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Seit Kita-Start schlechter Schlaf Kennt das wer

29. September 2010 um 19:51

Huhu,

meine Maus (fast 19 Monate) geht seit dem 1.9. regelmäßig in die Kita- vorher war halt Eingewöhnung ein Mal die Woche. Die Kita geht nach dem Berliner Modell vor, eben mit einer langsamen Eingewöhnungszeit.
Eigentlich macht sie es auch wider Erwarten gut mit, mittlerweile macht sie da sogar Mittagsschlaf, was ich NIE (!!!!!!!) für möglich gehalten hätte, da sie eine etwas "schwierige" Schläferin ist (nur mit ihren gewohnten Dingen wie Nestchen, Spieluhr etc.).
Allerdings gestaltet sich das abendliche Zubettgehen zu Hause seitdem echt schwierig. Das Abendritual und ales andere ist so wie immer geblieben, also nichts Neues. Aber: wenn sie nicht sofort anfängt zu weinen, wenn ich Anstalten mache, das Zimmer zu verlassen, fängt sie spätestens nach ner halben Stunde an. Setze ich mich zu ihr, will sie nur spielen, also ist mit Händchen halten oder Kopf streicheln auch nichts. Sie mit zu mir ins Bett nehmen wäre das gleiche in grün. Das einzige, was sie will, ist auf dem Arm angekuschelt einschlafen. Das kann gut und gerne ne halbe Stunde dauern, aber so lange machen meine Arme das nicht mit! So gehe ich zur Zeit immer mal wieder rein und versuche sie zu beruhigen, aber jedes Mal, wenn ich das Zimmer verlasse, ist die Sirene wieder an.
Ich weiß ja, dass sie ein sensibles Kind ist und alles Mögliche an ihren Problemen über den Schlaf kompensiert, aber was hat sie nur?
Geht das vorbei? Sind das Verlustängste, oder was? Weiß jemand Rat?

Danke und LG Ronja mit Mila *4.3.2oo9

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29. September 2010 um 20:34

Verlustängste,
ne, soweit würde ich nicht gehen.
Ich denke, es ist ein allgemeines Verarbeiten der neuen Situation, des neuen Lebensabschnittes und dadurch wird sie wohl schwerer in den Schlaf kommen.
Warte bis sie richtig in der Kita und im neuen Leben angekommen ist, dann wird der Schlaf sicher wieder besser.

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29. September 2010 um 20:47

Ich
hatte das gleiche nur Mattes ist ja viel jünger. Sobald sein Körper nur die Matratze in seinem Bett berührt hat war Alarm. Er hat jetzt 3 Wochen bei mir im Bett geschlafen in denen ich es immer wieder versucht habe. Nix.
Seit 3 Tagen klappt es wieder. Vorgestern fast die ganze Nacht.

Sie müssen viel verdauen und ich denke schon, dass da auch Verlustängste bei sind.

Lg Jasmin

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29. September 2010 um 21:35

Mein Sohn...
...war genauso alt wie deine Tochter, als er in die Kita kam und ich wieder anfing zu arbeiten! Und er hat sich anfänglich genauso verhalten! Klar, völlig neue Situation für ihn, Kita, neue Kinder, Erzieherinnen und das Schlimmste für ihn: Mama nicht da! Bei der Eingewöhnung war es kein größeres Problem, aber ich glaub mit der Regelmäßigkeit hat er auch geschnallt, das ich halt 4 Tage/Woche für 5 Std nicht da bin.
Der Schlaf wurde schlechter, er wollte abends nicht loslassen und uns hat geholfen, dass ich ihn auf einem Stuhl sitzend sozusagen in den Schlaf gewogen hab und er dann sagte, wann es für ihn ok war ins Bett gelegt zu werden Hat gut funktioniert!
Irgendwann war der Spuk dann auch vorbei. Es gab dann noch eine Phase mit nicht alleine einschlafen wollen, trotz ellenlangem Ritual, daraufhin haben wir sein Zimmer bzw das Bett umdekoriert und dann war sein Bettchen wieder spannend
Ich würde dir raten auf ihre Bedürfnisse einzugehen, sie hat natürlich Verlustängste und du wirst sehen, dass es besser werden wird! Nimm dir so wie ich einen Stuhl und lass sie leicht eindämmern, aber SIE soll dir sagen, wann es ok ist für sie ins Bett gelegt zu werden! Das musst du vorher mit ihr abklären, sag ihr: ja, ich wieg dich in den Halbschlaf, aber du musst dann in dein Bett wollen!
Hat bei uns wie gesagt super geklappt! Naja und eigentlich ist es auch schön kuschelig mit dem ganz bald nicht mehr Baby auf dem Schoß *hachja*

LG
Klonie

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29. September 2010 um 21:41


Ich danke euch schonmal für eure Meinungen/Tipps!
Dachte mir halt schon, dass es da einen Zusammenhang gibt, da sie, wie ich ja sagte, eher ein Sensibelchen ist, was Veränderungen angeht. Die Zeit jetzt erinnert mich ganz derbe an die ersten vier Monate , da wollte/konnte sie auch nicht alleine einschlafen.
Werd mir dann wohl die nächsten Wochen abends noch mehr Zeit nehmen für sie. Hoffe nur, dass sie sich nicht "daran gewöhnt" und wieder gar nicht mehr alleine einschlafen kann.
MIr kann nicht zufällig jemand sagen, wie lange sowas in etwa dauern kann?

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29. September 2010 um 21:53
In Antwort auf simin_984473


Ich danke euch schonmal für eure Meinungen/Tipps!
Dachte mir halt schon, dass es da einen Zusammenhang gibt, da sie, wie ich ja sagte, eher ein Sensibelchen ist, was Veränderungen angeht. Die Zeit jetzt erinnert mich ganz derbe an die ersten vier Monate , da wollte/konnte sie auch nicht alleine einschlafen.
Werd mir dann wohl die nächsten Wochen abends noch mehr Zeit nehmen für sie. Hoffe nur, dass sie sich nicht "daran gewöhnt" und wieder gar nicht mehr alleine einschlafen kann.
MIr kann nicht zufällig jemand sagen, wie lange sowas in etwa dauern kann?

Bei
Mattes 3 Wochen und jetzt ist es wie vorher

Ich habe heute was tolles gelesen:

Liebe verwöhnt nicht. Wenn unser Kind viel Liebe braucht dann muss man ihm das geben. Ein Kind das geliebt wird wird nicht verwöhnt, es wird geliebt.



Das wird schon klappen

Jasmin (mit mattes der allein in seinem bett liegt u schläft)

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