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Stillen - ein Thema, dass ganze Generationen beschäftigt?!

27. Dezember 2017 um 15:10

Ihr lieben,

da wir an Weihnachten an beiden Feiertagen mit 4 Generation an einem Tisch saßen, ist mir extrem aufgefallen, wie das Thema Stillen ein Gesprächsstoff für alle Beteiligten war. Da waren so viele unterschiedliche Aussagen, positive und negative. Für mich war es aber interessant, dass irgendwie jeder was dazu zu sagen hatte, mich betreffend aber auch ganz allgemein. 
Meine Highlights zum Thema:
ach, wie schön, dass du die kleine allein mit deiner Milch ernähren kannst  (Uroma meiner Kinder)
Hach, toll dass das so gut mit euch klappt  (meine Schwiegermama)
also wenn sie erstmal Zähne haben, muss das ja auch nicht mehr sein  (meine Mutter)
Ein Kind mit 3 noch zu stillen, das muss ja nicht sein, das war ja der Mutter selbst unangenehm das zu zugeben. Aber da muss man sich halt mal durchsetzen (Tante meines Mannes)

und nicht zu vergessen eine Diskussion meiner beiden Omas mit meinem Vater ob meine Milch denn noch reichen würde, weil die Maus an dem Tag so unruhig war  also alle waren einstimmig der Meinung, daß das der Grund sein muss und nicht etwa der Trouble der Weihnachtstage 

Wie sind eure Erfahrungen da so? Hat bei euch da auch jeder eine Meinung und wie sieht es bei den unterschiedlichen Generationen aus?

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27. Dezember 2017 um 19:26

Hätteste mal Muttermilch auf den Ausschlag geschmiert... 

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31. Dezember 2017 um 15:40

Ganz genau. 
Aber im besten Fall lässt man sich davon gar nicht aus dem Takt bringen.
Das ist nur Borniertheit. 

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31. Dezember 2017 um 14:43

Nee, mit der Axt im Walde bei Vollmond und heulenden Wölfen, nur so ists richtig naturverbunden.

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27. Dezember 2017 um 15:19

Klar, da darf jeder gern seine Meinung haben. Ich hab meine. Gott sei Dank hat sich bei mir keiner reingehangen. Darf ja jeder machen, wie er oder sie will. 

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27. Dezember 2017 um 17:34

Eigentlich hat es nur meine Mutter interessiert, sie hat uns nicht gestillt (war ja ne Zeitlang "out" ) und sie hat mich dann immer ausgefragt, wie es sich anfühlt, wie ich das mache, wie das Baby damit zurecht kommt etc. auf Diskussionen, ob meine Milchr eicht, hätte ich aber echt keinen Bock gehabt, vor allem nicht von meinen Omas und meinem Vater 

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27. Dezember 2017 um 19:05

Jepp, die sind aber geschlossen ins Hausgeburtsfach gewechselt 

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27. Dezember 2017 um 19:26

Hätteste mal Muttermilch auf den Ausschlag geschmiert... 

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28. Dezember 2017 um 15:11
In Antwort auf triceratops177

Ihr lieben,

da wir an Weihnachten an beiden Feiertagen mit 4 Generation an einem Tisch saßen, ist mir extrem aufgefallen, wie das Thema Stillen ein Gesprächsstoff für alle Beteiligten war. Da waren so viele unterschiedliche Aussagen, positive und negative. Für mich war es aber interessant, dass irgendwie jeder was dazu zu sagen hatte, mich betreffend aber auch ganz allgemein. 
Meine Highlights zum Thema:
ach, wie schön, dass du die kleine allein mit deiner Milch ernähren kannst  (Uroma meiner Kinder)
Hach, toll dass das so gut mit euch klappt  (meine Schwiegermama)
also wenn sie erstmal Zähne haben, muss das ja auch nicht mehr sein  (meine Mutter)
Ein Kind mit 3 noch zu stillen, das muss ja nicht sein, das war ja der Mutter selbst unangenehm das zu zugeben. Aber da muss man sich halt mal durchsetzen (Tante meines Mannes)

und nicht zu vergessen eine Diskussion meiner beiden Omas mit meinem Vater ob meine Milch denn noch reichen würde, weil die Maus an dem Tag so unruhig war  also alle waren einstimmig der Meinung, daß das der Grund sein muss und nicht etwa der Trouble der Weihnachtstage 

Wie sind eure Erfahrungen da so? Hat bei euch da auch jeder eine Meinung und wie sieht es bei den unterschiedlichen Generationen aus?

