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Stillen hat keine Vorteile

12. April 2014 um 14:14

Das wollte ich gerne mit euch teilen.
Quelle: afs.stillen.de

Unser Bezugsrahmen für die Säuglingsernährung

Wir haben einen gesellschaftlich festgelegten Bezugsrahmen für das, was normal ist und was wir normalerweise erwarten.

Der Siegeszug der künstlichen Säuglingsnahrung nach dem zweiten Weltkrieg hat dazu geführt, dass die künstliche Säuglingsernährung unser Bezugsrahmen für Säuglingsernährung überhaupt geworden ist. In diesem Rahmen ist Stillen ganz nett, wenn es klappt, aber es ist verzichtbar, denn es gibt ja die normale künstliche Säuglingsernährung, die zu normaler Gesundheit führt. Jahrelang haben wir in diesem Bezugsrahmen die Vorteile des Stillens verteidigt und das Stillen als das Beste gepriesen, besser als die normale künstliche Säuglingsernährung.

Stillen ist in diesem Rahmen nicht normal. Es muss viel Bohai darum gemacht werden, frau muss sich richtig anstrengen, um erfolgreich zu stillen, während das Flaschefüttern als völlig einfach und selbstverständlich gilt.

Der Bezugsrahmen in der Wissenschaft

Wissenschaftler bewerten in ihren Studien neue Eingriffe und Verfahren im Vergleich zum Standard, einen Eingriff in natürliche Abläufe im Vergleich zum ungestörten Ablauf, um daraus empirisch abzuleiten, ob das Bisherige beibehalten oder durch das Neue ersetzt werden sollte. Die Beweislast liegt in der evidenzbasierten Medizin immer beim neuen Verfahren. Das Nichtstillen ist in der wissenschaftlichen Forschung zum Standard geworden. Die Ergebnisse werden formuliert als: Im Vergleich zur künstlichen Ernährung [dem Standard] hat das Stillen [das neue Verfahren???] Vorteile, die Kinder sind seltener krank, die Krankenkassen sparen Kosten.

Damit bekommt das Stillen den Status eines neuen Verfahrens. Das wiederum hat zur Folge, dass dem Stillen die Beweislast aufgebürdet wird. Das Stillen muss zeigen, immer wieder zeigen, dass es besser ist als künstliche Ernährung - statt dass die künstliche Säuglingsernährung beweisen müsste, dass sie die bessere Wahl sei.

Wie oft kommen Mütter zu uns mit dem Anliegen, mein Arzt hat gesagt, ich muss abstillen. Wie kann ich ihm beweisen, dass es besser ist (oder zumindest nicht schlechter), wenn ich weiter stille?

Wir brauchen einen Wechsel des Bezugsrahmens

Die normale Säuglingsernährung ist das Stillen. Seit 300 Millionen Jahren sturmerprobt. In Körper und Seele von Mutter und Kind verankert. Das ist unser Bezugsrahmen. In diesem Rahmen hat das Stillen keine Vorteile. Es braucht nicht in höchsten Tönen gelobt zu werden. Es ist einfach die normale Säuglingsernährung. Vergleichen wir künstliche Säuglingsernährung in diesem Rahmen mit dem Stillen, wird sofort sichtbar, dass künstliche Ernährung mit Risiken und Nachteilen verbunden ist. Nicht gestillte Kinder werden häufiger krank. Nicht wir müssen beweisen, dass Weiterstillen besser ist - wenn ein Arzt, Ernährungsberater oder sonstige Experte Abstillen empfiehlt, muss er beweisen, dass das gegenüber dem Weiterstillen die bessere Wahl ist.

Psychologisch macht es einen Unterschied

In einer Befragung in den USA sagten weit über die Hälfte der Befragten, dass gestillte Kinder gesünder seien als nicht gestillte Kinder. Gleichzeitig stimmten nur sehr wenige derselben Leute dem Satz zu, dass nicht gestillte Kinder ein größeres Risiko hätten, krank zu werden. Die Vorteile des Stillens werden im Bezugsrahmen der künstlichen Säuglingsernährung als Sahnehäubchen erlebt, als zusätzliche Vitamintablette, nett zu haben, aber ohne ernstzunehmende Konsequenzen.

Erst die Änderung des Bezugsrahmens macht sichtbar, dass das Nichtstillen gegenüber dem Stillen mit Risiken und Nachteilen für Mutter und Kind verbunden ist.

Menschen sind oft eher bereit, auf Vorteile zu verzichten, als Nachteile hinzunehmen. Wenn Mütter stillen wollen und auf schlechte Bedingungen stoßen, die ihnen das Stillen erschweren oder unmöglich machen, dann geht im Bezugsrahmen der künstlichen Säuglingsernährung die Tendenz dahin, auf die Vorteile des Stillens zu verzichten. Der Bezugsrahmen des Stillens unterstützt die Mütter darin, die Benachteiligung des Nichtstillens zurückzuweisen.

Gestillt - und trotzdem krank?

Auch das kommt vor. Im Bezugsrahmen der künstlichen Säuglingsnahrung hören wir dann: Das Stillen schützt ja gar nicht gegen Krankheiten, es hat ja gar keinen Vorteil gegenüber der Flasche, mein Kind ist trotzdem krank. Im Bezugsrahmen des Stillens sehen wir: Stillen ist die normale Ernährung, verbunden mit den normalen Lebensrisiken und Krankheiten. Es hat keine Vorteile gegenüber der Norm, es ist die Norm. Damit können Erkrankungen beim gestillten Kind gelassener akzeptiert werden, in dem Wissen, dass Muttermilchersatznahrung nur ein Ersatz ist, von brauchbarer Qualität, aber gegenüber dem Stillen mit Risiken und Nebenwirkungen behaftet.

Deshalb: Stillen hat keine Vorteile

Und für wen ist das Faltblatt?

Dieses Faltblatt ist für jede und jeden, weil unser gesellschaftlicher Bezugsrahmen von uns allen geprägt wird.

Als erstes würde ich das Faltblatt dort einsetzen, wo die Gespräche darüber gleich geführt werden können:

* in der Stillgruppe
* bei Fortbildungen von Stillberaterinnen oder medizinischem Personal
* in der politischen Diskussion mit Krankenkassen, Frauenbeauftragten, bei Runden Tischen.

