu nichts mehr aufraffen und bin sehr oft am Weinen. Die unerledigten Dinge stapeln sich immer mehr und ich sehe nur noch ein großes Chaos in meinem Leben.
Früher war das alles ganz anders. Ich hatte einen tollen Job, der mir sehr viel Spaß gemacht hat und den ich wahnsinnig vermisse. Nebenbei hatte ich viele Interessen, habe viel Sport gemacht und war immer beschäftigt. Das Leben war geregelt und alles seinen festen Platz und seine feste Zeit. Jetzt sehe ich nur ein großes Chaos.
Mir fehlt einfach auch, meine Zeit selbst einteilen zu können. Ich richte mich nur nach meinem Kind und die Zeit, in der es schläft, verbringe ich vor dem Internet, mit essen und Zeit vertrödeln. Ich schaffe es aber einfach nicht, mich aufzuraffen und sie produktiv zu nutzen. Wenn ich etwas mache, dann nur widerwillig und ohne Spaß. Ich bin neidisch auf meinen Mann, der sein "altes Leben" ja noch größtenteils weiterleben darf, wobei er sich, wenn er zuhause ist, auch viel um unseren Sohn kümmert.
Ich wünsche mir einfach nur, mein Leben endlich wieder in den Griff zu bekommen und abends das Gefühl zu haben, daß ich etwas geschafft habe. Aber wie? Ich sehe einfach vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.

Sterntaler2709

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18. August 2006 um 14:23

Hallo Sterntaler,
ich möchte mich gern meiner Vorschreiberin anschließen und vielleicht wirklich vorschlagen, dich erstmal an deinen Hausarzt zu wenden, um ihm deine Situation zu schildern. Würde mir dann eine Überweisung für einen Psychologen geben lassen und einfach mal ein Probegespräch vereinbaren.
Nichts für ungut, denn schaden kann es in keinem Fall. Was du so schreibst, klingt wirklich nach einer beginnenden oder bereits vorhandenen PPD. Kenne mich mit dem Thema gut aus und lege es dir deswegen nahe.

Diese Antriebslosigkeit ist blöd und manchmal findet man da allein schwer wieder raus.

Ich hoffe nun auch, dass du mich dafür auch nicht zerreißt, aber hier ist man ja, um verschiedene Meinungen zu hören ne?

Bin kein Arzt und kann daher auch keine Diagnosen stellen, aber ich würde es ihm einfach einmal schildern.

Ich litt vor der SS schon an einer Depression und währenddessen und danach jetzt auch noch.

Lieben Gruß an euch und alles Gute

Isabell und Ben

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18. August 2006 um 17:48

Geh wieder arbeiten!
Hallo Sterntaler!

Wäre es für Dich denn keine Alternative, wieder arbeiten zu gehen? Vielleicht in Teilzeit? Es gibt doch tolle Tagesmütter, denen man ohne schlechtes Gewissen das Kind anvertrauen kann. Für mich hört es sich so an, als bräuchtest Du wieder eine Aufgabe, neben dem Kind.

Ich selbst werde auch nach 1 Jahr wieder arbeiten gehen, zumindest Teilzeit. Kann mir auch nicht vorstellen, ewig "nur" Mutter zu sein.

Ich wünsche Dir alles Gute!
LG Karen

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19. August 2006 um 9:23
In Antwort auf bellami1983

Hallo Sterntaler,
ich möchte mich gern meiner Vorschreiberin anschließen und vielleicht wirklich vorschlagen, dich erstmal an deinen Hausarzt zu wenden, um ihm deine Situation zu schildern. Würde mir dann eine Überweisung für einen Psychologen geben lassen und einfach mal ein Probegespräch vereinbaren.
Nichts für ungut, denn schaden kann es in keinem Fall. Was du so schreibst, klingt wirklich nach einer beginnenden oder bereits vorhandenen PPD. Kenne mich mit dem Thema gut aus und lege es dir deswegen nahe.

Diese Antriebslosigkeit ist blöd und manchmal findet man da allein schwer wieder raus.

Ich hoffe nun auch, dass du mich dafür auch nicht zerreißt, aber hier ist man ja, um verschiedene Meinungen zu hören ne?

Bin kein Arzt und kann daher auch keine Diagnosen stellen, aber ich würde es ihm einfach einmal schildern.

Ich litt vor der SS schon an einer Depression und währenddessen und danach jetzt auch noch.

Lieben Gruß an euch und alles Gute

Isabell und Ben

Hallo isabell
das kenn ich nur zu gut ...

ich hatte gestren so einen tag (und das auch nicht zum ersten mal)
ich hab getsren noch bis spätnahcmittags im schlfanzug gesessen und bin einfahc nichtin die pütte gekommmen ..

die idee sich einfahc feste termine vorzunehmen finde ich ist ne super idee ich mahce das mittlerweile auch so und das klappt klasse und trotzdem hab cih hin und wieder noch tage an denen einfahc gar nichts klappt .. weil ich einfahc keine lust zu gar nichts habe

ich denke jedeoch das es ganz normal ist und das es sich bestimmt je älter die kleinen engel werden besser wird ...

lieben gruss denise

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21. August 2006 um 11:34

Laß dir doch einen Wellnesstag schenken!!
Also solche Tage habe ich bis heute und mein Kleiner ist mittlerweile 1 Jahr alt. Aber ich sage mir immer >>genieße sie solange du noch kannst<<. Ich muss ab Ende Oktober wieder arbeiten gehen und da kann ich dann nicht mehr sagen ich hab keine Lust. Da muss ich zur Arbeit, mich um mein Kind kümmern und meinen Haushalt machen, weil ansonsten komm ich dann nämlich nicht hinterher.
Hab heute z.Bsp. auch so einen Tag. Das geht wieder vorbei (war jedenfalls bei mir so). Nehm dir doch einfach jede Woche mal einen Tag frei, ruf ne Freundin an und geht z.Bsp. shoppen oder gönnt Euch einen Wellnesstag. Hab so einen Tag zum Geburtstag bekommen und meine Freundin zu Weihnachten. Haben ihn dann zusammen gemacht und was soll ich dir sagen, neue Energie für ein ganzes Jahr

LG Maja und Niklas

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21. August 2006 um 14:24

Das ist normal
Uns ging es genau wie Dir. Man denkt, dass da ja eigentlich alles gar nicht so schwer sein kann mit Kind. Und dann kommt das Kind und alles bricht zusammen

Die ersten drei Monate sind die härtesten, schon wegen der Unsicherheit und der häufigen nächtlichen Störungen. Der erste Monat ist super-anstrengend, der zweite auch und der dritte ist der Horror. Aber ab dem 4. wird es dann schlagartig besser - versprochen.

