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Stillen aber nicht an der Brust ;-(

15. März 2007 um 15:40 Letzte Antwort: 16. März 2007 um 10:20

Ich pumpe schon seit 3Wochen ab und gebe ihm immer die Flasche und sehr selten füttere ich zu, wenn die Muttermilch nicht reicht. So ca. alle 3Stunden pumpe ich ab und manchmal also desöfteren bekomme ich 90-100ml voll. Aber nicht immer, manchmal sind es nur 40, 50 oder 60ml.
Als ich im KH an der Brust gestillt habe, ist der Kleine immer eingeschlafen und hang 3Stunden an der Brust, weil er nicht satt wurde. Dann wurde eine Stillprobe gemacht, wo festgestellt wurde daß ich noch zu wenig Mumilch habe.
Aber seitdem ich daheim bin, wurde die Mumilch mehr also 100ml pro Flasche.
Neulich legte ich meinen Krümel an die Brust und er saugte auch schön stark aber es tat höllisch weh. Wenn ich pumpe tut es überhaupt nicht weh. Er saugte auch richtig.
Ich würde ihn so gern anlegen aber die Schmerzen sind nicht auszuhalten. Und ich denke auch daß er nicht satt werden würde da ich ja nicht weiß wieviel er wirklich getrunken hat.
Weiterhin abpumpen nimmt ganz schön Zeit in Anspruch. Wenn ich dann mal Besuch habe oder weg muss, schaffe ich es nicht zu pumpen und er bekommt die Flasche Nahrung gefüttert. Habe auch manchmal das Gefühl dass er von Mumilch nicht satt wird obwohl er 90ml trinkt.

Was soll ich nur tun???????
Bitte um Rat!!!!!

LG

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15. März 2007 um 16:47

Rat!
Ob du stillen willst, oder nicht, mußt alleine du entscheiden! Gerade am Anfang ist es oft sehr schmerzhaft, bis sich die Brust daran gewöhnt hat. Nur wenn du es willst, MUSST du ihn anlegen!!!!! Durch das Pumpen alleine hört die Milch bald ganz auf. Stillen ist unkomplizierter als man denkt. Man muss nur etwas auf das eigene Gefühl hören, ob das Kind satt ist oder nicht. Ein Kind trinkt auch nicht bei jeder Mahlzeit immer gleich viel. Beim abpumpen bekommt man nie soviel Milch heraus, wie da ist. Ich zum Beispiel habe meine beiden Kinder ein Jahr gestillt, aber beim abpumpen kam nichts, außer das Kind hat vorher getrunken.
Lies mal folgenden Eintrag in diesem Forum: Relaktion/Mutzuspruch für Mamis mit wenig Milch von annikat am 19.Jänner
Viel glück!!

Schmuppi

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15. März 2007 um 22:24

Stillen
Hallo,
Du wirst wahrscheinlich ein wenig GEduld brauchen, aber natürlich kannst Du Dein Kind voll stillen. Vorweg: Stillen tut nicht weh. Wenn es weh tut, liegt das meistens an einer falschen Anlegetechnik- ein korrektes Anlegen kann man aber leicht erlernen. Deine Pumpmenge liegt im Normbereich, aber mit der Zeit wird die Milchmenge immer weiter zurückgehen, weil die Pumpe nicht dieselbe Saugleistung schafft wie ein Säugling. Wende Dich auf jeden Fall an eine Stillberaterin, die Dir auch das korrekte Anlegen zeigen wird. So wirst Du keine Schmerzen haben, keine wunden Brustwarzen bekommen und die Milchbildung wird sich auch steigern.
Lass Dir helfen, es ist noch keine Stillmeisterin vom Himmel gefallen.
Lieben Gruß
Jula

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16. März 2007 um 10:18

(achtung - lang!) habe acht wochen
abgepumpt. bei uns war es ähnlich, mein kleiner hat am anfang immernur etwas genuckelt und ist dann erschöpft eingeschlafen. bei uns stellte es sich heraus, das er das kiss-syndrom hatte, und wegen der verspannungen nicht richtig saugen konnte ()ich will damit nicht behaupten, dein kind hätte es auch - das war nur bei uns der grund...). ich habe dann wie du abgepumpt und ihm gefüttert, während er therapiert wurde. und habe in der zeit täglich einen sud aus bockskleesamen getrunken sowie ohne ende fencheltee und weizenbier, damit die milch nicht zurückgeht. nach ca. sechs wochen habe ich ihn dann vor jeder flasche erst einmal an die brust gelegt und ihm dann erst die flasche gegeben - quasi als belohnung. und dann ab der achten rabiat gar keine flasche mehr, sondern nur noch die brust.