Eine junge Mutter im Wochenbett andererseits hat andere Anliegen und braucht andere Faltblätter. Alles zu seiner Zeit und an seinem Ort.



Utta Reich-Schottky
Biologin und AFS-Stillberaterin, Autorin von "Stillen und Stillprobleme"

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12. April 2014 um 22:17


Ich finds aber auch enorm wichtig, dass jeder SEINE Entscheidung treffen darf.

Für mich kommt das Stillen nicht mehr in Frage. Und ich nehme dabei nicht etwa bewusst einen Nachteil für mein Kind in Kauf, sondern sehe darin nur Vorteile für beide Parteien, so wie es andere beim Stillen machen.

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12. April 2014 um 22:41
In Antwort auf dahee_12136723


Ich finds aber auch enorm wichtig, dass jeder SEINE Entscheidung treffen darf.

Für mich kommt das Stillen nicht mehr in Frage. Und ich nehme dabei nicht etwa bewusst einen Nachteil für mein Kind in Kauf, sondern sehe darin nur Vorteile für beide Parteien, so wie es andere beim Stillen machen.

Aber welche Vorteile sollte denn
das nicht stillen haben?

Und wieso erkennst du die Nachteile nicht?

Sorry versteh ich nicht ganz, will dich nicht verurteilen oder so.! Jedem das seine, klar.
Aber verstehe deine Argumentation nicht

Lg

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12. April 2014 um 23:01

Oje
weis nicht was ich von solchen Texten halten soll Ich habe voll gestillt, von Anfang an ohne Probleme, aber nur vier Monate lang.
Dann bin ich auf Pre umgestiegen, fand ich viel praktischer. Meinen Sohn wars egal was er trinkt

Für mich gibt es da kein besser oder schlechter, soll jede für sich selbst entscheiden. Beides hat für mich Vor- und Nachteile. Wenn ich noch ein Kind bekomme würd ich von Anfang an stillen und Flasche kombinieren.

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13. April 2014 um 12:28
In Antwort auf delwyn_983378

Aber welche Vorteile sollte denn
das nicht stillen haben?

Und wieso erkennst du die Nachteile nicht?

Sorry versteh ich nicht ganz, will dich nicht verurteilen oder so.! Jedem das seine, klar.
Aber verstehe deine Argumentation nicht

Lg


Na die Vorteile des Nicht-Stillens sollten bekannt sein. Für mich ist es einfach nur praktisch und ich fühle mich damit viel besser. Einziger Nachteil für mich wären für mich die Kosten. Aber die Vorteile überwiegen FÜR MICH! Und so hat jeder seine eigene Meinung.

Und solche Dinge wie: "Das Beste fürs Kind!" ziehen bei mir nicht. Habe eine kerngesunde Tochter. Daneben sehe ich Stillkinder die sämtliche Krankheiten haben. Von daher hat das eine nichts mit dem anderen zu tun.

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13. April 2014 um 12:52


Dennoch muss sich auch die Mutter beim Stillen wohlfühlen. Und wenn das nicht gegeben ist, kann sich das Kind ebenfalls nicht entspannen.

Man wird nie auf einen Nenner kommen, weil jeder von seiner Meinung überzeugt ist. Für den einen ist das Stillen wunderbar, für den anderen unvorstellbar.

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13. April 2014 um 13:06
In Antwort auf evenbetter

Oje
weis nicht was ich von solchen Texten halten soll Ich habe voll gestillt, von Anfang an ohne Probleme, aber nur vier Monate lang.
Dann bin ich auf Pre umgestiegen, fand ich viel praktischer. Meinen Sohn wars egal was er trinkt

Für mich gibt es da kein besser oder schlechter, soll jede für sich selbst entscheiden. Beides hat für mich Vor- und Nachteile. Wenn ich noch ein Kind bekomme würd ich von Anfang an stillen und Flasche kombinieren.

Hmmm
Schade, dass der Text hier teilweise schon wieder falsch verstanden wird. Es geht gar nicht darum, ob man sich für oder gegen das Stillen entscheidet. Es geht lediglich darum, dass der Blickwinkel in unserer Gesellschaft verschoben ist. Wer den Text richtig liest und nicht nur überfliegt, weiß was gemeint ist.

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13. April 2014 um 13:17
In Antwort auf elisabennet

Hmmm
Schade, dass der Text hier teilweise schon wieder falsch verstanden wird. Es geht gar nicht darum, ob man sich für oder gegen das Stillen entscheidet. Es geht lediglich darum, dass der Blickwinkel in unserer Gesellschaft verschoben ist. Wer den Text richtig liest und nicht nur überfliegt, weiß was gemeint ist.

Ich
hab das schon verstanden mit dem Blickwinkel, nur kann ich das nicht nachvollziehen. Bei uns hier in der Gegend versucht jede zu stillen. Ich kenne keine die es zumindest nicht probiert hat. Man bekommt hier schon im Kh jede Unterstützung und auch von den Kinderärzten. In meinem Rübi Kurs und Pekip Kurs haben alle gestillt. Stillen ist voll in Evtl. gibt es da regionale Unterschiede?!

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13. April 2014 um 15:29
In Antwort auf evenbetter

Ich
hab das schon verstanden mit dem Blickwinkel, nur kann ich das nicht nachvollziehen. Bei uns hier in der Gegend versucht jede zu stillen. Ich kenne keine die es zumindest nicht probiert hat. Man bekommt hier schon im Kh jede Unterstützung und auch von den Kinderärzten. In meinem Rübi Kurs und Pekip Kurs haben alle gestillt. Stillen ist voll in Evtl. gibt es da regionale Unterschiede?!

