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Sie macht ständig was kaputt

5. Mai 2015 um 13:50

Und damit meine ich kein Kind, sondern meine Mutter. Jedes Mal, aber wirklich jedes mal, wenn sie bei uns ist, geht irgendwas durch ihr Verschulden kaputt. Mich nervt das grad gewaltig. Heute ist ihr meine geliebte Madonna runtergefallen und das Jesuskind ist abgebrochen.

Ich schimpf sie auch nie, wenn es ihr das passiert. Und sag dann immer, dass das passieren kann und reparier oder klebe das kaputte/zerbrochene Teil. Manches musste ich aber auch wegwerfen, weil es nicht mehr reparabel war. Bin schon kurz davor doch mal auszurasten. Kann doch nicht sein, dass einer erwachsenen Frau ständig sowas passiert. Das Bügeleisen kann ich auch bald wieder ersetzen, weil es plötzlich tropft, seitdem sie es regelmäßig in der Hand hat. Und da sie jede Woche bei uns ist um mich, statt einer Haushaltshilfe zu unterstützen, ist auch jede Woche irgendwas hinüber (Staubsauger, Klodeckel, Bügeleisen, Telefon, Besen, Hausschuhe, Spielsachen, und und und...). Es tut ihr dann auch immer leid und sie fängt auch jedes Mal das Heulen an. Wobei mich das Rumgeheule danach noch mehr nervt. Aber warum passt sie dann nicht besser auf? Warum rennt sie dann weiterhin wie ein Trampel durch mein Haus und schaut weder nach links noch nach rechts?

Ich weiß schon nicht wie ich reagieren soll. Manches lass ich sie schon gar nicht machen, weil ich Angst habe, dass dann gleich wieder was kaputt ist. Sie würde bspw. wahnsinnig gerne meine Vorhänge kürzen. Aber ich lass mir jedes Mal eine Ausrede einfallen, warum sie grad nicht an meine Nähmaschine darf. Mit ihr geredet habe ich schon oft. Sie macht es ja nicht mit Absicht. Es passiert einfach. Aber dennoch nervt es mich.

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5. Mai 2015 um 13:56

Klingt
vielleicht übertrieben, aber kannst du eine Erkrankung ausschließen? Könnte der Grund für ihre ungeschickte Art vielleicht an einer Muskelschwäche oder so liegen?

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5. Mai 2015 um 14:04
In Antwort auf kamala_11901399

Klingt
vielleicht übertrieben, aber kannst du eine Erkrankung ausschließen? Könnte der Grund für ihre ungeschickte Art vielleicht an einer Muskelschwäche oder so liegen?

Hab auch schon in diese Richtung gedacht
Aber dahingehend liegt nichts vor. Viel mehr ist es eine Mischung aus Zerstreutheit und Übereifer. Bei ihr Daheim passiert es ihr ja auch nicht ständig. Ich sag ihr auch schon immer sie soll langsam machen, und dass es egal ist, ob sie jetzt, nur mal als Beispiel, zwei Hemden oder zehn Hemden am Tag wegbügelt. Aber sie will immer alles möglichst schnell schnell und perfekt machen und dann passiert es. Nach mittlerweile 3 Monaten verliere ich aber langsam die Geduld. Es sind ja auch nicht immer Kleinigkeiten, wie eine Heckenschere oder die Spitze eines Küchenmessers. Sie schaffte es sogar, dass der Rahmen des Gästebettes durchbrach.

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5. Mai 2015 um 14:19
In Antwort auf claire1huxtable

Hab auch schon in diese Richtung gedacht
Aber dahingehend liegt nichts vor. Viel mehr ist es eine Mischung aus Zerstreutheit und Übereifer. Bei ihr Daheim passiert es ihr ja auch nicht ständig. Ich sag ihr auch schon immer sie soll langsam machen, und dass es egal ist, ob sie jetzt, nur mal als Beispiel, zwei Hemden oder zehn Hemden am Tag wegbügelt. Aber sie will immer alles möglichst schnell schnell und perfekt machen und dann passiert es. Nach mittlerweile 3 Monaten verliere ich aber langsam die Geduld. Es sind ja auch nicht immer Kleinigkeiten, wie eine Heckenschere oder die Spitze eines Küchenmessers. Sie schaffte es sogar, dass der Rahmen des Gästebettes durchbrach.

