Forum / Mein Baby

Sind doch keine Schwerverdiener

Letzte Nachricht: 29. März 2010 um 22:23
11.11.07 um 18:40

Hallo Allerseits,

leider können wir aufgrund schwerer Krankheit keine eigenen Kinder bekommen.
Mein Mann und ich haben daher einen Adoptionsantrag gestellt, der nach langem
Prüfen durch unser Jugendamt bewilligt wurde. Nun wissen wir ja aber auch,
dass hier in Deutschland auf ein Kind bis zu 30 Elternpaare kommen.
Da kann man sich seine Chancen ja selbst ausrechnen.
So nun haben wir natürlich auch überlegt, dass es im Ausland ja auch genug
kleine arme Würmchen gibt, die nur auf eine faire Chance in ihrem Leben warten.
Leider haben wir aber nicht die möglichen finanziellen Mittel hierzu.
10.000,00 - 20.000,00 schüttelt man nun mal nicht so einfach aus dem Ärmel.
Die Summen sind ja auch erklärbar.... Kostendeckung, Dolmetscher, Hotelkosten,
Umschreibegebühren, etc.
Nun ist es aber leider so, dass wir dafür einen Kredit aufnehmen müssten,
den wir aufgrund unseres Kredites für unser Eigenheim nicht bekommen würden,
da ich als Vollverdienerin ja dann ausfallen würde.
Ein Vollverdiener fällt aus, in Zukunft gibt es ein Mäulchen mehr
zu stopfen und noch einen zusätzlichen Kredit abzuzahlen. Wenn dann beruflich
was schiefgeht, kann man doch gleich einen Privaten Bankrott anmelden.
Da hat das Kind dann auch nichts davon.

Ich hör immer wieder von so vielen, die aus dem Ausland adoptiert haben,
auch hier im Forum. Wie macht ihr das denn? Banküberfall????

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11.11.07 um 20:52

Ihr...
... müsst keinen Kredit aufnehmen, die Kosten fallen ja nicht auf einmal an, sondern verteilt im Laufe von 3-4 Jahren! Und da heißt es dann halt auf Urlaube und größere Anschaffungen verzichten. Ich finde es ja auch blöd, dass das Wohl und Wehe viele Kinder wegen Geld auf der Strecke bleibt, aber man kann nichts machen... Erkundige dich bei einer staatlich anerkannten Vermittlungsstelle nach den Kosten, das schwankt auch von Land zu Land. Adressen findest du hier: www.adoptionsinfo.de (unter Auslandsadoptionen/Vermittlungsstellen)
Gruß und viel Glück
Helena

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12.11.07 um 20:49
In Antwort auf

Ihr...
... müsst keinen Kredit aufnehmen, die Kosten fallen ja nicht auf einmal an, sondern verteilt im Laufe von 3-4 Jahren! Und da heißt es dann halt auf Urlaube und größere Anschaffungen verzichten. Ich finde es ja auch blöd, dass das Wohl und Wehe viele Kinder wegen Geld auf der Strecke bleibt, aber man kann nichts machen... Erkundige dich bei einer staatlich anerkannten Vermittlungsstelle nach den Kosten, das schwankt auch von Land zu Land. Adressen findest du hier: www.adoptionsinfo.de (unter Auslandsadoptionen/Vermittlungsstellen)
Gruß und viel Glück
Helena

Sehr gut informiert
Erst einmal möchte ich mich für die netten
Hilfestellungen bedanken, aber einigen von Euch scheint es so vorzukommen, als hätten wir uns nicht im Vorfelde gründlích über eine Auslandsinformation informiert, dem ist aber nicht so.
Zu erst einmal kann man leider nicht auf eigene
Faust in das entsprechende Land gehen, Kontakt mit irgendeinem Waisenhaus etc. aufnehmen und man spaziert dann mit einem Kind nach hause.
Man muss sich da schon an die gesetzlichen
Bestimmungen halten, die besagen, dass man
sich immer, egal ob man nun im In- oder Ausland
adoptieren möchte, vorab hier in Deutschland überprüfen lassen muss. Im Anschluss daran,
kann man sich dann mit der Genehmigung an eine
staatlich anerkannte Vermittlungsstelle für das entsprechende Land wenden.
Und diese so hohen Kosten fallen auch nicht in jedem Fall erst im Laufe von 3-4 Jahren an, sonder sind abhängig davon, wie schnell die Vermittlung von statten geht.
Urlaub haben wir das letzte Mal vor 3 Jahren gemacht und größere Anschaffungen können wir uns im Moment eh nicht leisten, da unser ganzes Geld im Hausausbau steckt. Wir mussten ja erst mal ein Kinderzimmer und Bad etc erstellen ... da war vorher nichts. Tja das mit den Bekannten ist so eine Sache. Wir haben sehr gute Freunde aus Polen, aber das Land hat selbst genug Adoptiv-willige und vermittelt nur Schwerkranke Kinder die hier in Deutschland durch OP etc. eine Überlebungschance haben.