Hmmm
Es geht halt nicht darum, ob stillen " in" ist. Es geht nur um den Bezugsrahmen. Stillen ist nicht besser, sondern einfach das normale, die Norm. Man muss nicht Stillen anpreisen. Es sollte einfach die natürliche Ernährung eines Säuglings sein und wenn es nicht klappt hat man zum Glück guten Ersatz. Stattdessen müssen sich viele Mütter rechtfertigen. "Ist das Kind zu leicht, ist die Milch zu dünn und sie sollen zufüttern, ist das Kind zu dick ist die Milch zu fett und es sollen das stilen soll eingeschränkt werden. Mit 6 Monaten ist die Milch eh nur noch Wasser und durchschlafen tut das Kind nicht, weil es noch gestillt wird. Wenn man dann erst über 1 Jahr hinaus ist, macht die Mutter ihr Kind abhängig und lässt es nicht los. Außerdem wird die Psyche des Kindes geschädigt." Dass ein Kind mit 2 Jahren einen Nuckel hat oder noch eine Flasche nimmt ist eher akzeptabel als wenn es nich gestillt wird. Du wirst nicht bestreiten dass diese Vorurteile in unserer Gesellschaft existieren und leider gerade von Kinderärzten und leider auch von Hebammen weitergegeben werden.

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13. April 2014 um 19:34
In Antwort auf elisabennet

Hmmm
Es geht halt nicht darum, ob stillen " in" ist. Es geht nur um den Bezugsrahmen. Stillen ist nicht besser, sondern einfach das normale, die Norm. Man muss nicht Stillen anpreisen. Es sollte einfach die natürliche Ernährung eines Säuglings sein und wenn es nicht klappt hat man zum Glück guten Ersatz. Stattdessen müssen sich viele Mütter rechtfertigen. "Ist das Kind zu leicht, ist die Milch zu dünn und sie sollen zufüttern, ist das Kind zu dick ist die Milch zu fett und es sollen das stilen soll eingeschränkt werden. Mit 6 Monaten ist die Milch eh nur noch Wasser und durchschlafen tut das Kind nicht, weil es noch gestillt wird. Wenn man dann erst über 1 Jahr hinaus ist, macht die Mutter ihr Kind abhängig und lässt es nicht los. Außerdem wird die Psyche des Kindes geschädigt." Dass ein Kind mit 2 Jahren einen Nuckel hat oder noch eine Flasche nimmt ist eher akzeptabel als wenn es nich gestillt wird. Du wirst nicht bestreiten dass diese Vorurteile in unserer Gesellschaft existieren und leider gerade von Kinderärzten und leider auch von Hebammen weitergegeben werden.

Natürlich
soll die Mutter zufüttern wenn das Kind zu leicht oder die Milch zu dünn ist. Soll das Kind lieber stundenlang brüllen und hungern weil es zu wenig erwischt? Nicht jede Mutter hat genug Milch!


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13. April 2014 um 19:45
In Antwort auf evenbetter

Natürlich
soll die Mutter zufüttern wenn das Kind zu leicht oder die Milch zu dünn ist. Soll das Kind lieber stundenlang brüllen und hungern weil es zu wenig erwischt? Nicht jede Mutter hat genug Milch!


Es
Gibt keine zu dünne muttermilch... das ist ein Märchen.

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13. April 2014 um 19:57
In Antwort auf evenbetter

Natürlich
soll die Mutter zufüttern wenn das Kind zu leicht oder die Milch zu dünn ist. Soll das Kind lieber stundenlang brüllen und hungern weil es zu wenig erwischt? Nicht jede Mutter hat genug Milch!


Dünne muttermilch
Ist ein Ammenmärchen.
Wenn die Frau Milchfrüsen hat, klappt es auch mit dem Stillen.
Angebot und Nachfrage pendeln sich ein.
LG

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13. April 2014 um 19:58
In Antwort auf alison_12487375

Es
Gibt keine zu dünne muttermilch... das ist ein Märchen.


Vielleicht keine zu dünne, aber definitiv gibt es Milch, die nicht nahrhaft genug ist.

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13. April 2014 um 19:59
In Antwort auf evenbetter

Natürlich
soll die Mutter zufüttern wenn das Kind zu leicht oder die Milch zu dünn ist. Soll das Kind lieber stundenlang brüllen und hungern weil es zu wenig erwischt? Nicht jede Mutter hat genug Milch!


Dünne muttermilch...
...gibt es nicht. Die Natur hat das schon so geregelt, dass kein Kind verhungert
Heutzutage wird nur viel zu schnell aufgegeben und falsche Infos geglaubt

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13. April 2014 um 20:01
In Antwort auf dahee_12136723


Vielleicht keine zu dünne, aber definitiv gibt es Milch, die nicht nahrhaft genug ist.

Nein
Auch das gibt es nicht

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13. April 2014 um 20:01
In Antwort auf dahee_12136723


Vielleicht keine zu dünne, aber definitiv gibt es Milch, die nicht nahrhaft genug ist.


Gibts nicht

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13. April 2014 um 20:03
In Antwort auf alison_12487375

Nein
Auch das gibt es nicht


Oh oh, na dann kann man wohl sämtliche Stillberaterinnen in Berlin und Umgebung in die Tonne kloppen.

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13. April 2014 um 20:10
In Antwort auf dahee_12136723


Oh oh, na dann kann man wohl sämtliche Stillberaterinnen in Berlin und Umgebung in die Tonne kloppen.

Schaut
Ganz danach aus

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13. April 2014 um 20:13
In Antwort auf alison_12487375

Schaut
Ganz danach aus


Genauuuuu

Stillen klappt natürlich immer!! Och, das Kind nimmt kaum bis gar nicht zu? Egal!!! Hauptsache Muttermilch

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13. April 2014 um 20:16
In Antwort auf dahee_12136723


Genauuuuu

Stillen klappt natürlich immer!! Och, das Kind nimmt kaum bis gar nicht zu? Egal!!! Hauptsache Muttermilch

Verstehe den
Witz nicht.