Stillen oder Nicht-Stillen ist eins dieser tollen Reizthemen. Ich habe auf Grund von Frühgeburt lange dafür kämpfen müssen, dass es bei uns klappt und obwohl ich es früher nie für möglich gehalten hatte, bin ich nun eine dieser seltsamen Langzeitstillerinnen. Wenn mein Sohn nicht zu früh und viel zu klein auf die Welt gekommen wäre, hätte ich mir vielleicht nicht so den Hintern aufgerissen, damit er MuMi bekommt. Aber so wollte ich es ihm nicht noch schwerer machen, als er es ohnehin schon hatte. 

Ich werde dauernd gefragt, ob er mich schon gebissen hat. Keine Ahnung warum das viele so brennend interessiert. Und mein Opa ist auch der Meinung, dass die Milch doch irgendwann einmal leer sein muss. Meine Mutter konnte es sich auch nicht so richtig vorstellen, dass man ein Kind auch nach dem 4. Monat noch ausschließlich mit Milch satt bekommt (haben erst mit 10,5 Monaten mit Beikost angefangen, vorher hat er bei jedem Bissen gewürgt und sich übergeben).

Eine Arbeitskollegin hat auch direkt den Grund für das stündliche Aufwachen meines Sohnes gefunden: die Milch reicht natürlich nicht mehr aus und er hat Hunger (zu dem Zeitpunkt war er 6 oder 7 Monate). Joa, ein Baby, was den ganzen Tag zufrieden, fröhlich und entspannt ist, sich motorisch gut entwickelt und weiter zunimmt, hat ganz bestimmt Hunger. Klingt logisch 

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29. Dezember 2017 um 23:30

Ach.. stille ich sie vor den Omas bzw Uromas und sie weint danach,heisst es das Kind ist noch hungrig. Frage ich darauf hin ob ich ihr tatsächlich ne Flasche geben soll, sind sie schnell leise ausser meine Mama, sie hats aber such bei 4 Kindern nicht ohne geschafft und meint auch jetzt das ein Kind ohne die 1er oder 2er Milch nie richtig schlafen wird.. 

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30. Dezember 2017 um 21:12

Ich äußere mich dann auch nochmal in meinem Thread. 
Mir ging es hier nicht darum mich selbst zu beweihräuchern weil ich stille. Zumal ich meinen Großen nur teilweise und kurz gestillt habe. Ich hatte eben andere Sorgen mit ihm. 
ich finde es lediglich interessant wenn die verschiedenen Meinungen so radikal aufeinander treffen wie z.B. an den Weihnachtstagen. Jeder kann zu der Diskussion beitragen und jeder hat eine Meinung dazu. Was für mich auch völlig legitim ist. 
Wenn es dabei um mich geht, wie ich es mit meiner Tochter handhabe, lasse ich die Leute reden und "Tipps" geben. Wenn ich das Gefühl habe, die Einstellung stillen ja aber allerhöchstens 6 Monate sonst ist es pervers nimmt überhand, lasse ich ein dezentes "das natürliche Abstillalter liegt zwischen 2 und 7" fallen und freue mich über die erschrocken Gesichter und die Frage ob ich denn die kleine in der großen Pause noch stillen will   

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30. Dezember 2017 um 21:43

So ist leider immer noch die typische Auffassung, wie eine Mutter zu sein hat... ständig aufopfernd, immer kämpfend... wehe man macht es mal anders, dann hat man keinen Bock, ist eine Rabenmutter oder dressiert seine Kinder....

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31. Dezember 2017 um 8:21

Mir ist noch was eingefallen
Dadurch dass es mein erstes Kind ist, möchte ich so viel wie möglich mit ihr unternehmen, denn wenn ich wieder arbeite, wars das.
Es fängt schon im krankenhaus an, dass Krankenschwestern mir die flasche andrehen wollten und mir was mitgegeben haben. Ok gut. Das habe ich dann meiner hebi erzählt die war gleuch auf 180 warum ich den sche**s über haupt mitgenommen habe.. am selben abend (2tage nach der entbindung) hatte ich das gefühl ich rieche unten rum sehr stark, es tat weh .. 3 frauen um mich rum, keiner debkt dran zu sagen es wäre normal mach 2tagen dass man nich schmerzen hat xD sind ohne baby ins kh gefahren, aus sie hat uhr vater aufgepasst. Nach 10mik war sie schon hungrig, er total überfordert,gibt ihr das zeuh aus der flasche.
Die hebamme am nächsten morgen "tja das wars mit dem stillen." Seil sie erstmal nicht saugen wollte. Statt mit zu helfen. Wie soll das denn klappen wenn man einem so einen quatsch erzählt.
dann von jeder ecke, sie ist noch hungrig.

