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Sind Eure Kinder auch so??

5. August 2011 um 23:21 Letzte Antwort: 8. August 2011 um 15:20

Guten Abend in die Runde!

Ich würde gerne wissen, ob sich Eure Kiddies auch so benehmen, oder ob nur ich so einen merkwürdigen Kauz zu Hause habe...
Mein Sohn ist fast 20 Monate alt und mag neue Kleidung z.B. überhaupt nicht. Insbesondere neue Schuhe und Mützen sind ein Unding.
Vor unserem Urlaub musste ich ihm den neuen Sonnenhut ca. 2 Wochen "angewöhnen", damit er ihn am Strand anlässt. Es gibt jedesmal Theater, wenn ich ihm Schuhe anziehen möchte, die er noch nicht kennt. Selbst, wenn wir sie zusammen gekauft haben! Er will die neuen Sachen nicht anziehen, weint, zieht sie wieder aus...ein Drama ohne Ende!
Dasselbe gilt für "neue" Umgebungen oder "neue" Menschen. Wobei das früher nicht so war. Inzwischen hängt er nur noch an meinem Rockzipfel und vergräbt sein Gesicht in meiner Schulter. Ich dachte, die Fremdel-Phase sei schon lange vorbei??
Und er ist ein Sauberkeits-Fanatiker. Sobald er nur einen Fussel auf dem Boden sieht, schreit er "Bäh" und räumt es weg. Dasselbe mit Sand/Dreck/Erde/Krümel an seinen Händchen, seiner Kleidung, seinem Gesicht...er gibt keine Ruhe, bis ich ihn wieder komplett sauber gemacht habe/umgezogen habe. Er putzt auch ständig in der Wohnung herum und räumt Dinge auf ihren Platz
Im Urlaub hatte ich einen Sonnenbrand an den Beinen und nach ein paar Tagen hat sich da die Haut "abgeschält". Mein Sohn dachte, es sei Dreck und wurde fast schon hysterisch, als sich der "Dreck" nicht von Mamas Bein entfernen ließ...
Es ist fast wie ein Zwang...Gibt es sowas in diesem Alter überhaupt?

Danke für Eure Antworten!

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5. August 2011 um 23:27

Gibt
Es jemanden in der familie (vater o. Ä.) der sich ähnlich verhält

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5. August 2011 um 23:42

Also
er hat schon vom Lesen her ein großes Umstellungsproblem...Meiner hat es in einem geringeren Maße..also, man musste immer sehr feinfühlig dranbleiben, dass er seine Sachen wechseln lässt, dass er seine Großeltern kennen lernt usw..

Ich würde es schon als ein Symptom ansehen und das einfach zumindest festhalten und beobachten und zur U mit dem Kinderarzt darüber reden in deinem Fall.
Aber ich würde mich jetzt auch nicht damit verrückt machen, solange er sich zufrieden und in etwa altersgemäß entwickelt.

Und versuchen, es nicht hochzupuschen...also im einerseits nicht das Gefühl geben, dass er damit nicht in Ordnung ist, ihm andererseits aber nicht darin so unterstützen, dass du ihn z.B auch gleich wie wild abputzt mal bildlich beschrieben.


Wie spielt er denn sonst? Kannst du mehr beschreiben?

Ich persönlich finde ja, dass die Grenzen zwischen mit-und ohne Diagnose ja sehr fließend sein können, weil viele Symptome akzeptierbar, also nichtlebensbeeinträchtigend sein können, nur halt etwas besonders in der Handhabung oder eventuell oder sich auch verwachsen können.
Wichtig ist, behutsam und geduldig zu sein, aber eben konsequent, weil er ja nicht ohne Sachen rumlaufen kann.


Ich wünsche euch alles Gute!
Und wie gesagt: In euren Fall würde ich es auf Jedenfall beim Kinderarzt ansprechen, weil das Verhalten relativ ausgeprägt ist!

