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Stillen mit Hütchen

25. November 2006 um 19:49 Letzte Antwort: 21. Januar 2010 um 11:01

Mein Sohn nimmt meine Brust nur mit Stillhütchen. Es klappt auch alles super und habe keine Probleme. Nun habe ich aber schon von zwei Müttern gehört, welche auch nur mit Hütchen stillen konnten, dass deswegen die Milch irgendwann mal weg blieb( nach zwei Monaten ungefähr). Die Hebammen hätten ihnen erklärt, es würde an den Hütchen liegen. Kann mir da jemand weiterhelfen, ist das so??

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25. November 2006 um 22:01

Nein!
Definitiv nicht! Ich selbst habe 6 Monate voll mit Stillhütchen gestillt und ich hatte weiss Gott nicht wenig Milch
Ich hab dann mit Beikost angefangen und letzte Woche dann erfolgreich abgestillt, Luca ist jetzt 8 Monate und 1 Woche alt
Mir würde jetzt zB auch kein Argument einfallen, warum die Milch versiegen soll, bloss weil man ein Hütchen benutzt
Also, mach dir keine Sorgen, die Milch geht nicht weg

LG
Klonie mit Luca

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26. November 2006 um 10:21
In Antwort auf klonie

Nein!
Definitiv nicht! Ich selbst habe 6 Monate voll mit Stillhütchen gestillt und ich hatte weiss Gott nicht wenig Milch
Ich hab dann mit Beikost angefangen und letzte Woche dann erfolgreich abgestillt, Luca ist jetzt 8 Monate und 1 Woche alt
Mir würde jetzt zB auch kein Argument einfallen, warum die Milch versiegen soll, bloss weil man ein Hütchen benutzt
Also, mach dir keine Sorgen, die Milch geht nicht weg

LG
Klonie mit Luca

Stillhütchen
ich habe auch gehört dass manche sogar ganze Zeit mit Stillhütchen stillen - aber als Argument dass die Milch mit der Zeit weniger wird ist dass die Brustwarze von Kind nicht richtig stimuliert wird , es wird ja eben durch die Stimulanz die Milchproduktion angeregt , und mit Stillhut soll dieser Effekt ausbleiben . Meine Bekannte konnte auch nur damit stillen - aber wirklich nicht lang , sie hat schon mit 5- 6 Wochen angefangen zuzufüttern weil die Milch nicht genug da war . Es gibt aber auch bestimmt positive Berichte von manch anderen Muttis .

LG

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26. November 2006 um 10:53
In Antwort auf katarina123

Stillhütchen
ich habe auch gehört dass manche sogar ganze Zeit mit Stillhütchen stillen - aber als Argument dass die Milch mit der Zeit weniger wird ist dass die Brustwarze von Kind nicht richtig stimuliert wird , es wird ja eben durch die Stimulanz die Milchproduktion angeregt , und mit Stillhut soll dieser Effekt ausbleiben . Meine Bekannte konnte auch nur damit stillen - aber wirklich nicht lang , sie hat schon mit 5- 6 Wochen angefangen zuzufüttern weil die Milch nicht genug da war . Es gibt aber auch bestimmt positive Berichte von manch anderen Muttis .

LG

Die Milchmenge
bestimmt sich letztlich durch die Nachfrage und weniger durch die Stimulanz der Brustwarze, zumal ich nicht erkennen kann, warum diese bei einem Stillhütchen weniger gegeben ist (direkter Kontakt wäre mir zu weit hergeholt).

Ich habe vier Monate abgepumpt und es hat auch gut geklappt, direkte Stimulanz der Brustwarze war also auch nicht gegeben.
Man muss halt beachten, dass viele Frauen nach zwei/drei Monaten abstillen und es da auf das Stillhütchen zu schieben ist natürlich etwas einfacher. Aber auch ohne Stillhütchen stillen viele Frauen nach dieser Zeit ab.

lg
Stefanie

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26. November 2006 um 15:34

Hallo!
Ich habe meinen Sohn die ersten 3 Monate auch mit Stillhütchen gestillt.Bei mir ist die Milch nicht weniger geworden.Nach drei Monaten hatte ich ihn dann endlich soweit das er auch ohne an die Brust gegangen ist.Er ist jetzt 8 Monate und ich stille ihn noch Nachts.LG Margit

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27. November 2006 um 15:59
In Antwort auf runa_12850644

Die Milchmenge
bestimmt sich letztlich durch die Nachfrage und weniger durch die Stimulanz der Brustwarze, zumal ich nicht erkennen kann, warum diese bei einem Stillhütchen weniger gegeben ist (direkter Kontakt wäre mir zu weit hergeholt).

