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Starke Depression; 9.SSW Hilfe!!!

13. März 2012 um 16:16

Hallo! Ich bin neu hier, das ist auch das erste Mal das ich solch ein Forum nutze. Ich hoffe hier endlich "Gleichgesinnte" zu finden, da ich mich momentan mit meiner Situation total alleine und überfordert fühle. Bin nun 30,verheiratet und wünsche mir auch ein Kind. Dachte ich bis jetz immer. Hab vor 3 Wochen einen Test gemacht und bin dann ein paar Tage später zum Arzt der mir die Schwangerschaft bestätigt hat. Da war noch soweit alles ok. Dann hab ich ein Beschäftigungsverbot bekommen, weil wir mit Gefahrstoffen arbeiten und nun sitz ich nur noch zuhause. Anstatt diese Zeit zu genießen geht es mir total elend, ich bin wieder voll in einer Depression, womit ich seit vielen Jahren aufgrund dem Tod meiner Mutter ( als ich elf war ) immer mal wieder zu tun habe. Habe sowohl meiner Hausärztin, meiner Frauenärztin und auch meiner Therapeutin berichtet, ebenso mittlerweile meiner Familie. Meine Therapeutin, bei der ich alle paar Wochen bin rät mir zu einer intensiveren Therapie,die sie mir leider nicht geben kann, aber ich "renne" seitdem von einem Arzt zum andern und such nach Hilfe
Ich habe wahnsinnige Zukunftsängste und momentan sträubt sich alles bei mir gegen diese Schwangerschaft! Diese große Verantwortung für 2 Kleine Würmer (es werden auch noch Zwillinge!) ich hab mein Leben doch manchmal selbst nicht im Griff! Will ich diese Veränderung überhaupt?? Ich habe Angst und Panik, mir ist ständig schlecht und ich kann mich überhaupt nicht freuen. Viele sagen das seien nur die ersten 3 Monate und die Hormonumstellung, aber ich habe jetz schon Angst das sich das gar nicht mehr ändert
So, ich hoffe der lange Text hat euch nicht abgeschreckt und ihr könnt mir ein paar Tipps geben.
VG

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15. März 2012 um 20:41

Kommt mir sehr, sehr bekannt vor...
Hallo liebe mrslonely,

ich kann dich so gut verstehen...
ich bin 25 jahre alt und wünsche mir auch schon seit mind. 3 jahren ein baby.
lange zeit wollte es nicht klappen und ich hab schon gemeint ich bin evtl unfruchtbar oder so und hab irgendwann mit dem gedanken abgeschlossen.
diesen monat blieben aber meine tage aus und ich habe positiv getestet... ich habe immer gemeint wenn ich mal einen positiven ss-test in der hand halte, lauf ich ab da nur noch lachend durch die gegend.
FEHLANZEIGE!!
Als ich den positiven test gesehen habe is mir übel geworden und von freude eigentlich keine spur.
sofort gingen mir 1000 gedanken durch den kopf und ich habe die darauffolgenden tage nur noch geweint, geweint, geweint.
Ich neige auch zu depressionen und habe schon angst eine typische ss-depression zu bekommen.
Allerdings ist es bei mir ein auf und ab der gefühle, es gibt schon auch längere phasen wo ich mich freue, aber auch viele, viele momente wo ich einfach nur angst habe und weinen will... angst vor der verantwortung, angst dass sich mein leben um 100% ändert und nichts mehr so ist wie vorher.
auch der gedanke dass da etwas unaufhaltsam in mir wächst ohne dass ich es stoppen oder ändern kann macht mir ab und zu zu schaffen, so blöd es auch klingt.
angst dass ich das baby nicht lieben kann, warum auch immer ich das denke
ich bin grundsätzlich ein eher ängstlicher mensch und mache mir immer über alles viel zu viele gedanken.

liebe mrslonely, vielleicht sollten wir mal den kopf ausschalten, bzw nicht immer überleben was wir alles NICHT schaffen könnten.
es bringen jährlich tausende frauen babys zur welt und alle schaffen es (die einen besser, die anderen weniger gut) die babys groß zu kriegen... warum sollten wirs nicht schaffen?!?

ich "darf" weiterhin arbeiten gehen... aber ich würde mich über ein beschäftigungsverbot riesig freuen.
du hast nun soviel zeit dich mit dem gedanken auseinanderzusetzen.
ich fühl mich oft gestresst, 8 std. arbeiten, dann dies und jenes, ich hab kaum zeit für mich und dafür, den gedanken jetzt mal an mich ranzulassen dass ich schwanger bin.
da beneide ich dich schon, auch wenn du es als negativ empfindest.