bei mir tat es am anfang auch trotz richtigen anlegens sehr weh. ich habe aber jedesmal darauf geachtet, dass er genug brustwarze im mund hatte und die lippen ausgestülpt waren, und wenn ich dann wusste, es ist alles richtig, habe ich tief durchgeatmet und zu meditieren versucht. nach drei tagen wurde es dann sehr viel besser, und richtig wund wurden meine brustwarzen gottseidank auch nicht (achte nur wirklich IMMER darauf, dass er richtig andockt!)

wenn du vor dem anlegen drei heiße wickel machst (das heisseste wasser aus der leitung in ein spucktuch - auswringen, auflegen, bis es kühler wird, dann nochmal heisses wasser nehmen - und das drei mal) werden übrigens die kanäle erweitert und es schmerzt weniger.

jetzt tut es nur noch manchmal beim ansaugen weh, dann nicht mehr.

ach ja, wegen der ganzen milchbildenden massnahmen anfangs hatte ich dann soviel milch, dass ich erst noch ein paar wochen mit milchstaus zu kämpfen hatte, also leicht war das thema stillen bei uns wirklich nicht... aber trotz aller widrigkeiten hat es sich gelohnt, und insgeheim bin ich jetzt bei jedem stillen stolz wie oskar!

übrigens: versuche mal, nicht mehr zuzufüttern, das kind holt sich in der regel, was es braucht. zufüttern führt zum abstillen, weil dein kind dann nicht mehr an die brust meldet, wieviel er wirklich braucht, und die brust dann weniger produziert...

wenn du noch was wissen willst, sende mir gerne eine pn, dann können wir über email kommunizieren. ich wünsch dir jedenfalls durchhaltevermögen und kraft - es lohnt sich!

lg*auchschonmama.

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16. März 2007 um 10:20
In Antwort auf ania_12888258

(achtung - lang!) habe acht wochen
abgepumpt. bei uns war es ähnlich, mein kleiner hat am anfang immernur etwas genuckelt und ist dann erschöpft eingeschlafen. bei uns stellte es sich heraus, das er das kiss-syndrom hatte, und wegen der verspannungen nicht richtig saugen konnte ()ich will damit nicht behaupten, dein kind hätte es auch - das war nur bei uns der grund...). ich habe dann wie du abgepumpt und ihm gefüttert, während er therapiert wurde. und habe in der zeit täglich einen sud aus bockskleesamen getrunken sowie ohne ende fencheltee und weizenbier, damit die milch nicht zurückgeht. nach ca. sechs wochen habe ich ihn dann vor jeder flasche erst einmal an die brust gelegt und ihm dann erst die flasche gegeben - quasi als belohnung. und dann ab der achten rabiat gar keine flasche mehr, sondern nur noch die brust.

bei mir tat es am anfang auch trotz richtigen anlegens sehr weh. ich habe aber jedesmal darauf geachtet, dass er genug brustwarze im mund hatte und die lippen ausgestülpt waren, und wenn ich dann wusste, es ist alles richtig, habe ich tief durchgeatmet und zu meditieren versucht. nach drei tagen wurde es dann sehr viel besser, und richtig wund wurden meine brustwarzen gottseidank auch nicht (achte nur wirklich IMMER darauf, dass er richtig andockt!)

wenn du vor dem anlegen drei heiße wickel machst (das heisseste wasser aus der leitung in ein spucktuch - auswringen, auflegen, bis es kühler wird, dann nochmal heisses wasser nehmen - und das drei mal) werden übrigens die kanäle erweitert und es schmerzt weniger.

jetzt tut es nur noch manchmal beim ansaugen weh, dann nicht mehr.

ach ja, wegen der ganzen milchbildenden massnahmen anfangs hatte ich dann soviel milch, dass ich erst noch ein paar wochen mit milchstaus zu kämpfen hatte, also leicht war das thema stillen bei uns wirklich nicht... aber trotz aller widrigkeiten hat es sich gelohnt, und insgeheim bin ich jetzt bei jedem stillen stolz wie oskar!

übrigens: versuche mal, nicht mehr zuzufüttern, das kind holt sich in der regel, was es braucht. zufüttern führt zum abstillen, weil dein kind dann nicht mehr an die brust meldet, wieviel er wirklich braucht, und die brust dann weniger produziert...

wenn du noch was wissen willst, sende mir gerne eine pn, dann können wir über email kommunizieren. ich wünsch dir jedenfalls durchhaltevermögen und kraft - es lohnt sich!

lg*auchschonmama.

Daas weizenbier war natürlich
alkoholfrei

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