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Sohn (5) plötzlich extrem sensibel

24. September 2014 um 9:10

seit einiger zeit ist mein 5jähriger Sohn total sensibel....er regt sich ganz schnell auf, weint und jammert und ist ganz schnell beleidigt. Zuhause, wie im Kindergarten.
Oft geht es wirklich um...ja, schon Kleinigkeiten...eine Situation heute morgen....ihr kennt das, wenn man wach wird, die Augen aufmacht und die Augen sich erst an das Licht gewöhnen müssen?
Er wurde wach...wir sind runter ins Bad...plötzlich machte er die Augen zu...jammerte, das er sie nicht aufbekommt....weinte...habe natürlich geschaut ob was ist, aber da war nichts....das ging 10 Minuten so...als ich dann sagte, das ( seine Augen blieben zu), wir dann heute zum Arzt fahren und er dann nicht zum Fussball kann und auch kein TV schauen und Kindergarten, sondern mit geschlossenen Augen liegen muss....hmmm...da gingen die Augen auf.....seine Laune war aber auf dem Tiefpunkt.
Und so geht es ständig und immer, in letzter Zeit...auch im Kindergarten. Alle sind doof und ungerecht.
Wenn ich mit ihm rede, auch übe4r die Trennung...mein noch Mann wohnt noch bei uns....dann wirkt er nicht durcheinander....redet auch im Kindergarten nicht drüber.....ich habe nicht wirklich eine Idee wie ich herausfinde was ihn bedrückt und wie ich damit umgehen soll.

hat jemand eine Idee?

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24. September 2014 um 9:14

Zahnlückenpupertät
Da wackeln bei vielen Kindern die Seele.
LG

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24. September 2014 um 9:41
In Antwort auf strawberryfieldxxx

Zahnlückenpupertät
Da wackeln bei vielen Kindern die Seele.
LG


Witziger Ausdruck, hab ich novh nie gehört.
Aber mein 4 1/2 jähriger ist gerade auch so.
Er kann sich auch schlecht im Kindergarten oder im turnen von mir trennen. Er will immer 1000 Abschiedsküsse obwohl er kurz vorher noch mit mir gestritten hat (wir diskutieren über ähnliche Kleinigkeiten wie bei dir Sally).
Ich glaube, es wiedermal ne Phase.
Wobei dies bei euch durch die Trennung wahrscheinlich verstärkt wird...

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24. September 2014 um 9:47


ich finde den Ausdruck auch süss...
ja, das kann allles sein, ich meine wir haben fast Oktober und seit Anfang des jahres hat er viel mitgemacht....sein Vater total krank...Oma gestorben...Mama ging es schlecht....dann 2 Monate Reha...jetzt die Trennung....das ist schon arg viel.
Meint ihr denn, ich soll es als Phase der Verarbeitung sehen...kann ich ihm iwie dabei helfen? Was denkt ihr denn?

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24. September 2014 um 9:52
In Antwort auf sonny_12697316


ich finde den Ausdruck auch süss...
ja, das kann allles sein, ich meine wir haben fast Oktober und seit Anfang des jahres hat er viel mitgemacht....sein Vater total krank...Oma gestorben...Mama ging es schlecht....dann 2 Monate Reha...jetzt die Trennung....das ist schon arg viel.
Meint ihr denn, ich soll es als Phase der Verarbeitung sehen...kann ich ihm iwie dabei helfen? Was denkt ihr denn?


Hallo,

also ich bin sicher, dass das alles nicht spurlos an einem kleinen Kind vorübergeht! Auch wenn er nicht über diese Dinge spricht, es beschäftigt ihn sicher sehr!

Was man tun kann... Ist sicher schwer zu sagen...
Gefühlsmäßig würde ich sagen: Versuchen, Normalität einkehren zu lassen. Also eine neue Routine finden, sich neu sortieren, nach den ganzen Veränderungen. Und einfach für ihn da sein und seine Launen "aushalten" - Regeln aber trotz allem einhalten.
Es wird sicher ne Weile dauern und auch viel Nerven kosten, aber irgendwann wird diese Phase auch vorbei sein...

LG

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24. September 2014 um 9:57
In Antwort auf blablabla174


Hallo,

also ich bin sicher, dass das alles nicht spurlos an einem kleinen Kind vorübergeht! Auch wenn er nicht über diese Dinge spricht, es beschäftigt ihn sicher sehr!

Was man tun kann... Ist sicher schwer zu sagen...
Gefühlsmäßig würde ich sagen: Versuchen, Normalität einkehren zu lassen. Also eine neue Routine finden, sich neu sortieren, nach den ganzen Veränderungen. Und einfach für ihn da sein und seine Launen "aushalten" - Regeln aber trotz allem einhalten.
Es wird sicher ne Weile dauern und auch viel Nerven kosten, aber irgendwann wird diese Phase auch vorbei sein...

LG

Ja
so mache ich es im Moment auch....gehe sehr auf ihn ein und versuche ganz klare Strukturen zu wahren, damit er die "Sicherheit" bekommt....

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25. September 2014 um 9:08

Meiner tochter
Gehts momentan ähnlich. Ihre oma ist gestorben, sie wollte sie nochmals sehen.
Natürluch ziehen solche Sachennicht an ihnen vorbei.
LG

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25. September 2014 um 13:15

Klar,
ist das eine Art von Verarbeitung. Auch wenn ihn diese ganzen Dinge jetzt nicht in ein großes "Tief" gestürzt haben, wie es manchmal bei anderen Kindern ist, so ist er dennoch ganz schön genervt vom Leben.
Was passiert ist, ist passiert. Du kannst ihm diese Dinge nicht abnehmen, so hart es klingt. Und er akzeptiert offensichtlich auch die Dinge so wie sie sind, aber ganz spurlos kann das nicht an ihm vorbeigehen.
Sieh's positiv: Es lastet keine Riesentraurigkeit auf ihm, aber es k.o.t.z.t ihn einfach schon alles ein bißchen an.
Er musste leider erkennen, dass man gegen manche Dinge einfach machtlos ist, dass manche Dinge auch nicht ewig währen, dass es immer wieder tiefgreifende Veränderungen im Leben gibt und man oft nicht gefragt wird, ob man das so gut findet.

Davor kann man sein Kind nie bewahren, aber man muss ihm mit durchhelfen und das tust du!
Lass ihn bocken, trotzen und beleidigt sein. Das Leben ist manchmal echt gemein, da darf man frustriert sein.
Und die alterstypische "Zahnlückenpubertät" kommt in der Tat noch dazu....
Die erste "Null-Bock-Phase" im Leben...

Alles wird gut, Sally!!!!!! Fühl dich gedrückt!

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25. September 2014 um 13:18
In Antwort auf strawberryfieldxxx

Zahnlückenpupertät
Da wackeln bei vielen Kindern die Seele.
LG


Den Begriff finde ich auch gut!

Lustigerweise hat mein Kleiner seit einiger Zeit eine ziemlich anstrengende Phase, also mit Bocken, Schreien, Regeln-nicht-Einhalten, ... und kurz darauf hat sein erstes Zähnchen angefangen zu wackeln!
Also ist wohl was dran!!!

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