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Stillen: abends zu wenig Milch

15. Januar 2006 um 11:54

Hallo, ihr Lieben.
Ich weiss, dass einige von euch das Problem kennen. Deshalb baue ich jetzt mal auf eure Erfahrungen.
Michel ist dreieinhalb Monate alt und wurde bisher eigentlich voll gestillt.
Vor ca. 1 1/2 Wochen hatte ich scheinbar zu wenig Milch und begann das Abpumpen, was erstmal recht frustrierend war. Es kam natürlich nicht so viel, wie mein Kleiner aus der Flasche trank. Dann habe ich abends ein paar Tage lang zugefüttert.
Nun ist es aber so, dass ich gerne weiter voll stillen möchte, unter Anderem auch, weil Michel ein Neurodermitis-Kandidat ist.
Seit drei Tagen versuche ich also wieder, ihn nur mit Stillen satt zu bekommen, was am Tag auch gut klappt. Er trinkt etwa alle zwei Stunden, selten auch erst nach drei Stunden. Ich trinke Milchbildungstee und habe überall in der Wohnung Wasserflaschen postiert, damit ich genug trinke. Auf regelmässiges Essen achte ich auch.
Nach der letzten Mahlzeit abends schläft Michel allerdings von sich aus 6 Stunden und dann nochmal 4 Stunden, hat also nachts längere Pausen. Ich hab mal versucht, ihm abends noch eine zusätzliche Mahlzeit anzudrehen, die er aber müde und quengelig verweigerte.

Mein Problem ist nun, dass er am Abend vom Stillen ganz offensichtlich nicht satt wird. Ich wechsle schon zwischendurch die Seiten, um den Milchfluss anzuregen, aber es reicht ihm nicht.
Gestern Abend haben wir drei Mal ansetzen müssen, bis er total erschöpft war und einschlief. Vorher wurde er sofort wieder wach, wenn ich ihn aus der Stillposition hochnahm, in der er eingeschlafen war.

Wie schaffe ich es, gerade zum Abend hin, genug Milch zu produzieren? Wie gesagt: ich probiere es seit drei Tagen intensiv.
Bin ich zu ungeduldig?

Das Buch "ojeh, ich wachse" habe ich. Michel müsste genau ZWISCHEN zwei Phasen stecken.

Hoffe, jemand von euch kann mir hlfen.

LG Flauschi

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15. Januar 2006 um 12:14

Genügend Milch
hallo Flauschi
Ich habe ein wenig das selbe Problem. Simon ist 3 Monate alt und kommt im Moment auch alle zwei Stunden. Nach der letzten Mahlzeit macht er jedoch noch keine längeren Pausen, das heisst er kommt auch Nachts ca alle 3 Stunden.
Wenn Michel 6 Stunden schläft, dann würde ich eigentlich darauf tippen, dass du genügend Milch hast und er genügend getrunken. Das Durchschlafen hängt nicht von der Milchmenge ab.
3 Tage sind auch noch nicht alle Welt. Bei mir dauerts auch länger als 1-2 Tage bis sich die Milchmenge steigert, also ich denke an dich und schicke dir noch ein wenig Geduld. Das wird schon!
Lg
Nemo

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15. Januar 2006 um 14:25

Hallo flauschi,
nach Deiner Beschreibung ist mir ehrlich gesagt nicht ganz klar, woraus Du schließt, dass Du nicht genug Milch hast?
Das Junior in dem Alter noch nicht ganz durchschläft, ist normal, den 6h / 4h - Rhytmus hatte mein Kleines in dem Alter auch. - Und soweit ich weiß fast alle anderen.
Das er auf dem Weg ins Bettchen wieder aufwacht ist nicht schlimm. Ich habe zu der Zeit einen Fehler gemacht: hab mein Baby immer in den Schlaf gestillt. Ergebnis war: er ist nur noch so eingeschlafen. Auch wenn er nachts wach wurde - das hieß nachts alle 2h Baby stillen, bis ich dann ein Schlaftraining machen mußte. Und das war garstig. Also, wenn Dein Baby auf dem Weg ins Bettchen aufwacht - GUT. - Auch wenn sich das sicher lautstark äußert. Wach ins Bettchen bringen, ein kleines Einschalfritual - z.B. Papi gute Nacht sagen, Mami gute Nacht sagen, Kuscheltier gute Nacht sagen, Spieluhr aufziehen - und bis die ausgelaufen ist, schläft das Kleine bestimmt.

