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Sohn wird im Kindergarten geärgert

19. November um 19:12

Hallo zusammen, akut haben wir folgendes Problem: Mein Sohn (fast 6) ist im letzten Kitajahr. In seiner Gruppe gibt es einen Jungen, der ihn immer heimlich ärgert, durch kneifen, hauen, kratzen. Bei der Erzieherin habe ich das bereits angesprochen, das Problem ist dort bekannt und man möchte “mehr drauf achten“. Heute hat er mir wieder erzählt, dass er geärgert wurde. Darauf hin habe ich die andere Mutter angerufen. Wir kennen uns flüchtig, nicht meine Kragenweite. Ich habe sie sachlich und freundlich danach gefragt. Sie sagte nur, dass es halt Jungs sind, und es Sache der Erzieherinnen sei und sie nie auf die Idee gekommen wäre mich deswegen anzurufen. Da war ich platt. Meiner Meinung nach werden Kinder zu Hause erzogen, oder? Ich werde morgen früh nochmal mit den Erzieherinnen sprechen, und bin mittlerweile echt stinkig. Natürlich finden Streitereien statt, aber dass mein Sohn morgens nicht hin möchte wegen diesem Jungen finde ich schon heftig. Übertreibe ich??

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20. November um 12:25
In Antwort auf gabriela1440

und hätte von der Mutter zumindest mal Verständnis erwartet.

Verständnis? Für wen? Für Dich?  Woher sollte dieses Verständnis bei ihr kommen, wenn sie von Dir gleich angegangen wird, ao aus dem Nichts heraus ?

Sie weiß genauso wenig wie Du - sie hat keine Ahnung, was ihr Sohn da tut im Kindergarten. Und wenn es ihr zugetragen wird, würde sie es glauben? Würdest Du es denn glauben, wenn das jemand über DEIN liebes Kind erzählt?

Woher willst du wissen, dass ich sie angegangen habe??? Ich habe es aus meiner Sicht und meinem Kenntnisstand freundlich erklärt. Dann zu sagen, dass es allein Sache der Erzieherinnen ist, halte ich für unangebracht. Ich hätte erwartet, dass sie zumindest sagt, dass sie mit ihrem Kind spricht oder dazu befragt. Natürlich kenne ich nur die eine Seite. Und natürlich glaube ich meinem Kind. So würde ich zumindest reagieren. Wir hatten am Anfang der Kiga Zeit einen Vorfall, dass damals meine Tochter ein anderes Kind massiv gebissen hat. Als mit das zugetragen wurde, habe ich mit der Mutter gesprochen und mich entschuldigt. Und natürlich meine Tochter zurecht gewiesen. Das hat für mich mit Anstand und sozialem Verhalten zu tun. 

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19. November um 19:38

Naja, der Beruf heißt ERZIEHERIN. Da ist schon ein deutlicher Erziehungsauftrag. Und das sogar hauptsächlich, wenn das Kind mehr Zeit dort verbringt als Zuhause.
Wegen ein paar Stunden am Vormittag wird die Erziehung Zuhause aber vermutlich einflußreicher sein.

Ich kannn verstehen, dass es dich trifft. Wir hatten ein ähnliches Problem. Mein Sohn hat mir Vorfälle geschildert, gesehen hat nie jemand etwas. Ihn hat es belastet. Ich weiß aber auch nicht, ob alles gestimmt hat, er war noch kleiner als deiner.
Ich finde es auch nachvollziehbar, dass du was ändern willst, wenn das Kind schon nicht mehr hin will.

Dass du dich über die Mutter ärgerst, kann ich auch verstehen.
Allerdings ist es schon Sache der Erzieherinnen, wenn es bei ihnen passiert. Da müssen sie sich mit befassen, meiner Meinung nach.

Natürlich, wenn ich als Mutter das weiß, dass sowas passiert, dann nehm ich mir mein eigenes Kind zur Brust, frage nach seiner Sicht der Dinge und spreche darüber, warum ich es falsch finde, anderen Menschen wehzutun.
Aber Schlußendlich, wenn das Kind weitermacht, was soll die Mutter tun?

Es kann auch sein, dass das Kind einen besonderen Frust wegen dienem Sohn hat.
Vielleicht lässt dein SOhn aus, dass er ihn provoziert? Das muss ja gar nicht bösartig sein. Da reichen gelegentliche: Ich kann das sowieso besser! Meine Jacke ist viel toller! Ich hab so tolles Spielzeug zuhause! Igitt, was isst denn du da?
Das bekommt keiner mit, aber frustriert das Gegenüber eben sehr. MAnchmal ist es einfach die Art des anderen.

Wenn ich überlege welche Geschichten ich schon von meinen Kindern gehört habe und welche Geschichten die Kinder mit denen es die Probleme gab, erzählt haben.
Für jeden ist der andere der böse. Denn vor dem Schubsen hat der den Weg blockiert und vor dem hauen hat der mit sienem Spielzeug geprahlt aber es nicht anfassen lassen, usw.

Es ist immer problematisch wenn man nur eine Version der Geschichte kennt. Und vor allem ist dannd er der mit dem schwarzen Peter, der körperliche Gewalt anwendet. Die sieht man, die hört man, von denen haben die Kinder gelernt, dass man sie anzeigt.