Ich würde dir empfehlen einfach ganz viel zu lesen... positive, schöne dinge, die baby und schwangerschaft betreffen, das hilft mir immer etwas mich bisschen freuen zu können

Und denk daran... du bist nicht alleine.
Es soll soooooooooo viele frauen geben, denen es ähnlich geht und das obwohl sie sich auch schon lange ein kind gewünscht haben.
das sind wohl auch die hormone, das wird bestimmt, auch bei dir

ich wünsche dir das allerbeste!!

lg

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19. März 2012 um 13:00

Lächelnd alles annehmen
Hallo liebe mrslonely,

dein Name ist ja traurig gewählt, aber verständlich. Ich habe mir auch seit Jahren Kinder gewünscht und nun haben mein Mann und ich beschlossen, das richtig anzugehen, seit Anfang Dezember bin ich nun schwanger.

Anfangs freute ich mich sehr, aber dann stellte sich alles um. Körperlich ging es mir sehr schlecht und ich konnte nicht mehr arbeiten. Ich hatte keine Depressionen in dem Sinne doch Angst welche zu bekommen,da ich mir etwas unnütz vorkam, nicht arbeiten zu können und ständig auf Hilfe von meinem Mann angewiesen u sein, der ganz viel hier im Haushalt übernehmen musste, weil ich nichts machen konnte.

Doch diese Zeit, die man mit sich selber auseinandersetzt kann man wunderbar genau für dies nutzen.
Deine Situation von früher hast du noch nicht verarbeitet und abgeschlossen und deine Kinder kommen nun und du wirst quasi gezwungen dich damit auseinander zu setzen. Aber das ist doch eine tolle Sache, auch wenn sie sehr schwer erscheint. Du hast nun die Zeit dich zu fragen was wirklich in deinem Leben so los ist, welches deine innersten Wünsche sind und deine Ziele. Du wolltest Kinder, nun hast du sie, also hast du doch ein tolles Ziel erreicht.
Ich kann dir Lektüre empfehlen, die deine Ängste nimmt und mit der du bewusst arbeiten kannst und Vergangenes sehr gut bewältigen kannst, das habe ich auch gemacht und mir geht es nun schon viel besser. Ich hatte vor 2 Jahren ein BurnOut Syndrom und habe mit dieser Lektüre gearbeitet, es ist seh schön und menschlich, was diese Frau schreibt:
Luise L. Hay Sie hat mehrere Bücher rausgebracht sowie auch tolle CDs zum entspannen. Die CDs helfen besser zu s chlafen und den Tag positiv zu starten ohne die selben Gadankenmuster immer wieder zu wiederholen.

Ansonsten kannst du dir deine Ängste auch malen und sie anlächeln und ihnen sagen, dass du eine starke Frau bist, die sich nicht von ihren Ängsten beeinflussen lässt.
Wenn sie dich wütend machen, dann male sie und verbrenne sie oder zerreiße sie, das hilft auch. Oder du kannst auf deine Matratze schlagen oder ins Kissen schreien, wenn du dich hilflos und dadurch wütend fühlst.
Ich mache das auch wenn ich wütend bin um im Streit nicht laut oder ausfallend zu werden und denke dann darüber nach warum ich eigentlich so wütend bin, liegt es an mi oder an der Person? Wie kann ich das sachlich ausdrücken?

Auch wenn nun viele Veränderungen kommen, es hat schon einen oder mehrere wichtige Gründe warum du nun sogar Zwillinge bekommst und diese können sich von Ängsten bald in Vorfreude umwandeln und in sehr viel Liebe.