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13. April 2014 um 20:17
In Antwort auf alison_12487375

Nein
Auch das gibt es nicht

Und genau das ist es.
Am Nährgehalt von Muttermilch wird gezweifelt, an dem von Säuglingsmilch kaum.
Dabei wird aber kein Arzt sich eine Probe abgepumpte Milch geben lassen und diese auf den Fettgehalt testen, wäre auch Unsinn.
Alle Probleme, die bei einem vollgestillten Kind auftreten, von Bauchweh, bis zur langsameren Gewichtszunahme werden auf die Qualität des Stillens geschoben.
Statt der Mutter eine gute Stillberaterin an die Seite zu stellen, die sich das Stillverhalten genau anschaut und daraus Rückschlüsse ziehen kann, woran z.B. eine geringe Gewichtszunahme liegt um dieses Problem zu lösen, wird ihr schlicht gesagt, die Milch sei zu dünn und sie müsse zufüttern. "Experiment Stillen gescheitert".
Stillen ist heute ein Experiment.
Etwas, was man mal versuchen kann, wie Tragen, oder Familienbett, aber es wird definitiv nicht als das natürliche angesehen, sondern als etwas, was man kritisch beäugen und prüfen muss.

Natürlich muss jede Mutter selbst wissen, ob sie stillen möchte, immerhin ist es ihr Körper.
Ich gehe aber die Wette ein, dass mehr Frauen, vor Allem jüngere, stillen würden, wenn es einfach kein Experiment mehr wäre.
Ich wette, würde ich meine Schulkolleginnen fragen, wie sie zum Thema "Stillen" stehen, müssten einige erstmal überlegen, was das ist und fragte ich sie, was man zur Ernährung eines babys an Equipment benötigt, werden die meisten "Flasche" antworten.

Stillen ist nicht "das Beste", aber sehr wohl das natürlichste und sollte eigentlich das normalste sein.

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13. April 2014 um 20:21
In Antwort auf alison_12487375

Verstehe den
Witz nicht.


Es gibt eben Milch, die NICHT nahrhaft genug ist. Habe es selbst bei meiner Cousine erlebt. Sie hatte die ersten beiden weit über 3 Jahre gestillt und für sie gab es nichts anderes außer das Stillen. Da wurden sämtliche Mamas die "nur" 6 Monate oder weniger bis gar nicht gestillt haben schief angeschaut und verurteilt. Und dann kam Kind Nummer 3. Zum Ende hin hing das Kind fast dauerhaft an der Brust. Den lieben langen Tag und dennoch nahm die Kleine nicht zu. Auf sämtliche Stillberater wurde geschimpft und es wurde eine nach der anderen aufgesucht. Leider hatten alle die selbe Meinung.

Bäääm, die Milch war NICHT nahrhaft genug und daher war das Kind unterversorgt. Da brach ihre heile Welt schnell zusammen....

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13. April 2014 um 20:22
In Antwort auf euphemisma

Und genau das ist es.
Am Nährgehalt von Muttermilch wird gezweifelt, an dem von Säuglingsmilch kaum.
Dabei wird aber kein Arzt sich eine Probe abgepumpte Milch geben lassen und diese auf den Fettgehalt testen, wäre auch Unsinn.
Alle Probleme, die bei einem vollgestillten Kind auftreten, von Bauchweh, bis zur langsameren Gewichtszunahme werden auf die Qualität des Stillens geschoben.
Statt der Mutter eine gute Stillberaterin an die Seite zu stellen, die sich das Stillverhalten genau anschaut und daraus Rückschlüsse ziehen kann, woran z.B. eine geringe Gewichtszunahme liegt um dieses Problem zu lösen, wird ihr schlicht gesagt, die Milch sei zu dünn und sie müsse zufüttern. "Experiment Stillen gescheitert".
Stillen ist heute ein Experiment.
Etwas, was man mal versuchen kann, wie Tragen, oder Familienbett, aber es wird definitiv nicht als das natürliche angesehen, sondern als etwas, was man kritisch beäugen und prüfen muss.

Natürlich muss jede Mutter selbst wissen, ob sie stillen möchte, immerhin ist es ihr Körper.
Ich gehe aber die Wette ein, dass mehr Frauen, vor Allem jüngere, stillen würden, wenn es einfach kein Experiment mehr wäre.
Ich wette, würde ich meine Schulkolleginnen fragen, wie sie zum Thema "Stillen" stehen, müssten einige erstmal überlegen, was das ist und fragte ich sie, was man zur Ernährung eines babys an Equipment benötigt, werden die meisten "Flasche" antworten.

Stillen ist nicht "das Beste", aber sehr wohl das natürlichste und sollte eigentlich das normalste sein.

Hast
Du schön geschrieben.
Und verstehe einfach nicht, warum nicht oder kurzstillende Mütter sich so schnell angegriffen fühlen. Als ob jmd etwas negatives von ihnen denkt.
Ich hatte auch nen kaiserschnitt der vielleicht hätte vermieden werden können.
Ich hätte es zumindest gerne versucht.
Hab mich aber bequatschen lassen.
So geht's mit Sicherheit auch vielen Müttern mit dem stillen. Falsche Hebamme und Zack wars das.
Ist klar das man dann nicht gern was übers stillen liest.
Ich les auch nicht gern tolle geburtsberichte.

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13. April 2014 um 20:24
In Antwort auf dahee_12136723


Es gibt eben Milch, die NICHT nahrhaft genug ist. Habe es selbst bei meiner Cousine erlebt. Sie hatte die ersten beiden weit über 3 Jahre gestillt und für sie gab es nichts anderes außer das Stillen. Da wurden sämtliche Mamas die "nur" 6 Monate oder weniger bis gar nicht gestillt haben schief angeschaut und verurteilt. Und dann kam Kind Nummer 3. Zum Ende hin hing das Kind fast dauerhaft an der Brust. Den lieben langen Tag und dennoch nahm die Kleine nicht zu. Auf sämtliche Stillberater wurde geschimpft und es wurde eine nach der anderen aufgesucht. Leider hatten alle die selbe Meinung.

Bäääm, die Milch war NICHT nahrhaft genug und daher war das Kind unterversorgt. Da brach ihre heile Welt schnell zusammen....


Wieso "freust" du dich so, wenn das Stillen nicht klappt (Bääämm)?? Für mich hat Flasche geben keinen Vorteil, außer dass die Mutter mehr "Freiheiten" genießen darf .. Ist aber kein Vorteil fürs Kind.

