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Starkes schreien und andere Probleme

5. Juni um 7:30

Hallo,

Vielleicht kann mir hier jemand weiter helfen. Ich habe einen Sohn im Alter von knapp 4 Monaten. Leider waren die ersten Tage nach der Geburt nicht wie erhofft. Kurz vor meiner Entlassung musste er auf die Kinderstation, da seine Entzündungswerte grenzwertig waren und die Ärzte auf Nummer sicher gehen wollten. Dort blieb er 5 Tage lang und bekam provisorisch Antibiotika. Als wir ihn danach mit nach Hause nahmen, schrie er über 8 Stunden am Stück bis er komplett blau im Gesicht war. Aus Angst sind wir in eine andere Klinik gefahren, wo er wieder mal für 5 Tage da bleiben musste. Dort wurde ein Infekt festgestellt, den er kurz nach der Geburt bekam, aber nicht weg ging, was die andere Klinik nicht gemerkt haben soll.Seit den anfangs Schwierigkeiten schreit er jeden Tag vereinzelt über Stunden hinweg. Die Ärzte meinen das alles in Ordnung sei, aber ich als Mama merke das etwas nicht stimmt.Es ist nicht nur das schreien an sich. Er fängt von jetzt auf gleich an zu schreien, aber so stark, sodass er kaum Luft bekommt und anfängt zu Husten, da er sich ständig verschluckt. Also er steigert sich von jetzt auf gleich richtig rein. Auch beim trinken fängt er manchmal grundlos an zu schreien. Zumal er sich auch ganz schlecht beruhigen lässt. Er schläft außerdem auch ganz schlecht und momentan recht wenig. Er hat große Einschlaf Probleme und wenn er schläft wird er oft wach und schreit plötzlich wieder so heftig los ohne ersichtlichen Grund. Da sagte uns die Heilpraktikerin, dass er ein Trauma erlitten hätte und somit die Probleme mit dem schlafen kommen. Die Hebamme meinte am Anfang das es die Drei Monats Koliken wären, aber auch das ist nun vorbei. Außerdem sagte sie und die Heilpraktikerin, dass das Antibiotika seine gesamte Darrmflora zerstört hat, womit wir die ersten Wochen auch mächtige Probleme hatten. Wir wissen wirklich nicht mehr was wir machen sollen. Wir waren auch schon bei einem Osteopathen und bei einer Heilpraktikerin, auch wenn ich davon nichts wirklich halte. Eine zeitlang wurde es durch die Heilpraktikerin etwas weniger, doch von jetzt auf gleich ging es wieder von vorn los. Weiß jemand was es sein könnte oder hat vielleicht jemand selber ein Kind mit ähnlichen Problemen oder kennt jemanden bei dem es so ist?Es wäre schön ein paar gute Antworten zu bekommen.Bitte seid nett zu mir. Ich bin relativ jung, es ist mein erstes Kind und ich mache bisher schon alles was in meiner Macht steht, um für meinen kleinen da zu sein.

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6. Juni um 11:43
In Antwort auf linda200219