Wenn Du mit dem Haushalt nicht klar kommst - sehr verständlich - nimm Dir doch einfach mal eine Putze für 2-3 Stunden in der Woche. Die kann wenigstens mal die groben Sachen erledigen (Böden wischen, Bad putzen etc.). Das haben wir gemacht und das hilft wirklich sehr. Und selbst wenn man sie richtig anmeldet, kostet das wirklich nicht die Welt. Für uns war das eine gewaltige Arbeitserleichterung.

Inzwischen ist unsere Kleine 1 Jahr alt. Wir haben jetzt unser Leben wieder voll im Griff. Aber es ist definitiv nicht mehr so wie früher. Letztlich dreht sich alles um das Kind. Man muss dafür einfach sehr viel Zeit einplanen und Haushalt, Beruf etc. läuft mehr nebenbei.

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21. August 2006 um 21:17
In Antwort auf bellami1983

Hallo Sterntaler,
ich möchte mich gern meiner Vorschreiberin anschließen und vielleicht wirklich vorschlagen, dich erstmal an deinen Hausarzt zu wenden, um ihm deine Situation zu schildern. Würde mir dann eine Überweisung für einen Psychologen geben lassen und einfach mal ein Probegespräch vereinbaren.
Nichts für ungut, denn schaden kann es in keinem Fall. Was du so schreibst, klingt wirklich nach einer beginnenden oder bereits vorhandenen PPD. Kenne mich mit dem Thema gut aus und lege es dir deswegen nahe.

Diese Antriebslosigkeit ist blöd und manchmal findet man da allein schwer wieder raus.

Ich hoffe nun auch, dass du mich dafür auch nicht zerreißt, aber hier ist man ja, um verschiedene Meinungen zu hören ne?

Bin kein Arzt und kann daher auch keine Diagnosen stellen, aber ich würde es ihm einfach einmal schildern.

Ich litt vor der SS schon an einer Depression und währenddessen und danach jetzt auch noch.

Lieben Gruß an euch und alles Gute

Isabell und Ben

Hallo Isabell,
ich habe mich heute auch schon über eine PPD informiert und denke (hoffe nicht) das ich auch darunter leide.
Nur ich denke es und weiss es ja nicht. Bist du da zum Hausarzt? Was hat der gemacht?
Lg Manu

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23. August 2006 um 12:14
In Antwort auf jungemami4

Hallo Isabell,
ich habe mich heute auch schon über eine PPD informiert und denke (hoffe nicht) das ich auch darunter leide.
Nur ich denke es und weiss es ja nicht. Bist du da zum Hausarzt? Was hat der gemacht?
Lg Manu

Hallo Manu
mir ging es nach der Geburt meines Sohnes ebenfalls ziemlich schlecht. Ich bin nach einigen Wochen zu einer Psychologin des KH in dem mein FA arbeitete gegangen. Selbst sie war unsicher wie sie mich einschaetzen sollte. Einerseits meinte sie, es sei halt die Umstellung und so gut wie jede Frau wuerde so empfinden, andererseits sagte sie spaeter, ich solle mich doch lieber zur Therapie anmelden.
Was hast du so zu diesem Thema gefunden? Ich fand saemtliche Infos nicht wirklich brauchbar, einiges traf zu, anderes wieder nicht, und nun?! PPD oder nicht?

Ich bin im Moment wieder schwanger (13. Woche) und mir geht es ziemlich gut. Ich vermute allerdings, dass es eher an den SS-Hormonen liegt und habe ziemliche Angst, dass nach der Geburt des zweiten Kindes der riesige Einbruch kommt.

Ging es dir die ganze Zeit ueber schlecht? Konntest du ungefaehr ausmachen, woran es lag?

LG
Stefanie

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23. August 2006 um 20:42
In Antwort auf kratzamkopp

Hallo Manu
mir ging es nach der Geburt meines Sohnes ebenfalls ziemlich schlecht. Ich bin nach einigen Wochen zu einer Psychologin des KH in dem mein FA arbeitete gegangen. Selbst sie war unsicher wie sie mich einschaetzen sollte. Einerseits meinte sie, es sei halt die Umstellung und so gut wie jede Frau wuerde so empfinden, andererseits sagte sie spaeter, ich solle mich doch lieber zur Therapie anmelden.
Was hast du so zu diesem Thema gefunden? Ich fand saemtliche Infos nicht wirklich brauchbar, einiges traf zu, anderes wieder nicht, und nun?! PPD oder nicht?

Ich bin im Moment wieder schwanger (13. Woche) und mir geht es ziemlich gut. Ich vermute allerdings, dass es eher an den SS-Hormonen liegt und habe ziemliche Angst, dass nach der Geburt des zweiten Kindes der riesige Einbruch kommt.

Ging es dir die ganze Zeit ueber schlecht? Konntest du ungefaehr ausmachen, woran es lag?

LG
Stefanie

Hallo Stefanie,
ich war da auf der Schatten-und-Licht.de Seite, die haben mir dann einen Selbsteinschätzungsbogen zum ausfüllen geschickt und da ich weit über den Punkten lag hab ich mich weiter informiert, hab aber keine Ahnung was ich jetzt machen soll. Einfach weitermachen wie bisher?!
Ja, am Anfang wars ganz schlimm, Lena kam erst nach drei Wochen Frühchenstation zu mir und ich kam mir echt hilflos und allein gelassen vor. Zudem ist/war sie ja herzkrank. Zwischendurch ists wieder mal besser und nach ein paar Tagen wache ich auf und denke scheisse, was ist nun wieder los. (z.B. jetzt seit Samstag) Lena ist 16 Monate und seitdem habe ich jeden Tag Kopfweh, mir ist oft übel.
Hast du denn eine Therapie gemacht?
Lg Manu

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24. August 2006 um 13:05
In Antwort auf jungemami4