Ich hoffe, ich konnte Dir helfen
LG nyx

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15. Januar 2006 um 14:30

Steigerung der Milchmenge
was mir noch einfällt:

Steigerung der Milchmenge dauert normal um die 3 Tage, bis sich das einpendelt, Reduzierung etwa einen Tag.

Außer Trinken und Milchbildungstee kann ich Dir nur empfehlen, ggf. nach jeder Mahlzeit vom Baby die entsprechende Seite noch mal abzupumpen, dass die wirklich leer ist, das regt die Milchbildung am meisten an.

Aber wie gesagt, ich denke nicht, dass Du das brauchst.

LG nyx

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15. Januar 2006 um 15:22

Wachstumsschub
Hallo Flauschi,
wir haben mit unserer Kleinen (auch 3,5 Monate alt) im Moment ein ähnliches Problem.
Bevor ich aber gross rumversucht habe, habe ich gleich meine Hebamme angerufen und die hat mir gesagt:"Nicht aufgeben es wäre genau die Zeit eines Wachstumsschubes und da sind alle Babys unruhig und verhalten sich so weinerlich und mürrisch." wie Dein Kleiner und meine Kleine.Sie hat mir auch den Rat gegeben für 2-3 Tage alle 2 Stunden zu stillen damit die Brust sich dem Kind anpasst. Gib nicht auf und such Dir lieber nochmal Rat bei einer Stillgruppe oder bei einer Hebamme.
Liebe Grüsse aus Berlin und viel Erfolg.
Nucksi

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15. Januar 2006 um 17:03

Woher weißt Du,
dass Du zuwenig Milch hast? Bin mir da keineswegs sicher.

Wir haben die gleichen Geschichten durch, wo wir dachten, dass meine Frau nicht genug Milch hat. Einfach weil das Kind abends noch geschrieen hat auch nach dem Trinken. Und wir haben dann auch zugefüttert.
Irgendwann ist uns klar geworden, dass er gar keinen Hunger hatte, sondern nur Nuckeln wollte. Also Schnuller rein und schon war Ruhe.

Lass Dich nicht irre machen, normalerweise reicht die Milch immer. Einfach weiter durchhalten.

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15. Januar 2006 um 19:56
In Antwort auf derpapa

Woher weißt Du,
dass Du zuwenig Milch hast? Bin mir da keineswegs sicher.

Wir haben die gleichen Geschichten durch, wo wir dachten, dass meine Frau nicht genug Milch hat. Einfach weil das Kind abends noch geschrieen hat auch nach dem Trinken. Und wir haben dann auch zugefüttert.
Irgendwann ist uns klar geworden, dass er gar keinen Hunger hatte, sondern nur Nuckeln wollte. Also Schnuller rein und schon war Ruhe.

Lass Dich nicht irre machen, normalerweise reicht die Milch immer. Einfach weiter durchhalten.

Sehe ich genauso
ich kann DEMPAPA da wirklich nur zustimmen. frag im zweifelsfalle noch mal eine hebamme oder nen (guten!) kinderarzt, ich fürchte man ist sich sonst zu leicht unsicher, will ja den kleinen nichts vorenthalten.
aber ich habe eben die gleichen erfahrungen gemacht. schreib uns doch bitte ggf. noch mal, warum genau du denkst, dass die milch nicht reicht.
ach und ein tip - wie formulier ich das am höflichsten - in punkto stillen würde ich mich nicht so ohne weiteres auf die ratschläge aus der generation unserer eltern verlassen. wenn ich auf die gehört hätte, wäre es nach 5 wochen aus mit stillen gewesen. so stille ich nach 8 1/2 monaten immer noch - natürlich zusätzlich zu mittlerer weile 3 breimahlzeiten. aber wir zwei genießen das ungemein. eine erfahrung, die nicht nur ich gemacht habe. in der zeit unserer eltern hat man das thema völlig anders gesehen.