Mit der Mutter ist also nicht zu reden. Ich denke ich würde mir das betreffende Kind bei nächst bester Gelegenheit selbst kurz zur Seite nehmen und etwas sagen wie: "Der Justus erzählt mir, dass du ihn ab und zu kneifst oder haust, was ihn sehr traurig macht. Kannst du mri denn sagen, warum du sowas machst?" - Fragen wie jemand, der ernsthaft an dem Grund interessiert ist. Nicht wie die Löwenmutter, die ihn am liebsten zerfleischen will. Schlußendlich handelt es sich um ein Kind, das genauso klein und hilflos ist, wie deines.

Ich wünsche euch sehr, dass ihr eine Lösung findet und dein Sohn wieder gern gehen wird!

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20. November um 22:27

Also wenn mich eine Mama mit so einem Thema anrufen würde, wäre ich peinlich berührt und, ob ichs nun glaube oder nicht (gott sei dank ist meine Tochter total lieb und empathisch), würde ich auf jeden Fall wissen wollen, was dahinter steckt und mein Kind mindestens fragen! 

Sie "abservieren" und ihr quasi sagen, dass es nicht mein Problem ist....Sorry aber da geht meine gute Erziehung dagegen. Das bedeutet ja quasi, dass ich keine Empathie für Sie (Ihr Kind) empfinde und es mir egal ist. 

Dabei ist es ja nun v¨ollig irrelevant, ob das jetzt nun wirklich Sache der Erzieherinnen ist, oder nicht. WEnns so wäre, würde ich aber trotzdem mit meinem Kind darüber reden. UNd das würde ich der Mama auch so sagen. UNd wenn es nur nützt, dass sie sich besser fühlt. Denn toll fühlt sie sich scher nciht, wenn sie zu dem Schritt greigt und mich anruft. Das hat sicherlich überwindung gekostet.

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19. November um 19:38

Naja, der Beruf heißt ERZIEHERIN. Da ist schon ein deutlicher Erziehungsauftrag. Und das sogar hauptsächlich, wenn das Kind mehr Zeit dort verbringt als Zuhause.
Wegen ein paar Stunden am Vormittag wird die Erziehung Zuhause aber vermutlich einflußreicher sein.

Ich kannn verstehen, dass es dich trifft. Wir hatten ein ähnliches Problem. Mein Sohn hat mir Vorfälle geschildert, gesehen hat nie jemand etwas. Ihn hat es belastet. Ich weiß aber auch nicht, ob alles gestimmt hat, er war noch kleiner als deiner.
Ich finde es auch nachvollziehbar, dass du was ändern willst, wenn das Kind schon nicht mehr hin will.

Dass du dich über die Mutter ärgerst, kann ich auch verstehen.
Allerdings ist es schon Sache der Erzieherinnen, wenn es bei ihnen passiert. Da müssen sie sich mit befassen, meiner Meinung nach.

Natürlich, wenn ich als Mutter das weiß, dass sowas passiert, dann nehm ich mir mein eigenes Kind zur Brust, frage nach seiner Sicht der Dinge und spreche darüber, warum ich es falsch finde, anderen Menschen wehzutun.
Aber Schlußendlich, wenn das Kind weitermacht, was soll die Mutter tun?

Es kann auch sein, dass das Kind einen besonderen Frust wegen dienem Sohn hat.
Vielleicht lässt dein SOhn aus, dass er ihn provoziert? Das muss ja gar nicht bösartig sein. Da reichen gelegentliche: Ich kann das sowieso besser! Meine Jacke ist viel toller! Ich hab so tolles Spielzeug zuhause! Igitt, was isst denn du da?
Das bekommt keiner mit, aber frustriert das Gegenüber eben sehr. MAnchmal ist es einfach die Art des anderen.

Wenn ich überlege welche Geschichten ich schon von meinen Kindern gehört habe und welche Geschichten die Kinder mit denen es die Probleme gab, erzählt haben.
Für jeden ist der andere der böse. Denn vor dem Schubsen hat der den Weg blockiert und vor dem hauen hat der mit sienem Spielzeug geprahlt aber es nicht anfassen lassen, usw.

Es ist immer problematisch wenn man nur eine Version der Geschichte kennt. Und vor allem ist dannd er der mit dem schwarzen Peter, der körperliche Gewalt anwendet. Die sieht man, die hört man, von denen haben die Kinder gelernt, dass man sie anzeigt.

Mit der Mutter ist also nicht zu reden. Ich denke ich würde mir das betreffende Kind bei nächst bester Gelegenheit selbst kurz zur Seite nehmen und etwas sagen wie: "Der Justus erzählt mir, dass du ihn ab und zu kneifst oder haust, was ihn sehr traurig macht. Kannst du mri denn sagen, warum du sowas machst?" - Fragen wie jemand, der ernsthaft an dem Grund interessiert ist. Nicht wie die Löwenmutter, die ihn am liebsten zerfleischen will. Schlußendlich handelt es sich um ein Kind, das genauso klein und hilflos ist, wie deines.

Ich wünsche euch sehr, dass ihr eine Lösung findet und dein Sohn wieder gern gehen wird!