Wir hatten gehofft hier im Forum vielleicht mit
einige Paaren ins Gespräch zu kommen, die schon eine Auslandsadoption hinter sich haben und denen es im Vorfeld ähnlich erging wie uns.
Vielleicht können síe uns einige Tipps
bezüglich der enormen Kosten geben, zB. wie sie das Ganze gemanaged haben etc.

Wäre schön einige kennenzulernen

Sandra und Rico

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15.11.07 um 16:54

Das gleiche Problem!!
Mein Mann und ich sind grad auf Informationsammlung, was es für Möglichkeiten gibt eine Familie zu gründen (ich drücks mal so aus...)
und sind dabei natürlich auch auf Auslandsadoption gestoßen.
Wir haben vor 3 Jahren gebaut, also eh Schulden, haben beide einen soliden Job mit denen wir keine großen Sprünge machen können, aber gut auskommen...
für unsere Potentielles Kind haben wir schon stolze 2000 Euro für Erstausstattung und so gesparrt und dann habe ich mich über die Kosten einer Auslandsadoption informiert und bin hintenrübergefallen!! Wie bitteschön soll das denn gehn??

Würde mich auch über Erfahrungsberichte freuen!

LG, Emm

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29.03.10 um 22:23
In Antwort auf

Sehr gut informiert
Erst einmal möchte ich mich für die netten
Hilfestellungen bedanken, aber einigen von Euch scheint es so vorzukommen, als hätten wir uns nicht im Vorfelde gründlích über eine Auslandsinformation informiert, dem ist aber nicht so.
Zu erst einmal kann man leider nicht auf eigene
Faust in das entsprechende Land gehen, Kontakt mit irgendeinem Waisenhaus etc. aufnehmen und man spaziert dann mit einem Kind nach hause.
Man muss sich da schon an die gesetzlichen
Bestimmungen halten, die besagen, dass man
sich immer, egal ob man nun im In- oder Ausland
adoptieren möchte, vorab hier in Deutschland überprüfen lassen muss. Im Anschluss daran,
kann man sich dann mit der Genehmigung an eine
staatlich anerkannte Vermittlungsstelle für das entsprechende Land wenden.
Und diese so hohen Kosten fallen auch nicht in jedem Fall erst im Laufe von 3-4 Jahren an, sonder sind abhängig davon, wie schnell die Vermittlung von statten geht.
Urlaub haben wir das letzte Mal vor 3 Jahren gemacht und größere Anschaffungen können wir uns im Moment eh nicht leisten, da unser ganzes Geld im Hausausbau steckt. Wir mussten ja erst mal ein Kinderzimmer und Bad etc erstellen ... da war vorher nichts. Tja das mit den Bekannten ist so eine Sache. Wir haben sehr gute Freunde aus Polen, aber das Land hat selbst genug Adoptiv-willige und vermittelt nur Schwerkranke Kinder die hier in Deutschland durch OP etc. eine Überlebungschance haben.

Wir hatten gehofft hier im Forum vielleicht mit
einige Paaren ins Gespräch zu kommen, die schon eine Auslandsadoption hinter sich haben und denen es im Vorfeld ähnlich erging wie uns.
Vielleicht können síe uns einige Tipps
bezüglich der enormen Kosten geben, zB. wie sie das Ganze gemanaged haben etc.

Wäre schön einige kennenzulernen

Sandra und Rico

...
Hallo Sandra und Rico,

also wir stehen grad vor dem selben Problem wie ihr es oben beschrieben habt. Jedoch täte uns jetzt interessieren, wie ihr nun weiter verfahren seid ?!

LG Ines und Jens

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