dann was mega krankes.. meine großeltern rufen mich an aus ihrer heimat um mir zz erzählen, was eine bekannte frischgebackene mutter denn falsch macht. Sie gibt ihrem kind die flasche weils nicht an fir brudt möchte angeblich.. aber das kann dich nicht sein, sie hat bestimmt nur keinen bock.
nach langem hin und her,  stellt dich heraus, dass das mädl (20j) das kind 1.5monate zu früh gekriegt hat,das Kind im brutkasten liegt, sie sich extra ne elektrische pumpe gekauft hat und den ganzen tag ampumpt damit das kind so wenig wir möglich zugefüttern muss. Dass das bsby eine trinkdchwäche hat, muss man glaube ich nicht dazu erzählen.
mir hat das mädl so leid getan, weil sie wie jeder mutter, sich mühe macht und aussenrum so ein mist erzählt wird.

dabn gibts da die story meiner tante, die abstilöen musste weil ihr kind ja schon 2 war.. wie kann sie nur so lange stillen. Beim anderen kind musste sie dem baby die flasche geben weil das kind keine mm haben wollte. Ein getratsche.. egal wie du dus machst, es ist falsch.
 

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31. Dezember 2017 um 11:29
In Antwort auf swingvelvet

So ist leider immer noch die typische Auffassung, wie eine Mutter zu sein hat... ständig aufopfernd, immer kämpfend... wehe man macht es mal anders, dann hat man keinen Bock, ist eine Rabenmutter oder dressiert seine Kinder....

Ich finde das schlimmste für junge Mütter ist oft,  dass jeder etwas anderes sagt und seine Meinung als das Nonplusultra verkauft.
bei meinem Großen z.B. War ich 23 und absolut unsicher anfangs. Da kam dann die eine Hebamme im Kh und erklärte mir mit dramatischer Stimme, ich müsse meinem Sohn jetzt sofort ein Fläschchen geben. Er hatte eine Neugeborenengelbsucht aber dennoch war das nicht nötig. Anstatt Hilfe zum stillen anzubieten damit das auf Dauer funktioniert, wurde ich von diversen Mitarbeitern dort mit ihren privaten Meinungen verunsichert. Dass aber die Milch nunmal erst an Tag 2 oder 3 nach der Geburt einschießt und die Babys bis dahin nicht verhungern, das sagte keine. Als ich dann auf anraten anfing abzupumpen und natürlich so gut wie nix kam war ich noch mehr verunsichert. Hab dann nach der Entlassung noch ein bisschen gestillt aber auch aufgrund meiner Unsicherheit abgepumpt und da dann fast nix kam, zugefüttert. Da hatte es sich dann bald erledigt mit dem stillen...
Bei meiner Tochter fast 6 Jahre später war ich selbstbewusster und wusste und weiß ganz genau was ich will. Hatte eine ambulante Geburt und habe weder eine Milchpumpe, noch ein Fläschchen noch eine Packung Pre Milch für den Notfall da gehabt. Ich wollte unbedingt stillen und mich davon nicht abbringen lassen. Dank meiner Hebamme läuft es mittlerweile sehr gut und ich hoffe bis mindestens zum 1. Geburtstag gerne auch bis zum. 2. zu stillen

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31. Dezember 2017 um 12:57
In Antwort auf triceratops177

Ihr lieben,

da wir an Weihnachten an beiden Feiertagen mit 4 Generation an einem Tisch saßen, ist mir extrem aufgefallen, wie das Thema Stillen ein Gesprächsstoff für alle Beteiligten war. Da waren so viele unterschiedliche Aussagen, positive und negative. Für mich war es aber interessant, dass irgendwie jeder was dazu zu sagen hatte, mich betreffend aber auch ganz allgemein. 
Meine Highlights zum Thema:
ach, wie schön, dass du die kleine allein mit deiner Milch ernähren kannst  (Uroma meiner Kinder)
Hach, toll dass das so gut mit euch klappt  (meine Schwiegermama)
also wenn sie erstmal Zähne haben, muss das ja auch nicht mehr sein  (meine Mutter)
Ein Kind mit 3 noch zu stillen, das muss ja nicht sein, das war ja der Mutter selbst unangenehm das zu zugeben. Aber da muss man sich halt mal durchsetzen (Tante meines Mannes)

und nicht zu vergessen eine Diskussion meiner beiden Omas mit meinem Vater ob meine Milch denn noch reichen würde, weil die Maus an dem Tag so unruhig war  also alle waren einstimmig der Meinung, daß das der Grund sein muss und nicht etwa der Trouble der Weihnachtstage 