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13. April 2014 um 20:26
In Antwort auf alison_12487375

Hast
Du schön geschrieben.
Und verstehe einfach nicht, warum nicht oder kurzstillende Mütter sich so schnell angegriffen fühlen. Als ob jmd etwas negatives von ihnen denkt.
Ich hatte auch nen kaiserschnitt der vielleicht hätte vermieden werden können.
Ich hätte es zumindest gerne versucht.
Hab mich aber bequatschen lassen.
So geht's mit Sicherheit auch vielen Müttern mit dem stillen. Falsche Hebamme und Zack wars das.
Ist klar das man dann nicht gern was übers stillen liest.
Ich les auch nicht gern tolle geburtsberichte.


Naja, aber wer sagt denn das nicht stillende Mütter das Stillen verurteilen?

Ich finds toll wenn jemand stillen KANN und das auch gern auf diesem Weg macht. Deswegen muss ICH es noch lange nicht machen.

Nur wenns dann zu solchen (wie unten beschriebenen) Situationen kommt und die Einsicht fehlt, dann macht mich sowas nachdenklich. Das Beste fürs Kind zu wollen bedeutet auch eine realistische Sicht auf die Dinge zu haben.

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13. April 2014 um 20:27
In Antwort auf dahee_12136723


Genauuuuu

Stillen klappt natürlich immer!! Och, das Kind nimmt kaum bis gar nicht zu? Egal!!! Hauptsache Muttermilch

Ich akzeptiere...
...jeden Grund warum Mamas nicht stillen möchten und ich verstehe (weil ich selber einen extrem harten Stillstart hatte), jede Mama, die sagt, dass sie diesen Stress nicht mitmachen möchte, wenn es denn nicht von Anfang an klappt. Ehrlich!
Aber ich finde es unmöglich wenn so ein Quatsch von zu wenig nahrhafter oder zu dünner Milch erzählt wird...

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13. April 2014 um 20:28
In Antwort auf dahee_12136723


Naja, aber wer sagt denn das nicht stillende Mütter das Stillen verurteilen?

Ich finds toll wenn jemand stillen KANN und das auch gern auf diesem Weg macht. Deswegen muss ICH es noch lange nicht machen.

Nur wenns dann zu solchen (wie unten beschriebenen) Situationen kommt und die Einsicht fehlt, dann macht mich sowas nachdenklich. Das Beste fürs Kind zu wollen bedeutet auch eine realistische Sicht auf die Dinge zu haben.

Hmm also
Ich mag da gar nicht so drauf eingehen. Ist ok.

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13. April 2014 um 20:28
In Antwort auf euphemisma

Und genau das ist es.
Am Nährgehalt von Muttermilch wird gezweifelt, an dem von Säuglingsmilch kaum.
Dabei wird aber kein Arzt sich eine Probe abgepumpte Milch geben lassen und diese auf den Fettgehalt testen, wäre auch Unsinn.
Alle Probleme, die bei einem vollgestillten Kind auftreten, von Bauchweh, bis zur langsameren Gewichtszunahme werden auf die Qualität des Stillens geschoben.
Statt der Mutter eine gute Stillberaterin an die Seite zu stellen, die sich das Stillverhalten genau anschaut und daraus Rückschlüsse ziehen kann, woran z.B. eine geringe Gewichtszunahme liegt um dieses Problem zu lösen, wird ihr schlicht gesagt, die Milch sei zu dünn und sie müsse zufüttern. "Experiment Stillen gescheitert".
Stillen ist heute ein Experiment.
Etwas, was man mal versuchen kann, wie Tragen, oder Familienbett, aber es wird definitiv nicht als das natürliche angesehen, sondern als etwas, was man kritisch beäugen und prüfen muss.

Natürlich muss jede Mutter selbst wissen, ob sie stillen möchte, immerhin ist es ihr Körper.
Ich gehe aber die Wette ein, dass mehr Frauen, vor Allem jüngere, stillen würden, wenn es einfach kein Experiment mehr wäre.
Ich wette, würde ich meine Schulkolleginnen fragen, wie sie zum Thema "Stillen" stehen, müssten einige erstmal überlegen, was das ist und fragte ich sie, was man zur Ernährung eines babys an Equipment benötigt, werden die meisten "Flasche" antworten.

Stillen ist nicht "das Beste", aber sehr wohl das natürlichste und sollte eigentlich das normalste sein.

Sehe ich auch so
Gerade diese Diskussion zeigt doch gerade genau das was der Text aussagt!

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13. April 2014 um 20:32
In Antwort auf liouba_11872856


Wieso "freust" du dich so, wenn das Stillen nicht klappt (Bääämm)?? Für mich hat Flasche geben keinen Vorteil, außer dass die Mutter mehr "Freiheiten" genießen darf .. Ist aber kein Vorteil fürs Kind.


Ich freue mich über sowas nicht. Das BÄÄÄM galt dem, dass es für meine Cousine ein Schlag ins Gesicht war. Eben weil sie immer gesagt hat, dass es keinen Grund gibt nicht zu stillen und andere Mamas damit böse verurteilt hat.

Freude ist hier eh das falsche Wort, denn der Kleinen ging es wirklich nicht mehr gut.

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13. April 2014 um 20:45

Klasse!
Ich finde das Faltblatt super!
Ich frage mich schon lange, warum immer wieder nicht stillende Muetter die stillenden Muetter angreifen und die Muttermilch schlecht machen muessen?

Ich bin eine ueberzeugte Stillmama, stille derzeit meine zweite Tochter und kann mir nichts schoeneres und praktischeres vorstellen! Fuer mich ist stillen aber nicht nur Nahrungsaufnahme, es ist Naehe, Intimitaet, Liebe! Ich akzeptiere aber jede Frau, die sich, aus welchen Gruenden auch immer, gegen das Stillen entscheidet! Und deshalb, liebe Flaschenmamas: Akzeptiert doch bitte auch uns Stillmamas! Versucht doch nicht immer und immer wieder, uns ein schlechtes Gewissen einreden zu wollen, indem Ihr die Qualitaet der Muttermilch bemaengelt und die Vorteile der Flasche anpreist ( waehrend das Kind schon hungrig schreit, muss Wasser abgekocht und Pulver dosiert werden, wenn es bloed laeuft ist die Flasche dann noch zu warm und das Baby verbrennt sich den Mund und das alles am besten noch mitten in der Nacht...hat schon viel vorteilhaftes, so ne Flasche)!