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19. November um 19:57
In Antwort auf zweigestreifte_quelljungfer

Naja, der Beruf heißt ERZIEHERIN. Da ist schon ein deutlicher Erziehungsauftrag. Und das sogar hauptsächlich, wenn das Kind mehr Zeit dort verbringt als Zuhause.
Wegen ein paar Stunden am Vormittag wird die Erziehung Zuhause aber vermutlich einflußreicher sein.

Ich kannn verstehen, dass es dich trifft. Wir hatten ein ähnliches Problem. Mein Sohn hat mir Vorfälle geschildert, gesehen hat nie jemand etwas. Ihn hat es belastet. Ich weiß aber auch nicht, ob alles gestimmt hat, er war noch kleiner als deiner.
Ich finde es auch nachvollziehbar, dass du was ändern willst, wenn das Kind schon nicht mehr hin will.

Dass du dich über die Mutter ärgerst, kann ich auch verstehen.
Allerdings ist es schon Sache der Erzieherinnen, wenn es bei ihnen passiert. Da müssen sie sich mit befassen, meiner Meinung nach.

Natürlich, wenn ich als Mutter das weiß, dass sowas passiert, dann nehm ich mir mein eigenes Kind zur Brust, frage nach seiner Sicht der Dinge und spreche darüber, warum ich es falsch finde, anderen Menschen wehzutun.
Aber Schlußendlich, wenn das Kind weitermacht, was soll die Mutter tun?

Es kann auch sein, dass das Kind einen besonderen Frust wegen dienem Sohn hat.
Vielleicht lässt dein SOhn aus, dass er ihn provoziert? Das muss ja gar nicht bösartig sein. Da reichen gelegentliche: Ich kann das sowieso besser! Meine Jacke ist viel toller! Ich hab so tolles Spielzeug zuhause! Igitt, was isst denn du da?
Das bekommt keiner mit, aber frustriert das Gegenüber eben sehr. MAnchmal ist es einfach die Art des anderen.

Wenn ich überlege welche Geschichten ich schon von meinen Kindern gehört habe und welche Geschichten die Kinder mit denen es die Probleme gab, erzählt haben.
Für jeden ist der andere der böse. Denn vor dem Schubsen hat der den Weg blockiert und vor dem hauen hat der mit sienem Spielzeug geprahlt aber es nicht anfassen lassen, usw.

Es ist immer problematisch wenn man nur eine Version der Geschichte kennt. Und vor allem ist dannd er der mit dem schwarzen Peter, der körperliche Gewalt anwendet. Die sieht man, die hört man, von denen haben die Kinder gelernt, dass man sie anzeigt.

Mit der Mutter ist also nicht zu reden. Ich denke ich würde mir das betreffende Kind bei nächst bester Gelegenheit selbst kurz zur Seite nehmen und etwas sagen wie: "Der Justus erzählt mir, dass du ihn ab und zu kneifst oder haust, was ihn sehr traurig macht. Kannst du mri denn sagen, warum du sowas machst?" - Fragen wie jemand, der ernsthaft an dem Grund interessiert ist. Nicht wie die Löwenmutter, die ihn am liebsten zerfleischen will. Schlußendlich handelt es sich um ein Kind, das genauso klein und hilflos ist, wie deines.

Ich wünsche euch sehr, dass ihr eine Lösung findet und dein Sohn wieder gern gehen wird!

Super Antwort!  Genau so sollte es laufen.

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20. November um 8:37

Die andere Mutter hat recht.
Es ist die Aufgabe der Erzieherinnen.

Als mein Sohn das Problem hatte, habe ich ihm gezeigt Stopp zu sagen und zu zeigen.

Wichtig ist, dass dein Sohn damit umgehen kann. Denn solche Situationen wird es immer wieder geben. Dein Sohn darf da nicht das kleine Opferlämmchen werden. Denn es löst das Problem ja nicht, wenn du jedes mal hinterhertelefonierst.

Ansonsten wende dich, wie von der anderen Mutter geraten, an die Erzieherinnen.

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20. November um 8:41
In Antwort auf zweigestreifte_quelljungfer

Naja, der Beruf heißt ERZIEHERIN. Da ist schon ein deutlicher Erziehungsauftrag. Und das sogar hauptsächlich, wenn das Kind mehr Zeit dort verbringt als Zuhause.
Wegen ein paar Stunden am Vormittag wird die Erziehung Zuhause aber vermutlich einflußreicher sein.

Ich kannn verstehen, dass es dich trifft. Wir hatten ein ähnliches Problem. Mein Sohn hat mir Vorfälle geschildert, gesehen hat nie jemand etwas. Ihn hat es belastet. Ich weiß aber auch nicht, ob alles gestimmt hat, er war noch kleiner als deiner.
Ich finde es auch nachvollziehbar, dass du was ändern willst, wenn das Kind schon nicht mehr hin will.

Dass du dich über die Mutter ärgerst, kann ich auch verstehen.
Allerdings ist es schon Sache der Erzieherinnen, wenn es bei ihnen passiert. Da müssen sie sich mit befassen, meiner Meinung nach.

Natürlich, wenn ich als Mutter das weiß, dass sowas passiert, dann nehm ich mir mein eigenes Kind zur Brust, frage nach seiner Sicht der Dinge und spreche darüber, warum ich es falsch finde, anderen Menschen wehzutun.
Aber Schlußendlich, wenn das Kind weitermacht, was soll die Mutter tun?