Wie sind eure Erfahrungen da so? Hat bei euch da auch jeder eine Meinung und wie sieht es bei den unterschiedlichen Generationen aus?

Also, ich stille meine Tochter jetzt schon seit 11 Monaten. Sie schläft immer gut damit ein. Sehr praktisch in der Nacht, weil wir ein Elternbett haben und auch sonst: du hast halt alles dabei
mittlerweile stille ich sie 2-3 mal am Tag, manchmal trinkt sie auch seit paar Monaten Pulvermilch.

ich habe auch schon von meiner Schwiegermutter gehört, ob meine Milch noch reicht und so. Hab einfach „ja“ gesagt, weil ich da ungerne diskutieren möchte.

meine Mutter hat mir immer gesagt: „bitte, stille, bis deine Tochter 1 Jahr alt ist“. 

In meiner Generation (bin 23) höre ich oft: „du stillst noch?“

 

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31. Dezember 2017 um 13:35

Oh, Gott...

Das mit Hüttchen kenn ich gut 
 

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31. Dezember 2017 um 13:38

DIY Kaiserschnitt?
Bist du des Wahnsinns?

Lieber unter der Geburt sterben, als diese Schande der Faulheit und des Versagens. 
Und wenn du, oder dein Kind stirbt, dann nur, weil du nicht auf deinen Körper gehört hast. 

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31. Dezember 2017 um 13:50

Dito 

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31. Dezember 2017 um 13:59

Da sieht man dann immer wieder, wie nützlich nonverbale Kommunikation ist. 

Aber als 2, bald 3 fache KS Mutter müsste ich mir Gedanken über ne gepflegte dissoziative Identitätsstörung machen, wenn ich ernsthaft so denken würde. 

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31. Dezember 2017 um 14:37

Ach, manchmal, grad in Foren muss man schon schwer rätseln, ob der Andere das grade ernst meint, oder nicht.
Da kann man auch mal daneben liegen. Macht ja nix.

Dir auch alles Gute. 

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31. Dezember 2017 um 14:43

Nee, mit der Axt im Walde bei Vollmond und heulenden Wölfen, nur so ists richtig naturverbunden.

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31. Dezember 2017 um 15:40

Ganz genau. 
Aber im besten Fall lässt man sich davon gar nicht aus dem Takt bringen.
Das ist nur Borniertheit. 