Und es gibt tatsaechlich keine zu "duenne" Muttermilch! Diese Diskussion musste ich schon vor 15 Jahren mit einem KIA diskutieren, der meinte, meine Tochter wuerde zu wenig zunehmen. Es stimmt, sie hat zu der Zeit nicht sehr viel zugenommen, aber es gibt nunmal gute und weniger gute Esser und meine Große hatte immer mal wieder Zeiten, in denen sie wenig gegessen hat. ABER: Sie wird im August 16 Jahre alt, ist 1,75 m groß und 59 kg schwer, geht aufs Gymnasium und schreibt auch echt ganz gute Noten. Hat ihr also nicht geschadet, meine zu "duenne" Muttermilch

In diesem Sinne, meine Minimaus hat Hunger, Mama' s Milch muss her......einen schoenen Abend!

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13. April 2014 um 20:57

Ich hätte
auch gern beide Kinder gestillt, es sollte nicht sein.

Ich finde es nur schade, dass immer noch dieser Kampf ausgetragen wird. Gelegentlich benehmen sich auch Vertreter beider Seiten daneben, es gibt ja extreme Beispiele für Nicht-Stillmütter und Stillmütter. Natürlich ist Stillen das Natürlichste und Naheliegendste, da will ich gar nichts dran rütteln, aber ich plädiere einfach immer wieder für die freie und unverurteilte Wahl der einzelnen Mutter. Selbstverständlich muss vorher eine gute Aufklärung erfolgen...zB, wie man richtig startet mit dem Stillen, damit es auch eine schöne Erfahrung wird (das fehlt mMn in ganz vielen Krankenhäusern, selbst wenn sie sich "babyfreundlich" nennen).

Ich liebe und bewundere Stillmütter, weil ich es eine unglaublich schöne Sache finde. Aber das tue ich nur, solange man mir eben auch meine Entscheidung lässt, die ich damals gefällt habe. Ich würde auch nie, nur weil ich Flasche gebe, einer Mutter raten, abzustillen, sondern nach ihrem Herzen zu gehen und sich eine gute Unterstützung zu holen.

Was ich hier sagen will? Ach, kein Plan ich wünsche mir einfach, dass dieser gesellschaftliche Kampf aufhört. Es wäre schön, wenn sich keiner mehr für die Ernährung seines Babies rechtfertigen müsste. Ich finde es genauso ok, 3 Jahre zu stillen wie ich es akzeptiere, wenn eine Mama nach 3 Tagen abstillt oder eben gar nicht.

Peace

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13. April 2014 um 20:58
In Antwort auf peigi_12829083

Klasse!
Ich finde das Faltblatt super!
Ich frage mich schon lange, warum immer wieder nicht stillende Muetter die stillenden Muetter angreifen und die Muttermilch schlecht machen muessen?

Ich bin eine ueberzeugte Stillmama, stille derzeit meine zweite Tochter und kann mir nichts schoeneres und praktischeres vorstellen! Fuer mich ist stillen aber nicht nur Nahrungsaufnahme, es ist Naehe, Intimitaet, Liebe! Ich akzeptiere aber jede Frau, die sich, aus welchen Gruenden auch immer, gegen das Stillen entscheidet! Und deshalb, liebe Flaschenmamas: Akzeptiert doch bitte auch uns Stillmamas! Versucht doch nicht immer und immer wieder, uns ein schlechtes Gewissen einreden zu wollen, indem Ihr die Qualitaet der Muttermilch bemaengelt und die Vorteile der Flasche anpreist ( waehrend das Kind schon hungrig schreit, muss Wasser abgekocht und Pulver dosiert werden, wenn es bloed laeuft ist die Flasche dann noch zu warm und das Baby verbrennt sich den Mund und das alles am besten noch mitten in der Nacht...hat schon viel vorteilhaftes, so ne Flasche)!

Und es gibt tatsaechlich keine zu "duenne" Muttermilch! Diese Diskussion musste ich schon vor 15 Jahren mit einem KIA diskutieren, der meinte, meine Tochter wuerde zu wenig zunehmen. Es stimmt, sie hat zu der Zeit nicht sehr viel zugenommen, aber es gibt nunmal gute und weniger gute Esser und meine Große hatte immer mal wieder Zeiten, in denen sie wenig gegessen hat. ABER: Sie wird im August 16 Jahre alt, ist 1,75 m groß und 59 kg schwer, geht aufs Gymnasium und schreibt auch echt ganz gute Noten. Hat ihr also nicht geschadet, meine zu "duenne" Muttermilch

In diesem Sinne, meine Minimaus hat Hunger, Mama' s Milch muss her......einen schoenen Abend!

Hehe
dem Absatz mit dem komlizierten Flasche-Bereiten muss ich widersprechen: Bei mir dauert das max. eine Minute

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13. April 2014 um 21:11
In Antwort auf bastelbiene

Hehe
dem Absatz mit dem komlizierten Flasche-Bereiten muss ich widersprechen: Bei mir dauert das max. eine Minute

Auch nachts?
Ich würde mich wahrscheinlich zehnmal verbrühen und eon kilo Milchpulver verschütten

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13. April 2014 um 21:12

Ich muss es
nochmal teilen

https://www.youtube.com/watch?v=-dw2XHMUnyE

Anschauen, lachen, nicht zu ernst nehmen

Für Handyler:
Ruin your Day, Sparrow Folk
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Weil ich heute eine ähnliche Situation hatte

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13. April 2014 um 21:14

OK
mein Masterplan:

Ich habe immer abgekochtes Wasser im Wasserkocher. Wenn Baby Hunger hat, schalte ich den ein und kann von außen ganz gut ertasten (braucht etwas Übung ), wann das Wasser eine gute Trinktempi hat. Wir haben einen Edelstahlkocher, der wird ja schnell warm bis heiß, ich weiß nicht, wie es bei Plastikgeräten ist, ich hab bei unserem alten Kocher immer einen (sauberen) kleinen Finger reingehalten. Dann kommt die komplette Wassermenge (ich hab das mit den 2/3 und 1/3 nach dem Pulver, was auf der Packung steht, nie gemacht) in die Flasche, Pulver rein, zudrehen, schwenken, fertig

