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Sohn 13 Monate sehr entwicklungsverzögert

27. April 2016 um 12:07

Unser Sohn ist jetzt 13 Monate alt und in seiner Entwicklung mittlerweile Gleichaltrigen sehr weit hinterher. Das fing eigentlich schon nach der Geburt an, erst waren es nur wenige Wochen und mittlerweile sind es doch etliche Monate die er hinterher ist.

Greifen konnte er erst spät, sich drehen kam erst mit 8,5 Monaten. Krabbeln fängt er jetzt seit zwei Tagen mit 13 Monaten so ein kleines bisschen an. Stellt man ihn hin fällt er sofort um oder zieht die Beine wieder hoch an den Körper bevor er steht. Bei der U6 äußerte der Kinderarzt die Entwicklungsverzögerung und wir machen seitdem Krankengymnastik. Zuerst war unsere Therapeutin recht zuversichtlich das er bald aufholt, das ist sie jetzt irgendwie nicht mehr, sagt aber auch nichts genaues.
Sich selber ins sitzen bringen kann er auch noch nicht.
Winken, klatschen...alles was so einjährige können macht er nicht.

Auch beim essen ist er so anders als andere. Seit er 6,5 Monate ist bekommt er Beikost. Mit zehn Monaten hat er die Preflasche selber abgeschafft indem er sie nicht mehr wollte. Seitdem bekommt er seine drei Mahlzeiten Brei am Tag. Aber jeder Versuch den Brei etwas stückiger zu machen endet im Desaster. Er hustet, würgt, bricht und verweigert dann total. Essen was man ihm in die Hand gibt interessiert ihn nicht. Wird kurz betrachtet und fliegt dann weg. Gibt man ihm ein Stückchen Banane, Kartoffel, Brot in den Mund dasselbe wie beim stückigen Brei. Also koch ich ihm seit einem halben Jahr das gleiche Schlabberbreizeug und fütter ihn damit und muss mir von meiner Umwelt doofe Kommentare dazu anhören, "gib dem Kind doch mal was richtiges" und so.

Sprachlich ists bei ihm bei wenigen und seltenen Silbenverdopplungen, kein "Mama" oder "Papa" oder das man merkt er erkennt bestimmte Wörter. Er macht noch sehr viel die typischen Babylaute.
Auch beim spielen ist er noch sehr grobmotorisch, donnert seine Sachen auf alles drauf, wirft alles unkontrolliert durch die Gegend.

Schlafen klappt nachts super, er schläft von 20 Uhr bis morgens halb sieben durch. Aber tagsüber ist es ein Drama. Bis er so sieben Monate alt war war das total unkompliziert, ihn in sein Bett gelegt, rausgegangen, eingeschlafen. Aber seitdem schläft er tagsüber nur wenn ich dabei liege in unserem großen Bett. Rausschleichen führt dazu dass er nach fünf Minuten brüllend wach wird und lange nicht zu beruhigen ist. Er ist allgemein sehr anhänglich, bleibt nichtmal eine halbe Stunde ohne uns bei Oma und Opa die im Haus wohnen und die er täglich sieht. Wie mir alle um mich herum versichern, total unnormal für einen einjährigen.

Der Kinderarzt stellte die motorische Entwicklungsverzögerung fest und sagte zu allem anderen bisher nur dass es zwar außergewöhnlich ist, unser Sohn aber ja auch sehr gemütlich und faul wäre.
Die Physio sagt dass er schon seinen Weg gehen werde, evtl. für alles länger braucht als andere Kinder und es immer schwerer hat.
Mein Umfeld meint nur dass es ziemlich unnormal alles ist, aber bestimmt plötzlich so viel Entwicklung auf einmal passiert und er alles aufholt und ein normales munteres Kind ist. Das glaube ich ehrlich gesagt nicht, weil er eben so extrem anders ist als ich Kinder in dem Alter kenne.

Wenn es irgendwie in Richtung einer Krankheit/Behinderung geht dann würde ich das am liebsten jetzt schon wissen um mich drauf vorzubereiten, wie man ihm helfen kann und ihn fördern kann. Auch um den Kindergarten mach ich mir Sorgen. Angemeldet ist er für nächstes Jahr, aber kann er überhaupt in einen "normalen" Kindergarten gehen...

Oder mache ich mir vielleicht zu viele Sorgen und sollte ihn einfach mal machen lassen? Habt Ihr so etwas schon erlebt? Das derartige viele Verzögerungen in verschiedenen Bereichen bestehen und das Kind plötzlich alles aufgeholt hat?

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27. April 2016 um 12:18

Ich
Würde mir auf jeden Fall mal die Meinung eines anderen Kinderarztes einholen. Normal finde ich es leider auch nicht. Vor allem die Sache mit dem Essen.

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27. April 2016 um 12:22

Für mich klingt das alles nicht so dramatisch...
... allerdings kenn ich weder dein kind, noch bin ich arzt oder so...

der schlaf wird um den 1. geburtstag bei fast alles kindern anders. normal also...

das ein kind so spät krabbelt ist auch nicht soooooo ungewöhnlich und selten, da würd ich mir also auch kein alzu großen kopf machen.

das essen... hmmm das kommt schon noch, wir haben mit 10/11 monaten erst mit beikost angefangen, mit 13 monaten war da sicher auch noch nicht viel stückeliges dabei.

das mit dem spielzeug rumdonnern, hat meine in dem alter auch gemacht. da fing es so laaaaangsam an das sie auch mal ein duplostein auf den nächsten gesetzt hat oder so förmchen in einander getan hat... filigranes spielen ist in dem alter glaub ich eher glückssache. würd ich also auch als normal ansehen das rumgedonner mit autos und klötzchen usw.

sprechen... gut, da sind wir ja betroffen. mein kind hat eine sprachentwicklungsstörung... was da nu normal ist, kann ich schwer sagen. da würd ich aber definitiv mal ein jahr warten bis man was genaueres sagen kann.

ich glaube, so aus der entfernung gesagt, dass dein kind doch relativ normal ist.
wenn du dir unsicher bist, einfach nochmal ein termin beim arzt machen, das er sich mal für euch speziell zeit nimmt und ihr da sachen klären könnt.

mach dir nicht so große sorgen.

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27. April 2016 um 12:29

Ich finde ihn normal
Hallo!
Also meine Nichte war auch in allem immer sehr langsam. Sie konnte sich auch erst mit 8/9 Monaten drehen und gekrabelt ist sie so wie deiner mit 13 monaten. Aber da ist sie eher gerobbt oder hat sich durch die gegend gerollt. Sie konnte es zwar aber hat es nie gemacht.
Mit knapp 18 Monaten hat sie angefangen zu Laufen.
Das sprechen kam auch erst sehr spät. Meine Schwester war viel mit ihr beim Arzt da sie es von ihrer großen Tochter ganz anders kannte, die war immer recht früh dran bei allem!
Ich glaub die ersten einfachen Wörter wie Mama und Papa kamen mit so zwei Jahren. Sie hat auch lange extrem undeutlich gesprochen.

Aber nun ist sie 5 geworden und auf der gleichen Höhe gleichaltrige Kinder!
Das kommt alles noch! Es gibt halt schnelle und langsame Kinder! Laufen und sprechen haben sie bis jetzt alle gelernt!

Ach ja, nochwas zu dem Brei! Meine große war genauso! Bis sie mit 14 Monaten in die Krippe kam war sie genauso wie dein Sohn! Jedes noch do kleine Stückchen hat sie zum würgen gebracht und hat da auch nur den Brei vom 4. Monat gegessen.
Ich dachte echt sie verhungert mir in der Krippe! Ich hab ihr extra Breigläschen mitgegeben da sie ja das richtige essen nicht isst und siehe da....ich hole sie an ihrem ersten Tag den sie komplett da war ab und da sitzt sie am Tisch und ißt ein Brot, mit Körnern!!!! Ich bin fast vom glauben abgefallen
Aber die anderen Kinder haben das alle gegessen da hat sie mitgemacht, war eohl Gruppenzwang
Seitdem isst sie wirklich alles!

