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Ständig diese Angstattacken Bitte helft mir

16. Oktober 2008 um 9:36 Letzte Antwort: 19. Oktober 2008 um 21:18

Hallo,

vielleicht könnt Ihr mir ja helfen. Ich hab seit einiger Zeit wieder diese Angstattacken Und ich weiß nicht was was ich machen soll

Ich kann noch nicht mal genau sagen, wovor ich eigentlich angst hab. Ich hab ständig angst einfach umzukippen, bin alleine mit meinen Kindern und keiner ist da, der mir helfen kann. Und bilde mir ständig ein, der Kreislauf spinnt. Ich hab dann als schon ein paar mal den Blutdruck gemessen, aber der ist normal. Also kann es ja eigentlich nicht sein. Wahrscheinlich, rede ich mir die Kreislaufprobleme ein.

Aber so kann das ja nicht weitergehen. Ich will mich wieder frei mit meinen Kindern bewegen können, ohne dauernd siese angst zu haben.
Ich weiß, auf dauer kann mir da nur ein Psychologe helfen. Da hab ich auch schon einen Termin, allerdings erst in 2,5 Monaten

Aber wie kann ich denn die Zeit einigermaßen überbrücken????? Kennt Ihr das auch und wenn ja, was habt Ihr gemacht bzw. was hat Euch geholfen?

lg
xxx

PS: Sorry, das ich unter einem anderen Nick schreibe, aber es ist mir einfach zu peinlich

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16. Oktober 2008 um 9:45

Oh je
du arme. Das kenn ich. Ich hatte mir vor 2 Jahren mal diese 3 Monatsspritze geben lassen und kurz danach fingen auch meine Panikattaken an. Also herzrasen, schwindel, kloss im hals , immer das Gefühl umzukippen oder zu ersticken. Bin dann irgendwann zu meinem Hausarzt gegangen und der hat mich durchgecheckt und da ja nix körperliches war hat er mir Tabletten verschrieben gegen Angst. Haben auch gut geholfen. Habe die Packung allerdings nicht zu ende genommen . Mittlerweile habe ich das nur noch ganz selten. Meist bei sehr viel Stress oder unter ganz vielen Menschen, je nachdem wie es mir geht. Du kannst mal Atemübungen machen. Oder wenn du sone Attacke hast immer wieder sagen das alles oki ist und so dann geht es meist schnell vorbei. Kann die aber auch empfehlen zu einem Psychologen zu gehen. Aber das machst du ja bald.

Kopf hoch das wird auch besser!!

LG Jenny & Nico 3 monate alt

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16. Oktober 2008 um 10:12

Hallo,
also erstmal muß dir das nicht peinlich.Was meinst du wieviele das haben und sich nicht trauen es zu sagen.
Ich halte das schon mal für einen ganz großen Schritt das du das hier ansprichst.
Ich selber hatte gute 4 Jahre diese Angst-Panikattacken und habe was das angegeht alle Symptome durch auch war ich in Kliniken,zur Gruppentherapie und
hab Medis genommen.Naja,hat etwas gedauert bis ich begriff voran es lag.
Auch können Medis oder die Pille solche Angstzustände auch auslösen aber vielleicht schlummert irgendetwas ganz tief in dir was dich bedrückt und du es gar nicht(mehr) so wichtig nimmst.Aber dein Körper äußert sich.Oder du fühlst dich überfordert.
Es ist wie ein Kreislauf.Allein deine Angst die sich jetzt schon gefestigt hat.Das du dir schon vorher Gedanken machst umzukippen.Das mußt du unterbrechen.
Die Angst vor der Angst
Versuch dich sooft es geht zu entspannen und abzulenken.Dir wird nichts passieren.Richtig gut finde ich das du einen Termin hast beim Psychologen der wird dir bestimmt helfen.
Wenn es dir hilft kannst du dich immer bei mir melden.Ich finde wenn man sich mitteilt dann geht es einem etwas besser,leichter.Egal wie oft und egal was es ist.
Gute Besserung traene78

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16. Oktober 2008 um 10:27

Du bist nicht allein
ja mir ging/gehts ähnlich. in der ss war alles super. jetzt habe ich wieder das gefühl, es fängt wieder an ... diese körperlichen symptome und die unterschwellige angst versuche immer dagegen anzukämpfen. werde mir aber sicher auch mal hilfe holen. und es ist ja "schön" zu lesen, dass man nicht allein ist mit diesem mist