Hallo Stefanie,
ich war da auf der Schatten-und-Licht.de Seite, die haben mir dann einen Selbsteinschätzungsbogen zum ausfüllen geschickt und da ich weit über den Punkten lag hab ich mich weiter informiert, hab aber keine Ahnung was ich jetzt machen soll. Einfach weitermachen wie bisher?!
Ja, am Anfang wars ganz schlimm, Lena kam erst nach drei Wochen Frühchenstation zu mir und ich kam mir echt hilflos und allein gelassen vor. Zudem ist/war sie ja herzkrank. Zwischendurch ists wieder mal besser und nach ein paar Tagen wache ich auf und denke scheisse, was ist nun wieder los. (z.B. jetzt seit Samstag) Lena ist 16 Monate und seitdem habe ich jeden Tag Kopfweh, mir ist oft übel.
Hast du denn eine Therapie gemacht?
Lg Manu

Weitermachen wie bisher?
Ja, das habe ich mich auch oefters gefragt. Es ist auch nie irgendwie anhaltend genug gewesen, dass ich mich zu einer Therapie haette entschliessen koennen. Ein paar Tage ging es mir wieder schlecht und wenn ich mich dann ansatzweise damit abgefunden hatte nun endlich einen Psychologen aufzusuchen, ging es wieder besser.

Ich hatte schon immer Schwierigkeiten mit dem Alleinsein und schon waehrend der SS war mir klar, dass es hier zu Problemen kommen wird, allerdings haette ich nicht damit gerechnet, dass es teilweise so schlimm wird. Koerperlich habe ich eigentlich keine Beeintraechtigungen. Teilweise vielleicht etwas sehr lustlos, aber wer hat das nicht manchmal .

Mein groesstes Problem war eigentlich mein Freund. Ich hatte immer den Eindruck, als wuerde ich vollkommen allein dastehen. Auch jetzt ist z.B. das Aufstehen am Morgen immer noch ein Problem bei uns. Er hat sich immer geweigert von ca. 9 aufzustehen. Ich weiss, er ist ein Nachtmensch und ich weiss auch, dass ihm zu fruehes Aufstehen auch auf der Arbeit Probleme bereiten wird, aber es war nie auch nur ansatzweise ein Entgegenkommen zu registrieren. Der letzte Winter war fuer mich die Hoelle! Morgens in der dunklen Wohnung allein mit dem Kind zu sitzen war fuer mich extrem schlimm.

Glaubst du, dass wenn Lena kein Fruehchen gewesen waere und sie keinen Herzfehler gehabt haette, dass du dann keine PPD haettest (gehen wir mal davon aus wir beide haben sie)?

Wie gehst du denn mit den taeglichen Kopfschmerzen um? Das ist ja wirklich schlimm.

LG
Stefanie

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24. August 2006 um 21:25
In Antwort auf kratzamkopp

Weitermachen wie bisher?
Ja, das habe ich mich auch oefters gefragt. Es ist auch nie irgendwie anhaltend genug gewesen, dass ich mich zu einer Therapie haette entschliessen koennen. Ein paar Tage ging es mir wieder schlecht und wenn ich mich dann ansatzweise damit abgefunden hatte nun endlich einen Psychologen aufzusuchen, ging es wieder besser.

Ich hatte schon immer Schwierigkeiten mit dem Alleinsein und schon waehrend der SS war mir klar, dass es hier zu Problemen kommen wird, allerdings haette ich nicht damit gerechnet, dass es teilweise so schlimm wird. Koerperlich habe ich eigentlich keine Beeintraechtigungen. Teilweise vielleicht etwas sehr lustlos, aber wer hat das nicht manchmal .

Mein groesstes Problem war eigentlich mein Freund. Ich hatte immer den Eindruck, als wuerde ich vollkommen allein dastehen. Auch jetzt ist z.B. das Aufstehen am Morgen immer noch ein Problem bei uns. Er hat sich immer geweigert von ca. 9 aufzustehen. Ich weiss, er ist ein Nachtmensch und ich weiss auch, dass ihm zu fruehes Aufstehen auch auf der Arbeit Probleme bereiten wird, aber es war nie auch nur ansatzweise ein Entgegenkommen zu registrieren. Der letzte Winter war fuer mich die Hoelle! Morgens in der dunklen Wohnung allein mit dem Kind zu sitzen war fuer mich extrem schlimm.

Glaubst du, dass wenn Lena kein Fruehchen gewesen waere und sie keinen Herzfehler gehabt haette, dass du dann keine PPD haettest (gehen wir mal davon aus wir beide haben sie)?

Wie gehst du denn mit den taeglichen Kopfschmerzen um? Das ist ja wirklich schlimm.

LG
Stefanie

Hallo Steffi,
mein Mann ist auch ein großes Problem. Bis jetzt war er der Meinung, er arbeitet, ich mach den Haushalt. Seit einer Woche ist es halt bei mir sehr schlimm und er hat schon gesagt er will mich entlasten, Matthias ist unter der Woche immer weg, nur am Week zuhause.
Wenn Lena kein Frühchen gewesen wäre? Hhmmm, schwere Frage. Nein, ich denke nicht. Dann wärs auch so, denn im Moment passt alles bei ihr und bei mir wirds schlimmer.
Ich nehm am Tag 2 Kopfwehtabletten, schau schon das ich ohne auskomm, an manchen Tagen nehm ich gar keine und versuchs auch mit Pfefferminzöl.
Wie ist das bei dir?
Lg Manu

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24. August 2006 um 21:56

Schaffe dir ziele die das leben wieder lebenswert machen
mir ging es ähnlich wie dir, nur kam bei mir noch dazu das ich ein spuckkind und schreikind hatte und alleine und ziemlich mit den nerven am ende war. es war so schlimm das ich vor erschöpfung auf dem sofa beim essen eingeschlafen bin bis sie mich wieder wach weinte.
ich war am ende, oft am weinen vor erschöpfung und weil ich nciht wußte warum sie so viel weinte.
und was machte ich? ich sagte mir deutlich es muss sich was ändern!
ich setzte mir kleine ziele dir mir wieder hoffnung auf freude boten, wie zum beispiel, mittags den haushalt machen und abends wenn sie schläft auszuruhen, das zu tun was ich möchte und wenn die kleine nicht schläf, hole eine oma die aufpassen könnte sodass du dein vorgenommenes ziel auch umsetzen kannst.
oder lass die oma mal babysitten, geh mal mit freunden aus, raus aus der wohnung!
du bist nicht nur mutter sondern auch mensch musst du dir sagen.
nur wenn du wille hast zur veränderung schaffst du das auch ansonsten hol dir hilfe wie sie hier schon genannt worden.