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27. April 2016 um 12:45

Nur ein paar Bemerkungen zu einigen Details
was die Milch betrifft, würde ich es ab und zu noch mal versuchen, ihm ene Flasche zu machen. Ich habe eine Zeitlang in der Krippe gearbeitet und zwischen 7 und 10 Monaten haben viele Kinder die Flasche abgelehnt und sie später wieder genommen.

Das Anhänglichsein erscheint mir auch normal. Ich weiss nicht, ob er auf Singen reagiert, aber ich habe es dadurch geschafft, dass ich zumindest aus dem Zimmer gehen konnte, ohne eine Riesenkrise zu verrsachen: danebenlegen, singen, langsam entfernen und dabei weitersingen auch wenn er dich nicht mehr sieht.

Grobmotorisch sind fast alle Kinder in dem Alter.

Was ist denn Schlabberzeug? Du kannst doch Gemüsebrei kochen und den fein pürieren, das finde ich jetzt auch nicht bedenklich.

Dass er noch keine erkennbaren Laute von sich gibt und gleichzeitig keine Anstalten macht, sich fort zu bewegen, würde mich allerdings auch beunruhigen, weil meist eines von beiden "verspätet" ist, aber selten beides auf einmal.

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27. April 2016 um 15:31

Es ist nicht einfach wenn die entwicklung
Nicht in die " norm" passt. Mein sohn ist zwar motorisch fit, sprachlich aber zurück. Er ist 3, seit 1 jahr machen wir logopadie, seit anfang des jahres sogar 2 mal die woche. Ich muss mir dort immer anhören das er eine starke entwicklungsverzögerung hat. Nach diesen termin bin ich meist ziemlich depri, weil ich es einfach nicht so sehe. Natürlich weiß ich das andere kinder in seinem alter besser und mehr reden aber ich hoffe das er das alles noch lernt. Ist er denn sonst ein munteres,aufgewecktes kind? Ich hab bis 5 jahre noch in die windel gemacht und heute doch auch kein problem auf toilette zu gehen. Vilt interpretiert man durch die ganzen statistiken zu viel herein?

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27. April 2016 um 15:48

Ach ganz vergessen
Mein sohn hatte das auch mit den stückchen. Er hat sich mehr als einmal dabei übergeben. Er fing mit stückigem brei sehr spät an aber als er es iwann gegessen hat, kam die anderen sachen wie nudeln, brot ubd so recht schnell hinterher

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27. April 2016 um 17:35

Danke
ers für Eure zahlreichen Antworten!!!
Ich weiß dass Ihr alle keine Ärzte seid und auch nicht hellsehen könnt, aber so Erfahrungen und Einschätzungen das hilft schon enorm weiter.

@helenasjungs
nein, gar nicht. Die Schwangerschaft war bis auf heftige Blutungen in der 13. Woche absolut bilderbuchmäßig. Geboren wurde er bei 38 plus 6 auf normalem Wege, war eine absolut unkomplizierte Geburt und wir durften nach drei Tagen nach Hause. Mussten einen Tag länger bleiben da er etwas Gelbsucht hatte.

@zuckerwaffel
Danke für Deine Erfahrungen! Tut mir leid dass Ihr auch eine Baustelle habt und Du Dir Sorgen machst. Ich bin nach der Krankengymnasitk auch oft deprimiert wenn ich das Gefühl hab sie war nicht so zufrieden.

@schuhtick
Ja damit habe ich gerechnet sehr unterschiedliche Meinungen zu bekommen. Aber in meinem Umfeld gibt es nur die KInder die mit sechs MOnaten krabbeln, mit neun MOnaten die MÖbel entlanglaufen und mit einem Jahr frei laufen, mit einem Jahr Mama Papa Wauwau und so quatschen, die sich mit acht Monaten wie jeck freuen wenn sie an nem Stück Bort/Obst kauen können und mit einem Jahr ganz normal vom Familienessen mitfuttern. Da tut es gut zu hören dass es andere gibt wo es auch nicht so läuft.

Nein gestillt haben wir leider zu kurz. Wie sagten die Hebammen im Krankenhaus, sie hätten noch nie ein Baby gesehen was sich so dusselig und ungeschickt dabei anstellt. Leider ließ der richtige MIlcheinschuss bei mir auf sich warten und als meine Hebamme zuhause dann mit zufüttern ankam weil er zu viel abgenommen hätte war das der Anfang vom Ende.

@mrsknowhoxx
ja unser Kinderazt ist wirklich prima und sieht das bisher locker. Aber er erlebt unseren Sohn halt immer nur sehr kurz, da zweifelt man dann schon manchmal. Danke für die Schilderungen Deiner Erfahrungen! Ich versuche es mir nicht zu sehr reinreden zu lassen, aber dadurch dass die Schwiegereltern im Haus wohnen und die anderen Enkel das komplette Gegenteil unseres Sohnes sind ist das schwierig.

@somasu
Unser Kinderarzt ist froh dass er die Flasche nicht mehr will, weil er die Milch wohl noch zusätzlich trinken würde. Und er wiegt schon bedenkliche 12 kg, wir sollen da aufpassen. Mittags bekommt er einen Gemüsebrei mit Kartoffel/Reis oder Hirse dabei , und hin und wieder Fleisch rein. Halt ganz fein püriert, das meinte ich mit schlabberig, nix zum beißen also. Wasser trinkt er aus einem Becher, alles mit Sauger oder Aufsatz lehnt er ab, egal wie sehr ich es versuche. Leider trinkt er dadurch wenig, denn selber trinken kann er noch nicht, und wenn ich ihm was geben will will er meistens nicht.

Singen interessiert ihn nur zum einschlafen, sonst macht er sich gar ncihts aus Musik.

Ja das er bei beidem so spät dran ist das sorgt mich am meisten. Als er mit sechs Monaten sich immer noch nicht drehen konnte sagten auch viele "ach wart mal ab, dafür quatscht er ganz früh". Und damit hab ich mich aufgebaut. Aber das ist leider nix geworden.

@junimalu
Danke für das berichten Deiner Erfahrungen! Deine Nichte klingt meinem Sohn ja schon ähnlich. Schön zu hören dass sie heute nicht anders ist als andere Kinder ihres Alters.

@emmasmama
Danke für das Mut zusprechen!

@knikna
Ich habe unseren Arzt schon darauf angesprochen ob man nichtmal genauer nach Magen oder Speiseröhre schauen sollte, ob es da ein Problem gibt. Aber er sagt nein und dass es das gibt das KInder lange einen Ekel vor festenm Essen haben und er halt halt auch serh gemütlich und faul ist.

@all
So ist er ein liebes kleines Kerlchen, er lacht gern, er flirtet mit Fremden wenn er auf unserem sicheren Arm ist und oft kriegen wir von Fremden zu hören dass er sicher ein sehr pflegeleichtes Kind ist weil er so in sich ruht.
Zuhause ruht er oft nur nicht so in sich. Alleine ein bißchen auf dem Boden spielen geht seit ein paar Tagen, vorher musste ich unmittelbar daneben sitzen weil es sonst mörderisches Geschrei gab.
WAs ich nocht nicht geschrieben hatte. Bis er sechs MOnate alt war hat er sehr viel geschlafen am Tag. Teilweise 20 von 24 Std. verpennt, danach wurde es weniger und heute schläft er normal viel. Ich frage mich oft ob ihm diese verschlafene Zeit vielleicht auch fehlt. Aber vielleicht auch nur ein Strohhalm an dem man sich festhält.

