Home / Forum / Mein Baby / Sorgerecht lieber allein?

Sorgerecht lieber allein?

10. April 2019 um 21:46
In Antwort auf orchideenblatt

Und das Kind soll auf seinen Vater verzichten müssen, damit es für SIE einfacher ist? 

Naja, sie muss das Kind hauptsächlich versorgen und finanzieren. Sie muss Krankheiten und rehlende  Betreuungszeiten auffangen. Wie will man das denn gescheit machen, wenn man keinerlei Unterstützung hat?
Sollen Mutter und Kind im Alltag es lieber aus Prinzip extra schwer haben, nur damit der Vater es extra leicht hat für 1-2x Besuche in der Woche?
Ich war alleinerziehend und ohne die Unterstützung meiner Eltern wäre es nicht gegangen. Man muss auch mal von diesem "Armer Mann"-Trip runterkommen und untereinander mehr Solidarität zeigen. Verstehe diese tiefe Boshaftigkeit ggü alleinerziehender Mütter überhaupt nicht.

9 LikesGefällt mir

Mehr lesen

11. April 2019 um 18:18

Ach ich finde es blöd, wenn das alleinerziehende Mütter immer so über einen Kamm geschert werden und immer so dargestelot werden, als würden sie den Vätern nur das Geld aus der Tasche ziehen wollen und ihnen ansonsten das Kind vorenthalten Ja, es gibt wie überall schwarze Schafe, keine Frage, aber die meisten Alleinerziehenden haben es wirklich nicht leicht, gerade weil die wenigsten Väter nach einer Trennung (dienmeist von Ihnen ausgeht!) auch Verantwortung übernehmen wollen. Zwingen kann man sie ja nicht und wenn sie erstmal wieder das Singleleben genießen wollen sie freiwillig auch kaum irgendwelche Aufgabeen übernehmen. Besonders schwer wird es, wenn sie irgendwann eine neue Frau haben - gibt nichts schlimmeres als eifersüchtige Neue.
Glaubt mir, die meisten werden nicht schwanger, weil sie denken "Alleinerziehend, wie geil!" aber klar, man muss ja seine Vorurteile pflegen.
Allein schon die Aussagen hier "Wie, die Frau will es einfach haben" finde ich zum brechen....  Wie abwegig, sich seinen Alltag so gut es geht zun erleichtern (??)

6 LikesGefällt mir
11. April 2019 um 18:27
In Antwort auf orchideenblatt

Und das Kind soll auf seinen Vater verzichten müssen, damit es für SIE einfacher ist? 

Er sieht das Kind ja trotzdem, muss dazu halt etwas weiter fahren. Gibt ja auch Ferien etc., wo das Kind auch mal 2 Wochen am Stück bei ihm sein kann.

Natürlich wäre es perfekt, wenn man alles hätte, aber sehr oft geht das halt nicht.

WIe gesagt, wenn er mit mehr Unterhalt dem Kind und auch der Mutter ein Leben ohne Sozialhilfe ermöglicht, kann er diese Ansprüche stellen. Sonst nicht.

5 LikesGefällt mir
11. April 2019 um 23:46

?? Bisher wissen wir gar nichts, also weder ob er irgendwie aufgefallen ist und ob es positiv oder negativ ist, können wir auch nur ahnen und schon gar nicht beurzeilen, was "richtig"ist. Vllt wurde er auch gewalttätig und droht, sagt man dann immer noch "es ist richig so", nur damit man aus Trotz hier eine andere Meinung hat? Denk doch einfach mal nach, bevor du was schreibst.

3 LikesGefällt mir
11. April 2019 um 23:53

Zum Thema die bösen bösen Mütter:
was sagt ihr denn, wenn es andersrum ist? Mein Ex ist seinerzeit, als unser Sohn 5/6 war, einfach mal 800km weggezogen, um sich selbst zu verwirklichen. Da lag es an mir, ihm zu erklären, dass Papa nun woanders wohnt und sie sich weniger sehen (von jedem Wochenende hat sich das schlagartig auf 1-2x im Jahr geändert). Dem Verhältnis tat das natürlich nicht gut... dass sich die Väter es auch oft genug einfach machen, wird gerne unter den Tisch fallen gelassen. Lieber Alleinerziehende bashen. Ich verstehe diesen Hass auch nicht, aber er zeigt sich immer wiedef. Sind Alleinerziehende die natürlichen Fressfeinde von liierten Müttern oder warum dieses böse Blut?

8 LikesGefällt mir
11. April 2019 um 23:59

Mit Rechten sind übrigens auch Pflichten verbunden. Das Sorgerecht hört nicht bei einem "Zettel" auf. Man muss ebenfalls das Kind versorgen, es pflegen, sich darum kümmern, gewisse Entscheidungen treffen und eigentlich auch nicht nur am Wochenende. Machen tun das aber die wenigsten.
Es ist nicht einfach nur ein Prinzip, um das man sich eben so streitet, sondern eine Sorgeverpflichtung. Wird aber viel zu oft dazu gemacht.

3 LikesGefällt mir
12. April 2019 um 8:55

du kannst hier anscheinend Beiträge lesen, die ich nicht sehe. Sowas hab ich hier nicht gelesen...

1 LikesGefällt mir
12. April 2019 um 9:00

Naja, wir wissen aber auch nicht, ob sie das nur aus Trotz und verletzten Stolz macht oder gar "weil er den Müll nicht herausbringt" - und dennoch gehst du ganz automatisch davon aus. Siehst du denn eine andere Zeile als ich?
Dort steht lediglich: die Beziehungs läuft unglücklich. Ich habe de ganzen Thread nochmal durchgeschaut und nichts gefunden, was deine Behauptung stützt. Also vermutest du ja auch nur.