Hallo, 

Vielleicht kann mir hier jemand weiter helfen. Ich habe einen Sohn im Alter von knapp 4 Monaten. Leider waren die ersten Tage nach der Geburt nicht wie erhofft. Kurz vor meiner Entlassung musste er auf die Kinderstation, da seine Entzündungswerte grenzwertig waren und die Ärzte auf Nummer sicher gehen wollten. Dort blieb er 5 Tage lang und bekam provisorisch Antibiotika. Als wir ihn danach mit nach Hause nahmen, schrie er über 8 Stunden am Stück bis er komplett blau im Gesicht war. Aus Angst sind wir in eine andere Klinik gefahren, wo er wieder mal für 5 Tage da bleiben musste. Dort wurde ein Infekt festgestellt, den er kurz nach der Geburt bekam, aber nicht weg ging, was die andere Klinik nicht gemerkt haben soll.Seit den anfangs Schwierigkeiten schreit er jeden Tag vereinzelt über Stunden hinweg. Die Ärzte meinen das alles in Ordnung sei, aber ich als Mama merke das etwas nicht stimmt.Es ist nicht nur das schreien an sich. Er fängt von jetzt auf gleich an zu schreien, aber so stark, sodass er kaum Luft bekommt und anfängt zu Husten, da er sich ständig verschluckt. Also er steigert sich von jetzt auf gleich richtig rein. Auch beim trinken fängt er manchmal grundlos an zu schreien. Zumal er sich auch ganz schlecht beruhigen lässt. Er schläft außerdem auch ganz schlecht und momentan recht wenig. Er hat große Einschlaf Probleme und wenn er schläft wird er oft wach und schreit plötzlich wieder so heftig los ohne ersichtlichen Grund. Da sagte uns die Heilpraktikerin, dass er ein Trauma erlitten hätte und somit die Probleme mit dem schlafen kommen. Die Hebamme meinte am Anfang das es die Drei Monats Koliken wären, aber auch das ist nun vorbei. Außerdem sagte sie und die Heilpraktikerin, dass das Antibiotika seine gesamte Darrmflora zerstört hat, womit wir die ersten Wochen auch mächtige Probleme hatten. Wir wissen wirklich nicht mehr was wir machen sollen. Wir waren auch schon bei einem Osteopathen und bei einer Heilpraktikerin, auch wenn ich davon nichts wirklich halte. Eine zeitlang wurde es durch die Heilpraktikerin etwas weniger, doch von jetzt auf gleich ging es wieder von vorn los. Weiß jemand was es sein könnte oder hat vielleicht jemand selber ein Kind mit ähnlichen Problemen oder kennt jemanden bei dem es so ist?Es wäre schön ein paar gute Antworten zu bekommen.Bitte seid nett zu mir. Ich bin relativ jung, es ist mein erstes Kind und ich mache bisher schon alles was in meiner Macht steht, um für meinen kleinen da zu sein.

Das liest sich für mich auch so, als hätte er Schmerzen.
Hat er denn nach dem Antibiotika irgendwas zum Aufbau der Darmflora bekommen?Stösst er seine Beinchen vom Bauch weg?
Oder strampelt sie weg?


Unser erster Sohn hatte weit über den 3 Monat hinaus starke Bauchweh....
 

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6. Juni um 21:40

Hallo, 
Wir waren schon sehr oft bei der Kinderärztin. Sie meint immer wieder das alles in Ordnung wäre, obwohl wir uns das nicht vorstellen können. Sie ist auch nicht gerade die beste Ärztin.

Wir wollen morgen mal in die Klinik fahren und dort das ganze mal besprechen. Hoffe das sie uns weiter helfen können. 

Dankeschön  

Sie haben alle nötigen tests nach der Geburt usw gemacht, da wäre nichts auffällig gewesen. 

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6. Juni um 21:42
In Antwort auf honey.86

Das liest sich für mich auch so, als hätte er Schmerzen.
Hat er denn nach dem Antibiotika irgendwas zum Aufbau der Darmflora bekommen?Stösst er seine Beinchen vom Bauch weg?
Oder strampelt sie weg?


Unser erster Sohn hatte weit über den 3 Monat hinaus starke Bauchweh....
 

Ja er hat danach etwas für die Darmflora bekommen. Einmal etwas von der Heilpraktikerin und auch zwei Mittel von der Kinderärztin
Seine Beine sind fast immer ausgestreckt. Beim schreien versteift er sich sehr und hat die Hände zu Fäusten geballt. 

Das ist nicht gut 

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6. Juni um 21:46

Also mit Blähungen haben wir keine Probleme mehr. Das hatten wir am Anfang, aber dann ging es 
Er bekommt lefax. Dadurch wurde es mit den Blähungen besser. Ansonsten macht es keinen Unterschied. 

Es war im Prinzip eine Geburt mit Einleitung. Am Vortag der Geburt war Abends ein kleiner Blasensprung. Am nächsten Tag wurde ich gegen Mittag mit Magenschoner eingeleitet und abends ging es dann los. 

Er bekommt Ersatzmilch und nein darauf wurde er noch nicht getestet

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7. Juni um 2:42
In Antwort auf linda200219

Also mit Blähungen haben wir keine Probleme mehr. Das hatten wir am Anfang, aber dann ging es 
Er bekommt lefax. Dadurch wurde es mit den Blähungen besser. Ansonsten macht es keinen Unterschied. 

Es war im Prinzip eine Geburt mit Einleitung. Am Vortag der Geburt war Abends ein kleiner Blasensprung. Am nächsten Tag wurde ich gegen Mittag mit Magenschoner eingeleitet und abends ging es dann los. 

Er bekommt Ersatzmilch und nein darauf wurde er noch nicht getestet

Dieser Test wäre wirklich gut, glaube ich. 

