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Sind Familienbegleiterinnen gefragt?

28. Dezember 2012 um 11:45 Letzte Antwort: 28. Dezember 2012 um 12:33

Ich habe die Chance ne Ausbildung zu einer Familienbegleiterin zu machen. Das klingt ziemlich klasse und wäre voll mein Ding. Mach ich die Ausbildung nur zu einem Teil wäre ich quasi Kursleiterin in gewissen Themen, mach ich sie fertig plus Diplomarbeit usw, bin ich offiziell Familienbegleiterin, die also auch Heimbesuche macht. Da wäre sogar quasi die "Ausbildung zur Kursleiterin von Babymassagen" dabei. Ich habe die Module zugeschickt bekommen und eben Information... Wenn ich quasi in der Schwangerschaft bereits "Kunden" bekomme, könnte ich sie bis zum 21. Lebensmonat des Kindes begleiten.

Beginnend mit Schwangerschaft, Geburt (auch Krisenfällen wie Alptraumgeburten, Not-KS usw, Wochenbett, Bindung, Depression, Familienalltag, Geschwistereinbezug, Tragen, Massieren, Beikost, Baby-Zeichensprache, ... Sehr interessant.

Das klingt für mich wirklich toll und ich würde sehr, sehr gern.

Aber meine Angst wäre eben, dass das nicht so gefragt ist. Meine Ausbilderin ist sehr gefragt, ihr Terminkalender ist voll - aber sie ist auch eher bekannt. Da ein Kurs, da ein Workshop, da Stammfamilie Soundso, usw.

Mhm.

Was denkt ihr? (Mir gehts weniger um die Kursleitungen, sondern eher um die abgeschlossene Ausbildung zur Familienbegleitung mit Hausbesuchen.

Grüße

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28. Dezember 2012 um 12:04

Bezahlung?
Wer bezahlt eine Familienbegleiterin und was muss man dafür bezahlen? Gibt es schon Familienbegleiterinnen in Deinem Umfeld?

Ich bin ja Trageberaterin und die Bereitschaft Geld auszugeben um das Tragen richtig zu lernen ist nicht besonders groß. Einige wenige sind dafür bereit, aber die wenigsten Beraterinnen können davon Leben und wenn nur in Kombination mit Verkauf und wirklich viel Arbeit.

Als Trageberaterin sehe ich mir Skepsis, dass das Tragen von der Familienbegleiterin gezeigt erden soll. Als Trageberaterin der Clauwi-Trageschule mache ich einmal im Jahr eine Fortbildung um auf dem laufenden zu bleiben. Zusätzlich tausche ich mich ständig Online und bei Treffen mit anderen Beraterinnen aus. Nur so kann ich eine zufriedenstellende Beratungsqualität gewährleisten.

Und das gilt jetzt nur für den kleinen Bereich tragen. Dazu kommt der Bereich Stillen, wo man auch eine Ausbildung mit regelmäßigen Weiterbildungen und regelmäßigen Austausch haben sollte meiner Meinung nach. Und das gilt sicher auch für die übrigen Bereiche. Oder man hat Alternativ eine Still- und Trageberaterin an der Hand auf die man verweist wenn es nötig ist. Auch auf dem Ernährungssektor (Beikost) wären regelmäßige Fortbildungen bei herstellerunabhängigen (= kostenintensiver) Institutionen nötig. Und sicher gilt das für jeden Bereich. Wenn man in allem ständig up to Date sein will ist man wahrscheinlich nur noch mit Weiterbildungen beschäftigt und kaum mehr als Beraterin. Oder man macht halt alles Wischi-Waschi. Oder man übernimmt die persönliche Begleitung, verweist in verschiedenen Fachfragen aufs Fachpersonal.

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28. Dezember 2012 um 12:11

Ich würde das in einem sozialpädagogischen bildungsinstitut machen
in dem unter anderem auch trageberaterinnen und stillberaterinnen ausgebildet werden (morgaine, falls dir das was sagt.. http://www.trageschule.at/ )... und eben vieles, was in der richtung ist.

viel genaueres weiß ich auch nicht, inwiefern das eine trageberatung ersetzen soll (würd ich zb sowieso nicht machen).

die philosophie des hauses ist eben bindungsorientierung, ich vermute dass das tragen näher gebracht wird, aber nicht als beratung propagiert wird. ebenso wie das stillen, evtl so ne art basiswissen und so weiter. das einzige was das wirklich dabei wäre, ist, wie gesagt, die offizielle inkludierte ausbildung zur kursleiterin eines babymassagekurses.

ich müsste mich da noch reinlesen und werde zu dem vereinbarten gesprächstermin mitte januar hingehen und mich besser erkunden.

