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Stillen ist nicht unbedingt das Beste

2. Februar 2005 um 23:53

Einige Forscher haben herausgefunden, dass Allergien auch ueber das Stillen uebertragen werden. Im Mutterleib kriegen die Kinder das schon mit aber es kann durch Stillen schlimmer werden. Ein andere Faktor ist die gesunde Ernaehrung, alles was die Mutter aufnimmt wird uebertragen, nicht nur Nahrung, auch Stoffe die man einatmet, Cremes auf der Haut, Haarfaerbemittel. Als ich mich gegen das Stillen entschied bezeichneten mich Familienmitglieder als herzlos, egoistisch, ich wuerde dem Kind eine schlechte Gesundheit geben und all so was. Nun ja, meine Tochter ist jetzt 8 Monate alt, bester Gesundheit, keine Allergien, keine Erkaeltung, mein Mann und ich hatten beide Bronchitis, ich hatte ihn angesteckt aber meine Tochter kam davon. Sie ist groesser und staerker als 95 % der Babies ihrer Altersklasse, weiter entwickelt und insgesamt bester Gesundheit. Der Sohn meines Cousins hingegen, mein groesster Kritiker, ist unterernaehrt, konnte wegen schwacher Gesundheit nicht geimpft werden und ist staendig krank. Das sind nur meine Erfahrungen, wollte nur den Muettern die noch im Entscheidungskampf sind mitteilen, dass Muttermilch nicht unbedingt immer die beste Alternative ist und dass die heutige Dosenmilch durchaus mit der Muttermilch mithalten kann, vor allem wenn Mutter sich nicht 100%ig an die gute Ernaehrung haelt und vielen Schadstoffen ausgesetzt ist.
Gruss
Texas

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3. Februar 2005 um 10:24

Welche Forscher waren das?
Welche Studien besagen, daß Stillen nicht das beste ist?
Das hätte ich gerne schwarz-auf-weiß!
Durch das Stillen überträgt man keine Allergien - wo hast Du das denn her? Es kann höchstens sein, daß ein Kind zB gg die Kuhmilcheiweiss in der Ernährung der Mutter allergisch ist, das zeigt sich dann natürlich, ist aber kein Argument gegen das Stillen. Tierisches Eiweiß ist eben nichts für Babies, Säuglingsnahrung (auf Basis von tier. Eiweiß) kann deshalb eben nicht mithalten, höchtens unzulänglich substituieren.
Daß es auch allergische Stillkinder oder allergiefreie Flaschenkinder gibt, widerlegt keinesfalls die allergievorbeugende Wirkung des Stillens.
Ja, ein Kind nimmt durch das Stillen auch Schadstoffe auf, weswegen zB ein zu starker Abbau der Fettreserven in der frühen Stillzeit nicht angeraten ist, da diese viele über die Jahre gespeicherte Schadstoffe enhalten und an die Muttermilch abgeben. Beim 2. Kind ist das Niveau der Schadstoffe jedoch sehr gering. Außerdem wiegt der positive Einfluß auf die Gesundheit der Kinder (vor allem auch langfristig) die Schadstoffaufnahme in jedem Fall auf.
Zum langfristigen Einfluß auf die Gesundheitein Beispiel: das Risiko übergewichtig zu werden, sinkt je länger man gestillt wurde bis auf 0,8% (2Jahre)- demgegenüber steht ein Risiko von 4,5% bei nichtgestillten Kindern.
Die WHO empfiehlt eine Stillzeit von 6Monaten VOLL und darüberhinaus, mit entsprechender Beikost noch mind. bis zum 2. Lebensjahr! Dies ist die OFFIZIELLE Stillempfehlung und keine "einige-Forscher-haben-herausgefunden-Meinung" von mir.

Der einzigen Gründe gegen das Stillen sind für mich

- med. Gründe (Mutter od. Kind so krank, oder so große Probleme, daß es nicht angezeigt ist)
- Frau möchte (aus welchem Grund auch immer) nicht stillen - letztenendes ist es ihre Entscheidung!

Phyllis

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3. Februar 2005 um 13:22

Deine
anekdotische Evidenz in Ehren, aber hier verhält es sich wie mit dem Onkel Harald, der fünf Packungen Zigaretten am Tag geraucht hat und dennoch 80 Jahre alt geworden ist. Und als Gegenbeweis dient dann der Nachbar, der nie geraucht hat, und mit 36 gestorben ist...
Weißt du, ob dem Sohn deines Cousins nicht noch wesentlich schlechter gegangen wäre, hätte er "Dosenmilch" bekommen?
Die Studie würd mich auch mal interessieren! Schon bekannt, wer die in Autrag gegeben hat? Vielleicht zufällig ein "Dosenmilchhersteller"???