2 LikesGefällt mir
12. April 2019 um 9:01

Ja aber auch keine Zeile von deinem Quatsch. Was gibt dir also die sicherheit, dass dein Quatsch richtig ist 🤔

2 LikesGefällt mir
12. April 2019 um 9:19

Auch das ist NICHT richig, denn er hat auch ohne Sorgerecht ein Umgangsrecht. Das heist er darf sein so oder so Kind sehen.

4 LikesGefällt mir
12. April 2019 um 9:31

Nein, das ist nicht Teil des Sorgerechts. Was du meinst, ist das Umgangsrecht. Vielleicht sollte man sich erst über die Begrifflichkeiten informieren, bevor man hier groß mitredet und alles besser weiß...

3 LikesGefällt mir
12. April 2019 um 11:28
In Antwort auf minahh94

Hallo liebe Community, 

das ist mein erster Post.

Ich bin schwanger und derzeit sehr unglücklich in der Beziehung.
Nun geht es nächste Woche um die Anmeldung der Vaterschaft und eigentlich wollten wir da auch das gemeinsame Sorgerecht regeln.

Ich habe irgendwie kein gutes Gefühl bei der Sache und würde gern das alleinige Sorgerecht haben. 

Ich habe mit meinem Partner drüber gesprochen und er möchte natürlich geteiltes Sorgerecht. 

Wie steht ihr dazu?
Ich habe Angst, dass wir uns noch trennen werden. 

Denkt ihr es wäre besser es aufzuteilen? 
Aber hat man dadurch nicht mehr Nachteile? 


Pro und contra wäre hilfreich, wenn ihr da Erfahrung habt? 

Habt ihr mal darüber geredet warum du unglücklich in der Beziehung bist? Mit so einer Entscheidung hast du eigentlich schon den Gnadenstoß für deine Beziehung gelegt...entweder du bist bereit in die Beziehung zu investierend oder beendest es. ut auf dauer auch der Psyche nicht gut...

Gefällt mir
12. April 2019 um 14:37

Vielleicht ganz pragmatische Gründe im Sinne des Kindes, dass sie in administrativen Dingen, Impfungen oder wenn die Großeltern ein Sparkonto eröffnen wollen, ihm nicht hinterherrennen möchte, etwa wenn er mittelfristig umzieht oder da gerade einen langen Urlaub macht?

4 LikesGefällt mir
12. April 2019 um 14:59
In Antwort auf waldmeisterin1

Vielleicht ganz pragmatische Gründe im Sinne des Kindes, dass sie in administrativen Dingen, Impfungen oder wenn die Großeltern ein Sparkonto eröffnen wollen, ihm nicht hinterherrennen möchte, etwa wenn er mittelfristig umzieht oder da gerade einen langen Urlaub macht?

Omg, noch eine, die es "einfach" haben will 😱 😁

2 LikesGefällt mir
12. April 2019 um 15:04

Davon hat hier keiner was geschrieben. Du gehst selbstverständlich davon aus, dass man mit alleinigem Sorgerecht dem Vater alles verwehrt, aber es gibt hier ja gar keinen konkreten Anlass dazu.

Wenn der Vater sein Kind abholen möchte, kann er mit der Mutter reden, dass sie ihn einmalig einträgt. Bei einem normalen ungestörten Verhältnis wird sie das zu 99 Prozent auch machen. 

3 LikesGefällt mir
12. April 2019 um 15:21

Ich gehe ja einfach mal davon aus, das wenn er das Kind abholen möchte, er so oder so mit der Mutter abspricht und das Kind nicht einfach so abholt.

Und eine Generalabholvollmacht geht ganz einfach. Man schreibt dazu einfach nur den Namen auf die Karteikarte des Kindes im Kiga, fertig. Einfach mit der Mutter sprechen und vorallem zuverlssig sein, würde da helfen.

2 LikesGefällt mir
12. April 2019 um 17:31

Ich hatte jetzt 2 Mal in letzter Zeit den Fall im Kindergarten, dass sich Eltern getrennt haben und beide Mütter gesagt haben: Bitte geben Sie mein Kind nicht dem Vater mit!
In einem Fall hatte der Vater das (geteilte) Sorgerecht... da kann man die Herausgabe ohne richterlichen Beschluss nicht verweigern. Einmal hatte nur die Mutter das Sorgerecht. Also durfte das Kind tatsächlich nicht an den Vater übergeben werden. Einfach so! Das Kind war nicht gefährdet (in beiden Fällen), es war wohl beides eine normale Trennung, also keine Übergriffe o.ä. im Spiel.

Niemals würde ich das Sorgerecht hergeben! Das kann ich echt nur nochmal betonen. 

Natürlich gibt es auch die Fälle, dass der Vater bzw. die Mutter bei geteiltem Sorgerecht bspw. Unterschriften verweigert. Ganz klar. Aber es kann auch in die andere Richtung gehen. Als Elternteil würde ich daher, wie auch der Vater hier in diesem Fall, auf das geteilte Sorgerecht bestehen!

2 LikesGefällt mir
12. April 2019 um 18:50
In Antwort auf alphabetiker

Ich hatte jetzt 2 Mal in letzter Zeit den Fall im Kindergarten, dass sich Eltern getrennt haben und beide Mütter gesagt haben: Bitte geben Sie mein Kind nicht dem Vater mit!
In einem Fall hatte der Vater das (geteilte) Sorgerecht... da kann man die Herausgabe ohne richterlichen Beschluss nicht verweigern. Einmal hatte nur die Mutter das Sorgerecht. Also durfte das Kind tatsächlich nicht an den Vater übergeben werden. Einfach so! Das Kind war nicht gefährdet (in beiden Fällen), es war wohl beides eine normale Trennung, also keine Übergriffe o.ä. im Spiel.

Niemals würde ich das Sorgerecht hergeben! Das kann ich echt nur nochmal betonen. 