Vielleicht konnte ich dir helfen, liebe Grüße

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19. März 2012 um 14:10
In Antwort auf stacia_12938571

Lächelnd alles annehmen
Hallo liebe mrslonely,

dein Name ist ja traurig gewählt, aber verständlich. Ich habe mir auch seit Jahren Kinder gewünscht und nun haben mein Mann und ich beschlossen, das richtig anzugehen, seit Anfang Dezember bin ich nun schwanger.

Anfangs freute ich mich sehr, aber dann stellte sich alles um. Körperlich ging es mir sehr schlecht und ich konnte nicht mehr arbeiten. Ich hatte keine Depressionen in dem Sinne doch Angst welche zu bekommen,da ich mir etwas unnütz vorkam, nicht arbeiten zu können und ständig auf Hilfe von meinem Mann angewiesen u sein, der ganz viel hier im Haushalt übernehmen musste, weil ich nichts machen konnte.

Doch diese Zeit, die man mit sich selber auseinandersetzt kann man wunderbar genau für dies nutzen.
Deine Situation von früher hast du noch nicht verarbeitet und abgeschlossen und deine Kinder kommen nun und du wirst quasi gezwungen dich damit auseinander zu setzen. Aber das ist doch eine tolle Sache, auch wenn sie sehr schwer erscheint. Du hast nun die Zeit dich zu fragen was wirklich in deinem Leben so los ist, welches deine innersten Wünsche sind und deine Ziele. Du wolltest Kinder, nun hast du sie, also hast du doch ein tolles Ziel erreicht.
Ich kann dir Lektüre empfehlen, die deine Ängste nimmt und mit der du bewusst arbeiten kannst und Vergangenes sehr gut bewältigen kannst, das habe ich auch gemacht und mir geht es nun schon viel besser. Ich hatte vor 2 Jahren ein BurnOut Syndrom und habe mit dieser Lektüre gearbeitet, es ist seh schön und menschlich, was diese Frau schreibt:
Luise L. Hay Sie hat mehrere Bücher rausgebracht sowie auch tolle CDs zum entspannen. Die CDs helfen besser zu s chlafen und den Tag positiv zu starten ohne die selben Gadankenmuster immer wieder zu wiederholen.

Ansonsten kannst du dir deine Ängste auch malen und sie anlächeln und ihnen sagen, dass du eine starke Frau bist, die sich nicht von ihren Ängsten beeinflussen lässt.
Wenn sie dich wütend machen, dann male sie und verbrenne sie oder zerreiße sie, das hilft auch. Oder du kannst auf deine Matratze schlagen oder ins Kissen schreien, wenn du dich hilflos und dadurch wütend fühlst.
Ich mache das auch wenn ich wütend bin um im Streit nicht laut oder ausfallend zu werden und denke dann darüber nach warum ich eigentlich so wütend bin, liegt es an mi oder an der Person? Wie kann ich das sachlich ausdrücken?

Auch wenn nun viele Veränderungen kommen, es hat schon einen oder mehrere wichtige Gründe warum du nun sogar Zwillinge bekommst und diese können sich von Ängsten bald in Vorfreude umwandeln und in sehr viel Liebe.

Vielleicht konnte ich dir helfen, liebe Grüße

So langsam geht es besser
Hallo sumi87,
vielen Dank für deine gutgemeinten Ratschläge und Tipps, ich hab direkt mal nach der Autorin geschaut und einige Bücher gefunden. Vielleicht ist ja auch was für mich dabei. Kannst du mir eines besonders empfehlen?
Momentan ist es zwar noch nicht die große Freude, aber ich gewöhne mich langsam an die Situation...

Schonmal "Danke" und viele liebe Grüße zurück!