Liest sich lang, geht aber gaaaanz schnell

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13. April 2014 um 21:16
In Antwort auf alison_12487375

Auch nachts?
Ich würde mich wahrscheinlich zehnmal verbrühen und eon kilo Milchpulver verschütten

Auch nachts
Hab auch kein Problem damit, dafür aufzustehen, ich muss dann eh immer pinkeln

Meine Turbotechnik steht unten

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13. April 2014 um 21:17
In Antwort auf bastelbiene

OK
mein Masterplan:

Ich habe immer abgekochtes Wasser im Wasserkocher. Wenn Baby Hunger hat, schalte ich den ein und kann von außen ganz gut ertasten (braucht etwas Übung ), wann das Wasser eine gute Trinktempi hat. Wir haben einen Edelstahlkocher, der wird ja schnell warm bis heiß, ich weiß nicht, wie es bei Plastikgeräten ist, ich hab bei unserem alten Kocher immer einen (sauberen) kleinen Finger reingehalten. Dann kommt die komplette Wassermenge (ich hab das mit den 2/3 und 1/3 nach dem Pulver, was auf der Packung steht, nie gemacht) in die Flasche, Pulver rein, zudrehen, schwenken, fertig

Liest sich lang, geht aber gaaaanz schnell

Noch
schneller, weil man nicht in die küche muss: abgekochtes heißes wasser in die thermoskanne, abgekochtes kaltes wasser in die flasche (2/3 der wassermenge), pulver vorportioniert daneben.
aby hat hunger: ein drittel heißes wasser aufschütten, milchpulver rein, schütteln, fertig

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13. April 2014 um 21:19
In Antwort auf kantasgutsein

Noch
schneller, weil man nicht in die küche muss: abgekochtes heißes wasser in die thermoskanne, abgekochtes kaltes wasser in die flasche (2/3 der wassermenge), pulver vorportioniert daneben.
aby hat hunger: ein drittel heißes wasser aufschütten, milchpulver rein, schütteln, fertig

Das macht mir nix
ich muss eh pieseln, wenn der Kleine aufwacht^^

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13. April 2014 um 21:21
In Antwort auf bastelbiene

Ich hätte
auch gern beide Kinder gestillt, es sollte nicht sein.

Ich finde es nur schade, dass immer noch dieser Kampf ausgetragen wird. Gelegentlich benehmen sich auch Vertreter beider Seiten daneben, es gibt ja extreme Beispiele für Nicht-Stillmütter und Stillmütter. Natürlich ist Stillen das Natürlichste und Naheliegendste, da will ich gar nichts dran rütteln, aber ich plädiere einfach immer wieder für die freie und unverurteilte Wahl der einzelnen Mutter. Selbstverständlich muss vorher eine gute Aufklärung erfolgen...zB, wie man richtig startet mit dem Stillen, damit es auch eine schöne Erfahrung wird (das fehlt mMn in ganz vielen Krankenhäusern, selbst wenn sie sich "babyfreundlich" nennen).

Ich liebe und bewundere Stillmütter, weil ich es eine unglaublich schöne Sache finde. Aber das tue ich nur, solange man mir eben auch meine Entscheidung lässt, die ich damals gefällt habe. Ich würde auch nie, nur weil ich Flasche gebe, einer Mutter raten, abzustillen, sondern nach ihrem Herzen zu gehen und sich eine gute Unterstützung zu holen.

Was ich hier sagen will? Ach, kein Plan ich wünsche mir einfach, dass dieser gesellschaftliche Kampf aufhört. Es wäre schön, wenn sich keiner mehr für die Ernährung seines Babies rechtfertigen müsste. Ich finde es genauso ok, 3 Jahre zu stillen wie ich es akzeptiere, wenn eine Mama nach 3 Tagen abstillt oder eben gar nicht.

Peace

Bastelbiene
Das war wunderschön gesagt! Es ist echt schade, dass viele ihren Kindern Respekt beibringen wollen, sich selbst aber nicht daran halten. Dabei will doch jede einzelne nur das Beste für ihr Kind.

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13. April 2014 um 21:25
In Antwort auf bastelbiene

Auch nachts
Hab auch kein Problem damit, dafür aufzustehen, ich muss dann eh immer pinkeln

Meine Turbotechnik steht unten

Ich merk mir die technik mal.
Nächste Woche schläft das kind meiner besten Freundin bei mir.
Dann hab ich 2 zweijährige kinder im bett.
Eins zum stillen und eins was nachts noch ne flasche braucht.
Oh gott.

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14. April 2014 um 6:24
In Antwort auf euphemisma

Und genau das ist es.
Am Nährgehalt von Muttermilch wird gezweifelt, an dem von Säuglingsmilch kaum.
Dabei wird aber kein Arzt sich eine Probe abgepumpte Milch geben lassen und diese auf den Fettgehalt testen, wäre auch Unsinn.
Alle Probleme, die bei einem vollgestillten Kind auftreten, von Bauchweh, bis zur langsameren Gewichtszunahme werden auf die Qualität des Stillens geschoben.
Statt der Mutter eine gute Stillberaterin an die Seite zu stellen, die sich das Stillverhalten genau anschaut und daraus Rückschlüsse ziehen kann, woran z.B. eine geringe Gewichtszunahme liegt um dieses Problem zu lösen, wird ihr schlicht gesagt, die Milch sei zu dünn und sie müsse zufüttern. "Experiment Stillen gescheitert".
Stillen ist heute ein Experiment.
Etwas, was man mal versuchen kann, wie Tragen, oder Familienbett, aber es wird definitiv nicht als das natürliche angesehen, sondern als etwas, was man kritisch beäugen und prüfen muss.

Natürlich muss jede Mutter selbst wissen, ob sie stillen möchte, immerhin ist es ihr Körper.
Ich gehe aber die Wette ein, dass mehr Frauen, vor Allem jüngere, stillen würden, wenn es einfach kein Experiment mehr wäre.
Ich wette, würde ich meine Schulkolleginnen fragen, wie sie zum Thema "Stillen" stehen, müssten einige erstmal überlegen, was das ist und fragte ich sie, was man zur Ernährung eines babys an Equipment benötigt, werden die meisten "Flasche" antworten.