viel glück das du alles schaffst.

gruss happy

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24. August 2006 um 23:27

*g*
mein Kleiner ist einen guten Monat alt und mir ging es bis jetzt auch so! Wenn der Kleine geschlafen hat, hab ich mich auch hingelegt oder einfach ein Buch gelesen....auf Haushalt hatte ich echt keine Lust! Aber heute kam der Druchbruch Der Kleine hat fast den ganzen Tag nur geschlafen...zwischendurch mal 5 min stillen und dann wieder schlafen *g*....und ich habe endlich mal wieder die ganze Bude auf Hochglanz gebracht!!! Tat richtig gut muss ich sagen Hoffe das es jetzt anhält und ich mich nicht morgen wieder zwingen muss was zu machen

Liebe Grüße
Jessi

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25. August 2006 um 12:40
In Antwort auf jungemami4

Hallo Steffi,
mein Mann ist auch ein großes Problem. Bis jetzt war er der Meinung, er arbeitet, ich mach den Haushalt. Seit einer Woche ist es halt bei mir sehr schlimm und er hat schon gesagt er will mich entlasten, Matthias ist unter der Woche immer weg, nur am Week zuhause.
Wenn Lena kein Frühchen gewesen wäre? Hhmmm, schwere Frage. Nein, ich denke nicht. Dann wärs auch so, denn im Moment passt alles bei ihr und bei mir wirds schlimmer.
Ich nehm am Tag 2 Kopfwehtabletten, schau schon das ich ohne auskomm, an manchen Tagen nehm ich gar keine und versuchs auch mit Pfefferminzöl.
Wie ist das bei dir?
Lg Manu

Im Moment
geht's mir halt sehr gut, aber ich habe schon mit meinem FA gesprochen und der ist ebenso der Meinung, dass die Wahrscheinlichkeit, dass es nach der Geburt wieder schlimmer wird, sehr hoch ist. Das macht mir echt Angst!

Haushalt und Kind bleibt auch komplett an mir kleben. Mein Freund kommt unter der Woche erst so gegen 19:30 Uhr nach Hause und der Tag kann schon verdammt lang sein, wenn man die ganze Zeit mit dem Kind allein ist. Ich bin mittlerweile dazu uebergegangen einige Dinge zu deligieren bzw. auch zu dirigieren. Ich sage einfach "hilfst du mir eben bei..." und anschliessend bedanke ich mich artig *grummel*. Aber so bekomme ich wenigstens ein wenig Hilfe.

Wir hatten am Anfang wirklich extreme Probleme. Er hat sich einige Dinge geleistet, die wirklich schlimm waren. Er hat sich auch mit unserem Sohn extrem schwer getan, es passte einfach vorne und hinten nicht. Viele haben mir damals gesagt, das legt sich schon, das wird besser. ES ist in der Tat wirklich besser geworden, aber in dem Moment war es so, als haette man Liebeskummer und jeder sagt einem "das geht vorbei". Man weiss es auch, aber im Moment hilft es einfach wenig.

Hast du Familie in der Naehe? Wir leider nicht.

Liebe Gruesse
Stefanie

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25. August 2006 um 12:51
In Antwort auf jungemami4

Hallo Steffi,
mein Mann ist auch ein großes Problem. Bis jetzt war er der Meinung, er arbeitet, ich mach den Haushalt. Seit einer Woche ist es halt bei mir sehr schlimm und er hat schon gesagt er will mich entlasten, Matthias ist unter der Woche immer weg, nur am Week zuhause.
Wenn Lena kein Frühchen gewesen wäre? Hhmmm, schwere Frage. Nein, ich denke nicht. Dann wärs auch so, denn im Moment passt alles bei ihr und bei mir wirds schlimmer.
Ich nehm am Tag 2 Kopfwehtabletten, schau schon das ich ohne auskomm, an manchen Tagen nehm ich gar keine und versuchs auch mit Pfefferminzöl.
Wie ist das bei dir?
Lg Manu

Noch was
Ich habe ca. 5 Monate nach der Geburt angefangen Johanniskrauttee zu nehmen, zwei Tassen am Tag. Es dauert eine Zeit bis es wirkt (ca. einen Monat), aber ich bin der Meinung, es hat mir sehr geholfen. Es gab zumindest ploetzlich Momente und Tage an denen ich sehr zufrieden und richtig gluecklich war. Kann ich dir also waermstens empfehlen. Johanniskraut hilft bei leichten Depressionen.

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25. August 2006 um 13:47
In Antwort auf kratzamkopp

Im Moment
geht's mir halt sehr gut, aber ich habe schon mit meinem FA gesprochen und der ist ebenso der Meinung, dass die Wahrscheinlichkeit, dass es nach der Geburt wieder schlimmer wird, sehr hoch ist. Das macht mir echt Angst!

Haushalt und Kind bleibt auch komplett an mir kleben. Mein Freund kommt unter der Woche erst so gegen 19:30 Uhr nach Hause und der Tag kann schon verdammt lang sein, wenn man die ganze Zeit mit dem Kind allein ist. Ich bin mittlerweile dazu uebergegangen einige Dinge zu deligieren bzw. auch zu dirigieren. Ich sage einfach "hilfst du mir eben bei..." und anschliessend bedanke ich mich artig *grummel*. Aber so bekomme ich wenigstens ein wenig Hilfe.

Wir hatten am Anfang wirklich extreme Probleme. Er hat sich einige Dinge geleistet, die wirklich schlimm waren. Er hat sich auch mit unserem Sohn extrem schwer getan, es passte einfach vorne und hinten nicht. Viele haben mir damals gesagt, das legt sich schon, das wird besser. ES ist in der Tat wirklich besser geworden, aber in dem Moment war es so, als haette man Liebeskummer und jeder sagt einem "das geht vorbei". Man weiss es auch, aber im Moment hilft es einfach wenig.