Liebe Grüße

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5. August 2011 um 23:42
In Antwort auf alea_12569498

Gibt
Es jemanden in der familie (vater o. Ä.) der sich ähnlich verhält

Nein
niemand in meiner Familie verhält sich so.
Seit etwa 3 Wochen stellt er z.B. seinen Teller/seine Gabel von seinem Hochstuhl auf den Ess-Tisch, putzt dann sein Tischchen und will erst dann rausgehoben werden. Woher er das hat - keine Ahnung. Er putzt sich auch jeden Morgen und Abend freiwillig die Zähne - kommt ins Bad, verlangt nach seiner Zahnbürste und putzt lange und ausgiebig.
Wir hatten Eingewöhnung bei der Tagesmutter und er hatte da einen eigenen Hochstuhl. An dem 1. Tag hat er drin gesessen und gefrühstückt. Als wir am 2. Tag kamen, stand der Hochstuhl nicht da, wo er gestern stand. Er weigerte sich, da zu sitzen und bestand darauf, dass der Stuhl an den "alten" Platz kam

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5. August 2011 um 23:46

Achso
was heoßt eigentlich 'früher'? Wäre auch noch wichtig, weil es eben einfach durch etwas vorrübergehend in dem Alter so erscheinen kann..Die Kleinen entdecken ja mehr und mehr ihren Willen usw.
Vielleicht braucht er grade mehr Sicherheit von Gewohnten, weil er durch seine Entwicklung viele kognitive Veränderungen macht, oder es gab eine VEränderung im Umfeld, die für ihn stark erlebt wurde...

Nur wenn es eine generelle Art von ihm ist, würde ich es so ernst nehmen, wie unten beschrieben..

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5. August 2011 um 23:51

Ja
leider kommt mir das mit dem Autismus auch ständig in den Sinn...
Was mich jedoch immernoch ein Wenig "beruhigt" - er kuschelt viel und gerne, hat auch, abgesehen von meinem Mann und mir, noch 3 weitere feste Bezugspersonen, denen er blind vertraut. Wenn wir z.B. einkaufen, dann ist er sehr freundlich und lacht gerne andere Menschen an - alles ist super, solange sie einen gewissen "Sicherheitsabstand" einhalten.

Es hat bei uns in dem letzten halben Jahr sehr viele Veränderungen gegeben - mein Mann ist wochenlang beruflich unterwegs gewesen, wir sind umgezogen, hatten das mit der Eingewöhnung bei der Tagesmutter versucht, waren im Urlaub...also schon viel für einen kleinen Menschen...

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6. August 2011 um 0:02
In Antwort auf dumdummn

Also
er hat schon vom Lesen her ein großes Umstellungsproblem...Meiner hat es in einem geringeren Maße..also, man musste immer sehr feinfühlig dranbleiben, dass er seine Sachen wechseln lässt, dass er seine Großeltern kennen lernt usw..

Ich würde es schon als ein Symptom ansehen und das einfach zumindest festhalten und beobachten und zur U mit dem Kinderarzt darüber reden in deinem Fall.
Aber ich würde mich jetzt auch nicht damit verrückt machen, solange er sich zufrieden und in etwa altersgemäß entwickelt.

Und versuchen, es nicht hochzupuschen...also im einerseits nicht das Gefühl geben, dass er damit nicht in Ordnung ist, ihm andererseits aber nicht darin so unterstützen, dass du ihn z.B auch gleich wie wild abputzt mal bildlich beschrieben.


Wie spielt er denn sonst? Kannst du mehr beschreiben?

Ich persönlich finde ja, dass die Grenzen zwischen mit-und ohne Diagnose ja sehr fließend sein können, weil viele Symptome akzeptierbar, also nichtlebensbeeinträchtigend sein können, nur halt etwas besonders in der Handhabung oder eventuell oder sich auch verwachsen können.
Wichtig ist, behutsam und geduldig zu sein, aber eben konsequent, weil er ja nicht ohne Sachen rumlaufen kann.


Ich wünsche euch alles Gute!
Und wie gesagt: In euren Fall würde ich es auf Jedenfall beim Kinderarzt ansprechen, weil das Verhalten relativ ausgeprägt ist!