LG nyx

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16. Januar 2006 um 8:57

Danke. Ihr habt wohl Recht.
Gestern haben waren wir auf einer Familienfeier. Und weil Michel natürlich total durcheinander war, hab ich ihm abends vor der Rückfahrt (1 1/2 Stunden Fahrt) ein Fläschchen gegeben, das er komplett ausgetrunken hat. Normalerweise hätte ihn das umhauen müssen. Aber kurz nachdem er im Bett lag (er schlief noch ca. 10 Minuten), wurde er wach und sah nach Hunger aus. Ich legte ihn an, und er trank, als hätte er den ganzen Tag noch nichts gehabt. Das machte mich doch sehr stutzig.
Deshalb bin ich mir jetzt eigentlich ziemlich sicher, dass ihr Recht habt.

@nyx: Ich dachte an zu wenig Milch, weil Michel tagsüber nach dem Stillen viel zufriedener ist. Abends bekomme ich ihn neuerdings nicht mehr von der Brust los. Das war vorher nicht so. Dass er als Stillkind nicht durchschlafen kann, weiss ich. Die 6 Stunden, die er mir gönnt, empfinde ich auch als absoluten Luxus. Er hat damit schon sehr früh angefangen.

Auf jeden Fall danke ich euch für eure Tipps. Die Sache mit dem Nuckeln wollen klingt plausibel.
Ich war nur sehr verunsichert, weil das alles mit dem Pumpen und dem Zufüttern zusammen auftrat. Und mit dem Einschlafen hatten wir vorher auch noch keine Probleme.
Wenn Probleme so plötzlich auftreten, denkt man ja erstmal, man hätte was falsch gemacht.

Ganz liebe und dankbare Grüße
Flauschi

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16. Januar 2006 um 10:11
In Antwort auf flauschi

Danke. Ihr habt wohl Recht.
Gestern haben waren wir auf einer Familienfeier. Und weil Michel natürlich total durcheinander war, hab ich ihm abends vor der Rückfahrt (1 1/2 Stunden Fahrt) ein Fläschchen gegeben, das er komplett ausgetrunken hat. Normalerweise hätte ihn das umhauen müssen. Aber kurz nachdem er im Bett lag (er schlief noch ca. 10 Minuten), wurde er wach und sah nach Hunger aus. Ich legte ihn an, und er trank, als hätte er den ganzen Tag noch nichts gehabt. Das machte mich doch sehr stutzig.
Deshalb bin ich mir jetzt eigentlich ziemlich sicher, dass ihr Recht habt.

@nyx: Ich dachte an zu wenig Milch, weil Michel tagsüber nach dem Stillen viel zufriedener ist. Abends bekomme ich ihn neuerdings nicht mehr von der Brust los. Das war vorher nicht so. Dass er als Stillkind nicht durchschlafen kann, weiss ich. Die 6 Stunden, die er mir gönnt, empfinde ich auch als absoluten Luxus. Er hat damit schon sehr früh angefangen.

Auf jeden Fall danke ich euch für eure Tipps. Die Sache mit dem Nuckeln wollen klingt plausibel.
Ich war nur sehr verunsichert, weil das alles mit dem Pumpen und dem Zufüttern zusammen auftrat. Und mit dem Einschlafen hatten wir vorher auch noch keine Probleme.
Wenn Probleme so plötzlich auftreten, denkt man ja erstmal, man hätte was falsch gemacht.

Ganz liebe und dankbare Grüße
Flauschi

Ja, stimmt
ich verstehe manchmal nicht, warum im Krankenhaus alles daran gesetzt wird, dass man stillt, andererseits aber äußerst selten gesagt wird, dass die Milchmenge sich z.B. nach der Nachfrage des Kindes bestimmt; mir hat das zumindest niemand gesagt, so dass ich auch häufig verunsichert war. Ich habe diesen Hinweis erst hier im Forum bekommen.
Auch das die Kinder einfach mal nuckeln wollen und nicht immer hungrig sind habe ich nicht gewusst.