Hast du Familie in der Naehe? Wir leider nicht.

Liebe Gruesse
Stefanie

Hallo,
danke für den Tip mit dem Tee, werd ich mal probieren.
Das ist schon schlimm, wenn der Frauenarzt denkt es wird nach dem 2en Kind wieder so. Ich kann mir im Moment gar nicht vorstellen wie es mit einem 2en Baby wäre. Wann hast du ET?
Ich habe schon die zwei Omas (ca 15 km)in der Nähe,meine Mama sagt auch immer, ich soll Lena bringen wenn ich dies und das machen will, in die Stadt oder zum Arzt will. Nur wenn ich die kleine abgebe habe ich ein ewig schlechtes Gewissen weil ich mich in dem Moment nicht grad selbst um Lena kümmere. Dann fahr ich schnell wieder zu ihr.
Heute z.B. war ich mit Lena Schuhekaufen, dann war auch eine Mami im Geschäft, ihre Tochter war 17 Monate (Lena 16 Monate), viel größer usw. Fragt sie mich ob Lena nicht ein wenig zu klein ist, mit einem Ton du...Ich will aber auch nicht jedem auf die Nase binden warum, weshalb Lena so klein, dünn ist. Dann rennt sie mir auch noch nach und hat gefragt wieviel sie bei Geburt hatte.
Das setzt mich zusätzlich unter Druck, Lena wiegt einfach nur 7500g, obwohl sie den ganzen Tag isst, vorwiegend halt Obst und Gemüse. Ich kann ihr deswegen schlecht den ganzen Tag Süßigkeiten und fette Soßen geben, oder?
Lg Manu

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28. August 2006 um 13:08
In Antwort auf jungemami4

Hallo,
danke für den Tip mit dem Tee, werd ich mal probieren.
Das ist schon schlimm, wenn der Frauenarzt denkt es wird nach dem 2en Kind wieder so. Ich kann mir im Moment gar nicht vorstellen wie es mit einem 2en Baby wäre. Wann hast du ET?
Ich habe schon die zwei Omas (ca 15 km)in der Nähe,meine Mama sagt auch immer, ich soll Lena bringen wenn ich dies und das machen will, in die Stadt oder zum Arzt will. Nur wenn ich die kleine abgebe habe ich ein ewig schlechtes Gewissen weil ich mich in dem Moment nicht grad selbst um Lena kümmere. Dann fahr ich schnell wieder zu ihr.
Heute z.B. war ich mit Lena Schuhekaufen, dann war auch eine Mami im Geschäft, ihre Tochter war 17 Monate (Lena 16 Monate), viel größer usw. Fragt sie mich ob Lena nicht ein wenig zu klein ist, mit einem Ton du...Ich will aber auch nicht jedem auf die Nase binden warum, weshalb Lena so klein, dünn ist. Dann rennt sie mir auch noch nach und hat gefragt wieviel sie bei Geburt hatte.
Das setzt mich zusätzlich unter Druck, Lena wiegt einfach nur 7500g, obwohl sie den ganzen Tag isst, vorwiegend halt Obst und Gemüse. Ich kann ihr deswegen schlecht den ganzen Tag Süßigkeiten und fette Soßen geben, oder?
Lg Manu

Liebe Manu
mich hat seit gestern eine fette Grippe heesucht und ich werd mich gleich wieder ins Bett legen. Ich melde mich ausfuehrlicher, wenn es wieder besser geht.

Liebe Gruesse
STefanie

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28. August 2006 um 20:17
In Antwort auf kratzamkopp

Liebe Manu
mich hat seit gestern eine fette Grippe heesucht und ich werd mich gleich wieder ins Bett legen. Ich melde mich ausfuehrlicher, wenn es wieder besser geht.

Liebe Gruesse
STefanie

Hallo,
wünsch dir gute Besserung und kurier dich gut aus!
Lg Manu

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30. August 2006 um 13:19
In Antwort auf jungemami4

Hallo,
wünsch dir gute Besserung und kurier dich gut aus!
Lg Manu

Liebe Manu
so, jetzt geht's halbwegs. Heute Nachmittag kommt noch meine Babysitterin, so dass ich noch ein wenig ausruhen kann.

Ich habe mich vor kurzem mit meinem Freund ueber das Thema Kinder und Gewicht unterhalten und wir sind beide der Ansicht, dass der Druck auf Muetter mit Kindern mit geringem Gewicht extrem gross ist. Ich finde es absolut unverstaendlich. Soweit sich die Kleinen gut entwickeln, besteht doch nun wahrlich kein Grund zur Besorgnis.

Der Sohn meiner Schwaegerin (mittlerweile 14) war auch nie ein grosser Esser, ist er bis heute nicht, Essen war und ist fuer ihn immer ein Kampf. Als er klein war, mochte er z.B. lediglich die Waffel vom Eis, aber nie das Eis selbst. Als die Famlie mal zusammen ein Eis essen war, mokierten sich zwei aeltere Damen "schau dir das mal an...die ziehen sich das dicke Eis rein und der kleine duenne Junge bekommt nur die alte Waffel...". Wenn man fuer drei Pfennig nachgedacht haette, waere klar gewesen, dass des es einen triftigen Grund fuer die 'alte Waffel" gab, aber nein...lieber motzen.
Ich glaube, du wirst dich noch einige male mit diesem Thema auseinandersetzen muessen. Sei es durch irgendwelche Kommentare von anderen oder von provilierungssuechtigen Muettern, die in dir hinsichtlich des Gewichts ein Opfer gefunden haben.
Warte ab, in zehn Jahren wird das Thema (Unter)gewicht fuer Lena einen ganz anderen STellenwert bekommen .

Mein ET ist am 03.03 und mittlerweile freue ich mich. Wir hatten damals schon angedacht relativ schnell zwei Kinder hintereinander zu bekommen, haben es dann aber doch sein lassen.

Warum hast du ein schlechtes Gewissen, wenn Lena bei der Oma ist? Es tut den Kindern doch zumeist sooo gut, wenn sie auch mal mit einer anderen Person unterwegs sind, schon allein weil die Eindruecke ganz andere sind. Kind sind doch im Allgemeinen so gerne bei ihren Grosseltern und das doch bestimmt nicht, weil es ihnen dort schlecht geht . Tut euch beiden etwas Gutes und bring sie haeufiger dort hin.