Liebe Grüße

...
Hat dein Kleiner denn auch so einen ausgeprägten "Sauberkeitsfimmel"?
Er spielt ansonsten ganz "normal", also wie andere Kinder auch. Er ist sehr musikalisch, singt, tanzt und spielt Mundharmonika...Er spricht noch nicht sehr viele Wörter (etwa 10), aber macht viele Tierlaute und Geräusche. Ich denke aber, dass das eher daran liegt, dass er bilingual erzogen wird und beide Sprachen versteht.
Er ist sehr genau in allen "Abläufen" und "äfft" viel nach. Wir hatten im Urlaub so eine Situation...mein Mann hat ihn auf den Fahrersitz gesetzt. Was macht mein Sohn? Verlangt nach dem Zündschlüssel, versucht ihn ins Zündschloss zu stecken, schaltet in einen Gang, und versucht mit den Füssen ans Pedal zu kommen. Als das natürlich nicht klappte, ist er runter geklettert, hat mit der Hand aufs Pedal gedrückt und ist sehr zufrieden mit sich selbst wieder hoch auf den Sitz. Hat dann den Blinker eingeschaltet und dann das Radio. Also eigentlich alles, was ich eben beim Autofahren mache.

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6. August 2011 um 0:08
In Antwort auf dumdummn

Achso
was heoßt eigentlich 'früher'? Wäre auch noch wichtig, weil es eben einfach durch etwas vorrübergehend in dem Alter so erscheinen kann..Die Kleinen entdecken ja mehr und mehr ihren Willen usw.
Vielleicht braucht er grade mehr Sicherheit von Gewohnten, weil er durch seine Entwicklung viele kognitive Veränderungen macht, oder es gab eine VEränderung im Umfeld, die für ihn stark erlebt wurde...

Nur wenn es eine generelle Art von ihm ist, würde ich es so ernst nehmen, wie unten beschrieben..

Früher
war es "besser" was fremde Menschen und Umgebungen anging.
Einen sauberkeitsfimmel hatte er schon immer.
Und was neue Anziehsachen angeht, das geht seit etwa 4 Monaten so.

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6. August 2011 um 0:11

Nein du hast mich nicht
mehr beunruhigt, als ich es eh schon davor war
ich bin ja froh über viele Antworten und Meinungen...
In welchen Verhaltensweisen äußert sich der Autismus denn noch bei deinem Cousin?

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6. August 2011 um 1:58


hallo nuse,

ich bin natürlich kein arzt, aber für mich klingt das schon sehr ungewöhnlich bzw. leider bekannt.

der sohn meiner cousine hat das aspberger-syndrom (eine form des autismus), das sich bei ihm so ungefähr um den 2 geburtstag herum (verstärkt?) gezeigt hat.
aufgefallen ist es auch dadurch, dass er extremst penibel war, alles seine ordnung haben musste und veränderungen ein absolutes no-go waren bzw. sind.
heute ist er 14 und ein absolutes genie!
auch wenn oft prophezeit wurde, dass er wohl nie irgendwas wirklich gut können wuerde, ist er ein absolutes mathe-, physik-, und chemie-ass! von computern ganz zu schweigen, auf denen er sogar seine eigenen programme programmiert (die mensch-ärger-dich-nicht- regeln sind ihm unbegreiflich....aber quantenphysik, relativitätstheorie usw....das ist alles "babyleicht"! )
und blöde oder ähnliches ist er auch nicht.
auch er hat ganz normal lesen und schreiben gelernt und kommt soweit auch recht gut mit seiner umwelt klar.
aber manche dinge sind geblieben und so muss meine cousine zB aus ein und derselben kollektion halt 5 paar t-shirts, hosen oder schuhe (in aufsteigenden größen) kaufen und die müssen auch in sichtweite (zum angewöhnen) liegen bleiben.

das muss natürlich alles nicht bei deinem kind sein.
lass es am besten direkt abklären...so oder so....danach wirds dir besser gehen!