Natürlich gibt es auch die Fälle, dass der Vater bzw. die Mutter bei geteiltem Sorgerecht bspw. Unterschriften verweigert. Ganz klar. Aber es kann auch in die andere Richtung gehen. Als Elternteil würde ich daher, wie auch der Vater hier in diesem Fall, auf das geteilte Sorgerecht bestehen!

Hm naja, man bekommt als Außenstehender auch nicht alles mit. Die Trennung von meinem Ex-Mann (nach 8 Jahren Beziehung) lief auch von außen gesehen "normal" ab. Was privat lief, hat kaum einer mitbekommen, und es sind immer alle ganz geschockt, wenn ich Details erzähle. Er war nicht gewalttätig oder so, das lief alles viel subtiler ab, und in der Summe war es einfach belastend und zu viel für mich. Wir haben das erst durch eine Mediation in den Griff bekommen. Von außen sieht es aber so aus, als hätten wir uns eben einfach nur zusammen gerauft.

1 LikesGefällt mir
12. April 2019 um 19:03

Bist Du der Partner der TE und kannst in die Zukunft sehen, was in 10 Jahren ist? Kommt mir bei der Inbrunst Deiner Beiträge fast so vor.

4 LikesGefällt mir
12. April 2019 um 19:58

Na klar, Schatzi.

1 LikesGefällt mir
13. April 2019 um 8:17
In Antwort auf wonderwoman80

Ach ich finde es blöd, wenn das alleinerziehende Mütter immer so über einen Kamm geschert werden und immer so dargestelot werden, als würden sie den Vätern nur das Geld aus der Tasche ziehen wollen und ihnen ansonsten das Kind vorenthalten Ja, es gibt wie überall schwarze Schafe, keine Frage, aber die meisten Alleinerziehenden haben es wirklich nicht leicht, gerade weil die wenigsten Väter nach einer Trennung (dienmeist von Ihnen ausgeht!) auch Verantwortung übernehmen wollen. Zwingen kann man sie ja nicht und wenn sie erstmal wieder das Singleleben genießen wollen sie freiwillig auch kaum irgendwelche Aufgabeen übernehmen. Besonders schwer wird es, wenn sie irgendwann eine neue Frau haben - gibt nichts schlimmeres als eifersüchtige Neue.
Glaubt mir, die meisten werden nicht schwanger, weil sie denken "Alleinerziehend, wie geil!" aber klar, man muss ja seine Vorurteile pflegen.
Allein schon die Aussagen hier "Wie, die Frau will es einfach haben" finde ich zum brechen....  Wie abwegig, sich seinen Alltag so gut es geht zun erleichtern (??)

Die Väter schert man doch auch über einen Kamm! Die werden allesamt als Wochenend-Daddys dargestellt, die keinen Bock auf die Kinder haben und Unterschriften verweigern! Natürlich gibt es die und das ist absolut zum Kotzen, das eigene Kind so hängen zu lassen. Aber so sind doch nicht alle!!! Kinder brauchen aber beide Elternteile! Die Eltern müssen sich zusammen reißen und miteinander kommunizieren. Falls sich ein Elternteil bei allem stur stellt, habe ich gehört, kann man durch das Gericht erwirken, dass darauf verzichtet wird. War bei einer Bekannten so. Aberauch da muss man unterscheiden, ob jemand die Unterschrift nicht leistet, weil er/sie boykottiert oder weil die Entscheidung nicht teilt.

Jemand hat was Gutes formuliert: Sorgerecht und -pflicht. Sieht gesetzlich zwar noch mau aus, aber ein guter Ansatz.

3 LikesGefällt mir
13. April 2019 um 8:19
In Antwort auf lori1223

Er sieht das Kind ja trotzdem, muss dazu halt etwas weiter fahren. Gibt ja auch Ferien etc., wo das Kind auch mal 2 Wochen am Stück bei ihm sein kann.

Natürlich wäre es perfekt, wenn man alles hätte, aber sehr oft geht das halt nicht.

WIe gesagt, wenn er mit mehr Unterhalt dem Kind und auch der Mutter ein Leben ohne Sozialhilfe ermöglicht, kann er diese Ansprüche stellen. Sonst nicht.

400 Kilometer pro Strecke fahren ist für dich "etwas mehr fahren"? Manch einer könnte sich das wohl nur wenige Male im Jahr leisten. Oder gar nicht. Und das soll fair sein? Oder wer finanziert die Fahrten dann?

1 LikesGefällt mir
13. April 2019 um 8:33

Außerdem wollen die Mütter doch meistens die Kinder selbst aufziehen! Und das ist natürlich anstrengend! Wer von euch Alleinerziehenden wäre denn gerne eine Wochenend-Mami? Wer fände es denn toll, das Kind nur in den Ferien zu sehen? Würdet ihr es abnicken, wenn Mann und Kind 400 km weg ziehen würden und ihr damit "etwas weiter fahren müsstet"? Warum muss der Vater das hinnehmen? 
Wie gesagt, viele Väter wollen sich gerne kümmern und einbringen. Die, die es nicht wollen oder sich nur quer stellen, wollen es nicht und brauchen auch kein Sorgerecht! Die anderen sollen es natürlich haben!

Und du TE informiert sich schon vorsorglich, ob sie das Sorgerecht nicht irgendwie behalten kann. Da kann wohl kaum von nicht kümmern wollen die Rede sein, weil es noch gar nicht soweit ist!