Ich muss wohl lernen etwas ruhiger und entspannter zu werden und mit der Ungewissheit die Kinder nunmal mit sich bringen umzugehen. Die letzten Monate kann ich kaum die Zeit genießen und wälze Sorgen was ihm fehlen könnte und würe am liebsten die Uhr um drei Jahre vordrehen um zu wissen was wird.

Danke iuch fürs zuhören!!

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27. April 2016 um 20:19

Ich
Weiß nicht, ich hab fast das Gefühl, dass du dir es ein wenig einredest. Meine Tochter hat sich auch erst mit 13 Monaten gekrabbelt, mit 18 Monaten ist sie gelaufen. und das Kinder mit 13 Monaten noch nicht sprechen, ist doch vollkommen normal...du schreibst im Titel,dass dein Sohn "sehr Entwicklungsverzögerung ist", dass sehe ich so gar nicht, zumindest nicht an den Dingen, die du beschreibst. Ich finde es deinem Sohn gegenüber fast ein bisschen gemein.lass ihm doch die Zeit, die er braucht. Gerade vom motorischen her sind die Unterschiede einfach sehr sehr groß bis die Kinder zwei sind.

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27. April 2016 um 20:51

Hallo Sanne
ich kann dir zu der Entwicklung deines Sohnes nicht allzu viel sagen, außer dass mein Kleinster auch sehr lange Stückiges erbrochen hat und nicht nur lange gebraucht hat Beikost verdauungstechnich zu bewältigen,sondern auch noch das Essen im Mund zu akzeptieren.
Kauen viel ihm sehr schwer und er hat heute noch einen schnellen Brechreiz. Da kann schon mal in hohem Bogen das Frühstück auf dem Teppich langen und dich grinst im gleichen Augenblick ein fast gesunder Dreijähriger Rotzlöffel an .

Was ich aber sagen kann ist,dass das mein Mittlerer schon früh auffällig war in seinem Verhalten und die ungeheure Anspannung die in seinem Gehirn vorherrscht zum tragen kam. Er hat eine seel. Behinderung und leidet unter extremen Tics und zeitweise auch Zwängen.
Ich hätte zwar vorab nicht schon sämtliche Diagnosen in Erwägung gezogen,aber ich wäre froh gewesen, wenn ich ihm hätte helfen können.

Es gibt immer Kinder die nicht ins Schema F passen und das auch gar nicht müssen, jedoch spürt man schon recht gut,wenn etwas über das Maß hinausgeht.
Wenn ich du wäre würde ich wahrscheinlich schon bitten,dass mein Kind in einer Facheinrichtung untersucht wird.

In einer größeren Kinderklinik sollte das kein Problem sein.
Toll wenn du einen KIA und eine Therapeutin habt die nicht gleich das Schlimmste vermuten,aber auch für deinen Sohn ist es fair, einmal alles genau abklären zu lassen.
Da hättet ihr doch so was wie ein Win Win Situation.
Wenn er einfach nur er ist und nichts hat,dann ist es gut.
Und wenn etwas herauskommt, dann darf er trotzdem so bleiben wie er ist. Er bekommt dann mit euch zusammen nur mehr Unterstützung falls es nötig ist und es sein Leben einfacher machen wird.

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27. April 2016 um 21:01

Huhu
Mein sohn ist auch Entwicklungsverzögert. Er hat jetzt letztes jahr angefangen zu laufen also als er drei war. Davor war auch alles katastrophe. Meine war such bis 6 monate das liebste und einfachste kind,aber jetzt können wir fast nichts mehr machen weil es nur geschrei gibt,egal ib einkaufrn oder oma besuchen.
Meine ist sogar seit letztes jahr in einem gemischten kindergarten,seit dem lernt er sehr viel.
Aldo ich kann dich sehr gut verstehen

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28. April 2016 um 0:56

Hallo sanne
Wenn ich deinen Text lese kommt mir einiges bekannt vor. ich schiebe mal meinen Therad von letztem Jahr hoch. Vielleicht findest du da etwas hilfreiches oder interessantes für dich. LG

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28. April 2016 um 9:10

ALso ich bin Kinderärztin...
und auch wenn ich Deinen Sohn nicht kenne, finde ich einiges auffällig. Das mit dem Schlafen und nicht alleine bei Oma/Opa sein können - das wäre für mich normal.
Mein Rat wäre, Dich an ein SPZ (Sozialpädiatrisches Zentrum) zu wenden, die können sehr früh echt Entwicklungsverzögerungen erkennen und haben auch die richtigen Verbindungen/Adressen, um Dir und Deinem Sohn die adäquate Förderung zukommen zu lassen (zB Frühförderung usw).
Immer nur zu sagen "das wird schon" ist halt irgendwann auch fahrlässig und die Schere zwischen normal und "zurück" wird irgendwann zu groß zum Aufholen.
Wenn Du weitere Fragen hast, gerne als PN
Vg

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28. April 2016 um 12:43

Danke
für Eure Antworten!!

@kätzchen66
ich finde nicht dass es gemein ist, und klar möchte ich ihm Zeit lassen. Ich möchte aber nicht den Zeitpunkt verpassen an dem er Hilfe von außerhalb braucht in Form von Förderung und Therapie. Wenn er nur eine Baustelle hätte, zb. das motorische, dann würde ich mir gar keine Sorgen machen. Aber die Tatsache dass bei ihm im Grunde nichts altersgerecht ist, die gibt mir zu denken.
Klar reden Kinder in dem Alter noch nicht viel, aber Mama Papa und sowas sagen eigentlich alle die ich kenne. Oder halt ein ständiges brabbeln mit Silbenverdopplung. Wie gesagt, bei ihm kommt so ab und zu lalala und dadada und mehr noch nicht. Und ansonsten die typischen Babylaute die ein Baby so mit einem halben Jahr äußert.

@xxomandragoraoxx
vielen Dank für die Schilderung Deiner Erfahrungen!
Ich denke ich werde den Vorschlag von jankoli aufgreifen und ihn mal in einem SPZ vorstellen. Dann hat man etwas Gewißheit. Ich fürchte nur dafür brauch man eine Überweisung vom Kinderarzt, ob wir die bekommen, ich weiß nicht. Werde beim nächsten Impftermin ihn mal darauf ansprechen. Er ist ja da so extrem überentspannt, sogar die Krankengymnastik sah er zuerst als noch nicht notwendig an, obwohl er selber eine Entwicklungsverzögerung festgestellt hat.

@catluna
da haben wir ja doch Gemeinsamkeiten. Das erste halbe Jahr war so entspannt und alles beneidete uns um unser Anfänegerbaby, und mit 7/8 Monaten hat sich das so stark geändert. Ich vermute dass unser Sohn auch sehr oft frustriert ist weil er noch so wenig erst kann und deshalb oft weint.
Was bekommt Ihr denn an Therapien und Förderung?

@sonnenstrahl
ich empfinde das nicht als negativ, es ist eine sachlich nüchterne Schilderung dessen wie er ist und was er kann oder nicht kann. Er ist ein sehr großes Wunschkind, weil es nach einer Eileiterschwangerschaft fragwürdig war ob ich überhaupt noch schwanger werden kann. Daher bin ich vielleicht etwas versteift darauf Probleme die er hat frühzeitig zu erkennen, damit er alle Hilfe bekommt, und alles 100%ig richtig zu machen. Und es tut einfach weh zu sehen wenn er aus Frust schreit und weint weil er noch nicht vom Fleck kommt.
Hätte er nur eine Baustelle wäre ich auch nicht so besorgt, aber die Gesamtheit finde ich halt schlimm.

