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Sind berufstätige Mütter Rabenmütter?

15. Juli 2014 um 9:53

Hallo zusammen

ich schreibe einen Artikel über berufstätige Mütter und inwieweit diese noch mit dem alten Rollenbild zu kämpfen haben, dass eine Mutter nicht arbeiten, sondern voll und ganz für die Erziehung ihres Kindes da sein soll. Ich habe mich nun in einigen Foren angemeldet, um verschiedene Fallbeispiele zu sammeln, die ich in meinen Artikel einbauen würde.
Habt Ihr in der Richtung auch schon Erfahrungen gemacht, wurdet Ihr schonmal als "Rabenmutter" bezeichnet? Was sollte gesellschaftlich passieren?

Vielen Dank für Eure Hilfe und liebe Grüße
Julia

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15. Juli 2014 um 11:27

Sind sie nicht
Die sind genau so Mutter, nur sie organiesieren sich anders. Ich bin der Meinung, dass es auf Qualitat ankommt und nicht auf Quantität. Wenn Mutti den ganzen Tag den Haushalt schmeisst oder vor dem TV oder dem Handy hockt, dann hamt das Kind auch nicht viel von der Mutter.
Beides schadet dem Kind nicht und somit kann man auch nicht von Rabenmüttern sprechen.

Es gibt sehr viele Leute, die beide Seiten kritisieren. Das kommt vielleicht darauf an, wo und wie die Leute aufgewachsen sind.
Hier ist es schon immer so, dass die Mutter zeitig wieder arbeiten geht. Da sieht man das als normal an. Es wird aber auch keine Mutter nieder gemacht, die zu Hause bleibt.
Ich habe es aber auch schon auf Arbeit erlebt, dass Kollegen, die aus einem anderen Bundesland kommen, da kritischer sind, weil man mit Baby/Kleinkind arbeiten ist. Wenn man dann mal bisschen mehr über privates spricht, dann kriegt man auch mit, dass sie eben anders aufgewachsen sind und die Mutter bis zum Ende der Schulzeit für die Kinder da war. Da prallen 2 "Kulturen" aufeinander.
Selbst Kunden, die nicht aus dem grösseren Umkreis sind und auf meinem
Schreibtisch das Bild von meinem Sohn sehen, werde da manchmal sehr direkt und teilweise auch ausfallend, weil die Mutter zum Kind gehört. Alles schon mehrfach erlebt. Da fühlt man sich wieder 200 Jahre zurückversetzt.

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15. Juli 2014 um 11:31
In Antwort auf carpe3punkt0

Sind sie nicht
Die sind genau so Mutter, nur sie organiesieren sich anders. Ich bin der Meinung, dass es auf Qualitat ankommt und nicht auf Quantität. Wenn Mutti den ganzen Tag den Haushalt schmeisst oder vor dem TV oder dem Handy hockt, dann hamt das Kind auch nicht viel von der Mutter.
Beides schadet dem Kind nicht und somit kann man auch nicht von Rabenmüttern sprechen.

Es gibt sehr viele Leute, die beide Seiten kritisieren. Das kommt vielleicht darauf an, wo und wie die Leute aufgewachsen sind.
Hier ist es schon immer so, dass die Mutter zeitig wieder arbeiten geht. Da sieht man das als normal an. Es wird aber auch keine Mutter nieder gemacht, die zu Hause bleibt.
Ich habe es aber auch schon auf Arbeit erlebt, dass Kollegen, die aus einem anderen Bundesland kommen, da kritischer sind, weil man mit Baby/Kleinkind arbeiten ist. Wenn man dann mal bisschen mehr über privates spricht, dann kriegt man auch mit, dass sie eben anders aufgewachsen sind und die Mutter bis zum Ende der Schulzeit für die Kinder da war. Da prallen 2 "Kulturen" aufeinander.
Selbst Kunden, die nicht aus dem grösseren Umkreis sind und auf meinem
Schreibtisch das Bild von meinem Sohn sehen, werde da manchmal sehr direkt und teilweise auch ausfallend, weil die Mutter zum Kind gehört. Alles schon mehrfach erlebt. Da fühlt man sich wieder 200 Jahre zurückversetzt.

....
Wobei ich nicht sagen will, dass jede Hausfrau nur aufs Handy schaut.
Man organisiert sich einfach anders als Hausfrau und auch als arbeitende Mutter. Das sind 2 total unterschiedliche Modelle, die von der Struktur ganz anders aufgebaut ist.
Da versteh ich den Vergleich eh nie.

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15. Juli 2014 um 11:37

Das problem ist aber der angriffspunkt
Beide Fronten schenken sich nicht viel, aber der Abgriffspunkt bei einer arbeitenden Mutter ist härter. Ist ja auch ein enormer Unterschied, ob man man Granaten wirft oder mit einer Atombombe.
Bei den Müttern, die daheim bleiben, den kann man vorwerfen, dass sie faul oder Glucken sind. Das geht beides gegen die Frau und das kann man eigentlich ganz gut ab.
Wenn man gegen eine arbeitenden Mutter schiesst, dann geht es immer auf die Kinder. Man ist eine Rabenmutter.
Das ist nochmal ein ganz grosser Unterschied und lieber lass ich mir sagen, dass ich faul bin oder mein Kind zu sehr behüte, als mir sagen zu lassen, dass ich mein Kind gern abschiebe und vernachlässige.
Da geht es um die Kinder und das überschreitet einfach Grenzen.
Da sollte man schon einen Unterschied machen.

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15. Juli 2014 um 12:31

Nicht nur das
Es gibt ja auch Frauen, die gern arbeiten gehen und das als Ausgleich brauchen, obwohl sie sich es leisten können zu Hause zu bleiben.
Denen sollte man auch keinen Vorwurf machen, weil sie auch einfach das machen, was sie für eine ausgeglichene Stimmung machen und davon profitiert jedes Familienmitglied.

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15. Juli 2014 um 12:39

Danke genauso sehe ich das auch
!!

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15. Juli 2014 um 12:40

Ganz klar: NEIN!
Sollte mich jemand als Rabenmutter hinstellen, würde ich ausflippen!

Rabenmütter sehen für mich anders aus!

Aber nicht die, die arbeiten gehen!

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