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3. Februar 2005 um 18:13
In Antwort auf leta_12706627

Welche Forscher waren das?
Welche Studien besagen, daß Stillen nicht das beste ist?
Das hätte ich gerne schwarz-auf-weiß!
Durch das Stillen überträgt man keine Allergien - wo hast Du das denn her? Es kann höchstens sein, daß ein Kind zB gg die Kuhmilcheiweiss in der Ernährung der Mutter allergisch ist, das zeigt sich dann natürlich, ist aber kein Argument gegen das Stillen. Tierisches Eiweiß ist eben nichts für Babies, Säuglingsnahrung (auf Basis von tier. Eiweiß) kann deshalb eben nicht mithalten, höchtens unzulänglich substituieren.
Daß es auch allergische Stillkinder oder allergiefreie Flaschenkinder gibt, widerlegt keinesfalls die allergievorbeugende Wirkung des Stillens.
Ja, ein Kind nimmt durch das Stillen auch Schadstoffe auf, weswegen zB ein zu starker Abbau der Fettreserven in der frühen Stillzeit nicht angeraten ist, da diese viele über die Jahre gespeicherte Schadstoffe enhalten und an die Muttermilch abgeben. Beim 2. Kind ist das Niveau der Schadstoffe jedoch sehr gering. Außerdem wiegt der positive Einfluß auf die Gesundheit der Kinder (vor allem auch langfristig) die Schadstoffaufnahme in jedem Fall auf.
Zum langfristigen Einfluß auf die Gesundheitein Beispiel: das Risiko übergewichtig zu werden, sinkt je länger man gestillt wurde bis auf 0,8% (2Jahre)- demgegenüber steht ein Risiko von 4,5% bei nichtgestillten Kindern.
Die WHO empfiehlt eine Stillzeit von 6Monaten VOLL und darüberhinaus, mit entsprechender Beikost noch mind. bis zum 2. Lebensjahr! Dies ist die OFFIZIELLE Stillempfehlung und keine "einige-Forscher-haben-herausgefunden-Meinung" von mir.

Der einzigen Gründe gegen das Stillen sind für mich

- med. Gründe (Mutter od. Kind so krank, oder so große Probleme, daß es nicht angezeigt ist)
- Frau möchte (aus welchem Grund auch immer) nicht stillen - letztenendes ist es ihre Entscheidung!

Phyllis

Einer Mutter...
... die z.B. raucht, Alkohohl zu sich nimmt, sich generell sehr schlecht ernährt, würde ich auch vom Stillen abraten.

Ansosnsten kenne ich auch keine einzige Studie, die besagt, dass es etwas Besseres als Muttermilch gibt (zumindest in den sog. "Industrienationen")

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3. Februar 2005 um 18:30
In Antwort auf leta_12706627

Welche Forscher waren das?
Welche Studien besagen, daß Stillen nicht das beste ist?
Das hätte ich gerne schwarz-auf-weiß!
Durch das Stillen überträgt man keine Allergien - wo hast Du das denn her? Es kann höchstens sein, daß ein Kind zB gg die Kuhmilcheiweiss in der Ernährung der Mutter allergisch ist, das zeigt sich dann natürlich, ist aber kein Argument gegen das Stillen. Tierisches Eiweiß ist eben nichts für Babies, Säuglingsnahrung (auf Basis von tier. Eiweiß) kann deshalb eben nicht mithalten, höchtens unzulänglich substituieren.
Daß es auch allergische Stillkinder oder allergiefreie Flaschenkinder gibt, widerlegt keinesfalls die allergievorbeugende Wirkung des Stillens.
Ja, ein Kind nimmt durch das Stillen auch Schadstoffe auf, weswegen zB ein zu starker Abbau der Fettreserven in der frühen Stillzeit nicht angeraten ist, da diese viele über die Jahre gespeicherte Schadstoffe enhalten und an die Muttermilch abgeben. Beim 2. Kind ist das Niveau der Schadstoffe jedoch sehr gering. Außerdem wiegt der positive Einfluß auf die Gesundheit der Kinder (vor allem auch langfristig) die Schadstoffaufnahme in jedem Fall auf.
Zum langfristigen Einfluß auf die Gesundheitein Beispiel: das Risiko übergewichtig zu werden, sinkt je länger man gestillt wurde bis auf 0,8% (2Jahre)- demgegenüber steht ein Risiko von 4,5% bei nichtgestillten Kindern.
Die WHO empfiehlt eine Stillzeit von 6Monaten VOLL und darüberhinaus, mit entsprechender Beikost noch mind. bis zum 2. Lebensjahr! Dies ist die OFFIZIELLE Stillempfehlung und keine "einige-Forscher-haben-herausgefunden-Meinung" von mir.

Der einzigen Gründe gegen das Stillen sind für mich

- med. Gründe (Mutter od. Kind so krank, oder so große Probleme, daß es nicht angezeigt ist)
- Frau möchte (aus welchem Grund auch immer) nicht stillen - letztenendes ist es ihre Entscheidung!