@loopinglouie13
vielen Dank! Sehr interessant zu lesen!
Wie ist es denn bei Euch weitergegangen??

@jankoli
vielen Dank für Deine Einschätzung!
Ich wusste gar nicht dass ein SPZ auch für so kleine Kinder zuständig ist, genauso mit Frühförderung, hatte das immer mit Kindergartenkindern in Verbindung gebracht.
Ich finde Deinen Vorschlag gut und hab noch ein paar Fragen, schreibe Dir nachher mal eine PN...jetzt hat Sohnemann erstmal Hunger.

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28. April 2016 um 14:17

Vielleicht wäre
es sinnvoll, den Geburtsbericht vom Krankenhaus anzufordern, auch wenn du eigentlich den Eindruck hast, dass alles gut gelaufen ist.

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28. April 2016 um 15:28

Ich
Würde dir auch raten schon jetzt aktiv zu werden.Mein Sohn hat Down syndrom und sogar er war schneller als dein Sohn.Will dich jetzt nicht vollkommen aus dernfassung bringen!
Termin für einen entwicklungstest beim SPZ oder Gesundheitsamt.Den wenn dein Sohn einen entsprechenden Kindergarten braucht,dauert es sonst zu lange alles

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28. April 2016 um 16:52

...
@somasu
ja da schau ich mal wie ich da dran komme. Nach der Geburt hieß es von Ärztin und Hebamme halt alles völlig ohne Probleme, eine Geburt wie aus dem Lehrbuch. Aber man weiß es ja.

@meinkleinerprinz1
Danke das Du ehrlich bist! Schon ziemlich beängstigend...aber ich will ja handeln. Ich nehme an für einen Termin im SPZ braucht man eine Überweisung vom Kinderarzt, oder? Unser entspannter Doc "wir lassen das KInd mal einfach machen" wird da sicher gegen sein. Im Mai sind wir nochmal zum impfen dort, werde das dann ansprechen. Schon die Krankengymnastik sah er zuerst nicht unbedingt ein sondern meinte er lernt das schon noch.
Kindergartenplatz wäre erst für nächstes Jahr August, aber lieber zu früh sich drum gekümmert als zu spät, wenn es denn nötig sein sollte.

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28. April 2016 um 20:11

@sanne
Also mit 6 monate haben wir mir Ergo angefangen.
Er bekommt jetzt im kindergarten Ergo,Physio und logo.
Ja meiner war such total frustriert, du kannst ihm in den moment ja gar net wirklich helfen. Das famd ich so schlimm. Das einzigste was du machen kannst,ist geduldig sein auch wenn es oft schwer ist

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28. April 2016 um 20:23
In Antwort auf sanne1178

...
@somasu
ja da schau ich mal wie ich da dran komme. Nach der Geburt hieß es von Ärztin und Hebamme halt alles völlig ohne Probleme, eine Geburt wie aus dem Lehrbuch. Aber man weiß es ja.

@meinkleinerprinz1
Danke das Du ehrlich bist! Schon ziemlich beängstigend...aber ich will ja handeln. Ich nehme an für einen Termin im SPZ braucht man eine Überweisung vom Kinderarzt, oder? Unser entspannter Doc "wir lassen das KInd mal einfach machen" wird da sicher gegen sein. Im Mai sind wir nochmal zum impfen dort, werde das dann ansprechen. Schon die Krankengymnastik sah er zuerst nicht unbedingt ein sondern meinte er lernt das schon noch.
Kindergartenplatz wäre erst für nächstes Jahr August, aber lieber zu früh sich drum gekümmert als zu spät, wenn es denn nötig sein sollte.

Vllt ist wircklich nichts
aber bedenklich ist es schon.Und die deutschen mühlen arbeiten langsam.
Ja bekommst eine überweissung vom kinderarzt,da dein kinderarzt eher von der gemütlichen sorte ist,darauf bestehen falls er es nicht geben will.Wir Mütter müssen für unsere kinder kämpfen,und lieber hab ich ein arzt oder sonst wen gegen mich oder ein ruf als zicke,aber ich weiss das ich alles für mein Kind getan hab.
Dein sohn egal wie,wird seinem weg gehen.Mit eurer hilfe egal wie dieser weg sein wird

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28. April 2016 um 21:00

Wie es uns weiter erging
Unser Sohn hat mit 14/15 Monaten angefangen zu krabbeln und sich selbst aufzusetzen. Mit 16 Monaten hat er sich das erste mal in den Stand hochgezogen. Jetzt ist er 19 Monate und läuft ab Tisch, Sofa usw entlang. Er "beklettert" Treppenstufen, er klettert auf Hocker, Stühle usw. Er kann (noch) nicht frei stehen oder laufen. Aber auch das wird er bald schaffen. Er entwickelt sich einfach in seinem eigenen Tempo. Wir haben regelmäßig Termine bei der Physio, gehen in eine Fördergruppe und haben regelmässig Termine im SPZ und beim Kinderarzt.

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28. April 2016 um 21:14

Entschuldige
Es war nicht böse gemeint. Ich wünsche euch alles Gute für die weitere Entwicklung.

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28. April 2016 um 22:25

@ loop
Wir waren auch immer im SPZ aber wir waren total unzufrieden,die haben so schlecht von unserem würmchen geredet,
Seit 2 jahren gehen wir nicht mehr hin.

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29. April 2016 um 7:50

Ich
schreib dir mal auf, wie es bei meiner Tochter war:

sich drehen - mit 8 Mon. (vom 5. bis zum 10 Monat war mit ihr bei der Krankengymnastik, die außer viel Stress für alle nix gebracht hat)
sitzen - ca. 10 Mon.
krabbeln - 12 Mon. bis 21 Mon. !

an den Möbeln hochziehen - die Phase gab es bei uns eigentlich nie. Mit 21 Mon. ist sie dann mittten im Wohnzimmer (aus dem Sitzen, ohne sich an etwas festzuhalten) aufgestanden, als wäre nix gewesen
und ist ein paar Schritte gelaufen. Nach einer Woche an der Hand laufen, konnte sie es auch alleine. Seitdem war das Kind nicht zu bremsen und hat innerhalb kürzester Zeit alles aufgeholt. Heute ist sie 7,5 Jahre alt, macht seit ihrem 6. LJ. Judo und ist von ihrem Wesen und vom Körperbau (Muskeln) sehr sportlich. Jedenfalls wenn ich jemandem die Geschichte erzähle, wie es bei ihr anfangs motorisch aussah, glaubt mir das kein Mensch.

Es ist absolut richtig, sich ärztliche Hilfe zu holen, was ihr schon gemacht habt, aber macht euch nicht verrückt. Ich war damals genauso verzweifelt wie du (allein diese Blicke und Kommentare von anderen Muttis und Freunden/Bekannten waren unerträglich, als hätte das Kind eine schlimme Krankheit und alle anderen Babys - so kam es mir vor - spätestens mit 12Mon. laufen konnten). Das wichtigste ist doch, dass das Kind wächst und zunimmt, organisch alles in Ordnung ist. Alles andere kommt mit der Zeit (es gibt eben Faulenzer wie meine süße, die sich extra viel Zeit ließ). Diese Kinder gibt es auch (ich weiß, dass meine Tochter kein Einzelfall ist, habe damals viele Erfahrungsberichte gelesen zu dem Thema)! Vlt. gehört deiner auch dazu.