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19. März 2012 um 14:28
In Antwort auf ju_12322064

Kommt mir sehr, sehr bekannt vor...
Hallo liebe mrslonely,

ich kann dich so gut verstehen...
ich bin 25 jahre alt und wünsche mir auch schon seit mind. 3 jahren ein baby.
lange zeit wollte es nicht klappen und ich hab schon gemeint ich bin evtl unfruchtbar oder so und hab irgendwann mit dem gedanken abgeschlossen.
diesen monat blieben aber meine tage aus und ich habe positiv getestet... ich habe immer gemeint wenn ich mal einen positiven ss-test in der hand halte, lauf ich ab da nur noch lachend durch die gegend.
FEHLANZEIGE!!
Als ich den positiven test gesehen habe is mir übel geworden und von freude eigentlich keine spur.
sofort gingen mir 1000 gedanken durch den kopf und ich habe die darauffolgenden tage nur noch geweint, geweint, geweint.
Ich neige auch zu depressionen und habe schon angst eine typische ss-depression zu bekommen.
Allerdings ist es bei mir ein auf und ab der gefühle, es gibt schon auch längere phasen wo ich mich freue, aber auch viele, viele momente wo ich einfach nur angst habe und weinen will... angst vor der verantwortung, angst dass sich mein leben um 100% ändert und nichts mehr so ist wie vorher.
auch der gedanke dass da etwas unaufhaltsam in mir wächst ohne dass ich es stoppen oder ändern kann macht mir ab und zu zu schaffen, so blöd es auch klingt.
angst dass ich das baby nicht lieben kann, warum auch immer ich das denke
ich bin grundsätzlich ein eher ängstlicher mensch und mache mir immer über alles viel zu viele gedanken.

liebe mrslonely, vielleicht sollten wir mal den kopf ausschalten, bzw nicht immer überleben was wir alles NICHT schaffen könnten.
es bringen jährlich tausende frauen babys zur welt und alle schaffen es (die einen besser, die anderen weniger gut) die babys groß zu kriegen... warum sollten wirs nicht schaffen?!?

ich "darf" weiterhin arbeiten gehen... aber ich würde mich über ein beschäftigungsverbot riesig freuen.
du hast nun soviel zeit dich mit dem gedanken auseinanderzusetzen.
ich fühl mich oft gestresst, 8 std. arbeiten, dann dies und jenes, ich hab kaum zeit für mich und dafür, den gedanken jetzt mal an mich ranzulassen dass ich schwanger bin.
da beneide ich dich schon, auch wenn du es als negativ empfindest.

Ich würde dir empfehlen einfach ganz viel zu lesen... positive, schöne dinge, die baby und schwangerschaft betreffen, das hilft mir immer etwas mich bisschen freuen zu können

Und denk daran... du bist nicht alleine.
Es soll soooooooooo viele frauen geben, denen es ähnlich geht und das obwohl sie sich auch schon lange ein kind gewünscht haben.
das sind wohl auch die hormone, das wird bestimmt, auch bei dir

ich wünsche dir das allerbeste!!

lg

Du hast Recht
Hallo Liebhaberstück!

Danke erstmal für Deine Nachricht! Es tut immer schonmal gut zu wissen das es noch andere Frauen gibt, die ähnlich fühlen. Und du hast recht, ich habe nun genug Zeit mich mit der Situation anzufreunden. Anfangs war es schlimm das ich soviel Zeit zum Nachdenken hatte, doch mittlerweile versuche ich echt es mir gut gehn und alles mal "sacken" zu lassen. Ja, ich bin auch jemand der alles erstmal zergrübelt bevor ich mich zu etwas entschließe. Einfach nur aus Angst etwas falsch zu machen. Und das blockiert einen doch oft ganz enorm
Ich denke es wird immer "Hochs" und "Tiefs" geben und an meinen Ängsten werde ich wohl auch weiterhin arbeiten müssen, aber ich hoffe mal das es sich auch nach den ersten drei Monaten etwas reguliert, wie so viele sagen...
Wie weit bist du eigentlich?

Ganz liebe Grüße zurück!!

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19. März 2012 um 14:31

Nicht alleine
Hallo sue8210!