LG & alles gute

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6. August 2011 um 22:22
In Antwort auf pris_12449160


hallo nuse,

ich bin natürlich kein arzt, aber für mich klingt das schon sehr ungewöhnlich bzw. leider bekannt.

der sohn meiner cousine hat das aspberger-syndrom (eine form des autismus), das sich bei ihm so ungefähr um den 2 geburtstag herum (verstärkt?) gezeigt hat.
aufgefallen ist es auch dadurch, dass er extremst penibel war, alles seine ordnung haben musste und veränderungen ein absolutes no-go waren bzw. sind.
heute ist er 14 und ein absolutes genie!
auch wenn oft prophezeit wurde, dass er wohl nie irgendwas wirklich gut können wuerde, ist er ein absolutes mathe-, physik-, und chemie-ass! von computern ganz zu schweigen, auf denen er sogar seine eigenen programme programmiert (die mensch-ärger-dich-nicht- regeln sind ihm unbegreiflich....aber quantenphysik, relativitätstheorie usw....das ist alles "babyleicht"! )
und blöde oder ähnliches ist er auch nicht.
auch er hat ganz normal lesen und schreiben gelernt und kommt soweit auch recht gut mit seiner umwelt klar.
aber manche dinge sind geblieben und so muss meine cousine zB aus ein und derselben kollektion halt 5 paar t-shirts, hosen oder schuhe (in aufsteigenden größen) kaufen und die müssen auch in sichtweite (zum angewöhnen) liegen bleiben.

das muss natürlich alles nicht bei deinem kind sein.
lass es am besten direkt abklären...so oder so....danach wirds dir besser gehen!

LG & alles gute

Danke für deinen Beitrag!
Ich habe noch eine Frage, der Kleine deiner Cousine - hatte er denn noch andere Symptome, wie z.B. dass er keine körperliche Nähe zuließ oder allgemein soziale Inkompetenzen zeigte?
Ich habe mich jetzt etwas in die Thematik eingearbeitet und bei jeder Form des Autismus wird zunächst von sozialer Unfähigkeit berichtet. Das hat mein Sohn definitiv nicht, er ist im Gegenteil sehr darauf bedacht z.B. jemanden mit zum Spielen zu holen, demjenigen etwas zu zeigen, gemeinsam ein Buch zu lesen, zu schmusen, kuscheln...außerdem ist er sehr einfühlsam und tröstet auch gerne andere Kinder, ist gegenüber Tieren äußerst vorsichtig und zärtlich.

LG

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7. August 2011 um 13:32

Hallo Yavanna
Hmmm, also die Sache mit dem Geschenk ist schon merkwürdig...So etwas kenne ich von meinem Sohn jetzt gar nicht...wobei, vor etwa einer Woche hat er etwas gebracht:
mein Vater hat zwei Büros in der Wohnung und mein Sohn spielt sehr gerne da - "telefoniert", "tippt", malt etc. - auf jeden Fall hat ihm mein Papa einen alten Taschenrechner geschenkt, der da lag und mit dem mein Sohn immer wieder gerne gespielt hat. Er hat sich sehr gefreut, ihn gleich zum einkaufen mitgenommen und immer wieder "telefoniert" (alles was Tasten hat, ist ein Telefon für ihn). Als wir einen Tag später wieder bei meinen Eltern waren, hat er den Taschenrechner ganz feierlich wieder auf seinen alten Platz gelegt und sich geweigert, ihn wieder mitzunehmen
Er nimmt auch nie etwas direkt von Fremden an. Immer muss ich es erst "absegnen" und dann kann er damit spielen/es essen o.ä.

Hast du denn schon mal mit deinem KiA darüber gesprochen? So extrem wie du das jetzt mit deiner Tochter beschreibst, kenne ich es von meinem Sohn nicht. Auch das mit dem Körperkontakt ist nicht so.
War deine Tochter denn immer schon so ablehnend was das betrifft?