Du hast bestimmt gehoert, dass Brooke Shields auch unter PPD litt. Sie hat angeblich ein Buch dazu rausgebracht. Werd mal schauen, ob ich es bekommen kann. Hiervon verspreche ich mir - hinsichtlich der Eigendiagnose - etwas mehr, denn ihr Bericht wird sicherlich ausfuerlicher sein und sich nicht nur auf "denken sie an Selbstmord?" beschraenken. Ich glaube, dass genau dieser Satz dazu gefuehrt hat, dass die Psychologin bei mir PPD nicht wirklich in Betracht gezogen hat (an Selbstmord habe ich keine Sekunde lang gedacht). Allerdings ist mir das aufgrund der gesamten Problematik zu kurzsichtig.

Liebe Gruesse
Stefanie

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30. August 2006 um 13:23
In Antwort auf jungemami4

Hallo,
wünsch dir gute Besserung und kurier dich gut aus!
Lg Manu

Hier die Buchrezensionen
Brooke Shields
Ich wuerde dich so gerne lieben

"Ich habe mir das Buch geholt, weil es mir ähnlich ging wie der Autorin. Es ersetzt zwar keine Therapie und ist nur ein Erlebnisbericht, aber es hat mir schon sehr geholfen, daß jemand meine Gedanken und Gefühle in Worte gefasst hat und daß es jemandem ähnlich ging.
Für Mütter, die eine postnatrale Depression haben oder sich nicht sicher sind, ob sie eine haben, ist das Buch empfehlenswert, weil tröstlich und aufschlußreich."

"Ich habe dieses Buch verschlungen. Da ich auch eine Wochenbett depression hatte und daher schon viele Bücher darüber gelesen habe, kann ich dieses besonders empfehlen.
Beeindruckend fand ich zudem noch das es Mut macht und auch mal jemand prominentes zu seinen Gefühlen steht.
Es ist wenig Fachliches enthalten, was aber gar nicht schlimm ist, denn sie ist ja kein Facharzt. Es ist sehr menschlich und ich denke das viele die ähnliches erlebten sich sehr gut mit der Geschichte identifizieren können.
Ich fand dieses Buch absolut spitze und hilfreich."

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30. August 2006 um 20:55
In Antwort auf kratzamkopp

Liebe Manu
so, jetzt geht's halbwegs. Heute Nachmittag kommt noch meine Babysitterin, so dass ich noch ein wenig ausruhen kann.

Ich habe mich vor kurzem mit meinem Freund ueber das Thema Kinder und Gewicht unterhalten und wir sind beide der Ansicht, dass der Druck auf Muetter mit Kindern mit geringem Gewicht extrem gross ist. Ich finde es absolut unverstaendlich. Soweit sich die Kleinen gut entwickeln, besteht doch nun wahrlich kein Grund zur Besorgnis.

Der Sohn meiner Schwaegerin (mittlerweile 14) war auch nie ein grosser Esser, ist er bis heute nicht, Essen war und ist fuer ihn immer ein Kampf. Als er klein war, mochte er z.B. lediglich die Waffel vom Eis, aber nie das Eis selbst. Als die Famlie mal zusammen ein Eis essen war, mokierten sich zwei aeltere Damen "schau dir das mal an...die ziehen sich das dicke Eis rein und der kleine duenne Junge bekommt nur die alte Waffel...". Wenn man fuer drei Pfennig nachgedacht haette, waere klar gewesen, dass des es einen triftigen Grund fuer die 'alte Waffel" gab, aber nein...lieber motzen.
Ich glaube, du wirst dich noch einige male mit diesem Thema auseinandersetzen muessen. Sei es durch irgendwelche Kommentare von anderen oder von provilierungssuechtigen Muettern, die in dir hinsichtlich des Gewichts ein Opfer gefunden haben.
Warte ab, in zehn Jahren wird das Thema (Unter)gewicht fuer Lena einen ganz anderen STellenwert bekommen .

Mein ET ist am 03.03 und mittlerweile freue ich mich. Wir hatten damals schon angedacht relativ schnell zwei Kinder hintereinander zu bekommen, haben es dann aber doch sein lassen.

Warum hast du ein schlechtes Gewissen, wenn Lena bei der Oma ist? Es tut den Kindern doch zumeist sooo gut, wenn sie auch mal mit einer anderen Person unterwegs sind, schon allein weil die Eindruecke ganz andere sind. Kind sind doch im Allgemeinen so gerne bei ihren Grosseltern und das doch bestimmt nicht, weil es ihnen dort schlecht geht . Tut euch beiden etwas Gutes und bring sie haeufiger dort hin.

Du hast bestimmt gehoert, dass Brooke Shields auch unter PPD litt. Sie hat angeblich ein Buch dazu rausgebracht. Werd mal schauen, ob ich es bekommen kann. Hiervon verspreche ich mir - hinsichtlich der Eigendiagnose - etwas mehr, denn ihr Bericht wird sicherlich ausfuerlicher sein und sich nicht nur auf "denken sie an Selbstmord?" beschraenken. Ich glaube, dass genau dieser Satz dazu gefuehrt hat, dass die Psychologin bei mir PPD nicht wirklich in Betracht gezogen hat (an Selbstmord habe ich keine Sekunde lang gedacht). Allerdings ist mir das aufgrund der gesamten Problematik zu kurzsichtig.

Liebe Gruesse
Stefanie

Hallo Steffi,
danke für den Buchtip, werd gleich mal schauen wo ich das bekommen kann.Heute gings mir tagsüber ganz gut, aber jetzt sitz ich wieder da und denke oh Gott, was ist nun wieder los.
Hast du mit deinen Eltern auch mal darüber geredet?
Oder mit anderen Verwandten, Freunden etc?
Ich geh jetzt von mir aus, und kann sagen, ich könnte das vor keinem zugeben.