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29. April 2016 um 9:16
In Antwort auf alissa08

Ich
schreib dir mal auf, wie es bei meiner Tochter war:

sich drehen - mit 8 Mon. (vom 5. bis zum 10 Monat war mit ihr bei der Krankengymnastik, die außer viel Stress für alle nix gebracht hat)
sitzen - ca. 10 Mon.
krabbeln - 12 Mon. bis 21 Mon. !

an den Möbeln hochziehen - die Phase gab es bei uns eigentlich nie. Mit 21 Mon. ist sie dann mittten im Wohnzimmer (aus dem Sitzen, ohne sich an etwas festzuhalten) aufgestanden, als wäre nix gewesen
und ist ein paar Schritte gelaufen. Nach einer Woche an der Hand laufen, konnte sie es auch alleine. Seitdem war das Kind nicht zu bremsen und hat innerhalb kürzester Zeit alles aufgeholt. Heute ist sie 7,5 Jahre alt, macht seit ihrem 6. LJ. Judo und ist von ihrem Wesen und vom Körperbau (Muskeln) sehr sportlich. Jedenfalls wenn ich jemandem die Geschichte erzähle, wie es bei ihr anfangs motorisch aussah, glaubt mir das kein Mensch.

Es ist absolut richtig, sich ärztliche Hilfe zu holen, was ihr schon gemacht habt, aber macht euch nicht verrückt. Ich war damals genauso verzweifelt wie du (allein diese Blicke und Kommentare von anderen Muttis und Freunden/Bekannten waren unerträglich, als hätte das Kind eine schlimme Krankheit und alle anderen Babys - so kam es mir vor - spätestens mit 12Mon. laufen konnten). Das wichtigste ist doch, dass das Kind wächst und zunimmt, organisch alles in Ordnung ist. Alles andere kommt mit der Zeit (es gibt eben Faulenzer wie meine süße, die sich extra viel Zeit ließ). Diese Kinder gibt es auch (ich weiß, dass meine Tochter kein Einzelfall ist, habe damals viele Erfahrungsberichte gelesen zu dem Thema)! Vlt. gehört deiner auch dazu.

@cat
SPZ Nein "schlecht reden die ihn nicht" ich habe ehrt das Gefühl dass das SPZ manche Sachen zu locker nimmt. "das kann schon mal sein" " ich würde mir keine Gedanken macheb" "warten wir einfach nochmal ein halbes Jahr ab" mich würde jedoch eher interessieren an was seine Verzögerung liegt.

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7. Juni 2018 um 20:34

Hallo Sanne! Ich wollte mich mal erkundigen, wie es mit der Entwicklung von deinem Sohn weitergegangen ist?? Die Entwicklung unseres Sohnes gleicht der deines Sohnes fast genau und ich bin schon am Verzweifeln. Nun wollte ich fragen, ob dein Sohn die Entwicklung aufgeholt hat?? Würde mich über eine Antwort sehr freuen, bzw. vielleicht könntest du mich etwas beruhigen

GlG Margo

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7. Juni 2018 um 21:20

Hallo Mazu, jetzt hab ich mich gewundert warum ich plötzlich meinen alten Thread sehe  natürlich erzähle ich Dir gern wie es bei uns weitergegangen ist. Allerdings kann man, auch wenn es bei euch ähnlich ist, ein Kind nicht mit dem anderen vergleichen. Ist denn Dein Sohn auch in mehreren Bereichen verzögert? Und möglicherweise macht er plötzlich einen totalen Schub und holt auf. Jede Entwicklung verläuft anders.
Bei uns hat der Kinderarzt bei der U7 dann doch Alarm geschlagen und uns an das Frühförderzentrum überwiesen. Seitdem bekommt unser Sohn einmal die Woche Besuch von einer Heilpädagogin, eine weitere Stunde Ergotherapie die Woche und bald kommt als drittes Logopädie dazu. Laufen gelernt hat er erst mit 21 Monaten. Im März ist er drei geworden und spricht nur zehn Wörter. Er ist in allen Bereichen der Entwicklung massiv zurück. Seit August geht er in den Kindergarten, der tut ihm sehr gut. Allerdings ist es ein normaler Kindergarten und wir schwanken noch ob ein heilpädagogischer Kindergarten nicht besser wäre, wo er Kinder um sich hat die ihm ähnlicher sind. Wir hoffen einfach das er das sprechen doch noch lernt und die ganzen Therapien helfen dass die Rückstände zu Gleichaltrigen nicht immer krasser werden. Ich denke im Vorschulalter werden dann weitere Tests auf uns zukommen, da es meines Erachtens bei ihm schon in Richtung geistige Behinderung geht. 

Alles Gute für Euch!! 

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8. Juni 2018 um 21:49
In Antwort auf sanne1178

Unser Sohn ist jetzt 13 Monate alt und in seiner Entwicklung mittlerweile Gleichaltrigen sehr weit hinterher. Das fing eigentlich schon nach der Geburt an, erst waren es nur wenige Wochen und mittlerweile sind es doch etliche Monate die er hinterher ist.

Greifen konnte er erst spät, sich drehen kam erst mit 8,5 Monaten. Krabbeln fängt er jetzt seit zwei Tagen mit 13 Monaten so ein kleines bisschen an. Stellt man ihn hin fällt er sofort um oder zieht die Beine wieder hoch an den Körper bevor er steht. Bei der U6 äußerte der Kinderarzt die Entwicklungsverzögerung und wir machen seitdem Krankengymnastik. Zuerst war unsere Therapeutin recht zuversichtlich das er bald aufholt, das ist sie jetzt irgendwie nicht mehr, sagt aber auch nichts genaues.
Sich selber ins sitzen bringen kann er auch noch nicht.
Winken, klatschen...alles was so einjährige können macht er nicht.

Auch beim essen ist er so anders als andere. Seit er 6,5 Monate ist bekommt er Beikost. Mit zehn Monaten hat er die Preflasche selber abgeschafft indem er sie nicht mehr wollte. Seitdem bekommt er seine drei Mahlzeiten Brei am Tag. Aber jeder Versuch den Brei etwas stückiger zu machen endet im Desaster. Er hustet, würgt, bricht und verweigert dann total. Essen was man ihm in die Hand gibt interessiert ihn nicht. Wird kurz betrachtet und fliegt dann weg. Gibt man ihm ein Stückchen Banane, Kartoffel, Brot in den Mund dasselbe wie beim stückigen Brei. Also koch ich ihm seit einem halben Jahr das gleiche Schlabberbreizeug und fütter ihn damit und muss mir von meiner Umwelt doofe Kommentare dazu anhören, "gib dem Kind doch mal was richtiges" und so.

Sprachlich ists bei ihm bei wenigen und seltenen Silbenverdopplungen, kein "Mama" oder "Papa" oder das man merkt er erkennt bestimmte Wörter. Er macht noch sehr viel die typischen Babylaute.
Auch beim spielen ist er noch sehr grobmotorisch, donnert seine Sachen auf alles drauf, wirft alles unkontrolliert durch die Gegend.

Schlafen klappt nachts super, er schläft von 20 Uhr bis morgens halb sieben durch. Aber tagsüber ist es ein Drama. Bis er so sieben Monate alt war war das total unkompliziert, ihn in sein Bett gelegt, rausgegangen, eingeschlafen. Aber seitdem schläft er tagsüber nur wenn ich dabei liege in unserem großen Bett. Rausschleichen führt dazu dass er nach fünf Minuten brüllend wach wird und lange nicht zu beruhigen ist. Er ist allgemein sehr anhänglich, bleibt nichtmal eine halbe Stunde ohne uns bei Oma und Opa die im Haus wohnen und die er täglich sieht. Wie mir alle um mich herum versichern, total unnormal für einen einjährigen.

