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Sie sagt Papa zu ihm...

2. April 2014 um 14:31

... Ansich ein Grund zu freuen...

Mausis Erzeuger kümmert sich nicht. seit 3 Monaten besteht garkein Kontakt, davor nur alle 1,5-2 Monate für 2 bis 3 Stunden!

Er meldet sich nicht, zeigt null inetesse!!

Ich habe seit 6 Monaten einen neuen Partner.

Er ist der liebevollste Mensch den man sich denken kann, seit Anfang an, sind wir wie eine Familie (das was ich mit meinem Noch-Mann nie hatte)

So, er heißt Patrick... daraus hat Mausi Daddi gemacht (sie wird diesen Monat 2)

Jetzt "passiert" es immer öfter, das sie zu ihm Papa oder Papa-Daddi sagt...

Oder das sie aufzählt... Mama, Papa ... Hanna!

Ihr Erzeuger/Vater war und ist hier kein Thema, es sind schlimme Dinge vorgefallen!

Vor einigen Tagen schauten wir Fotos an, sie als Baby bis heute... auf ein paar Bildern ist auch ihr Erzeuger zu sehen, darauf fragte ich sie wer denn alles auf dem Foto ist.... (So wie bei den vorherigen Bildern auch)
Sagt sie Hanna, Daddi...

Jo... ich freue mich für sie, dass sie in meinem Partner eine Vaterfigur sieht und er fühlt sich geehrt.
Er sagte, er liebt sie wie sein Fleisch und Blut!!!!! Wir teilen uns die Aufgaben, sind uns in der Erziehung einig, bzw ist er mit meiner Erziehung einig. wir streiten nie und sehen uns täglich.

Ich weiß das sie ihn liebt und keinen Bezug zu meinem Ex oder seiner Familie hat... da von dieser Seite einfach kein Kontakt besteht!


Ist das okay, oder soll ich ihr jedes mal sagen, das er nicht ihr Papa ist...

Bitte um Meinungen oder Tipps.


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2. April 2014 um 14:40

Er IST ihr Papa
denn er verhält sich als solcher. Ein sozialer Vater kann viel bedeutender sein als ein biologischer und so wie es klingt, ist das bei euch der Fall.

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2. April 2014 um 14:46

Lass es so.
Das nennt sich sozialer Vater. Als solcher kann ein Mann übrigens nach einer gewissen Zeit sogar Umgangsrecht im Falle einer Trennung bekommen.

Wenn sie ihn als Papa sieht (und das scheint zu Recht der Fall zu sein), ist es auch ihr Papa. Egal, ob sie nun seine DNA hat oder nicht.

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2. April 2014 um 15:51

So toll finde ich das nicht
obwohl ich selber in dieser Lage war und meine Tochter zwei Papas hat
Aber nach 6 Monaten.... ? Ihr lebt nicht mal zusammen.
Ich meine das auch nicht böse, nur finde ich es viel zu früh!
Dann muss sie spätestens nach 4 Monaten mit Daddi gesagt haben, wenn sie nach 6 Monaten bereits Papa sagt?

Die Verantwortung liegt bei dir.
Du solltest dir nur bewusst sein, dass sie ihren "Papa" nicht rechtlich hat! Also angenommen ihr trennt euch, steht sie ohne Papa da, weil Patrick sich mit größter Sicherheit nicht mehr kümmern wird.

Ich bin selber Alleinerziehend und verstehe das du dieses Gefühl von "Familie" genießt, zumal du es zum ersten mal auskosten kannst.

Nur die Zeit finde ich einfach zu kurz. Ich selbst könnte nicht nach 6 Monaten Beziehung sagen: DAS IST FÜR IMMER und daher könnte ich es nicht zu lassen.

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2. April 2014 um 16:36

@Mandel...
Hannas Erzeiger hatte nie großes Interesse an seiner Tochter.
Es begann schon so, das er kurz nach der Entbindung heim ging...ich bis zur Trennung alles, alleine erledigt habe, seien es Arzt besuche, Erledigungen, pflege der kleinen etc. er war NIE da...
Selbst kuscheln oder mal eine Flasche geben - Fehlanzeige!