2 LikesGefällt mir
13. April 2019 um 8:46
In Antwort auf orchideenblatt

Die Väter schert man doch auch über einen Kamm! Die werden allesamt als Wochenend-Daddys dargestellt, die keinen Bock auf die Kinder haben und Unterschriften verweigern! Natürlich gibt es die und das ist absolut zum Kotzen, das eigene Kind so hängen zu lassen. Aber so sind doch nicht alle!!! Kinder brauchen aber beide Elternteile! Die Eltern müssen sich zusammen reißen und miteinander kommunizieren. Falls sich ein Elternteil bei allem stur stellt, habe ich gehört, kann man durch das Gericht erwirken, dass darauf verzichtet wird. War bei einer Bekannten so. Aberauch da muss man unterscheiden, ob jemand die Unterschrift nicht leistet, weil er/sie boykottiert oder weil die Entscheidung nicht teilt.

Jemand hat was Gutes formuliert: Sorgerecht und -pflicht. Sieht gesetzlich zwar noch mau aus, aber ein guter Ansatz.

Wie du sagst: Eltern müssen miteinander kommunizieren. Auch die Väter. Wenn der aber null unterstützt und Frau dann lieber zu den eigenen Eltern zieht, darf man sich auch nicht wundern geschweige denn der Frau Vorwürfe machen, dass sie egoistisch ist, nur weil sie sich Hilfe sucht. 

1 LikesGefällt mir
13. April 2019 um 8:52
In Antwort auf orchideenblatt

Außerdem wollen die Mütter doch meistens die Kinder selbst aufziehen! Und das ist natürlich anstrengend! Wer von euch Alleinerziehenden wäre denn gerne eine Wochenend-Mami? Wer fände es denn toll, das Kind nur in den Ferien zu sehen? Würdet ihr es abnicken, wenn Mann und Kind 400 km weg ziehen würden und ihr damit "etwas weiter fahren müsstet"? Warum muss der Vater das hinnehmen? 
Wie gesagt, viele Väter wollen sich gerne kümmern und einbringen. Die, die es nicht wollen oder sich nur quer stellen, wollen es nicht und brauchen auch kein Sorgerecht! Die anderen sollen es natürlich haben!

Und du TE informiert sich schon vorsorglich, ob sie das Sorgerecht nicht irgendwie behalten kann. Da kann wohl kaum von nicht kümmern wollen die Rede sein, weil es noch gar nicht soweit ist!

Es gibt nicht nur das klassische Modell, sondern man kann auch individuell für sich entscheiden, wie man das nach der Trennung macht. Gibt auch schöne Varianten mit 50-50 Aufteilung. Wenn man das Modell mit den Wochenenden etc hat, dann meist nicht, weil die Frau das aus Trotz durchgesetzt hat, sondern ist meist Ergebnis von "Vater will oder kann nicht". So ein 50/5o-Modell setzt zB auch eine gewisse berufliche oder private Flexibilität raus, die kaum ein Mann leisten will. Glaub mir, die meisten Alleinerziehenden hätten sehr gerne mehr unterstützung vom Vater. Das sind in Allgemeinen nicht solche Biester, als die sie hier dargestellt werden.

Gefällt mir
13. April 2019 um 12:10

Frau KANN kein Sorgerecht entziehen wenn es mal gemeinsam war das macht wenn dann ein Familien Gericht. Und das Sorgerecht jemandem entziehen ob der Mutter oder dem Vater passiert garantiert nicht weil das andere Elternteil es Einfacher haben will sondern weil Gefahr in Verzug ist für das Kind. Du verwechselst Umgang mit Sorgerecht weil du null Ahnung von der Materie hast wieder mal. Tatsächlich kann dem Vater/ der Mutter mit Hilfe eines Anwalts für Familien recht der Umgang untersagt bzw nur mit Auflagen gewährt werden. Tatsächlich sind die meisten Mütter/ Väter die sowas beantragen normal und handeln fürs Kind. Sprich ein Vater der immer wieder sagt sich mit dem Kind ertränken zu wollen bekommt im Sorgerecht verfahren keinen voll umfassenden Umgang genauso wie geprüft wird wer dann das alleinige Sorgerecht bekommt. Punkt. Mein ex Mann hat übrigens das gemeinsame Sorgerecht angewiesen er meinte keinen Bock darauf zu haben. Soll’s auch geben. Allerdings hatte Umgang obwohl potentiell gefährlich. Den Umgang hat er in 18 Jahren 3 mal wahrgenommen. Scheint immens an seinem Kind zu hängen 🙄 . wie dem auch sei hier bekäme der Vater Umgang und klar obliegt es bei zb getrennten Eltern die Sorge des Kindes alleine zu übernehmen meist bei dem Elternteil wo das Kind wohnt oder meinst du allen Ernstes getrennte Elternteile teilen sich das auf: also Montag meldet Papi Kind im kiga an Dienstag geht Mami auf den Elternabend Mittwoch unterschreibt Papi die Mathearbeit etc pp🙄. Oder Klamotten Kauf etc meinst du das wird sich aufgeteilt? Ich kenne übrigens nen Fall im Bekanntenkreis wo die Mutter kein Aufenthalt Bestimmung recht mehr hat das hat nur der Vater. Die Mutter hat Umgang und auch das Sorgerecht was ihr aber nix bringt da das Aufenthalt Bestimmung recht eben beim Vater liegt. Der Antrag auf alleinige elterliche Sorge durch den Vater liegt beim Familien Gericht. Da ich die Mutter kenne und was da schon für Vorfälle waren kann ich für das Kind nur hoffen dass der Vater das alleinige Sorgerecht bekommt 

Gefällt mir
13. April 2019 um 12:38

Was bist denn du für ein wideeliches weibsbild🙄 ohne Ahnung noch dazu. Selbst mein Vater darf meine Tochter von der Schule holen. Dafür stellt man Vollmachten aus tb. Sowas kann die te machen und tatsächlich kann ein nicht Sorge berechtigter Vater der Umgang hat auch auf nen Eltern Abend des Kindes.....