Der Kinderarzt stellte die motorische Entwicklungsverzögerung fest und sagte zu allem anderen bisher nur dass es zwar außergewöhnlich ist, unser Sohn aber ja auch sehr gemütlich und faul wäre.
Die Physio sagt dass er schon seinen Weg gehen werde, evtl. für alles länger braucht als andere Kinder und es immer schwerer hat.
Mein Umfeld meint nur dass es ziemlich unnormal alles ist, aber bestimmt plötzlich so viel Entwicklung auf einmal passiert und er alles aufholt und ein normales munteres Kind ist. Das glaube ich ehrlich gesagt nicht, weil er eben so extrem anders ist als ich Kinder in dem Alter kenne.

Wenn es irgendwie in Richtung einer Krankheit/Behinderung geht dann würde ich das am liebsten jetzt schon wissen um mich drauf vorzubereiten, wie man ihm helfen kann und ihn fördern kann. Auch um den Kindergarten mach ich mir Sorgen. Angemeldet ist er für nächstes Jahr, aber kann er überhaupt in einen "normalen" Kindergarten gehen...

Oder mache ich mir vielleicht zu viele Sorgen und sollte ihn einfach mal machen lassen? Habt Ihr so etwas schon erlebt? Das derartige viele Verzögerungen in verschiedenen Bereichen bestehen und das Kind plötzlich alles aufgeholt hat?

Mein Kleiner ist jetzt bald 3 und gut entwickelt für sein Alter.
Eine gute Freundin erzählt öfter von ihrem Neffen, der im Alter meines Kleinen ist.
Dieser konnte mit erst 7 Monaten sein Köpfchen heben. Mit 9 Monaten sich drehen. Laufen erst mit über 2. Die Schwester machte sich Sorgen und leider zu Recht. Heraus kam ein seltener Gendefekt. Der Kleine bekommt viel Unterstützung in Form von Therapien. So etwas muss unbedingt abgeklärt werden. Finde nicht, dass du übertreibst n 

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8. Juni 2018 um 22:39

Von diesen Zeitfenstern sprach unser Arzt damals auch. Zb drehen bis acht Monate, freies sicheres laufen bis 18 Monate.. Alles was darüber hinaus sei sei problematisch und dem müsse man näher auf den Grund gehen. Allerdings gibt es ja auch die Kinder die spät laufen, dafür megafrüh quatschen. Die haben einfach eine große Stärke und eine Schwäche und holen oft noch auf. Aber wie bei uns, wo es nur Schwächen und keinerlei Stärken gibt, da sollte man sich einfach nicht mit "eigenem Tempo" vertrösten lassen. Von Anfang an hatten wir ein ungutes Gefühl was seine Entwicklung betrifft und es wurde lang abgetan mit "das kommt schon alles noch". Zum Glück hat unser Kinderarzt bei der U7 endlich Alarm geschlagen, sonst würden wir heut noch vertröstet. 

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8. Juni 2018 um 22:40
In Antwort auf sanne1178

Von diesen Zeitfenstern sprach unser Arzt damals auch. Zb drehen bis acht Monate, freies sicheres laufen bis 18 Monate.. Alles was darüber hinaus sei sei problematisch und dem müsse man näher auf den Grund gehen. Allerdings gibt es ja auch die Kinder die spät laufen, dafür megafrüh quatschen. Die haben einfach eine große Stärke und eine Schwäche und holen oft noch auf. Aber wie bei uns, wo es nur Schwächen und keinerlei Stärken gibt, da sollte man sich einfach nicht mit "eigenem Tempo" vertrösten lassen. Von Anfang an hatten wir ein ungutes Gefühl was seine Entwicklung betrifft und es wurde lang abgetan mit "das kommt schon alles noch". Zum Glück hat unser Kinderarzt bei der U7 endlich Alarm geschlagen, sonst würden wir heut noch vertröstet. 

Und auffällig war bei uns das die Zeitfenster immer stärker überschritten wurden je älter er wurde, die Schere zu gleichaltrigen also immer größer 

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14. Juni 2018 um 8:26
In Antwort auf sanne1178

Hallo Mazu, jetzt hab ich mich gewundert warum ich plötzlich meinen alten Thread sehe  natürlich erzähle ich Dir gern wie es bei uns weitergegangen ist. Allerdings kann man, auch wenn es bei euch ähnlich ist, ein Kind nicht mit dem anderen vergleichen. Ist denn Dein Sohn auch in mehreren Bereichen verzögert? Und möglicherweise macht er plötzlich einen totalen Schub und holt auf. Jede Entwicklung verläuft anders.
Bei uns hat der Kinderarzt bei der U7 dann doch Alarm geschlagen und uns an das Frühförderzentrum überwiesen. Seitdem bekommt unser Sohn einmal die Woche Besuch von einer Heilpädagogin, eine weitere Stunde Ergotherapie die Woche und bald kommt als drittes Logopädie dazu. Laufen gelernt hat er erst mit 21 Monaten. Im März ist er drei geworden und spricht nur zehn Wörter. Er ist in allen Bereichen der Entwicklung massiv zurück. Seit August geht er in den Kindergarten, der tut ihm sehr gut. Allerdings ist es ein normaler Kindergarten und wir schwanken noch ob ein heilpädagogischer Kindergarten nicht besser wäre, wo er Kinder um sich hat die ihm ähnlicher sind. Wir hoffen einfach das er das sprechen doch noch lernt und die ganzen Therapien helfen dass die Rückstände zu Gleichaltrigen nicht immer krasser werden. Ich denke im Vorschulalter werden dann weitere Tests auf uns zukommen, da es meines Erachtens bei ihm schon in Richtung geistige Behinderung geht. 

Alles Gute für Euch!! 

Hallo Sanne!
das tut mir leid,dass bei eurem kleinen nach wie vor so viel Förderung von Nöten ist. Ich glaube davor fürchtet sich jeder Elternteil. Ich drücke euch die Daumen, dass ihr eun Euer kleiner keine zu Grossen Hürden mehr überwinden müsst...
Bei uns war/ist die Entwicklung ähnlich wie bei eurem kleinen. 
Er hat das am Bauch liegen von Anfang an gehasst, hat gebrüllt wie am Spiess wenn man ihn hingelegt hat. Er hat sich mit ca 7 Monaten die ersten male vom Rücken auf den Bauch gedreht,aber das sah eher wie ein Unfall aus, als eine bewusste Bewegung. Mit 9 Monaten sind wir dann zur Physio, die aber gleich mal Erfolge erziehlt hat und er sich nach der ersten Sitzung gedreht hat wie am Spiess. (Sie hat Blockaden gefunden und gelöst)
danach war ewig kein Fortschritt zu erkennen. Jetzt mit 12 Monaten robbt er zwar, nach viel Übung aber er macht keine Anstalten sich mal selbst in den Vierfüsslerstand hochzudrücken und generell benutzt er die Arme kaum, wenn ich ihn z.B. Vom Boden aus dazu bringe dass er sich an mir „aufarbeitet“ (ich knie vor ihm und gebe ihm Impulse dass er sich an mir festhält und „hochkrabbelt"...generell hat er da im Rücken und den Armen keinen Muskeltonus sonder wurschtelt eher herum wie ein kleiner Wackeldackel. Er hatte schon eine Phase als er noch nicht robben konnte, da wollte er sich permanent hinstellen, da hat es dann immer geheissen wir solln ihn nicht hinstellen lassen, weil er sonst das krabbeln überspringt..leider haben wir ihn auch viel herumgetragen wenn er gequengelt hat (daher hoffe ich einfach, dass wir ihn in dieser Phase in der Entwicklung ein bisschen gestört haben, und er damals schon laufen anfangen wollte, aber eben nicht durfte... da er ja aufgrund der Blockaden nicht am Bauch liegen konnte und vermutlich dadurcht tatsächlich das krabbeln übersprungen hätte)
Jedoch merke ich, dass er auch kognitiv weiter hinten ist. Er hatte mal ne Phase, da hat er uns Sachen nachgemacht (Klatschen, Zunge zeigen 😂) aber das macht er schon ewigkeiten nicht mehr. Auch die Physio hat diesbezüglich schon Alarm geschlagen und meinte, wir sollten ihn dahingehend auch fördern..auch Bücher lesen und anschauen und Dinge abfragen („wo ist der Ball“ usw)...an manchen Tagen macht er da schon Fortschritte und erkennt Dinge auch wieder die ich ihm gelernt habe (Blume, Ball, Zug) aber mir kommt vor, gewisse Sachen muss ich ihm jeden Tag wieder lernen. 
Er sagt auch noch nicht „Mama und Papa“, wir beide heissen nur „Wawa“...auch das Essen hat lange nicht geklappt und er verschluckt sich nach wie vor noch oft... z.B. Stückige sachen die Flüssigkeit dabei haben kann er kaum essen...dafür kann er oft sonst schon viele Sachen von uns vom Tisch mitessen (Fisch, Nudeln, Polenta...)
Ich hoffe hald nach wie vor dass er irgendwann einen riiieeeesen Sprung macht und auf einmal alles kann 😓 
Liebe Grüsse und danke für die Antwort!!!!