Ich habe versucht den Umgang zu seiner Tochter zu fördern, sie ihm sogar immer hin gefahren und abgeholt, da er kein Auto hatte... ab da wo er ein Auto hatte sollte er sie holen, Termine wurden seinerseits verschoben etc...

Er zahlt keinen Unterhalt, ich bekomme Vorschuss von JA, er gibt nix dazu, das ich ihr Kleidung und Schuhe kaufen kann, weder jetzt, wo sie am 22.4. zwei wird, hat er sich nicht gemeldet wegen Termin oder Geschenk oder der Gleichen... Sogar seine Mutter und Schwester haben sich erkundigt!!!

von daher, bin ich mir keiner Schuld bewusst.

Wie geschrieben habe ich es weder angetrieben, noch in eine Richtung gelenkt...

Sie hat auch nie nach ihrem Erzeuger gefragt, oder den Anschein gemacht ihn zu vermissen. Im Gegenteil, seit seinem Auszug (3 Tage später) schläft sie durch etc...


Ich liebe diesen Mann, und er liebt uns...

Und er genießt es, wie sie zu ihm ist... Sie kommt kuscheln, sagt Daddi lieb!!!

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2. April 2014 um 16:38
In Antwort auf evanna_12543461

@Mandel...
Hannas Erzeiger hatte nie großes Interesse an seiner Tochter.
Es begann schon so, das er kurz nach der Entbindung heim ging...ich bis zur Trennung alles, alleine erledigt habe, seien es Arzt besuche, Erledigungen, pflege der kleinen etc. er war NIE da...
Selbst kuscheln oder mal eine Flasche geben - Fehlanzeige!

Ich habe versucht den Umgang zu seiner Tochter zu fördern, sie ihm sogar immer hin gefahren und abgeholt, da er kein Auto hatte... ab da wo er ein Auto hatte sollte er sie holen, Termine wurden seinerseits verschoben etc...

Er zahlt keinen Unterhalt, ich bekomme Vorschuss von JA, er gibt nix dazu, das ich ihr Kleidung und Schuhe kaufen kann, weder jetzt, wo sie am 22.4. zwei wird, hat er sich nicht gemeldet wegen Termin oder Geschenk oder der Gleichen... Sogar seine Mutter und Schwester haben sich erkundigt!!!

von daher, bin ich mir keiner Schuld bewusst.

Wie geschrieben habe ich es weder angetrieben, noch in eine Richtung gelenkt...

Sie hat auch nie nach ihrem Erzeuger gefragt, oder den Anschein gemacht ihn zu vermissen. Im Gegenteil, seit seinem Auszug (3 Tage später) schläft sie durch etc...


Ich liebe diesen Mann, und er liebt uns...

Und er genießt es, wie sie zu ihm ist... Sie kommt kuscheln, sagt Daddi lieb!!!

@amabgrund
Daddi hat sie seit dem 3 Treffen gesagt, also ganz schnell! Und eben jetzt seit kurzer Zeit vermehrt Papa!!!

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2. April 2014 um 16:51

Ich glaube
Kinder, die nicht bewusst mit einem Papa (also jemandem, der von vorneherein als Papa angesprochen wird), sind sich vielleicht gar nicht bewusst, was das Wort Papa hinsichtlich Erzeuger etc. bedeutet. Das ist für so kleine Kinder eher etwas, was sie irgendwo mitkriegen. Sie sehen z.B. im Kindergarten, dass ein Kind seinen Papa Papa nennt und sehen, wie er mit ihm umgeht. Wenn dann jemand mit ihnen einen ähnlichen Umgang pflegt, dann übernehmen sie das Wort für diese Person, ohne sich der Bedeutung an sich bewusst zu sein.