Ja, wir sind nicht alleine. Es tut gut zu wissen das andere ähnlich fühlen. Es ändert zwar nichts an der eigenen Situation, aber es hilft doch irgendwie...
Wie geht es Dir mittlerweile?

Viele liebe Grüße!

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19. März 2012 um 23:22

Nehmt euch Zeit!
Hallo ihr Lieben, Hallo mrslonely,
Habe mich hier mal ein bisschen durchgelesen und kann doch so ziemlich nach empfinden was ihr so schreibt!

Mein Freund und ich hatten uns auch für ein Baby entschieden und kurz danach fiel der ss-test positiv aus und mich packte im ersten Moment die schiere Panik, dachte mein Leben ist vorbei usw,...obwohl ich es ja eigentlich wollte! Bekamm auch Beschäftigungsverbot und war seit der 14.ssw zuhause!
Zuviel Zeit zum nachdenken, zum nutzlos fühlen und die Zeit falsch genutzt!
Im Nachhinein würde ich sagen es ist sehr wichtig zu reden über das was man fühlt und denkt denn die Schwangerschaft und auch die Zeit danach ist eine sehr gefühlsintensive Zeit!

Wie liebhaberstueck schon sagt, alle Frauen schaffen es und es ist wirklich so!
Geniesst die Schwangerschaft, nie wieder wirst du deine Kleinen so nah bei dir, so für dich allein haben wie jetzt! Aber lass dir Zeit dich mit den ganzen Gefühlen anzufreunden und auch die Liebe zum Baby (Babys ) muss wachsen, das geht nicht von heut auf gleich,...das war bei mir auch so als mein Kleiner da war! es braucht Zeit und die soll man sich lassen! Jetzt ist mein Zwerg 4 1/2 Monate und es gibt nichts besseres ! Aber mach dir selber keinen Druck! Wirklich! es wird sich alles ergeben, glaub mir und deine Sternchen werden dein größtes Glück!
Ja ok sie werden dir auch den letzten Nerv rauben aber ein glucksiges Lachen von Ihnen und du vergisst das ! und nichts wird sie mehr zum Lachen bringen als wenn du lachst!
Alles Liebe

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21. März 2012 um 9:02

Kein Gefühl für das entstehende Leben
endlich habe ich mal Beiträge gefunden, denen es ähnlich geht wie mir...
Ich leide seit vielen Jahren unter Depressionen. Eigentlich wollte ich nie ein Kind, weil ich mit meinem Leben nicht klar komme. Dann habe ich mich irgendwie dazu hinreissen lassen, es doch zu probieren. 2 Jahre haben mein Mann und ich es versucht, es hatte nicht geklappt. Da mein Umfeld davon überzeugt war und ich auch empfänglich für diese Botschaften war, dass ich eine gute Mutter sein würde und ein Kind was ganz tolles ist und dadurch auch meine Depressionen weggehen könnten, habe ich mich mit meinem Mann dazu entschieden ein Kinderwunschzentrum aufzusuchen.
Jetzt bin ich schwanger, aber die Rechnung ging nicht auf. Anstatt weniger Depressionen habe ich sie doppelt und dreifach so stark bekommen. Ich wünsche mir nichts mehr, als das es Abgeht. Meine Gefühle sind nur NEGATIV zu der Schwangerschaft. Weinen ist zu meinem neuen Hobby geworden, fühle mich sehr mies, habe Schuldgefühle, Ängste meinem Kind und mir was an zu tuen.

Meine Umwelt kann es überhaupt nicht verstehen. "Ich wollte es doch!!" Ja, verdammt nochmal es gab da wohl einen Punkt an dem ich es offensichtlich wollte. Jetzt sagt aber genau dieses ICH um gotteswillen, GEH WEG!!!!
Meine Gedanken kreisen nur noch um Abbruch und dem Wunsch nicht mehr auf dieser Welt sein zu wollen! Wie schrecklich ist das denn, das sind doch keine Voraussetzungen um ein Kind in die Welt zu setzen! Das einzigste was mich noch von einem Abbruch abhält, ist die Angst davor!