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2. Januar 2018 um 9:56

Es tut mir so unglaublich leid, dass alles zu lesen. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich es bis vor kurzem nicht anders gesehen habe.. weil viele in meinem Leben dieses "och ja ich hatte nichts eben nicht mehr" bzw "mein körper gehört mir" oder "die falsche ist einfacher" Einstellung haben.
wenn ich aber bedenke, ich war bei diesem Vorbereitungskurs, und dort meinte die Hebi eben, lasst euch nichts einreden, legt das Baby jede 2-3 stunden an, auch Nachts! stellt euch nen wecker, das wird schwer werden, aber es klappt. und eben wie bei euch, da kamen dann die schwestern mit der flasche und mein kind würde verhungern. ich war echt wie ein löwe. sie hat zwar 10ml von ihnen gekriegt, aber in der spritze. alles andere konnte sie sich sonst wo hinstecken. und genau wie bei euch, hat jeder was anderes gesagt, andere "Stellungen" genannt, beim ersten mal stillen hat mir natürlich keiner geholfen so dass sie neben der brustwarze gesaugt hat. das war dann schön alles wund, ich hatte schmerzen bis zum geht nicht mehr. die hebi wurde stinkig weil ich bephanten iwann drauf habe damit es endlich weggeht. hab mich gottseidank echt oft auf mein eigenes gefühl verlassen und mich natürlich auch verunsichern lassen, aber dann drüber nachgedacht, welche konsequensen das haben könnte.
ich weiß nicht, warum es bei mir ging, und leider bei anderen nicht. eine freundin hat nur auf den rat von anderen gehört, nicht auf ihr eigenes gefühl.. erst dann als sie meinte, sie macht sich fertig. sie hasst es zu stillen, ihr kind kriegt jetzt nur die falsche. so oder so werden beide kinder gesund. ich finds schade, für alle die es wollten und es nicht geklappt hat, das zereisst es mir mein herz wirklich.
ich komme nur nicht damit klar und ich kanns nicht abstellen, wenn manche von anfang an sagen: nö keinen bock, ich will meine freiheit.
ne bekannte meines Freundes macht das so. für sie war klar, sie muss eben dinge erledigen, da kann das baby nicht mit, es  zu anstrengend. besser ist, es bleibt bei jemanden anderem. und dann sich wundern wie so es nicht täglich groß macht.. da krieg ich echt nen Anfall. bzw mit solchen frauen kann ich wenig anfangen. für mich ist es dumm, faul und selbstsüchtig. weil sie es gleich von anfang an so machen.
was anderes ist wenn ne frau nicht damit leben kann dass ihr kind an der brust saugt, weil dies und jenes passiert ist. aber dieses "nää mein kind hat nichts an meinen titten verloren" da denk ich mir echt nur.. das kind hat scheinbar nichts bei dir verloren.
ich bin ganz ehrlich, ich bin so ne halbe ökomutti, die auch ne hausgeburt haben wollte, wegen der ganzen storys ausm krankenhaus. ich konnte es mir nicht vorstellen im flurabgeschoben zu werden, weil alle kreissäle belegt sind. keine eigene hebame zu haben und wenn eine, dann ne grottige.
das dich keiner ernst nimmt über deinen kopf entscheiden, belächeln usw. dieses übereinem stehen.
und es kam genauso.. grottige hebamme, ok eigenes Zimmer, jeder belächelt einen und bei keinem fühlst du dich gut aufgehoben oder verstanden. die toilettenschüssel im zimmer war blutverschmiert, musste antibiotika nehmen. bin gott sei dank gleich nach einer nacht heim, aber.. daheim wäre ich selbst besser klargekommen mit meinem halbwissen, als mit denen.

ist euch schon mal aufgefallen, dass frauen die es sich leisten könnten, bestes beispiel, george clooney frau.. geld ohne ende, nach wochen schlank ist, weil sie gefastet hat.. um ne gute figur zu haben? dh für mich die beiden haben ja nicht wenig geld, dh. einer müsste nicht arbeiten.. denen ist es wichtiger dass sie gleich so aussehen wie vorher. und dass sie alleine iwo hingehen können.
klar find ichs auch cool wenn ich diäthalten könnte, um wieder ne top figur zu haben, aber scheint das den frauen nicht klar zu sein, wenn sie ein kind wollen?

ich hoffe ihr versteht mich nicht falsch.. und keine hier fühlt sich angegriffen.

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2. Januar 2018 um 16:45

Ich denke auch, dass viel mehr Frauen stillen würden/könnten, wenn die Unterstützung durch Krankenhaus, Hebammen, Ärzte und teils sogar Stillberater nicht so grottig wäre. Was da teilweise an Falschinformationen herausgegeben werden, ist einfach nur haarsträubend. Sobald es mal nicht nach Schema F läuft, ist man meist aufgeschmissen und auf sich allein gestellt.

Die Krankenhaushebamme hatte mir die Milchpumpe hingestellt, nix weiter erklärt und nur gemeint, ich solle auf möglichst hoher Stufe pumpen  Ich hab mir fortan die Nächte um die Ohren geschlagen (hatte ja eh nur die Milchpumpe zum Kuscheln) und alles an Infos aufgesaugt, was ich zum Thema Pumpen und Stillen finden konnte. 
Eine Stillberaterin gab es auch, die hab ich immer belagert, wenn sie da war. Dass die aber nicht so der Knaller war, hab ich erst realisiert, als ich knapp 3 Monate nach der Geburt einen Termin bei einer anderen Stillberaterin hatte. 

Als Kind nach 6 Wochen endlich heim durfte, gab es ein paar Nachsorgetermine, war fast immer eine andere Hebamme, keine konnte mir auch nur einen einzigen hilfreichen Tipp zum Thema Stillen geben. Die Termine waren fast komplett für den Hintern.