Ich persönlich würde es ihr nicht verbieten und auch nicht jedesmal sagen, dass er nicht ihr Papa ist. Ich könnte mir vorstellen, dass das für sie wie eine Art Zurückweisung ist. Sie versteht dann möglicherweise nicht, dass es darum geht, wer ihr richtiger Papa/ Erzeuger ist, sondern um das, was sie mit Papa verbindet. Und dadurch könnte sie sich vielleicht dann zurückgewiesen fühlen und denken, dass er nicht für sie da sein möchte etc. So mal meine Theorie

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2. April 2014 um 21:12

Danke für eure antworten!
xxx

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3. April 2014 um 9:17

@Kitty
Ich finde es sehr schön, das es Euch dabei so gut geht, doch wie du zu anfangs ja auch skeptisch warst, bin ich es eben auch.

MEIN KIND SOLL GLÜCKLICH SEIN!!!

Und das ist sie, seit ihr Erzeuger weg ist.

Jetzt ist alles so Familiär, so friedlich... so normal, das ich ihr das nicht nehmen will!!!

Und ich weiß, das DNA oder Gene dabei nicht im geringsten eine Rolle speilen!!!

Sie liebt ihren Papa-Daddi... so wie ich...

Danke für deinen Post, deinen kleinen Einblick!

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3. April 2014 um 10:24


Wir waren auch in dieser Situation. Ich war schon in der Schwangerschaft getrennt und lernte meinen Freund kennen als meine Tochter 3 Monate alt war. Als sie dann mit 14 Monaten in die Kita kam, sagte sie dann auch zu ihm Papa. Wahrscheinlich hat sie sich das bei anderen Kita-Kindern abgeguckt. Oder vielleicht sagten die auch zu ihr "Da kommt dein Papa!" und sie hat es dadurch gelernt.

Ich finde es nicht schlimm, das sie ihn Papa nennt. Sie macht es ja von sich aus, ihr habts ihr ja nicht aufgeschwatzt. Was ich allerdings wichtig fände ist, das ihr rechtzeitig klarstellt, das da noch der "Erzeuger" ist. Meine Tochter wird in ein paar Tagen 4 und sie weiss, das da noch ein Vater ist, der weit weg wohnt und sie deswegen nicht besuchen kann. Mehr Erklärungen versteht sie noch nicht. Mein Ex zeigt auch kein Interesse, hat sie in den 4 Jahren nur 4 (oder 5?!)x gesehen, das letzte mal vor über 2 Jahren. Und dabei bin ich ihm echt lange nachgelaufen, damit sie auch nen Bezug zu ihm bekommt. Aber ihm war feiern, saufen und Kiffen wichtiger. (O-Ton:"Sonntags mittags treffen?!Du weisst doch, das ich Samstags immer fett Party mache! Da weiss ich doch nicht wann und wo ich Sonntags aufwache!Denkst du echt, da hab ich Zeit für SOWAS?!" Gut...dann halt nicht )Er ist auch vor knapp 3 Jahren nach England gezogen und zahlt auch keinen Unterhalt.

Meine Tochter hat überhaupt keinen Bezug zu ihm, spricht das Thema auch nie von selbst an. Für sie gibt es eigentlich nur den einen Papa, meinen Freund. Vor 3 Wochen sind wir zum zweiten Mal Eltern geworden. Wenn wir es nicht erzählen, denkt niemand, das die Grosse nicht seine leibliche Tochter ist. Er liebt sie als wäre sie sein Fleisch und Blut Das sehe ich auch nicht als selbstverständlich an. Hätte ich damals, als ich noch kinderlos war, einen Mann mit Kind kennengelernt, weiss ich nicht, ob ich es annehmen könnte als wärs mein eigenes. Wir sind eine glückliche Familie und fühlen uns komplett.

Für mich ist ein "Papa" schon lange nicht mehr derjenige, der (mal krass ausgedrückt) den Samen spendet, sondern derjenige, der mein Kind liebt, sich sorgt, für sie in jeder Lebenslage da ist.

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