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Standesamt lehnt den Namen ab was kann ich tun um ihn doch zu bekommen !!

23. November 2007 um 14:26

Wir möchten unseren Sohn Jazzmen nennen Der steht auch im Internet in einem Vornamen lexikon.
Das Standesamt sagt das ist kein Name Es gibt ihn auch in anderen Schreibweisen wie Jazzman Jazzmin Jazzmyn und Jazzmon. Wir würden auch nen Zweitnamen nehmen um das Geschlecht zu definieren.
Aber sie lehnen trotzdem ab. Können die das einfach so bestimmen ?? Ich hab denen auch nen Vorweis gebracht mit der Internetseite das interessiert die auch nicht.
Was kann ich denn sonst noch tun?

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23. November 2007 um 14:57

Also
Jazzmen hätte ich im Rahmen des Kindeswohls als Standesamt auch abgelehnt. Auf das Internet kann man sich vor dem Standesamt eher nicht berufen.

Allerdings wenn ihr euch dennoch durchsetzten wollt, gibt es vier nächste schritte:
1. Schritt: Das Standesamt richtete sich meist nach dem Namensbuch von Wilfried-Seibicke. Das Ding kostet zwar über 1000 Euro, aber die meisten großen Bibliotheken haben es. Wenn ihr in einer größeren Stadt wohnt, geht in die städtische Bibliothek und schlagt den namen im Seibicke nach, wenn sie das Buch haben. Mit einer Kopie des positiven Eintrages müsste das Standesamt schon einlenken. (Anmerkung im Seibicke sind die unzulässigen Namen mit + gekennzeichnet.)

2. Schritt
Wenn ihr an den Seibicke nicht ran kommt oder der Name nicht verzeichnet ist, könnt ihr einen Antrag auf eine Namensbestätigung bei der Gesellschaft für deutsche Sprache machen. Hier gibt es nähere Infos:
http://www.gfds.de/index.php?id=14

Wenn diese den Namen auch ablehnen, sind die Chancen sehr gering dass ihr ihn dennoch bekommt.

3. Schritt: Angeblich ist es auch möglich bei der amerikanischen Botschaft um eine Bestätigung des Vornamens nachzufragen. Dann mit dieser Bescheinigung beim Standesamt um Eintragung bitten.

4. Schritt:
Wenn das Standesamt immernoch den Namen nicht eintragen will, dann kann man klagen. Anwalt nehmen, beraten lassen, Klage erheben, Monate warten, dann mal sehen.

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23. November 2007 um 15:32
In Antwort auf faye_12503932

Also
Jazzmen hätte ich im Rahmen des Kindeswohls als Standesamt auch abgelehnt. Auf das Internet kann man sich vor dem Standesamt eher nicht berufen.

Allerdings wenn ihr euch dennoch durchsetzten wollt, gibt es vier nächste schritte:
1. Schritt: Das Standesamt richtete sich meist nach dem Namensbuch von Wilfried-Seibicke. Das Ding kostet zwar über 1000 Euro, aber die meisten großen Bibliotheken haben es. Wenn ihr in einer größeren Stadt wohnt, geht in die städtische Bibliothek und schlagt den namen im Seibicke nach, wenn sie das Buch haben. Mit einer Kopie des positiven Eintrages müsste das Standesamt schon einlenken. (Anmerkung im Seibicke sind die unzulässigen Namen mit + gekennzeichnet.)

2. Schritt
Wenn ihr an den Seibicke nicht ran kommt oder der Name nicht verzeichnet ist, könnt ihr einen Antrag auf eine Namensbestätigung bei der Gesellschaft für deutsche Sprache machen. Hier gibt es nähere Infos:
http://www.gfds.de/index.php?id=14

Wenn diese den Namen auch ablehnen, sind die Chancen sehr gering dass ihr ihn dennoch bekommt.

3. Schritt: Angeblich ist es auch möglich bei der amerikanischen Botschaft um eine Bestätigung des Vornamens nachzufragen. Dann mit dieser Bescheinigung beim Standesamt um Eintragung bitten.