Wie du ja vielleicht weißt habe ich zwar vier Monate voll gestillt, musste aber die ganze Zeit abpumpen. Somit hatte ich allerdings einen ganz guten Überblick über die Milchmenge. Das einzige, was bei mir wirklich geholfen hat, um die Milchmenge zu steigern war dass Pumpen. Normalerweise hat alle 2-3 Stunden gereicht, um die Milchmenge zu erhöhen musste es jede Stunde sein.

Lass dich nicht verunsichern. Ich glaube, dass es wirklich äußerst selten vorkommt, dass die Menge wirklich nicht reicht.

Gruß
kratzamkopp

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16. Januar 2006 um 10:38
In Antwort auf kratzamkopp

Ja, stimmt
ich verstehe manchmal nicht, warum im Krankenhaus alles daran gesetzt wird, dass man stillt, andererseits aber äußerst selten gesagt wird, dass die Milchmenge sich z.B. nach der Nachfrage des Kindes bestimmt; mir hat das zumindest niemand gesagt, so dass ich auch häufig verunsichert war. Ich habe diesen Hinweis erst hier im Forum bekommen.
Auch das die Kinder einfach mal nuckeln wollen und nicht immer hungrig sind habe ich nicht gewusst.

Wie du ja vielleicht weißt habe ich zwar vier Monate voll gestillt, musste aber die ganze Zeit abpumpen. Somit hatte ich allerdings einen ganz guten Überblick über die Milchmenge. Das einzige, was bei mir wirklich geholfen hat, um die Milchmenge zu steigern war dass Pumpen. Normalerweise hat alle 2-3 Stunden gereicht, um die Milchmenge zu erhöhen musste es jede Stunde sein.

Lass dich nicht verunsichern. Ich glaube, dass es wirklich äußerst selten vorkommt, dass die Menge wirklich nicht reicht.

Gruß
kratzamkopp

Das ist ja das Frustrierende!
Ich hab ja selbst mit Babys im KH gearbeitet. Und alles was ich über die Steigerung der Milchmenge wusste, hatte ich ausprobiert.
Nun weiss ich aber auch, dass Stress ein Milch-Killer ist. Und man kann sich eben auch Stress mit dem Stillen machen. (Teufelskreis) Und ich dachte: "Jetzt ist es bei mir soweit."
Wenn man so lange in der Klinik mit zu kleinen oder kranken Knirpsen zu tun hat, verliert man leider bald den Blick für`s Normale. Bei meinem Kleinen hab ich bisher immer nach Gefühl gehandelt. Nun kam eben doch wieder die Schwester durch, die sich nach Soll-Mengen richtet.

Diese "Generations"-Probleme kenne ich übrigens auch. Meine Mutter wunderte sich z.B., dass ich beide Seiten anlege. Und von ihr kam auch: "Naja, dann musst du halt zufüttern. Irgendwann ist es nun mal vorbei."
Die HEBAMME einer Freundin hat ihr übrigens auch gesagt, dass sie nur eine Seite pro Mahlzeit anlegen soll. Sie hatte so lange zu wenig Milch, bis sie die zweite Seite dazu nahm. Also, nicht mal auf die Profis kann man sich verlassen.

LG Flauschi (schon viel ruhiger)

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16. Januar 2006 um 11:02
In Antwort auf flauschi

Das ist ja das Frustrierende!
Ich hab ja selbst mit Babys im KH gearbeitet. Und alles was ich über die Steigerung der Milchmenge wusste, hatte ich ausprobiert.
Nun weiss ich aber auch, dass Stress ein Milch-Killer ist. Und man kann sich eben auch Stress mit dem Stillen machen. (Teufelskreis) Und ich dachte: "Jetzt ist es bei mir soweit."
Wenn man so lange in der Klinik mit zu kleinen oder kranken Knirpsen zu tun hat, verliert man leider bald den Blick für`s Normale. Bei meinem Kleinen hab ich bisher immer nach Gefühl gehandelt. Nun kam eben doch wieder die Schwester durch, die sich nach Soll-Mengen richtet.