Es kann auch sein, dass das Kind einen besonderen Frust wegen dienem Sohn hat.
Vielleicht lässt dein SOhn aus, dass er ihn provoziert? Das muss ja gar nicht bösartig sein. Da reichen gelegentliche: Ich kann das sowieso besser! Meine Jacke ist viel toller! Ich hab so tolles Spielzeug zuhause! Igitt, was isst denn du da?
Das bekommt keiner mit, aber frustriert das Gegenüber eben sehr. MAnchmal ist es einfach die Art des anderen.

Wenn ich überlege welche Geschichten ich schon von meinen Kindern gehört habe und welche Geschichten die Kinder mit denen es die Probleme gab, erzählt haben.
Für jeden ist der andere der böse. Denn vor dem Schubsen hat der den Weg blockiert und vor dem hauen hat der mit sienem Spielzeug geprahlt aber es nicht anfassen lassen, usw.

Es ist immer problematisch wenn man nur eine Version der Geschichte kennt. Und vor allem ist dannd er der mit dem schwarzen Peter, der körperliche Gewalt anwendet. Die sieht man, die hört man, von denen haben die Kinder gelernt, dass man sie anzeigt.

Mit der Mutter ist also nicht zu reden. Ich denke ich würde mir das betreffende Kind bei nächst bester Gelegenheit selbst kurz zur Seite nehmen und etwas sagen wie: "Der Justus erzählt mir, dass du ihn ab und zu kneifst oder haust, was ihn sehr traurig macht. Kannst du mri denn sagen, warum du sowas machst?" - Fragen wie jemand, der ernsthaft an dem Grund interessiert ist. Nicht wie die Löwenmutter, die ihn am liebsten zerfleischen will. Schlußendlich handelt es sich um ein Kind, das genauso klein und hilflos ist, wie deines.

Ich wünsche euch sehr, dass ihr eine Lösung findet und dein Sohn wieder gern gehen wird!

Da sind super Tipps drin.

Echt mal hinterfragen, was macht der Sohn, dass er so gezwickt und geärgert wird.
Mal etwas nachbohren. Meistens haben die Kinder dann doch ein gutes Gespür, warum das ganze passiert.

Das muss nicht mal etwas bösartiges sein. Von bewusst bis unbewusst provozieren ist alles drin.
Vielleicht lässt er den anderen auch nicht mitspielen und dieser würde Kontakt suchen und da sind manche Kinder ungeschickt.

Ich bin wirklich ein Fan davon, den Kindern zu helfen, das soziale Gefüge in so einem Fall zu verstehen, dich der eignen Wirkung und Aktionen und damit der Reaktionen klar zu werden und das Problem zu lösen.


Das andere Kind würde ich aber nicht ansprechen. Das ist Sache der Erzieherinnen und ich wäre auch nicht erfreut, wenn andere Mütter so etwas mit meinem Sohn täten. Ich kenne Mütter von dem Kaliber, die andere Kinder quasi miterziehen wollen und das finde ich echt nicht prickelnd...

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20. November um 10:44

Du hast ja scho  tolle Tipps bekommen. Ein weiser Mensch hat mal gesagt, dass man sich zum Freund machen soll, was man nicht besiegen kann.
Vielleicht kannst du den Jungen mal zu euch einladen. Ohne seine Bühne "Kindergarten" und ohne Mama ist er evtl. zugänglicher und die Jungs entdecken Gemeinsamkeiten. Gemeinsame Erlebnisse verbinden.

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20. November um 11:07
In Antwort auf kreuzunge

Die andere Mutter hat recht.
Es ist die Aufgabe der Erzieherinnen.

Als mein Sohn das Problem hatte, habe ich ihm gezeigt Stopp zu sagen und zu zeigen.

Wichtig ist, dass dein Sohn damit umgehen kann. Denn solche Situationen wird es immer wieder geben. Dein Sohn darf da nicht das kleine Opferlämmchen werden. Denn es löst das Problem ja nicht, wenn du jedes mal hinterhertelefonierst.

Ansonsten wende dich, wie von der anderen Mutter geraten, an die Erzieherinnen.

Vielleicht ticke ich ja da anders....aber wenn es umgekehrt wäre, und mein Sohn immer ein Kind ärgern würde, wäre ich froh, wenn ich es über die Mutter erfahren würde. Dann könnte ich mit meinem Kind darüber sprechen, warum er das macht und ihm erklären, dass es falsch ist. Nun ja, ich habe es heute morgen angesprochen, und die beiden werden auseinander gesetzt und es wird wieder mal “vermehrt drauf geachtet“. 

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20. November um 11:55
In Antwort auf sommerkind1-1

Hallo zusammen, akut haben wir folgendes Problem: Mein Sohn (fast 6) ist im letzten Kitajahr. In seiner Gruppe gibt es einen Jungen, der ihn immer heimlich ärgert, durch kneifen, hauen, kratzen. Bei der Erzieherin habe ich das bereits angesprochen, das Problem ist dort bekannt und man möchte “mehr drauf achten“. Heute hat er mir wieder erzählt, dass er geärgert wurde. Darauf hin habe ich die andere Mutter angerufen. Wir kennen uns flüchtig, nicht meine Kragenweite. Ich habe sie sachlich und freundlich danach gefragt. Sie sagte nur, dass es halt Jungs sind, und es Sache der Erzieherinnen sei und sie nie auf die Idee gekommen wäre mich deswegen anzurufen. Da war ich platt. Meiner Meinung nach werden Kinder zu Hause erzogen, oder? Ich werde morgen früh nochmal mit den Erzieherinnen sprechen, und bin mittlerweile echt stinkig. Natürlich finden Streitereien statt, aber dass mein Sohn morgens nicht hin möchte wegen diesem Jungen finde ich schon heftig. Übertreibe ich??

nun wird jedoch die liebe Mama auch nicht immer ihr Kind beschützen können und vermutliche wäre das auch nicht die Art von ''Hilfe'' die ihr Kind benötigt.