Oh weh...
Und wenn du mal mit ihr sprichst und ihr klar machst, dass du ihr ja sehr dankbar für ihre Hilfe bist, du aber demnächst ausrasten musst, weil sie so verhuscht ist?
Versuchs ein bisschen humorvoll rüber zu bringen, damit sie nicht zu verletzt ist; sie will dir ja wirklich nur helfen...
Und bedenke auch, dass dein Nervenkostüm gerade nicht das beste ist. Ich durfte zwischenzeitlich auch nur liegen und hätte Morde begehen können, wenn man in meiner Gegenwart auch nur falsch geatmet hat...

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5. Mai 2015 um 14:42
In Antwort auf kamala_11901399

Oh weh...
Und wenn du mal mit ihr sprichst und ihr klar machst, dass du ihr ja sehr dankbar für ihre Hilfe bist, du aber demnächst ausrasten musst, weil sie so verhuscht ist?
Versuchs ein bisschen humorvoll rüber zu bringen, damit sie nicht zu verletzt ist; sie will dir ja wirklich nur helfen...
Und bedenke auch, dass dein Nervenkostüm gerade nicht das beste ist. Ich durfte zwischenzeitlich auch nur liegen und hätte Morde begehen können, wenn man in meiner Gegenwart auch nur falsch geatmet hat...

Ich rede danach jedes Mal mit ihr
und es tut ihr auch jedes Mal unendlich leid.

Und dafür, dass mein Nervenkostüm gerade nicht das Beste ist, reagiere ich dahingehend schon sehr gelassen.

Es ist einfach verzwickt. Irgendwann schließ ich noch Wetten ab, was als nächstes kaputt geht.

Reden und Verständnis helfen einfach nicht weiter. Aber deswegen rumschimpfen ist es mir auch nicht wert. Mir geht es danach ja auch nicht besser. Ich wünschte sie würde einfach von sich aus endlich mal vorsichtiger agieren. Hab auch keine Lust mehr hundert mal am Tag "Mach langsam!" zu sagen.

Bin kurz davor doch eine fremde Haushaltshilfe zu holen.

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5. Mai 2015 um 16:45

Hol eine
Professionelle Haushaltshilfe. Sag ihr einfach das du ein bisschen mehr Privatsphäre möchtest und das sie nicht mehr so hart Arbeitet.

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5. Mai 2015 um 17:07
In Antwort auf wearefamily2013

Hol eine
Professionelle Haushaltshilfe. Sag ihr einfach das du ein bisschen mehr Privatsphäre möchtest und das sie nicht mehr so hart Arbeitet.

Bin schon kurz davor
Aber ich möchte sie auch nicht verletzen. Und das würde ich mit diesem Schritt definitiv tun, egal wie schön ich es sprachlich verpacke und wie toll ich meine Ich-Botschaften formuliere.

Daheim ist sie "nur" Hausfrau und den ganzen Tag allein bis mein Papa von der Arbeit kommt. Hier fühlt sie sich richtig gebraucht und geniest es auch mich zu unterstützen. Würde ich ihr jetzt "kündigen", würde es sie sehr treffen. Da denk ich mir, dass ich das alles ihr zu Liebe in Kauf nehme, sie aber glücklich ist, weil sie hier gebraucht wird.

So oder so... es ist eine blöde Situation und ich kann nicht nur wegen den Schwangerschaftsbeschwerden den ET kaum erwarten. Ich sehne mich auch sehr nach Normalität und danach, dass meine Mutter nicht mehr bei uns lebt und dass ich wieder nur mit meinem Mann und Kindern zusammenleben möchte. Das hab ich ihr auch schon so offen gesagt. Aber so richtig versteht sie das nicht. Will sie es nicht verstehen. Es fallen schon Sätze, dass ich sie ja nach der Geburt auch noch brauchen werde und sie dann weiterhin kommen wird. Oder wenn ich ihr sage, dass mein Mann in der und der Woche Urlaub hat und wir in dieser Zeit ihre Hilfe nicht brauchen, wird sie immer ganz traurig. Mir kommt es mittlerweile so vor, als ob sie am liebsten ganz bei uns wohnen möchte. Platz hätten wir zwar. Aber ich hab nicht die Nerven dazu.

Wie schon gesagt, wäre sie unendlich verletzt, wenn ich sie jetzt durch eine Haushaltshilfe austauschen würde.

Hobbies und Ehrenämter hat sie. Die erfüllen sie aber nicht so sehr, wie ihre Kinder und ihr Enkelkind. Leider benötigt meine Schwester ihre Unterstützung zur Zeit auch nicht. Sonst hätte ich sie schon dorthin geschickt.

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