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Sollte eine 4-jährige aufräumen können?

11. April 2014 um 21:02 Letzte Antwort: 12. April 2014 um 20:34

Hallo Mädels!

Ich krieg langsam die Krise. Ständig sind das Kinderzimmer aus wie ein Schlachtfeld. Ich bin da eigentlich echt schon nicht so pingelig, hab das Zimmer sogar in verschiedene Bereiche unterteilt (z.b. Rollenspielbereich = Spielküche und Einkaufsladen), wo grösstenteils auch noch alles in Kisten gelagert wird -> heisst also, sie müsste es nichtmal adrett irgendwo hinstellen, sondern nur in die Kisten reintun. Nun habe ich von ihr erwartet, das sie aufräumt, was natürlich überhaupt nicht geklappt hat. Ich wurde motzig, so nach dem Motto "Wer sein Zimmer verwüsten kann, muss auch aufräumen können!" Sie hat es dann so weit ausgereizt, das ich ihr gesagt habe, das sie dann wohl zuviel Spielzeug im Zimmer hat und ich das wohl etwas reduzieren muss und einen Teil erstmal in den Keller stelle und man das nach ner Zeit ja mal austauschen kann. (war eh ein Tipp unserer Kita-Erzieherinnen). Sie war natürlich garnicht begeistert.

Als ich dann wieder ins Wohnzimmer kann, durfte ich mir dann auch noch nen doofen Spruch von meinem Freund anhören und das er ja mit 4 auch noch nicht richtig aufräumen konnte. Da war ich ja eratrecht bedient Ich frage mich aber natürlich schon, ob er vielleicht recht hat und ich zuviel erwarte. Andereseits denke ich mir aber auch, das ich es ja schon so einfach wie möglich halte (1 Kiste für Barbies, 1 fürs Duplo, 1 für die Holzeisenbahn, 3 kleine Kisten für Einkaufsladenzeug, etc.) Sie muss es ja nur da eben reinwerfen, das ist doch nicht zuviel verlangt, oder?

Wie handhabt ihr das mit dem aufräumen denn? Die Regel mit dem "Erst das alte Spielzeug wegräumen, bevor du ein neues nimmst" haben wir auch, klappt aber nur im Bezug aufs Spielzeug ins Wohnzimmer schleppen. Wenn sie mal allein in ihrem Zimmer spielt garnicht. Habt ihr vielleicht Tipps, wie man das besser regeln bzw. in den Alltag integrieren kann? z.b. ins Ritual einbauen? Also z.b. das jeden Abend bevor es ins Bett geht aufgeräumt wird?

Liebe Grüsse!
Die abgenervte Cho

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11. April 2014 um 21:07

Mitmachen
alleine räumt meine Tochter auch nicht auf, auch wenns schön wäre

Also machen wir das immer zusammen, heißt nicht unbedingt, dass ich bei ihr im Zimmer mit aufräume, mal kann ich auch in unserem Schlafzimmer was wegräumen und gebe nur "Kommandos"..also sowas wie"den Arztkoffer ins Regal,die Kissen ins Zelt" etc. denn sonst weiß sie nicht so recht was damit anzufangen.
Ich denke sie sieht das chaos einfach nicht, denn sie stört es null, wenn man keinen Schritt mehr ins Zimmer machen kann.

Meine ist aber auch erst 3.

Ich finde gemeinsames aufräumen schon schöner, auch als Kind mochte ich es dann sogar ganz gerne.

Mir ist es also im Grunde nur wichtig, dass sie ein wenig aufräumt, wenn ich am Ende doch den Großteil gemacht habe, finde ich es nicht schlimm.

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11. April 2014 um 21:10

Find das geht
In dem Alter.... Zumal euer System ja recht einfach zu sein scheint.... Allerdings halt eben nicht gänzlich allein.

Junior ist 3,5 und muss auch aufräumen, aber ich hocke mich dazu und gebe eine Orientierungshilfe und helfe etwas....

Wenn so alles durcheinander fliegt, sind sie doch noch zu jung sich da einen alleinigen Überblick zu verschaffen...

Wenn man sie dabei unterstützt und Ansätze gibt üben sie ganz toll die Handlungsplanung und Problemlösung

Und aussortieren macht echt Sinn, das steht uns auch noch bevor.... Ich drücke mich aber davor

Er weiss schon ganz genai was da ist und letztens kam er mit seinem Babyspielzeug angetrottet was uch eigentlich schon weggepackt hatte ( vor langer Zeit )

Lg und viel Erfolg

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11. April 2014 um 21:13

Mitmachen
Mit 4 hat meine auch noch nicht so wirklich alleine aufgeräumt. Das ist selbst jetzt mit 7 teilweise noch schwer (wenn es sehr unordentlich ist).

Was bei uns in dem Alter aber immer gut geklappt hat, waren "Aufräumspielchen".
Z.B. Kind räumt alle roten Spielsachen weg, Mama alle blauen. Wer zuerst fertig ist, darf sich eine neue Farbe aussuchen und dem anderen eine zuteilen.
Oder jeder hat einen Haufen Kram vor sich und wer zuerst alles weggeräumt hat, bekommt ein Gummibärchen...