Ich habe vier Monate abgepumpt und es hat auch gut geklappt, direkte Stimulanz der Brustwarze war also auch nicht gegeben.
Man muss halt beachten, dass viele Frauen nach zwei/drei Monaten abstillen und es da auf das Stillhütchen zu schieben ist natürlich etwas einfacher. Aber auch ohne Stillhütchen stillen viele Frauen nach dieser Zeit ab.

lg
Stefanie

Kratzamkopp
ich habe wirklich nichts gegen Stillhütchen , ich habe ja selbst welche , nur ich vermeide sie zu benutzen , aus meinen Brustwarzen hat es anfangs sogar geblutet und ich hatte Angst dass mein Baby die Kruste nicht mal verschluckt die sich auf beiden Seiten gebildet hatte *pfui* , aber ich habe mir gesagt - ich mache weiter "bis zum geht nix mehr" - und ich habe es geschafft - es tut nix mehr weh und der Kleine hat auch gelernt die Brustwarze zu nehmen- ich habe ja auch flache Brustwarzen ...nur in letzter Zeit schreit er immer wieder mal die Brust an - da tue ich dann Stillhütchen drauf- dann nimmt er die Brust - aber dann nehme ich Stillhütchen nach paar Sekunden schnell weg und er saugt dann ohne weiter , also praktisch nur zum "ansaugen" . Natürlich soll man sich beim Stillen helfen wo man nur kann - hauptsache Baby bekommt Muttermilch - aber es wird wirklich von allen Seiten vor Stillhütchen gewarnt - auch da wo ich in der Entbindungs-Klinik war , haben die Frauen nur im schlimmsten Fall und dann auch ungern die Dinger gebracht , man kann auch überall lesen dass damit mit der Zeit die Milch weniger wird , Hebammen haben was dagegen - von den Stillorganisationen ganz zu schweigen . Umsomehr freut es mich zu hören/lesen dass manche Frauen trotzdem mit Erfolg über Monate damit gestillt haben , ist doch toll, besser als Verion "Fläschchen geben" ist es sicher .

LG

LG

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28. November 2006 um 13:11
In Antwort auf katarina123

Kratzamkopp
ich habe wirklich nichts gegen Stillhütchen , ich habe ja selbst welche , nur ich vermeide sie zu benutzen , aus meinen Brustwarzen hat es anfangs sogar geblutet und ich hatte Angst dass mein Baby die Kruste nicht mal verschluckt die sich auf beiden Seiten gebildet hatte *pfui* , aber ich habe mir gesagt - ich mache weiter "bis zum geht nix mehr" - und ich habe es geschafft - es tut nix mehr weh und der Kleine hat auch gelernt die Brustwarze zu nehmen- ich habe ja auch flache Brustwarzen ...nur in letzter Zeit schreit er immer wieder mal die Brust an - da tue ich dann Stillhütchen drauf- dann nimmt er die Brust - aber dann nehme ich Stillhütchen nach paar Sekunden schnell weg und er saugt dann ohne weiter , also praktisch nur zum "ansaugen" . Natürlich soll man sich beim Stillen helfen wo man nur kann - hauptsache Baby bekommt Muttermilch - aber es wird wirklich von allen Seiten vor Stillhütchen gewarnt - auch da wo ich in der Entbindungs-Klinik war , haben die Frauen nur im schlimmsten Fall und dann auch ungern die Dinger gebracht , man kann auch überall lesen dass damit mit der Zeit die Milch weniger wird , Hebammen haben was dagegen - von den Stillorganisationen ganz zu schweigen . Umsomehr freut es mich zu hören/lesen dass manche Frauen trotzdem mit Erfolg über Monate damit gestillt haben , ist doch toll, besser als Verion "Fläschchen geben" ist es sicher .

LG

LG

Liebe Katharina,
Ich wollte nicht, dass du dich in irgendeiner Weise angegriffen fühlst, es ging mir nur darum, die Aussagen einiger Leute/Hebammen einmal zu hinterfragen.

Auch Hebammen geben leider manchmal sehr viel Mist von sich und ich persönlich fahre mit der Strategie es einfach mal ganz nüchtern zu betrachten häufig besser.

Vielleicht noch ein Beispiel: Unsere Hebamme aus dem Geburtsvorbereitungskurs hat uns damals erzählt, dass hinsichtlich der Fortbewegung mit Kind eigenltich alles egal sei, Hauptsache der Kinderwagen bzw. das Kind schaue in Richtung Mutter, ansonsten wäre das SChreikind vorprogrammiert. Dreimal darfst du raten, in welche Richtung sich unser Kinderwagen NICHT stellen ließ . Ich habe damals nächtelang nicht schlafen können vor lauter Panik und war kurz davor mir einen neuen zu kaufen. Gott sei Dank hat mein Freund mich davon abgehalten

Mit Stillhebammen habe ich auch nicht wirklich gute Erfahrungen gemacht und ich war irgendwann froh einfach innerlich abgeschlossen zu haben und "in Ruhe" abzupumpen. Immerhin 4 Monate lang , viel länger wäre es mit direkten Stillen wahrscheinlich auch nicht gewesen.