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28. Dezember 2012 um 12:20
In Antwort auf dena_12488563

Ich würde das in einem sozialpädagogischen bildungsinstitut machen
in dem unter anderem auch trageberaterinnen und stillberaterinnen ausgebildet werden (morgaine, falls dir das was sagt.. http://www.trageschule.at/ )... und eben vieles, was in der richtung ist.

viel genaueres weiß ich auch nicht, inwiefern das eine trageberatung ersetzen soll (würd ich zb sowieso nicht machen).

die philosophie des hauses ist eben bindungsorientierung, ich vermute dass das tragen näher gebracht wird, aber nicht als beratung propagiert wird. ebenso wie das stillen, evtl so ne art basiswissen und so weiter. das einzige was das wirklich dabei wäre, ist, wie gesagt, die offizielle inkludierte ausbildung zur kursleiterin eines babymassagekurses.

ich müsste mich da noch reinlesen und werde zu dem vereinbarten gesprächstermin mitte januar hingehen und mich besser erkunden.

Das ist
der österreichische Teil der Trageschule Dresden. Schon mal eine gute Trageschule. Mit Deine Einstellung zu dem Thema finde ich es auch gut. Du lernst Basiswissen, weißt aber dass Du insbesondere bei Problemen auf Experten verweisen kannst und Du klingts auch nciht so, als wärst Du Dir dafür zu Schade. Es gibt leider viele, die denken sie können alles und das mag ich nicht. Ich denke ob man als Familienhelferin kompetent ist hängt viel von der eigenen Person ab und ob man bereit ist seine Grenzen zu erkennen und zu akzeptieren. Denn alles kann man einfach nicht können.

Wenn Du es machst wünsche ich Dir auf jeden Fall viel Glück.

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28. Dezember 2012 um 12:28

Entschuldigung
dass ich nicht auf alle einzelnen guten fragen eingehen kann..(mit dem handy)

also ich müsste etwas zahlen, bekomme aber (heute die nachricht bekommen) einen teil gezahlt. entweder mittel-großer teil, deswegen klingt es für mich gleich interessanter..

ich habe hier einen text meiner potentiellen ausbilderin rauskopiert, so schreibt sie auf ihrer homepage, was sie den eltern anbietet.

ich hoffe das funktioniert jetzt mit dem kopieren

aus www.babyflüstern.at

Inhalte:

Bindung - eine Urkraft,
Die ersten Tage,
Bindung - auch in der Paarbeziehung,
Inseln im Alltag,
Familienbett? Tragetuch? Gute gemeinte Ratschläge? Tipps für den Umgang mit der eigenen Intuition,
Umgang mit Bindungsstolpersteinen (Kaiserschnitt, Frühgeburt,..),
Schreibaby - was tun?,
Geschwisterkonstellationen (bei Bedarf),
babyflüstern - Signale erkennen und verstehen, Einblicke in die DBL "Dunstan baby Language",
Praktische Tipps zum "mit nach Hause nehmen" (Babymassage, Wickeltechniken, Beruhigungshilfen,..) und
"Make Mama Happy!"

Ich möchte dich gerne in dieser spannenden ersten Zeit unterstützen. In einem gemeinsamen Gespräch schauen wir uns eure individuelle Situation an und ich zeige dir gerne ein paar Möglichkeiten auf, wie du

dein Baby beruhigen kannst, wie du
es dabei unterstützen kannst, auf dieser Welt anzukommen, wie es
besser schläft und
weniger weint. Ich helfe sozusagen ein wenig beim
Übersetzen von Signalen zwischen euch, bin Angstbegleiterin und Sorgenernstnehmerin - aber in erster Linie Babyflüsterin.


Und ich zeige dir, wie das geht, damit du meine Unterstützung möglichst bald nicht mehr benötigst.



Wickeltechnicken,
Beruhigungshilfen wie Pucken und Wiegen,
Bausteine aus den Konzepten Beziehung durch Berührung und Dunstan Baby Language gehören neben
einigen anderen Tipps und Tricks zu meinem Werkzeugkoffer.


achso, zahlen müsste natürlich jede familie, also pro einheit, sitzung, kurs keine ahnung.

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28. Dezember 2012 um 12:33

Achso pardon
also, je nachdem...

ich werde vermutlich einige module als fernkurs machen. da ist die dauer natürlich von mir abhängig. ansonsten eben wie ich zu den terminen kann und komme... im kopf hab ich das leider nicht. sind 6 +3 module. mit zwei abschlussarbeiten + praktikum.

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vom Redaktionsteam