Er soll doch möglichst selbständig werden oder nicht?
Und so ''grausam'' es für Dich klingen mag - auch Dein kleiner Junge wird lernen müssen, wie es unter anderen Menschen zugeht; dass nicht alle immer nur lieb sind und ihm seine Wünsche erfüllen (so wie die liebe Mutti); dass es andere Jungen gibt, die ihn nicht mögen - ja - dass eigentlich nur die Mama es gut mit ihm meint, selbst wenn er sich nicht immer vorbildlich verhält.

Und was ganz furchtbar wäre, das wäre, wenn er sich wegen Mamas zu großen Schutzbedürfnisses, zu einem Menschen entwickelt, der sich feige bei sämtlichen Herausforderungen, die auf ihn zukommen werden, hinter Mama versteckt.

Aber welche Mutter kann das wohl wollen für ihr geliebtes Kind?

Na, was den Beruf des ''Erziehers'' angeht - da scheiden sich die Geister, was ein guter Erzieher ist. Ist das einer, der mit der Knute kommt? Oder ist es ein Mensch, dem es ein Bedürfnis ist, den Kindern Wichtiges für den Schulanfang vorzubereiten.

Immerhin ist ein gelernter Erzieher nicht automatisch auch ein Pädagoge und erst recht nicht ein Mutterersatz. Und wegen jedem kindlichen Streit gleich hinzurennen, um die Erzieherin fertig zu machen, ist auch keine ''Hilfe'' - für sämtliche Beteiligte nicht.

Andere Mütter anzurufen - ja, das stelle ich mir etwa so vor: ''Dein Kind ist böse''
''und DEIN Kind ist zu doof um sich zu wehren''

Es treffen sich die lieben Muttis, um einander mal gründlich zu zeigen, wie ''doof'' die jeweils andere wohl ist.

Was lernen wir daraus?

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20. November um 12:05

Nun ja, es ist ja so, dass der andere Junge ihn immer heimlich ärgert, also ohne viel Aufsehen heimlich kneift zb. Davon hat er blaue Flecke. Die Erzieherinnen bekommen das nicht mit. Geht er petzen, heißt es, sie kümmern sich gleich. Aber bei 25 kleinen Kindern ist das halt nicht einfach, und die beiden zählen schon zu den Großen. Ich mache dem Kindergarten gar keinen Vorwurf, wir sind sehr zufrieden dort und ich habe sicherlich nicht vor im letzten halben Jahr dort schlechte Stimmung zu machen. Wenn die Jungs sich mal ordentlich streiten/hauen würden, wüssten sie nachher wer der Stärkere ist, und gut ist. Ich finde nur dieses Heimliche nicht schön, und hätte von der Mutter zumindest mal Verständnis erwartet.

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20. November um 12:18
In Antwort auf sommerkind1-1

Nun ja, es ist ja so, dass der andere Junge ihn immer heimlich ärgert, also ohne viel Aufsehen heimlich kneift zb. Davon hat er blaue Flecke. Die Erzieherinnen bekommen das nicht mit. Geht er petzen, heißt es, sie kümmern sich gleich. Aber bei 25 kleinen Kindern ist das halt nicht einfach, und die beiden zählen schon zu den Großen. Ich mache dem Kindergarten gar keinen Vorwurf, wir sind sehr zufrieden dort und ich habe sicherlich nicht vor im letzten halben Jahr dort schlechte Stimmung zu machen. Wenn die Jungs sich mal ordentlich streiten/hauen würden, wüssten sie nachher wer der Stärkere ist, und gut ist. Ich finde nur dieses Heimliche nicht schön, und hätte von der Mutter zumindest mal Verständnis erwartet.

und hätte von der Mutter zumindest mal Verständnis erwartet.

Verständnis? Für wen? Für Dich?  Woher sollte dieses Verständnis bei ihr kommen, wenn sie von Dir gleich angegangen wird, ao aus dem Nichts heraus ?

Sie weiß genauso wenig wie Du - sie hat keine Ahnung, was ihr Sohn da tut im Kindergarten. Und wenn es ihr zugetragen wird, würde sie es glauben? Würdest Du es denn glauben, wenn das jemand über DEIN liebes Kind erzählt?

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20. November um 12:25
In Antwort auf gabriela1440

und hätte von der Mutter zumindest mal Verständnis erwartet.

Verständnis? Für wen? Für Dich?  Woher sollte dieses Verständnis bei ihr kommen, wenn sie von Dir gleich angegangen wird, ao aus dem Nichts heraus ?