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21. März 2012 um 16:59
In Antwort auf zoi_12856344

Kein Gefühl für das entstehende Leben
endlich habe ich mal Beiträge gefunden, denen es ähnlich geht wie mir...
Ich leide seit vielen Jahren unter Depressionen. Eigentlich wollte ich nie ein Kind, weil ich mit meinem Leben nicht klar komme. Dann habe ich mich irgendwie dazu hinreissen lassen, es doch zu probieren. 2 Jahre haben mein Mann und ich es versucht, es hatte nicht geklappt. Da mein Umfeld davon überzeugt war und ich auch empfänglich für diese Botschaften war, dass ich eine gute Mutter sein würde und ein Kind was ganz tolles ist und dadurch auch meine Depressionen weggehen könnten, habe ich mich mit meinem Mann dazu entschieden ein Kinderwunschzentrum aufzusuchen.
Jetzt bin ich schwanger, aber die Rechnung ging nicht auf. Anstatt weniger Depressionen habe ich sie doppelt und dreifach so stark bekommen. Ich wünsche mir nichts mehr, als das es Abgeht. Meine Gefühle sind nur NEGATIV zu der Schwangerschaft. Weinen ist zu meinem neuen Hobby geworden, fühle mich sehr mies, habe Schuldgefühle, Ängste meinem Kind und mir was an zu tuen.

Meine Umwelt kann es überhaupt nicht verstehen. "Ich wollte es doch!!" Ja, verdammt nochmal es gab da wohl einen Punkt an dem ich es offensichtlich wollte. Jetzt sagt aber genau dieses ICH um gotteswillen, GEH WEG!!!!
Meine Gedanken kreisen nur noch um Abbruch und dem Wunsch nicht mehr auf dieser Welt sein zu wollen! Wie schrecklich ist das denn, das sind doch keine Voraussetzungen um ein Kind in die Welt zu setzen! Das einzigste was mich noch von einem Abbruch abhält, ist die Angst davor!

Hallo whisky,
anscheinend bist du schon länger auf der suche nach frauen, denen es ähnlich geht?
es ist tatsächlich so, dass die nachricht schwanger selbst bei kinderwunsch erstmal unsicherheit und zweifel auslöst, bis hin zur ablehnung des ersehnten. es ist einfach eine ganz neue situation, die es zu bewältigen gilt, und die strategie muss jede frau für sich finden die eine tut sich leichter damit, die andere schwerer. deshalb ist es gut, wenn du dich vor allen stimmen, die sagen ist doch ganz easy, erstmal schützt.
genaugenommen hast du mit deinen vorerfahrungen in punkto depression sogar eine wesentliche erfahrung voraus. was hat dir denn bisher in den wirklich schweren phasen geholfen? wie bist du da durchgekommen?

eine abklärung, welche medikamente du in der schwangerschaft nehmen kannst, ist jetzt sicher der erstbeste schritt.
mach dich bitte nicht fertig wegen deiner destruktiven gedanken! die angst könnte das in diesem fall ein ganz gesundes gefühl sein? es bedeutet doch: es ist dir nicht alles egal, nicht alles einerlei doch ein ausdruck von leben-wollen, aber nicht so ...?

ich wünsche dir, dass dich erstmal tröstet, dass du nicht allein bist mit deinen gedanken und dass du baldmöglichst medizinische hilfe bekommst, um wieder ein wenig mehr du selbst zu sein.

ich würde mich freuen, wieder von dir zu hören bzw. zu lesen!
liebe grüße von catie

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12. April 2012 um 23:21

Mir ging es ähnlich...
ich kann dich gut verstehen denn ich war geplant schwanger und konnte mich null darüber freuen, das ganze machte mir plötzlich nur noch angst. dabei hab ich mir nichts mehr gewünscht als ein baby...
schaff ich das? was ist wenn ich das kind nicht lieben kann? was ist wenn, was ist wenn... ich hab mich immer schlimmer gefühlt was dann dazu führte das ich einen abbruch machen ließ worüber ich alles andere als stolz bin.
einen rat kann ich dir leider nicht geben nur die tatsache das du nicht alleine bist und es wohl vielen frauen so geht.
ich wünsch dir alles alles gute