Manche Kinder sind auch hypersensibel, z.B. auf Geräusche oder Berührungen. Achte doch mal darauf. Für einen selbst sind das manchmal ganz normale Alltagsgeräusche, aber fuer diese Kinder unterträglich.


Du könntest es auch mal mit Babymassage versuchen. Das hätte auch den Vorteil, dass du dein Baby dabei ganz genau beobachten kannst und siehst, was ihm gefällt und was nicht. Du müsstest sehr vorsichtig anfangen. Veilleicht beobachtest du da etwas, was dir vorher nicht aufgefallen ist.

Alles Gute fuer Euch!
 

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7. Juni um 11:09
In Antwort auf suahelischnurrbarthaar

Dieser Test wäre wirklich gut, glaube ich. 

Manche Kinder sind auch hypersensibel, z.B. auf Geräusche oder Berührungen. Achte doch mal darauf. Für einen selbst sind das manchmal ganz normale Alltagsgeräusche, aber fuer diese Kinder unterträglich.


Du könntest es auch mal mit Babymassage versuchen. Das hätte auch den Vorteil, dass du dein Baby dabei ganz genau beobachten kannst und siehst, was ihm gefällt und was nicht. Du müsstest sehr vorsichtig anfangen. Veilleicht beobachtest du da etwas, was dir vorher nicht aufgefallen ist.

Alles Gute fuer Euch!
 

Wir werden es mal beobachten und mal etwas verändern. Mal sehen, ob es funktioniert. Einen Versuch ist es wert 

Dankeschön  

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7. Juni um 19:34

Das wäre natürlich eine Maßnahme. 

Er hat am Anfang Aptamil bekommen und sehr gut vertragen, aber wir sind aufgrund des Preises auf aptamil umgestiegen. Das verträgt er auch sehr gut. Das schreien ist seit Geburt an so extrem und trotz Umstellungen wie z. B. Der Nahrung, lefax hinzufügen oder auch Milch mit Tee anrühren usw haben nichts gebracht 

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7. Juni um 20:52

Gute Idee!

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12. Juni um 21:47

Das ist eine gute Frage. Er ist seit heute erstmal im Krankenhaus damit mal geschaut werden kann, da die Probleme immer schlimmer wurden

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12. Juni um 23:00
In Antwort auf linda200219

Das ist eine gute Frage. Er ist seit heute erstmal im Krankenhaus damit mal geschaut werden kann, da die Probleme immer schlimmer wurden

Ohweh! Ich hoffe man findet woran es liegen könnte. 
Wenn er beim Trinken losbrüllt, könnte es sein, dass er Reflux hat?
Puckt ihr ihn, das beruhigt unruhige Kinder auch oft.
Vielleicht kann auch eine Schreiambulanz helfen?

Alles gute für euch!!! 

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14. Juni um 9:16
In Antwort auf annis_12168918

Ohweh! Ich hoffe man findet woran es liegen könnte. 
Wenn er beim Trinken losbrüllt, könnte es sein, dass er Reflux hat?
Puckt ihr ihn, das beruhigt unruhige Kinder auch oft.
Vielleicht kann auch eine Schreiambulanz helfen?

Alles gute für euch!!! 

Das hoffen wir auch 
Ich habe keine Ahnung
Pucken nimmt er nicht mehr wirklich an. Eher selten
Zu uns wurde gesagt das er dafür noch zu wenig schreien würde

Dankeschön 

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14. Juni um 10:56

Ich würde auch eine Schreiambulanz aufsuchen. Finde es komisch, was euch da gesagt wurde. Dann müsst ihr was das Schreien angeht halt übertreiben, wenn man euch sonst nicht annimmt. Aber ich kenne viele, die eine Schreiambulanz aufgesucht haben, deren Kinder haben auch nicht "permanent" gebrüllt.

Bei dem Sohn einer Freundin wurde dort dann etwas an der Darmwand festgestellt, vermutlich durch die Impfung gegen das Rotavirus verursacht. War wohl kurz vorm Darmverschluss und hat starke Bauchschmerzen verursacht.

Will damit nicht sagen, dass es bei euch auch sowas sein wird, sondern mit dem Beispiel eher ausdrücken, dass es so viele Möglichkeiten als Ursache gibt, die ein normaler Kinderarzt mit seinen begrenzten Möglichkeiten gar nicht feststellen kann - da müssen schon umfassendere Untersuchungen gemacht werden. 