Gefällt mir
13. April 2019 um 12:42

Es gibt da keinen Zettel vom Gericht. Kind wird geboren danach bekommt man post vom Jugendamt und wird gebeten vorbei zu kommen. Dort wird man gefragt ob BEIDE eine gemeinsame Sorgerecht Erklärung wollen. Wenn einer von beiden nicht will dann wird das so festgestellt 

Gefällt mir
13. April 2019 um 12:45

Wo steht da dass es um den Müll runterbringen geht? Die te wird ihre Gründe zur Sorge haben die wir zu respektieren haben.

Gefällt mir
13. April 2019 um 12:49

Blödsinn mach dich mal mit der Gesetzeslage vertraut bevor du so einen Unfug schreibst. Jeder Elternteil der kein Sorgerecht hat hat ein Umgang recht. Das kann voll umfassend sein oder nicht. Das Umgang recht wird nur durch Familien Richter eingeschränkt. Die Mutter alleine darf gar nichts.

1 LikesGefällt mir
13. April 2019 um 12:51

Ein Richter regelt bei unverheirateten kein Sorgerecht das regelt man gemeinsam beim Jugendamt 🙄

1 LikesGefällt mir
13. April 2019 um 12:54

Das Sorgerecht holt man sich nicht einfach ist man unverheiratet. Das ist eine GEMEINSAME gesprochene und unterschriebene Erklärung vor dem Jugendamt von Eltern die sich EINIG sind. Die einzige die bockig ist bist du da du null Plan hast🙄

Gefällt mir
13. April 2019 um 14:23
In Antwort auf m`iri_11973943

Was bist denn du für ein wideeliches weibsbild🙄 ohne Ahnung noch dazu. Selbst mein Vater darf meine Tochter von der Schule holen. Dafür stellt man Vollmachten aus tb. Sowas kann die te machen und tatsächlich kann ein nicht Sorge berechtigter Vater der Umgang hat auch auf nen Eltern Abend des Kindes.....

Da muss ich allerdings widersprechen. Zu einem Elternabend in der Schule dürfen NUR Erziehungsberechtigte. Mag sein, dass man als Schule bzw. Lehrkraft nciht immer drauf achtet, aber man müsste...

1 LikesGefällt mir
13. April 2019 um 15:24
In Antwort auf blablabla174

Da muss ich allerdings widersprechen. Zu einem Elternabend in der Schule dürfen NUR Erziehungsberechtigte. Mag sein, dass man als Schule bzw. Lehrkraft nciht immer drauf achtet, aber man müsste...

Hm bei uns war vor 2 Monaten ne Oma auf dem Elternabend. Möglich dass Schulen da auch Ausnahmen machen was ich aber meinte ist doch der Fakt leben die Eltern zusammen und es hat nur einer das Sorgerecht wird das Paar als Eltern doch wohl zusammen zumindest hin gehen können ? Lg

Gefällt mir
13. April 2019 um 15:55
In Antwort auf m`iri_11973943

Hm bei uns war vor 2 Monaten ne Oma auf dem Elternabend. Möglich dass Schulen da auch Ausnahmen machen was ich aber meinte ist doch der Fakt leben die Eltern zusammen und es hat nur einer das Sorgerecht wird das Paar als Eltern doch wohl zusammen zumindest hin gehen können ? Lg

Stimmt, wenn sie beide zusammen kommen, dann gehe ich als Lehrerin davon aus, dass die Allein-Erziehungsberechtigte einverstanden damit ist. Würde aber ein Vater OHNE Sorgerecht zu mir kommen und schulische Informationen über Kind erfragen möchte, darf ich ihm keine Auskunft erteilen. Das geht nur, wenn ich eine schriftliche Erklärung der Mutter habe, dass sie damit einverstanden ist.
So lange beide Elternteile MITeinander reden und vernünftig sind, ist es vermutlich nicht so problematisch, egal ob alleiniges oder gemeinsames Sorgerecht. Hat jedoch die Mutter (oder natürlich auch der Vater) das alleinige Sorgerecht, ist der andere Elternteil auf das Wohlwollen des Sorgeberechtigten angewiesen. Das heißt, sobald die Mutter nicht möchte, dass der Vater mit der Schule reden darf, hat dieser keinerlei Handhabe. (Natürlich ist auch die andere Seite problematisch, wie bereits in diesem Thread erläutert: Bei gemeinsamem Sorgerecht ist die Mutter auf die Kooperation des Vaters angewiesen, weil dessen Unterschrift immer auch notwendig ist.)

1 LikesGefällt mir
13. April 2019 um 16:34

Ach und der arme arme Mann, dem ist es nicht zuzumuten sich ein Kondom drüber zu ziehen, wenn er keine Kinder will. Mensch ich hab ja soooo Mitleid mit diesen Typen, die sich von den Frauen ungewollt ein Kind andrehen lassen.  Die Armen, armen Männer sind den bösen reizenden Frauen, die sie zum ungeschützen Geschlechtsverkehr zwingen total hilflos ausgeliefert. Mensch hab ich Mitleid mit denen. So arme Würstchen.

2 LikesGefällt mir
13. April 2019 um 16:42

Blödsinn Kern lesen und verstehen. Ist man zusammen und teilt das Sorgerecht nicht funktioniert es so wie Blabla erklärt ansonsten Vollmacht.  Im übrigen muss such im Verhinderung Fall Sorge berechtigter Eltern jemand für düse einspringen können mit Vollmacht zb Oma oder sonstwer. Oder was macht kranke Mutter etc.....

