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Sind eure Kinder glücklich?

21. August 2016 um 13:55

Hallo!

Ich habe die Tage mal irgendwas auf RTL gesehen... Es wurde von einer Studie berichtet, die besagt, dass nur 35% der 8 bis 12-jährigen Kinder in Deutschland glücklich sind. Also nur etwa jedes dritte Kind.

Ich finde leider nur diese Seite dazu und nicht den Artikel der Studie, die dem Bericht im TV vorausging.

http://www.frauenzimmer.de/cms/glueckliche-kinder-diese-vier-faktoren-sorgen-fuer-kinderglueck-3051120.html

Das Experiment im Beitrag fand ich sehr nichtssagend bzw. nicht aussagekräftig... aber ich denke diese 4 Faktoren für Kinderglück sind an sich schon zutreffend.

Was sagt ihr? Woran liegts? Was sind eure Gedanken dazu? Mich hat das schon ziemlich berührt...

LG

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21. August 2016 um 17:38

Unterstreichen ich
Habe genau das gleiche Lebensmodell wie Skadi (auf jeden Fall vermute ich das).
Ich hoffe einfach, dass meine Kinder glücklich sind.
Glück heißt in meinen Augen auch nicht, das eigene Leben den Kindern zu opfern. Jeder hat das Recht auf Selbstverwirklichung (auch die Eltern).

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21. August 2016 um 18:10

.
Ja, das Experiment an sich klang ganz und gar nicht überzeugend. An den 4 Grundwerten ist aber was dran. Lass das aber bloß nicht die Fraktion lesen, die das Loben von Kindern verteufelt

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21. August 2016 um 19:40


Ich denke "glücklich sein" ist unabhängig von solchen Sachen, wie kleine Streits, Meinungsverschiedenheiten, mal "auf den Tisch hauen" oder ähnlichem. Das Grundgerüst muss stimmen.

Waldmeisterin... ja, beim Loben habe ich auch direkt an hier gedacht

Ich glaube auch, dass es für Kinder vielleicht schwierig zu beantworten ist. Wenn ich gerade einen schlechten Tag habe, meine Mama grad geschimpft hat o.ä., dann bin ich in diesem Moment nicht glücklich und kann als Kind vielleicht dann nicht auf mein Gefühl achten, wie es sonst ist. Das ich vielleicht meistens doch glücklich bin. Von daher würde mich total interessieren, wie diese Studie durchgeführt wurde. Haben sie die Kinder einfach nur gefragt?

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21. August 2016 um 20:52

Ich glaube nicht
meine beiden großen sind sicherlich oft unglücklicher wie vielleicht ihr Bruder oder andere Kinder.
Das tut mir auch sehr leid, ich hoffe trotzdem sie nehmen genug positives aus dem Leben und von anderen Menschen mit und ich bin froh dass sie sich und dass wir uns haben.

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21. August 2016 um 20:55

->
Endlich ein Freibrief, dass ich meinen Sohn weiterhin hemmungslos loben darf, wenn mir danach ist.

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21. August 2016 um 21:12

Es geht den meisten wohl
um ein unsinniges loben.
Z.B wenn das Kind etwas spielt oder macht z.B rutschen und die Mutter sagt: Oh toll das machst du aber gut, dann vermittelt man falsche Signale, im Grunde gibt es ja in dem Moment nichs zu loben, es reicht auch ein :"Ich sehe es, macht Spaß oder?"

Oder das Kind jeden Tag für selber Anziehen, Hausaufgaben, Zimmer aufräumen loben, ich meine zu dir sagt auch keiner wie toll du gebügelt und gekocht hast.

Aber wenn es um Dinge geht, wo das Kind sich sehr angestrengt hat, viel dafür getan oder sogar durch Defizite mehr Mühe braucht um etwas zu erreichen,dann finde ich sollte man ein Kind natürlich loben.
Anders fände ich es wie eine Nichtbeachtung des Kindes.
Ein Lob kann hier ja auch super motivieren und das Selbstwertgefühl heben.