LG
Stefanie

P.S. Habe meinen Freund gefragt, was er von der Theorie der Stimulanz hält und er kann es sich sehr wohl vorstellen. Also 1 zu 0 für dich...

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29. November 2006 um 8:48
In Antwort auf runa_12850644

Liebe Katharina,
Ich wollte nicht, dass du dich in irgendeiner Weise angegriffen fühlst, es ging mir nur darum, die Aussagen einiger Leute/Hebammen einmal zu hinterfragen.

Auch Hebammen geben leider manchmal sehr viel Mist von sich und ich persönlich fahre mit der Strategie es einfach mal ganz nüchtern zu betrachten häufig besser.

Vielleicht noch ein Beispiel: Unsere Hebamme aus dem Geburtsvorbereitungskurs hat uns damals erzählt, dass hinsichtlich der Fortbewegung mit Kind eigenltich alles egal sei, Hauptsache der Kinderwagen bzw. das Kind schaue in Richtung Mutter, ansonsten wäre das SChreikind vorprogrammiert. Dreimal darfst du raten, in welche Richtung sich unser Kinderwagen NICHT stellen ließ . Ich habe damals nächtelang nicht schlafen können vor lauter Panik und war kurz davor mir einen neuen zu kaufen. Gott sei Dank hat mein Freund mich davon abgehalten

Mit Stillhebammen habe ich auch nicht wirklich gute Erfahrungen gemacht und ich war irgendwann froh einfach innerlich abgeschlossen zu haben und "in Ruhe" abzupumpen. Immerhin 4 Monate lang , viel länger wäre es mit direkten Stillen wahrscheinlich auch nicht gewesen.

LG
Stefanie

P.S. Habe meinen Freund gefragt, was er von der Theorie der Stimulanz hält und er kann es sich sehr wohl vorstellen. Also 1 zu 0 für dich...

Kratzamkopp
von Psycho-Kram der Ärzte und Hebammen hatte ich auch schon mal die Nase voll Eins von vielen Beispielen : Das Baby MUSS Augenkontakt halten während es trinkt ( egal ob Brust oder Flasche ) - meine Kinder haben das selten getan - die gucken sich eher die Gegend an ... als meine Tochter als Baby ( damals ca. 2 Monate alt ) ins Krankenhaus musste , hat eine Schwester gesagt : Die Kleine hält kein Blickkontakt beim trinken - sie hat autistische Züge - die Autisten vermeiden Blickkontakt ! Was glaubst du welche Sorgen ich mir gemacht habe . Meine Tochter ist inzwischen 6 Jahre alt , ganz normales Mädchen , fällt im Kindergarten nicht auf ( ausser dass sie nicht mit jedem spielen will ) , und ist definitiv NICHT AUTISTISCH !
So ist es mit vielen Sachen bei Kindererziehung- egal ob es um Stillen, Flasche , Motorik und weiss der Geier was geht - es gibt bestimmte Richtlinien a denen aber immer wieder mal auch GANZ NORMALE Kinder nicht folgen .
Deswegen soll und darf jede Mutti so machen wie sie es am besten für sie und ihr Kind findet .

Gruss

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10. Dezember 2006 um 15:38

Hallo
NEIN!!!
das liegt nicht an den hütchen! ich habe meine kleine von anfang an mit hütchen gestillt 8 1/2 Monate lang und hatte immer viel und genügend milch.
bis jetzt... stress und krankheit haben bei mir zum Milchstopp geführt!

.... meine stillberaterin hat auch gemeint meine milch würde da bald nicht mehr reichen. keine ahnung wiedie auf sowas kommen bei mir hats super geklappt mit hütchen!

lg LIN

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21. Januar 2010 um 11:01

Hütchen => Keine Panik!
Hallo zusammen ,
ich habe meine heute 9 Monate alte Tochter ebenfalls über 6 Monate mit Hütchen voll gestillt. Ich hatte immer ausreichend Milch. Ich denke, dass es dann problematisch wird, wenn der Körper von Anfang an nur wenig Milch produziert. Es ist sicherlich so, dass das Baby besser an der Brust direkt ziehen sollte, um ausreichend Milch zu produzieren. Der Zugdruck ist intensiver. Ich konnte erst ab dem 6. Monat ohne Hütchen stillen. Mein Tipp: Versucht von Anfang an größtenteils im Liegen zu stillen (ohne Hütchen), dann schmerzt der Saugprozess weniger. Ich habe diesen Tipp leider erst sehr spät erhalten. Beim nächsten Mal werde ich von Anfang an mehr im Liegen stillen, das Baby liegt dann besonders ruhig. Übrigens: Die Stillhütchen von Medela waren eindeutig die besten. Herzliche Grüße!!

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