Stillen ist nicht "das Beste", aber sehr wohl das natürlichste und sollte eigentlich das normalste sein.

Danke
Toll geschrieben!

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14. April 2014 um 12:41

Ich wusste gar nicht
dass du so eine Einstellung hast also irgendwie finde ich das hart ausgedrückt...ist bestimmt nicht mal böse gemeint von dir...

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14. April 2014 um 12:49

Aaaah
ich hatte gar nicht so weit runter gescrollt

Ich bin aber auch keine Flaschenmama, die von zu dünner MuMi spricht oder so

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14. April 2014 um 12:52

So sehe ich das auch...
...war letztens mit meinem 15-Monate-altem Trotzkopf unterwegs. Und weil mein Motzki nicht hören wollte, ist er weggerannt...mit dem Kinn genau in eine Bank rein. Das Geschrei war groß...die blutenden Wunden auf und in der Lippe auch. Man war ich da froh, dass ich stillen konnte!!! Ne Flasche hätt ich nämlich in dem Alter nachmittags nicht dabei gehabt. Nach dem Stillen ging es uns beiden dann etwas besser. Bei sowas denk ich dann...wenn gestillt werden kann, können die Verletzungen nicht sooooo schlimm sein.

ikkebins

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14. April 2014 um 12:54

Geht mir auch so
Und ich war einfach so fertig deshalb.
Ich hab eine Woche geheult und mich wie eine Versagerin gefühlt. Und wenn ich jetzt daran denke, kommen mlr immer noch die Tränen.

Ja, auch ich bin PRO stillen.
Und NEIN, ich kann die Argumente wie "Mein Baby schläft durch seit ich abgestillt habe." nicht verstehen.

ABER: natürlich muss und darf jede Frau es selbst entscheiden.


Und... Ich finde, dass so ein Faltblatt die Menschen wirklich mal zum Nachdenken anregen sollte, was in dem Fall "normal" (im Sinne von natürlich) ist.

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14. April 2014 um 12:55


In der heutigen Zeit KANN sich eine Mutter gar nicht so gesund ernähren, wie sie gerne wollen würde, denn die Umweltbelastungen sind enorm und das geht natürlich auch auf die Muttermilch über. Unsere Generation hat Tschernobyl und andere Katastrophen miterlebt- Ende.

Aber wer einem Kind sonst nichts bieten kann, definiert sich und sein Dasein gern über Muttermilch und die Stillerei. Und ja, ich habe auch gestillt, aber deswegen bin ich keine bessere Mutter.

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14. April 2014 um 12:57
In Antwort auf 3snibekki

So sehe ich das auch...
...war letztens mit meinem 15-Monate-altem Trotzkopf unterwegs. Und weil mein Motzki nicht hören wollte, ist er weggerannt...mit dem Kinn genau in eine Bank rein. Das Geschrei war groß...die blutenden Wunden auf und in der Lippe auch. Man war ich da froh, dass ich stillen konnte!!! Ne Flasche hätt ich nämlich in dem Alter nachmittags nicht dabei gehabt. Nach dem Stillen ging es uns beiden dann etwas besser. Bei sowas denk ich dann...wenn gestillt werden kann, können die Verletzungen nicht sooooo schlimm sein.

ikkebins

Häh
Wenn er am Nachmittag mal nichts gegessen hätte, wäre er aber auch nicht vom Fleisch gefallen Oder hast du ihn als Trost gestillt?

Ich käme ja nie auf die Idee ein Kind das 15 Monate alt ist überhaupt zu stillen aber jeder wie er mag.

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14. April 2014 um 12:58
In Antwort auf 3snibekki

So sehe ich das auch...
...war letztens mit meinem 15-Monate-altem Trotzkopf unterwegs. Und weil mein Motzki nicht hören wollte, ist er weggerannt...mit dem Kinn genau in eine Bank rein. Das Geschrei war groß...die blutenden Wunden auf und in der Lippe auch. Man war ich da froh, dass ich stillen konnte!!! Ne Flasche hätt ich nämlich in dem Alter nachmittags nicht dabei gehabt. Nach dem Stillen ging es uns beiden dann etwas besser. Bei sowas denk ich dann...wenn gestillt werden kann, können die Verletzungen nicht sooooo schlimm sein.

ikkebins


Hm, also ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich ein Kind in dem Alter auch nicht mehr so beruhigen würde. Ist für mich jetzt kein Argument fürs Stillen.

Wollt ich nur mal so loswerden

Ich hoffe dein Kleiner hats gut überstanden!

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14. April 2014 um 13:02

Ich denke,
ein grund, weshalb der text nicht so verstanden wird, wie er von der autorin gemeint ist, ist weil er nicht mehr zeitgemäß ist. wenn ich an die mütter denke, die ich in meinem alter im freundes- und bekanntenkreis habe, da bin ich die einzige, die nicht gestillt hat. für absolut keine andere hat sich irgendwie überhaupt die frage nach stillen oder nichtstillen gestellt. gut, die meisten davon stillen vielleicht nicht langzeit oder ein jahr voll, aber ich denke, es wird deutlich, was ich meine.

auch bei dem müttertreffen in meiner hebammenpraxis, da haben alle gestillt. ich frag mich einfach, wo hergenommen wird, dass die mehrheit heutzutage der meinung ist, muttermilch müsse sich gegen flaschennahrung bewähren? das war vielleicht vor 20 jahren noch so, aber heute doch nicht mehr.

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14. April 2014 um 13:03
In Antwort auf evenbetter

Häh
Wenn er am Nachmittag mal nichts gegessen hätte, wäre er aber auch nicht vom Fleisch gefallen Oder hast du ihn als Trost gestillt?

Ich käme ja nie auf die Idee ein Kind das 15 Monate alt ist überhaupt zu stillen aber jeder wie er mag.

Ein
15 Monate altes kind zu stillen ist genauso normal wie einem 15 Monate altem kind die Flasche zu geben.

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