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21. August 2016 um 21:14

Hmm...
Loben und anerkennen wird hier unterschieden. M.M.n. kann man ja beides gleichzeitig machen...
Bspw. "Du hast ein Bild gemalt. Was ihast du hier gemalt?" usw. drüber sprechen halt. Anerkennen.
oder
"Das ist ein schönes Bild!" Loben.

Gibt noch mehr dazu zu sagen... Ich gucke gleich mal, ob ich dir eine Diskussion dazu hochholen kann.

Die 4 Faktoren:
Erfolgserlebnisse, Bindung, Selbstkontrolle, Lustgewinn.

Ich kopiere mal:

Angeblich ist nur jedes dritte Kind in Deutschland wirklich glücklich. Das geht aus einer Studie hervor, die in 15 Ländern durchgeführt wurde. Nur 35 Prozent der acht- bis zwölfjährigen Kinder hierzulande fühlen sich in ihrem Leben wohl. Weit vor uns in Sachen Kinderglück kommt zum Beispiel die Türkei. Warum haben wir so wenige glückliche Kinder, was machen wir falsch? Das hat sich auch RTL-Reporterin Miriam Werning gefragt und ein spannendes Experiment gemacht. Denn Glück kann man messen.

Vier Tage lang wurden die neunjährige Amelie und der siebenjährige Aurel begleitet. Anhand der Glückshormone im Urin wurde getestet, was sie am glücklichsten macht. Jeden Tag lag der Fokus auf einem anderen Grundbedürfnis, das laut Kinderpsychologe Dr. Thomas Fuchs glücklich macht. Und das sind keine großen Geschenke wie teures Spielzeug. Fuchs weiß: Familienglück sollen sich Eltern wie ein Haus vorstellen. Kinder haben genau vier Grundbedürfnisse, die das Fundament bilden:

Erstes Grundbedürfnis: Erfolgserlebnisse

Jedes Kind will etwas gut können. Deswegen ist es wichtig, dass die Kleinen gelobt werden. Einfach nur selten schimpfen reicht nicht aus.

Zweites Grundbedürfnis: Bindung

Jedes Kind möchte intakte und zuverlässige Beziehungen erleben. Und sie sollten unabhängig von der Leistung sein. Das bedeutet: Mama und Papa haben mich lieb, auch wenn ich mal nicht gut bin in der Schule.

Drittes Grundbedürfnis: Selbstkontrolle

Hierbei geht es darum, dass Kinder in ihrem Leben auch etwas selbst bestimmen und ihr Leben so beeinflussen können. Das bedeutet eine klare Absage an die Helikopter-Eltern. Sie können die Selbstständigkeit der Kinder blockieren, indem sie ihnen jede Entscheidung abnehmen.

Viertes Grundbedürfnis: Lustgewinn

Jedes Kind will Spaß haben. Und die Kids brauchen das auch, um Lebensfreude zu erleben. Das ist für die seelische Balance unheimlich wichtig. Was selbstverständlich klingt, kommt in der heutigen Leistungsgesellschaft leider oft zu kurz.


(mehr dazu bei frauenzimmer.de)

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21. August 2016 um 21:15
In Antwort auf xxomandragoraoxx

Es geht den meisten wohl
um ein unsinniges loben.
Z.B wenn das Kind etwas spielt oder macht z.B rutschen und die Mutter sagt: Oh toll das machst du aber gut, dann vermittelt man falsche Signale, im Grunde gibt es ja in dem Moment nichs zu loben, es reicht auch ein :"Ich sehe es, macht Spaß oder?"

Oder das Kind jeden Tag für selber Anziehen, Hausaufgaben, Zimmer aufräumen loben, ich meine zu dir sagt auch keiner wie toll du gebügelt und gekocht hast.

Aber wenn es um Dinge geht, wo das Kind sich sehr angestrengt hat, viel dafür getan oder sogar durch Defizite mehr Mühe braucht um etwas zu erreichen,dann finde ich sollte man ein Kind natürlich loben.
Anders fände ich es wie eine Nichtbeachtung des Kindes.
Ein Lob kann hier ja auch super motivieren und das Selbstwertgefühl heben.