LG

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11. April 2014 um 21:35

Danke
Da sind ja schonmal einige gute Tipps dabei. Ich lasse sie auch garnicht immer alleine aufräumen. Das Problem ist, wenn ich mit aufräume geht es oft ganz schnell dazu über, das sie nicht weiter mit aufräumt, sondern eher entweder abhaut ins Wohnzimmer oder anfängt mit irgendwas zu spielen. Man merkt auf jedenfall deutlich, das sie veraucht, die ganze Arbeit auf mich abzuwälzen. Und dann schalte ich auf stur und lasse sie allein weitermachen bis alles fertig ist. Ob das nun so richtig war, weiss ich auch nicht. Aber ich ärger mich dann immer total und hab das Gefühl, sie versucht mir auf der Nase herum zu tanzen.

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11. April 2014 um 21:39


Genau so ist es bei uns heute auch zur Diskussion gekommen. Sie wollte mit mir Einkaufen spielen und als ich dahin kam, war der Einkaufsladen fast leer. Ich sagte dann, das ich ja garnix einkaufen kann, wenn der Laden leer ist...und dann nahm die Diskussion ihren Lauf...

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11. April 2014 um 21:46

Zusammen aufräumen
wir räumen jeden abend das zimmer auf, er hilft mal mehr mal weniger mit... das kinder nicht wissen wohin es aufgeräumt gehört, glaub ich nicht... Meiner weiß genau wenn mal ausversehen ein was in eine andere kiste rutscht! Ich denke es ist einfach oft zuviel und sie wissen gar nicht wo man anfangen soll :FOU meiner rupft oft alles raus, und dann herrscht erstmal chaos... Zusammen geht es leichter und wenn junior nicht immer so mag hilft auch mal papa mit... Meiner ist zwar erst drei aber ich denk nächstes jahr wirds nicht viel anders sein

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11. April 2014 um 21:54

Hallo Cho
Aufräumen.....DAS Reizthema bei uns...(zum Glück )gewesen.
Aber ich wusste ganz bestimmt 2 Jahre oder so nicht, wie ich damit umgehen sollte. Es ging fast nie ohne Konflikte, viiiiel Trödelei, oder ich musste auf jeden auch noch so kleinen Gegenstand aufmerksam machen...und du weisst ja, wieviele dieser Teile auf einem Kinderzimmerboden liegen...

Geholfen hat uns regelmäßiges aufräumen. Dann war auch nicht ganz so viel verstreut und sie war daran gewöhnt.
Oft halfen Tricks. Mal durfte sie immer ein Gummibärchen nehmen, wenn sie einen Bereich fertig hatte oder eine bestimmte Aufgabe. Oder ich habe ich eine Liste gemacht...einfach Zahlen von 1-10 aufgeschrieben, und immer wenn sie was fertig hatte, durfte sie die Zahl ankreuzen, wegstreichen....was auch immer...
Heute habe ich, ich glaub es waren 6, Kuscheltiere genommen, auf die Fensterbank gesetzt und gesagt, wenn sie eine Aufgabe fertig hat, darf das Kuscheltier auf den Schrank umziehen. Fand sie ganz toll...

Sie weiß dann, wieviele "punkte" ihr bevorstehen und ist dann auch ganz eifrig bei der Sache, um die Kuscheltiere alle umziehen zu lassen. Sie hat dann noch ein paar dazugesetzt Manchmal gibt es bei uns die Regel, niemand wird eingeladen, bis das Zimmer nicht aufgeräumt ist. Funktioniert mal gut, mal weniger..

Aber ich bemerke auch, dass sie seit 2 Monaten anders damit umgeht. Teilweise ist es so, dass ich das aufräumen ankündige und sie selbstständig daran geht und es wirklich sauber ist...nach ihren Fähigkeiten Hängt dann wohl auch mit Reife zusammen..

Einmal hat sie mir übrigends auch ein ganz tolles aufgeräumtes Zimmer präsentiert....bis ich unter und in den Schrank und hinter das Bett geschaut hatte...


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11. April 2014 um 22:55

Ich hasse dieses Thema
Es ist auch bei uns ein graus.
Ich bin da auch etwas komisch und manchmal etwas extrem und nervig.
Ich hab echt ein Problem damit wenn alles mögliche kreuz und quer rumliegt und nicht benutzt wird.
Im Wohnzimmer mag ich es absolut nicht und da bin ich echt Stern mittlerweile.
Sie hat da ihre Plätze im Schrank wo ihre Sachen sind und einen großen Korb indem sie alles nur reinwerfen muss. Hauptsache es liegt nicht rum.
Da bestehe ich auch drauf, dass sie die alten Sachen erst wegräumt bevor sie was neues holt.
In ihrem Zimmer kann sie machen was sie will. Da hab ich es aufgegeben. Es fällt mir aber schwer. Ich helfe ihr dann abends meistens beim aufräumen. Aber sie kann auch ganz toll alleine aufräumen.