Sie weiß genauso wenig wie Du - sie hat keine Ahnung, was ihr Sohn da tut im Kindergarten. Und wenn es ihr zugetragen wird, würde sie es glauben? Würdest Du es denn glauben, wenn das jemand über DEIN liebes Kind erzählt?

Woher willst du wissen, dass ich sie angegangen habe??? Ich habe es aus meiner Sicht und meinem Kenntnisstand freundlich erklärt. Dann zu sagen, dass es allein Sache der Erzieherinnen ist, halte ich für unangebracht. Ich hätte erwartet, dass sie zumindest sagt, dass sie mit ihrem Kind spricht oder dazu befragt. Natürlich kenne ich nur die eine Seite. Und natürlich glaube ich meinem Kind. So würde ich zumindest reagieren. Wir hatten am Anfang der Kiga Zeit einen Vorfall, dass damals meine Tochter ein anderes Kind massiv gebissen hat. Als mit das zugetragen wurde, habe ich mit der Mutter gesprochen und mich entschuldigt. Und natürlich meine Tochter zurecht gewiesen. Das hat für mich mit Anstand und sozialem Verhalten zu tun. 

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20. November um 13:21

Woher willst du wissen, dass ich sie angegangen habe??? Ich habe es aus meiner Sicht und meinem Kenntnisstand freundlich erklärt. Dann zu sagen, dass es allein Sache der Erzieherinnen ist, halte ich für unangebracht. Ich hätte erwartet, dass sie zumindest sagt, dass sie mit ihrem Kind spricht oder dazu befragt. Natürlich kenne ich nur die eine Seite. Und natürlich glaube ich meinem Kind. So würde ich zumindest reagieren.

siehst Du, Du glaubst selbst hier, Dich ''verteidigen'' zu müssen - obwohl Dich niemand hier angreift - auch ich nicht!

Jeder von uns ist gut beraten, wenn er nicht nur davon ausgeht, selbst für sich das Recht ''gepachtet'' zu haben - die Mutter des anderen Jungen fühlt sich auch im Recht - und dies zu Recht.

Ich stelle mir gerade vor, mich hätten damals sämtliche Muttis angerufen, die meinten, dass ihre Kinder mit meinen Kindern irgendwelche Probleme hätten, die ICH ihnen vom Hals halten könnte - aber Hallo !

Sieh es bitte ein, dass nicht jede Mutter beglückt ist durch derlei Anrufe und es dann auch noch für dankenswert erachtet. Bisschen viel verlangt, nehme ich an.

Und DU wärst wahrscheinlich gar die Erste, die sich das verbitten würde .. nächoder

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20. November um 13:31
In Antwort auf sommerkind1-1

Hallo zusammen, akut haben wir folgendes Problem: Mein Sohn (fast 6) ist im letzten Kitajahr. In seiner Gruppe gibt es einen Jungen, der ihn immer heimlich ärgert, durch kneifen, hauen, kratzen. Bei der Erzieherin habe ich das bereits angesprochen, das Problem ist dort bekannt und man möchte “mehr drauf achten“. Heute hat er mir wieder erzählt, dass er geärgert wurde. Darauf hin habe ich die andere Mutter angerufen. Wir kennen uns flüchtig, nicht meine Kragenweite. Ich habe sie sachlich und freundlich danach gefragt. Sie sagte nur, dass es halt Jungs sind, und es Sache der Erzieherinnen sei und sie nie auf die Idee gekommen wäre mich deswegen anzurufen. Da war ich platt. Meiner Meinung nach werden Kinder zu Hause erzogen, oder? Ich werde morgen früh nochmal mit den Erzieherinnen sprechen, und bin mittlerweile echt stinkig. Natürlich finden Streitereien statt, aber dass mein Sohn morgens nicht hin möchte wegen diesem Jungen finde ich schon heftig. Übertreibe ich??

Vielen Dank an alle mit konstruktiven Vorschlägen. Ich hoffe auf Besserung!

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20. November um 13:40
In Antwort auf gabriela1440

nun wird jedoch die liebe Mama auch nicht immer ihr Kind beschützen können und vermutliche wäre das auch nicht die Art von ''Hilfe'' die ihr Kind benötigt.

Er soll doch möglichst selbständig werden oder nicht?
Und so ''grausam'' es für Dich klingen mag - auch Dein kleiner Junge wird lernen müssen, wie es unter anderen Menschen zugeht; dass nicht alle immer nur lieb sind und ihm seine Wünsche erfüllen (so wie die liebe Mutti); dass es andere Jungen gibt, die ihn nicht mögen - ja - dass eigentlich nur die Mama es gut mit ihm meint, selbst wenn er sich nicht immer vorbildlich verhält.

Und was ganz furchtbar wäre, das wäre, wenn er sich wegen Mamas zu großen Schutzbedürfnisses, zu einem Menschen entwickelt, der sich feige bei sämtlichen Herausforderungen, die auf ihn zukommen werden, hinter Mama versteckt.

Aber welche Mutter kann das wohl wollen für ihr geliebtes Kind?

Na, was den Beruf des ''Erziehers'' angeht - da scheiden sich die Geister, was ein guter Erzieher ist. Ist das einer, der mit der Knute kommt? Oder ist es ein Mensch, dem es ein Bedürfnis ist, den Kindern Wichtiges für den Schulanfang vorzubereiten.