Warum ich ein schlechtes Gewissen habe? Hhmm, keine Ahnung. Ich weiss es nicht. Ich denk immer, ich muss jetzt bei Lena sein, mit ihr spielen, ich mach das viel zu wenig usw. Obwohl es ja ganz anders ist. Ich bin den ganzen Tag bei ihr, nur wenn sie mittags schläft mach ich den Haushalt und backe viel. Sie fühlt sich ganz wohl bei der Oma
Jetzt werden wir dann in eine Mutter-Kind-Gruppe gehen, vielleicht wirds dann besser.
Ich weiss auch nicht ob ich zum Doc gehen soll. Mal gehts mir wieder supergut und dann wieder superscheisse.

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31. August 2006 um 12:29
In Antwort auf jungemami4

Hallo Steffi,
danke für den Buchtip, werd gleich mal schauen wo ich das bekommen kann.Heute gings mir tagsüber ganz gut, aber jetzt sitz ich wieder da und denke oh Gott, was ist nun wieder los.
Hast du mit deinen Eltern auch mal darüber geredet?
Oder mit anderen Verwandten, Freunden etc?
Ich geh jetzt von mir aus, und kann sagen, ich könnte das vor keinem zugeben.

Warum ich ein schlechtes Gewissen habe? Hhmm, keine Ahnung. Ich weiss es nicht. Ich denk immer, ich muss jetzt bei Lena sein, mit ihr spielen, ich mach das viel zu wenig usw. Obwohl es ja ganz anders ist. Ich bin den ganzen Tag bei ihr, nur wenn sie mittags schläft mach ich den Haushalt und backe viel. Sie fühlt sich ganz wohl bei der Oma
Jetzt werden wir dann in eine Mutter-Kind-Gruppe gehen, vielleicht wirds dann besser.
Ich weiss auch nicht ob ich zum Doc gehen soll. Mal gehts mir wieder supergut und dann wieder superscheisse.

Genau wie bei mir
Hallo Manu,

ich habe mit meiner Familie nicht wirklich darueber gesprochen und der Kreis der Freunde, mit denen ich darueber geredet habe, ist auch sehr klein. Viele haben keine Kinder und ich bin mir sicher, dass sie es nicht verstehen werden; wuerde ich auch nicht, wuerde ich kein Kind haben.

Paradoxerweise hat meine aelteste Schwester beim ersten Kind auch Depressionen gehabt, aber ich habe nicht wirklich mit ihr darueber gesprochen (wir verstehen uns, aber sie ist 14 Jahre aelter und so ein wirklich gutes Verhaeltnis haben wir nicht). Ich hatte es mal kurz angesprochen, aber nachdem ihr Zustand anscheinend damals wesentlich schlimmer war, war das Thema schnell vom Tisch.

Was das Spielen betrifft, so ist mir aufgefallen, dass ich mich wesentlich besser und intensiver mit meinem Sohn beschaeftige, wenn er zuvor mit der Babysitterin unterwegs war. Mir ist aufgefallen, dass wenn ich den ganzen Tag mit ihm alleine bin, ich mir eigentlich immer sage "nachher spielen wir...nachher machen wir dies und das...nachher!" und irgendwie kommt dann nichts konkretes bei rum. Probier es doch einfach mal aus, sie zur Oma zu geben.

Die Mutter-Kind-Gruppe ist sicherlich ganz gut und hier im Forum wird ja auch haeufiger gesagt 'triff dich mit anderen', aber mir ist aufgefallen, dass es vielleicht einige Dinge etwas erleichtert, aber die Depressionen bekommt man damit nicht in den Griff. So geht es einme dann nicht zwei Stunden, sondern nur eine Stunde schlecht, aber im Endeffekt ist damit nicht viel gewonnen.

Wie aeussert es sich bei dir, wenn es dir schlecht geht? Was denkst du dann?

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31. August 2006 um 17:15
In Antwort auf kratzamkopp

Genau wie bei mir
Hallo Manu,

ich habe mit meiner Familie nicht wirklich darueber gesprochen und der Kreis der Freunde, mit denen ich darueber geredet habe, ist auch sehr klein. Viele haben keine Kinder und ich bin mir sicher, dass sie es nicht verstehen werden; wuerde ich auch nicht, wuerde ich kein Kind haben.

Paradoxerweise hat meine aelteste Schwester beim ersten Kind auch Depressionen gehabt, aber ich habe nicht wirklich mit ihr darueber gesprochen (wir verstehen uns, aber sie ist 14 Jahre aelter und so ein wirklich gutes Verhaeltnis haben wir nicht). Ich hatte es mal kurz angesprochen, aber nachdem ihr Zustand anscheinend damals wesentlich schlimmer war, war das Thema schnell vom Tisch.

Was das Spielen betrifft, so ist mir aufgefallen, dass ich mich wesentlich besser und intensiver mit meinem Sohn beschaeftige, wenn er zuvor mit der Babysitterin unterwegs war. Mir ist aufgefallen, dass wenn ich den ganzen Tag mit ihm alleine bin, ich mir eigentlich immer sage "nachher spielen wir...nachher machen wir dies und das...nachher!" und irgendwie kommt dann nichts konkretes bei rum. Probier es doch einfach mal aus, sie zur Oma zu geben.

Die Mutter-Kind-Gruppe ist sicherlich ganz gut und hier im Forum wird ja auch haeufiger gesagt 'triff dich mit anderen', aber mir ist aufgefallen, dass es vielleicht einige Dinge etwas erleichtert, aber die Depressionen bekommt man damit nicht in den Griff. So geht es einme dann nicht zwei Stunden, sondern nur eine Stunde schlecht, aber im Endeffekt ist damit nicht viel gewonnen.

Wie aeussert es sich bei dir, wenn es dir schlecht geht? Was denkst du dann?

Hallo,
Lena schaut sich gerade hingebungsvoll ihren Baby-Walz Katalog an und ich kann kurz ins Internet.
Wenn es mir schlecht geht?
Hhmm, ich bin den ganzen Tag schlecht drauf, will nicht raus, wenn mein Mann anruft wein ich ohne Grund, hab hammermäßige Kopfschmerzen und dann das Thema Lena. Ich denke den ganzen Tag, ich muss dies und jenes mit ihr spielen, liebe ich sie genug, wie soll das in zwei Jahren alles ausschauen.
Wie ist das bei dir?
Bei mir ist es auch beim Spielen so, ich sag Lena gehen wir nachher raus zur Schaukel, sie will dann gleich und verständigt sich auch gut mit mir. Aber irgendwie komm ich dann nicht rundum.
Lena merkt auch wenns mir schlecht geht und hängt sich dann immer an meiner Schulter ein und hat mich lieb.
Merkt es dein kleiner auch?
Was denkst du soll ich jetzt machen?