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16. Oktober 2008 um 11:24

Ich hab das auch
Hallo Du,ich kann mich den Vorschreiberinnen anschließen.Bei mir fing es mit 16 Jahren an.Und es gab gute und schlechte Phasen,je nachdem wie mein Leben verlaufen ist.Bei mir war in der Ssw auch alles gut und dann nahm ich die Pille und alles wurde wieder schlimmer.Der Aspekt der unten genannt worden ist durch das Pillen nehmen ist sehr interessant.Schau das Du auch gut entlastet wirst und Zeit findest Dich zu entspannen,bzw die Zeit nutzen kannst,Dich auf die Therapie vorzubereiten.Seitdem ich 24std in der Woche Zeit für mich hab,geht es mir besser,weil ich ich sein kann und die Dinge mache die mir Spaß machen.Wir haben alle große Verantwortung und Sorge zu tragen und irgendwann ist es zuviel.Weil man selbstverständlich für die Kinder von sich selber fordert und der Druck von anderen tut das übrige,-guck mal was meine können-und so.Es gibt im Internet auch Foren wo sich betroffene austauschen können,da kannst Du Dich vorab erkundigen,wie eine (medikamentöse )Therapie aussehen könnte.Wünsche allen Viel Glück das sie schnell wieder auf die Beine kommen und das Leben genießen können!!! angsthase Andrea

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16. Oktober 2008 um 11:36

Jetzt wurde ich aber gerade etwas nachdenklich
solche Angsattaken kenne ich auch, bei mir ist es immer die Angst zu ersticken, irgendwas zu Essen worauf ich allergisch reagiere oder sowas in der Art. Ich bin hier auch ganz alleine, habe weder Freunde noch Familie hier die mal eben schnell vorbgeikommen können.
Aber über einen Termin beim Psychologen habe ich deswegen noch nicht gedacht

Vielleicht wäre das die Beste Idee, konnte dir jetzt zwar überhaupt keinen Tipp geben, aber vielleicht hilft es dir auch schon ein bisschen wenn du weiß das du nicht alleine bist

Lg



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16. Oktober 2008 um 12:23

@mankannnichtalleswissen
hat sich das bei dir denn alleine geregelt?

Doofes Gefühl oder, es gibt Tage da steigere ich mich so arg rein das ich echt denke ich bekomme keine Luft mehr....

*?sindwirnichtalleeinbisschenv errückt?*

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16. Oktober 2008 um 12:43

Das kenne ich
Ich hatte das vor paar Jahren auch einmal und konnte es erfolgreich mit einem Antidepressivum und einer Therapie komplett verarbeiten. Nach 3 normalen gesunden Jahren und Schwangerschaft fing es wieder ein bißchen an als mein Sohn ca. 2 Monate alt war. Unterschwellige Angst, Angst dabei verrückt zu werden, Panik, Angst zu Sterben. Trotzdem ist es eine andere Angst als normale Angst. Katastrophe. Ich war auch inzwischen wieder beim Neurologen, habe es allerdings auch so jetzt wieder ganz gut im Griff. Ich versuche es "wegzuatmen" und ich habe im Hinterkopf die Gewissheit dass es zur Not wieder ein Medikament gibt was hilft. Dieses ist speziell gegen Angstzustände und macht nicht abhängig (ist nicht zur Beruhigung). Allerdings braucht es auch ein paar Wochen bis es wirkt. Ich habe es 1 Jahr genommen, danach war ich wieder fit wie ein Turnschuh. Versuche es mal damit und gehe vorab zu einem Neurologen. Meistens hilft nur die Kombiniation aus Psychotherapie und Medikamente. Oftmals muss das auch nur eine Zeit lang sein und dann ist auch wieder alles gut. Zwischendurch kann ich autogenes Training empfehlen und viel Bewegung an frischer Luft.

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16. Oktober 2008 um 15:10

Hi
na wenigstens bin ich nicht alleine :S hatte das auch vor jahren und nun ab und zu.. hab angst krank zu werden umzukippen, mich zu vergiften usw. is echt blöd.. und auch nicht immer kommt auf die tagesform an.


bis du termin hast besorg dir mal Kavakava aus der apothe das sind pflanzliche medis bei angst und depris und besser als johanniskraut.

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19. Oktober 2008 um 21:18

Danke
fürs hoch schieben!!!! es tut wirklich gut zu lesen dass ich nicht alleine "durchdrehe" ganz genau das sind auch meine symptome!! genau auf den punkt getroffen!! nagut, jetzt weiß ich wohl wie man den mist nennt und dass ich nicht alleine bin. immerhin!! und das mit dem muskat kenne ich auch *g* nur dass es bei mir fisch ist

oh mann, was für ein scheiß man doch aushalten muß. ich werde wohl wirklich nicht drumrum kommen, werde morgen mit der FÄ oder meinem Hausarzt reden. noch eine Frage: was genau ist der unterschied zwischen einem psychiater und einem neurologen???? ich dachte immer neurologen haben mit der psyche nichts zu tun??

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