Diese "Generations"-Probleme kenne ich übrigens auch. Meine Mutter wunderte sich z.B., dass ich beide Seiten anlege. Und von ihr kam auch: "Naja, dann musst du halt zufüttern. Irgendwann ist es nun mal vorbei."
Die HEBAMME einer Freundin hat ihr übrigens auch gesagt, dass sie nur eine Seite pro Mahlzeit anlegen soll. Sie hatte so lange zu wenig Milch, bis sie die zweite Seite dazu nahm. Also, nicht mal auf die Profis kann man sich verlassen.

LG Flauschi (schon viel ruhiger)

Kann mir vorstellen
dass es gar nicht mal so einfach ist, zwischen der "objektiven Krankenschwester" und der "nach instinkt handelnden Mutter" zu entscheiden.

Ich habe zwei Schwestern, von denen eine eine extrem überzeugte Stillmutter, während die andere eine überzeugte Flaschenmutter ist. Als ich längere Zeit zu Besuch bei meinen Eltern war und plötzlich aufgrund eines Wachstumsschubes mit der Milch nicht mehr hinterher kam, kannst du dir das Geschrei vorstellen: "Zufüttern...nein, häufiger pumpen...nein..." War echt total verunsichert! Habe mich dann für letzteres entschieden und bin froh darüber.

Allerdings war dann nach vier Monaten schluss, da ich einfach kaum mehr aus dem Haus gehen konnte, weil ich ständig nur noch am Pumpen war. Hab dann mit dem Zufüttern begonnen und das war wirklich eine Erleichterung.

Habt ihr im KH denn den Frauen gesagt, dass sich das Angebot nach der Nachfrage richtet und man nicht so schnell mit dem Zufüttern beginnen muss? Ich habe wirklich den Eindruck, dass das den wenigsten gesagt wurde.

lg
kratzamkopp

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16. Januar 2006 um 20:59
In Antwort auf kratzamkopp

Kann mir vorstellen
dass es gar nicht mal so einfach ist, zwischen der "objektiven Krankenschwester" und der "nach instinkt handelnden Mutter" zu entscheiden.

Ich habe zwei Schwestern, von denen eine eine extrem überzeugte Stillmutter, während die andere eine überzeugte Flaschenmutter ist. Als ich längere Zeit zu Besuch bei meinen Eltern war und plötzlich aufgrund eines Wachstumsschubes mit der Milch nicht mehr hinterher kam, kannst du dir das Geschrei vorstellen: "Zufüttern...nein, häufiger pumpen...nein..." War echt total verunsichert! Habe mich dann für letzteres entschieden und bin froh darüber.

Allerdings war dann nach vier Monaten schluss, da ich einfach kaum mehr aus dem Haus gehen konnte, weil ich ständig nur noch am Pumpen war. Hab dann mit dem Zufüttern begonnen und das war wirklich eine Erleichterung.

Habt ihr im KH denn den Frauen gesagt, dass sich das Angebot nach der Nachfrage richtet und man nicht so schnell mit dem Zufüttern beginnen muss? Ich habe wirklich den Eindruck, dass das den wenigsten gesagt wurde.

lg
kratzamkopp

Ja
Bei uns in der Klinik war das schon ganz gut. Wir haben dort auch eine Stillberaterin (die ich aber persönlich nicht leiden kann und deshalb nie fragen würde).
Aber wie gesagt, die Kinder auf meiner Station sind krank oder zu früh geboren. Somit sind das ganz andere Bedingungen. Und wenn sie entlassen werden, weisen wir immer darauf hin, dass weitere Probleme mit der Hebamme oder mit dem Ki.Arzt besprochen werden sollen. Wir bekommen ja dann nicht mehr mit wie es in den nächsten Monaten zu Hause weiter geht.
Diese Erfahrung fehlt mir.

Übrigens ist Michel heute abend ganz lieb und ohne Geschrei nach dem Stillen eingeschlafen und hat sich ohne Muckser ins Bettchen legen lassen. Er schläft seit 19.30Uhr. Und er wurde ausschliesslich gestillt.

LG Flauschi

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