Vielleicht liegt es auch am fehlendem Bonding, da ihr am Anfang so viel getrennt wart? Da gibt es auch spezielle Therapien, die das fehlende Bonding etwas helfen aufzuholen. 

Wenn schon die Ärzte nicht wirklich wissen was los ist, wird dir hier leider erst Recht keiner wirklich helfen können. Ich an deiner Stelle würde wirklich mal nach einer Schreiambulanz oder Klinik schauen, die umfassende Untersuchungen machen können.

Im übrigen ist es oft auch einfach nur ein Teufelskreis. Meine Tante war mit ihrem Sohn in einer Schreiambulanz und dort wurde ihr gesagt, dass er beim schreien zu viel Luft in den Bauch bekommt. Das macht Bauchschmerzen und führt wieder zu schreien.... ihr wurden dort einfach bestimmte Entspannungsübungen und Möglichkeiten zur Ablenkung gezeigt um das Schreien zu unterbrechen und so zu reduzieren. Nach etwas mehr als 2 Wochen war das Kind wie ausgewechselt. 

Ich wünsche euch beiden auf jeden Fall alles Gute und dass ihr schnell gute Hilfe findet!

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14. Juni um 11:49
In Antwort auf linda200219

Das hoffen wir auch 
Ich habe keine Ahnung
Pucken nimmt er nicht mehr wirklich an. Eher selten
Zu uns wurde gesagt das er dafür noch zu wenig schreien würde

Dankeschön 

Lasst euch nicht abwimmeln. Geht in eine Schreiambulanz. 

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14. Juni um 17:11
In Antwort auf rongela

Ich würde auch eine Schreiambulanz aufsuchen. Finde es komisch, was euch da gesagt wurde. Dann müsst ihr was das Schreien angeht halt übertreiben, wenn man euch sonst nicht annimmt. Aber ich kenne viele, die eine Schreiambulanz aufgesucht haben, deren Kinder haben auch nicht "permanent" gebrüllt.

Bei dem Sohn einer Freundin wurde dort dann etwas an der Darmwand festgestellt, vermutlich durch die Impfung gegen das Rotavirus verursacht. War wohl kurz vorm Darmverschluss und hat starke Bauchschmerzen verursacht.

Will damit nicht sagen, dass es bei euch auch sowas sein wird, sondern mit dem Beispiel eher ausdrücken, dass es so viele Möglichkeiten als Ursache gibt, die ein normaler Kinderarzt mit seinen begrenzten Möglichkeiten gar nicht feststellen kann - da müssen schon umfassendere Untersuchungen gemacht werden. 

Vielleicht liegt es auch am fehlendem Bonding, da ihr am Anfang so viel getrennt wart? Da gibt es auch spezielle Therapien, die das fehlende Bonding etwas helfen aufzuholen. 

Wenn schon die Ärzte nicht wirklich wissen was los ist, wird dir hier leider erst Recht keiner wirklich helfen können. Ich an deiner Stelle würde wirklich mal nach einer Schreiambulanz oder Klinik schauen, die umfassende Untersuchungen machen können.

Im übrigen ist es oft auch einfach nur ein Teufelskreis. Meine Tante war mit ihrem Sohn in einer Schreiambulanz und dort wurde ihr gesagt, dass er beim schreien zu viel Luft in den Bauch bekommt. Das macht Bauchschmerzen und führt wieder zu schreien.... ihr wurden dort einfach bestimmte Entspannungsübungen und Möglichkeiten zur Ablenkung gezeigt um das Schreien zu unterbrechen und so zu reduzieren. Nach etwas mehr als 2 Wochen war das Kind wie ausgewechselt. 

Ich wünsche euch beiden auf jeden Fall alles Gute und dass ihr schnell gute Hilfe findet!

Vielen Dank für die vielen Tipps! 
Er ist erst einmal noch in der Klinik. Auch wenn dieser Aufenthalt länger dauern wird als gedacht, da er nun auch von dort einen Norovirus hat, den er angeblich schon vor dem Aufenthalt hatte und dadurch das Verhalten ist. Von den Krankenhäusern kann man hier leider nicht viel erwarten. Also denke ich das wir defintiv mal in die Schreiambulanz gehen. Wir warten erst einmal dort ab was die Tests sagen. Sollte es keine Ergebnisse geben oder es sich nicht verbessern, gehen wir defintiv zur Schreiambulanz. 
 

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