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7. August 2011 um 21:59


Sorry, ich hab irgendwie total vergessen, auf deinen Beitrag zu antworten!!!
Okay, also deine Antwort jetzt tröstet mich gar nicht
ach ich glaube, ich werd mich jetzt gar nicht so verrückt machen, sondern bei der U7 mal mit der KiA sprechen...
Vielen Dank nochmal für deine Mühe!!!
LG

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7. August 2011 um 22:50
In Antwort auf faiga_12938778

Danke für deinen Beitrag!
Ich habe noch eine Frage, der Kleine deiner Cousine - hatte er denn noch andere Symptome, wie z.B. dass er keine körperliche Nähe zuließ oder allgemein soziale Inkompetenzen zeigte?
Ich habe mich jetzt etwas in die Thematik eingearbeitet und bei jeder Form des Autismus wird zunächst von sozialer Unfähigkeit berichtet. Das hat mein Sohn definitiv nicht, er ist im Gegenteil sehr darauf bedacht z.B. jemanden mit zum Spielen zu holen, demjenigen etwas zu zeigen, gemeinsam ein Buch zu lesen, zu schmusen, kuscheln...außerdem ist er sehr einfühlsam und tröstet auch gerne andere Kinder, ist gegenüber Tieren äußerst vorsichtig und zärtlich.

LG


hallo nochmal

der Kleine meiner cousine ist in sofern "handzahm", soweit es seine kleine familie angeht. also mama, papa, schwester....wir anderen sind recht uninteressant für ihn.
er hält wenig bis gar keinen augenkontakt und bezieht nur selten jmd. ausserhalb seiner kleinen familie in irgendwas mit ein.
es sei denn, er hat inspiriert durch irgendwas einen "geistesblitz" und muss sich unbedingt mitteilen.
dann ist der nächstbeste gerade gut genug
aber von der sache her gibts es fremde menschen für ihn quasi nicht.

wie gesagt, es muss ja bei deinem schatz nicht zwangsläufig auch etwas autistisches sein.

du sagst selbst, es hat sehr viele veränderungen gegeben.
und manche kinder sind so extrem sensibel, dass sie sich neurosen anschaffen, um sich selbst sicherheit zu geben.

ein gang zum arzt wird dir also nicht erspart bleiben.

wünsch euch alles liebe!

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8. August 2011 um 8:01

@yavanna und nusel,
muss auch sagen das dies sich nach dem aspergersyndrom anhört. der soh meiner freundin leidet auch darunter, und er benimmt sich genau wie eure kinder und alles fing auch mit einem schreikind das körperkontakt ablehnte, an.
es gibt autismuscentren, die anhand eines fragebogens, den man auch online erhalten kann, eine grobe diagnose stellen und danach zu einem gespräch einladen. googlet doch einmal danach.
je früher sowas erkannt wird, desto besser die behandlungschancen. der junge meiner freundin wurde mit 2 diagnostiziert und nun mit 4 ist er so gut wie ein normales kind, welches auch im kindergarten relativ gut integriert ist. wenn sowas nicht ernst genommen wird, werden die kinder nur in "schubladen" gesteckt von ihrer umwelt negativ behandelt und sowas kann das ganze spätere leben negativ beeinflussen !

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8. August 2011 um 15:20


Hi Solse...
ja, also dass mein Sohn sehr willensstark ist, kann ich so unterschreiben Ich muss ständig mit ihm kleine "Machtkämpfe" ausleben...er ist auch so einer, der sich durch nichts ablenken lässt. Da hat er wohl meinen sturen Kopf geerbt

Also was die Entscheidungsfreiheiten angeht - das ist bei uns definitiv nicht so. Er darf sich (noch nicht) aussuchen, was er anziehen soll. Der Kleiderschrank ist grundsätzlich tabu und ich suche ihm immer selbst etwas raus.

Zitat: Ich könnte mir eher vorstellen, dass er schon sehr willensstark ist. Vielleicht kannst Du ihm eher zeigen, in welche Richtung er seinen starken Willen gut einsetzen kann?

...was genau meinst du damit? Oder, besser gefragt, wie würdest du es ihm zeigen?

Ganz liebe Grüße

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