Gefällt mir
13. April 2019 um 17:19

Wenn du nicht sinnerfassend lesen kannst dann ist das nicht mein Bier. Ich schrieb die Mutter kann von sich aus gar kein Sorgerecht entziehen bei ehemals geteilten Sorgerecht das regelt dann bei einer Scheidung zb die Verhandlung über die elterliche Sorge. Tatsächlich verwechselst du hier jetzt Umgang und Sorgerecht das passiert dann wenn man keine Ahnung hat. Statt als Beispiel nen Mann zu nehmen nehmen wir mal ne Frau: Mutter und Vater lassen sich scheiden. Mutter nimmt Drogen vernachlässigt das Kind. Vater reicht Klage auf alleiniges Sorgerecht ein. Mutter wird Sorgerecht entzogen- was übrigens super selten passiert sonst müsste laluu bei schutzlos wehrlos nicht immer solche furchtbaren Geschichten über tote Kinder recherchieren- sie bekommt Umgang recht eventuell mit Auflagen. Im Falle der te werden Eltern vom Jugendamt benachrichtigt und aufgefordert einvernehmliche Sorgerecht Erklärungen abzugeben. Will ein Partner das nicht bleibt die Sorge bei der Mutter. Der Vater kann das dann über ein Gericht einklagen hat aber vollen Umgang. Ergo, auch hier KANN Mutter kein Sorgerecht entziehen und wenn du richtig gelesen hättest hättest du auch begriffen dass es in schweren Fällen von Misshandlung das Sorgerecht ist das entzogen wird von Amt wegen das Umgang recht meist aber verbleibt. Weiß also jetzt nicht was dein bescheuertes Problem ist. Im übrigen lebe ich nicht in einer filterblase wer wie du nie an einer Verhandlung über das Sorgerecht dabei war kann nicht mitreden ich hab das bei meiner Scheidung durch. Da entscheidet Frau nix alleine. Punkt 

Gefällt mir
13. April 2019 um 17:27

Bringt ja bei getrennt lebenden Eltern auch wenig. Im übrigen hat elterliche Sorge mehr sowas von Pflichten erfüllen heißt dem Kind ein Dach über dem Kopf zu geben es pflegen ernähren sein Vermögen verwalten etc, und das auch als getrennt lebende Eltern. Das heißt also faktisch Kind lebt beim Papa der sich mit seiner ex das Sorgerecht teilt. Nun hat Papa nen Unfall kann sich nicht ums Kind kümmern und bittet die ex, außerhalb der normalen Umgang Zeit darum. Ex hat aber keine Lust und keine Zeit und möchte dass ihr ex sich an den Umgang Zeitplan hält. Will sagen meist funktioniert es mehr schlecht als gut dass BEIDE auch Lust haben sich in vollem Umfang zu kümmern. Eine Note unterschreiben ist das geringste Problem 

Gefällt mir
13. April 2019 um 17:59

Na wenn du meinst.

Gefällt mir
13. April 2019 um 19:50

Wie man es macht, man kann es hier keinem recht machen Verstehe auch nicht, was zB gg ein 50:50 Modell spricht. Kind bei der Mutter ist auch nicht recht. Kind beim Vater uiuiuiuihi, viel zu krass. Ja was denn nun?

1 LikesGefällt mir
14. April 2019 um 5:14

Sinnerfassend lesen ist nicht so dein Ding, oder? Sie schrieb, sie WÄRE lieber WE Mutter. Und das hat sie auch sehr gut begründet. Wenn sie eben deutlich mehr verdient, als ihr Mann und die Arbeitszeit reduzieren müsste, wären die Kinder die meiste Zeit bei ihr, dann hätte absolut keiner was davon. Und wenn man sich nach einer Trennung trotzdem noch wie Erwachsene verhält und einer sich nicht auf Kindergartenniveau herunterlässt, kann das auch gut klappen. Das Szenario, was kreuzunge hier gezeichnet hat, ist nur im Falle dessen. Heißt, jetzt ist sie nicht getrennt und die Familie lebt zusammen

3 LikesGefällt mir
14. April 2019 um 10:25

Du brauchst nicht ausfallend werden nur weil du nicht kapierst dass das Sorgerecht nichts ist was man sich einfach „ holt“. Unverheiratet zusammen oder getrennt lebend geht das Sorgerecht nunmal immer an die Mutter über. Den Rest regelt eine einvernehmliche Sorgerecht Erklärung wenn nicht das Familiengericht. Und nicht die Mutter oder der Vater im Alleingang. Dass man bei einem Baby Noten unterschreiben muss bezweifle ich. Im übrigen unterschreibt mein Mann das meiste Tests etc der kleinen weil er sie direkt nach der Schule holt. Und nein auch wenn ich auch Sorge berechtigt bin mach ich da nicht meine Rechte geltend auch unterschreiben zu dürfen. Herrje gibt wichtigeres. Und ein getrennt lebender Vater wird such ein Zeugnis sehen dürfen. Das mit dem Unfall hast du leider nicht begriffen. Wie stehst du eigentlich zu Vätern die das Sorgerecht von vorne rein ablehnen oder nach der Scheidung es auch nicht wollen? Frau hat da null Chance etwas dagegen zu tun? Oder ist das in deiner filterblase dann okay 🙄

1 LikesGefällt mir
14. April 2019 um 10:28

Sinnerfassend lesen ist nicht so deines ider🙄 dabei müsste Dir Ihre Aussage doch gefallen da du dich gegen Mütter wetterst die alles alleine haben wollen und die armen Kerle haben ihre Kids nur am Wochenende. Doch zu sehr im alten Rollenbild hängen geblieben ne🙄