Ich finde beide Extreme nicht gut
manche Eltern kommentieren ja alles beim Kind, als wärs ein Dackel (jetzt haste aber schön Kacki gemacht), andere sind so kühl und beides ist nicht optimal.
So wollte ich auch nicht aufwachsen.

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21. August 2016 um 21:21
In Antwort auf knoepfinchenjoe

Hmm...
Loben und anerkennen wird hier unterschieden. M.M.n. kann man ja beides gleichzeitig machen...
Bspw. "Du hast ein Bild gemalt. Was ihast du hier gemalt?" usw. drüber sprechen halt. Anerkennen.
oder
"Das ist ein schönes Bild!" Loben.

Gibt noch mehr dazu zu sagen... Ich gucke gleich mal, ob ich dir eine Diskussion dazu hochholen kann.

Die 4 Faktoren:
Erfolgserlebnisse, Bindung, Selbstkontrolle, Lustgewinn.

Ich kopiere mal:

Angeblich ist nur jedes dritte Kind in Deutschland wirklich glücklich. Das geht aus einer Studie hervor, die in 15 Ländern durchgeführt wurde. Nur 35 Prozent der acht- bis zwölfjährigen Kinder hierzulande fühlen sich in ihrem Leben wohl. Weit vor uns in Sachen Kinderglück kommt zum Beispiel die Türkei. Warum haben wir so wenige glückliche Kinder, was machen wir falsch? Das hat sich auch RTL-Reporterin Miriam Werning gefragt und ein spannendes Experiment gemacht. Denn Glück kann man messen.

Vier Tage lang wurden die neunjährige Amelie und der siebenjährige Aurel begleitet. Anhand der Glückshormone im Urin wurde getestet, was sie am glücklichsten macht. Jeden Tag lag der Fokus auf einem anderen Grundbedürfnis, das laut Kinderpsychologe Dr. Thomas Fuchs glücklich macht. Und das sind keine großen Geschenke wie teures Spielzeug. Fuchs weiß: Familienglück sollen sich Eltern wie ein Haus vorstellen. Kinder haben genau vier Grundbedürfnisse, die das Fundament bilden:

Erstes Grundbedürfnis: Erfolgserlebnisse

Jedes Kind will etwas gut können. Deswegen ist es wichtig, dass die Kleinen gelobt werden. Einfach nur selten schimpfen reicht nicht aus.

Zweites Grundbedürfnis: Bindung

Jedes Kind möchte intakte und zuverlässige Beziehungen erleben. Und sie sollten unabhängig von der Leistung sein. Das bedeutet: Mama und Papa haben mich lieb, auch wenn ich mal nicht gut bin in der Schule.

Drittes Grundbedürfnis: Selbstkontrolle

Hierbei geht es darum, dass Kinder in ihrem Leben auch etwas selbst bestimmen und ihr Leben so beeinflussen können. Das bedeutet eine klare Absage an die Helikopter-Eltern. Sie können die Selbstständigkeit der Kinder blockieren, indem sie ihnen jede Entscheidung abnehmen.

Viertes Grundbedürfnis: Lustgewinn

Jedes Kind will Spaß haben. Und die Kids brauchen das auch, um Lebensfreude zu erleben. Das ist für die seelische Balance unheimlich wichtig. Was selbstverständlich klingt, kommt in der heutigen Leistungsgesellschaft leider oft zu kurz.


(mehr dazu bei frauenzimmer.de)

Sorry...
ich finde leider den letzten Thread dazu nicht mehr. Obwohl's glaube ich noch gar nicht so lang her ist.

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21. August 2016 um 21:29
In Antwort auf xxomandragoraoxx

Ich finde beide Extreme nicht gut
manche Eltern kommentieren ja alles beim Kind, als wärs ein Dackel (jetzt haste aber schön Kacki gemacht), andere sind so kühl und beides ist nicht optimal.
So wollte ich auch nicht aufwachsen.

Lob
Ich finde es sinnlos, dass man versucht Kinder nicht zu loben. Am besten ist es authentisch und ehrlich zu sein. Wenn man etwas gut findet sagt man das. Was soll denn das Ganze Gekrampfe mit irgendwelche abstrusen Erziehungsregeln?