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13. April 2012 um 0:00
In Antwort auf ju_12322064

Kommt mir sehr, sehr bekannt vor...
Hallo liebe mrslonely,

ich kann dich so gut verstehen...
ich bin 25 jahre alt und wünsche mir auch schon seit mind. 3 jahren ein baby.
lange zeit wollte es nicht klappen und ich hab schon gemeint ich bin evtl unfruchtbar oder so und hab irgendwann mit dem gedanken abgeschlossen.
diesen monat blieben aber meine tage aus und ich habe positiv getestet... ich habe immer gemeint wenn ich mal einen positiven ss-test in der hand halte, lauf ich ab da nur noch lachend durch die gegend.
FEHLANZEIGE!!
Als ich den positiven test gesehen habe is mir übel geworden und von freude eigentlich keine spur.
sofort gingen mir 1000 gedanken durch den kopf und ich habe die darauffolgenden tage nur noch geweint, geweint, geweint.
Ich neige auch zu depressionen und habe schon angst eine typische ss-depression zu bekommen.
Allerdings ist es bei mir ein auf und ab der gefühle, es gibt schon auch längere phasen wo ich mich freue, aber auch viele, viele momente wo ich einfach nur angst habe und weinen will... angst vor der verantwortung, angst dass sich mein leben um 100% ändert und nichts mehr so ist wie vorher.
auch der gedanke dass da etwas unaufhaltsam in mir wächst ohne dass ich es stoppen oder ändern kann macht mir ab und zu zu schaffen, so blöd es auch klingt.
angst dass ich das baby nicht lieben kann, warum auch immer ich das denke
ich bin grundsätzlich ein eher ängstlicher mensch und mache mir immer über alles viel zu viele gedanken.

liebe mrslonely, vielleicht sollten wir mal den kopf ausschalten, bzw nicht immer überleben was wir alles NICHT schaffen könnten.
es bringen jährlich tausende frauen babys zur welt und alle schaffen es (die einen besser, die anderen weniger gut) die babys groß zu kriegen... warum sollten wirs nicht schaffen?!?

ich "darf" weiterhin arbeiten gehen... aber ich würde mich über ein beschäftigungsverbot riesig freuen.
du hast nun soviel zeit dich mit dem gedanken auseinanderzusetzen.
ich fühl mich oft gestresst, 8 std. arbeiten, dann dies und jenes, ich hab kaum zeit für mich und dafür, den gedanken jetzt mal an mich ranzulassen dass ich schwanger bin.
da beneide ich dich schon, auch wenn du es als negativ empfindest.

Ich würde dir empfehlen einfach ganz viel zu lesen... positive, schöne dinge, die baby und schwangerschaft betreffen, das hilft mir immer etwas mich bisschen freuen zu können

Und denk daran... du bist nicht alleine.
Es soll soooooooooo viele frauen geben, denen es ähnlich geht und das obwohl sie sich auch schon lange ein kind gewünscht haben.
das sind wohl auch die hormone, das wird bestimmt, auch bei dir

ich wünsche dir das allerbeste!!

lg

Dein Beitrag könnte von mir sein
ich hatte die gleichen gedanken und ängste wie du.
irgendwie bin ich froh das ich auf deinen beitrag gestoßen bin denn ich suche schon sehr lange nach frauen denen es auch so ging. ich dachte auch immer ich flippe aus vor freude wenn der test positiv ausfällt, tja, nix wars... bin auch teileise sehr ängstlich und seeeehr viel am denken, vor einiger zeit hatte ich auch ziehmliche probleme mit panickattacken was ich aber jetzt im griff habe.
das ganze ist bei mir jetzt 5 jahre her, mich trieben meine übertrieben ängste damals dazu das ich einen abbruch machen ließ. mittlerweile bin ich 30 und obwohl ich dachte das thema kinder ist für mich vom tisch spür ich doch immer mehr den wunsch nach einem kind.
aber was ist wenns mir wieder genauso geht? was soll ich machen?

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