Gefällt mir
14. April 2019 um 11:57
In Antwort auf m`iri_11973943

Du brauchst nicht ausfallend werden nur weil du nicht kapierst dass das Sorgerecht nichts ist was man sich einfach „ holt“. Unverheiratet zusammen oder getrennt lebend geht das Sorgerecht nunmal immer an die Mutter über. Den Rest regelt eine einvernehmliche Sorgerecht Erklärung wenn nicht das Familiengericht. Und nicht die Mutter oder der Vater im Alleingang. Dass man bei einem Baby Noten unterschreiben muss bezweifle ich. Im übrigen unterschreibt mein Mann das meiste Tests etc der kleinen weil er sie direkt nach der Schule holt. Und nein auch wenn ich auch Sorge berechtigt bin mach ich da nicht meine Rechte geltend auch unterschreiben zu dürfen. Herrje gibt wichtigeres. Und ein getrennt lebender Vater wird such ein Zeugnis sehen dürfen. Das mit dem Unfall hast du leider nicht begriffen. Wie stehst du eigentlich zu Vätern die das Sorgerecht von vorne rein ablehnen oder nach der Scheidung es auch nicht wollen? Frau hat da null Chance etwas dagegen zu tun? Oder ist das in deiner filterblase dann okay 🙄

Wenn der Mann nicht will ist das selbstverständlich völlig OK. Wär ja noch schöner, erst dreht die böse frau dem Mann, der zu blöd ist ein Kondom zu benutzen, ein Kind an. Undd ann soll er sich auch noch kümmern, oder gar Unterhalt zahlen. Nee, das geht doch nicht.

2 LikesGefällt mir
14. April 2019 um 14:39
In Antwort auf minahh94

Hallo liebe Community, 

das ist mein erster Post.

Ich bin schwanger und derzeit sehr unglücklich in der Beziehung.
Nun geht es nächste Woche um die Anmeldung der Vaterschaft und eigentlich wollten wir da auch das gemeinsame Sorgerecht regeln.

Ich habe irgendwie kein gutes Gefühl bei der Sache und würde gern das alleinige Sorgerecht haben. 

Ich habe mit meinem Partner drüber gesprochen und er möchte natürlich geteiltes Sorgerecht. 

Wie steht ihr dazu?
Ich habe Angst, dass wir uns noch trennen werden. 

Denkt ihr es wäre besser es aufzuteilen? 
Aber hat man dadurch nicht mehr Nachteile? 


Pro und contra wäre hilfreich, wenn ihr da Erfahrung habt? 

Ich rate dir das Sorgerecht NICHT zu teilen! Grade heute, wo Paare eben oft nicht mehr verheiratet sind und viele Fremdgehen, kann sich ein Mann ganz flott aus dem Staub machen. Kümmern tun sich viele nicht oder nicht ausreichend. Noch mehr zahlen keinen Unterhalt, obwohl sie könnten. Die ganze Verantwortung liegt dann bei der Frau. Mit alleinigem Sorgerecht hast du keine Probleme. Und der Vater kann sich trotzdem kümmern. Das Sorgerecht hat nichts mit dem Umgang zu tun. Umgang kann er auch ohne Sorgerecht ausüben. Mit geteiltem Sorgerecht hast du nur Probleme. Du darfst ohne Erlaubnis nicht umziehen, du brauchst eine Erlaubnis, um ins Ausland fahren zu können, du brauchst die Unterschrift für eine Kontoeröffnung fürs Kind, für die Kita- und Schulanmeldung, für bestimmte Arztbesuche und Therapien. Der Vater kann dir tausend Steine in den Weg legen, wenn er möchte. Auch, wenn er sich nicht kümmert und auch, wenn er am anderen Ende des Landes wohnt. Gibt er dir seine Unterschrift nicht, so musst du verzichten oder aber vor Gericht klagen und seine Unterschrift ersetzen lassen. 

Ich hab für all meine vier Kinder das alleinige Sorgerecht. Beim ersten Kind habe ich es eingeklagt und nach langem Hin und Her auch bekommen. Wir waren verheiratet und da hatten wir automatisch gemeinsames Sorgerecht. Kümmern tut dieser Mann sich aber keinen Deut um sein Kind. Seit 13 Jahren nicht! Auch den Unterhalt musste ich einklagen, weil der werte Herr Vater lieber mit seiner neuen Frau in kostspielige Auslandsurlaube fliegt, statt sein Kind zu ernähren. Nun hat er angeblich Krebs. Karma, Baby, Karma! Die drei anderen Kinder sind von einem anderen Mann. Der wollte das gemeinsame Sorgerecht haben, was ich erstmal abgelehnt habe. Er sollte mir erstmal zeigen, dass er seiner Verantwortung auch wirklich nachkommt. Und was ist? Auch er kümmert sich nicht, zahlt keinen Unterhalt (obwohl er könnte!) und geht lieber seiner Freizeit nach. Die Kinder sind ihm halt zu anstrengend und regelmäßig Termine einhalten ebenso. Und das, obwohl er schon 42 Jahre alt und kein unbedarfter Bengel mehr ist und die Kinder haben wollte. Wäre er ein Super-Vater, dann hätte ich das Sorgerecht nachträglich bis zum 18. Geburtstag der Kinder ja immer noch teilen können. Ich bin soooo froh, dass ich das so entschieden habe und hatte Recht mit meiner Vorsicht. 

Mein Tipp: Unterzeichne KEINE Sorgerechtsvereinbarung. Behalte das alleinige Sorgerecht. Bring dein Kind erstmal zur Welt und schaue dir über die nächsten 24 Monate an, ob und was ER für ein Vater sein wird. Wenn ihr gemeinsam gut klar kommt und es kaum oder keinen Streit ums Kind und deren Belange habt, dann könnt ihr das Sorgerecht immer noch teilen. Vorher rate ich dringend davon ab! 

5 LikesGefällt mir
14. April 2019 um 16:53

Darfich mal fragen, wie das in Deutschland ist, was an an "Leistung" erbringen muss, damit man überhaupt das Sorgerecht bekommt (ob nun als Frau oder Mann ist mir jetzt egal)?

Kann ein Vater, der zB 7 Monate als Kapitän mit einem Kreuzfahrtschiff unterwegs ist, sein Sorge und Umgangsrecht überhaupt wahrnehmen? Eine Mutter, die alle 10 Tage, 3 tage als Geschäftsfrau ins Ausland reisen muss?