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1. September 2006 um 12:15
In Antwort auf jungemami4

Hallo,
Lena schaut sich gerade hingebungsvoll ihren Baby-Walz Katalog an und ich kann kurz ins Internet.
Wenn es mir schlecht geht?
Hhmm, ich bin den ganzen Tag schlecht drauf, will nicht raus, wenn mein Mann anruft wein ich ohne Grund, hab hammermäßige Kopfschmerzen und dann das Thema Lena. Ich denke den ganzen Tag, ich muss dies und jenes mit ihr spielen, liebe ich sie genug, wie soll das in zwei Jahren alles ausschauen.
Wie ist das bei dir?
Bei mir ist es auch beim Spielen so, ich sag Lena gehen wir nachher raus zur Schaukel, sie will dann gleich und verständigt sich auch gut mit mir. Aber irgendwie komm ich dann nicht rundum.
Lena merkt auch wenns mir schlecht geht und hängt sich dann immer an meiner Schulter ein und hat mich lieb.
Merkt es dein kleiner auch?
Was denkst du soll ich jetzt machen?

Hi Manu,
bei mir war es haeufig so, dass es sich sehr langsam entwickelt hat. Immer wieder kleine Dinge, von denen ich genervt war und dann kam irgendwann der grosse Knall (so ca. alle zwei drei Wochen). Ich war einfach insgesamt unzufrieden. Entweder ich fuehlte mich gestresst oder gelangweilt, dazwischen gab es nicht viel.

Ich glaube, ich habe mich anfangs auch ziemlich unter Druck gesetzt. Es sollte ploetzlich alles toll und super sein, wir waren ja nun eine Familie. Ich habe staendig versucht mich an meiner Mutter zu messen. Wenn wir zu Hause morgens geweckt wurden, war es in der Kueche hell und freundlich, das Fruehstueck stand auf dem Tisch, im Hintergrund dudelte WDR4 (*grusel* ) und meine Mutter begruesste uns mit einem froehlichen guten Morgen. Wenn mein Sohn morgens wach wird, schlurfe ich voellig uebermuedet in sein Zimmer, ueberall ist es dunkel und kalt und es hat nichts nettes oder heimeliges. Wahrscheinlich sind beide Szenarien uebertrieben, aber so stellte es sich lange Zeit fuer mich dar.
Der absolute Supergau kam dann fuer mich an Weihnachten, ich glaube, da war ich psychisch wirklich am Ende. Danach habe ich mich auch entschlossen zum Psychologen zu gehen.

Hmm...was du jetzt machen sollst? Ich wuerde dir gerne raten ebenfalls zum Psychologen zu gehen, aber ich weiss, wie schwer man sich damit tut. Hast du mal ueberlegt dich erst einmal mit deinem FA darueber zu unterhalten? Diesen Schritt finde ich persoenlich einfacher.

Hast du mal eine Art Tagebuch darueber gefuehrt? Oder alles intensiver mit deinem Mann durchgesprochen? Es hat mir einigermassen geholfen ein paar Dinge besser zu verstehen. Wie sieht er das ganze ueberhaupt?

Liebe Gruesse
Stefnaie

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1. September 2006 um 19:45
In Antwort auf kratzamkopp

Hi Manu,
bei mir war es haeufig so, dass es sich sehr langsam entwickelt hat. Immer wieder kleine Dinge, von denen ich genervt war und dann kam irgendwann der grosse Knall (so ca. alle zwei drei Wochen). Ich war einfach insgesamt unzufrieden. Entweder ich fuehlte mich gestresst oder gelangweilt, dazwischen gab es nicht viel.

Ich glaube, ich habe mich anfangs auch ziemlich unter Druck gesetzt. Es sollte ploetzlich alles toll und super sein, wir waren ja nun eine Familie. Ich habe staendig versucht mich an meiner Mutter zu messen. Wenn wir zu Hause morgens geweckt wurden, war es in der Kueche hell und freundlich, das Fruehstueck stand auf dem Tisch, im Hintergrund dudelte WDR4 (*grusel* ) und meine Mutter begruesste uns mit einem froehlichen guten Morgen. Wenn mein Sohn morgens wach wird, schlurfe ich voellig uebermuedet in sein Zimmer, ueberall ist es dunkel und kalt und es hat nichts nettes oder heimeliges. Wahrscheinlich sind beide Szenarien uebertrieben, aber so stellte es sich lange Zeit fuer mich dar.
Der absolute Supergau kam dann fuer mich an Weihnachten, ich glaube, da war ich psychisch wirklich am Ende. Danach habe ich mich auch entschlossen zum Psychologen zu gehen.

Hmm...was du jetzt machen sollst? Ich wuerde dir gerne raten ebenfalls zum Psychologen zu gehen, aber ich weiss, wie schwer man sich damit tut. Hast du mal ueberlegt dich erst einmal mit deinem FA darueber zu unterhalten? Diesen Schritt finde ich persoenlich einfacher.

Hast du mal eine Art Tagebuch darueber gefuehrt? Oder alles intensiver mit deinem Mann durchgesprochen? Es hat mir einigermassen geholfen ein paar Dinge besser zu verstehen. Wie sieht er das ganze ueberhaupt?

Liebe Gruesse
Stefnaie

Hallo Steffi,
heute übernachtet Lena mal bei der Oma. Bin jetzt doch in der Mutter-Kind-Gruppe und da ist morgen Basar und ich habe heute geholfen. Nun bin ich schon nach Hause, fertig aber ich vermisse Lena und habe wieder Schuldgefühle weil ich nicht für sie da war.
Eine Art Tagebuch führe ich nicht. Mein Mann versteht mich da nicht wirklich, denke ich. Er sagt immer, wird schon wieder. Aber wann?
Ich mach mir nächste Woche mal einen Termin beim Frauenarzt und versuche mit ihr zu reden. Vielleicht bringts ja was.
So, nun muss ich nun bügeln.
Wünsch dir ein schönes Wochenende.
Lg Manu

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