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21. August 2016 um 21:32
In Antwort auf mialyah

Lob
Ich finde es sinnlos, dass man versucht Kinder nicht zu loben. Am besten ist es authentisch und ehrlich zu sein. Wenn man etwas gut findet sagt man das. Was soll denn das Ganze Gekrampfe mit irgendwelche abstrusen Erziehungsregeln?

Denke ich mir auch
was soll das Ziel sein? Wo wars neulich? Ich glaube ein Bericht über Singapur und anderen Städten in China. Wie das einzige Kind zum Funktionsgegenstand erhoben wird. Und gelobt werden soll nicht.
Wie eisig.

Gerade meinen beiden tut es gut,wenn sie ehrlich gelobt werden für etwas wo ihnen schwerfällt und davon gibt es in ihrem und unserem Alltag so einiges.

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21. August 2016 um 21:34
In Antwort auf knoepfinchenjoe

Sorry...
ich finde leider den letzten Thread dazu nicht mehr. Obwohl's glaube ich noch gar nicht so lang her ist.

.
Ich hab ihn gefunden

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21. August 2016 um 21:35
In Antwort auf waldmeisterin1

.
Ich hab ihn gefunden

Yeah!
Danke!

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21. August 2016 um 21:59
In Antwort auf mialyah

Lob
Ich finde es sinnlos, dass man versucht Kinder nicht zu loben. Am besten ist es authentisch und ehrlich zu sein. Wenn man etwas gut findet sagt man das. Was soll denn das Ganze Gekrampfe mit irgendwelche abstrusen Erziehungsregeln?

.
Sehr gut, genauso denk ich auch! Diese ganzen theoretischen Erziehungstipps stammen doch sowieso nur von Personen, die wahrscheinlich selbst eine Nanny für ihre Kinder haben/hatten, damit sie in Ruhe ihre "lebensnahen" Bücher schreiben können...

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21. August 2016 um 22:07

Nein
Wenn du meine 12 Jährige fragst, ob sie glücklich ist, dann wird sie verneinen, denn sie darf (noch) kein eigenes Handy haben, nicht Stunden lang fernsehen, sich nicht wie sie will mit Süßigkeiten vollstopfen, muss ihr Zimmer aufräumen, im Haushalt helfen und sich auch noch an Regeln halten. Puuuuh, das ist alles total ätzend! Sie würde lieber machen wollen was sie will. Da ich dem aber einen Riegel vorschiebe, ist sie natürlich total benachteiligt und unglücklich. Ich bin eben eine böse und blöde Mama

Wir haben heute einen Spielfilm über gequälte und ermordete Kinder gesehen, der in den 20igern in den USA spielte. Unter anderem geht es da auch um Psychatrie und Todesstrafe. Mein Kind war geschockt, wie damals mit den Menschen umgegangen wurde. Ich konnte mir nicht verkneifen ihr zu sagen, dass sie eigentlich ein gutes Los gezogen hat und ein tolles Leben führt. Andere haben das nicht. Dazu hatte sie dann mal keine Widerworte

Ich finde, dass man Kinderglück nicht durch Befragungen von eben diesen in Erfahrung bringen kann. Denn wenn sie am Vorabend Ärger bekommen haben, das Smartphone eingezogen wurde oder sie über dem Stoff der verhassten Schulaufgaben sitzen, dann werden sie selbstverständlich kein Glück empfinden. Und sie werden sich benachteiligt sehen, dass sie noch kein Smartphone, keinen TV oder die neuste Konsole besitzen, wo doch Emil oder Julia all das haben. Auch dann haben sie natürlich in ihren Augen kein schönes Leben. Ob man eine schöne und glückliche Kindheit hatte weiß man doch erst, wenn man dieser entwachsen ist und zurück blicken kann. Denn erst dann besitzt man die nötige Reife reflektieren zu können, dass die Eltern nur beschützen wollten und dazu natürlich auch manchmal doofe Regeln aufstellen mussten. Und wenn wir in andere Länder gucken, wo Kinder nichts zu essen haben, in Löchern hausen oder arbeiten müssten, dann haben unsere Kinder ein sehr privilegiertes Leben. Deshalb halte ich eine Diskussion über Kinderglück für Nonsens.