Immerhin ist ein gelernter Erzieher nicht automatisch auch ein Pädagoge und erst recht nicht ein Mutterersatz. Und wegen jedem kindlichen Streit gleich hinzurennen, um die Erzieherin fertig zu machen, ist auch keine ''Hilfe'' - für sämtliche Beteiligte nicht.

Andere Mütter anzurufen - ja, das stelle ich mir etwa so vor: ''Dein Kind ist böse''
''und DEIN Kind ist zu doof um sich zu wehren''

Es treffen sich die lieben Muttis, um einander mal gründlich zu zeigen, wie ''doof'' die jeweils andere wohl ist.

Was lernen wir daraus?

Du würdest zu deinem Kind sagen: "Tja, die Welt ist nunmal böse, besser du lernst es gleich!" - wenn du ihn morgens weinend und flehend ablieferst?


Ich glaube nicht, dass aus einem gemobbten Kind ein selbstbewusstes, unabhängiges und glückliches Kind wird.

Meine große kam die Tage auch zu mir und erzählte mir, dass sie ein Problem mit einem Jungen ihrer Klasse hat und sie das belastet.
Stell dir vor, ich bin zur Lehrerin gegangen und habe sie gebeten, meine Tochter drauf anzusprechen, damit eine Lösung gefunden werden kann.

Erwachsene sind dafür da, zwischen Kindern zu vermitteln, wenn sie selbst nicht klarkommen.
Untereinander lernen Kinder meiner Meinung nach vor allem Grausamkeiten.
Teilen hat sie da z.B. glaub noch keins abgeguckt.

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20. November um 13:48
In Antwort auf gabriela1440

Woher willst du wissen, dass ich sie angegangen habe??? Ich habe es aus meiner Sicht und meinem Kenntnisstand freundlich erklärt. Dann zu sagen, dass es allein Sache der Erzieherinnen ist, halte ich für unangebracht. Ich hätte erwartet, dass sie zumindest sagt, dass sie mit ihrem Kind spricht oder dazu befragt. Natürlich kenne ich nur die eine Seite. Und natürlich glaube ich meinem Kind. So würde ich zumindest reagieren.

siehst Du, Du glaubst selbst hier, Dich ''verteidigen'' zu müssen - obwohl Dich niemand hier angreift - auch ich nicht!

Jeder von uns ist gut beraten, wenn er nicht nur davon ausgeht, selbst für sich das Recht ''gepachtet'' zu haben - die Mutter des anderen Jungen fühlt sich auch im Recht - und dies zu Recht.

Ich stelle mir gerade vor, mich hätten damals sämtliche Muttis angerufen, die meinten, dass ihre Kinder mit meinen Kindern irgendwelche Probleme hätten, die ICH ihnen vom Hals halten könnte - aber Hallo !

Sieh es bitte ein, dass nicht jede Mutter beglückt ist durch derlei Anrufe und es dann auch noch für dankenswert erachtet. Bisschen viel verlangt, nehme ich an.

Und DU wärst wahrscheinlich gar die Erste, die sich das verbitten würde .. nächoder

Sie ist ja nicht wegen jedem Kneiferle am telefonieren.
Sie will, dass sich etwas ändert, weil das Kind wegen der regelmäßigen Angriffe schon gar nicht mehr in die Kita will.
Und das ist doch nachvollziehbar.
Was machst du, wenn die Erzieher nicht helfen können, wenn du verzweifelt bist?

Hast du je dein Kind weinend im Kindergarten zurückgelassen, Tag für Tag?
Welche Mutter bringt das denn über sich?
Sie kann dem Kind nicht helfen, das Kind kann sich nicht helfen, die Erzieher können nicht helfen - ich hätte auch die Mutter angerufen und gehofft, dass sie vielleicht helfen kann. Oder wo soll man sich noch hinwenden, um die Situation des Kindes zu ändern?

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20. November um 14:08

allein diese Antwort zeigt mir schon, wie wenig Du von Deinem Kind und noch viel weniger Du von Deinen Mitmenschen verstehst -

oder sagst Du zu Deiner Oma auch, sie sei Dir ''zu dumm zum Diskutieren'' ??

Wohl wissend, dass die die Erfahrungen hat, die Du jetzt noch nicht einmal erahnen kannst ...

Ein gutes Vorbild für Deine Kinder bist Du da mit so einem Verhalten sicher nicht.

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20. November um 14:16
In Antwort auf zweigestreifte_quelljungfer

Du würdest zu deinem Kind sagen: "Tja, die Welt ist nunmal böse, besser du lernst es gleich!" - wenn du ihn morgens weinend und flehend ablieferst?


Ich glaube nicht, dass aus einem gemobbten Kind ein selbstbewusstes, unabhängiges und glückliches Kind wird.

Meine große kam die Tage auch zu mir und erzählte mir, dass sie ein Problem mit einem Jungen ihrer Klasse hat und sie das belastet.
Stell dir vor, ich bin zur Lehrerin gegangen und habe sie gebeten, meine Tochter drauf anzusprechen, damit eine Lösung gefunden werden kann.

Erwachsene sind dafür da, zwischen Kindern zu vermitteln, wenn sie selbst nicht klarkommen.
Untereinander lernen Kinder meiner Meinung nach vor allem Grausamkeiten.
Teilen hat sie da z.B. glaub noch keins abgeguckt.

na, nun mal langsam mit den Vorhaltungen, die keiner wissen kann - man muss nämlich BEIDE Seiten kennen, um sich überhaupt ein ''Bild machen'' zu können.

