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Soll ich das "verbieten"?

6. Januar 2013 um 11:23

Meine Kleine hat ja schon seit längerem ihre Stimme entdeckt . Sie ist jetzt 8 Monate und meisten ist es ja echt zum dahinschmelzen mit ihrem dadeidedei...
Aber seit 3 Wochen macht sie auch sehr, sehr laute Geräusche. Eine Art Schreien .
Da platzt mir irgendwann das Trommelfell. Vermute ich zumindest , piepen tut es schon!

Nun weiß ich nicht, ob sie da nur "übt" oder ob ich da womöglich nein sagen soll, damit sie merkt, dass das zu laut ist bzw. das lernt

Sie macht das auch beim Einkaufen oder bei Besuchen. Da kann echt teilweise keiner mehr sprechen, weil man nix versteht. Sie ist aber nicht sauer dabei, sondern normal gut drauf bzw gut drauf.
Kennt das wer?
Die anderen Babys in meiner Umgebung machen das nicht so, deswegen bin ich mir nicht sicher, ob ich jetzt vielleicht mit dem "erziehen" in der Sache beginnen soll????

Was meint ihr?

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6. Januar 2013 um 11:33


Hi,

also meine Tochter (7 Monate) macht das auch schon länger. Ich denke sie testen nur ihr Stimme und würden in dem Alter eh nicht vertsehen wieso du da nein sagst!

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6. Januar 2013 um 11:42

Ach quatsch
meine hat letztens (leider nur für 4 tage, ich fand es soo süß)
ständig ihre zunge rausgestreckt. und auf einmal macht sie es nicht mehr. kurz nach weihnachten war ihr gebrabbel für ein paar tage auch lauter! -jetzt wieder ganz anders, warte mal ab, das geht von alleine wieder. vielleiht darauf achten, dass sie keinen so lauten umgebungslärm mitbekommt. wie bei uns nach weihnachten.
lg

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6. Januar 2013 um 11:59

Huhu!
Also, dieses Ausprobieren der Stimme sollte eigentlich nicht unterbunden werden, zumal die Baby-stimme durch den hohen Frequenzbereich ja nur lauter 'klingt' (weißt schon, wir müssten unsere Kids ja auch im Djungel wiederfinden), aber der Stimmeinsatz nicht unbedingt kräftiger ist. Also den Stimmeinsatz regulieren, sollte man nicht unnötig, um das Sprechenlernen und später den Spaß am Gesang nicht zu hemmen.
Was anderes ist es, wenn man z.B. in die Kirche geht, es also auch irgendwie dazu gehört, sich 'leiser' zu verhalten. Aber alles 'im Spaß'.
Wenn meiner beim Einkaufen anhaltend zu quitschig war, hatte ich ihn damals glaube auch manchmal einfach abgelenkt. Mit einem leiseren Sprechspiel oder was in der Halle angucken...Später dann Fragen stellen, die sie beantworten können.
Eine Logopädin meinte auch, beim Sprechenlernen sollte man blos nicht dass Kind dazu anhalten, mal langsamer zu sprechen oder noch mal es überlegen zu lassen, was es sagen wollte ect, wenn die sich z.B so überrumpeln beim Sprechen...weil durch dieses Eingreifen ECHTES Stottern oder andere Schwierigkeiten entstehen KÖNNEN.

In der 'Echo-Austestphase' im Treppenflur habe ich das auch nicht unterbunden. Dafür aber eben nicht zum Spielen und ewig schnakken dort aufhalten, sondern den Flur zum in die Wohnung-gehen nutzen. Den kurzen Weg dann lieber im Echogequitsche aushalten.

Außerdem gehört es für die Kleinen auch zu ihrer Lebens-un Ausdrücksweise-also Persönlcihkeitsentwicklung

Liebe Grüße

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6. Januar 2013 um 12:01

Total normal
da wird gerade die stimme entdeckt in all ihren facetten.
verbieten würde ich da absolut gar nichts, das regelt sich alles von alleine.

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6. Januar 2013 um 12:11

Danke!
Da bin ich ja beruhigt . Danke für eure Antworten.

Mich gucken nur alle jedesmal so komisch an... und naja, das verunsicherte mich.