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16. Oktober 2018 um 19:00
In Antwort auf mazu

Hallo Sanne!
das tut mir leid,dass bei eurem kleinen nach wie vor so viel Förderung von Nöten ist. Ich glaube davor fürchtet sich jeder Elternteil. Ich drücke euch die Daumen, dass ihr eun Euer kleiner keine zu Grossen Hürden mehr überwinden müsst...
Bei uns war/ist die Entwicklung ähnlich wie bei eurem kleinen. 
Er hat das am Bauch liegen von Anfang an gehasst, hat gebrüllt wie am Spiess wenn man ihn hingelegt hat. Er hat sich mit ca 7 Monaten die ersten male vom Rücken auf den Bauch gedreht,aber das sah eher wie ein Unfall aus, als eine bewusste Bewegung. Mit 9 Monaten sind wir dann zur Physio, die aber gleich mal Erfolge erziehlt hat und er sich nach der ersten Sitzung gedreht hat wie am Spiess. (Sie hat Blockaden gefunden und gelöst)
danach war ewig kein Fortschritt zu erkennen. Jetzt mit 12 Monaten robbt er zwar, nach viel Übung aber er macht keine Anstalten sich mal selbst in den Vierfüsslerstand hochzudrücken und generell benutzt er die Arme kaum, wenn ich ihn z.B. Vom Boden aus dazu bringe dass er sich an mir „aufarbeitet“ (ich knie vor ihm und gebe ihm Impulse dass er sich an mir festhält und „hochkrabbelt"...generell hat er da im Rücken und den Armen keinen Muskeltonus sonder wurschtelt eher herum wie ein kleiner Wackeldackel. Er hatte schon eine Phase als er noch nicht robben konnte, da wollte er sich permanent hinstellen, da hat es dann immer geheissen wir solln ihn nicht hinstellen lassen, weil er sonst das krabbeln überspringt..leider haben wir ihn auch viel herumgetragen wenn er gequengelt hat (daher hoffe ich einfach, dass wir ihn in dieser Phase in der Entwicklung ein bisschen gestört haben, und er damals schon laufen anfangen wollte, aber eben nicht durfte... da er ja aufgrund der Blockaden nicht am Bauch liegen konnte und vermutlich dadurcht tatsächlich das krabbeln übersprungen hätte)
Jedoch merke ich, dass er auch kognitiv weiter hinten ist. Er hatte mal ne Phase, da hat er uns Sachen nachgemacht (Klatschen, Zunge zeigen 😂) aber das macht er schon ewigkeiten nicht mehr. Auch die Physio hat diesbezüglich schon Alarm geschlagen und meinte, wir sollten ihn dahingehend auch fördern..auch Bücher lesen und anschauen und Dinge abfragen („wo ist der Ball“ usw)...an manchen Tagen macht er da schon Fortschritte und erkennt Dinge auch wieder die ich ihm gelernt habe (Blume, Ball, Zug) aber mir kommt vor, gewisse Sachen muss ich ihm jeden Tag wieder lernen. 
Er sagt auch noch nicht „Mama und Papa“, wir beide heissen nur „Wawa“...auch das Essen hat lange nicht geklappt und er verschluckt sich nach wie vor noch oft... z.B. Stückige sachen die Flüssigkeit dabei haben kann er kaum essen...dafür kann er oft sonst schon viele Sachen von uns vom Tisch mitessen (Fisch, Nudeln, Polenta...)
Ich hoffe hald nach wie vor dass er irgendwann einen riiieeeesen Sprung macht und auf einmal alles kann 😓 
Liebe Grüsse und danke für die Antwort!!!!

Hallo Mazu,

magst du berichten wie es euch die letzten Monate ergangen ist?

Wir sind in einer ähnlichen Situation und auf der Suche nach Berichten von Gleichgesinnten. 

Würde mich freuen von dir zu lesen.

lieben Gruß 
anne

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20. Oktober 2018 um 11:24

Ich habe 3 erwachsene Kinder.Jedes hatte sein Entwicklungstempo.
Macht Euch nicht mit Vergleichen verrückt.
Meine Jüngste konnte mit 3 Jahren Fahrrad fahren,ohne Stützräder.Die 17 Mt ältere Schwester war fast 6 bis sie es konnte,sich traute.
Euch alles Gute und Eure Kinder sind einzigartig.

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21. Oktober 2018 um 10:23

 gaanz genau

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21. Oktober 2018 um 12:48

Sorry aber so Ratschläge und vermeintliche Beruhigungen hab ich zwei Jahre lang bekommen bis unser Arzt auch Alarm geschlagen hat und unsere Sorgen endlich mal ernst genommen wurden. Dieses "ach er lernt schon noch alles in seinem Tempo" kann ich einfach nicht mehr hören" . Wird er nämlich nicht! Wie Du siehst ist mein Thread älter und unser Sohn mittlerweile dreieinhalb. Er bekommt dreimal die Woche Therapien und gilt als schwerst entwicklungsverzögert in allen Bereichen. Sprechen tut er so gut wie nicht, was er da noch lernen wird weiß man nicht. Eine normale Schule wird er niemals besuchen können da es bei ihm schon in Richtung geistige Behinderung geht. Wie schwer ausgeprägt werden später Tests zeigen. Nicht jedes Kind was später dran ist lernt schon noch alles. 

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21. Oktober 2018 um 12:53

Entschuldige, ich wollte nicht so pampig zu Dir sein und habe dein zweites Posting erst jetzt danach gesehen. Es tut einfach weh jetzt im Nachhinein so zurückzudenken wie man sich damals gefühlt hat und gehofft hat alles wird gut und normal und heute besteht der Alltag mit ihm überwiegend aus Sorgen und Problemen. 

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4. Oktober um 11:47

Hallo Sanne, ich habe Deinen Thread mit großer Anteilnahme gelesen.

Bei uns ist es ähnlich, wobei wir mit 12 MMonaten noch immer im "Das wurd schon"-Dilemma stecken.

Die Ärzte nehmen mich nicht ernst, obwohl unsere Tochter sich erst seit 3 Wochen dreht, nicht robbt oder krabbelt, nicht selbstständig isst oder trinkt, nicht auf Gegenstände zeigt, nur sinnlose Silbenaneinanderreihungen plappert, keine Gesten nachahmt, etc.