Beobachte z.B. mal eine Weile Kinder bei ihrem Spiel mit anderen. Versuche zu beobachten, ohne dass die Kinder davon wissen, dass Du sie beobachtest!

Ich bin sicher, da wirst Du zu völlig neuen Erkenntnissen kommen, die Dich sehr wundern und verunsichern werden. Da kannst Du nämlich DEIN Kind einmal erfahren, wie es tatsächlich mit anderen umgeht und die Reaktionen von den anderen.
Und wir können uns alle sicher sein, dass wir selbst nicht allzu gut dabei wegkommen werden, wenn wir ehrlich mit uns selber sein wollen!

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20. November um 14:22
In Antwort auf sommerkind1-1

Vielleicht ticke ich ja da anders....aber wenn es umgekehrt wäre, und mein Sohn immer ein Kind ärgern würde, wäre ich froh, wenn ich es über die Mutter erfahren würde. Dann könnte ich mit meinem Kind darüber sprechen, warum er das macht und ihm erklären, dass es falsch ist. Nun ja, ich habe es heute morgen angesprochen, und die beiden werden auseinander gesetzt und es wird wieder mal “vermehrt drauf geachtet“. 

Klar, würde ich dann auch mit meinem Sohn sprechen.

Bisher hatte ich es so noch nicht. Aber ehrlich gesagt, denke ich auch dann, dass mein Sohn das lieber selber regeln soll.
Mein Sohn ist sicher kein Engel und ich denke, kein Kind ist das. Da gibt's eben mal Zoff, weiter hatten wir da bisher nichts.

Wie gesagt, bisher hat das bei mir echt gut geklappt.

Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass so "Übermütter" teilweise anstrengend sind. Und das sage ich aus der Warte einer beobachtenden Mama eines Kindes, das auch geärgert wurde.
Ich fand es eher schlimm, wie da ein Kleinkind (samt Familie) gleich abgeurteilt wurden, weil es mal gebissen/gekratzt hat. Was der eigene Sonnenschein dazu beitrug, wurde nicht gefragt.

 

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20. November um 14:24
In Antwort auf gabriela1440

nun wird jedoch die liebe Mama auch nicht immer ihr Kind beschützen können und vermutliche wäre das auch nicht die Art von ''Hilfe'' die ihr Kind benötigt.

Er soll doch möglichst selbständig werden oder nicht?
Und so ''grausam'' es für Dich klingen mag - auch Dein kleiner Junge wird lernen müssen, wie es unter anderen Menschen zugeht; dass nicht alle immer nur lieb sind und ihm seine Wünsche erfüllen (so wie die liebe Mutti); dass es andere Jungen gibt, die ihn nicht mögen - ja - dass eigentlich nur die Mama es gut mit ihm meint, selbst wenn er sich nicht immer vorbildlich verhält.

Und was ganz furchtbar wäre, das wäre, wenn er sich wegen Mamas zu großen Schutzbedürfnisses, zu einem Menschen entwickelt, der sich feige bei sämtlichen Herausforderungen, die auf ihn zukommen werden, hinter Mama versteckt.

Aber welche Mutter kann das wohl wollen für ihr geliebtes Kind?

Na, was den Beruf des ''Erziehers'' angeht - da scheiden sich die Geister, was ein guter Erzieher ist. Ist das einer, der mit der Knute kommt? Oder ist es ein Mensch, dem es ein Bedürfnis ist, den Kindern Wichtiges für den Schulanfang vorzubereiten.

Immerhin ist ein gelernter Erzieher nicht automatisch auch ein Pädagoge und erst recht nicht ein Mutterersatz. Und wegen jedem kindlichen Streit gleich hinzurennen, um die Erzieherin fertig zu machen, ist auch keine ''Hilfe'' - für sämtliche Beteiligte nicht.

Andere Mütter anzurufen - ja, das stelle ich mir etwa so vor: ''Dein Kind ist böse''
''und DEIN Kind ist zu doof um sich zu wehren''

Es treffen sich die lieben Muttis, um einander mal gründlich zu zeigen, wie ''doof'' die jeweils andere wohl ist.

Was lernen wir daraus?

Ja, und so zieht man meiner Meinung auch Mobbingopfer heran.
Aber das ist eben mein Zugang...

Daher habe ich immer versucht unsere Seite zu verbessern.

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20. November um 14:24

..und noch..

ja, die Welt IST schlecht und die Menschen darin sehr oft böse - besser man weiß das, dann kann man nicht zu sehr enttäuscht werden.

Weinende Kinder auf dem Weg in den Kindergarten - ja - das habe ich lange hinter mir und es war herzzerreißend, weshalb ich beide Kinder nach nur 14 Tagen (einschl. 10-tägiger Krankheitsabwesenheit!) direkt wieder bei mir zu Hause behalten habe und unsere superliebe Oma sich zur Verfügung stellte - damit ich nicht meine Arbeit verlor.

Aber ich bin ja ''zu dumm'' um mitreden zu können ..dann macht Ihr mal weiter und vergesst das gegenseitige Loben und Streicheln nicht - reicht ja wenn nur EINE hier zu dumm ist, gell !

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