4. Schritt:
Wenn das Standesamt immernoch den Namen nicht eintragen will, dann kann man klagen. Anwalt nehmen, beraten lassen, Klage erheben, Monate warten, dann mal sehen.

Nochmal wegen Buch:
Das ist Band zwei des Seibicke (nur so als Beispiel, damit ihr den genauen Titel habt):

"Historisches Deutsches Vornamenbuch: Historisches Deutsches Vornamenbuch, Bd.2, F-K: Bd 2"(Gebundene Ausgabe)
von Wilfried Seibicke (Autor)

# Gebundene Ausgabe: 656 Seiten
# Verlag: Gruyter; Auflage: 1 (29. Juli 1998)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 3110161966
# ISBN-13: 978-3110161960

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23. November 2007 um 15:58

Jazzmen
ist englisch und bedeutet Jazz-Männer. Also wirklich nicht glücklich gewählt.
Im englisch/Amerikanischem wird der Name Jasmin "Jazmin" ausgesprochen. Was sagt denn Standesamt zu Jasmyn? Das würden sie garantiert anerkennen und es würde genauso gesprochen werden!

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23. November 2007 um 16:07
In Antwort auf jancis_11988853

Jazzmen
ist englisch und bedeutet Jazz-Männer. Also wirklich nicht glücklich gewählt.
Im englisch/Amerikanischem wird der Name Jasmin "Jazmin" ausgesprochen. Was sagt denn Standesamt zu Jasmyn? Das würden sie garantiert anerkennen und es würde genauso gesprochen werden!

Würde mich wundern
Jasmin (wie auch immer geschrieben) ist doch ein Mädchenname. Den kann man einem Sohn ja bestimmt nicht geben, nicht mal mit männl. ZN.

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23. November 2007 um 16:43

Ich kann mich
Seriema voll anschließen. Klar möchte man, wenn man sein Kind ruft nicht, dass die Hälfte der Kinder auf dem Spielplatz sich angesprochen fühlen. Aber muß man da wirklich so weit gehen. Ich habe beobachtet, dass Kinder mit sehr ausgefallenen Namen sich sehr ungern vostellen, weil ie ja den Namen mehrmals sagen müssen. Das ist schwer für das Kind und das trägt auch Komplexe mit sich. Ihr Sohn muß dann nachher sich jedesmal mit dem Buchstabieren des Namens abmühen, auch in de USA wird der Name nicht gleich verstanden und richtig geschrieben.

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23. November 2007 um 17:23

Ach du schande
der Name ist doch nicht schön
ich respektier es, wenn ihr den nehmen wollt..aber..naja

soll es eigentlich ein Junge oder ein Mädchen sein??

auf jeden Fall mein Tipp:
überlegt es euch nochmal

LG

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23. November 2007 um 23:49
In Antwort auf faye_12503932

Würde mich wundern
Jasmin (wie auch immer geschrieben) ist doch ein Mädchenname. Den kann man einem Sohn ja bestimmt nicht geben, nicht mal mit männl. ZN.

@johannesmami
oh, dachte das wäre für ein mädchen bestimmt...also für einen Jungen geht das garnicht!!! Dachte halt an die amerikanische variante von jasmin. Oh Gott das arme Kind (sry)!!!
Dann lieber Jesse mit zweitnamen...ach wenn das für mich ebenfalls ie ein Mädchenname klingt...

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24. November 2007 um 8:57

Vielleicht...
Das ist bei meiner Nachbarin auch so gewesen, da haben die gesagt, der ist nicht weiblich genug.
Mein Tipp:
Hängt noch einen typisch deutschen namen wie Alexander oder so dran. So muss er ja nie gerufen werden, aber vllt. akzeptiert das Standesamt das so.
Wenn die den Namen partout nicht wollen, müsst ihr euch wohl einen andernen Namen suchen....
Naja, ich hoffe es klappt doch noch, wenn nicht gibt es ja auch noch viele schöne andere Jungennamen.
GlG
Janila

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