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12. April 2014 um 13:05

Ja
Ja, eine 4jährige kann aufräumen!

Wir haben mit dem Thema ganz früh angefangen. Unser Sohn musste, sobald er laufen konnte, beim Aufräumen "helfen". Wir haben dann immer fest gelobt.

Bis heute ist das Aufräumen vor dem Schlafengehen fester Bestandteil unseres Abendrituals. Inzwischen muss er den Großteil selbst aufräumen und sein Papa hilft ihm ein bisschen dabei. Es gibt zwar immer wieder Gemotze und wir müssen manchmal ganz schön nachhelfen, aber im Großen und Ganzen klappt es ganz gut.

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12. April 2014 um 13:07

Klares Ja.
Das muss unsere Tochter (2,5) auch lernen im Moment. Meist klappts nur sehr holprig und wir müssen sie alle 2 Minuten dran erinnern, dass sie wirklich aufräumen statt spielen soll aber ja, grundlegend sollte ein Kind mit 4 Jahren aufräumen können und es auch zum großen Teil selbstständig machen.

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12. April 2014 um 13:11

Das
Müssen die Kids schon lernen, bei denen einen klappt es früher, bei den anderen später und die Trotzphasen kommen ja auch immer noch

Wir versuchen es unserer Tochter auch schon beizubringen und es funktioniert nicht immer, aber sehr oft.

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12. April 2014 um 13:23

Hallo
Also, ich habe mir nicht die antworten durchgelesen...

meine Tochter ist 4... Sie kann aufräumen... Sie wollte es nicht ... Der Spruch, wer Unordnung machen kann, kann auch aufräumen, bringt nix...
ich habe dann den Müllsack geholt und alles da rein gepackt, was rum lag... Habe ihr gesagt, dass wenn sie aufräumen kann, bekommt sie die Sachen wieder.. Zwei Tage lang hat sie aufgeräumt... Hat die Sachen wieder bekommen... Seit da räumt sie auf...
ich helfe ihr auch mal... Aber sie muss anfangen und wenn sie nicht will, frag ich sie, ob ich den sack holen soll.. Spätestens dann klappt es...

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12. April 2014 um 20:02
In Antwort auf aureliaborealis

Ja
Ja, eine 4jährige kann aufräumen!

Wir haben mit dem Thema ganz früh angefangen. Unser Sohn musste, sobald er laufen konnte, beim Aufräumen "helfen". Wir haben dann immer fest gelobt.

Bis heute ist das Aufräumen vor dem Schlafengehen fester Bestandteil unseres Abendrituals. Inzwischen muss er den Großteil selbst aufräumen und sein Papa hilft ihm ein bisschen dabei. Es gibt zwar immer wieder Gemotze und wir müssen manchmal ganz schön nachhelfen, aber im Großen und Ganzen klappt es ganz gut.


Mein Sohn glaubt übrigens, dass die Sachen, die er nicht aufräumt, in der Nacht vom Banditen geholt werden. Fragt mich nicht, wie das entstanden ist... Klappt aber. "Soll das der Bandit mitnehmen?" "Neeeeeein!"

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12. April 2014 um 20:24


Den Trick merke ich mir! Der hört sich super an! Da kann das Aufräumen ja sogar richtig Spaß machen

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12. April 2014 um 20:34

Ich habe mir die Antworten nicht durchgelesen
, aber mein will dir erzählen, wie es bei uns zu Hause abläuft.

Mein Kleiner ist jetzt 3 Jahre alt und muss seit er ca. 1.5 Jahre ist mit helfen beim aufräumen. Wir haben ihm das ziemlich spielerisch bei gebracht und anfangs natürlich auch sehr geholfen dabei. Jetzt mit 3 Jahren räumt er automatisch sein Zimmer auf. Morgens nach seiner Spielzeit wir das Zimmer aufgeräumt, Mittags nach dem MIttagsschlaf und seiner Spielzeit ebenfalls und Abends vor dem zu Bett gehen, da er dann noch die letzten 1-2 Stunden mit Papa im Zimmer ein Chaos veranstaltet Bei uns klappt das eigentlich recht gut so, da er es sich gewohnt ist und auch sonst unwahrscheinlich gerne hilft im Haushalt. (z.b. sein Geschirr in die Küche tragen, Geschirrspüler ausräumen, helfen beim Staubsaugen usw.)

Ich denke zu jung ist ein Kind nicht um solche dinge zu lernen, denn je später man damit anfängt, desto schwieriger ist es das Kind daran zu gewöhnen. Es verhält sich mit allen Regeln so, je eher die Kinder damit aufwachsen, desto gewöhnlicher ist es für sie und es wird nicht zu einem Kampf.

Also halte durch und versuch es vielleicht auch etwas spielerisch so à la, in welche Kiste gehören die Barbies? Und wenn sie es weiss, dann kannst du ja sagen, super! dann pack mal alle Barbies dort rein usw. Viel Loben und ihre "Arbeit" Wertschätzen hilft ungemein, denn so machen die Kids ihre Aufgaben auch viel lieber.


Liebe Grüsse Sabi

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