Aber nun werde ich sie weiterhin nach herzenslust kreischen lassen ... und mir Ohropacks kaufen

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6. Januar 2013 um 12:22

...
Nunja, wenn ihr keiner beibringt, dass das bei bestimmten Anlässen und in bestimmten Situationen falsch ist, wird sie es auch nicht lernen. Ich bin der Meinung, wenn ihr unter euch seid und es dich nicht weiter stört, lass sie ruhig machen. Wenn es dann aber so laut wird, dass dir die Ohren weh tun, dann sag ihr das eben. "Ahhh *Name*, das ist so laut, da tun Mama die Ohren weh". Am besten noch die Ohren zu halten oder andeuten und einen passenden Gesichtsausdruck aufsetzen (gequält, genervt...). Die Kleine lernt, dass es manchmal okay ist, manchmal aber zuviel. Funktioniert aber nur, wenn Mimik, Gestik und Sprache (Inhalt, Tonfall) auch übereinstimmen. Wenn man dabei lächelt, ist der Effekt gleich null. Ein komplettes "Verbieten" macht natürlich auch wenig Sinn, schließlich soll sie ja auch mit ihrer Stimme experimentieren dürfen.

Im Allgemeinen würde ich sagen, Mütter haben bei ihren eigenen Kindern allgemein und glücklicherweise eine riesige Toleranz. Das heißt, wenn eine Mama dann von Tun ihres Kindes doch mal genervt ist, wenn es ihr selbst auffällt, dann ist der Rest der Welt meist schon mit den Nerven am Ende. Und dann "darf" Mama dem Kind auch etwas "verbieten". Alles erlauben, weil das Kleine ja lernen und experimentieren usw. soll und muss ist im Endeffekt genauso schädlich wie dem Kind prinzipiell alles zu verbieten, weil ihm ja etwas passieren könnte oder andere genervt sein könnten.

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6. Januar 2013 um 12:41
In Antwort auf schokilade1

...
Nunja, wenn ihr keiner beibringt, dass das bei bestimmten Anlässen und in bestimmten Situationen falsch ist, wird sie es auch nicht lernen. Ich bin der Meinung, wenn ihr unter euch seid und es dich nicht weiter stört, lass sie ruhig machen. Wenn es dann aber so laut wird, dass dir die Ohren weh tun, dann sag ihr das eben. "Ahhh *Name*, das ist so laut, da tun Mama die Ohren weh". Am besten noch die Ohren zu halten oder andeuten und einen passenden Gesichtsausdruck aufsetzen (gequält, genervt...). Die Kleine lernt, dass es manchmal okay ist, manchmal aber zuviel. Funktioniert aber nur, wenn Mimik, Gestik und Sprache (Inhalt, Tonfall) auch übereinstimmen. Wenn man dabei lächelt, ist der Effekt gleich null. Ein komplettes "Verbieten" macht natürlich auch wenig Sinn, schließlich soll sie ja auch mit ihrer Stimme experimentieren dürfen.

Im Allgemeinen würde ich sagen, Mütter haben bei ihren eigenen Kindern allgemein und glücklicherweise eine riesige Toleranz. Das heißt, wenn eine Mama dann von Tun ihres Kindes doch mal genervt ist, wenn es ihr selbst auffällt, dann ist der Rest der Welt meist schon mit den Nerven am Ende. Und dann "darf" Mama dem Kind auch etwas "verbieten". Alles erlauben, weil das Kleine ja lernen und experimentieren usw. soll und muss ist im Endeffekt genauso schädlich wie dem Kind prinzipiell alles zu verbieten, weil ihm ja etwas passieren könnte oder andere genervt sein könnten.

Deswegen
kann man ja unterwegs(in der Kaufhalle) selbst dann leisere Sprechspiele oder Gespräche mit und an das Kind dann vorleben und das Kind dann so regulieren.
Bei sowas wie 'verbieten', wenn ein BABY qietscht oder die Ohren zu halten, muss man, finde ich, auch mit einplanen, dass die später solche Aktionen auch nachmachen. Mein Sohn und seine Freunde kennt das auch von irgendwo her und ich finde es immer schade und unpassend, wenn ein Kind weint oder lach und die Kinder dann sowas sagen. Oder die Ohren zumachen (auch schon gesehen), wenn man grade mit denen spricht Nicht furchtbar schlimm, aber eben unpassend.

'Verbieten', also ein Kind daran errinnern, dass man gerade in einer Situation ist, in der man nicht tobt, sondern 'leise' zuhört, das verstehen ja erst die Kleinkinder. Wenn man ins Theater geht ect. Oder wenn man sagen kann 'Mach mal eine Pause'.

Aber vielleicht sind da Kinder einfach unterschiedlich..ich denke grade auch dran, dass es bei MEINEM nie gewirt hätte, wenn es manchmal geht, manchmal nicht..ohne Aussicht und Zusammenhang.

LG

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6. Januar 2013 um 12:49

Hehe
kannst es ja mal probieren einem 8 Monate altem Kind was zu verbieten
nee im ernst... ist doch normal und geht auch wieder vorbei! Erziehung ist hier noch fehl am Platz!

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