Ich mache mir große Sorgen, weil sie auch viel weint, sich schnell in Hysterie schreit und eigentlich seit ihrer Geburt mit wenigen Ausnahmen chronisch unzufrieden ist.

Gerade die Unsicherheit und das Nicht-Helfen-Können machen mich so fertig.

Ich weiß einfach nicht, was ich noch tun kann. Nicht mal Physiotherapie haben wir bisher bekommen, obwohl jeder in meinem Umkreis sagt, dass da etwas nicht stimmen kann. Und ich glaube, seit sie 2 Monate alt ist, dass da etwas nicht stimmt...

Wie ist es Euch ddenn in der Zwischenzeit ergangen? Hat Euer Kleiner Fortschritte gemacht? Ich wünsche es Euch sehr.

Alles Liebe für Euch!
 

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4. Oktober um 20:43
In Antwort auf akane

Hallo Sanne, ich habe Deinen Thread mit großer Anteilnahme gelesen.

Bei uns ist es ähnlich, wobei wir mit 12 MMonaten noch immer im "Das wurd schon"-Dilemma stecken.

Die Ärzte nehmen mich nicht ernst, obwohl unsere Tochter sich erst seit 3 Wochen dreht, nicht robbt oder krabbelt, nicht selbstständig isst oder trinkt, nicht auf Gegenstände zeigt, nur sinnlose Silbenaneinanderreihungen plappert, keine Gesten nachahmt, etc.

Ich mache mir große Sorgen, weil sie auch viel weint, sich schnell in Hysterie schreit und eigentlich seit ihrer Geburt mit wenigen Ausnahmen chronisch unzufrieden ist.

Gerade die Unsicherheit und das Nicht-Helfen-Können machen mich so fertig.

Ich weiß einfach nicht, was ich noch tun kann. Nicht mal Physiotherapie haben wir bisher bekommen, obwohl jeder in meinem Umkreis sagt, dass da etwas nicht stimmen kann. Und ich glaube, seit sie 2 Monate alt ist, dass da etwas nicht stimmt...

Wie ist es Euch ddenn in der Zwischenzeit ergangen? Hat Euer Kleiner Fortschritte gemacht? Ich wünsche es Euch sehr.

Alles Liebe für Euch!
 

Fühl dich mal gedrückt vorne weg. Das tut mir sehr leid, dass ihr so leiden müsst, so eine Ungewissheit ist schlimm. 
Ich würde weiter nach Spezialisten suchen, notfalls selbst bezahlen bzw privat oder so. Das klingt nicht gut bzw nicht altersgemäß entwickelt. 
Ich hab zwei Kinder und da fallen auch schon Unterschiede auf, aber die sind dennoch nicht so enorm. 
Unser Sohn konnte sich z.B.  mit 5 Monaten drehen, mit 10,5 Monaten "erst" sitzen, sich hinstellen, krabbeln. Vorher auch nur drehen und sich so durch die Wohnung bewegt. 
Sozial war er trotzdem, hat lautiert, Augenkontakt, Pinzettengriff mit 8 Monaten, konnte auch selbst Essen bzw Essen zum Mund führen usw. 
Die Kleine konnte/ kann sich drehen in beide Richtungen seit sie 4 Monate alt ist, jetzt aktuell liegt sie gern seitlich aufgebäumt, sitzt einigermaßen stabil, führt Essen zum Mund, spricht/agiert seit sie 3 Monate alt ist wenn man mit ihr spricht, seit gewisser Zeit lacht sie mit Stimme. Sie ist jetzt 6 Monate alt.
Ich würde euch definitiv raten nochmal bei einem Spezialisten vorstellig zu werden. 
Geringe Abweichungen sind ok, aber so starke glaube ich leider nicht. 
Ich kann eure Sorge verstehen und wünsche euch alles alles Gute und das ihr bald wisst was los ist. 

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5. Oktober um 0:16
In Antwort auf akane

Hallo Sanne, ich habe Deinen Thread mit großer Anteilnahme gelesen.

Bei uns ist es ähnlich, wobei wir mit 12 MMonaten noch immer im "Das wurd schon"-Dilemma stecken.

Die Ärzte nehmen mich nicht ernst, obwohl unsere Tochter sich erst seit 3 Wochen dreht, nicht robbt oder krabbelt, nicht selbstständig isst oder trinkt, nicht auf Gegenstände zeigt, nur sinnlose Silbenaneinanderreihungen plappert, keine Gesten nachahmt, etc.

Ich mache mir große Sorgen, weil sie auch viel weint, sich schnell in Hysterie schreit und eigentlich seit ihrer Geburt mit wenigen Ausnahmen chronisch unzufrieden ist.

Gerade die Unsicherheit und das Nicht-Helfen-Können machen mich so fertig.

Ich weiß einfach nicht, was ich noch tun kann. Nicht mal Physiotherapie haben wir bisher bekommen, obwohl jeder in meinem Umkreis sagt, dass da etwas nicht stimmen kann. Und ich glaube, seit sie 2 Monate alt ist, dass da etwas nicht stimmt...

Wie ist es Euch ddenn in der Zwischenzeit ergangen? Hat Euer Kleiner Fortschritte gemacht? Ich wünsche es Euch sehr.

Alles Liebe für Euch!
 

Hallo Akane, es tut mir sehr leid dass Du Dir solche Sorgen um Eure Tochter machst und kann Eure Situation so gut nachvollziehen. Mittlerweile ist unser Sohn 4,5 Jahre alt. Er macht stetig Fortschritte, aber sehr kleine nur. Bei ihm liegt eine globale Entwicklungsstörung vor, Ursache unbekannt. Im nächsten Jahr werden mit ihm IQ Tests gemacht da noch unklar ist ob eine geistige Behinderung vorliegt oder sein IQ noch im Bereich der Lernbehinderung liegt, das ist ja für die Auswahl der richtigen Förderschule wichtig. Keine Ahnung ob er jemals ein bisschen lesen und schreiben lernt, ob er jemals selbständig leben kann.. Man kann es nur abwarten und unterstützen wo es geht. Das habe ich in all den Jahren gelernt, es braucht viel Geduld. Aber die stetige Sorge ist natürlich da und wir freuen uns über winzigkleine Fortschritte. Dreimal die Woche bekommt er nachwievor Therapien und er macht gern mit. Man wächst einfach in das ganze hinein, mittlerweile können wir es akzeptieren dass er eine Behinderung hat, wir einen Pflegegrad beantragen können und solche Dinge. Vor zwei Jahren wäre ich beim Gedanken daran noch in Tränen ausgebrochen. 
Meine Erfahrung ist dass viele Ärzte bis zur U7 mit 2 warten. Grad weil es auch viele Kinder gibt die motorisch spät dran sind aber dafür sprachlich super früh und das kommt ja erst im zweiten Lebensjahr. Die Kinder können viel aufholen, aber für bestimmte Entwicklunfsschritte gibt es Zeitfenster. Und drehen mit 11 Monaten ist schon sehr spät. Nach der U7 wurden wir ins Frühförderzentrum überwiesen und es hieß wir seien sehr früh dran. Es gibt also wohl Kinderärzte die warten noch länger ab oder Eltern die es nicht wahr haben wollen das ihr Kind Unterstützung braucht. Ich würde mir überlegen ob ihr weiter abwarten wollt und sie unterstützt und fördert wie es euch möglich ist oder den Arzt wechselt bis ihr einen findet der Eure Sorge ernst nimmt. Den grade das Mama Bauchgefühl finde ich ist sehr wichtig. Das hat mir damals schon nach wenigen Wochen gesagt das etwas nicht stimmt. Ich wünsche Euch alles Gute! 

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