Stillen üben im Krankenhaus war ebenfalls eine Katastrophe, Kind immer schon halb am Schreien, aber ohne Wiegen kein Anlegen. 1980 lässt grüßen. Hab das Wiegen meist  "vergessen", gab natürlich Anschiss   Egal.
Viel schlimmer war, dass die diese nutzlose Stillprobe auch von den Müttern der Reifchen verlangten und sofort mit der Flasche angetobt kamen, wenn das Kind weniger als 30 (!) ml getrunken hatte. Wie bescheuert und stillfeindlich ist das denn bitte.
Und wenn man dann  hört, dass es heutzutage immer noch Hebammen gibt, die den frischgebackenen Müttern einreden, dass nur alle 4 Stunden und für maximal 15 Minuten gestillt wird, braucht man sich echt nicht mehr wundern. 
Genauso der Mist, dass Stillen am Anfang weh tun muss. Klar müssen sich die BW an die neue Belastung gewöhnen, aber wenn man vor Schmerzen umfällt, ist das ja wohl kaum normal.


 

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3. Januar 2018 um 7:55

Ich kanns oft nicht bastellen wie gesagt, weil ich der Meinung bin, so wie die Hersteller der Produkte, dass Stillen das beste fürs Kind ist.
Aber klar ist, ich würde nie einer werdenden Mutter oder Mutter meine Meinung sagen. Außer es ist meine schwester oder Kind.
Vllt kommt das wenn ich älter bin ja weg ^^

das mit dem Kind ist sehr traurig  

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6. Januar 2018 um 21:40

Mir ging es nicht um Frauen, die aus welchen Gründen auch immer nicht stillen möchten. Wir leben glücklicherweise in Zeiten, in denen jede Mutter diese Entscheidung selber trifft und das Gedeihen eines Kindes nicht von der Muttermilch abhängt.

Ich finde es traurig, wenn Frauen, die gerne stillen möchten es nicht können, weil es an fachkundiger Unterstützung fehlt. Und klar, kann es passieren, dass es trotz guter Anleitung nicht funktioniert, aber das ist wohl eher nicht der Regelfall.

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7. Januar 2018 um 15:21
In Antwort auf triceratops177

Ihr lieben,

da wir an Weihnachten an beiden Feiertagen mit 4 Generation an einem Tisch saßen, ist mir extrem aufgefallen, wie das Thema Stillen ein Gesprächsstoff für alle Beteiligten war. Da waren so viele unterschiedliche Aussagen, positive und negative. Für mich war es aber interessant, dass irgendwie jeder was dazu zu sagen hatte, mich betreffend aber auch ganz allgemein. 
Meine Highlights zum Thema:
ach, wie schön, dass du die kleine allein mit deiner Milch ernähren kannst  (Uroma meiner Kinder)
Hach, toll dass das so gut mit euch klappt  (meine Schwiegermama)
also wenn sie erstmal Zähne haben, muss das ja auch nicht mehr sein  (meine Mutter)
Ein Kind mit 3 noch zu stillen, das muss ja nicht sein, das war ja der Mutter selbst unangenehm das zu zugeben. Aber da muss man sich halt mal durchsetzen (Tante meines Mannes)

und nicht zu vergessen eine Diskussion meiner beiden Omas mit meinem Vater ob meine Milch denn noch reichen würde, weil die Maus an dem Tag so unruhig war  also alle waren einstimmig der Meinung, daß das der Grund sein muss und nicht etwa der Trouble der Weihnachtstage 

Wie sind eure Erfahrungen da so? Hat bei euch da auch jeder eine Meinung und wie sieht es bei den unterschiedlichen Generationen aus?

Hallo,

nein kann Ann ich so nicht wiedergeben. In meinem gesamten Umfeld sind alle der Meinung das stillen das beste für ein Baby sei. Flasche ist aber nicht verpönt. 

Meiner verstorbenen Oma war es sehr wichtig das ihre Enken/ Urenkel gestillt werden. Dafür hat sie sich mit 96 stark interessiert, vermutlich weil es für sie selbst eine schöne Erinnerung war. 

Ich hatte ja selbst ein Flaschenkind und 2 Stillkinder. Allesamt sind gleich entwickelt und habe die gleich starke Bindung zu mir, ich muss aber zugeben das das Stillen schöner ist und auch viel einfacher im Alltag, insbesondere bei noch keinen Babies die öfter man tag trinken bzw. anfangs den ganzen Tag  

lg

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9. Januar 2018 um 17:55

Aber wahrscheinlich u.a. deswegen, weil man es so selten sieht.

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Von: cherrylady29
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7. Januar 2018 um 16:02
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