Phyllis

Missverstanden
Hallo Ihr zwei,
da habt ihr mich missverstanden, ich mache hier keine Werbung fuer Dosenmilch und ich sagte auch keinesfalls, dass Stillen Allergien ausloest oder krank macht.
Was ich sagen wollte, aus meiner Erfahrung gibt es sehr viele werdende Muetter, die sich unter Druck setzen lassen bei ihrer Entscheidung; von Verwandten, "Experten", die sagen dass "Dosenkinder" definitiv benachteiligt sind und die werdende Mutter im Glauben lassen dass sie, wenn sie nicht stillt, ihrem Kind etwas raubt oder es verletzt. Frauen, die, aus welchen Gruenden auch immer, nicht Stillen wollen oder Aneigung dagegen empfinden, sollten sich nicht unter Druck setzen lassen, denn das Stillen, wenn es nur gemacht wird um andere zu besaenftigen, Erwartungen zu erfuellen und die Mutter sich dabei nicht gut fuehlt, kann nicht gut sein, denn diese Antihaltung wird auf das Kind uebertragen und ist nicht foerdend fuer die Mutter-Kind Beziehung. Mein Beispiel war halt nur ein BEISPIEL, keine Verallgemeinerung. Die heutige Dosenmilch ist nicht mehr vergleichbar mit der Milch aus dem 70igern, sie enthaelt Lipide und DHA und ARA, Naehrstoffe die auch in Brustmilch enthalten sind und keine Frau sich Vorwuerfe machen lassen soll wenn sie sich, warum auch immer, gegen das Stillen entscheidet. Das war eigentlich alles. Diese Studie, das habe ich in einem Elternmagazin gelesen, vor 10 Monaten, woher das kam und wer das in Auftrag gab, daran kann ich nicht erinnern, fand das halt nur interessant.
Gruss
Texas

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7. Februar 2005 um 12:09
In Antwort auf raina_12112223

Einer Mutter...
... die z.B. raucht, Alkohohl zu sich nimmt, sich generell sehr schlecht ernährt, würde ich auch vom Stillen abraten.

Ansosnsten kenne ich auch keine einzige Studie, die besagt, dass es etwas Besseres als Muttermilch gibt (zumindest in den sog. "Industrienationen")

Einverstanden, honigbrot...
...wobei ich hoffe, daß diese Mütter auch gar nicht stillen wollen...
Phyllis

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20. Februar 2005 um 14:52
In Antwort auf leta_12706627

Einverstanden, honigbrot...
...wobei ich hoffe, daß diese Mütter auch gar nicht stillen wollen...
Phyllis

Da gibt es leider sehr viele...
ich bín Mutter von vier Kindern und Großmutter, meine Meinung über das Stillen: Vielen Frauen fühlen sich heutzutage derart unter Druck gesetzt und die Erwartung ihrer Familie und der Gesellschaft ist so hoch das sie unbedingt stillen wollen. Ich bin der Meinung, solange dies alles natürlich abgeht ist es in Ordnung und schadet dem Kind nicht weiter, sobald es Stress wird (und das ist leider viel zu oft der Fall), mit Stress meine ich weil die Nachbarin stillt, muss ich es auch unbedingt bis es 2 J. ist stillen, finde ich hört der Stillspass auf...., heutzutage gibt es wírklich gute Nahrung, die man dem Baby geben kann. Klar gibt es da viele Widersacher, die meinen, das "Dosenfrass" nicht so doll ist fürs Baby. Da kann ich nur sagen, wie ernährt die Mutter sich, wie verhält die Mutter sich, denn alles was Mutter zu sich nimmt, geht in die Muttermilch und somit nimmt sie der Säugling auf, die Schadstoffe, die Stressstoffe usw....! Ich habe von Frauen gehört, die sich nicht getrauen, ihrem Baby in der Öffentlichkeit die Flasche zu geben, weil sie Angst haben von anderen Frauen, als Rabenmutter abgestempelt zu werden. Dann sollte man sich vielleicht die Frauen mal anschauen, die da superlange stillen und meinen die wären ganz toll und würden ihrem Kinde nur das Beste gönnen. Sind es nicht oft egoistische Hintergründe, wie z. B. Geldsparen, Figur schnell wieder auf dem normalen Level. Wie oft habe ich gesehen wie Frauen von gestillten Babys, sich gemütlich die Zigarette danach ansteckten und meinten, mit der nächsten Mahlzeit geht das schon wieder..., wir atmen ja auch sonst soviele Umweltgifte ein..., also kommtes auf das Zigarettchen auch nicht darauf an. Nein, klar, hauptsache wir stillen und beruhigen unser Gewissen. Prost Mahlzeit...!
PS: Habe meine Kinder alle gestillt!! Also keine Gegnerin, aber ich verstehe Frauen die nicht stillen!!!!!

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