Ich finde, nach einer Trennung sollten die Rechte und Pflichten! zu 50% aufgeteilt werden. Da muss ein Plan her, wer wann das Kind nimmt, von der Schule holt, am Wochenende hat, und all so Sachen. Dann muss eventuell!! ein finanzieller Ausgleich her, wenn einer der Partner sehr viel weniger verdient, damit das Kinder bei beiden Eltern die selbe Lebensqualität hat.  Wenn also einer von beiden weniger arbeitet, weil der andere nicht weniger arbeiten kann oder will, und ergo der andere dann dsa Kind mehr bei sich hat, muss das ausgeglichen werden. 

Ich finde den Standard, Papa geht und Mutti rennt Papi dem Geld hinterher, etaws veraltet.  Die Option oben sollte jedem Papa/Mama, der die Familie verlässt, gegeben werden. Wenn er/sie das nicht will, kann man immer noch die olle Schiene Unterhalt und Umgang alle 14 Tage fahren und rumheulen. 

Viele M¨anner tun nichts anderes, weil die Gesellschaft das ja uach so vorlebt.
 

2 LikesGefällt mir
14. April 2019 um 17:39

Wenn der Partner vorher das Sorgerecht hatte, dann KANN die Frau ohne richterlichen Beschluss das Sorgerecht nicht einfach entziehen. Warum begreifst du das nicht? Wurde doch jetzt bereits des Öfteren hier lang und breit erörtert!

4 LikesGefällt mir
14. April 2019 um 20:18

Meine Güte. Schonwieder falsch.

Das geht NICHT AUTOMATISCH. Bei einer Scheidung und nur dann, bekommen erstmal beide Eltern automatisch das gemeinsame Sorgerecht. (Es sei denn einer verzichtet freiwillig drauf).
Um dem anderen Elternteil das Sorgerecht zu entziehen muss derjenige dann wieder vors Gericht ziehen und schwerwiegende Gründe vorlegen damit dann ein Richter das Sorgerecht entzieht. Und sie schreibt ja auch, "nach langem Hin und Her hat sie es bekommen".  Da ist also schon jede Menge vorgefallen.

2 LikesGefällt mir
14. April 2019 um 20:35
In Antwort auf fusselbine

Ich rate dir das Sorgerecht NICHT zu teilen! Grade heute, wo Paare eben oft nicht mehr verheiratet sind und viele Fremdgehen, kann sich ein Mann ganz flott aus dem Staub machen. Kümmern tun sich viele nicht oder nicht ausreichend. Noch mehr zahlen keinen Unterhalt, obwohl sie könnten. Die ganze Verantwortung liegt dann bei der Frau. Mit alleinigem Sorgerecht hast du keine Probleme. Und der Vater kann sich trotzdem kümmern. Das Sorgerecht hat nichts mit dem Umgang zu tun. Umgang kann er auch ohne Sorgerecht ausüben. Mit geteiltem Sorgerecht hast du nur Probleme. Du darfst ohne Erlaubnis nicht umziehen, du brauchst eine Erlaubnis, um ins Ausland fahren zu können, du brauchst die Unterschrift für eine Kontoeröffnung fürs Kind, für die Kita- und Schulanmeldung, für bestimmte Arztbesuche und Therapien. Der Vater kann dir tausend Steine in den Weg legen, wenn er möchte. Auch, wenn er sich nicht kümmert und auch, wenn er am anderen Ende des Landes wohnt. Gibt er dir seine Unterschrift nicht, so musst du verzichten oder aber vor Gericht klagen und seine Unterschrift ersetzen lassen. 

Ich hab für all meine vier Kinder das alleinige Sorgerecht. Beim ersten Kind habe ich es eingeklagt und nach langem Hin und Her auch bekommen. Wir waren verheiratet und da hatten wir automatisch gemeinsames Sorgerecht. Kümmern tut dieser Mann sich aber keinen Deut um sein Kind. Seit 13 Jahren nicht! Auch den Unterhalt musste ich einklagen, weil der werte Herr Vater lieber mit seiner neuen Frau in kostspielige Auslandsurlaube fliegt, statt sein Kind zu ernähren. Nun hat er angeblich Krebs. Karma, Baby, Karma! Die drei anderen Kinder sind von einem anderen Mann. Der wollte das gemeinsame Sorgerecht haben, was ich erstmal abgelehnt habe. Er sollte mir erstmal zeigen, dass er seiner Verantwortung auch wirklich nachkommt. Und was ist? Auch er kümmert sich nicht, zahlt keinen Unterhalt (obwohl er könnte!) und geht lieber seiner Freizeit nach. Die Kinder sind ihm halt zu anstrengend und regelmäßig Termine einhalten ebenso. Und das, obwohl er schon 42 Jahre alt und kein unbedarfter Bengel mehr ist und die Kinder haben wollte. Wäre er ein Super-Vater, dann hätte ich das Sorgerecht nachträglich bis zum 18. Geburtstag der Kinder ja immer noch teilen können. Ich bin soooo froh, dass ich das so entschieden habe und hatte Recht mit meiner Vorsicht. 

Mein Tipp: Unterzeichne KEINE Sorgerechtsvereinbarung. Behalte das alleinige Sorgerecht. Bring dein Kind erstmal zur Welt und schaue dir über die nächsten 24 Monate an, ob und was ER für ein Vater sein wird. Wenn ihr gemeinsam gut klar kommt und es kaum oder keinen Streit ums Kind und deren Belange habt, dann könnt ihr das Sorgerecht immer noch teilen. Vorher rate ich dringend davon ab! 

Oh, hatte der Vater deiner Kleinen nochmal "nachgelegt"?

Gefällt mir