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21. August 2016 um 23:33

.
Was ist glück? Und was verstehen kinder unter glücklich sein? Wird das beantwortet? Finde solche umfragen immer schwierig..

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22. August 2016 um 3:25


Und du bist offensichtlich überfordert mit dem sinnerfassenden Lesen, wenn du einen einzelnen Satz aus dem Kontext reißt

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22. August 2016 um 7:09
In Antwort auf mialyah

Lob
Ich finde es sinnlos, dass man versucht Kinder nicht zu loben. Am besten ist es authentisch und ehrlich zu sein. Wenn man etwas gut findet sagt man das. Was soll denn das Ganze Gekrampfe mit irgendwelche abstrusen Erziehungsregeln?

->
Genauso mache ich das.
Wenn ich mich über etwas freue, dann lobe ich. Und wenn es ein Häufchen ist über das ich mich freue, sage ich das auch.

Mit sind so Doktrinen bei der Erziehung ehrlich gesagt sehr fremd - das ist nichts für mich.

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22. August 2016 um 11:11

Ich hab sie gerade gefragt
Die Antwort war: "Nöööö, erst an Weihnachten!"

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23. August 2016 um 16:46

Sind meine Kinder glücklich?
genauso viel oder wenig wie ich. An einem blöden Tag sind sie unglücklich, wenn etwas schönes ist, sind sie glücklich. Beim Kleinen sind es noch kürzere Intervalle.
Generell denke ich schon, dass sie in unserer Familie zufrieden sind, also nicht unter größeren Sachen leiden oder so. Aber das heißt nicht, dass sie mit 20 nicht etwas zu kritisieren haben werden, ab und zu etwas ungerecht finden oder traurig sind, oder verletzt. Wir sind nicht perfekt und unsere Familie ist nicht perfekt. Aber wie gesagt, im großen und ganzen, denke ich dass es gerade für sie passt und sie sich geliebt fühlen.

Ich frage mich schon, ob Grundschulkinder nicht inzwischen auch ganz schön hohe Ansprüche haben...Es gibt ja doch auch viele Werbebilder von der perfekten, immer glücklichen Familie, bei der es nur Harmonie und liebevolles Miteinander gibt. Hinzu kommen die perfekten Inszenierungen auf Facebook, das Schlankheitsideal etc. Es muss ja nicht immer sein, dass sie wegen der Familie unglücklich sind...

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23. August 2016 um 16:55

Noch ein Gedanke dazu
Ich hatte mal ein sehr interessantes Gespräch mit einer Psychologin, die meinte, dass manchmal gerade die Kinder, die sich in der Kindheit immer als sehr glücklich einstufen (weil ihnen immer geholfen wird, alle Steine aus dem Weg geräumt werden etc.), im Erwachsenenleben Probleme bekommen, weil sie nicht gelernt haben, mit Hindernissen umzugehen, mit Konflikten zu leben und auch mal Unangenehmes zu ertragen.
Ich bin natürlich für ein liebevolles Elternhaus und eine gute Bindung, aber wenn es mal einen schlechten Tag gibt, dann denke ich: Jetzt lernen meine Kinder, auch mit solchen Tagen umzugehen und dass es im Leben einfach mal auf und ab geht....vielleicht sind sie in dem Moment zwar unglücklich, aber es könnte ihnen Helfen im Erwachsenenleben zurechtzukommen...

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23. August 2016 um 21:43

Sehr schön
geschrieben!

Ich glaube auch, dass (kleinere) Kinder das nicht einfach so beantworten können und natürlich gibt es mal gute und mal schlechte Tage. Ich glaube aber eher, dass so eine Grundglücklichkeit gemeint ist. Habe ich alles was ich brauche? Nicht materiell, sondern, wie katha sagte: Fühlt es sich geliebt, hat es Bindungen usw.

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